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  • Akrotíri

    Touristenattraktionen
    • © arrowsg, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Schau auf die Karten!

    Die Ausgrabungen von Akrotíri sind das griechische Pompeji. Allerdings hat man hier keine Toten gefunden – und keinerlei metallene Objekte. Das legt die Vermutung nahe, dass die Bewohner der Stadt vor der großen Eruption durch Erdbeben oder kleinere Vulkanausbrüche gewarnt worden waren und mitsamt ihrer wertvollsten Habe, wozu damals alles aus Metall zählte, flüchteten. In Akrotíri blieben bis zu vier Etagen hohe Hausfassaden erhalten und Amphoren, die noch so stehen wie zum Zeitpunkt des Vulkanausbruchs. Ganze Straßenzüge sind erkennbar. In etlichen Häusern haben Archäologen Fresken gefunden, die in viele Einzelteile zerschlagen waren, und mühsam wieder zusammengesetzt. Sie befinden sich heute im Archäologischen Nationalmuseum in Athen und im Prähistorischen Museum in Firá, doch vermitteln Postkarten, die es an der Kasse zu den Ausgrabungen gibt, einen guten Eindruck von ihrer Anmut und Schönheit.

    • © arrowsg, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Schau auf die Karten!

    Die Ausgrabungen von Akrotíri sind das griechische Pompeji. Allerdings hat man hier keine Toten gefunden – und keinerlei metallene Objekte. Das legt die Vermutung nahe, dass die Bewohner der Stadt vor der großen Eruption durch Erdbeben oder kleinere Vulkanausbrüche gewarnt worden waren und mitsamt ihrer wertvollsten Habe, wozu damals alles aus Metall zählte, flüchteten. In Akrotíri blieben bis zu vier Etagen hohe Hausfassaden erhalten und Amphoren, die noch so stehen wie zum Zeitpunkt des Vulkanausbruchs. Ganze Straßenzüge sind erkennbar. In etlichen Häusern haben Archäologen Fresken gefunden, die in viele Einzelteile zerschlagen waren, und mühsam wieder zusammengesetzt. Sie befinden sich heute im Archäologischen Nationalmuseum in Athen und im Prähistorischen Museum in Firá, doch vermitteln Postkarten, die es an der Kasse zu den Ausgrabungen gibt, einen guten Eindruck von ihrer Anmut und Schönheit.


  • Kókkini Paralía (Red Beach)

    Strände
    • © Alla Laurent, Shutterstock
    • © Alla Laurent, Shutterstock

    Als Kókkini Paralía oder Red Beach bezeichnet man den Strand südlich des Ortes Akrotíri. Den Namen erhielt der idylisch gelegene Strand auf Grund des roten Vulkangesteins, dessen Felsen die Kulisse der sich davor befindenden Bucht bilden. Der Strand ist leider nur zu Fuß zu erreichen.

    • 84700 Akrotíri
    • © Alla Laurent, Shutterstock
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    Als Kókkini Paralía oder Red Beach bezeichnet man den Strand südlich des Ortes Akrotíri. Den Namen erhielt der idylisch gelegene Strand auf Grund des roten Vulkangesteins, dessen Felsen die Kulisse der sich davor befindenden Bucht bilden. Der Strand ist leider nur zu Fuß zu erreichen.

    • 84700 Akrotíri

  • Fáros (Leuchtturm)

    Architektonische Highlights
    • © Despina Fountoulaki, Shutterstock

    Über der äußersten Südwestspitze Santorins weist in 110 m Höhe ein Leuchtturm Schiffen den Weg in die Caldera. Eine gut ausgebaute Asphaltstraße führt hin. Den Leuchtturm selbst darf man nicht betreten, aber vom über Trampelpfade erreichbaren Kap unmittelbar vor dem Turm genießt man einen einzigartigen Blick über den gesamten Krater sowie nach Firá, Oía und zur Insel Thirasía. Die letzte Taverne vor Erreichen des Leuchtturms, O Giorgáros, ist zugleich auch die südlichste Taverne der Kykladen. Die Familie des Wirts besitzt selbst drei Fischerboote. Spezialität des Hauses ist der rock fish, eine bunte Mischung kleiner Fische, die unmittelbar vor Santorins Lavaküste gefangen wird. Die Preise sind für santorinische Verhältnisse sehr günstig

    • © Despina Fountoulaki, Shutterstock

    Über der äußersten Südwestspitze Santorins weist in 110 m Höhe ein Leuchtturm Schiffen den Weg in die Caldera. Eine gut ausgebaute Asphaltstraße führt hin. Den Leuchtturm selbst darf man nicht betreten, aber vom über Trampelpfade erreichbaren Kap unmittelbar vor dem Turm genießt man einen einzigartigen Blick über den gesamten Krater sowie nach Firá, Oía und zur Insel Thirasía. Die letzte Taverne vor Erreichen des Leuchtturms, O Giorgáros, ist zugleich auch die südlichste Taverne der Kykladen. Die Familie des Wirts besitzt selbst drei Fischerboote. Spezialität des Hauses ist der rock fish, eine bunte Mischung kleiner Fische, die unmittelbar vor Santorins Lavaküste gefangen wird. Die Preise sind für santorinische Verhältnisse sehr günstig


  • Emborió

    Geographical
    • © Thirasia, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Antikes Recycling

    Emborío (1790 Ew.) ist eines der interessantesten Dörfer im Binnenland der Insel. Mit etwas Fantasie lässt sich hier gut erkennen, wie Santorins Dörfer im Mittelalter aussahen. Dabei ist besonders schöne kykladische Architektur einmal abseits der santorinischen Sonderformen in Erosionsrinnen und am Caldera-Rand zu erleben. Ein etwa zweistündiger Aufenthalt reicht dafür aus, es sei denn, du machst es dir in einem der Cafés im alten Ortskern gemütlich. Der Linienbus auf der Strecke von Firá nach Períssa hält direkt am Hauptplatz des Dorfs, auf dem es auch genügend Parkmöglichkeiten gibt. Ein blauer Wegweiser mit der Aufschrift „Traditional Area“ weist dir den Weg zum Ziel: dem höchsten Punkt von Emborío. Es geht an der Hauptkirche und Grundschule entlang hügelan, bis der breite Weg vor einer klassizistischen Villa endet. Geh hier nach rechts – schon nach wenigen Metern stehst du vor dem To Kafenedáki tou Emporioú, einem winzigen kafenío mit nur vier Tischen unter Weinlaub. Mit etwas Glück bekommst du einen Platz für eine (Ingwer-)Limonade, einen Kaffee oder ein Stück baklavá mit Vanilleeis. Gegenüber ragt die Kirche Christós mit ihrem markanten Glockenstuhl auf. Auf dem Kieselmosaik des Hofs steht ein kleines Taufbecken aus Marmor. Links an der Kirche vorbei geht es weiter bergauf: Du passierst die kleine Kapelle Agía Theodosía und die blaue Kuppel der ein Stück tiefer liegenden Kirche Ágios Spirídonas, bevor du den höchsten Punkt von Emborío, das Kástro-Viertel, erreichst. Der Weg dorthin führt durch eine schmale, überbaute Treppengasse, die einst ein Stadttor war. Die kleinen Häuser rund um die Kirche Panagía Mesaní mit ihrem markanten Turm aus dem 16.Jh. wurden zu charmanten Unterkünften umgestaltet. Wer an der Südseite der Kirche entlanggeht, entdeckt einen zweiten überwölbten Ausgang. Auch hier, außerhalb des Kástro-Viertels, zeigt sich, was mittelalterliche Dörfer aus venezianischer Zeit auf den Kykladen ausmacht: Die äußere Häuserreihe hatte kaum Fenster und diente als eine Art Stadtmauer. Nach einer Fotopause in den engen Gassen des Kástro-Viertels geht es wieder zurück. Halte dich rechts und du landest beim Old Barber Shop. Rasieren musst du dich hier nicht, vielmehr serviert Kóstas auf dem kleinen Platz oder der Terrasse mit Meerblick Salate, Gegrilltes und leckere soutzoukákia saganáki (Hackbällchen in Tomatensauce mit Feta). Gleich nebenan lohnt noch ein Stopp im Amóni: Angelikí Katsirá fertigt in ihrem Atelier originellen Silberschmuck, manchmal auch in Kombination mit Perlen oder Stein. Danach läufst du entlang der hier hinabführenden Gasse zurück zum Hauptplatz. Wer an Kunstgeschichte interessiert ist, findet an der Straße nach Firá direkt gegenüber dem Ortsanfangsschild von Emborío ein Schmankerl. Dort ist die kleine Kapelle Ágios Nikólaos Marmarítis noch leicht als antiker Tempel aus dem 3.Jh. v. Chr. zu erkennen. Er ist nur etwa 3 x 4,5 m groß, unverputzt und säulenlos. Sechs Lagen mächtiger Marmorblöcke bilden seine Mauern, die dreiteilige Türwandung überspannt ein Giebelfeld (Innenbesichtigung nicht möglich).

    • 847 03 Emborió
    • © Thirasia, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Antikes Recycling

    Emborío (1790 Ew.) ist eines der interessantesten Dörfer im Binnenland der Insel. Mit etwas Fantasie lässt sich hier gut erkennen, wie Santorins Dörfer im Mittelalter aussahen. Dabei ist besonders schöne kykladische Architektur einmal abseits der santorinischen Sonderformen in Erosionsrinnen und am Caldera-Rand zu erleben. Ein etwa zweistündiger Aufenthalt reicht dafür aus, es sei denn, du machst es dir in einem der Cafés im alten Ortskern gemütlich. Der Linienbus auf der Strecke von Firá nach Períssa hält direkt am Hauptplatz des Dorfs, auf dem es auch genügend Parkmöglichkeiten gibt. Ein blauer Wegweiser mit der Aufschrift „Traditional Area“ weist dir den Weg zum Ziel: dem höchsten Punkt von Emborío. Es geht an der Hauptkirche und Grundschule entlang hügelan, bis der breite Weg vor einer klassizistischen Villa endet. Geh hier nach rechts – schon nach wenigen Metern stehst du vor dem To Kafenedáki tou Emporioú, einem winzigen kafenío mit nur vier Tischen unter Weinlaub. Mit etwas Glück bekommst du einen Platz für eine (Ingwer-)Limonade, einen Kaffee oder ein Stück baklavá mit Vanilleeis. Gegenüber ragt die Kirche Christós mit ihrem markanten Glockenstuhl auf. Auf dem Kieselmosaik des Hofs steht ein kleines Taufbecken aus Marmor. Links an der Kirche vorbei geht es weiter bergauf: Du passierst die kleine Kapelle Agía Theodosía und die blaue Kuppel der ein Stück tiefer liegenden Kirche Ágios Spirídonas, bevor du den höchsten Punkt von Emborío, das Kástro-Viertel, erreichst. Der Weg dorthin führt durch eine schmale, überbaute Treppengasse, die einst ein Stadttor war. Die kleinen Häuser rund um die Kirche Panagía Mesaní mit ihrem markanten Turm aus dem 16.Jh. wurden zu charmanten Unterkünften umgestaltet. Wer an der Südseite der Kirche entlanggeht, entdeckt einen zweiten überwölbten Ausgang. Auch hier, außerhalb des Kástro-Viertels, zeigt sich, was mittelalterliche Dörfer aus venezianischer Zeit auf den Kykladen ausmacht: Die äußere Häuserreihe hatte kaum Fenster und diente als eine Art Stadtmauer. Nach einer Fotopause in den engen Gassen des Kástro-Viertels geht es wieder zurück. Halte dich rechts und du landest beim Old Barber Shop. Rasieren musst du dich hier nicht, vielmehr serviert Kóstas auf dem kleinen Platz oder der Terrasse mit Meerblick Salate, Gegrilltes und leckere soutzoukákia saganáki (Hackbällchen in Tomatensauce mit Feta). Gleich nebenan lohnt noch ein Stopp im Amóni: Angelikí Katsirá fertigt in ihrem Atelier originellen Silberschmuck, manchmal auch in Kombination mit Perlen oder Stein. Danach läufst du entlang der hier hinabführenden Gasse zurück zum Hauptplatz. Wer an Kunstgeschichte interessiert ist, findet an der Straße nach Firá direkt gegenüber dem Ortsanfangsschild von Emborío ein Schmankerl. Dort ist die kleine Kapelle Ágios Nikólaos Marmarítis noch leicht als antiker Tempel aus dem 3.Jh. v. Chr. zu erkennen. Er ist nur etwa 3 x 4,5 m groß, unverputzt und säulenlos. Sechs Lagen mächtiger Marmorblöcke bilden seine Mauern, die dreiteilige Türwandung überspannt ein Giebelfeld (Innenbesichtigung nicht möglich).

    • 847 03 Emborió

  • Thermes Luxury Villas

    Beauty und Wellness

    Für richtige Tiefenentspannung sorgt das Nótos Therme Spa am Hafen. Früher eine Fabrik für Eisblöcke, warten dort heute Sauna und Hamam, ein Thermalpool überm Meer und ein Whirlpool in einer weißen Lavahöhle. Du kannst ein Schokoladenbad nehmen oder die Wärme vulkanischen Schlamms auf der Haut spüren – und das alles zu ziemlich zivilen Preisen.

    Für richtige Tiefenentspannung sorgt das Nótos Therme Spa am Hafen. Früher eine Fabrik für Eisblöcke, warten dort heute Sauna und Hamam, ein Thermalpool überm Meer und ein Whirlpool in einer weißen Lavahöhle. Du kannst ein Schokoladenbad nehmen oder die Wärme vulkanischen Schlamms auf der Haut spüren – und das alles zu ziemlich zivilen Preisen.


  • Megalochóri

    Geographical
    • © T.Slack, Shutterstock
    • © T.Slack, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hast du Töne?

    Mégalochóri heißt übersetzt „großes Dorf“. Der Name trifft nicht mehr zu, denn mit nur 640 Ew. zählt es heute zu den kleineren Gemeinden der Insel. Mit seinen engen Gassen, guten Tavernen, traditionellen Häusern und vielen (verschlossenen) Kirchen lohnt es insbesondere vormittags oder am späten Nachmittag einen Besuch. Von der Bushaltestelle, die am südlichen der beiden Parkplätze Mégalochóris liegt, führt die Asphaltstraße nach etwa 150 m ins historische Dorf hinein. Den Eingang bildet ein Durchgang unterm Glockenturm der Kirche Isódia tis Panagías, die dem Tempelgang Mariens geweiht ist. Wer das Glück hat, sie ausnahmsweise einmal geöffnet vorzufinden, sieht, dass sie innen mit Wandmalereien im traditionellen byzantinischen Stil ausgemalt ist. Unmittelbar vor der Kirche liegt der Dorfplatz. Von hier aus sind es etwa 290 Schritte durch die Hauptgasse der Ortschaft bis zu einem dreigeschossigen Glockenstuhl, der ebenfalls die Straße überspannt. Dahinter gelangt man über Stufen zum Vorplatz der Kirche Ágii Anárgiri. Ihr Name besagt, dass sie den „Heiligen ohne Silber“ geweiht ist – zwei Ärzten, die Kranke ohne Bezahlung behandelten. Besuchenswert ist die von der Platía aus gut ausgeschilderte, nur etwa 150 m von ihr entfernte Weinkellerei Gavalás. Du kannst sie besichtigen und danach im lauschigen Innenhof noch die Hausweine verkosten. Ein paar Schritte oberhalb der Weinkellerei liegt auch das Symposion Cultural Center, ein landesweit einzigartiges Kulturprojekt. Es widmet sich der antiken griechischen Musik und ihren Instrumenten. Bei Führungen werden antike Instrumente angespielt. An einigen Abenden in der Woche gibt es einstündige Konzerte, im Shop sind griechische Flöten und Dudelsäcke zu kaufen, die hier per Hand hergestellt werden. Oder du baust dir unter Anleitung in einem einstündigen Workshop selbst eine antike Flöte. Zum Projekt gehören auch ein botanischer Garten mit Pflanzen, die es schon in der Antike in Griechenland gab, und ein Weincafé, wo man versucht, Weine wie zu Zeiten Homers auszuschenken. Zum Stöbern und Shoppen locken mehrere Geschäfte entlang der Hauptgasse. Ein typisches Souvenir ist das kombolói – es erinnert an einen Rosenkranz, dient aber nur zum Zeitvertreib. Handgefertigte Stücke aus Lavastein, Bernstein oder Glasperlen verkauft Gabrielle im Kompolói. Gleich nebenan bieten Évi und Tákis im Sunbeam originelle Taschen, Rucksäcke und Accessoires aus nachhaltigem Kork – fair produziert und preislich im Rahmen. Wer lieber auf Leder setzt, wird ein paar Schritte weiter südlich im Studio Leather Transit fündig. Und wer sein Mitbringsel selbst gestalten möchte, bucht einen Holzschnitz-Workshop bei Xylo Wood Design: Künstler Michális Arvanítis gibt Einblicke in seine Arbeit, und dann wird unter Anleitung geschnitzt.

    • 847 00 Megalochóri
    • © T.Slack, Shutterstock
    • © T.Slack, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Hast du Töne?

    Mégalochóri heißt übersetzt „großes Dorf“. Der Name trifft nicht mehr zu, denn mit nur 640 Ew. zählt es heute zu den kleineren Gemeinden der Insel. Mit seinen engen Gassen, guten Tavernen, traditionellen Häusern und vielen (verschlossenen) Kirchen lohnt es insbesondere vormittags oder am späten Nachmittag einen Besuch. Von der Bushaltestelle, die am südlichen der beiden Parkplätze Mégalochóris liegt, führt die Asphaltstraße nach etwa 150 m ins historische Dorf hinein. Den Eingang bildet ein Durchgang unterm Glockenturm der Kirche Isódia tis Panagías, die dem Tempelgang Mariens geweiht ist. Wer das Glück hat, sie ausnahmsweise einmal geöffnet vorzufinden, sieht, dass sie innen mit Wandmalereien im traditionellen byzantinischen Stil ausgemalt ist. Unmittelbar vor der Kirche liegt der Dorfplatz. Von hier aus sind es etwa 290 Schritte durch die Hauptgasse der Ortschaft bis zu einem dreigeschossigen Glockenstuhl, der ebenfalls die Straße überspannt. Dahinter gelangt man über Stufen zum Vorplatz der Kirche Ágii Anárgiri. Ihr Name besagt, dass sie den „Heiligen ohne Silber“ geweiht ist – zwei Ärzten, die Kranke ohne Bezahlung behandelten. Besuchenswert ist die von der Platía aus gut ausgeschilderte, nur etwa 150 m von ihr entfernte Weinkellerei Gavalás. Du kannst sie besichtigen und danach im lauschigen Innenhof noch die Hausweine verkosten. Ein paar Schritte oberhalb der Weinkellerei liegt auch das Symposion Cultural Center, ein landesweit einzigartiges Kulturprojekt. Es widmet sich der antiken griechischen Musik und ihren Instrumenten. Bei Führungen werden antike Instrumente angespielt. An einigen Abenden in der Woche gibt es einstündige Konzerte, im Shop sind griechische Flöten und Dudelsäcke zu kaufen, die hier per Hand hergestellt werden. Oder du baust dir unter Anleitung in einem einstündigen Workshop selbst eine antike Flöte. Zum Projekt gehören auch ein botanischer Garten mit Pflanzen, die es schon in der Antike in Griechenland gab, und ein Weincafé, wo man versucht, Weine wie zu Zeiten Homers auszuschenken. Zum Stöbern und Shoppen locken mehrere Geschäfte entlang der Hauptgasse. Ein typisches Souvenir ist das kombolói – es erinnert an einen Rosenkranz, dient aber nur zum Zeitvertreib. Handgefertigte Stücke aus Lavastein, Bernstein oder Glasperlen verkauft Gabrielle im Kompolói. Gleich nebenan bieten Évi und Tákis im Sunbeam originelle Taschen, Rucksäcke und Accessoires aus nachhaltigem Kork – fair produziert und preislich im Rahmen. Wer lieber auf Leder setzt, wird ein paar Schritte weiter südlich im Studio Leather Transit fündig. Und wer sein Mitbringsel selbst gestalten möchte, bucht einen Holzschnitz-Workshop bei Xylo Wood Design: Künstler Michális Arvanítis gibt Einblicke in seine Arbeit, und dann wird unter Anleitung geschnitzt.

    • 847 00 Megalochóri

  • Vlicháda

    Geographical
    • © Aerial-motion, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Auf der Wüstenstraße

    Vlicháda liegt abseits des Mainstreams. Hier herrscht kein Trubel, wird nicht geprotzt. Kern des Orts ist der nicht sonderlich idyllische, aber nützliche Hafen: Hier liegen im Winter fast alle Ausflugs- und Fischerboote Santorins sicher am Kai, und nur hier finden Yachten im Sommer Schutz vor den ziemlich plötzlich einsetzenden Meltémi-Stürmen. Eines Tages wird hier wahrscheinlich Santorins neuer Fährhafen entstehen, denn der bisherige Athiniós Port direkt im Krater ist längst brüchig und total überlastet. Wer Lust und Mut hat, Santorins Küste oder die Caldera selbst zu erkunden, kann hier ein kleines Motorboot mieten. Für Boote mit bis zu 30 PS geht das auch ohne Führerschein, z. B. bei My Boat oder Karolos Rental Boats. Boote für vier bis sechs Personen kosten rund 200 Euro für fünf Stunden, 300 Euro pro Tag (ca. 8–10 Std.), Sprit wird zusätzlich berechnet. Nach einer Einweisung geht‘s los. Wer unsicher ist, bucht einen Skipper dazu. Das prägnanteste Bauwerk im Ortszentrum ist eine alte Tomatenmarkfabrik mit hohem Schornstein. Sie ist heute ein Industriemuseum und Kulturzentrum. Nach dem Rundgang mit Audioguide (auch auf Deutsch) durch die alten Hallen, in denen noch alle Maschinen stehen, kannst du im Shop qualitativ hochwertige Souvenirs erstehen und im Café bei einem Tomatensaft eine Pause einlegen. Oder du versiegelst deine eigene Konserve und versiehst sie mit einem eigenen Etikett. Wer auf den (Tomaten-)Geschmack gekommen ist, informiert sich über die hier buchbaren Kochkurse. Zum Essen lohnt sich die Taverne To Psaráki an der Hauptstraße oberhalb des Hafens: Es gibt Leckeres aus dem Meer wie saftig gegrillte Sardinen oder das Fischroggenpüree taramás. Gleich südlich des Hafens beginnt der etwa 800 m lange, recht helle Vlicháda Beach, der sich vor dem niedrigen Steilufer bis zu einer der besten Strandbars der Insel erstreckt, der Théros Wave Bar. Der Lavasandstrand vor der Bar ist gut 8 bis 10 m breit und absolut naturbelassen. Die Musik reicht hier von Klassik und Jazz bis zu Hip-Hop und griechischem Rock (auch Gastauftritte). Zur Bar gelangt man auch mit dem Auto über eine Staubstraße, die von der kleinen Asphaltstraße zwischen Vlicháda und Mégalochóri abzweigt. Sie schlängelt sich durch einen Canyon mit alten Höhlenwohnungen und wie Kunstwerke wirkenden Lavaformationen. Da kommt man sich vor wie in einer vorderasiatischen Wüste. Mehrmals am Tag wird die Piste mit Wasser gesprenkelt, damit Autos und Motorräder nicht völlig einstauben. Nur ein paar Kilometer weiter nordwestlich – ebenfalls über eine staubige Straße erreichbar – liegt in ähnlicher Naturkulisse das Sawaland, ein kleines, liebevoll geführtes Tierheim. Hier leben Esel, Hunde, Ziegen, Hühner und andere Tiere, oft aus misslichen Verhältnissen. Morgens kann man mit den Hunden durch einen Canyon ans Meer Gassi gehen. Über Spenden freut man sich sehr.

    • Vlicháda
    • © Aerial-motion, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Auf der Wüstenstraße

    Vlicháda liegt abseits des Mainstreams. Hier herrscht kein Trubel, wird nicht geprotzt. Kern des Orts ist der nicht sonderlich idyllische, aber nützliche Hafen: Hier liegen im Winter fast alle Ausflugs- und Fischerboote Santorins sicher am Kai, und nur hier finden Yachten im Sommer Schutz vor den ziemlich plötzlich einsetzenden Meltémi-Stürmen. Eines Tages wird hier wahrscheinlich Santorins neuer Fährhafen entstehen, denn der bisherige Athiniós Port direkt im Krater ist längst brüchig und total überlastet. Wer Lust und Mut hat, Santorins Küste oder die Caldera selbst zu erkunden, kann hier ein kleines Motorboot mieten. Für Boote mit bis zu 30 PS geht das auch ohne Führerschein, z. B. bei My Boat oder Karolos Rental Boats. Boote für vier bis sechs Personen kosten rund 200 Euro für fünf Stunden, 300 Euro pro Tag (ca. 8–10 Std.), Sprit wird zusätzlich berechnet. Nach einer Einweisung geht‘s los. Wer unsicher ist, bucht einen Skipper dazu. Das prägnanteste Bauwerk im Ortszentrum ist eine alte Tomatenmarkfabrik mit hohem Schornstein. Sie ist heute ein Industriemuseum und Kulturzentrum. Nach dem Rundgang mit Audioguide (auch auf Deutsch) durch die alten Hallen, in denen noch alle Maschinen stehen, kannst du im Shop qualitativ hochwertige Souvenirs erstehen und im Café bei einem Tomatensaft eine Pause einlegen. Oder du versiegelst deine eigene Konserve und versiehst sie mit einem eigenen Etikett. Wer auf den (Tomaten-)Geschmack gekommen ist, informiert sich über die hier buchbaren Kochkurse. Zum Essen lohnt sich die Taverne To Psaráki an der Hauptstraße oberhalb des Hafens: Es gibt Leckeres aus dem Meer wie saftig gegrillte Sardinen oder das Fischroggenpüree taramás. Gleich südlich des Hafens beginnt der etwa 800 m lange, recht helle Vlicháda Beach, der sich vor dem niedrigen Steilufer bis zu einer der besten Strandbars der Insel erstreckt, der Théros Wave Bar. Der Lavasandstrand vor der Bar ist gut 8 bis 10 m breit und absolut naturbelassen. Die Musik reicht hier von Klassik und Jazz bis zu Hip-Hop und griechischem Rock (auch Gastauftritte). Zur Bar gelangt man auch mit dem Auto über eine Staubstraße, die von der kleinen Asphaltstraße zwischen Vlicháda und Mégalochóri abzweigt. Sie schlängelt sich durch einen Canyon mit alten Höhlenwohnungen und wie Kunstwerke wirkenden Lavaformationen. Da kommt man sich vor wie in einer vorderasiatischen Wüste. Mehrmals am Tag wird die Piste mit Wasser gesprenkelt, damit Autos und Motorräder nicht völlig einstauben. Nur ein paar Kilometer weiter nordwestlich – ebenfalls über eine staubige Straße erreichbar – liegt in ähnlicher Naturkulisse das Sawaland, ein kleines, liebevoll geführtes Tierheim. Hier leben Esel, Hunde, Ziegen, Hühner und andere Tiere, oft aus misslichen Verhältnissen. Morgens kann man mit den Hunden durch einen Canyon ans Meer Gassi gehen. Über Spenden freut man sich sehr.

    • Vlicháda

  • Caldera-Rundfahrten

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Weg mit dem Schmuck

    Mit einem Boot die Caldera zu durchkreuzen gehört zu den schönsten Urlaubserlebnissen auf Santorin. Die Ausflugsboote starten meist vom Hafen Athínios (andere auch vom alten Hafen in Firá oder vom Arméni-Hafen in Oía). Vierstündige Touren starten täglich morgens und nachmittags und werden auch mit Bustransfer angeboten. Bei Ganztagestouren inklusive Sonnenuntergang ist man etwa zehn Stunden unterwegs. Auskunft in allen Reisebüros oder direkt an den Häfen. Fast alle Boote laufen in der Caldera drei Ziele an. Auf der erst bei einem Vulkanausbruch 1707–1711 entstandenen Lavainsel Néa Kaméni ist der Vulkan noch immer aktiv. Lava trat 1950 zum vorerst letzten Mal zutage, schwefelhaltige Dämpfe steigen auch heute als weiße Rauchsäulen auf. Die Luft riecht nach faulen Eiern, ist aber völlig ungiftig. Die Boote legen in der Petroulioú-Bucht an. Von dort kannst du in etwa 25 Minuten vorbei an verschiedenen Kratern, die zumeist bei kleinen Eruptionen zwischen 1926 und 1941 entstanden sind, bis zum Hauptkrater Ágios Geórgios hinauflaufen, der auf 124 m Höhe liegt. Er entstand zwischen 1939 und 1941.Du siehst vom Schwefel gelb, vom Eisen rotbraun und vom Mangan rot gefärbte Lavabrocken, Schwefeldämpfe treten aus kleinen Erdspalten aus, während du inmitten einer Lavawüste stehst, zu der die weiß herüberleuchtenden Häuser am Kraterrand von Santorin einen unwirklichen Kontrast bilden. Und die Natur hat hier schon Leben hervorgebracht: Über 150 Pflanzenarten sind nachgewiesen, darunter Minze, Salbei, Zistrose und Kermeseiche. Vor Paleá Kaméni, das erstmals bei einem Vulkanausbruch 197 v. Chr. aus der Caldera auftauchte und im Zuge mehrerer folgender Eruptionen immer wieder Größe und Gestalt änderte, gehen die Boote das zweite Mal vor Anker. In dieser Bucht wird das Meerwasser durch 30–40 Grad warme Quellen erwärmt, und du kannst im durch Schwefel und Eisen bräunlich gefärbten Wasser schwimmen. Vorher solltest du aber Uhren und Schmuck ablegen, denn Edelmetalle laufen in dem mineralhaltigen Thermalwasser in Sekundenschnelle an! Ein dritter Stopp wird dann im winzigen Hafen Korfós auf der von nur 250 Menschen bewohnten Insel Thirasiá eingelegt. Dort kannst du am schmalen Kiesstrand in klarem Wasser baden oder in einer der Tavernen einkehren.

    • Athínios
    Insider-Tipp
    Weg mit dem Schmuck

    Mit einem Boot die Caldera zu durchkreuzen gehört zu den schönsten Urlaubserlebnissen auf Santorin. Die Ausflugsboote starten meist vom Hafen Athínios (andere auch vom alten Hafen in Firá oder vom Arméni-Hafen in Oía). Vierstündige Touren starten täglich morgens und nachmittags und werden auch mit Bustransfer angeboten. Bei Ganztagestouren inklusive Sonnenuntergang ist man etwa zehn Stunden unterwegs. Auskunft in allen Reisebüros oder direkt an den Häfen. Fast alle Boote laufen in der Caldera drei Ziele an. Auf der erst bei einem Vulkanausbruch 1707–1711 entstandenen Lavainsel Néa Kaméni ist der Vulkan noch immer aktiv. Lava trat 1950 zum vorerst letzten Mal zutage, schwefelhaltige Dämpfe steigen auch heute als weiße Rauchsäulen auf. Die Luft riecht nach faulen Eiern, ist aber völlig ungiftig. Die Boote legen in der Petroulioú-Bucht an. Von dort kannst du in etwa 25 Minuten vorbei an verschiedenen Kratern, die zumeist bei kleinen Eruptionen zwischen 1926 und 1941 entstanden sind, bis zum Hauptkrater Ágios Geórgios hinauflaufen, der auf 124 m Höhe liegt. Er entstand zwischen 1939 und 1941.Du siehst vom Schwefel gelb, vom Eisen rotbraun und vom Mangan rot gefärbte Lavabrocken, Schwefeldämpfe treten aus kleinen Erdspalten aus, während du inmitten einer Lavawüste stehst, zu der die weiß herüberleuchtenden Häuser am Kraterrand von Santorin einen unwirklichen Kontrast bilden. Und die Natur hat hier schon Leben hervorgebracht: Über 150 Pflanzenarten sind nachgewiesen, darunter Minze, Salbei, Zistrose und Kermeseiche. Vor Paleá Kaméni, das erstmals bei einem Vulkanausbruch 197 v. Chr. aus der Caldera auftauchte und im Zuge mehrerer folgender Eruptionen immer wieder Größe und Gestalt änderte, gehen die Boote das zweite Mal vor Anker. In dieser Bucht wird das Meerwasser durch 30–40 Grad warme Quellen erwärmt, und du kannst im durch Schwefel und Eisen bräunlich gefärbten Wasser schwimmen. Vorher solltest du aber Uhren und Schmuck ablegen, denn Edelmetalle laufen in dem mineralhaltigen Thermalwasser in Sekundenschnelle an! Ein dritter Stopp wird dann im winzigen Hafen Korfós auf der von nur 250 Menschen bewohnten Insel Thirasiá eingelegt. Dort kannst du am schmalen Kiesstrand in klarem Wasser baden oder in einer der Tavernen einkehren.

    • Athínios

  • Kambia beach

    Strände
    • © Claudio306, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Einsam an der Küste

    Am steinigen Kámpia Beach stehen selbst im August nur etwa 40 Liegestühle unter 20 Sonnenschirmen. Das Ufer ist steinig, Badeschuhe sind angebracht. Maximal 25 Gäste passen auf die mit Spanischem Rohr gedeckte Terrasse der Taverne Teméteron. Auf der Karte stehen neben Meeresfrüchten ein paar griechische Klassiker sowie eine Handvoll Spezialitäten der Pontosgriechen, die vor dem Bevölkerungsaustausch mit der Türkei in der gleichnamigen Region an der Schwarzmeerküste lebten. Nur wenige Meter von der Tavernenterrasse entfernt ragt die „Lange Anna von Santorin“ aus dem Wasser: ein Lavabrocken, der an das Wahrzeichen von Helgoland erinnert. Von hier aus kann man auch in etwa 30 Minuten an der Küste entlang zum östlich gelegenen Red Beach wandern und begegnet dabei anders als auf dem Weg dorthin von Akrotíri aus kaum einem Menschen.

    • 847 00 Thera
    • © Claudio306, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Einsam an der Küste

    Am steinigen Kámpia Beach stehen selbst im August nur etwa 40 Liegestühle unter 20 Sonnenschirmen. Das Ufer ist steinig, Badeschuhe sind angebracht. Maximal 25 Gäste passen auf die mit Spanischem Rohr gedeckte Terrasse der Taverne Teméteron. Auf der Karte stehen neben Meeresfrüchten ein paar griechische Klassiker sowie eine Handvoll Spezialitäten der Pontosgriechen, die vor dem Bevölkerungsaustausch mit der Türkei in der gleichnamigen Region an der Schwarzmeerküste lebten. Nur wenige Meter von der Tavernenterrasse entfernt ragt die „Lange Anna von Santorin“ aus dem Wasser: ein Lavabrocken, der an das Wahrzeichen von Helgoland erinnert. Von hier aus kann man auch in etwa 30 Minuten an der Küste entlang zum östlich gelegenen Red Beach wandern und begegnet dabei anders als auf dem Weg dorthin von Akrotíri aus kaum einem Menschen.

    • 847 00 Thera

  • Paléa Kaiméni

    Landschaftliche Highlights
    • © isabela66, Shutterstock

    Die beiden Lavainseln Paléa Kaiméni und Néa Kaiméni im Krater lohnt einen Bootsausflug von Oía oder Firá aus. In einer kleinen Badebucht von Paléa Kaiméni, der kleineren der Inseln, erwärmt eine 45 °C heiße Quelle das Meerwasser.

    • Paléa Kaiméni
    • © isabela66, Shutterstock

    Die beiden Lavainseln Paléa Kaiméni und Néa Kaiméni im Krater lohnt einen Bootsausflug von Oía oder Firá aus. In einer kleinen Badebucht von Paléa Kaiméni, der kleineren der Inseln, erwärmt eine 45 °C heiße Quelle das Meerwasser.

    • Paléa Kaiméni

  • Gaválas

    Delikatessenladen

    Diese kleine, noch ganz familiär betriebene Weinkellerei lädt zur kostenlosen Weinprobe ein.

    Diese kleine, noch ganz familiär betriebene Weinkellerei lädt zur kostenlosen Weinprobe ein.


  • Paralía Vlicháda

    Strände
    • © Kana Movana, Shutterstock

    An diesem Strandabschnitt geht es eher ruhig zu.

    • 847 00 Vlicháda
    • © Kana Movana, Shutterstock

    An diesem Strandabschnitt geht es eher ruhig zu.

    • 847 00 Vlicháda

  • Athínios-Hafen

    Touristenattraktionen
    • © Nicola Pulham, Shutterstock

    Der Fähr- und Handelshafen der Insel liegt unmittelbar unter der Steilküste der Caldera. Eine gut ausgebaute, serpentinenreiche Straße führt die 300 m empor zum Kraterrand und zur Hauptstraße zwischen Firá und dem Inselsüden. Am etwa 150 m langen Kai haben sich zahlreiche Tavernen, Cafés, Reisebüros und Autovermietungen niedergelassen. Im Hochsommer herrscht bei Schiffsankünften und -abfahrten eine unbeschreibliche Hektik, die auch der einmal erlebt haben sollte, der per Flugzeug nach Santorin gekommen ist. Mindestens zweimal täglich legt hier auch eine kleine Autofähre ab, die hinüberfährt zu Santorins kleiner Schwesterinsel Thirasía. Ein Kreis orangefarbener Bojen markiert nur etwa 300 m nordöstlich des Anlegers das Areal, wo das 2007 hier gesunkene zyprische Kreuzfahrtschiff „Sea Diamond“ auf Grund liegt. Es wird trotz der Gefahr einer Ölverschmutzung nicht gehoben, weil sich Staat, Reederei und Versicherungen nicht über die Kostenverteilung einig werden.

    • © Nicola Pulham, Shutterstock

    Der Fähr- und Handelshafen der Insel liegt unmittelbar unter der Steilküste der Caldera. Eine gut ausgebaute, serpentinenreiche Straße führt die 300 m empor zum Kraterrand und zur Hauptstraße zwischen Firá und dem Inselsüden. Am etwa 150 m langen Kai haben sich zahlreiche Tavernen, Cafés, Reisebüros und Autovermietungen niedergelassen. Im Hochsommer herrscht bei Schiffsankünften und -abfahrten eine unbeschreibliche Hektik, die auch der einmal erlebt haben sollte, der per Flugzeug nach Santorin gekommen ist. Mindestens zweimal täglich legt hier auch eine kleine Autofähre ab, die hinüberfährt zu Santorins kleiner Schwesterinsel Thirasía. Ein Kreis orangefarbener Bojen markiert nur etwa 300 m nordöstlich des Anlegers das Areal, wo das 2007 hier gesunkene zyprische Kreuzfahrtschiff „Sea Diamond“ auf Grund liegt. Es wird trotz der Gefahr einer Ölverschmutzung nicht gehoben, weil sich Staat, Reederei und Versicherungen nicht über die Kostenverteilung einig werden.


  • Weinkellerei Sántos

    Weinlokale
    • international

    Die Kellerei der Winzergenossenschaft von Santorin, der über 800 Weinbauern angehören, ist ein nüchterner Bau in schönster Kraterrandlage. Die Probierstube, in der es auch griechische Spezialitäten zu kaufen gibt, gleicht eher einem Supermarkt als einem gemütlichen Weinlokal, oft ist sie mit Reisegruppen gefüllt.

    Die Kellerei der Winzergenossenschaft von Santorin, der über 800 Weinbauern angehören, ist ein nüchterner Bau in schönster Kraterrandlage. Die Probierstube, in der es auch griechische Spezialitäten zu kaufen gibt, gleicht eher einem Supermarkt als einem gemütlichen Weinlokal, oft ist sie mit Reisegruppen gefüllt.


  • Ta Delfínia (the Dolphins)

    Restaurants
    • international

    Die modernste und unter Griechen be­liebteste der sechs Fischtavernen am Strand von Akrotíri. Drei Tische unmit­ telbar auf dem Kai, viele weitere auf der großen Terrasse. Langusten werden hier noch so lange in einem Käfig im Meer belassen, bis sie ein Gast bestellt.

    Die modernste und unter Griechen be­liebteste der sechs Fischtavernen am Strand von Akrotíri. Drei Tische unmit­ telbar auf dem Kai, viele weitere auf der großen Terrasse. Langusten werden hier noch so lange in einem Käfig im Meer belassen, bis sie ein Gast bestellt.


  • Akrotíri

    Strände
    • © Lucian BOLCA, Shutterstock

    Zum Baden ist der steinige Strand in der Nähe der Ausgrabungen kaum geeignet. Umso besser aber für zünftige oder exklusive Fischessen direkt am Meer. Entlang des etwa 350 m langen Strands liegen sechs Fischtavernen. Manche sind einfach und urig, werden von alten Leuten betrieben und sind teilweise als Höhle in die Lava hineingebaut, andere haben schöne Terrassen direkt am Wasser und sind in der Küche hochmodern eingerichtet. Der Taverne Meliha’s ist auch eine Kunstgalerie in einer Bimssteinhöhle angeschlossen, in der der Wirt einige seiner bildhauerischen Werke ausstellt. Vom kleinen Anleger vor der direkt am Strand liegenden Taverne Stolídas fahren zwischen Juni und September mehrmals täglich Badeboote zu den Stränden White Beach und Red Beach.

    • Akrotíri
    • © Lucian BOLCA, Shutterstock

    Zum Baden ist der steinige Strand in der Nähe der Ausgrabungen kaum geeignet. Umso besser aber für zünftige oder exklusive Fischessen direkt am Meer. Entlang des etwa 350 m langen Strands liegen sechs Fischtavernen. Manche sind einfach und urig, werden von alten Leuten betrieben und sind teilweise als Höhle in die Lava hineingebaut, andere haben schöne Terrassen direkt am Wasser und sind in der Küche hochmodern eingerichtet. Der Taverne Meliha’s ist auch eine Kunstgalerie in einer Bimssteinhöhle angeschlossen, in der der Wirt einige seiner bildhauerischen Werke ausstellt. Vom kleinen Anleger vor der direkt am Strand liegenden Taverne Stolídas fahren zwischen Juni und September mehrmals täglich Badeboote zu den Stränden White Beach und Red Beach.

    • Akrotíri

  • Mésa Pigádia

    Touristenattraktionen
    • © Jiri Vavricka, Shutterstock

    Mésa Pigádia ist der Name einer Gemarkung zwischen der Asphaltstraße zum Leuchtturm und der Südküste, in der sich Rebstock an Rebstock reiht. Ein breiter, ausgeschilderter Feldweg führt von der Hauptstraße 1,1 km weit bis an die Küste. Dort erstreckt sich ein etwa 500 m langer Strand zum Teil vor weißen Bimssteinklippen. Die Taverne Mésa Pigádia am Ende des Feldwegs bietet gutes Essen zwischen vom Wirt gesammelten Lava- gebilden, die wie von der Natur geformte Skulpturen aussehen. Der frische Fisch ist für santorinische Verhältnisse preiswert, Inhaberin Valentína kocht ausgezeichnet und macht auch ein erstklassiges moussaká.

    • Thíra
    • © Jiri Vavricka, Shutterstock

    Mésa Pigádia ist der Name einer Gemarkung zwischen der Asphaltstraße zum Leuchtturm und der Südküste, in der sich Rebstock an Rebstock reiht. Ein breiter, ausgeschilderter Feldweg führt von der Hauptstraße 1,1 km weit bis an die Küste. Dort erstreckt sich ein etwa 500 m langer Strand zum Teil vor weißen Bimssteinklippen. Die Taverne Mésa Pigádia am Ende des Feldwegs bietet gutes Essen zwischen vom Wirt gesammelten Lava- gebilden, die wie von der Natur geformte Skulpturen aussehen. Der frische Fisch ist für santorinische Verhältnisse preiswert, Inhaberin Valentína kocht ausgezeichnet und macht auch ein erstklassiges moussaká.

    • Thíra

  • White Beach (Paralía áspri)

    Strände
    • © Anna Maloverjan, Shutterstock

    Der etwa 100 m lange „Weiße Strand“ ist nur mit dem Badeboot vom Akrotíri Beach aus zu erreichen. Er wird so genannt, weil die Bimssteinklippen im Hintergrund besonders hell erscheinen. Hier stehen etwa ein Dutzend Sonnenschirme; um vom Boot an Land zu kommen, musst du durchs Wasser waten.

    • Santorin
    • © Anna Maloverjan, Shutterstock

    Der etwa 100 m lange „Weiße Strand“ ist nur mit dem Badeboot vom Akrotíri Beach aus zu erreichen. Er wird so genannt, weil die Bimssteinklippen im Hintergrund besonders hell erscheinen. Hier stehen etwa ein Dutzend Sonnenschirme; um vom Boot an Land zu kommen, musst du durchs Wasser waten.

    • Santorin

  • Theros Wave bar

    Bars
    • © Alla Laurent, Shutterstock

    Gleich südlich des Hafens beginnt der etwa 800 m lange, recht helle Vlicháda Beach, der sich vor dem niedrigen Steilufer bis zu einer der besten Strandbars der Insel erstreckt, der Théros Wave Bar. Der Lavasandstrand vor der Bar ist gut 8 bis 10 m breit und absolut naturbelassen. Die Musik reicht hier von Klassik und Jazz bis zu Hip-Hop und griechischem Rock

    • © Alla Laurent, Shutterstock

    Gleich südlich des Hafens beginnt der etwa 800 m lange, recht helle Vlicháda Beach, der sich vor dem niedrigen Steilufer bis zu einer der besten Strandbars der Insel erstreckt, der Théros Wave Bar. Der Lavasandstrand vor der Bar ist gut 8 bis 10 m breit und absolut naturbelassen. Die Musik reicht hier von Klassik und Jazz bis zu Hip-Hop und griechischem Rock


  • Santorini Horse Riding

    Reiten
    • © Just Another Photographer, Shutterstock

    Selbst als Anfänger kannst du gut an den einstündigen geführten Ausritten teilnehmen, und für die ganz Kleinen sind Runden auf dem Farmgelände möglich.

    • © Just Another Photographer, Shutterstock

    Selbst als Anfänger kannst du gut an den einstündigen geführten Ausritten teilnehmen, und für die ganz Kleinen sind Runden auf dem Farmgelände möglich.


  • Santorini Sea Kayak

    Kanu und Kajak
    • © Havoc, Shutterstock

    Bietet Seekajak-Touren in der Caldera oder an der Südküste sowie Rock-Climbing-Ausflüge an.

    • © Havoc, Shutterstock

    Bietet Seekajak-Touren in der Caldera oder an der Südküste sowie Rock-Climbing-Ausflüge an.


  • Venetsanos Winery

    Weinlokale
    • international

    Die Firma Boutári ist einer der größten Weinproduzenten Griechenlands mit Stammsitz in Náoussa im nordgriechischen Makedonien. Individuelle Behandlung darf man hier weder bei der Führung noch bei der Weinprobe erwarten. Dafür ist die gezeigte Audiovisionsschau perfekt organisiert, Führungen werden auch in deutscher Sprache angeboten.

    Die Firma Boutári ist einer der größten Weinproduzenten Griechenlands mit Stammsitz in Náoussa im nordgriechischen Makedonien. Individuelle Behandlung darf man hier weder bei der Führung noch bei der Weinprobe erwarten. Dafür ist die gezeigte Audiovisionsschau perfekt organisiert, Führungen werden auch in deutscher Sprache angeboten.


  • Akrotiri

    Geographical
    • © IndustryAndTravel, Shutterstock

    Der Name des Binnendorfs (450 Ew.) ganz im Süden der Insel ist in aller Welt bekannt, weil bei Akrotíri seit 1967 die gut erhaltenen Überreste einer der schönsten und reichsten Städte der europäischen Frühgeschichte ausgegraben werden. Während diese Stadt vor 3600 Jahren direkt am Meer lag, erstrecken sich die Häuser, Höhlenwohnungen und Hausruinen des heutigen Akrotíri über mehrere niedrige Hügel und Lavakuppen zwischen Caldera-Rand und Weinfeldern. Der historische Ortskern ist noch sehr ursprünglich, das kleine Dorfzentrum zieht sich entlang der Hauptstraße. Akrotíri ist der richtige Urlaubsort für diejenigen, die ein ruhiges Dorf suchen, von dem aus man in einer Viertelstunde zu Fuß an einen akzeptablen Strand gelangt und andererseits auch in wenigen Minuten am Kraterrand ist.

    • © IndustryAndTravel, Shutterstock

    Der Name des Binnendorfs (450 Ew.) ganz im Süden der Insel ist in aller Welt bekannt, weil bei Akrotíri seit 1967 die gut erhaltenen Überreste einer der schönsten und reichsten Städte der europäischen Frühgeschichte ausgegraben werden. Während diese Stadt vor 3600 Jahren direkt am Meer lag, erstrecken sich die Häuser, Höhlenwohnungen und Hausruinen des heutigen Akrotíri über mehrere niedrige Hügel und Lavakuppen zwischen Caldera-Rand und Weinfeldern. Der historische Ortskern ist noch sehr ursprünglich, das kleine Dorfzentrum zieht sich entlang der Hauptstraße. Akrotíri ist der richtige Urlaubsort für diejenigen, die ein ruhiges Dorf suchen, von dem aus man in einer Viertelstunde zu Fuß an einen akzeptablen Strand gelangt und andererseits auch in wenigen Minuten am Kraterrand ist.


  • Caldera Beach

    Strände

    Der griechische Name der kleinen Uferzone direkt an der Caldera tief unterhalb der Steilküste bedeutet „Lagerräume“. Hier hatten die Bewohner des Dorfs Akrotíri noch bis zur Mitte des 20.Jhs. kleine Lagerschuppen und -höhlen, in denen sie ihre Fischernetze verwahrten und Waren, die verschifft werden sollten. Heute führt ein steiler Feldweg von der Hauptstraße aus hinunter. Der Weg endet vor der guten Taverne Remézzo, in der alle Arten von Fisch lecker zubereitet werden. Auf der Terrasse kannst du einige der bizarrsten getrockneten Weinstöcke der Insel sehen. Die flach über dem Boden wachsenden Rebstämme legten sich so flach übereinander, dass die abgestorbenen Pflanzen nun fast wie geflochtene Körbe aussehen. An die Terrasse grenzt der etwa 100 m lange, steinige Caldera Beach als einziger Inselstrand direkt am Krater. Die gesamte Bucht nennt man auch Bálos Bay.

    • 847 00 Akrotiri

    Der griechische Name der kleinen Uferzone direkt an der Caldera tief unterhalb der Steilküste bedeutet „Lagerräume“. Hier hatten die Bewohner des Dorfs Akrotíri noch bis zur Mitte des 20.Jhs. kleine Lagerschuppen und -höhlen, in denen sie ihre Fischernetze verwahrten und Waren, die verschifft werden sollten. Heute führt ein steiler Feldweg von der Hauptstraße aus hinunter. Der Weg endet vor der guten Taverne Remézzo, in der alle Arten von Fisch lecker zubereitet werden. Auf der Terrasse kannst du einige der bizarrsten getrockneten Weinstöcke der Insel sehen. Die flach über dem Boden wachsenden Rebstämme legten sich so flach übereinander, dass die abgestorbenen Pflanzen nun fast wie geflochtene Körbe aussehen. An die Terrasse grenzt der etwa 100 m lange, steinige Caldera Beach als einziger Inselstrand direkt am Krater. Die gesamte Bucht nennt man auch Bálos Bay.

    • 847 00 Akrotiri

  • Almyrá

    Strände

    Der gut 150 m lange Lavakies-, Bimsstein- und Grobsandstrand ist völlig unverbaut; nicht einmal eine Taverne gibt es hier direkt am Ufer. Nahe der Zementplattform an seinem westlichen Ende, die einmal ein kleiner Kai war, kommt man problemlos ins Wasser. Die leer stehende Höhlenwohnung gleich dahinter war früher einmal eine ohne behördliche Genehmigung betriebene, aber bei Beamten, Polizisten und Politikern überaus beliebte Fischtaverne.

    • Thira

    Der gut 150 m lange Lavakies-, Bimsstein- und Grobsandstrand ist völlig unverbaut; nicht einmal eine Taverne gibt es hier direkt am Ufer. Nahe der Zementplattform an seinem westlichen Ende, die einmal ein kleiner Kai war, kommt man problemlos ins Wasser. Die leer stehende Höhlenwohnung gleich dahinter war früher einmal eine ohne behördliche Genehmigung betriebene, aber bei Beamten, Polizisten und Politikern überaus beliebte Fischtaverne.

    • Thira

  • Lost Atlantis Experience - Interactive Museum

    Museen

    Das Erlebnismuseum widmet sich dem Mythos von Atlantis, will multimedial beweisen, dass Santorin das sagenhafte Atlantis gewesen sein könnte. An zwölf Stationen mit interaktiven Installationen und mehr begegnest du einer Mischung aus Mythologie, Geologie und antiker Philosophie.

    Das Erlebnismuseum widmet sich dem Mythos von Atlantis, will multimedial beweisen, dass Santorin das sagenhafte Atlantis gewesen sein könnte. An zwölf Stationen mit interaktiven Installationen und mehr begegnest du einer Mischung aus Mythologie, Geologie und antiker Philosophie.


  • Symposion Cultural Center | Music - Art- Mythology

    Kulturzentren

    Ein paar Schritte oberhalb der Weinkellerei liegt auch das Symposion Cultural Center, ein landesweit einzigartiges Kulturprojekt. Es widmet sich der antiken griechischen Musik und ihren Instrumenten.

    Ein paar Schritte oberhalb der Weinkellerei liegt auch das Symposion Cultural Center, ein landesweit einzigartiges Kulturprojekt. Es widmet sich der antiken griechischen Musik und ihren Instrumenten.