Alikes Top Sehenswürdigkeiten

Spianáda
Touristenattraktionen
Kérkyra
Faliráki (Ágios Nikólas Gate)
Touristenattraktionen
Kérkyra
Archaiologicó Mousío
Museen
Kérkyra
Ypapanti
Architektonische Highlights
Limni
Μuseu Antivouniótissas
Museen
Kérkyra
Bretanikó Nekrotafeío
Touristenattraktionen
Kérkyra
Paleá Anáktora
Architektonische Highlights
Kérkyra
Néo Froúrio
Touristenattraktionen
Kerkira
Panagías Spiliótissis ke Agíon Vlasíu ke Theodóras
Architektonische Highlights
Kérkyra
Ágios Spirídonas
Architektonische Highlights
Kérkyra
Ágii Theodóri
Architektonische Highlights
Kérkyra
Vídos
Landschaftliche Highlights
Vídos
Naós Artémidas
Touristenattraktionen
Kérkyra
Ágios Jáson ke Sossípatros
Architektonische Highlights
Kérkyra
Enetika Vewria
Touristenattraktionen
Guviá
Basilikí Paleópolis
Touristenattraktionen
Kérkyra
Palaió Froúrio
Touristenattraktionen
Kérkyra
Pigádi tis Kremastís
Touristenattraktionen
Kérkyra
Dimotiki pinakothiki Kérkyras
Museen
Kérkyra
Mousío Chartonomismáton
Museen
Kérkyra
Ágalma tou Schulenburg
Touristenattraktionen
Kérkyra
Mousío Asiatikis Technis
Museen
Kérkyra
Agíu Iakóvu ke Christophóru
Architektonische Highlights
Kérkyra
Dimarchío
Architektonische Highlights
Kérkyra
Panagía Antivuniótissa
Touristenattraktionen
Kérkyra
Naó tou dimotikoú nekrotafeíou
Architektonische Highlights
Kérkyra
Teichi tis polis
Touristenattraktionen
Kérkyra
Synagoge
Touristenattraktionen
Kérkyra
Kípos tou Laoú
Botanische Gärten & Parks
Kérkyra
Casa Parlante
Museen
Stadt Korfu

    Touristenattraktionen

    Touristenattraktionen

    Museen

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Botanische Gärten & Parks


  • Spianáda

    Touristenattraktionen
    • © PanosKarapanagiotis, Thinkstock

    Die weitläufige Esplanade ist der Mittelpunkt allen sozialen und geselligen Lebens, Schauplatz der allabendlichen vólta, des traditionellen Flanierens, und gelegentlicher Militärparaden sowie Treffpunkt für Jung und Alt, Einheimische und Urlauber. Die Venezianer schufen sie im 17.Jh. Bis dahin hatten die Häuser der Stadt noch unmittelbar bis an die Alte Festung herangereicht. Das Militär ließ sie abreißen, um im Falle einer Belagerung freies Schussfeld zu haben. Später diente diese Grünfläche als Exerzierplatz. Heute wird auf dem Rasen Kricket gespielt. In den schattigen Parkanlagen steigt eine Fontäne auf. Eines der hier aufgestellten Denkmäler erinnert an die Vereinigung der Ionischen Inseln mit dem freien Griechenland im Jahr 1864.Es zeigt sieben Bronzereliefs mit Symbolen der sieben Hauptinseln. Für Korfu ist es das Schiff der Phäaken, jenes sagenhaften Volks, das nach Homer einst auf Korfu lebte und Odysseus mit einem Schiff zurück in seine Heimat Ithaka brachte. Die Westseite der Esplanade wird von hohen, noch heute bewohnten Häusern aus dem frühen 19.Jh. gesäumt. Unter deren Liston genannten Arkaden sitzt du gut in den kleinen Sesseln der Cafés - allerdings auch ziemlich teuer.

    • Spianáda, 491 00 Kérkyra
    • © PanosKarapanagiotis, Thinkstock

    Die weitläufige Esplanade ist der Mittelpunkt allen sozialen und geselligen Lebens, Schauplatz der allabendlichen vólta, des traditionellen Flanierens, und gelegentlicher Militärparaden sowie Treffpunkt für Jung und Alt, Einheimische und Urlauber. Die Venezianer schufen sie im 17.Jh. Bis dahin hatten die Häuser der Stadt noch unmittelbar bis an die Alte Festung herangereicht. Das Militär ließ sie abreißen, um im Falle einer Belagerung freies Schussfeld zu haben. Später diente diese Grünfläche als Exerzierplatz. Heute wird auf dem Rasen Kricket gespielt. In den schattigen Parkanlagen steigt eine Fontäne auf. Eines der hier aufgestellten Denkmäler erinnert an die Vereinigung der Ionischen Inseln mit dem freien Griechenland im Jahr 1864.Es zeigt sieben Bronzereliefs mit Symbolen der sieben Hauptinseln. Für Korfu ist es das Schiff der Phäaken, jenes sagenhaften Volks, das nach Homer einst auf Korfu lebte und Odysseus mit einem Schiff zurück in seine Heimat Ithaka brachte. Die Westseite der Esplanade wird von hohen, noch heute bewohnten Häusern aus dem frühen 19.Jh. gesäumt. Unter deren Liston genannten Arkaden sitzt du gut in den kleinen Sesseln der Cafés - allerdings auch ziemlich teuer.

    • Spianáda, 491 00 Kérkyra

  • Faliráki (Ágios Nikólas Gate)

    Touristenattraktionen
    • © Sp_Tsek, Shutterstock

    Heute ist der schmucke Bau mit der kleinen Nikolaus-Kapelle auf einer Landzunge nördlich der Alten Festung ein idealer Ort, um bei einem Drink oder einem guten Essen direkt am Wasser zu relaxen. Im 19.Jh. diente er als Terminal für die Fahrgäste der Dampf- und Segelschiffe, die auf der Reede zum Ein- und Ausschiffen vor Anker lagen und oft Auswanderer nach Amerika brachten.

    • Odós Arseníu, 491 00 Kérkyra
    • © Sp_Tsek, Shutterstock

    Heute ist der schmucke Bau mit der kleinen Nikolaus-Kapelle auf einer Landzunge nördlich der Alten Festung ein idealer Ort, um bei einem Drink oder einem guten Essen direkt am Wasser zu relaxen. Im 19.Jh. diente er als Terminal für die Fahrgäste der Dampf- und Segelschiffe, die auf der Reede zum Ein- und Ausschiffen vor Anker lagen und oft Auswanderer nach Amerika brachten.

    • Odós Arseníu, 491 00 Kérkyra

  • Archaiologicó Mousío

    Museen

    Im Museum werden überwiegend Funde aus der antiken Stadt Kérkyra gezeigt. Die wertvollsten Objekte sind die Überreste zweier Tempelgiebel, der archaische Górgo-Giebel aus der Zeit um 590 v.Chr. und der spätarchaische Figarétto-Giebel aus der Zeit um 510 v.Chr. Älter als beide Giebel ist die früharchaische Plastik eines liegenden Löwen aus der Zeit um 630 v.Chr. Sie zeigt deutlich die ersten Versuche der Loslösung der griechischen Kunst von der starren, stilisierten Darstellungsweise ihrer orientalischen Vorbilder.

    Im Museum werden überwiegend Funde aus der antiken Stadt Kérkyra gezeigt. Die wertvollsten Objekte sind die Überreste zweier Tempelgiebel, der archaische Górgo-Giebel aus der Zeit um 590 v.Chr. und der spätarchaische Figarétto-Giebel aus der Zeit um 510 v.Chr. Älter als beide Giebel ist die früharchaische Plastik eines liegenden Löwen aus der Zeit um 630 v.Chr. Sie zeigt deutlich die ersten Versuche der Loslösung der griechischen Kunst von der starren, stilisierten Darstellungsweise ihrer orientalischen Vorbilder.


  • Ypapanti

    Architektonische Highlights
    • © Simon Dannhauer, Shutterstock

    Die Klosterinsel Vlachérna kennt jeder Korfu-Urlauber zumindest von Postkarten. Ihr kleineres, mindestens ebenso schönes Pendant aber ist noch weitgehend unbekannt: das weiße Kirchlein Ipapánti von 1713 auf einer kleinen Insel im Süden Dafnílas. Während man über einen kurzen Damm hinübergeht, fühlt man sich wie an einem großen Binnensee: Die Bucht von Guviá ist hier ringsum von niedrigen, grünen Hügeln umschlossen, der Ausgang zum Meer hin nirgends zu sehen. In der Ferne sind Guviás Marina und die alten Werfthallen zu erkennen. Rund um die Kirche wurde ein schöner Garten mit Mittagsblumen, Kakteen, Agaven und Palmen angelegt - samt Sitzbänken zum Genießen. Der romantische Platz ist besonders für Hochzeiten beliebt.

    • © Simon Dannhauer, Shutterstock

    Die Klosterinsel Vlachérna kennt jeder Korfu-Urlauber zumindest von Postkarten. Ihr kleineres, mindestens ebenso schönes Pendant aber ist noch weitgehend unbekannt: das weiße Kirchlein Ipapánti von 1713 auf einer kleinen Insel im Süden Dafnílas. Während man über einen kurzen Damm hinübergeht, fühlt man sich wie an einem großen Binnensee: Die Bucht von Guviá ist hier ringsum von niedrigen, grünen Hügeln umschlossen, der Ausgang zum Meer hin nirgends zu sehen. In der Ferne sind Guviás Marina und die alten Werfthallen zu erkennen. Rund um die Kirche wurde ein schöner Garten mit Mittagsblumen, Kakteen, Agaven und Palmen angelegt - samt Sitzbänken zum Genießen. Der romantische Platz ist besonders für Hochzeiten beliebt.


  • Μuseu Antivouniótissas

    Museen

    Über Hundert wertvolle Ikonen des 15.-18.Jhs. aus korfiotischen Gotteshäusern haben in der Altstadtkirche Panagía Antivuniótissa eine würdevolle neue Heimat gefunden. Leise byzantinische Kirchengesänge untermalen den Rundgang. Zwei Ikonen sind der Geschichten wegen, die sie erzählen, besonders zu erwähnen: Die vierte Ikone links von der Kasse, ein Werk im traditionellen byzantinischen Stil aus der Zeit um 1490, zeigt den heiligen Georg zu Pferde, hinter ihm sitzt ein Knabe mit einer Teekanne und einem Becher in der Hand. Piraten hatten ihn entführt und zu ihrem Mundschenk gemacht. Seine Mutter wandte sich in ihrem Kummer an den heiligen Georg, der ihr den Jungen umgehend zurückbrachte. Die Ikone links vom Westportal, ein Werk des berühmten kretischen Malers Michaíl Damáskinos aus der Zeit um 1572 im sogenannten kretischen Stil, zeigt die heiligen Sérgios, Bákchos und Justíni. Ihrem Wirken schrieb man den Sieg der christlichen Flotte über die der Türken am 7.Oktober 1571 zu, denn der 7.Oktober ist ihr Festtag. Sie stehen auf einem enthaupteten, dreiköpfigen Ungeheuer, das die türkische Flotte symbolisiert.

    Über Hundert wertvolle Ikonen des 15.-18.Jhs. aus korfiotischen Gotteshäusern haben in der Altstadtkirche Panagía Antivuniótissa eine würdevolle neue Heimat gefunden. Leise byzantinische Kirchengesänge untermalen den Rundgang. Zwei Ikonen sind der Geschichten wegen, die sie erzählen, besonders zu erwähnen: Die vierte Ikone links von der Kasse, ein Werk im traditionellen byzantinischen Stil aus der Zeit um 1490, zeigt den heiligen Georg zu Pferde, hinter ihm sitzt ein Knabe mit einer Teekanne und einem Becher in der Hand. Piraten hatten ihn entführt und zu ihrem Mundschenk gemacht. Seine Mutter wandte sich in ihrem Kummer an den heiligen Georg, der ihr den Jungen umgehend zurückbrachte. Die Ikone links vom Westportal, ein Werk des berühmten kretischen Malers Michaíl Damáskinos aus der Zeit um 1572 im sogenannten kretischen Stil, zeigt die heiligen Sérgios, Bákchos und Justíni. Ihrem Wirken schrieb man den Sieg der christlichen Flotte über die der Türken am 7.Oktober 1571 zu, denn der 7.Oktober ist ihr Festtag. Sie stehen auf einem enthaupteten, dreiköpfigen Ungeheuer, das die türkische Flotte symbolisiert.


  • Bretanikó Nekrotafeío

    Touristenattraktionen
    • © Jeanette Dietl, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wilde Friedhofsblumen

    Der wie ein verwunschener Park wirkende Friedhof ist mit seinen kolonialen Grabdenkmälern nicht nur ein äußerst romantischer Platz, sondern im Frühjahr und Herbst wegen der vielen wild wachsenden Orchideen auch eine besondere Attraktion für Blumenfans.

    • © Jeanette Dietl, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wilde Friedhofsblumen

    Der wie ein verwunschener Park wirkende Friedhof ist mit seinen kolonialen Grabdenkmälern nicht nur ein äußerst romantischer Platz, sondern im Frühjahr und Herbst wegen der vielen wild wachsenden Orchideen auch eine besondere Attraktion für Blumenfans.


  • Paleá Anáktora

    Architektonische Highlights
    • © Olaf Unger, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Nicht jugendfrei

    „Gala” oder „Playboy”? Du hast die Wahl! Im Alten Palast am Nordrand der Esplanade, den die Briten 1819–23 für ihre Lordhochkommissare von maltesischen Arbeitern aus maltesischem Kalkstein erbauen ließen, ist für zwei Ausstellungen zum Preis von einer Platz. In den drei Sälen zur Esplanade hin speisten, tanzten und thronten früher die britischen Fremdherrschaften und danach Griechenlands Könige. Hier tagten 1994 auch die Regierungschefs der EU, die zuvor extra die Renovierung des Palasts finanziert hatte. In den meisten übrigen Räumlichkeiten ist asiatische Kunst zu sehen, die gut situierte Griechen sammelten und ihrem Land schenkten. Recht verschämt in einer Ecke versteckt sind da auch einige erotische Reliefs vom dafür berühmten Tempel im indischen Khajuraho zu entdecken. Das wirkt schon recht akrobatisch ...

    • © Olaf Unger, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Nicht jugendfrei

    „Gala” oder „Playboy”? Du hast die Wahl! Im Alten Palast am Nordrand der Esplanade, den die Briten 1819–23 für ihre Lordhochkommissare von maltesischen Arbeitern aus maltesischem Kalkstein erbauen ließen, ist für zwei Ausstellungen zum Preis von einer Platz. In den drei Sälen zur Esplanade hin speisten, tanzten und thronten früher die britischen Fremdherrschaften und danach Griechenlands Könige. Hier tagten 1994 auch die Regierungschefs der EU, die zuvor extra die Renovierung des Palasts finanziert hatte. In den meisten übrigen Räumlichkeiten ist asiatische Kunst zu sehen, die gut situierte Griechen sammelten und ihrem Land schenkten. Recht verschämt in einer Ecke versteckt sind da auch einige erotische Reliefs vom dafür berühmten Tempel im indischen Khajuraho zu entdecken. Das wirkt schon recht akrobatisch ...


  • Néo Froúrio

    Touristenattraktionen
    • © Steve Heap, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Besser informiert

    Aller guten Dinge sind drei. Auch wenn du die Altstadt von Korfu schon von der Alten Festung und vom Cavalieri Roof Garden aus von oben gesehen hast, magst du vielleicht noch die Neue Festung erklimmen. Neu ist sie keineswegs, halt nur jünger als die Alte. Die Venezianer erbauten sie im 16.Jh. Der Lohn für die kleine Mühe ist ein schlichtes Café oben auf den Festungsmauern, in dem meist kein anderer Gast sitzt. Weiterer Bonus für Aktive: Im Umkreis des Eingangs zum Festungsgelände liegen mehrere kleine Bars und Musik-Clubs. Da kann man im Vorbeigehen schon einmal das Programm für den Abend checken – vielleicht steht ja ein Event auf dem Programm, von dem sonst nur die Einheimischen wissen.

    • © Steve Heap, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Besser informiert

    Aller guten Dinge sind drei. Auch wenn du die Altstadt von Korfu schon von der Alten Festung und vom Cavalieri Roof Garden aus von oben gesehen hast, magst du vielleicht noch die Neue Festung erklimmen. Neu ist sie keineswegs, halt nur jünger als die Alte. Die Venezianer erbauten sie im 16.Jh. Der Lohn für die kleine Mühe ist ein schlichtes Café oben auf den Festungsmauern, in dem meist kein anderer Gast sitzt. Weiterer Bonus für Aktive: Im Umkreis des Eingangs zum Festungsgelände liegen mehrere kleine Bars und Musik-Clubs. Da kann man im Vorbeigehen schon einmal das Programm für den Abend checken – vielleicht steht ja ein Event auf dem Programm, von dem sonst nur die Einheimischen wissen.


  • Panagías Spiliótissis ke Agíon Vlasíu ke Theodóras

    Architektonische Highlights

    Die "Kirche der Allheiligen der Höhle und der heiligen Blasius und Theodora" wird von den Einheimischen nur kurz Mitrópolis, also Bischofskirche, genannt. Ihr größter Schatz sind die Gebeine der byzantinischen Kaiserin Theodora, die in einem silbernen Sarkophag in der Kapelle rechts vom Altarraum liegen. Für die Orthodoxie ist die Kaiserin von besonderer Bedeutung, weil sie im Jahr 843 einen über hundertjährigen Bürgerkrieg im Byzantinischen Reich beendete, den Ikonoklasmos. Es ging um die Frage der Gottgefälligkeit von Ikonen und der Berechtigung ihrer Verehrung. Kaiserin Theodora sorgte für den Sieg der Bilderfreunde, ohne den es heute keine Ikonen in orthodoxen Kirchen gäbe. Auf mehreren Ikonen in der Mitrópolis ist sie darum mit einer Ikone in der Hand dargestellt.

    Die "Kirche der Allheiligen der Höhle und der heiligen Blasius und Theodora" wird von den Einheimischen nur kurz Mitrópolis, also Bischofskirche, genannt. Ihr größter Schatz sind die Gebeine der byzantinischen Kaiserin Theodora, die in einem silbernen Sarkophag in der Kapelle rechts vom Altarraum liegen. Für die Orthodoxie ist die Kaiserin von besonderer Bedeutung, weil sie im Jahr 843 einen über hundertjährigen Bürgerkrieg im Byzantinischen Reich beendete, den Ikonoklasmos. Es ging um die Frage der Gottgefälligkeit von Ikonen und der Berechtigung ihrer Verehrung. Kaiserin Theodora sorgte für den Sieg der Bilderfreunde, ohne den es heute keine Ikonen in orthodoxen Kirchen gäbe. Auf mehreren Ikonen in der Mitrópolis ist sie darum mit einer Ikone in der Hand dargestellt.


  • Ágios Spirídonas

    Architektonische Highlights
    • © Rostislav Ageev, Shutterstock

    Die von Gläubigen mit wertvollen Weihgaben überhäufte Kirche ist dem Inselschutzheiligen gewidmet. Ihr kostbarster Besitz sind die Gebeine des heiligen Spiridon, eines zypriotischen Märtyrers aus der Zeit um 300.Die Reliquie gelangte 1456 durch Kauf nach Korfu, wo der Heilige im Lauf der Jahrhunderte zahlreiche kleine und große Wunder bewirkt haben soll. Das Kircheninnere wurde im 18.und 19.Jh. ganz im Stil der Ionischen Malschule ausgeschmückt - also mit Deckenmalereien und Ikonen, die nicht mehr in der Tradition von Byzanz stehen, sondern sich ganz an westlichen Vorbildern orientieren. In der rechten Seitenkapelle hinter der Ikonostase steht der mit getriebenem Silber verkleidete Ebenholzsarkophag des heiligen Spiridon. Den ganzen Tag über kommen Gläubige jeden Alters, entzünden eine Kerze, küssen den Sarkophag und schreiben einen Wunsch oder Dank an den Heiligen in ein ausliegendes Buch. Über dem Sarkophag hängen von Gläubigen gestiftete silberne Öllampen. Einige davon sind deutlich als Gaben von Seeleuten und Reedern zu erkennen: Silberne Schiffsmodelle oder Votivtäfelchen mit Schiffsreliefs zieren sie.

    • © Rostislav Ageev, Shutterstock

    Die von Gläubigen mit wertvollen Weihgaben überhäufte Kirche ist dem Inselschutzheiligen gewidmet. Ihr kostbarster Besitz sind die Gebeine des heiligen Spiridon, eines zypriotischen Märtyrers aus der Zeit um 300.Die Reliquie gelangte 1456 durch Kauf nach Korfu, wo der Heilige im Lauf der Jahrhunderte zahlreiche kleine und große Wunder bewirkt haben soll. Das Kircheninnere wurde im 18.und 19.Jh. ganz im Stil der Ionischen Malschule ausgeschmückt - also mit Deckenmalereien und Ikonen, die nicht mehr in der Tradition von Byzanz stehen, sondern sich ganz an westlichen Vorbildern orientieren. In der rechten Seitenkapelle hinter der Ikonostase steht der mit getriebenem Silber verkleidete Ebenholzsarkophag des heiligen Spiridon. Den ganzen Tag über kommen Gläubige jeden Alters, entzünden eine Kerze, küssen den Sarkophag und schreiben einen Wunsch oder Dank an den Heiligen in ein ausliegendes Buch. Über dem Sarkophag hängen von Gläubigen gestiftete silberne Öllampen. Einige davon sind deutlich als Gaben von Seeleuten und Reedern zu erkennen: Silberne Schiffsmodelle oder Votivtäfelchen mit Schiffsreliefs zieren sie.


  • Ágii Theodóri

    Architektonische Highlights

    Das Nonnenkloster neben dem einstigen Standort des antiken Artemis-Tempels ist mit seinem auffallend großen und stimmungsvollen Innenhof ein Ort der Stille. In die Klosterkirche wurden Überreste einer frühchristlichen Basilika einbezogen. Nonnen, die fast alle gute Fremdsprachenkenntnisse haben, führen durch die Kirche. Das übrige Kloster kann nicht besichtigt werden.

    Das Nonnenkloster neben dem einstigen Standort des antiken Artemis-Tempels ist mit seinem auffallend großen und stimmungsvollen Innenhof ein Ort der Stille. In die Klosterkirche wurden Überreste einer frühchristlichen Basilika einbezogen. Nonnen, die fast alle gute Fremdsprachenkenntnisse haben, führen durch die Kirche. Das übrige Kloster kann nicht besichtigt werden.


  • Vídos

    Landschaftliche Highlights
    • © Ivo Pop, Shutterstock

    Die üppig begrünte Insel dicht vor der Stadt ist ideal für Spaziergänge. Außerdem findet man hier kleine, v.a. von Einheimischen frequentierte Kiesstrände.

    • Vídos
    • © Ivo Pop, Shutterstock

    Die üppig begrünte Insel dicht vor der Stadt ist ideal für Spaziergänge. Außerdem findet man hier kleine, v.a. von Einheimischen frequentierte Kiesstrände.

    • Vídos

  • Naós Artémidas

    Touristenattraktionen

    Die 1812 entdeckten Überreste des bedeutendsten Tempels des antiken Kérkyra sind mehr als spärlich. Trotzdem konnten Archäologen feststellen, dass der Tempel um 590 v.Chr. erbaut wurde, 48 m lang und 22 m breit war und dass die Ringhalle von 48 über 6 m hohen Säulen gebildet wurde, von denen heute keine mehr steht. Nur der 2,70 m breite und 25,4 m lange Opferaltar blieb leidlich gut erhalten. Die ersten wissenschaftlichen Ausgrabungen machte übrigens der deutsche Altertumsforscher Wilhelm Dörpfeld unter reger Anteilnahme Kaiser Wilhelms II.

    Die 1812 entdeckten Überreste des bedeutendsten Tempels des antiken Kérkyra sind mehr als spärlich. Trotzdem konnten Archäologen feststellen, dass der Tempel um 590 v.Chr. erbaut wurde, 48 m lang und 22 m breit war und dass die Ringhalle von 48 über 6 m hohen Säulen gebildet wurde, von denen heute keine mehr steht. Nur der 2,70 m breite und 25,4 m lange Opferaltar blieb leidlich gut erhalten. Die ersten wissenschaftlichen Ausgrabungen machte übrigens der deutsche Altertumsforscher Wilhelm Dörpfeld unter reger Anteilnahme Kaiser Wilhelms II.


  • Ágios Jáson ke Sossípatros

    Architektonische Highlights

    Die 1000 Jahre alte Kreuzkuppelkirche ist das schönste Beispiel byzantinischer Architektur auf Korfu. Der untere Teil des Mauerwerks wurde aus antiken, regelmäßig behauenen Tuffsteinen errichtet, weiter oben werden die Quader durchdekorative Ziegelsteinbänder getrennt - besonders eindrucksvoll an der Ostwand. Die Ziegel sind hier nach Art in Arabien beliebter kufischer Schriftzeichen zur Buchstabenkombination IC geordnet, dem Monogramm für Jesus Christus.

    • 491 00 Kérkyra

    Die 1000 Jahre alte Kreuzkuppelkirche ist das schönste Beispiel byzantinischer Architektur auf Korfu. Der untere Teil des Mauerwerks wurde aus antiken, regelmäßig behauenen Tuffsteinen errichtet, weiter oben werden die Quader durchdekorative Ziegelsteinbänder getrennt - besonders eindrucksvoll an der Ostwand. Die Ziegel sind hier nach Art in Arabien beliebter kufischer Schriftzeichen zur Buchstabenkombination IC geordnet, dem Monogramm für Jesus Christus.

    • 491 00 Kérkyra

  • Enetika Vewria

    Touristenattraktionen
    • © mmilan, Shutterstock

    Heute wirken die Mauern, Bögen und das Eingangsportal der 1778 erbauten Schiffswerft recht verloren und ziemlich vernachlässigt: In den letzten 20 Jahren der venezianischen Herrschaft über Korfu aber waren die nun ruinösen Gebäude voller Leben. Hier wurden Schiffe gebaut, repariert und über die Wintermonate eingelagert.

    • © mmilan, Shutterstock

    Heute wirken die Mauern, Bögen und das Eingangsportal der 1778 erbauten Schiffswerft recht verloren und ziemlich vernachlässigt: In den letzten 20 Jahren der venezianischen Herrschaft über Korfu aber waren die nun ruinösen Gebäude voller Leben. Hier wurden Schiffe gebaut, repariert und über die Wintermonate eingelagert.


  • Basilikí Paleópolis

    Touristenattraktionen
    • © Tatiana Dyuvbanova, Shutterstock

    Gegen Ende des 5.Jhs. erbauten die frühen Christen Korfus über den noch erkennbaren Resten eines kleinen römischen Musiktheaters, eines Odeons, eine fünfschiffige Basilika, von der im Boden Spuren erhalten sind. Sie war ursprünglich mit prächtigen Bodenmosaiken geschmückt, von denen es noch schöne Fragmente in einem Ausstellungsraum in der Alten Festung gibt. Die eindrucksvollen, unter Verwendung antiker Bauteile errichteten Mauern stammen von einer kleineren gotischen Kirche aus venezianischer Zeit.

    • © Tatiana Dyuvbanova, Shutterstock

    Gegen Ende des 5.Jhs. erbauten die frühen Christen Korfus über den noch erkennbaren Resten eines kleinen römischen Musiktheaters, eines Odeons, eine fünfschiffige Basilika, von der im Boden Spuren erhalten sind. Sie war ursprünglich mit prächtigen Bodenmosaiken geschmückt, von denen es noch schöne Fragmente in einem Ausstellungsraum in der Alten Festung gibt. Die eindrucksvollen, unter Verwendung antiker Bauteile errichteten Mauern stammen von einer kleineren gotischen Kirche aus venezianischer Zeit.


  • Palaió Froúrio

    Touristenattraktionen
    • © Anton Zelenov, Shutterstock

    Die felsige Halbinsel mit zwei etwa 60 m hohen Hügeln im Osten der Altstadt war Byzantinern und Venezianern der ideale Ort für die Anlage einer Festung. Innerhalb ihrer Mauern lag bis zum 16.Jh. auch Kérkyra. Zur Landseite hin wird die Festung durch einen tief in den Fels eingeschnittenen Wassergraben, die Contrafossa, geschützt. Hier liegen kleine Fischerboote, an seinem Rand stehen als Wochenendhäuschen und Schuppen genutzte Wellblechhütten. Im Torbau ist eine kleine Ausstellung untergebracht, in der sehr schöne Mosaike aus der frühchristlichen Basilika von Paleópolis zu sehen sind. Eindrucksvollster Bau ist die von den Engländern errichtete Georgskirche. Vom vorderen Gipfel der Halbinsel hat man einen einzigartigen Blick über die gesamte Stadt.

    • © Anton Zelenov, Shutterstock

    Die felsige Halbinsel mit zwei etwa 60 m hohen Hügeln im Osten der Altstadt war Byzantinern und Venezianern der ideale Ort für die Anlage einer Festung. Innerhalb ihrer Mauern lag bis zum 16.Jh. auch Kérkyra. Zur Landseite hin wird die Festung durch einen tief in den Fels eingeschnittenen Wassergraben, die Contrafossa, geschützt. Hier liegen kleine Fischerboote, an seinem Rand stehen als Wochenendhäuschen und Schuppen genutzte Wellblechhütten. Im Torbau ist eine kleine Ausstellung untergebracht, in der sehr schöne Mosaike aus der frühchristlichen Basilika von Paleópolis zu sehen sind. Eindrucksvollster Bau ist die von den Engländern errichtete Georgskirche. Vom vorderen Gipfel der Halbinsel hat man einen einzigartigen Blick über die gesamte Stadt.


  • Pigádi tis Kremastís

    Touristenattraktionen

    Der Brunnen wurde der Stadt "zum Wohl der Allgemeinheit" (so die Inschrift) 1669 von einem Privatmann gestiftet und steht auf dem schönsten Platz des Altstadtviertels Cambiéllo.

    • Platía Líli Desílla, 491 00 Kérkyra

    Der Brunnen wurde der Stadt "zum Wohl der Allgemeinheit" (so die Inschrift) 1669 von einem Privatmann gestiftet und steht auf dem schönsten Platz des Altstadtviertels Cambiéllo.

    • Platía Líli Desílla, 491 00 Kérkyra

  • Dimotiki pinakothiki Kérkyras

    Museen

    Die in zwei Seitenflügeln des Alten Palastes untergebrachte Gemäldesammlung zeigt Werke überwiegend korfiotischer Maler des 19.und 20.Jhs.

    Die in zwei Seitenflügeln des Alten Palastes untergebrachte Gemäldesammlung zeigt Werke überwiegend korfiotischer Maler des 19.und 20.Jhs.


  • Mousío Chartonomismáton

    Museen

    Das kleine Privatmuseum im Gebäude der Ionian Bank präsentiert Banknoten aus verschiedenen Zeiten und Ländern und erklärt pikanterweise auch ihre Herstellung.

    Das kleine Privatmuseum im Gebäude der Ionian Bank präsentiert Banknoten aus verschiedenen Zeiten und Ländern und erklärt pikanterweise auch ihre Herstellung.


  • Ágalma tou Schulenburg

    Touristenattraktionen

    Nahe der Brücke über den Contrafossa, die in die Alte Festung hineinführt, steht ein barockes Denkmal für Graf Johann Matthias von der Schulenburg, der im Dienst Venedigs Korfu 1716 erfolgreich gegen die Türken verteidigte.

    Nahe der Brücke über den Contrafossa, die in die Alte Festung hineinführt, steht ein barockes Denkmal für Graf Johann Matthias von der Schulenburg, der im Dienst Venedigs Korfu 1716 erfolgreich gegen die Türken verteidigte.


  • Mousío Asiatikis Technis

    Museen

    In zahlreichen Räumen im Alten Palast sind Kunstwerke aus asiatischen Ländern ausgestellt, die ein griechischer Diplomat dem Staat schenkte. Sie stammen v.a aus Japan, Korea, Indien, Tibet, Thailand, Burma und China.

    In zahlreichen Räumen im Alten Palast sind Kunstwerke aus asiatischen Ländern ausgestellt, die ein griechischer Diplomat dem Staat schenkte. Sie stammen v.a aus Japan, Korea, Indien, Tibet, Thailand, Burma und China.


  • Agíu Iakóvu ke Christophóru

    Architektonische Highlights

    Die Kirche mit klassizistischer Fassade stammt aus dem Jahr 1553, wurde 1658 stark verändert und 1943 durch deutsche Brandbomben teilweise zerstört. Erst 1970 konnte sie erneut geweiht werden.

    Die Kirche mit klassizistischer Fassade stammt aus dem Jahr 1553, wurde 1658 stark verändert und 1943 durch deutsche Brandbomben teilweise zerstört. Erst 1970 konnte sie erneut geweiht werden.


  • Dimarchío

    Architektonische Highlights

    Das Erdgeschoss des harmonisch gegliederten Gebäudes entstand im späten 17.Jh. als Clubhaus für den venezianischen Adel. 1720 wurde es zu einem Theater umgebaut, 1903 dann zum Rathaus.

    Das Erdgeschoss des harmonisch gegliederten Gebäudes entstand im späten 17.Jh. als Clubhaus für den venezianischen Adel. 1720 wurde es zu einem Theater umgebaut, 1903 dann zum Rathaus.


  • Panagía Antivuniótissa

    Touristenattraktionen
    • © KajzrPhotography, Shutterstock

    Über Hundert wertvolle Ikonen des 15.-18.Jhs. aus korfiotischen Gotteshäusern haben in der Altstadtkirche Panagía Antivuniótissa eine würdevolle Heimat gefunden. Leise byzantinische Kirchengesänge untermalen den Rundgang. Die Ikone links vom Westportal, ein Werk des berühmten kretischen Malers Michaíl Damáskinos aus der Zeit um 1572 im sogenannten kretischen Stil, zeigt die Heiligen Sérgios, Bákchos und Justíni. Ihrem Wirken schrieb man den Sieg der christlichen Flotte über die der Türken am 7.Oktober 1571 zu, denn der 7.Oktober ist ihr Festtag. Sie stehen auf einem enthaupteten, dreiköpfigen Ungeheuer, das die türkische Flotte symbolisiert.

    • © KajzrPhotography, Shutterstock

    Über Hundert wertvolle Ikonen des 15.-18.Jhs. aus korfiotischen Gotteshäusern haben in der Altstadtkirche Panagía Antivuniótissa eine würdevolle Heimat gefunden. Leise byzantinische Kirchengesänge untermalen den Rundgang. Die Ikone links vom Westportal, ein Werk des berühmten kretischen Malers Michaíl Damáskinos aus der Zeit um 1572 im sogenannten kretischen Stil, zeigt die Heiligen Sérgios, Bákchos und Justíni. Ihrem Wirken schrieb man den Sieg der christlichen Flotte über die der Türken am 7.Oktober 1571 zu, denn der 7.Oktober ist ihr Festtag. Sie stehen auf einem enthaupteten, dreiköpfigen Ungeheuer, das die türkische Flotte symbolisiert.


  • Naó tou dimotikoú nekrotafeíou

    Architektonische Highlights

    In der 1840 erbauten Kirche auf dem Hauptfriedhof der Stadt hängen drei wertvolle Ikonen des kretischen Malers Michaíl Damáskinos aus dem späten 16.Jh. Sie zeigen Christus als Hohe-Priester, Maria und den heiligen Antónios.

    • Odós Anapáseos, 491 00 Kérkyra

    In der 1840 erbauten Kirche auf dem Hauptfriedhof der Stadt hängen drei wertvolle Ikonen des kretischen Malers Michaíl Damáskinos aus dem späten 16.Jh. Sie zeigen Christus als Hohe-Priester, Maria und den heiligen Antónios.

    • Odós Anapáseos, 491 00 Kérkyra

  • Teichi tis polis

    Touristenattraktionen

    Von der alten Stadtmauer ist nur noch wenig übrig. Genauer gesagt, sind ganze 17 Steinlagen aus dem 15.Jh. erhalten, weil man sie in frühchristlicher Zeit in den Neubau einer Basilika einbezog.

    • Kérkyra

    Von der alten Stadtmauer ist nur noch wenig übrig. Genauer gesagt, sind ganze 17 Steinlagen aus dem 15.Jh. erhalten, weil man sie in frühchristlicher Zeit in den Neubau einer Basilika einbezog.

    • Kérkyra

  • Synagoge

    Touristenattraktionen
    • © Anna Fevraleva, Shutterstock

    Multikulti ist nichts Neues. Korfu war schon immer eine multikulturelle Gesellschaft. Orthodoxe Korfioten, katholische Venezianer, vor den Türken aus der Heimat geflüchtete Kreter, später Venezianer, Franzosen und jetzt die Touristen, für alle war Platz. Juden waren auf Korfu immer ein fester Bestandteil der Bevölkerung – bis die Deutschen kamen und die 2000-köpfige jüdische Gemeinde deportierte. Geblieben ist von ihnen nur eine von früher drei Synagogen. Der zweigeschossige Kultbau aus dem 17.Jh. steht als Ort stillen Gedenkens allen Willigen außer am Sabbat als Ort der Aussöhnung und des Gedenkens offen. Der anwesende Grieche gibt auf Wunsch auch gern auf Englisch knappe Erklärungen ab.

    • © Anna Fevraleva, Shutterstock

    Multikulti ist nichts Neues. Korfu war schon immer eine multikulturelle Gesellschaft. Orthodoxe Korfioten, katholische Venezianer, vor den Türken aus der Heimat geflüchtete Kreter, später Venezianer, Franzosen und jetzt die Touristen, für alle war Platz. Juden waren auf Korfu immer ein fester Bestandteil der Bevölkerung – bis die Deutschen kamen und die 2000-köpfige jüdische Gemeinde deportierte. Geblieben ist von ihnen nur eine von früher drei Synagogen. Der zweigeschossige Kultbau aus dem 17.Jh. steht als Ort stillen Gedenkens allen Willigen außer am Sabbat als Ort der Aussöhnung und des Gedenkens offen. Der anwesende Grieche gibt auf Wunsch auch gern auf Englisch knappe Erklärungen ab.


  • Kípos tou Laoú

    Botanische Gärten & Parks

    Im "Volksgarten" zwischen Altem Palast und Panagía Mandrákina steht seit 2008 ein modernes Denkmal, das an die 1943 von deutschen Gebirgsjägern nach dem Frontenwechsel Italiens ermordeten und im Meer versenkten 280 italienischen Offiziere der Divisione Acqui erinnert.

    • Kérkyra

    Im "Volksgarten" zwischen Altem Palast und Panagía Mandrákina steht seit 2008 ein modernes Denkmal, das an die 1943 von deutschen Gebirgsjägern nach dem Frontenwechsel Italiens ermordeten und im Meer versenkten 280 italienischen Offiziere der Divisione Acqui erinnert.

    • Kérkyra

  • Casa Parlante

    Museen

    Nichts ist unmöglich! Das „sprechende Haus“ in der Altstadt lädt dich zum Besuch einer noblen korfiotischen Familie in der Zeit um 1830 ein. Als Vermittler ist ein junger, Deutsch sprechender Korfiote von heute dabei. Er oder sie stellt Ihnen die Familienmitglieder – alles bewegliche Figuren – vor: Der Herr Papa liest internationale Zeitungen, die Frau Mama trinkt auf feinste englische Art Tee, die Kinder müssen unter den Augen einer gestrengen Gouvernante Piano und Geige üben. Man bietet Ihnen einen Likör und etwas Süßes an, lässt dich an Gerüchen und Geräuschen teilnehmen. Zum Schluss steigst du auch noch in die Gefilde des Personals und in die Küche hinab, wo alles etwas beengter wird. Nach 30 Minuten kehrst du ins 21.Jahrhundert zurück.

    Nichts ist unmöglich! Das „sprechende Haus“ in der Altstadt lädt dich zum Besuch einer noblen korfiotischen Familie in der Zeit um 1830 ein. Als Vermittler ist ein junger, Deutsch sprechender Korfiote von heute dabei. Er oder sie stellt Ihnen die Familienmitglieder – alles bewegliche Figuren – vor: Der Herr Papa liest internationale Zeitungen, die Frau Mama trinkt auf feinste englische Art Tee, die Kinder müssen unter den Augen einer gestrengen Gouvernante Piano und Geige üben. Man bietet Ihnen einen Likör und etwas Süßes an, lässt dich an Gerüchen und Geräuschen teilnehmen. Zum Schluss steigst du auch noch in die Gefilde des Personals und in die Küche hinab, wo alles etwas beengter wird. Nach 30 Minuten kehrst du ins 21.Jahrhundert zurück.