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Ägypten Must Sees






























Architektonische Highlights
Architektonische Highlights
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Abū Sinbal
Architektonische Highlights © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Ganz tief im Inneren
Hier ist alles ein bisschen größer. Du musst den riesigen Schlüssel gesehen haben, mit dem die Tempelwächter Abu Simbel öffnen und schließen! Kolossal sind die vier 20 m hohen Statuen von Ramses II., der den Tempel erbauen ließ. Sie thronen an einem künstlichen Felsen, angelegt 1964–68, als man die Anlage im Rahmen einer Unesco-Aktion vor den Fluten des Stausees rettete. Der Tempel ist so nach Osten hin ausgerichtet, dass zweimal im Jahr die Strahlen der aufgehenden Sonne auf drei der vier Götterfiguren in seinem Innern treffen. Der kleinere Tempel ist Hathor und Nefertari gewidmet. Wenn du die Möglichkeit hast, geh zum Schluss durch eine Seitentür in den imposanten Bauch des versetzten Bauwerks. Am Abend gibt es eine Sound and Light Show. Die Anreise für den Tagesausflug musst du vorab planen. Im Morgengrauen verlässt dein Taxi oder Bus Assuan (Konvois können vorgeschrieben sein, wenn die Sicherheitslage es erfordern sollte).
- Abū Sinbal
- http://egymonuments.gov.eg/
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Ganz tief im Inneren
Hier ist alles ein bisschen größer. Du musst den riesigen Schlüssel gesehen haben, mit dem die Tempelwächter Abu Simbel öffnen und schließen! Kolossal sind die vier 20 m hohen Statuen von Ramses II., der den Tempel erbauen ließ. Sie thronen an einem künstlichen Felsen, angelegt 1964–68, als man die Anlage im Rahmen einer Unesco-Aktion vor den Fluten des Stausees rettete. Der Tempel ist so nach Osten hin ausgerichtet, dass zweimal im Jahr die Strahlen der aufgehenden Sonne auf drei der vier Götterfiguren in seinem Innern treffen. Der kleinere Tempel ist Hathor und Nefertari gewidmet. Wenn du die Möglichkeit hast, geh zum Schluss durch eine Seitentür in den imposanten Bauch des versetzten Bauwerks. Am Abend gibt es eine Sound and Light Show. Die Anreise für den Tagesausflug musst du vorab planen. Im Morgengrauen verlässt dein Taxi oder Bus Assuan (Konvois können vorgeschrieben sein, wenn die Sicherheitslage es erfordern sollte).
- Abū Sinbal
- http://egymonuments.gov.eg/
Sarm as-Sayh
Geographical © Studio Flash, Shutterstock
Ende der 1980er-Jahre setzte der große Boom ein: Aus dem einstigen kleinen Fischerdorf an der Südspitze des Sinai entwickelte sich im Zeitraffertempo ein Strandparadies für Pauschalurlauber. Taucher aus aller Welt waren die Ersten, die kamen, angelockt von der Pracht der Korallenriffe. Sie machen auch heute noch einen Hauptanteil der Touristen aus. Alle anderen füllen die Urlaubszeit mit Schnorcheln, Surfen und Sonnenbaden. In der Naama Bay können Fahrräder, Motorräder und Buggys gemietet werden. Sharm El-Sheikh erstreckt sich heute 20 km nach Norden am Strand entlang. Der ursprüngliche Ort im Süden, die Unterstadt, besitzt einen kleinen Basar, ein paar einfache Restaurants und Imbissbuden sowie auf einer Anhöhe Richtung Ras Umm Sid das zentrale Verwaltungsgebäude mit Polizei und Touristenpolizei. In der Naama Bay, der ehemals schönsten Bucht des Sinai, haben sich viele internationale Hotelketten niedergelassen. Hier befindet sich auch die Flanier- und Shoppingmeile des Orts mit vielen schönen Cafés. Die Cafés der ägyptischen Cilantro-Kette etwa bieten den besten Kaffee des Landes.
- Scharm El-Sheik
© Studio Flash, Shutterstock
Ende der 1980er-Jahre setzte der große Boom ein: Aus dem einstigen kleinen Fischerdorf an der Südspitze des Sinai entwickelte sich im Zeitraffertempo ein Strandparadies für Pauschalurlauber. Taucher aus aller Welt waren die Ersten, die kamen, angelockt von der Pracht der Korallenriffe. Sie machen auch heute noch einen Hauptanteil der Touristen aus. Alle anderen füllen die Urlaubszeit mit Schnorcheln, Surfen und Sonnenbaden. In der Naama Bay können Fahrräder, Motorräder und Buggys gemietet werden. Sharm El-Sheikh erstreckt sich heute 20 km nach Norden am Strand entlang. Der ursprüngliche Ort im Süden, die Unterstadt, besitzt einen kleinen Basar, ein paar einfache Restaurants und Imbissbuden sowie auf einer Anhöhe Richtung Ras Umm Sid das zentrale Verwaltungsgebäude mit Polizei und Touristenpolizei. In der Naama Bay, der ehemals schönsten Bucht des Sinai, haben sich viele internationale Hotelketten niedergelassen. Hier befindet sich auch die Flanier- und Shoppingmeile des Orts mit vielen schönen Cafés. Die Cafés der ägyptischen Cilantro-Kette etwa bieten den besten Kaffee des Landes.
- Scharm El-Sheik
Al-Uqsur
Geographical © Mountains Hunter, Shutterstock
© Mountains Hunter, Shutterstock
Insider-Tipp Ausklang im Osten
Luxor ist großes Theater und gleicht einer Bühne, auf der verschiedene Schauspieltruppen aufeinandertreffen. Die Pharaonen, die es nie unter der Ewigkeit machten und damit bis heute Erfolg haben, locken Millionen von Touristen aus aller Welt an: Amerikaner, die fließend Hieroglyphentexte lesen können, Japaner in großen Gruppen, Europäer, die sich mit Taxifahrern ums Geld streiten. Das alles geschieht in einer Kulisse aus antiken Tempeln, McDonald’s und Souvenirständen. Während es fast überall im Land ausreicht, sich einen Tag lang treiben zu lassen, um am Abend die netten Begegnungen und Einladungen gar nicht mehr an einer Hand abzählen zu können, musst du dir hier andauernd deinen Freiraum erkämpfen. Ignorier konsequent Taxifahrer, Souvenirhändler und Pferdekutscher, wenn du nichts von ihnen willst. Besuch die Tempel auf der Ostseite des Nils besser am späten Nachmittag. Nimm dir ein Hotel auf der Westseite, wenn du mehr Ruhe haben möchtest. Der Großraum Luxor hat etwa 1,4 Mio. Einwohner, die – direkt oder indirekt – in großer Zahl vom Tourismus leben. Der Name der Stadt ist vom arabischen Wort für „die Paläste“ abgeleitet: Al-Uqsur. Mit der Vereinigung von Ober- und Unterägypten zum Neuen Reich etwa 1500 Jahre v. Chr. wurde der Ort Hauptstadt, mit dem Namen Waset. Aus dem Griechischen stammt die Bezeichnung Theben. So schwärmte Homer von ihm als „hunderttoriges Theben“. Auf der Ostseite des Nils sind die zwei großen Tempelanlagen erhalten, der Tempel von Luxor und der von Karnak. Vom Luxor-Tempel aus Richtung Norden tauchst du ins Basarviertel ein, das komplett umgebaut wurde und an das sich die knapp 3 km lange Sphingenallee (Al Kabash) anschließt. Zum Westufer fahren mehrere Fähren. Mit dem Auto geht es etwa 8 km südlich über eine Brücke. Die einzelnen Stätten der Nekropole von Theben – das Tal der Könige, das Tal der Königinnen, das Ramesseum, die Memnonskolosse, der Tempel der Hatschepsut und andere – liegen jeweils einige Kilometer auseinander. Du kannst die Strecke mit dem Taxi oder mit dem Fahrrad zurücklegen. Wer sich fit genug fühlt, um die Gegend im Sattel zu erkunden, erlebt ein spannendes Abenteuer, bei dem die Sehenswürdigkeiten im ganz eigenen Tempo besichtigt werden. Viele Hotels haben Fahrräder für ihre Gäste, einen Verleih gibt's am Fähranleger an der Westbank. Ausreichend Wasser, eine schützende Kopfbedeckung und Sonnencreme nicht vergessen!
- Luxor
- http://www.luxor.gov.eg/
© Mountains Hunter, Shutterstock
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Insider-Tipp Ausklang im Osten
Luxor ist großes Theater und gleicht einer Bühne, auf der verschiedene Schauspieltruppen aufeinandertreffen. Die Pharaonen, die es nie unter der Ewigkeit machten und damit bis heute Erfolg haben, locken Millionen von Touristen aus aller Welt an: Amerikaner, die fließend Hieroglyphentexte lesen können, Japaner in großen Gruppen, Europäer, die sich mit Taxifahrern ums Geld streiten. Das alles geschieht in einer Kulisse aus antiken Tempeln, McDonald’s und Souvenirständen. Während es fast überall im Land ausreicht, sich einen Tag lang treiben zu lassen, um am Abend die netten Begegnungen und Einladungen gar nicht mehr an einer Hand abzählen zu können, musst du dir hier andauernd deinen Freiraum erkämpfen. Ignorier konsequent Taxifahrer, Souvenirhändler und Pferdekutscher, wenn du nichts von ihnen willst. Besuch die Tempel auf der Ostseite des Nils besser am späten Nachmittag. Nimm dir ein Hotel auf der Westseite, wenn du mehr Ruhe haben möchtest. Der Großraum Luxor hat etwa 1,4 Mio. Einwohner, die – direkt oder indirekt – in großer Zahl vom Tourismus leben. Der Name der Stadt ist vom arabischen Wort für „die Paläste“ abgeleitet: Al-Uqsur. Mit der Vereinigung von Ober- und Unterägypten zum Neuen Reich etwa 1500 Jahre v. Chr. wurde der Ort Hauptstadt, mit dem Namen Waset. Aus dem Griechischen stammt die Bezeichnung Theben. So schwärmte Homer von ihm als „hunderttoriges Theben“. Auf der Ostseite des Nils sind die zwei großen Tempelanlagen erhalten, der Tempel von Luxor und der von Karnak. Vom Luxor-Tempel aus Richtung Norden tauchst du ins Basarviertel ein, das komplett umgebaut wurde und an das sich die knapp 3 km lange Sphingenallee (Al Kabash) anschließt. Zum Westufer fahren mehrere Fähren. Mit dem Auto geht es etwa 8 km südlich über eine Brücke. Die einzelnen Stätten der Nekropole von Theben – das Tal der Könige, das Tal der Königinnen, das Ramesseum, die Memnonskolosse, der Tempel der Hatschepsut und andere – liegen jeweils einige Kilometer auseinander. Du kannst die Strecke mit dem Taxi oder mit dem Fahrrad zurücklegen. Wer sich fit genug fühlt, um die Gegend im Sattel zu erkunden, erlebt ein spannendes Abenteuer, bei dem die Sehenswürdigkeiten im ganz eigenen Tempo besichtigt werden. Viele Hotels haben Fahrräder für ihre Gäste, einen Verleih gibt's am Fähranleger an der Westbank. Ausreichend Wasser, eine schützende Kopfbedeckung und Sonnencreme nicht vergessen!
- Luxor
- http://www.luxor.gov.eg/
Luxor Temple
Touristenattraktionen © Glow Images
Die Westseite des Nils bei Luxor mit der Gräberstadt von Theben ist erfahrungsgemäß eher unbeliebt bei Kindern. Gut kommt dafür ein Besuch des Luxor-Tempels nach Einbruch der Dunkelheit an. Die gigantischen Säulen, Mauern und Kolossalstatuen sind dann gespenstisch beleuchtet.
- Madinet Al Oqsor, Al-Uqsur
- http://egymonuments.gov.eg/
© Glow Images
Die Westseite des Nils bei Luxor mit der Gräberstadt von Theben ist erfahrungsgemäß eher unbeliebt bei Kindern. Gut kommt dafür ein Besuch des Luxor-Tempels nach Einbruch der Dunkelheit an. Die gigantischen Säulen, Mauern und Kolossalstatuen sind dann gespenstisch beleuchtet.
- Madinet Al Oqsor, Al-Uqsur
- http://egymonuments.gov.eg/
Gebel Musa
Touristenattraktionen © Chubykin Arkady, Shutterstock
Auf dem Gipfel des Gebel Musa, wie der Mosesberg auf Arabisch heißt, steht eine kleine Kirche, die Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit, an deren Stelle sich Gott dem Moses in einer Feuerwolke offenbart haben soll. An ihrer Nordmauer, hinter einem Eisenzaun, befindet sich eine kleine Nische, in der Moses sich duckte, als er Gott erblickte. In den Spuren des Felsens glaubt man, die Abdrücke Moses' zu sehen, die entstanden, als der Prophet sich vor Ehrfurcht und Schrecken in die Nische presste. In der Nähe steht eine Moschee, die, genau wie die Kirche, meistens nicht für Besucher geöffnet ist. Bei guter Sicht kann man bis zum Golf von Aqaba schauen. Der Blick über den versteinerten Ozean bei Sonnenaufgang, dessen Felsen in der Morgendämmerung nahezu minütlich ihre Farben verändern, ist atemberaubend.
- Sikket Al Basha, Al-Milga
© Chubykin Arkady, Shutterstock
Auf dem Gipfel des Gebel Musa, wie der Mosesberg auf Arabisch heißt, steht eine kleine Kirche, die Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit, an deren Stelle sich Gott dem Moses in einer Feuerwolke offenbart haben soll. An ihrer Nordmauer, hinter einem Eisenzaun, befindet sich eine kleine Nische, in der Moses sich duckte, als er Gott erblickte. In den Spuren des Felsens glaubt man, die Abdrücke Moses' zu sehen, die entstanden, als der Prophet sich vor Ehrfurcht und Schrecken in die Nische presste. In der Nähe steht eine Moschee, die, genau wie die Kirche, meistens nicht für Besucher geöffnet ist. Bei guter Sicht kann man bis zum Golf von Aqaba schauen. Der Blick über den versteinerten Ozean bei Sonnenaufgang, dessen Felsen in der Morgendämmerung nahezu minütlich ihre Farben verändern, ist atemberaubend.
- Sikket Al Basha, Al-Milga
Qarya Sānt Kātrīn
Architektonische Highlights © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Das Kloster ist Ziel von Pilgern aus aller Welt. Vor über 1400 Jahren ließ es der römische Kaiser Justinian I. errichten, an der Stelle, so sagt man, an der Gott Moses im brennenden Dornbusch erschien. Heute leben in der kleinsten Diözese der Welt, einer griechisch-orthodoxen, 23 Mönche. Das Kloster besitzt neben dem Vatikan das weltweit wertvollste Archiv christlich-religiöser Manuskripte. Einen kleinen Teil des Klosters öffnen die Mönche den Besuchern. Sie zeigen ihnen Ableger des brennenden Dornbuschs sowie Handschriften und einen Teil der Ikonensammlung. Höhepunkt ist die schöne byzantinische Basilika. Viele Besucher unternehmen eine Nachtwanderung auf den Mosesberg, um dort den wunderschönen Sonnenaufgang zu erleben.
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Das Kloster ist Ziel von Pilgern aus aller Welt. Vor über 1400 Jahren ließ es der römische Kaiser Justinian I. errichten, an der Stelle, so sagt man, an der Gott Moses im brennenden Dornbusch erschien. Heute leben in der kleinsten Diözese der Welt, einer griechisch-orthodoxen, 23 Mönche. Das Kloster besitzt neben dem Vatikan das weltweit wertvollste Archiv christlich-religiöser Manuskripte. Einen kleinen Teil des Klosters öffnen die Mönche den Besuchern. Sie zeigen ihnen Ableger des brennenden Dornbuschs sowie Handschriften und einen Teil der Ikonensammlung. Höhepunkt ist die schöne byzantinische Basilika. Viele Besucher unternehmen eine Nachtwanderung auf den Mosesberg, um dort den wunderschönen Sonnenaufgang zu erleben.
Karnak Temple Complex
Touristenattraktionen © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
3 km nördlich des Luxor-Tempels, ebenfalls in Nähe des Nilufers, erstreckt sich auf einem Gebiet von 250.000 m2 eine ebenso eindrucksvolle wie unübersichtliche Tempelanlage. Dutzende von Herrschern bauten über 13 Jhe. lang an ihr und veränderten sie ständig. Bis heute ist es den Archäologen nicht gelungen, alle ihre Rätsel komplett zu entschlüsseln. Hinter dem Eingang befindet sich der Amun-Tempel. Westlich davon steht das Heiligtum des Khonsu sowie als drittes Zentrum der Anlage der Festtempel Thutmosis' III. Hinzu kommen weitere An- und Umbauten, Hallen und Höfe, Schreine und Alleen. Am Vormittag strömen Heerscharen von Touristen in die Anlage. Am besten ist es, du besuchst den Tempel in der Mittagshitze, wenn die Tourbusse wieder verschwunden sind, oder sogar am frühen Abend. Nach Einbruch der Dunkelheit finden kitschige Multimediaspektakel in täglich wechselnden Sprachen statt, die sogenannten Sound-&-Light-Shows. Berühmt ist vor allem der riesige Säulenwald zu beiden Seiten des Mittelganges, erbaut von Ramses I. und seinem Sohn Sethos I., vollendet von Ramses II. Die 134 kolossalen Säulen haben einen Umfang von etwa 10 m und ragen zwischen 13 m und 24 m auf. Der Heilige See südlich des Amun-Tempels diente den Priestern vorwiegend für rituelle Bootsfahrten und Waschungen. An seinem Ufer liegt ein großer Granitskarabäus, den Amenophis III. dem Sonnengott Atum-Chepre geweiht hatte.
- Al-Uqsur
- http://egymonuments.gov.eg/
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
3 km nördlich des Luxor-Tempels, ebenfalls in Nähe des Nilufers, erstreckt sich auf einem Gebiet von 250.000 m2 eine ebenso eindrucksvolle wie unübersichtliche Tempelanlage. Dutzende von Herrschern bauten über 13 Jhe. lang an ihr und veränderten sie ständig. Bis heute ist es den Archäologen nicht gelungen, alle ihre Rätsel komplett zu entschlüsseln. Hinter dem Eingang befindet sich der Amun-Tempel. Westlich davon steht das Heiligtum des Khonsu sowie als drittes Zentrum der Anlage der Festtempel Thutmosis' III. Hinzu kommen weitere An- und Umbauten, Hallen und Höfe, Schreine und Alleen. Am Vormittag strömen Heerscharen von Touristen in die Anlage. Am besten ist es, du besuchst den Tempel in der Mittagshitze, wenn die Tourbusse wieder verschwunden sind, oder sogar am frühen Abend. Nach Einbruch der Dunkelheit finden kitschige Multimediaspektakel in täglich wechselnden Sprachen statt, die sogenannten Sound-&-Light-Shows. Berühmt ist vor allem der riesige Säulenwald zu beiden Seiten des Mittelganges, erbaut von Ramses I. und seinem Sohn Sethos I., vollendet von Ramses II. Die 134 kolossalen Säulen haben einen Umfang von etwa 10 m und ragen zwischen 13 m und 24 m auf. Der Heilige See südlich des Amun-Tempels diente den Priestern vorwiegend für rituelle Bootsfahrten und Waschungen. An seinem Ufer liegt ein großer Granitskarabäus, den Amenophis III. dem Sonnengott Atum-Chepre geweiht hatte.
- Al-Uqsur
- http://egymonuments.gov.eg/
Al-Laun Kānyūn
Landschaftliche Highlights © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Das schmale Tal trägt seinen Namen zu Recht: Die von Wasser, Wind und Sand geschliffenen Felsen erscheinen in den unterschiedlichsten Gelb-, Braun- und Rottönen und zeigen dem Betrachter geheimnisvolle Muster.
- 'Ain el-Furṭāga
- +20 50 3996873
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Das schmale Tal trägt seinen Namen zu Recht: Die von Wasser, Wind und Sand geschliffenen Felsen erscheinen in den unterschiedlichsten Gelb-, Braun- und Rottönen und zeigen dem Betrachter geheimnisvolle Muster.
- 'Ain el-Furṭāga
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Memphis
Touristenattraktionen © Glow Images
Unter dem Namen Men-nefer-Pepi war Memphis, 15 km südlich der Pyramiden von Giza, jahrtausendelang die florierende Hauptstadt des vereinigten Ober- und Unterägyptens, eine der größten antiken Städte überhaupt. Wenig ist von ihr übrig, auf einem Teil des Geländes befindet sich heute das Dorf Mit Rahina mit seinen Feldern und Gärten. In einem Schutzbau wird der riesige Torso einer Statue Ramses' II. aufgebahrt. 200 m westlich des Hauses steht der Alabastersphinx, der 1912 freigelegt wurde.
- Mit Rahina
© Glow Images
Unter dem Namen Men-nefer-Pepi war Memphis, 15 km südlich der Pyramiden von Giza, jahrtausendelang die florierende Hauptstadt des vereinigten Ober- und Unterägyptens, eine der größten antiken Städte überhaupt. Wenig ist von ihr übrig, auf einem Teil des Geländes befindet sich heute das Dorf Mit Rahina mit seinen Feldern und Gärten. In einem Schutzbau wird der riesige Torso einer Statue Ramses' II. aufgebahrt. 200 m westlich des Hauses steht der Alabastersphinx, der 1912 freigelegt wurde.
- Mit Rahina
El-Gouna
Geographical © Zoonar RF, Thinkstock
Für viele hat die Siedlung wenige Kilometer nördlich von Hurghada einen Nachteil: Sie ist komplett am Reißbrett entstanden und wirkt damit eine Spur zu perfekt. Für andere ist genau das der Vorteil: Viele der Bausünden, die etwa in Hurghada gemacht wurden, konnten hier vermieden werden. Die Ferienanlage mit den pastellfarbenen Hotels fügt sich harmonisch in die Landschaft ein, sie wird ergänzt durch ein Netz teilweise künstlich angelegter Lagunen. Nahezu alle Hotelzimmer haben Meeresblick, nur wenige Hotels besitzen allerdings einen eigenen Strand. Ein durch die Lagunen fahrendes Shuttleboot verbindet die Hotels deshalb mit dem Zeituna Beach. Der Mangroovy Beach an der nördlichen Spitze von El-Gouna ist der beliebteste Strand: Hier gibt es Wind- und Kitesurfzentren, Bars, und mehrmals wöchentlich werden Beachpartys veranstaltet. Ein lebendiger Treffpunkt ist das Club House mit Café, Restaurant, Swimmingpool und Spa. El-Gounas künstlicher Ortskern heißt offiziell Kafr El-Gouna, wird aber meist einfach Downtown genannt. Hier kann man bummeln, Einkaufstouren unternehmen und sich abends in den Kaffeehäusern entspannen. Oder in die Multimediashow Culturama gehen und eintauchen in 5000 Jahre ägyptischer Geschichte. Reizvolle Hafenatmosphäre bietet die Abu Tig Marina - enge, romantische Gassen mit Kopfsteinpflaster, Straßencafés, Pubs und Boutiquen. Zwischen Hurghada und El-Gouna pendeln in kurzen Abständen Busse. Das macht die Feriensiedlung auch interessant für Tagesausflügler aus Hurghada - und umgekehrt. Fast ganz El-Gouna ist ein WLAN-Hotspot. Das Trinkwasser wird in El-Gouna aus dem Meer gewonnen. Wissenshungrige können sich in der Meerwasserentsalzungsanlage erklären lassen, wie das gesamte Leitungswasser des Orts entsteht.
- El-Gouna
- http://elgouna.com/
© Zoonar RF, Thinkstock
Für viele hat die Siedlung wenige Kilometer nördlich von Hurghada einen Nachteil: Sie ist komplett am Reißbrett entstanden und wirkt damit eine Spur zu perfekt. Für andere ist genau das der Vorteil: Viele der Bausünden, die etwa in Hurghada gemacht wurden, konnten hier vermieden werden. Die Ferienanlage mit den pastellfarbenen Hotels fügt sich harmonisch in die Landschaft ein, sie wird ergänzt durch ein Netz teilweise künstlich angelegter Lagunen. Nahezu alle Hotelzimmer haben Meeresblick, nur wenige Hotels besitzen allerdings einen eigenen Strand. Ein durch die Lagunen fahrendes Shuttleboot verbindet die Hotels deshalb mit dem Zeituna Beach. Der Mangroovy Beach an der nördlichen Spitze von El-Gouna ist der beliebteste Strand: Hier gibt es Wind- und Kitesurfzentren, Bars, und mehrmals wöchentlich werden Beachpartys veranstaltet. Ein lebendiger Treffpunkt ist das Club House mit Café, Restaurant, Swimmingpool und Spa. El-Gounas künstlicher Ortskern heißt offiziell Kafr El-Gouna, wird aber meist einfach Downtown genannt. Hier kann man bummeln, Einkaufstouren unternehmen und sich abends in den Kaffeehäusern entspannen. Oder in die Multimediashow Culturama gehen und eintauchen in 5000 Jahre ägyptischer Geschichte. Reizvolle Hafenatmosphäre bietet die Abu Tig Marina - enge, romantische Gassen mit Kopfsteinpflaster, Straßencafés, Pubs und Boutiquen. Zwischen Hurghada und El-Gouna pendeln in kurzen Abständen Busse. Das macht die Feriensiedlung auch interessant für Tagesausflügler aus Hurghada - und umgekehrt. Fast ganz El-Gouna ist ein WLAN-Hotspot. Das Trinkwasser wird in El-Gouna aus dem Meer gewonnen. Wissenshungrige können sich in der Meerwasserentsalzungsanlage erklären lassen, wie das gesamte Leitungswasser des Orts entsteht.
- El-Gouna
- http://elgouna.com/
Saqqara
Touristenattraktionen © Glow Images
Insider-Tipp Das Beste kommt zum Schluss
Im Gegensatz zu Memphis bietet sich dir mit Saqqara, der dazugehörigen Totenstadt, ein großes Areal, das reich an Tempeln und Grabstellen ist (Eintritt 450 £E). Die Stufenpyramide Djosers, 2650 v. Chr. von Imhotep erbaut, gilt als erstes monumentales Steinbauwerk der Menschheit. Das ganze Gelände ist immer noch ein gefragtes Grabungsareal. Im Jahr 2019 wurden in einer Grabkammer erstmals mumifizierte Löwenbabys (7.Jh. v. Chr.) entdeckt, 2022 dann 250 Sarkophage und 150 Bronzestatuen, darunter eine des Imhotep. 2023 folgten weitere Gräber sowie die Mumie des 15-jährigen „Goldjungen“ Hekaschepes, 4300 Jahre alt, mit Blattgold bedeckt, vollständig erhalten. Der Sensationsfund soll im Ägyptischen Nationalmuseum ausgestellt werden. Auch das restaurierte Serapeum kannst du besichtigen, eine riesige unterirdische Grabanlage für die heiligen Apis-Stiere. In 20 Kammern, in denen die Stiermumien beigesetzt wurden, stehen Sarkophage aus schwarzem und rotem Granit oder Kalkstein, jeder aus einem einzigen Block geschnitten, jeder rund 65 t schwer. Fast alle wurden von Grabräubern aufgebrochen. Der schönste Sarkophag ist der ganz hinten rechts aus schwarzem, fein poliertem Granit, zu dem du über eine Treppe hinabsteigen kannst.
- Mit Rahina
- http://egymonuments.gov.eg/
© Glow Images
Insider-Tipp Das Beste kommt zum Schluss
Im Gegensatz zu Memphis bietet sich dir mit Saqqara, der dazugehörigen Totenstadt, ein großes Areal, das reich an Tempeln und Grabstellen ist (Eintritt 450 £E). Die Stufenpyramide Djosers, 2650 v. Chr. von Imhotep erbaut, gilt als erstes monumentales Steinbauwerk der Menschheit. Das ganze Gelände ist immer noch ein gefragtes Grabungsareal. Im Jahr 2019 wurden in einer Grabkammer erstmals mumifizierte Löwenbabys (7.Jh. v. Chr.) entdeckt, 2022 dann 250 Sarkophage und 150 Bronzestatuen, darunter eine des Imhotep. 2023 folgten weitere Gräber sowie die Mumie des 15-jährigen „Goldjungen“ Hekaschepes, 4300 Jahre alt, mit Blattgold bedeckt, vollständig erhalten. Der Sensationsfund soll im Ägyptischen Nationalmuseum ausgestellt werden. Auch das restaurierte Serapeum kannst du besichtigen, eine riesige unterirdische Grabanlage für die heiligen Apis-Stiere. In 20 Kammern, in denen die Stiermumien beigesetzt wurden, stehen Sarkophage aus schwarzem und rotem Granit oder Kalkstein, jeder aus einem einzigen Block geschnitten, jeder rund 65 t schwer. Fast alle wurden von Grabräubern aufgebrochen. Der schönste Sarkophag ist der ganz hinten rechts aus schwarzem, fein poliertem Granit, zu dem du über eine Treppe hinabsteigen kannst.
- Mit Rahina
- http://egymonuments.gov.eg/
Al-Gurdaqa
Geographical © Axtem, Shutterstock
Innerhalb von 20 Jahren wurde aus dem kleinen, verschlafenen Fischerdorf mit ehemals nur zwei Hotels ein Ferienparadies, das sich endlos am Strand entlangzieht und in dem 50.000 Ägypter überwiegend vom Tourismus leben. Diese Explosion muss man mindestens als unkontrolliert bezeichnen. In der Realität hat Hurghada viel von seinem einstigen Charme eingebüßt, weil Investoren sich zwar meistens an die Regel hielten, kein Hotel höher als drei Stockwerke zu bauen, am Ende aber die Landschaft mit 30 km aneinander gereihter Feriensiedlungen verschandelten, Clubhotels, die fast alle nach demselben Schema gebaut sind: Swimmingpool und Garten in der Mitte, umgeben von einem Ring an Apartmenthäusern, der zum Strand hin offen ist. Der Freizeitwert indes ist hier höher als sonst irgendwo im Land. Über 100 Tauchclubs buhlen um Kundschaft, Surfcenter verleihen Segelbretter, man kann schnorcheln, zu einsamen Inseln auslaufen oder einfach am Strand liegen. In Al-Dahar, Hurghadas Zentrum ganz im Norden, gibt es den Basar, die billigsten Hotels sowie das Postamt und die Telefonzentrale. Südlich davon, hinter dem Berg Gebel Al-Afish, schließt sich der Ortsteil Siqala an, der oft Sigala ausgesprochen wird. Eine Attraktion ist der Marina Boulevard in Siqala mit Cafés, Restaurants, Clubs und Bars und schicken Geschäften.
- Al-Gurdaqa
© Axtem, Shutterstock
Innerhalb von 20 Jahren wurde aus dem kleinen, verschlafenen Fischerdorf mit ehemals nur zwei Hotels ein Ferienparadies, das sich endlos am Strand entlangzieht und in dem 50.000 Ägypter überwiegend vom Tourismus leben. Diese Explosion muss man mindestens als unkontrolliert bezeichnen. In der Realität hat Hurghada viel von seinem einstigen Charme eingebüßt, weil Investoren sich zwar meistens an die Regel hielten, kein Hotel höher als drei Stockwerke zu bauen, am Ende aber die Landschaft mit 30 km aneinander gereihter Feriensiedlungen verschandelten, Clubhotels, die fast alle nach demselben Schema gebaut sind: Swimmingpool und Garten in der Mitte, umgeben von einem Ring an Apartmenthäusern, der zum Strand hin offen ist. Der Freizeitwert indes ist hier höher als sonst irgendwo im Land. Über 100 Tauchclubs buhlen um Kundschaft, Surfcenter verleihen Segelbretter, man kann schnorcheln, zu einsamen Inseln auslaufen oder einfach am Strand liegen. In Al-Dahar, Hurghadas Zentrum ganz im Norden, gibt es den Basar, die billigsten Hotels sowie das Postamt und die Telefonzentrale. Südlich davon, hinter dem Berg Gebel Al-Afish, schließt sich der Ortsteil Siqala an, der oft Sigala ausgesprochen wird. Eine Attraktion ist der Marina Boulevard in Siqala mit Cafés, Restaurants, Clubs und Bars und schicken Geschäften.
- Al-Gurdaqa
Wādī al-Mulūk
Touristenattraktionen © Glow Images
Das Gräberfeld hinter dem Bergmassiv, dessen Gänge sich symbolisch tief ins Reich der Toten winden, ist für viele der Höhepunkt ihres Ausfluges nach West-Theben, andere sind enttäuscht. Die wirkliche Würde des Orts, in seiner weltfernen Abgeschiedenheit, erschließt sich allerdings nur, wenn der vormittägliche Touristenrummel vorbei ist und die Reisebusse wieder abgefahren sind. Die Wandmalereien der Gräber leiden unter den Ausdünstungen der Besucher, fast alle Grabbeigaben wurden über die Jahrhunderte geraubt. Sehenswert sind das Grab Ramses' IV. (Nr. 2), dessen hinterer Bereich mit Szenen aus dem Pfortenbuch geschmückt ist, das der Königin Tauseret und des Pharaos Sethnacht mit dem prunkvollen Granitsarkophag (Nr. 14) sowie das Grab Sethos' I. (Nr. 17), für viele die schönste aller zugänglichen Grabstellen. Zu den insgesamt 64 Königs- und Prinzengräbern gehört auch das von Tut-ench-Amun, dessen prachtvolle Beigaben im Nationalmuseum am Midan Al-Tahrir in Kairo bewundert werden können.
- Al-Uqsur
- http://egymonuments.gov.eg/
© Glow Images
Das Gräberfeld hinter dem Bergmassiv, dessen Gänge sich symbolisch tief ins Reich der Toten winden, ist für viele der Höhepunkt ihres Ausfluges nach West-Theben, andere sind enttäuscht. Die wirkliche Würde des Orts, in seiner weltfernen Abgeschiedenheit, erschließt sich allerdings nur, wenn der vormittägliche Touristenrummel vorbei ist und die Reisebusse wieder abgefahren sind. Die Wandmalereien der Gräber leiden unter den Ausdünstungen der Besucher, fast alle Grabbeigaben wurden über die Jahrhunderte geraubt. Sehenswert sind das Grab Ramses' IV. (Nr. 2), dessen hinterer Bereich mit Szenen aus dem Pfortenbuch geschmückt ist, das der Königin Tauseret und des Pharaos Sethnacht mit dem prunkvollen Granitsarkophag (Nr. 14) sowie das Grab Sethos' I. (Nr. 17), für viele die schönste aller zugänglichen Grabstellen. Zu den insgesamt 64 Königs- und Prinzengräbern gehört auch das von Tut-ench-Amun, dessen prachtvolle Beigaben im Nationalmuseum am Midan Al-Tahrir in Kairo bewundert werden können.
- Al-Uqsur
- http://egymonuments.gov.eg/
Masdschid ibn Tūlūn
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Audienz bei der Katzenqueen
Fachleute halten diese Moschee für eine der schönsten der Welt. Zwischen 876 und 879 errichtet, wurde ihre harmonische, klare Gestalt seitdem kaum verändert. Hier gilt es, eine Katze ausfindig zu machen – im angeschlossenen Gayer-Anderson-Museum. Der kleine Palast zeigt historische Wohnkultur in zwei mamlukischen Adelshäusern. Berühmt ist die hier inzwischen nur noch als Replik vorhandene, 42 cm hohe Statue der pharaonischen Katzengöttin Bastet.
- Midan Ahmed Ibn Tulun, Al-Qahira
- http://egymonuments.gov.eg/
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Audienz bei der Katzenqueen
Fachleute halten diese Moschee für eine der schönsten der Welt. Zwischen 876 und 879 errichtet, wurde ihre harmonische, klare Gestalt seitdem kaum verändert. Hier gilt es, eine Katze ausfindig zu machen – im angeschlossenen Gayer-Anderson-Museum. Der kleine Palast zeigt historische Wohnkultur in zwei mamlukischen Adelshäusern. Berühmt ist die hier inzwischen nur noch als Replik vorhandene, 42 cm hohe Statue der pharaonischen Katzengöttin Bastet.
- Midan Ahmed Ibn Tulun, Al-Qahira
- http://egymonuments.gov.eg/
Ras Mohammed
Landschaftliche Highlights © Glow Images
3 km weit ragt die schmale Halbinsel ins Rote Meer. Sie besteht aus fossilen Korallen, die an die Oberfläche gedrückt wurden. Am Shark's Observatory kann man aus 50 m Höhe auf die Riffe unter der Wasseroberfläche sehen und mit etwas Glück Haie beobachten. Das gesamte Areal gehört zu einem Nationalpark, an dessen südöstlicher Seite sich eine Mangroveninsel befindet.
- Sarm as-Sayh
- http://www.eeaa.gov.eg/
- +20 2 35716050
- memphistours@memphistours.com
© Glow Images
3 km weit ragt die schmale Halbinsel ins Rote Meer. Sie besteht aus fossilen Korallen, die an die Oberfläche gedrückt wurden. Am Shark's Observatory kann man aus 50 m Höhe auf die Riffe unter der Wasseroberfläche sehen und mit etwas Glück Haie beobachten. Das gesamte Areal gehört zu einem Nationalpark, an dessen südöstlicher Seite sich eine Mangroveninsel befindet.
- Sarm as-Sayh
- http://www.eeaa.gov.eg/
- +20 2 35716050
- memphistours@memphistours.com
Al-Qāhira al-islāmīya
Geographical © AlbertoLoyo, Thinkstock
Zwischen den Stadttoren Bab Al-Futuh und Bab Zuweila erstreckt sich auf 1,5 km Länge die Sharia Al-Mu'izz Li-Din Allah, die Hauptachse der Altstadt. Marktweiber, Mofas, Milchreishändler, Moscheen und Madrassen, an jeder Ecke ein Weltkulturerbe - all das existiert hier im Überfluss. Es ist ein quirliger Kosmos, den Literaturnobelpreisträger Nagib Machfus in seiner Kairoer Trilogie verewigte. Direkt am Bab Al-Futuh befindet sich die Moschee Al-Hakim, auch Al-Anuar genannt, die Moschee der Lichter. Sie wurde vom schiitischen Bohra Orden saniert, inklusive 4000 m koranischer Kalligrafie. Dach und Minarette kann man besteigen und von der Stadtmauer hinunter den Blick auf die Altstadt genießen. 300 m weiter folgt links die Darb El-Asfar, die Gelbe Gasse. Ihr Herzstück ist das ottomanische Herrenhaus Beit Al-Suheimi aus dem 17.Jh. mit romantischen Innenhöfen und über 200 opulent verzierten hölzernen Sichtblenden an den Fenstern, den Mashrabiyyas. Weiter südlich auf der Hauptstraße, vorbei an Wasserpfeifenhändlern, folgt ein dreiseitig frei stehender Minipalast, ein Sabil Kuttab von 1744, unten Brunnenhaus, oben Madrassa, Koranschule. Schräg gegenüber steht der gewaltige Qala'un-Komplex, 1284 erbaut, ihm folgt die Madrassa des Sultans Al-Nasr Mohammed, deren gotisches Portal von einer Kathedrale aus Akko in Palästina stammt. Seine Sanierung wurde von der Stadt Stuttgart gestiftet. Es schließt sich der Basar der Messing- und Goldschmiede an und, nach der Sharia Al-Muski, der Markt der Gewürzhändler. Auf der anderen Seite der Sharia Al-Azhar passieren Sie den Al-Ghuriyya-Komplex, laufen an den letzten beiden Tarbousch (Filzmützen)-Herstellern ganz Ägyptens vorbei und gelangen nach 300 m zum Bab Zuweila. Hinter dem Tor verbirgt sich die einzige überdachte Marktgasse Kairos, der Basar der Zeltmacher.
- Al-Qahira
© AlbertoLoyo, Thinkstock
Zwischen den Stadttoren Bab Al-Futuh und Bab Zuweila erstreckt sich auf 1,5 km Länge die Sharia Al-Mu'izz Li-Din Allah, die Hauptachse der Altstadt. Marktweiber, Mofas, Milchreishändler, Moscheen und Madrassen, an jeder Ecke ein Weltkulturerbe - all das existiert hier im Überfluss. Es ist ein quirliger Kosmos, den Literaturnobelpreisträger Nagib Machfus in seiner Kairoer Trilogie verewigte. Direkt am Bab Al-Futuh befindet sich die Moschee Al-Hakim, auch Al-Anuar genannt, die Moschee der Lichter. Sie wurde vom schiitischen Bohra Orden saniert, inklusive 4000 m koranischer Kalligrafie. Dach und Minarette kann man besteigen und von der Stadtmauer hinunter den Blick auf die Altstadt genießen. 300 m weiter folgt links die Darb El-Asfar, die Gelbe Gasse. Ihr Herzstück ist das ottomanische Herrenhaus Beit Al-Suheimi aus dem 17.Jh. mit romantischen Innenhöfen und über 200 opulent verzierten hölzernen Sichtblenden an den Fenstern, den Mashrabiyyas. Weiter südlich auf der Hauptstraße, vorbei an Wasserpfeifenhändlern, folgt ein dreiseitig frei stehender Minipalast, ein Sabil Kuttab von 1744, unten Brunnenhaus, oben Madrassa, Koranschule. Schräg gegenüber steht der gewaltige Qala'un-Komplex, 1284 erbaut, ihm folgt die Madrassa des Sultans Al-Nasr Mohammed, deren gotisches Portal von einer Kathedrale aus Akko in Palästina stammt. Seine Sanierung wurde von der Stadt Stuttgart gestiftet. Es schließt sich der Basar der Messing- und Goldschmiede an und, nach der Sharia Al-Muski, der Markt der Gewürzhändler. Auf der anderen Seite der Sharia Al-Azhar passieren Sie den Al-Ghuriyya-Komplex, laufen an den letzten beiden Tarbousch (Filzmützen)-Herstellern ganz Ägyptens vorbei und gelangen nach 300 m zum Bab Zuweila. Hinter dem Tor verbirgt sich die einzige überdachte Marktgasse Kairos, der Basar der Zeltmacher.
- Al-Qahira
Al-Ahrām al-Ǧīza
Architektonische Highlights © Glow Images
Das letzte noch erhaltene Weltwunder der Antike befindet sich entgegen der Erwartung vieler Besucher nicht einsam in der Wüste, sondern am Stadtrand des Großraums Kairo/Giza. "40 Jahrhunderte blicken auf euch herab", soll Napoleon hier angeblich seinen Soldaten ergriffen zugerufen haben, und auch heute noch üben die drei Monumente eine magische Wirkung auf Besucher aus aller Welt aus. Die größte ist die Pyramide von Khufu, besser bekannt unter dem Namen Cheops, mit ursprünglich 146,72 m, heute gut 137 m Höhe und einer Seitenlänge von 230 m. Wichen die Neigungswinkel der Kanten nur um 2° voneinander ab, hätte das ein Auseinanderklaffen um 15 m an der Spitze bewirkt. 2,5 t wiegt ein Steinquader im Schnitt, etwa 2,3 Mio. Blöcke wurden verbaut. Schätzt man die Bauzeit großzügig auf 30 Jahre, hieße das, dass über den gesamten Zeitraum hinweg alle sieben Min. ein Block herangeschafft, hochtransportiert und eingefügt werden musste - eine unglaubliche logistische Leistung. Pyramiden waren der Ort, an dem der gottgleiche Herrscher nach dem Tod weiter seines Amtes waltete, die Residenz des verstorbenen Pharaos, genau auf der Grenze zwischen dem Reich der Lebenden und der Toten, zwischen fruchtbarem Land und Wüste. Auf dem Plateau von Giza stehen die Pyramiden von Cheops, Chephren und Mykerinos, erbaut während der 4.Dynastie, vor über 4500 Jahren. Ihre für Laien nur wenig interessanten Grabkammern können besichtigt werden, in die Cheopspyramide werden allerdings täglich nur 150 Besucher vormittags und 150 am Nachmittag eingelassen. Unterhalb bewacht der 20 m hohe Sphinx das Reich der Toten. Die berühmte Statue mit dem Löwenkörper und dem Menschenkopf heißt auf Arabisch Abu Al-Hul, Vater des Schreckens. In einem Museum östlich der Cheopspyramide wird die vollständig erhaltene Sonnenbarke ausgestellt, zusammengesetzt aus über 1000 Einzelteilen, die 1954 neben der Pyramide gefunden wurden. Es ist streng verboten, die Pyramiden zu besteigen. Eine Anhöhe südwestlich des Geländes ermöglicht aber besonders in den Morgen- und Abendstunden einen wunderschönen Ausblick auf alle drei Baudenkmäler und das Niltal. Pferde- und Kamelführer bieten Ausritte dorthin an.
- Al-Giza
- http://egymonuments.gov.eg/
© Glow Images
Das letzte noch erhaltene Weltwunder der Antike befindet sich entgegen der Erwartung vieler Besucher nicht einsam in der Wüste, sondern am Stadtrand des Großraums Kairo/Giza. "40 Jahrhunderte blicken auf euch herab", soll Napoleon hier angeblich seinen Soldaten ergriffen zugerufen haben, und auch heute noch üben die drei Monumente eine magische Wirkung auf Besucher aus aller Welt aus. Die größte ist die Pyramide von Khufu, besser bekannt unter dem Namen Cheops, mit ursprünglich 146,72 m, heute gut 137 m Höhe und einer Seitenlänge von 230 m. Wichen die Neigungswinkel der Kanten nur um 2° voneinander ab, hätte das ein Auseinanderklaffen um 15 m an der Spitze bewirkt. 2,5 t wiegt ein Steinquader im Schnitt, etwa 2,3 Mio. Blöcke wurden verbaut. Schätzt man die Bauzeit großzügig auf 30 Jahre, hieße das, dass über den gesamten Zeitraum hinweg alle sieben Min. ein Block herangeschafft, hochtransportiert und eingefügt werden musste - eine unglaubliche logistische Leistung. Pyramiden waren der Ort, an dem der gottgleiche Herrscher nach dem Tod weiter seines Amtes waltete, die Residenz des verstorbenen Pharaos, genau auf der Grenze zwischen dem Reich der Lebenden und der Toten, zwischen fruchtbarem Land und Wüste. Auf dem Plateau von Giza stehen die Pyramiden von Cheops, Chephren und Mykerinos, erbaut während der 4.Dynastie, vor über 4500 Jahren. Ihre für Laien nur wenig interessanten Grabkammern können besichtigt werden, in die Cheopspyramide werden allerdings täglich nur 150 Besucher vormittags und 150 am Nachmittag eingelassen. Unterhalb bewacht der 20 m hohe Sphinx das Reich der Toten. Die berühmte Statue mit dem Löwenkörper und dem Menschenkopf heißt auf Arabisch Abu Al-Hul, Vater des Schreckens. In einem Museum östlich der Cheopspyramide wird die vollständig erhaltene Sonnenbarke ausgestellt, zusammengesetzt aus über 1000 Einzelteilen, die 1954 neben der Pyramide gefunden wurden. Es ist streng verboten, die Pyramiden zu besteigen. Eine Anhöhe südwestlich des Geländes ermöglicht aber besonders in den Morgen- und Abendstunden einen wunderschönen Ausblick auf alle drei Baudenkmäler und das Niltal. Pferde- und Kamelführer bieten Ausritte dorthin an.
- Al-Giza
- http://egymonuments.gov.eg/
Deir Al-Qaddis Antwan
Touristenattraktionen © bayazed, Shutterstock
Drei Stunden mit dem Reisebus Richtung Norden dauert die Fahrt zum Deir Al-Qaddis Antwan, dem Kloster des Heiligen Antonius, der hier in einer Höhle als Eremit lebte. Das älteste und größte koptische Kloster in Ägypten wurde Ende des 4.Jhs. gegründet und im 15.Jh. von Beduinen zerstört. Besonders sehenswert in der Anlage mit ihren Gassen, Kapellen, kleinen Häuschen und Gärten ist die dreischiffige Sankt-Antonius-Kirche aus dem 6.Jh.
- Za'farana
- http://stantonymonastery.com/
© bayazed, Shutterstock
Drei Stunden mit dem Reisebus Richtung Norden dauert die Fahrt zum Deir Al-Qaddis Antwan, dem Kloster des Heiligen Antonius, der hier in einer Höhle als Eremit lebte. Das älteste und größte koptische Kloster in Ägypten wurde Ende des 4.Jhs. gegründet und im 15.Jh. von Beduinen zerstört. Besonders sehenswert in der Anlage mit ihren Gassen, Kapellen, kleinen Häuschen und Gärten ist die dreischiffige Sankt-Antonius-Kirche aus dem 6.Jh.
- Za'farana
- http://stantonymonastery.com/
Marsa Murakh
Touristenattraktionen © keem ahmed, Shutterstock
Die schönste Bucht Ägyptens steht unter Naturschutz und ist ideal zum Baden im türkisblauen Wasser und natürlich zum Sonnen. Aber auch die Korallenriffe vor der Küste sind herrlich und ein echtes Highlight für Taucher. Selbst erfahrene Sportler betrachten das Fjord Hole mit 16 m Tiefe als echte Herausforderung, aber die artenreiche Fischwelt in der Tiefe entschädigt für jede Mühe. Eine gute Alternative für weniger wagemutige Taucher ist das Fjord Banana mit einer Tiefe von bis zu 12 m. Zudem gibt es eine einfache Freiluftcafeteria an der Straße mit grandioser Aussicht, dafür jedoch ziemlich überteuerten Getränken.
- Taba
© keem ahmed, Shutterstock
Die schönste Bucht Ägyptens steht unter Naturschutz und ist ideal zum Baden im türkisblauen Wasser und natürlich zum Sonnen. Aber auch die Korallenriffe vor der Küste sind herrlich und ein echtes Highlight für Taucher. Selbst erfahrene Sportler betrachten das Fjord Hole mit 16 m Tiefe als echte Herausforderung, aber die artenreiche Fischwelt in der Tiefe entschädigt für jede Mühe. Eine gute Alternative für weniger wagemutige Taucher ist das Fjord Banana mit einer Tiefe von bis zu 12 m. Zudem gibt es eine einfache Freiluftcafeteria an der Straße mit grandioser Aussicht, dafür jedoch ziemlich überteuerten Getränken.
- Taba
Pauluskloster
Architektonische Highlights © Albert6712, Shutterstock
Der heilige Paulus, Anba Bula, soll zur selben Zeit wie Antonius und ebenfalls als Einsiedler in einer Berghöhle gelebt haben, über der bereits im 4.Jh. eine Kapelle errichtet wurde, die heute Teil des Klosters ist. Eine 450 m lange Umfassungsmauer mit Wehrturm umgibt das Areal. Von der Mauer aus bietet sich ein toller Blick bis hinüber auf den Sinai.
- Zafrana
- http://stpaulmonastery.com/
© Albert6712, Shutterstock
Der heilige Paulus, Anba Bula, soll zur selben Zeit wie Antonius und ebenfalls als Einsiedler in einer Berghöhle gelebt haben, über der bereits im 4.Jh. eine Kapelle errichtet wurde, die heute Teil des Klosters ist. Eine 450 m lange Umfassungsmauer mit Wehrturm umgibt das Areal. Von der Mauer aus bietet sich ein toller Blick bis hinüber auf den Sinai.
- Zafrana
- http://stpaulmonastery.com/
Djeser-Djeseru
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Elegant schmiegt sich die dreistöckige Terrassenanlage an den Berghang. Die Ebenen sind durch flache Rampen miteinander verbunden. Viele der farbigen Reliefs sind gut erhalten und zeigen Stationen aus dem Leben der Königin, u.a. ihre Geburt (mittlerer Hof rechts) und die Expedition, die sie 1470 v.Chr. nach Punt im Somaliland schickte (mittlerer Hof links). Vor dem Haupteingang zweigt rechts ein schmaler Weg ab, der über das Bergmassiv nach etwa 50 Min. zum Tal der Könige führt.
- Al Qarna Desert, Al-Uqsur
- http://egymonuments.gov.eg/
© MAIRDUMONT
Elegant schmiegt sich die dreistöckige Terrassenanlage an den Berghang. Die Ebenen sind durch flache Rampen miteinander verbunden. Viele der farbigen Reliefs sind gut erhalten und zeigen Stationen aus dem Leben der Königin, u.a. ihre Geburt (mittlerer Hof rechts) und die Expedition, die sie 1470 v.Chr. nach Punt im Somaliland schickte (mittlerer Hof links). Vor dem Haupteingang zweigt rechts ein schmaler Weg ab, der über das Bergmassiv nach etwa 50 Min. zum Tal der Könige führt.
- Al Qarna Desert, Al-Uqsur
- http://egymonuments.gov.eg/
Egyptian Museum
Museen © Glow Images
In Ägyptens berühmtestem Museum lagern 100.000 Objekte pharaonischer Geschichte: Statuen, Särge, Mumien, Perücken, Schrifttafeln, Stoffe und vieles mehr, ein großer Teil davon in für die Öffentlichkeit unzugänglichen Magazinen. Enthusiasten verbringen mehrere Tage im Museum. Höhepunkte im Obergeschoss sind die beiden Mumiensäle, deren zweiter 2006 eröffnet wurde sowie die Grabbeigaben Tut-ench-Amuns. Zusammen mit dem Innensarg aus 225 kg massivem Gold und anderen Beigaben aus der Ruhestätte des jungen Pharaos ist seine Totenmaske der Publikumsrenner des Hauses.
- Midan Al-Tahrir, Al-Qahira
- http://egyptianmuseumcairo.eg/
- +20 2 25796948
© Glow Images
In Ägyptens berühmtestem Museum lagern 100.000 Objekte pharaonischer Geschichte: Statuen, Särge, Mumien, Perücken, Schrifttafeln, Stoffe und vieles mehr, ein großer Teil davon in für die Öffentlichkeit unzugänglichen Magazinen. Enthusiasten verbringen mehrere Tage im Museum. Höhepunkte im Obergeschoss sind die beiden Mumiensäle, deren zweiter 2006 eröffnet wurde sowie die Grabbeigaben Tut-ench-Amuns. Zusammen mit dem Innensarg aus 225 kg massivem Gold und anderen Beigaben aus der Ruhestätte des jungen Pharaos ist seine Totenmaske der Publikumsrenner des Hauses.
- Midan Al-Tahrir, Al-Qahira
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Wadi Natrun
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Über die Wüstenautobahn Richtung Kairo, 120 km südlich von Alexandria, erreichst du das 30 km lange Tal mit vier heute noch bewohnten Klöstern. Ab dem 4.Jh. entstanden hier mehrere Dutzend Klöster, von denen die meisten ab dem 9.Jh. auf Grund zunehmender Überfälle wieder aufgegeben wurden.
- As-Sadat
© Glow Images
Über die Wüstenautobahn Richtung Kairo, 120 km südlich von Alexandria, erreichst du das 30 km lange Tal mit vier heute noch bewohnten Klöstern. Ab dem 4.Jh. entstanden hier mehrere Dutzend Klöster, von denen die meisten ab dem 9.Jh. auf Grund zunehmender Überfälle wieder aufgegeben wurden.
- As-Sadat
Ach-menu
Architektonische Highlights © Pakhnyushchyy, Thinkstock
3 km nördlich des Luxor-Tempels, ebenfalls in Nähe des Nilufers, erstreckt sich auf einem Gebiet von 250.000 m2 eine ebenso eindrucksvolle wie unübersichtliche Tempelanlage. Dutzende von Herrschern bauten über 13 Jahrhunderte lang an ihr und veränderten sie ständig. Bis heute ist es den Archäologen nicht gelungen, alle ihre Rätsel komplett zu entschlüsseln. Hinter dem Eingang befindet sich der Amun-Tempel. Westlich davon steht das Heiligtum des Khonsu sowie als drittes Zentrum der Anlage der Festtempel Thutmosis' III. Hinzu kommen weitere An- und Umbauten, Hallen und Höfe, Schreine und Alleen. Am Vormittag strömen Heerscharen von Touristen in die Anlage. Am besten ist es, den Tempel in der Mittagshitze zu besuchen, wenn die Tourbusse wieder verschwunden sind, oder sogar am frühen Abend. Nach Einbruch der Dunkelheit finden kitschige Multimediaspektakel in täglich wechselnden Sprachen statt, die sogenannten Sound-&-Light-Shows. Berühmt ist vor allem der riesige Säulenwald zu beiden Seiten des Mittelgangs, erbaut von Ramses I. und seinem Sohn Sethos I., vollendet von Ramses II. Die 134 kolossalen Säulen haben einen Umfang von etwa 10 m und ragen zwischen 13 m und 24 m auf.
- Al-Uqsur
- http://www.sca-egypt.org/
- +20 2 22617304
© Pakhnyushchyy, Thinkstock
3 km nördlich des Luxor-Tempels, ebenfalls in Nähe des Nilufers, erstreckt sich auf einem Gebiet von 250.000 m2 eine ebenso eindrucksvolle wie unübersichtliche Tempelanlage. Dutzende von Herrschern bauten über 13 Jahrhunderte lang an ihr und veränderten sie ständig. Bis heute ist es den Archäologen nicht gelungen, alle ihre Rätsel komplett zu entschlüsseln. Hinter dem Eingang befindet sich der Amun-Tempel. Westlich davon steht das Heiligtum des Khonsu sowie als drittes Zentrum der Anlage der Festtempel Thutmosis' III. Hinzu kommen weitere An- und Umbauten, Hallen und Höfe, Schreine und Alleen. Am Vormittag strömen Heerscharen von Touristen in die Anlage. Am besten ist es, den Tempel in der Mittagshitze zu besuchen, wenn die Tourbusse wieder verschwunden sind, oder sogar am frühen Abend. Nach Einbruch der Dunkelheit finden kitschige Multimediaspektakel in täglich wechselnden Sprachen statt, die sogenannten Sound-&-Light-Shows. Berühmt ist vor allem der riesige Säulenwald zu beiden Seiten des Mittelgangs, erbaut von Ramses I. und seinem Sohn Sethos I., vollendet von Ramses II. Die 134 kolossalen Säulen haben einen Umfang von etwa 10 m und ragen zwischen 13 m und 24 m auf.
- Al-Uqsur
- http://www.sca-egypt.org/
- +20 2 22617304
Geziret Al-Fara'un
Touristenattraktionen © Anastasiia Abakumenko, Shutterstock
Die Pharaoneninsel befindet sich 10 km südlich von Taba 250 m vor dem Ufer. Auf ihr steht eine malerische Kreuzfahrerburg aus dem 12.Jh. Salah Al-Din (Saladin) eroberte sie 1170 von den Kreuzrittern und baute sie um und aus.
- Geziret Al-Fara'un
© Anastasiia Abakumenko, Shutterstock
Die Pharaoneninsel befindet sich 10 km südlich von Taba 250 m vor dem Ufer. Auf ihr steht eine malerische Kreuzfahrerburg aus dem 12.Jh. Salah Al-Din (Saladin) eroberte sie 1170 von den Kreuzrittern und baute sie um und aus.
- Geziret Al-Fara'un
Kom al-Dikka
Touristenattraktionen © Glow Images
1964 wurde das Amphitheater freigelegt, es bot 800 Zuschauern Platz.
- Kom Al-Dikka Sharia Yussif, Al-Iskandariya
© Glow Images
1964 wurde das Amphitheater freigelegt, es bot 800 Zuschauern Platz.
- Kom Al-Dikka Sharia Yussif, Al-Iskandariya
Masr Al-Qadimah
Geographical © eFesenko, Shutterstock
Die Griechen nannten die Siedlung Babylon, die Römer errichteten dort eine Festung und behielten den Namen bei. Heute heißt das Viertel Alt-Kairo oder auf Arabisch Masr Al-Qadimah. Es ist älter als der islamische Stadtkern und wird von orthodoxen Christen, den Kopten, bewohnt. Einige der schönsten und ältesten Kirchen Ägyptens stehen hier, teilweise tief in den Boden eingesunken.
- Al-Qahira
© eFesenko, Shutterstock
Die Griechen nannten die Siedlung Babylon, die Römer errichteten dort eine Festung und behielten den Namen bei. Heute heißt das Viertel Alt-Kairo oder auf Arabisch Masr Al-Qadimah. Es ist älter als der islamische Stadtkern und wird von orthodoxen Christen, den Kopten, bewohnt. Einige der schönsten und ältesten Kirchen Ägyptens stehen hier, teilweise tief in den Boden eingesunken.
- Al-Qahira
Ancient Village
Geographical © Siempreverde22, Thinkstock
Insider-Tipp Alltäglich, aber nicht langweilig
Im Gewirr der Gassen befinden sich Perlen wie das über 700 Jahre alte Minarett der Sheikh-Nasr-Ed-Din-Moschee, Türbalken mit arabischer Kalligrafie oder die Gerichtskate. Inoffizielle Führer haben Schlüssel zu allen Sehenswürdigkeiten, gib ihnen etwa 150 £E Trinkgeld. Unbedingt besuchen solltest du das Ethnographic Museum. Es zeigt historische Stücke aus dem Oasenalltag, Werkzeuge, Küchen- und Haushaltsgeräte, Trachten usw., in authentischem Ambiente.
- Al-Qasr ad-Dachla
© Siempreverde22, Thinkstock
Insider-Tipp Alltäglich, aber nicht langweilig
Im Gewirr der Gassen befinden sich Perlen wie das über 700 Jahre alte Minarett der Sheikh-Nasr-Ed-Din-Moschee, Türbalken mit arabischer Kalligrafie oder die Gerichtskate. Inoffizielle Führer haben Schlüssel zu allen Sehenswürdigkeiten, gib ihnen etwa 150 £E Trinkgeld. Unbedingt besuchen solltest du das Ethnographic Museum. Es zeigt historische Stücke aus dem Oasenalltag, Werkzeuge, Küchen- und Haushaltsgeräte, Trachten usw., in authentischem Ambiente.
- Al-Qasr ad-Dachla
Al-Wahat al-Siwa
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Ägyptens schönste Oase ist heute relativ leicht zu erreichen - mit dem Bus oder dem Auto von Alexandria über Marsa Matrouh erreicht man sie in sechs bis acht Stunden. Die abgelegene Oase ist ein Paradiesgarten, eine "Insel der Glückseligen", wie sie oft genannt wird. 250.000 Dattelpalmen und 50.000 Olivenbäume wachsen hier neben Orangen- und Zitronenbäumen, durchsetzt von 200 Quellen. Der Hauptort Siwa Town entstand um die Ruinen von Shali herum, einer festungsähnlichen Siedlung, die vor 800 Jahren oberhalb des heutigen Marktplatzes errichtet wurde. Die Alteingesessenen sind traditionsbewusste Berbernachfahren. Ihr Kunsthandwerk macht die Oase zu einem Paradies für Liebhaber von Silberschmuck, Bekleidung, Körben und Töpferwaren.
- Al-Wahat al-Siwa
© Glow Images
Ägyptens schönste Oase ist heute relativ leicht zu erreichen - mit dem Bus oder dem Auto von Alexandria über Marsa Matrouh erreicht man sie in sechs bis acht Stunden. Die abgelegene Oase ist ein Paradiesgarten, eine "Insel der Glückseligen", wie sie oft genannt wird. 250.000 Dattelpalmen und 50.000 Olivenbäume wachsen hier neben Orangen- und Zitronenbäumen, durchsetzt von 200 Quellen. Der Hauptort Siwa Town entstand um die Ruinen von Shali herum, einer festungsähnlichen Siedlung, die vor 800 Jahren oberhalb des heutigen Marktplatzes errichtet wurde. Die Alteingesessenen sind traditionsbewusste Berbernachfahren. Ihr Kunsthandwerk macht die Oase zu einem Paradies für Liebhaber von Silberschmuck, Bekleidung, Körben und Töpferwaren.
- Al-Wahat al-Siwa
Dahab
Geographical © guycarpenterphoto, Thinkstock
Die einstige Hippiehochburg nördlich von Sharm El-Sheikh hat in den 1990er-Jahren etwas von ihrem Charme verloren, aber seit einiger Zeit kümmern sich die vielen Tauchschulen-, Camp- und Strandcafébetreiber gemeinsam um ihren Ort. Mit Erfolg: Täglich sind Reinigungskolonnen unterwegs, seit einem Jahr gibt es eine neue Uferpromenade im Ortsteil Masbat/Assalah südlich des Leuchtturms. Hier können Gäste in Hüttendörfern billig in Strandnähe wohnen. Am Meer reihen sich die Strandcafés aneinander, auf Beduinenteppichen döst man bei Wasserpfeife und Musik in den Tag hinein.
- Dahab
© guycarpenterphoto, Thinkstock
Die einstige Hippiehochburg nördlich von Sharm El-Sheikh hat in den 1990er-Jahren etwas von ihrem Charme verloren, aber seit einiger Zeit kümmern sich die vielen Tauchschulen-, Camp- und Strandcafébetreiber gemeinsam um ihren Ort. Mit Erfolg: Täglich sind Reinigungskolonnen unterwegs, seit einem Jahr gibt es eine neue Uferpromenade im Ortsteil Masbat/Assalah südlich des Leuchtturms. Hier können Gäste in Hüttendörfern billig in Strandnähe wohnen. Am Meer reihen sich die Strandcafés aneinander, auf Beduinenteppichen döst man bei Wasserpfeife und Musik in den Tag hinein.
- Dahab