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Ägypten Top Sehenswürdigkeiten




























Architektonische Highlights
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Abū Sinbal
Architektonische Highlights © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Ganz tief im Inneren
Hier ist alles ein bisschen größer. Du musst den riesigen Schlüssel gesehen haben, mit dem die Tempelwächter Abu Simbel öffnen und schließen! Kolossal sind die vier 20 m hohen Statuen von Ramses II., der den Tempel erbauen ließ. Sie thronen an einem künstlichen Felsen, angelegt 1964–68, als man die Anlage im Rahmen einer Unesco-Aktion vor den Fluten des Stausees rettete. Der Tempel ist so nach Osten hin ausgerichtet, dass zweimal im Jahr die Strahlen der aufgehenden Sonne auf drei der vier Götterfiguren in seinem Innern treffen. Der kleinere Tempel ist Hathor und Nefertari gewidmet. Wenn du die Möglichkeit hast, geh zum Schluss durch eine Seitentür in den imposanten Bauch des versetzten Bauwerks. Am Abend gibt es eine Sound and Light Show. Die Anreise für den Tagesausflug musst du vorab planen. Im Morgengrauen verlässt dein Taxi oder Bus Assuan (Konvois können vorgeschrieben sein, wenn die Sicherheitslage es erfordern sollte).
- Abū Sinbal
- http://egymonuments.gov.eg/
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Ganz tief im Inneren
Hier ist alles ein bisschen größer. Du musst den riesigen Schlüssel gesehen haben, mit dem die Tempelwächter Abu Simbel öffnen und schließen! Kolossal sind die vier 20 m hohen Statuen von Ramses II., der den Tempel erbauen ließ. Sie thronen an einem künstlichen Felsen, angelegt 1964–68, als man die Anlage im Rahmen einer Unesco-Aktion vor den Fluten des Stausees rettete. Der Tempel ist so nach Osten hin ausgerichtet, dass zweimal im Jahr die Strahlen der aufgehenden Sonne auf drei der vier Götterfiguren in seinem Innern treffen. Der kleinere Tempel ist Hathor und Nefertari gewidmet. Wenn du die Möglichkeit hast, geh zum Schluss durch eine Seitentür in den imposanten Bauch des versetzten Bauwerks. Am Abend gibt es eine Sound and Light Show. Die Anreise für den Tagesausflug musst du vorab planen. Im Morgengrauen verlässt dein Taxi oder Bus Assuan (Konvois können vorgeschrieben sein, wenn die Sicherheitslage es erfordern sollte).
- Abū Sinbal
- http://egymonuments.gov.eg/
Luxor Temple
Touristenattraktionen © Glow Images
Die Westseite des Nils bei Luxor mit der Gräberstadt von Theben ist erfahrungsgemäß eher unbeliebt bei Kindern. Gut kommt dafür ein Besuch des Luxor-Tempels nach Einbruch der Dunkelheit an. Die gigantischen Säulen, Mauern und Kolossalstatuen sind dann gespenstisch beleuchtet.
- Madinet Al Oqsor, Al-Uqsur
- http://egymonuments.gov.eg/
© Glow Images
Die Westseite des Nils bei Luxor mit der Gräberstadt von Theben ist erfahrungsgemäß eher unbeliebt bei Kindern. Gut kommt dafür ein Besuch des Luxor-Tempels nach Einbruch der Dunkelheit an. Die gigantischen Säulen, Mauern und Kolossalstatuen sind dann gespenstisch beleuchtet.
- Madinet Al Oqsor, Al-Uqsur
- http://egymonuments.gov.eg/
Gebel Musa
Touristenattraktionen © Chubykin Arkady, Shutterstock
Auf dem Gipfel des Gebel Musa, wie der Mosesberg auf Arabisch heißt, steht eine kleine Kirche, die Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit, an deren Stelle sich Gott dem Moses in einer Feuerwolke offenbart haben soll. An ihrer Nordmauer, hinter einem Eisenzaun, befindet sich eine kleine Nische, in der Moses sich duckte, als er Gott erblickte. In den Spuren des Felsens glaubt man, die Abdrücke Moses' zu sehen, die entstanden, als der Prophet sich vor Ehrfurcht und Schrecken in die Nische presste. In der Nähe steht eine Moschee, die, genau wie die Kirche, meistens nicht für Besucher geöffnet ist. Bei guter Sicht kann man bis zum Golf von Aqaba schauen. Der Blick über den versteinerten Ozean bei Sonnenaufgang, dessen Felsen in der Morgendämmerung nahezu minütlich ihre Farben verändern, ist atemberaubend.
- Sikket Al Basha, Al-Milga
© Chubykin Arkady, Shutterstock
Auf dem Gipfel des Gebel Musa, wie der Mosesberg auf Arabisch heißt, steht eine kleine Kirche, die Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit, an deren Stelle sich Gott dem Moses in einer Feuerwolke offenbart haben soll. An ihrer Nordmauer, hinter einem Eisenzaun, befindet sich eine kleine Nische, in der Moses sich duckte, als er Gott erblickte. In den Spuren des Felsens glaubt man, die Abdrücke Moses' zu sehen, die entstanden, als der Prophet sich vor Ehrfurcht und Schrecken in die Nische presste. In der Nähe steht eine Moschee, die, genau wie die Kirche, meistens nicht für Besucher geöffnet ist. Bei guter Sicht kann man bis zum Golf von Aqaba schauen. Der Blick über den versteinerten Ozean bei Sonnenaufgang, dessen Felsen in der Morgendämmerung nahezu minütlich ihre Farben verändern, ist atemberaubend.
- Sikket Al Basha, Al-Milga
Qarya Sānt Kātrīn
Architektonische Highlights © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Das Kloster ist Ziel von Pilgern aus aller Welt. Vor über 1400 Jahren ließ es der römische Kaiser Justinian I. errichten, an der Stelle, so sagt man, an der Gott Moses im brennenden Dornbusch erschien. Heute leben in der kleinsten Diözese der Welt, einer griechisch-orthodoxen, 23 Mönche. Das Kloster besitzt neben dem Vatikan das weltweit wertvollste Archiv christlich-religiöser Manuskripte. Einen kleinen Teil des Klosters öffnen die Mönche den Besuchern. Sie zeigen ihnen Ableger des brennenden Dornbuschs sowie Handschriften und einen Teil der Ikonensammlung. Höhepunkt ist die schöne byzantinische Basilika. Viele Besucher unternehmen eine Nachtwanderung auf den Mosesberg, um dort den wunderschönen Sonnenaufgang zu erleben.
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Das Kloster ist Ziel von Pilgern aus aller Welt. Vor über 1400 Jahren ließ es der römische Kaiser Justinian I. errichten, an der Stelle, so sagt man, an der Gott Moses im brennenden Dornbusch erschien. Heute leben in der kleinsten Diözese der Welt, einer griechisch-orthodoxen, 23 Mönche. Das Kloster besitzt neben dem Vatikan das weltweit wertvollste Archiv christlich-religiöser Manuskripte. Einen kleinen Teil des Klosters öffnen die Mönche den Besuchern. Sie zeigen ihnen Ableger des brennenden Dornbuschs sowie Handschriften und einen Teil der Ikonensammlung. Höhepunkt ist die schöne byzantinische Basilika. Viele Besucher unternehmen eine Nachtwanderung auf den Mosesberg, um dort den wunderschönen Sonnenaufgang zu erleben.
Karnak Temple Complex
Touristenattraktionen © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
3 km nördlich des Luxor-Tempels, ebenfalls in Nähe des Nilufers, erstreckt sich auf einem Gebiet von 250.000 m2 eine ebenso eindrucksvolle wie unübersichtliche Tempelanlage. Dutzende von Herrschern bauten über 13 Jhe. lang an ihr und veränderten sie ständig. Bis heute ist es den Archäologen nicht gelungen, alle ihre Rätsel komplett zu entschlüsseln. Hinter dem Eingang befindet sich der Amun-Tempel. Westlich davon steht das Heiligtum des Khonsu sowie als drittes Zentrum der Anlage der Festtempel Thutmosis' III. Hinzu kommen weitere An- und Umbauten, Hallen und Höfe, Schreine und Alleen. Am Vormittag strömen Heerscharen von Touristen in die Anlage. Am besten ist es, du besuchst den Tempel in der Mittagshitze, wenn die Tourbusse wieder verschwunden sind, oder sogar am frühen Abend. Nach Einbruch der Dunkelheit finden kitschige Multimediaspektakel in täglich wechselnden Sprachen statt, die sogenannten Sound-&-Light-Shows. Berühmt ist vor allem der riesige Säulenwald zu beiden Seiten des Mittelganges, erbaut von Ramses I. und seinem Sohn Sethos I., vollendet von Ramses II. Die 134 kolossalen Säulen haben einen Umfang von etwa 10 m und ragen zwischen 13 m und 24 m auf. Der Heilige See südlich des Amun-Tempels diente den Priestern vorwiegend für rituelle Bootsfahrten und Waschungen. An seinem Ufer liegt ein großer Granitskarabäus, den Amenophis III. dem Sonnengott Atum-Chepre geweiht hatte.
- Al-Uqsur
- http://egymonuments.gov.eg/
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
3 km nördlich des Luxor-Tempels, ebenfalls in Nähe des Nilufers, erstreckt sich auf einem Gebiet von 250.000 m2 eine ebenso eindrucksvolle wie unübersichtliche Tempelanlage. Dutzende von Herrschern bauten über 13 Jhe. lang an ihr und veränderten sie ständig. Bis heute ist es den Archäologen nicht gelungen, alle ihre Rätsel komplett zu entschlüsseln. Hinter dem Eingang befindet sich der Amun-Tempel. Westlich davon steht das Heiligtum des Khonsu sowie als drittes Zentrum der Anlage der Festtempel Thutmosis' III. Hinzu kommen weitere An- und Umbauten, Hallen und Höfe, Schreine und Alleen. Am Vormittag strömen Heerscharen von Touristen in die Anlage. Am besten ist es, du besuchst den Tempel in der Mittagshitze, wenn die Tourbusse wieder verschwunden sind, oder sogar am frühen Abend. Nach Einbruch der Dunkelheit finden kitschige Multimediaspektakel in täglich wechselnden Sprachen statt, die sogenannten Sound-&-Light-Shows. Berühmt ist vor allem der riesige Säulenwald zu beiden Seiten des Mittelganges, erbaut von Ramses I. und seinem Sohn Sethos I., vollendet von Ramses II. Die 134 kolossalen Säulen haben einen Umfang von etwa 10 m und ragen zwischen 13 m und 24 m auf. Der Heilige See südlich des Amun-Tempels diente den Priestern vorwiegend für rituelle Bootsfahrten und Waschungen. An seinem Ufer liegt ein großer Granitskarabäus, den Amenophis III. dem Sonnengott Atum-Chepre geweiht hatte.
- Al-Uqsur
- http://egymonuments.gov.eg/
Al-Laun Kānyūn
Landschaftliche Highlights © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Das schmale Tal trägt seinen Namen zu Recht: Die von Wasser, Wind und Sand geschliffenen Felsen erscheinen in den unterschiedlichsten Gelb-, Braun- und Rottönen und zeigen dem Betrachter geheimnisvolle Muster.
- 'Ain el-Furṭāga
- +20 50 3996873
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Das schmale Tal trägt seinen Namen zu Recht: Die von Wasser, Wind und Sand geschliffenen Felsen erscheinen in den unterschiedlichsten Gelb-, Braun- und Rottönen und zeigen dem Betrachter geheimnisvolle Muster.
- 'Ain el-Furṭāga
- +20 50 3996873
Memphis
Touristenattraktionen © Glow Images
Unter dem Namen Men-nefer-Pepi war Memphis, 15 km südlich der Pyramiden von Giza, jahrtausendelang die florierende Hauptstadt des vereinigten Ober- und Unterägyptens, eine der größten antiken Städte überhaupt. Wenig ist von ihr übrig, auf einem Teil des Geländes befindet sich heute das Dorf Mit Rahina mit seinen Feldern und Gärten. In einem Schutzbau wird der riesige Torso einer Statue Ramses' II. aufgebahrt. 200 m westlich des Hauses steht der Alabastersphinx, der 1912 freigelegt wurde.
- Mit Rahina
© Glow Images
Unter dem Namen Men-nefer-Pepi war Memphis, 15 km südlich der Pyramiden von Giza, jahrtausendelang die florierende Hauptstadt des vereinigten Ober- und Unterägyptens, eine der größten antiken Städte überhaupt. Wenig ist von ihr übrig, auf einem Teil des Geländes befindet sich heute das Dorf Mit Rahina mit seinen Feldern und Gärten. In einem Schutzbau wird der riesige Torso einer Statue Ramses' II. aufgebahrt. 200 m westlich des Hauses steht der Alabastersphinx, der 1912 freigelegt wurde.
- Mit Rahina
Saqqara
Touristenattraktionen © Glow Images
Insider-Tipp Das Beste kommt zum Schluss
Im Gegensatz zu Memphis bietet sich dir mit Saqqara, der dazugehörigen Totenstadt, ein großes Areal, das reich an Tempeln und Grabstellen ist (Eintritt 450 £E). Die Stufenpyramide Djosers, 2650 v. Chr. von Imhotep erbaut, gilt als erstes monumentales Steinbauwerk der Menschheit. Das ganze Gelände ist immer noch ein gefragtes Grabungsareal. Im Jahr 2019 wurden in einer Grabkammer erstmals mumifizierte Löwenbabys (7.Jh. v. Chr.) entdeckt, 2022 dann 250 Sarkophage und 150 Bronzestatuen, darunter eine des Imhotep. 2023 folgten weitere Gräber sowie die Mumie des 15-jährigen „Goldjungen“ Hekaschepes, 4300 Jahre alt, mit Blattgold bedeckt, vollständig erhalten. Der Sensationsfund soll im Ägyptischen Nationalmuseum ausgestellt werden. Auch das restaurierte Serapeum kannst du besichtigen, eine riesige unterirdische Grabanlage für die heiligen Apis-Stiere. In 20 Kammern, in denen die Stiermumien beigesetzt wurden, stehen Sarkophage aus schwarzem und rotem Granit oder Kalkstein, jeder aus einem einzigen Block geschnitten, jeder rund 65 t schwer. Fast alle wurden von Grabräubern aufgebrochen. Der schönste Sarkophag ist der ganz hinten rechts aus schwarzem, fein poliertem Granit, zu dem du über eine Treppe hinabsteigen kannst.
- Mit Rahina
- http://egymonuments.gov.eg/
© Glow Images
Insider-Tipp Das Beste kommt zum Schluss
Im Gegensatz zu Memphis bietet sich dir mit Saqqara, der dazugehörigen Totenstadt, ein großes Areal, das reich an Tempeln und Grabstellen ist (Eintritt 450 £E). Die Stufenpyramide Djosers, 2650 v. Chr. von Imhotep erbaut, gilt als erstes monumentales Steinbauwerk der Menschheit. Das ganze Gelände ist immer noch ein gefragtes Grabungsareal. Im Jahr 2019 wurden in einer Grabkammer erstmals mumifizierte Löwenbabys (7.Jh. v. Chr.) entdeckt, 2022 dann 250 Sarkophage und 150 Bronzestatuen, darunter eine des Imhotep. 2023 folgten weitere Gräber sowie die Mumie des 15-jährigen „Goldjungen“ Hekaschepes, 4300 Jahre alt, mit Blattgold bedeckt, vollständig erhalten. Der Sensationsfund soll im Ägyptischen Nationalmuseum ausgestellt werden. Auch das restaurierte Serapeum kannst du besichtigen, eine riesige unterirdische Grabanlage für die heiligen Apis-Stiere. In 20 Kammern, in denen die Stiermumien beigesetzt wurden, stehen Sarkophage aus schwarzem und rotem Granit oder Kalkstein, jeder aus einem einzigen Block geschnitten, jeder rund 65 t schwer. Fast alle wurden von Grabräubern aufgebrochen. Der schönste Sarkophag ist der ganz hinten rechts aus schwarzem, fein poliertem Granit, zu dem du über eine Treppe hinabsteigen kannst.
- Mit Rahina
- http://egymonuments.gov.eg/
Wādī al-Mulūk
Touristenattraktionen © Glow Images
Das Gräberfeld hinter dem Bergmassiv, dessen Gänge sich symbolisch tief ins Reich der Toten winden, ist für viele der Höhepunkt ihres Ausfluges nach West-Theben, andere sind enttäuscht. Die wirkliche Würde des Orts, in seiner weltfernen Abgeschiedenheit, erschließt sich allerdings nur, wenn der vormittägliche Touristenrummel vorbei ist und die Reisebusse wieder abgefahren sind. Die Wandmalereien der Gräber leiden unter den Ausdünstungen der Besucher, fast alle Grabbeigaben wurden über die Jahrhunderte geraubt. Sehenswert sind das Grab Ramses' IV. (Nr. 2), dessen hinterer Bereich mit Szenen aus dem Pfortenbuch geschmückt ist, das der Königin Tauseret und des Pharaos Sethnacht mit dem prunkvollen Granitsarkophag (Nr. 14) sowie das Grab Sethos' I. (Nr. 17), für viele die schönste aller zugänglichen Grabstellen. Zu den insgesamt 64 Königs- und Prinzengräbern gehört auch das von Tut-ench-Amun, dessen prachtvolle Beigaben im Nationalmuseum am Midan Al-Tahrir in Kairo bewundert werden können.
- Al-Uqsur
- http://egymonuments.gov.eg/
© Glow Images
Das Gräberfeld hinter dem Bergmassiv, dessen Gänge sich symbolisch tief ins Reich der Toten winden, ist für viele der Höhepunkt ihres Ausfluges nach West-Theben, andere sind enttäuscht. Die wirkliche Würde des Orts, in seiner weltfernen Abgeschiedenheit, erschließt sich allerdings nur, wenn der vormittägliche Touristenrummel vorbei ist und die Reisebusse wieder abgefahren sind. Die Wandmalereien der Gräber leiden unter den Ausdünstungen der Besucher, fast alle Grabbeigaben wurden über die Jahrhunderte geraubt. Sehenswert sind das Grab Ramses' IV. (Nr. 2), dessen hinterer Bereich mit Szenen aus dem Pfortenbuch geschmückt ist, das der Königin Tauseret und des Pharaos Sethnacht mit dem prunkvollen Granitsarkophag (Nr. 14) sowie das Grab Sethos' I. (Nr. 17), für viele die schönste aller zugänglichen Grabstellen. Zu den insgesamt 64 Königs- und Prinzengräbern gehört auch das von Tut-ench-Amun, dessen prachtvolle Beigaben im Nationalmuseum am Midan Al-Tahrir in Kairo bewundert werden können.
- Al-Uqsur
- http://egymonuments.gov.eg/
Masdschid ibn Tūlūn
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Audienz bei der Katzenqueen
Fachleute halten diese Moschee für eine der schönsten der Welt. Zwischen 876 und 879 errichtet, wurde ihre harmonische, klare Gestalt seitdem kaum verändert. Hier gilt es, eine Katze ausfindig zu machen – im angeschlossenen Gayer-Anderson-Museum. Der kleine Palast zeigt historische Wohnkultur in zwei mamlukischen Adelshäusern. Berühmt ist die hier inzwischen nur noch als Replik vorhandene, 42 cm hohe Statue der pharaonischen Katzengöttin Bastet.
- Midan Ahmed Ibn Tulun, Al-Qahira
- http://egymonuments.gov.eg/
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Audienz bei der Katzenqueen
Fachleute halten diese Moschee für eine der schönsten der Welt. Zwischen 876 und 879 errichtet, wurde ihre harmonische, klare Gestalt seitdem kaum verändert. Hier gilt es, eine Katze ausfindig zu machen – im angeschlossenen Gayer-Anderson-Museum. Der kleine Palast zeigt historische Wohnkultur in zwei mamlukischen Adelshäusern. Berühmt ist die hier inzwischen nur noch als Replik vorhandene, 42 cm hohe Statue der pharaonischen Katzengöttin Bastet.
- Midan Ahmed Ibn Tulun, Al-Qahira
- http://egymonuments.gov.eg/
Ras Mohammed
Landschaftliche Highlights © Glow Images
3 km weit ragt die schmale Halbinsel ins Rote Meer. Sie besteht aus fossilen Korallen, die an die Oberfläche gedrückt wurden. Am Shark's Observatory kann man aus 50 m Höhe auf die Riffe unter der Wasseroberfläche sehen und mit etwas Glück Haie beobachten. Das gesamte Areal gehört zu einem Nationalpark, an dessen südöstlicher Seite sich eine Mangroveninsel befindet.
- Sarm as-Sayh
- http://www.eeaa.gov.eg/
- +20 2 35716050
- memphistours@memphistours.com
© Glow Images
3 km weit ragt die schmale Halbinsel ins Rote Meer. Sie besteht aus fossilen Korallen, die an die Oberfläche gedrückt wurden. Am Shark's Observatory kann man aus 50 m Höhe auf die Riffe unter der Wasseroberfläche sehen und mit etwas Glück Haie beobachten. Das gesamte Areal gehört zu einem Nationalpark, an dessen südöstlicher Seite sich eine Mangroveninsel befindet.
- Sarm as-Sayh
- http://www.eeaa.gov.eg/
- +20 2 35716050
- memphistours@memphistours.com
Al-Ahrām al-Ǧīza
Architektonische Highlights © Glow Images
Das letzte noch erhaltene Weltwunder der Antike befindet sich entgegen der Erwartung vieler Besucher nicht einsam in der Wüste, sondern am Stadtrand des Großraums Kairo/Giza. "40 Jahrhunderte blicken auf euch herab", soll Napoleon hier angeblich seinen Soldaten ergriffen zugerufen haben, und auch heute noch üben die drei Monumente eine magische Wirkung auf Besucher aus aller Welt aus. Die größte ist die Pyramide von Khufu, besser bekannt unter dem Namen Cheops, mit ursprünglich 146,72 m, heute gut 137 m Höhe und einer Seitenlänge von 230 m. Wichen die Neigungswinkel der Kanten nur um 2° voneinander ab, hätte das ein Auseinanderklaffen um 15 m an der Spitze bewirkt. 2,5 t wiegt ein Steinquader im Schnitt, etwa 2,3 Mio. Blöcke wurden verbaut. Schätzt man die Bauzeit großzügig auf 30 Jahre, hieße das, dass über den gesamten Zeitraum hinweg alle sieben Min. ein Block herangeschafft, hochtransportiert und eingefügt werden musste - eine unglaubliche logistische Leistung. Pyramiden waren der Ort, an dem der gottgleiche Herrscher nach dem Tod weiter seines Amtes waltete, die Residenz des verstorbenen Pharaos, genau auf der Grenze zwischen dem Reich der Lebenden und der Toten, zwischen fruchtbarem Land und Wüste. Auf dem Plateau von Giza stehen die Pyramiden von Cheops, Chephren und Mykerinos, erbaut während der 4.Dynastie, vor über 4500 Jahren. Ihre für Laien nur wenig interessanten Grabkammern können besichtigt werden, in die Cheopspyramide werden allerdings täglich nur 150 Besucher vormittags und 150 am Nachmittag eingelassen. Unterhalb bewacht der 20 m hohe Sphinx das Reich der Toten. Die berühmte Statue mit dem Löwenkörper und dem Menschenkopf heißt auf Arabisch Abu Al-Hul, Vater des Schreckens. In einem Museum östlich der Cheopspyramide wird die vollständig erhaltene Sonnenbarke ausgestellt, zusammengesetzt aus über 1000 Einzelteilen, die 1954 neben der Pyramide gefunden wurden. Es ist streng verboten, die Pyramiden zu besteigen. Eine Anhöhe südwestlich des Geländes ermöglicht aber besonders in den Morgen- und Abendstunden einen wunderschönen Ausblick auf alle drei Baudenkmäler und das Niltal. Pferde- und Kamelführer bieten Ausritte dorthin an.
- Al-Giza
- http://egymonuments.gov.eg/
© Glow Images
Das letzte noch erhaltene Weltwunder der Antike befindet sich entgegen der Erwartung vieler Besucher nicht einsam in der Wüste, sondern am Stadtrand des Großraums Kairo/Giza. "40 Jahrhunderte blicken auf euch herab", soll Napoleon hier angeblich seinen Soldaten ergriffen zugerufen haben, und auch heute noch üben die drei Monumente eine magische Wirkung auf Besucher aus aller Welt aus. Die größte ist die Pyramide von Khufu, besser bekannt unter dem Namen Cheops, mit ursprünglich 146,72 m, heute gut 137 m Höhe und einer Seitenlänge von 230 m. Wichen die Neigungswinkel der Kanten nur um 2° voneinander ab, hätte das ein Auseinanderklaffen um 15 m an der Spitze bewirkt. 2,5 t wiegt ein Steinquader im Schnitt, etwa 2,3 Mio. Blöcke wurden verbaut. Schätzt man die Bauzeit großzügig auf 30 Jahre, hieße das, dass über den gesamten Zeitraum hinweg alle sieben Min. ein Block herangeschafft, hochtransportiert und eingefügt werden musste - eine unglaubliche logistische Leistung. Pyramiden waren der Ort, an dem der gottgleiche Herrscher nach dem Tod weiter seines Amtes waltete, die Residenz des verstorbenen Pharaos, genau auf der Grenze zwischen dem Reich der Lebenden und der Toten, zwischen fruchtbarem Land und Wüste. Auf dem Plateau von Giza stehen die Pyramiden von Cheops, Chephren und Mykerinos, erbaut während der 4.Dynastie, vor über 4500 Jahren. Ihre für Laien nur wenig interessanten Grabkammern können besichtigt werden, in die Cheopspyramide werden allerdings täglich nur 150 Besucher vormittags und 150 am Nachmittag eingelassen. Unterhalb bewacht der 20 m hohe Sphinx das Reich der Toten. Die berühmte Statue mit dem Löwenkörper und dem Menschenkopf heißt auf Arabisch Abu Al-Hul, Vater des Schreckens. In einem Museum östlich der Cheopspyramide wird die vollständig erhaltene Sonnenbarke ausgestellt, zusammengesetzt aus über 1000 Einzelteilen, die 1954 neben der Pyramide gefunden wurden. Es ist streng verboten, die Pyramiden zu besteigen. Eine Anhöhe südwestlich des Geländes ermöglicht aber besonders in den Morgen- und Abendstunden einen wunderschönen Ausblick auf alle drei Baudenkmäler und das Niltal. Pferde- und Kamelführer bieten Ausritte dorthin an.
- Al-Giza
- http://egymonuments.gov.eg/
Deir Al-Qaddis Antwan
Touristenattraktionen © bayazed, Shutterstock
Drei Stunden mit dem Reisebus Richtung Norden dauert die Fahrt zum Deir Al-Qaddis Antwan, dem Kloster des Heiligen Antonius, der hier in einer Höhle als Eremit lebte. Das älteste und größte koptische Kloster in Ägypten wurde Ende des 4.Jhs. gegründet und im 15.Jh. von Beduinen zerstört. Besonders sehenswert in der Anlage mit ihren Gassen, Kapellen, kleinen Häuschen und Gärten ist die dreischiffige Sankt-Antonius-Kirche aus dem 6.Jh.
- Za'farana
- http://stantonymonastery.com/
© bayazed, Shutterstock
Drei Stunden mit dem Reisebus Richtung Norden dauert die Fahrt zum Deir Al-Qaddis Antwan, dem Kloster des Heiligen Antonius, der hier in einer Höhle als Eremit lebte. Das älteste und größte koptische Kloster in Ägypten wurde Ende des 4.Jhs. gegründet und im 15.Jh. von Beduinen zerstört. Besonders sehenswert in der Anlage mit ihren Gassen, Kapellen, kleinen Häuschen und Gärten ist die dreischiffige Sankt-Antonius-Kirche aus dem 6.Jh.
- Za'farana
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Marsa Murakh
Touristenattraktionen © keem ahmed, Shutterstock
Die schönste Bucht Ägyptens steht unter Naturschutz und ist ideal zum Baden im türkisblauen Wasser und natürlich zum Sonnen. Aber auch die Korallenriffe vor der Küste sind herrlich und ein echtes Highlight für Taucher. Selbst erfahrene Sportler betrachten das Fjord Hole mit 16 m Tiefe als echte Herausforderung, aber die artenreiche Fischwelt in der Tiefe entschädigt für jede Mühe. Eine gute Alternative für weniger wagemutige Taucher ist das Fjord Banana mit einer Tiefe von bis zu 12 m. Zudem gibt es eine einfache Freiluftcafeteria an der Straße mit grandioser Aussicht, dafür jedoch ziemlich überteuerten Getränken.
- Taba
© keem ahmed, Shutterstock
Die schönste Bucht Ägyptens steht unter Naturschutz und ist ideal zum Baden im türkisblauen Wasser und natürlich zum Sonnen. Aber auch die Korallenriffe vor der Küste sind herrlich und ein echtes Highlight für Taucher. Selbst erfahrene Sportler betrachten das Fjord Hole mit 16 m Tiefe als echte Herausforderung, aber die artenreiche Fischwelt in der Tiefe entschädigt für jede Mühe. Eine gute Alternative für weniger wagemutige Taucher ist das Fjord Banana mit einer Tiefe von bis zu 12 m. Zudem gibt es eine einfache Freiluftcafeteria an der Straße mit grandioser Aussicht, dafür jedoch ziemlich überteuerten Getränken.
- Taba
Pauluskloster
Architektonische Highlights © Albert6712, Shutterstock
Der heilige Paulus, Anba Bula, soll zur selben Zeit wie Antonius und ebenfalls als Einsiedler in einer Berghöhle gelebt haben, über der bereits im 4.Jh. eine Kapelle errichtet wurde, die heute Teil des Klosters ist. Eine 450 m lange Umfassungsmauer mit Wehrturm umgibt das Areal. Von der Mauer aus bietet sich ein toller Blick bis hinüber auf den Sinai.
- Zafrana
- http://stpaulmonastery.com/
© Albert6712, Shutterstock
Der heilige Paulus, Anba Bula, soll zur selben Zeit wie Antonius und ebenfalls als Einsiedler in einer Berghöhle gelebt haben, über der bereits im 4.Jh. eine Kapelle errichtet wurde, die heute Teil des Klosters ist. Eine 450 m lange Umfassungsmauer mit Wehrturm umgibt das Areal. Von der Mauer aus bietet sich ein toller Blick bis hinüber auf den Sinai.
- Zafrana
- http://stpaulmonastery.com/
Djeser-Djeseru
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Elegant schmiegt sich die dreistöckige Terrassenanlage an den Berghang. Die Ebenen sind durch flache Rampen miteinander verbunden. Viele der farbigen Reliefs sind gut erhalten und zeigen Stationen aus dem Leben der Königin, u.a. ihre Geburt (mittlerer Hof rechts) und die Expedition, die sie 1470 v.Chr. nach Punt im Somaliland schickte (mittlerer Hof links). Vor dem Haupteingang zweigt rechts ein schmaler Weg ab, der über das Bergmassiv nach etwa 50 Min. zum Tal der Könige führt.
- Al Qarna Desert, Al-Uqsur
- http://egymonuments.gov.eg/
© MAIRDUMONT
Elegant schmiegt sich die dreistöckige Terrassenanlage an den Berghang. Die Ebenen sind durch flache Rampen miteinander verbunden. Viele der farbigen Reliefs sind gut erhalten und zeigen Stationen aus dem Leben der Königin, u.a. ihre Geburt (mittlerer Hof rechts) und die Expedition, die sie 1470 v.Chr. nach Punt im Somaliland schickte (mittlerer Hof links). Vor dem Haupteingang zweigt rechts ein schmaler Weg ab, der über das Bergmassiv nach etwa 50 Min. zum Tal der Könige führt.
- Al Qarna Desert, Al-Uqsur
- http://egymonuments.gov.eg/
Egyptian Museum
Museen © Glow Images
In Ägyptens berühmtestem Museum lagern 100.000 Objekte pharaonischer Geschichte: Statuen, Särge, Mumien, Perücken, Schrifttafeln, Stoffe und vieles mehr, ein großer Teil davon in für die Öffentlichkeit unzugänglichen Magazinen. Enthusiasten verbringen mehrere Tage im Museum. Höhepunkte im Obergeschoss sind die beiden Mumiensäle, deren zweiter 2006 eröffnet wurde sowie die Grabbeigaben Tut-ench-Amuns. Zusammen mit dem Innensarg aus 225 kg massivem Gold und anderen Beigaben aus der Ruhestätte des jungen Pharaos ist seine Totenmaske der Publikumsrenner des Hauses.
- Midan Al-Tahrir, Al-Qahira
- http://egyptianmuseumcairo.eg/
- +20 2 25796948
© Glow Images
In Ägyptens berühmtestem Museum lagern 100.000 Objekte pharaonischer Geschichte: Statuen, Särge, Mumien, Perücken, Schrifttafeln, Stoffe und vieles mehr, ein großer Teil davon in für die Öffentlichkeit unzugänglichen Magazinen. Enthusiasten verbringen mehrere Tage im Museum. Höhepunkte im Obergeschoss sind die beiden Mumiensäle, deren zweiter 2006 eröffnet wurde sowie die Grabbeigaben Tut-ench-Amuns. Zusammen mit dem Innensarg aus 225 kg massivem Gold und anderen Beigaben aus der Ruhestätte des jungen Pharaos ist seine Totenmaske der Publikumsrenner des Hauses.
- Midan Al-Tahrir, Al-Qahira
- http://egyptianmuseumcairo.eg/
- +20 2 25796948
Wadi Natrun
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Über die Wüstenautobahn Richtung Kairo, 120 km südlich von Alexandria, erreichst du das 30 km lange Tal mit vier heute noch bewohnten Klöstern. Ab dem 4.Jh. entstanden hier mehrere Dutzend Klöster, von denen die meisten ab dem 9.Jh. auf Grund zunehmender Überfälle wieder aufgegeben wurden.
- As-Sadat
© Glow Images
Über die Wüstenautobahn Richtung Kairo, 120 km südlich von Alexandria, erreichst du das 30 km lange Tal mit vier heute noch bewohnten Klöstern. Ab dem 4.Jh. entstanden hier mehrere Dutzend Klöster, von denen die meisten ab dem 9.Jh. auf Grund zunehmender Überfälle wieder aufgegeben wurden.
- As-Sadat
Ach-menu
Architektonische Highlights © Pakhnyushchyy, Thinkstock
3 km nördlich des Luxor-Tempels, ebenfalls in Nähe des Nilufers, erstreckt sich auf einem Gebiet von 250.000 m2 eine ebenso eindrucksvolle wie unübersichtliche Tempelanlage. Dutzende von Herrschern bauten über 13 Jahrhunderte lang an ihr und veränderten sie ständig. Bis heute ist es den Archäologen nicht gelungen, alle ihre Rätsel komplett zu entschlüsseln. Hinter dem Eingang befindet sich der Amun-Tempel. Westlich davon steht das Heiligtum des Khonsu sowie als drittes Zentrum der Anlage der Festtempel Thutmosis' III. Hinzu kommen weitere An- und Umbauten, Hallen und Höfe, Schreine und Alleen. Am Vormittag strömen Heerscharen von Touristen in die Anlage. Am besten ist es, den Tempel in der Mittagshitze zu besuchen, wenn die Tourbusse wieder verschwunden sind, oder sogar am frühen Abend. Nach Einbruch der Dunkelheit finden kitschige Multimediaspektakel in täglich wechselnden Sprachen statt, die sogenannten Sound-&-Light-Shows. Berühmt ist vor allem der riesige Säulenwald zu beiden Seiten des Mittelgangs, erbaut von Ramses I. und seinem Sohn Sethos I., vollendet von Ramses II. Die 134 kolossalen Säulen haben einen Umfang von etwa 10 m und ragen zwischen 13 m und 24 m auf.
- Al-Uqsur
- http://www.sca-egypt.org/
- +20 2 22617304
© Pakhnyushchyy, Thinkstock
3 km nördlich des Luxor-Tempels, ebenfalls in Nähe des Nilufers, erstreckt sich auf einem Gebiet von 250.000 m2 eine ebenso eindrucksvolle wie unübersichtliche Tempelanlage. Dutzende von Herrschern bauten über 13 Jahrhunderte lang an ihr und veränderten sie ständig. Bis heute ist es den Archäologen nicht gelungen, alle ihre Rätsel komplett zu entschlüsseln. Hinter dem Eingang befindet sich der Amun-Tempel. Westlich davon steht das Heiligtum des Khonsu sowie als drittes Zentrum der Anlage der Festtempel Thutmosis' III. Hinzu kommen weitere An- und Umbauten, Hallen und Höfe, Schreine und Alleen. Am Vormittag strömen Heerscharen von Touristen in die Anlage. Am besten ist es, den Tempel in der Mittagshitze zu besuchen, wenn die Tourbusse wieder verschwunden sind, oder sogar am frühen Abend. Nach Einbruch der Dunkelheit finden kitschige Multimediaspektakel in täglich wechselnden Sprachen statt, die sogenannten Sound-&-Light-Shows. Berühmt ist vor allem der riesige Säulenwald zu beiden Seiten des Mittelgangs, erbaut von Ramses I. und seinem Sohn Sethos I., vollendet von Ramses II. Die 134 kolossalen Säulen haben einen Umfang von etwa 10 m und ragen zwischen 13 m und 24 m auf.
- Al-Uqsur
- http://www.sca-egypt.org/
- +20 2 22617304
Geziret Al-Fara'un
Touristenattraktionen © Anastasiia Abakumenko, Shutterstock
Die Pharaoneninsel befindet sich 10 km südlich von Taba 250 m vor dem Ufer. Auf ihr steht eine malerische Kreuzfahrerburg aus dem 12.Jh. Salah Al-Din (Saladin) eroberte sie 1170 von den Kreuzrittern und baute sie um und aus.
- Geziret Al-Fara'un
© Anastasiia Abakumenko, Shutterstock
Die Pharaoneninsel befindet sich 10 km südlich von Taba 250 m vor dem Ufer. Auf ihr steht eine malerische Kreuzfahrerburg aus dem 12.Jh. Salah Al-Din (Saladin) eroberte sie 1170 von den Kreuzrittern und baute sie um und aus.
- Geziret Al-Fara'un
Kom al-Dikka
Touristenattraktionen © Glow Images
1964 wurde das Amphitheater freigelegt, es bot 800 Zuschauern Platz.
- Kom Al-Dikka Sharia Yussif, Al-Iskandariya
© Glow Images
1964 wurde das Amphitheater freigelegt, es bot 800 Zuschauern Platz.
- Kom Al-Dikka Sharia Yussif, Al-Iskandariya
Al-Wahat al-Siwa
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Ägyptens schönste Oase ist heute relativ leicht zu erreichen - mit dem Bus oder dem Auto von Alexandria über Marsa Matrouh erreicht man sie in sechs bis acht Stunden. Die abgelegene Oase ist ein Paradiesgarten, eine "Insel der Glückseligen", wie sie oft genannt wird. 250.000 Dattelpalmen und 50.000 Olivenbäume wachsen hier neben Orangen- und Zitronenbäumen, durchsetzt von 200 Quellen. Der Hauptort Siwa Town entstand um die Ruinen von Shali herum, einer festungsähnlichen Siedlung, die vor 800 Jahren oberhalb des heutigen Marktplatzes errichtet wurde. Die Alteingesessenen sind traditionsbewusste Berbernachfahren. Ihr Kunsthandwerk macht die Oase zu einem Paradies für Liebhaber von Silberschmuck, Bekleidung, Körben und Töpferwaren.
- Al-Wahat al-Siwa
© Glow Images
Ägyptens schönste Oase ist heute relativ leicht zu erreichen - mit dem Bus oder dem Auto von Alexandria über Marsa Matrouh erreicht man sie in sechs bis acht Stunden. Die abgelegene Oase ist ein Paradiesgarten, eine "Insel der Glückseligen", wie sie oft genannt wird. 250.000 Dattelpalmen und 50.000 Olivenbäume wachsen hier neben Orangen- und Zitronenbäumen, durchsetzt von 200 Quellen. Der Hauptort Siwa Town entstand um die Ruinen von Shali herum, einer festungsähnlichen Siedlung, die vor 800 Jahren oberhalb des heutigen Marktplatzes errichtet wurde. Die Alteingesessenen sind traditionsbewusste Berbernachfahren. Ihr Kunsthandwerk macht die Oase zu einem Paradies für Liebhaber von Silberschmuck, Bekleidung, Körben und Töpferwaren.
- Al-Wahat al-Siwa
Al-Gami al-Azhar
Architektonische Highlights © Glow Images
Weltweit 1 Mrd. sunnitischer Muslime sehen in der Institution gleichen Namens, der "Die Blühende" bedeutet, die höchste Instanz in Glaubensfragen. Die Moschee wurde 971 erbaut und bald darauf zur Universität erklärt. Allein wegen ihres wunderschönen Innenhofs solltest du sie unbedingt besuchen!
- Midan Al-Hussein, Al-Qahira
- http://www.alazhar.org/
© Glow Images
Weltweit 1 Mrd. sunnitischer Muslime sehen in der Institution gleichen Namens, der "Die Blühende" bedeutet, die höchste Instanz in Glaubensfragen. Die Moschee wurde 971 erbaut und bald darauf zur Universität erklärt. Allein wegen ihres wunderschönen Innenhofs solltest du sie unbedingt besuchen!
- Midan Al-Hussein, Al-Qahira
- http://www.alazhar.org/
Elephantine Island
Landschaftliche Highlights © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Kleine Entdeckertour
Kannten die alten Ägypter wirklich Bumerange? Im Süden dieser Insel buddeln fast immer Forscher nach solchen und anderen Entdeckungen. Denn hier liegen die Reste der 5000 Jahre alten Siedlung Yebu und antike Tempelruinen. Die Villa von Sir William Willcocks, dem Planer des ersten Assuan-Staudamms, beherbergt das kleine Assuan Museum. Daneben klafft ein tiefes, dunkles Loch, der Nilometer, ein Wasserstandsmesser. Hier betritt man die Ausstellung der grabenden Archäologen. Ach ja, die Bumerange: Die Wurfhölzer findet ihr bei den Jagdwaffen. Lust auf einen Spaziergang, bei dem du echtes Ägypten siehst? Geh vom Nilometer aus nach Norden über die dicht mit Palmen bewachsene Insel, immer der auf Holztafeln gekritzelten Beschilderung „Sunset Restaurant Ibiza“ nach. Verstreut liegen kleine nubische Ansiedlungen. Unterwegs grüßen Schulkinder freundlich, da und dort begegnest du Eseln und Ziegen. Es gibt in der kleinen Siedlung, die du schließlich erreichst, kleine Hotels mit einfachen Cafés. Nach einem Getränk im Ibiza-Café stehst du nach ein par Minuten vor dem Mövenpick Hotel mit seinem markanten Stelzenturm. Von dort aus kannst du mit der kostenlosen Hotelfähre wieder in die Stadt Assuan übersetzen.
- Elephantine Island
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Kleine Entdeckertour
Kannten die alten Ägypter wirklich Bumerange? Im Süden dieser Insel buddeln fast immer Forscher nach solchen und anderen Entdeckungen. Denn hier liegen die Reste der 5000 Jahre alten Siedlung Yebu und antike Tempelruinen. Die Villa von Sir William Willcocks, dem Planer des ersten Assuan-Staudamms, beherbergt das kleine Assuan Museum. Daneben klafft ein tiefes, dunkles Loch, der Nilometer, ein Wasserstandsmesser. Hier betritt man die Ausstellung der grabenden Archäologen. Ach ja, die Bumerange: Die Wurfhölzer findet ihr bei den Jagdwaffen. Lust auf einen Spaziergang, bei dem du echtes Ägypten siehst? Geh vom Nilometer aus nach Norden über die dicht mit Palmen bewachsene Insel, immer der auf Holztafeln gekritzelten Beschilderung „Sunset Restaurant Ibiza“ nach. Verstreut liegen kleine nubische Ansiedlungen. Unterwegs grüßen Schulkinder freundlich, da und dort begegnest du Eseln und Ziegen. Es gibt in der kleinen Siedlung, die du schließlich erreichst, kleine Hotels mit einfachen Cafés. Nach einem Getränk im Ibiza-Café stehst du nach ein par Minuten vor dem Mövenpick Hotel mit seinem markanten Stelzenturm. Von dort aus kannst du mit der kostenlosen Hotelfähre wieder in die Stadt Assuan übersetzen.
- Elephantine Island
Maktabat al-Iskandariyah
Architektonische Highlights © CPQ, Shutterstock
Ihr Vorbild fiel 49 v.Chr. den Flammen zum Opfer. Die Architektur des Neubaus, eine angekippte Scheibe mit 160 m Durchmesser, ist sehenswert, ebenso die Sammlungen alter Manuskripte und historischer Alexandria-Fotos.
- Corniche, Al-Iskandariya
- http://www.bibalex.org/
- +20 3 4839999
- visits@bibalex.org
© CPQ, Shutterstock
Ihr Vorbild fiel 49 v.Chr. den Flammen zum Opfer. Die Architektur des Neubaus, eine angekippte Scheibe mit 160 m Durchmesser, ist sehenswert, ebenso die Sammlungen alter Manuskripte und historischer Alexandria-Fotos.
- Corniche, Al-Iskandariya
- http://www.bibalex.org/
- +20 3 4839999
- visits@bibalex.org
Al-Wahat al-Bahariyya
Landschaftliche Highlights © PRILL, Shutterstock
Valley of the Golden Mummies, Dinosaurierhimmel - das sind Namen, mit denen es Bahariyya vor einigen Jahren in die Weltpresse schaffte. 1996 blieb der Esel eines Wachmanns in einem Loch hängen, das den Blick in ein Grab mit vergoldeten Mumien freigab - eine sensationelle Entdeckung. Archäologen hoffen, dort bis zu 10.000 Mumien aus römischer Zeit zu finden. Paläontologen stießen 2001 auf die Überreste eines der größten Saurier, die die Erde jemals besiedelten. Beide Fundstellen sind jedoch nicht zugänglich.
- Al-Wahat al-Bahariyya
© PRILL, Shutterstock
Valley of the Golden Mummies, Dinosaurierhimmel - das sind Namen, mit denen es Bahariyya vor einigen Jahren in die Weltpresse schaffte. 1996 blieb der Esel eines Wachmanns in einem Loch hängen, das den Blick in ein Grab mit vergoldeten Mumien freigab - eine sensationelle Entdeckung. Archäologen hoffen, dort bis zu 10.000 Mumien aus römischer Zeit zu finden. Paläontologen stießen 2001 auf die Überreste eines der größten Saurier, die die Erde jemals besiedelten. Beide Fundstellen sind jedoch nicht zugänglich.
- Al-Wahat al-Bahariyya
Museum of Islamic Art
MuseenDas Gebäude von 1887 beherbergt die weltweit größte, wertvollste Sammlung islamischer Kunst und islamischen Kunsthandwerks.
- Sharia Bur Sa'id, Al-Qahira
- http://www.miaegypt.org/
- +20 2 23901520
Das Gebäude von 1887 beherbergt die weltweit größte, wertvollste Sammlung islamischer Kunst und islamischen Kunsthandwerks.
- Sharia Bur Sa'id, Al-Qahira
- http://www.miaegypt.org/
- +20 2 23901520
Griechisch-römisches Museum
MuseenBeinahe 20 Jahre dauerten Restaurierung und Sanierung, ehe Alexandrias großartiges Museum, 1895 eingeweiht, 2023 wiedereröffnete. Aus der griechisch-römischen Blütezeit Alexandrias (von 300 v. Chr. bis ins 4.Jh. nach Chr.) stammen die meisten der rund 6000 Ausstellungsstücke in über 30 Sälen; die 27 davon im Erdgeschoss sind chronologisch, die restlichen im Obergeschoss thematisch geordnet. Auf dem Stand modernster Technik sind das archäologische Labor und der Multimediasaal.
- 5372053 Alexandria
- http://www.alexandria.gov.eg/
- +20 3 4225327
Beinahe 20 Jahre dauerten Restaurierung und Sanierung, ehe Alexandrias großartiges Museum, 1895 eingeweiht, 2023 wiedereröffnete. Aus der griechisch-römischen Blütezeit Alexandrias (von 300 v. Chr. bis ins 4.Jh. nach Chr.) stammen die meisten der rund 6000 Ausstellungsstücke in über 30 Sälen; die 27 davon im Erdgeschoss sind chronologisch, die restlichen im Obergeschoss thematisch geordnet. Auf dem Stand modernster Technik sind das archäologische Labor und der Multimediasaal.
- 5372053 Alexandria
- http://www.alexandria.gov.eg/
- +20 3 4225327
Horus Temple
Architektonische Highlights © Glow Images
Der Horus-Tempel in Edfu, 60 km südlich von Luxor, gilt als der besterhaltene des Landes: Erst 1860 wurde er freigelegt. Horus, der Gott in Falkengestalt und Sohn des Osiris, bewacht als Granitskulptur den Tempel im Eingangsbereich.
© Glow Images
Der Horus-Tempel in Edfu, 60 km südlich von Luxor, gilt als der besterhaltene des Landes: Erst 1860 wurde er freigelegt. Horus, der Gott in Falkengestalt und Sohn des Osiris, bewacht als Granitskulptur den Tempel im Eingangsbereich.
Philae
Touristenattraktionen © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Das Areal wird vom Isis-Tempel beherrscht, der sich ursprünglich auf einer Insel befand, die in den Fluten eines Assuan-Staudamm-Zwischenbeckens unterging und auf der Agilkia-Insel originalgetreu wieder aufgebaut wurde. Die ältesten erhaltenen Gebäude wurden vor über 2300 Jahren von Nektanebos angelegt, von dessen Pavillon ein Säulengang zum ptolemäischen Isis-Tempel führt. Zum Übersetzen auf die Insel musst du eines der bereitliegenden Boote mieten.
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Das Areal wird vom Isis-Tempel beherrscht, der sich ursprünglich auf einer Insel befand, die in den Fluten eines Assuan-Staudamm-Zwischenbeckens unterging und auf der Agilkia-Insel originalgetreu wieder aufgebaut wurde. Die ältesten erhaltenen Gebäude wurden vor über 2300 Jahren von Nektanebos angelegt, von dessen Pavillon ein Säulengang zum ptolemäischen Isis-Tempel führt. Zum Übersetzen auf die Insel musst du eines der bereitliegenden Boote mieten.