Venedig Top Sehenswürdigkeiten

Cimitero di San Michele
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Venezia
Cimitero di San Michele
Piazza San Marco
Touristenattraktionen
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Ponte di Rialto
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Ponte di Rialto
Basilica di San Marco
Architektonische Highlights
Venezia
Basilica di San Marco
Palazzo Ducale
Architektonische Highlights
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Palazzo Ducale
Santa Maria Gloriosa dei Frari
Architektonische Highlights
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Santa Maria Gloriosa dei Frari
Canal Grande
Touristenattraktionen
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Canal Grande
Campanile di San Marco
Architektonische Highlights
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Building Bridges Lorenzo Quinn
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Campanile San Giorgio Maggiore
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Campo Santa Margherita
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Campo Santa Margherita
Santi Giovanni e Paolo
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Santi Giovanni e Paolo
Galleria dell'Accademia
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Museo del Settecento Veneziano
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Madonna dell'Orto
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Scala Contarini del Bovolo
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Museo Querini Stampalia
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Museo Storico Navale
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San Pantalon
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Galleria Giorgio Franchetti alla Ca' d'Oro
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Ca' d'Oro
Campo San Giacomo dell´orio
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Fondazione Emilio e Annabianca Vedova - Magazzino del Sale
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San Servolo
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Scuola Grande di San Marco
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Gesuati
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Ponte dei Pugni
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Monastero Mekhitarista
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Palazzo delle Prigioni
Architektonische Highlights
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Campo San Bartolomeo
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Sala dell'Albergo
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    Touristenattraktionen

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    Architektonische Highlights

    Museen

    Landschaftliche Highlights


  • Cimitero di San Michele

    Touristenattraktionen
    • Cimitero di San Michele© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Auf halbem Weg zwischen Fondamente Nove und Murano liegt Venedigs Friedhofsinsel. Hinter ihrer Backsteinmauer ruhen neben tausenden namenlosen Venezianern u. a. der Komponist Igor Strawinsky, der Dichter Ezra Pound und der Impresario Sergej Diaghilew.

    • Cimitero di San Michele© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Auf halbem Weg zwischen Fondamente Nove und Murano liegt Venedigs Friedhofsinsel. Hinter ihrer Backsteinmauer ruhen neben tausenden namenlosen Venezianern u. a. der Komponist Igor Strawinsky, der Dichter Ezra Pound und der Impresario Sergej Diaghilew.


  • Piazza San Marco

    Touristenattraktionen
    • © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Napoleons Diktum vom "schönsten Salon der Welt" hat seine Gültigkeit auch gut zwei Jh.e später nicht verloren. Der 175 m lange, leicht trapezförmige Markusplatz ist fürwahr einzigartig, die Vielfalt an Stimmungen, die man auf ihm im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten erleben kann, enorm. Er war Schauplatz unzähliger Prozessionen wie auch weltlicher Feste. Bis heute ist die Piazza Bühne der Eitelkeiten für Einheimische und Zugereiste. Und während der seltenen Stunden an nebligen Wintertagen oder in tiefer Nacht, in denen sie, von den üblichen Massen verwaist, in sich ruht, dient sie vereinzelten Traumwandlern als magische Kulisse.

    • Piazza San Marco, 30170 Venezia
    • © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Napoleons Diktum vom "schönsten Salon der Welt" hat seine Gültigkeit auch gut zwei Jh.e später nicht verloren. Der 175 m lange, leicht trapezförmige Markusplatz ist fürwahr einzigartig, die Vielfalt an Stimmungen, die man auf ihm im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten erleben kann, enorm. Er war Schauplatz unzähliger Prozessionen wie auch weltlicher Feste. Bis heute ist die Piazza Bühne der Eitelkeiten für Einheimische und Zugereiste. Und während der seltenen Stunden an nebligen Wintertagen oder in tiefer Nacht, in denen sie, von den üblichen Massen verwaist, in sich ruht, dient sie vereinzelten Traumwandlern als magische Kulisse.

    • Piazza San Marco, 30170 Venezia

  • Ponte di Rialto

    Touristenattraktionen
    • Ponte di Rialto© MAIRDUMONT

    Als Treffpunkt oder Fotomotiv weltberühmt - das ist die Rialtobrücke. In ihrer heutigen Form aus istrischem Stein wurde die Brücke, die die Bezirke San Marco und San Polo verbindet, im ausgehenden 16.Jh. als Ersatz für ihre hölzerne, schon recht morsche Vorgängerin errichtet. Sie bildete bis in die Mitte des 19.Jhs. den einzigen Fußgängerweg über den Canal Grande. Ihr Architekt war ein gewisser Antonio da Ponte, der sich seinerzeit mit seinem zwar recht plumpen, dafür aber sehr soliden und dem Schiffsverkehr genügend Raum lassenden Entwurf gegen prominente Konkurrenten wie Michelangelo, Palladio, Sansovino und Scamozzi durchzusetzen vermochte.

    • Ponte di Rialto, 30125 Venezia
    • Ponte di Rialto© MAIRDUMONT

    Als Treffpunkt oder Fotomotiv weltberühmt - das ist die Rialtobrücke. In ihrer heutigen Form aus istrischem Stein wurde die Brücke, die die Bezirke San Marco und San Polo verbindet, im ausgehenden 16.Jh. als Ersatz für ihre hölzerne, schon recht morsche Vorgängerin errichtet. Sie bildete bis in die Mitte des 19.Jhs. den einzigen Fußgängerweg über den Canal Grande. Ihr Architekt war ein gewisser Antonio da Ponte, der sich seinerzeit mit seinem zwar recht plumpen, dafür aber sehr soliden und dem Schiffsverkehr genügend Raum lassenden Entwurf gegen prominente Konkurrenten wie Michelangelo, Palladio, Sansovino und Scamozzi durchzusetzen vermochte.

    • Ponte di Rialto, 30125 Venezia

  • Basilica di San Marco

    Architektonische Highlights
    • Basilica di San Marco© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Warteschlange? Nö!

    Mehr Prunk geht nicht: Fünf Kuppeln, maßwerkverzierte Bögen und Fenster, Mosaike, Ikonen, ein Hochaltar mit dem Sarkophag des hl. Markus, Bronzefiguren ohne Ende – noch Fragen? Den Kern des Markusdoms bildet immer noch jener im 11.Jh. über dem Grundriss eines griechischen Kreuzes errichtete Bau, in dem seinerzeit die identitätsstiftende Reliquie der Stadt aufbewahrt wurde: die im ägyptischen Alexandria entwendeten Gebeine des hl. Markus. Die Hauptattraktionen: die unvergleichlichen, leider überwiegend von Teppichen bedeckten Steinmosaike; im Chorbereich (Zugang gegen ein Extraticket rechts über die Cappella di San Clemente) die reich verzierte, dreitürige Ikonostase; der Hochaltar mit dem Sarkophag des hl. Markus; Sansovinos Sakristeitür sowie seine Bronzefiguren; das kostbarste Kleinod, die Pala d’Oro – ein zwischen dem 10.und 14.Jh. aus Gold und Email gefertigter, mit Aberhunderten Edelsteinen besetzter Altaraufsatz. Und natürlich die grandiosen Mosaike: Sie illustrieren auf über 4000 m2 Geschehnisse aus dem Alten und Neuen Testament. Um sie auch im Detail aus der Nähe betrachten zu können, steig am besten vom inneren Hauptportal aus auf die Galerie hoch. Den reichsten byzantinischen Gold- und Silberschatz der Welt gibt es im Tesoro, der Schatzkammer, zu sehen (wie für die Pala d’Oro ist auch hier ein kleiner Extraeintritt zu bezahlen). Er stammt zum größten Teil aus Konstantinopel, das die Venezianer im Jahr 1204 plünderten. Obwohl ein großer Teil seiner Bestände von Napoleon geraubt und eingeschmolzen wurde, umfasst der Tesoro eine immer noch imposante Sammlung liturgischer Geräte, Reliquiare und Schnitzarbeiten. Unbedingt aus der Nähe anschauen musst du dir auch die Quadriga: vier weltberühmte Bronzepferde, die vermutlich aus dem antiken Rom stammen. Und dann wären da noch die Mosaike an den Innenwänden, Bögen und Kuppeln der Basilika. Sie zeigen Szenen aus dem Alten (in der Vorhalle) und dem Neuen Testament (im dreischiffigen Innenraum). Highlights: die Darstellung des hl. Geists als Taube mit den zwölf Aposteln in der dem Haupteingang nächsten Kuppel, das Passionsgewölbe mit Motiven des vorösterlichen Geschehens, die Himmelfahrtskuppel, in deren Zenit der Erlöser in einem von Engeln gestützten Sternenkreis schwebt, sowie, in der Chorkuppel, Christus als Segen spendender Pantokrator, also als „Weltenherrscher“. Wer will schon seine Zeit mit Anstehen vertrödeln, während es drinnen so viel zu sehen gibt? Überspring einfach die endlose Schlange vor dem Dom, indem du online ein Skip-the-line-Ticket kaufst. Oder gönn dir gleich das volle Programm mit geführter Tour und Zugang zur Terrasse. Achtung: Die Mitnahme von jeglichem Gepäck in die Kirche ist untersagt.

    • Basilica di San Marco© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Warteschlange? Nö!

    Mehr Prunk geht nicht: Fünf Kuppeln, maßwerkverzierte Bögen und Fenster, Mosaike, Ikonen, ein Hochaltar mit dem Sarkophag des hl. Markus, Bronzefiguren ohne Ende – noch Fragen? Den Kern des Markusdoms bildet immer noch jener im 11.Jh. über dem Grundriss eines griechischen Kreuzes errichtete Bau, in dem seinerzeit die identitätsstiftende Reliquie der Stadt aufbewahrt wurde: die im ägyptischen Alexandria entwendeten Gebeine des hl. Markus. Die Hauptattraktionen: die unvergleichlichen, leider überwiegend von Teppichen bedeckten Steinmosaike; im Chorbereich (Zugang gegen ein Extraticket rechts über die Cappella di San Clemente) die reich verzierte, dreitürige Ikonostase; der Hochaltar mit dem Sarkophag des hl. Markus; Sansovinos Sakristeitür sowie seine Bronzefiguren; das kostbarste Kleinod, die Pala d’Oro – ein zwischen dem 10.und 14.Jh. aus Gold und Email gefertigter, mit Aberhunderten Edelsteinen besetzter Altaraufsatz. Und natürlich die grandiosen Mosaike: Sie illustrieren auf über 4000 m2 Geschehnisse aus dem Alten und Neuen Testament. Um sie auch im Detail aus der Nähe betrachten zu können, steig am besten vom inneren Hauptportal aus auf die Galerie hoch. Den reichsten byzantinischen Gold- und Silberschatz der Welt gibt es im Tesoro, der Schatzkammer, zu sehen (wie für die Pala d’Oro ist auch hier ein kleiner Extraeintritt zu bezahlen). Er stammt zum größten Teil aus Konstantinopel, das die Venezianer im Jahr 1204 plünderten. Obwohl ein großer Teil seiner Bestände von Napoleon geraubt und eingeschmolzen wurde, umfasst der Tesoro eine immer noch imposante Sammlung liturgischer Geräte, Reliquiare und Schnitzarbeiten. Unbedingt aus der Nähe anschauen musst du dir auch die Quadriga: vier weltberühmte Bronzepferde, die vermutlich aus dem antiken Rom stammen. Und dann wären da noch die Mosaike an den Innenwänden, Bögen und Kuppeln der Basilika. Sie zeigen Szenen aus dem Alten (in der Vorhalle) und dem Neuen Testament (im dreischiffigen Innenraum). Highlights: die Darstellung des hl. Geists als Taube mit den zwölf Aposteln in der dem Haupteingang nächsten Kuppel, das Passionsgewölbe mit Motiven des vorösterlichen Geschehens, die Himmelfahrtskuppel, in deren Zenit der Erlöser in einem von Engeln gestützten Sternenkreis schwebt, sowie, in der Chorkuppel, Christus als Segen spendender Pantokrator, also als „Weltenherrscher“. Wer will schon seine Zeit mit Anstehen vertrödeln, während es drinnen so viel zu sehen gibt? Überspring einfach die endlose Schlange vor dem Dom, indem du online ein Skip-the-line-Ticket kaufst. Oder gönn dir gleich das volle Programm mit geführter Tour und Zugang zur Terrasse. Achtung: Die Mitnahme von jeglichem Gepäck in die Kirche ist untersagt.


  • Palazzo Ducale

    Architektonische Highlights
    • Palazzo Ducale© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Top secret und du bist dabei

    Der Palast der Paläste, Machtzentrum der Politik und Gesetzgebung, höchstes Symbol venezianischer Zivilisation. 120 Dogen haben von hier aus während fast 1000 Jahren die Geschicke der Seerepublik gelenkt. Heute ist er so zu sehen, wie er im 14.und 15.Jh. gestaltet wurde: gotisch. Schon die kolossale, mit Marmor verkleidete, im unteren Bereich von zahllosen zierlichen Säulen und Bögen durchsetzte Fassade hat ein „Wow” verdient. Schau dir die Skulpturengruppen „Adam und Eva“ und die „Trunkenheit Noahs“ an den Ecken des Südflügels sowie die Szenen an jedem einzelnen der Dutzende Säulenkapitelle genau an – einfach wunderschön! Und erst das Innere des Dogenpalasts! Du gehst durch das Hauptportal, die Porta della Carta, in den Innenhof, der vom zweigeschossigen Triumphtor Arco Foscari und der Scala dei Giganti beherrscht wird, die zwei Statuen des Neptun und Mars von Jacopo Sansovino bewachen. Natürlich haben im Dogenpalast nur die Besten der Besten den Pinsel schwingen dürfen. Auf ihren Wandgemälden haben die bedeutendsten Maler des 16.Jhs., allen voran Tintoretto, Tizian und Paolo Veronese, die wichtigsten Ereignisse der Stadtgeschichte festgehalten, von den Mythen der Gründungszeit bis zu den großen militärischen Erfolgen. Am beeindruckendsten ist die Sala del Maggior Consiglio. In diesem 54 × 25 m großen Raum tagte der aus bis zu 1800 Mitgliedern bestehende Große Rat und wählte die hohen Staatsbeamten und Männer der Signoria. Ein Blickfang ist Tintorettos Paradiesbild an der Stirnseite, das mit 7 × 22 m größte Leinwandbild der Welt. Zum Schluss gehst du wie früher die Gefangenen über die Seufzerbrücke in den Kerker. Brr, das gruselt! Wer jetzt noch nicht genug hat, bucht einen der (auf Italienisch, Französisch und Englisch) geführten Rundgänge auf „geheimen Wegen“, den Itinerari Segreti; das geht online bis spätestens 48 Stunden vorher (Besichtigung des Dogenpalasts inbegriffen). Bei diesen Spezialrundgängen kommst du sogar in die Zwischendecke des Großen Ratssaals, die Amtsräume des Großkanzlers, die Geheimarchive und in jene „Bleikammern“ (piombi), in denen einst auch Giacomo Casanova schmorte.

    • Palazzo Ducale© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Top secret und du bist dabei

    Der Palast der Paläste, Machtzentrum der Politik und Gesetzgebung, höchstes Symbol venezianischer Zivilisation. 120 Dogen haben von hier aus während fast 1000 Jahren die Geschicke der Seerepublik gelenkt. Heute ist er so zu sehen, wie er im 14.und 15.Jh. gestaltet wurde: gotisch. Schon die kolossale, mit Marmor verkleidete, im unteren Bereich von zahllosen zierlichen Säulen und Bögen durchsetzte Fassade hat ein „Wow” verdient. Schau dir die Skulpturengruppen „Adam und Eva“ und die „Trunkenheit Noahs“ an den Ecken des Südflügels sowie die Szenen an jedem einzelnen der Dutzende Säulenkapitelle genau an – einfach wunderschön! Und erst das Innere des Dogenpalasts! Du gehst durch das Hauptportal, die Porta della Carta, in den Innenhof, der vom zweigeschossigen Triumphtor Arco Foscari und der Scala dei Giganti beherrscht wird, die zwei Statuen des Neptun und Mars von Jacopo Sansovino bewachen. Natürlich haben im Dogenpalast nur die Besten der Besten den Pinsel schwingen dürfen. Auf ihren Wandgemälden haben die bedeutendsten Maler des 16.Jhs., allen voran Tintoretto, Tizian und Paolo Veronese, die wichtigsten Ereignisse der Stadtgeschichte festgehalten, von den Mythen der Gründungszeit bis zu den großen militärischen Erfolgen. Am beeindruckendsten ist die Sala del Maggior Consiglio. In diesem 54 × 25 m großen Raum tagte der aus bis zu 1800 Mitgliedern bestehende Große Rat und wählte die hohen Staatsbeamten und Männer der Signoria. Ein Blickfang ist Tintorettos Paradiesbild an der Stirnseite, das mit 7 × 22 m größte Leinwandbild der Welt. Zum Schluss gehst du wie früher die Gefangenen über die Seufzerbrücke in den Kerker. Brr, das gruselt! Wer jetzt noch nicht genug hat, bucht einen der (auf Italienisch, Französisch und Englisch) geführten Rundgänge auf „geheimen Wegen“, den Itinerari Segreti; das geht online bis spätestens 48 Stunden vorher (Besichtigung des Dogenpalasts inbegriffen). Bei diesen Spezialrundgängen kommst du sogar in die Zwischendecke des Großen Ratssaals, die Amtsräume des Großkanzlers, die Geheimarchive und in jene „Bleikammern“ (piombi), in denen einst auch Giacomo Casanova schmorte.


  • Santa Maria Gloriosa dei Frari

    Architektonische Highlights
    • Santa Maria Gloriosa dei Frari© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Die "Frari", wie Santa Maria Gloriosa dei Frari meist kurz genannt wird, ist neben der Dominikanerkirche Santi Giovanni e Paolo die zweite große gotische Bettelordenskirche der Stadt. Im Kontrast zu der sich selbst auferlegten Bescheidenheit und zu den sehr schlichten Außenmauern stellten ihre Bauherren, die Franziskaner, ihren Einfluss im Innenraum nicht gerade unter den Scheffel: Beim Rundgang entpuppt sich die Frari als Kunstschrein allerersten Ranges. In dem enormen Langhaus fällt sofort die Grabpyramide des Bildhauers Antonio Canova ins Auge. Vis-à-vis befinden sich das Grab Tizians und dessen sogenannte Pesaro-Madonna. In den Chorkapellen bzw. der Sakristei hängen kostbare Altarblätter von Bartolomeo Vivarini und Giovanni Bellini, steht eine Johannes-Skulptur von Donatello und liegt der Komponist Claudio Monteverdi bestattet. Den unwiderstehlichen Blickfang bildet aber die über dem Hochaltar schwebende Assunta ("Mariä Himmelfahrt"), ein Geniestreich Tizians, der durch seine grandiose Farbgebung und die zur Entstehungszeit völlig neuartige, dramatisch himmelwärts strebende Komposition der Malkunst gegen Ende der Renaissance bereits den Weg in Richtung Barock wies.

    • Santa Maria Gloriosa dei Frari© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Die "Frari", wie Santa Maria Gloriosa dei Frari meist kurz genannt wird, ist neben der Dominikanerkirche Santi Giovanni e Paolo die zweite große gotische Bettelordenskirche der Stadt. Im Kontrast zu der sich selbst auferlegten Bescheidenheit und zu den sehr schlichten Außenmauern stellten ihre Bauherren, die Franziskaner, ihren Einfluss im Innenraum nicht gerade unter den Scheffel: Beim Rundgang entpuppt sich die Frari als Kunstschrein allerersten Ranges. In dem enormen Langhaus fällt sofort die Grabpyramide des Bildhauers Antonio Canova ins Auge. Vis-à-vis befinden sich das Grab Tizians und dessen sogenannte Pesaro-Madonna. In den Chorkapellen bzw. der Sakristei hängen kostbare Altarblätter von Bartolomeo Vivarini und Giovanni Bellini, steht eine Johannes-Skulptur von Donatello und liegt der Komponist Claudio Monteverdi bestattet. Den unwiderstehlichen Blickfang bildet aber die über dem Hochaltar schwebende Assunta ("Mariä Himmelfahrt"), ein Geniestreich Tizians, der durch seine grandiose Farbgebung und die zur Entstehungszeit völlig neuartige, dramatisch himmelwärts strebende Komposition der Malkunst gegen Ende der Renaissance bereits den Weg in Richtung Barock wies.


  • Canal Grande

    Touristenattraktionen
    • Canal Grande© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Die meisten Venedigbesucher erhalten ihren ersten nachhaltigen Eindruck von der Schönheit und Einmaligkeit dieser Stadt an Bord eines vaporetto auf dem Canal Grande. Wer diese gewundene Wasserstraße zwischen der goldkugelbekrönten Dogana da Mar, der alten Zollstation, und dem Bahnhof beziehungsweise dem Parkhaus auf dem Piazzale Roma befährt, bewegt sich durch ein Spalier von prachtvollen Palast- und Kirchenfassaden.

    • 30100 Venezia
    • Canal Grande© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Die meisten Venedigbesucher erhalten ihren ersten nachhaltigen Eindruck von der Schönheit und Einmaligkeit dieser Stadt an Bord eines vaporetto auf dem Canal Grande. Wer diese gewundene Wasserstraße zwischen der goldkugelbekrönten Dogana da Mar, der alten Zollstation, und dem Bahnhof beziehungsweise dem Parkhaus auf dem Piazzale Roma befährt, bewegt sich durch ein Spalier von prachtvollen Palast- und Kirchenfassaden.

    • 30100 Venezia

  • Campanile di San Marco

    Architektonische Highlights
    • © chrisdorney, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kopf hoch, hier gibts was zu gucken

    Bequem mit dem Lift gehts hinauf auf den berühmten Turm, den der legendäre Kaiser Friedrich III. noch per Pferd erklomm, um seine Macht zu demonstrieren; Napoleon soll es ihm nachgetan haben. Ein toller Blick über Venedigs Dächer ist garantiert. Das Panorama verschafft sowohl eine erste, sehr hilfreiche Gesamtorientierung als auch ein Gefühl für die einzigartige Lage und Struktur der Lagunenstadt. Ursprünglich im 10.Jh. errichtet und im 12.beträchtlich erhöht, stürzte das fast 100 m hohe Wahrzeichen 1902 ein, wurde aber aus dem ursprünglichen Material umgehend wieder aufgebaut. Während du vor der Kasse Schlange stehst, schau einfach mal hoch zu der um 1540 von Jacopo Sansovino erbauten Loggetta – ein echtes Prachtstück! Unter ihren Arkaden, einem architektonischen Gegenstück zur „Gigantentreppe“ Scala dei Giganti im Dogenpalast vis-à-vis, haben sich einst Venedigs Adlige zum Plausch getroffen.

    • © chrisdorney, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kopf hoch, hier gibts was zu gucken

    Bequem mit dem Lift gehts hinauf auf den berühmten Turm, den der legendäre Kaiser Friedrich III. noch per Pferd erklomm, um seine Macht zu demonstrieren; Napoleon soll es ihm nachgetan haben. Ein toller Blick über Venedigs Dächer ist garantiert. Das Panorama verschafft sowohl eine erste, sehr hilfreiche Gesamtorientierung als auch ein Gefühl für die einzigartige Lage und Struktur der Lagunenstadt. Ursprünglich im 10.Jh. errichtet und im 12.beträchtlich erhöht, stürzte das fast 100 m hohe Wahrzeichen 1902 ein, wurde aber aus dem ursprünglichen Material umgehend wieder aufgebaut. Während du vor der Kasse Schlange stehst, schau einfach mal hoch zu der um 1540 von Jacopo Sansovino erbauten Loggetta – ein echtes Prachtstück! Unter ihren Arkaden, einem architektonischen Gegenstück zur „Gigantentreppe“ Scala dei Giganti im Dogenpalast vis-à-vis, haben sich einst Venedigs Adlige zum Plausch getroffen.


  • Building Bridges Lorenzo Quinn

    Architektonische Highlights

    Das Kunstwerk von Lorenzo Quinn wurde zur Biennale 2019 errichtet: Sechs Paar gewaltige Unterarme und Hände bilden eine Brücke. Beeindruckend! Eigentlich sollte die Skulptur nur temporär aufgestellt werden, aber sie ist bei Einheimischen und Reisenden so beliebt, dass sie bis auf Weiteres bleibt.

    • Calle Seconda de la Fava 2737F, 30122 Venezia

    Das Kunstwerk von Lorenzo Quinn wurde zur Biennale 2019 errichtet: Sechs Paar gewaltige Unterarme und Hände bilden eine Brücke. Beeindruckend! Eigentlich sollte die Skulptur nur temporär aufgestellt werden, aber sie ist bei Einheimischen und Reisenden so beliebt, dass sie bis auf Weiteres bleibt.

    • Calle Seconda de la Fava 2737F, 30122 Venezia

  • Campanile San Giorgio Maggiore

    Architektonische Highlights
    • © antoniotruzzi, Thinkstock

    Mit dem Lift in seine Glockenstube hochzufahren und den Rundblick auf das von Dutzenden Türmen durchsetzte Giebel- und Schindelmeer zu genießen zählt zu den unverzichtbaren Unternehmungen am Beginn jeder Stadterkundung.

    • © antoniotruzzi, Thinkstock

    Mit dem Lift in seine Glockenstube hochzufahren und den Rundblick auf das von Dutzenden Türmen durchsetzte Giebel- und Schindelmeer zu genießen zählt zu den unverzichtbaren Unternehmungen am Beginn jeder Stadterkundung.


  • Campo Santa Margherita

    Touristenattraktionen
    • Campo Santa Margherita© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Der lang gestreckte Hauptplatz des Bezirks Dorsoduro bietet stimmungsmäßig eine merkwürdige Mischung: Zum einen ist er Venedigs wohl volkstümlichster Campo - mit Fisch- und Obstmarkt, Weinausschank und einem geradezu dörflich anmutenden Alltagsleben. Zum anderen liegt er inmitten der höchst lebendigen Jugend- und Studentenszene, die hier zwischen Campo San Pantalon im Norden und Rio di San Barnaba im Süden in zahlreichen Bars, Pubs und Kleinkunstbühnen die Nacht zum Tag macht. Die meist nur Carmini genannte Kirche Santa Maria del Carmine des Karmeliterordens bildet mit der zugehörigen, von Giambattista Tiepolo ausgeschmückten Scuola Grande dei Carmini den südwestlichen Abschluss des Campo. Hinter ihrer Backsteinfassade, zu Füßen ihres bedrohlich windschiefen Barockcampaniles, harren eine wunderschöne "Anbetung der Hirten" von Cima da Conegliano (im zweiten Wandaltar) und, im Altar gegenüber, ein hl. Nikolaus von Lorenzo Lotto der andächtigen Bewunderung.

    • Campo Santa Margherita© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Der lang gestreckte Hauptplatz des Bezirks Dorsoduro bietet stimmungsmäßig eine merkwürdige Mischung: Zum einen ist er Venedigs wohl volkstümlichster Campo - mit Fisch- und Obstmarkt, Weinausschank und einem geradezu dörflich anmutenden Alltagsleben. Zum anderen liegt er inmitten der höchst lebendigen Jugend- und Studentenszene, die hier zwischen Campo San Pantalon im Norden und Rio di San Barnaba im Süden in zahlreichen Bars, Pubs und Kleinkunstbühnen die Nacht zum Tag macht. Die meist nur Carmini genannte Kirche Santa Maria del Carmine des Karmeliterordens bildet mit der zugehörigen, von Giambattista Tiepolo ausgeschmückten Scuola Grande dei Carmini den südwestlichen Abschluss des Campo. Hinter ihrer Backsteinfassade, zu Füßen ihres bedrohlich windschiefen Barockcampaniles, harren eine wunderschöne "Anbetung der Hirten" von Cima da Conegliano (im zweiten Wandaltar) und, im Altar gegenüber, ein hl. Nikolaus von Lorenzo Lotto der andächtigen Bewunderung.


  • Santi Giovanni e Paolo

    Architektonische Highlights
    • Santi Giovanni e Paolo© MAIRDUMONT

    Die Bedeutung, die das offizielle Venedig den Dominikanern als Bauherren dieses größten gotischen Gotteshauses der Stadt beimaß, zeigt sich in der Tatsache, dass nicht weniger als 27 Dogen hier ihre letzte Ruhe fanden. An deren Gräbern lässt sich eindrucksvoll die Entwicklung der örtlichen Bildhauerkunst von der Spätgotik bis in die Barockzeit ablesen. Sie findet in dem gleichsam das ganze innere Kirchenportal umfassenden Grab Alvise Mocenigos ihren kolossalen Höhepunkt. Dessen kaum minder wuchtiges Gegenüber bildet der von Baldassare Longhena konzipierte Barockaltar. Unter den zahlreichen Kunstwerken, die das Innere dieser in ihrer Gesamtheit auffallend asketischen Bettelordenskirche sonst noch bereichern, verdienen u.a. die Bilder von Giovanni Bellini, Lorenzo Lotto und Paolo Veronese Aufmerksamkeit.

    • Santi Giovanni e Paolo© MAIRDUMONT

    Die Bedeutung, die das offizielle Venedig den Dominikanern als Bauherren dieses größten gotischen Gotteshauses der Stadt beimaß, zeigt sich in der Tatsache, dass nicht weniger als 27 Dogen hier ihre letzte Ruhe fanden. An deren Gräbern lässt sich eindrucksvoll die Entwicklung der örtlichen Bildhauerkunst von der Spätgotik bis in die Barockzeit ablesen. Sie findet in dem gleichsam das ganze innere Kirchenportal umfassenden Grab Alvise Mocenigos ihren kolossalen Höhepunkt. Dessen kaum minder wuchtiges Gegenüber bildet der von Baldassare Longhena konzipierte Barockaltar. Unter den zahlreichen Kunstwerken, die das Innere dieser in ihrer Gesamtheit auffallend asketischen Bettelordenskirche sonst noch bereichern, verdienen u.a. die Bilder von Giovanni Bellini, Lorenzo Lotto und Paolo Veronese Aufmerksamkeit.


  • Galleria dell'Accademia

    Museen
    • © Mrugas PHOTOgraphy, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Shortlist für Eilige

    Bellini, Carpaccio, Giorgione, Tintoretto, Tizian, Veronese, Canaletto, Longhi, Mantegna, Lotto, Piazzetta und Tiepolo ... Kaum ein prominenter Repräsentant der mehr als 500-jährigen Geschichte der venezianischen Malerei, der in diesem am Südufer des Canal Grande gelegenen Museum nicht vertreten wäre. Kein Wunder, dass diese Gemäldegalerie zu den bedeutendsten der Welt zählt. Lass dich von den Besucherschlangen, die sich gelegentlich vor der neoklassizistischen Fassade bilden, nicht abschrecken: Was die Geduldigen in den zwei Dutzend Sälen des geräumigen, aus der ehemaligen Kirche, dem Kloster und der Scuola della Carità gebildeten Gebäudekomplexes erwartet, lohnt längeres Warten absolut. Noch besser: Reservier eine Karte mit Termin ganz einfach online auf der Website. Falls du nicht den halben Tag im Museum verbringen willst, schau dir diese Highlights an: Gentile Bellinis „Wunder der Kreuzreliquie“, Vittore Carpaccios Bilderzyklus zur „Ursula-Legende“, Giorgiones „Gewitter“ und „Die Alte“, diverse alttestamentarische Szenen und Heiligenporträts von Tintoretto und Paolo Veronese, Alltagsszenen von Pietro Longhi, Landschafts- und Stadtansichten von Canaletto und Francesco Guardi. Und schließlich Tiziano Vecellio alias Tizian: Der Gigant unter den Großmeistern der Renaissance ist u. a. mit einem wunderbaren „Johannes der Täufer“, seinem letzten Werk, der Pietà, und mit dem „Tempelgang Mariae“ vertreten, das sich als einziges von Tizians Bildern noch an jenem Platz befindet, für den es geschaffen wurde.

    • © Mrugas PHOTOgraphy, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Shortlist für Eilige

    Bellini, Carpaccio, Giorgione, Tintoretto, Tizian, Veronese, Canaletto, Longhi, Mantegna, Lotto, Piazzetta und Tiepolo ... Kaum ein prominenter Repräsentant der mehr als 500-jährigen Geschichte der venezianischen Malerei, der in diesem am Südufer des Canal Grande gelegenen Museum nicht vertreten wäre. Kein Wunder, dass diese Gemäldegalerie zu den bedeutendsten der Welt zählt. Lass dich von den Besucherschlangen, die sich gelegentlich vor der neoklassizistischen Fassade bilden, nicht abschrecken: Was die Geduldigen in den zwei Dutzend Sälen des geräumigen, aus der ehemaligen Kirche, dem Kloster und der Scuola della Carità gebildeten Gebäudekomplexes erwartet, lohnt längeres Warten absolut. Noch besser: Reservier eine Karte mit Termin ganz einfach online auf der Website. Falls du nicht den halben Tag im Museum verbringen willst, schau dir diese Highlights an: Gentile Bellinis „Wunder der Kreuzreliquie“, Vittore Carpaccios Bilderzyklus zur „Ursula-Legende“, Giorgiones „Gewitter“ und „Die Alte“, diverse alttestamentarische Szenen und Heiligenporträts von Tintoretto und Paolo Veronese, Alltagsszenen von Pietro Longhi, Landschafts- und Stadtansichten von Canaletto und Francesco Guardi. Und schließlich Tiziano Vecellio alias Tizian: Der Gigant unter den Großmeistern der Renaissance ist u. a. mit einem wunderbaren „Johannes der Täufer“, seinem letzten Werk, der Pietà, und mit dem „Tempelgang Mariae“ vertreten, das sich als einziges von Tizians Bildern noch an jenem Platz befindet, für den es geschaffen wurde.


  • Museo del Settecento Veneziano

    Museen
    • © Marco Taliani de Marchio, Shutterstock

    Das Museo del Settecento Veneziano dokumentiert den opulenten Lebensstil des Adels zur Spätzeit der Republik eindrucksvoll. Über alle drei Etagen erstreckt sich dieses "Museum des 18.Jhs." Anhand kostbarer Möbel und Dekorstücke, Bilder und Deckengemälde vermittelt es einen authentischen Einblick in die Lebenswelt der reichen Adelsfamilien jener Blütezeit. Prunkstücke sind das geschnitzte Mobiliar und die Lampen tragenden Mohren, diverse Deckenfresken sowie die Kabinettbilder Pietro Longhis mit Szenen aus dem venezianischen Alltagsleben.

    • © Marco Taliani de Marchio, Shutterstock

    Das Museo del Settecento Veneziano dokumentiert den opulenten Lebensstil des Adels zur Spätzeit der Republik eindrucksvoll. Über alle drei Etagen erstreckt sich dieses "Museum des 18.Jhs." Anhand kostbarer Möbel und Dekorstücke, Bilder und Deckengemälde vermittelt es einen authentischen Einblick in die Lebenswelt der reichen Adelsfamilien jener Blütezeit. Prunkstücke sind das geschnitzte Mobiliar und die Lampen tragenden Mohren, diverse Deckenfresken sowie die Kabinettbilder Pietro Longhis mit Szenen aus dem venezianischen Alltagsleben.


  • Madonna dell'Orto

    Architektonische Highlights
    • © Sergey Dzyuba, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Verborgene Schätze

    Wenig beachtet, aber superschön: Schon die Backsteinfassade dieser gotischen Kirche ganz im Norden mit ihren Apostelstatuen und fein ziselierten Fenstern ist eine Augenweide. Und ihr Inneres schmücken etliche Gemälde der Spitzenklasse – u. a. ein „Johannes der Täufer“ von Cima da Conegliano sowie mehrere Tintorettos, der hier in der Apsis der Kirche begraben liegt.

    • © Sergey Dzyuba, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Verborgene Schätze

    Wenig beachtet, aber superschön: Schon die Backsteinfassade dieser gotischen Kirche ganz im Norden mit ihren Apostelstatuen und fein ziselierten Fenstern ist eine Augenweide. Und ihr Inneres schmücken etliche Gemälde der Spitzenklasse – u. a. ein „Johannes der Täufer“ von Cima da Conegliano sowie mehrere Tintorettos, der hier in der Apsis der Kirche begraben liegt.


  • Scala Contarini del Bovolo

    Architektonische Highlights
    • © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Nur für Schwindelfreie

    Folgt man vom Campo Manin an dessen Südseite einem kleinen gelben Schild, steht man nach zwei, drei Ecken vor diesem Zeugnis verspielter Renaissancearchitektur. Das „Schneckenhaus“, eine um 1500 entstandene, mit eleganten Arkaden versehene Wendeltreppe, führt an der Fassade des gotischen Palasts der Adelsfamilie Contarini nach oben. Die spektakulärste Wendeltreppe Venedigs ist seit ihrer Restaurierung auch begehbar.

    • © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Nur für Schwindelfreie

    Folgt man vom Campo Manin an dessen Südseite einem kleinen gelben Schild, steht man nach zwei, drei Ecken vor diesem Zeugnis verspielter Renaissancearchitektur. Das „Schneckenhaus“, eine um 1500 entstandene, mit eleganten Arkaden versehene Wendeltreppe, führt an der Fassade des gotischen Palasts der Adelsfamilie Contarini nach oben. Die spektakulärste Wendeltreppe Venedigs ist seit ihrer Restaurierung auch begehbar.


  • Museo Querini Stampalia

    Museen
    Insider-Tipp
    Venezianischer Alltag im 18. Jh.

    Im Mittelpunkt jeder Besichtigung dieses prachtvollen Patrizierhauses steht seine Gemäldesammlung, die u. a. Werke von Giovanni Bellini, Palma il Vecchio und Giambattista Tiepolo umfasst sowie Pietro Longhis und Gabriele Bellas Genreszenen aus dem venezianischen Alltag. Das Leben der oberen Zehntausend mit ihren Ritualen – Morgenspaziergang, Abendempfang, Ruderregatta und Begräbnisfeier – wird auf den Gemälden richtig lebendig. Der Rundgang durch die 20 Räume lohnt aber auch wegen des herrlichen Ambiente, in dem reiche Adlige wie die Grafen Querini Stampalia im 18.Jh. wohnten: üppige Deckenfresken, Rokokostuck und Kronleuchter aus Muranoglas, prachtvolle Spiegel, Lackmöbel und Bücherwände, deren Regale um die 200 000 Bände füllen – das hat was!

    Insider-Tipp
    Venezianischer Alltag im 18. Jh.

    Im Mittelpunkt jeder Besichtigung dieses prachtvollen Patrizierhauses steht seine Gemäldesammlung, die u. a. Werke von Giovanni Bellini, Palma il Vecchio und Giambattista Tiepolo umfasst sowie Pietro Longhis und Gabriele Bellas Genreszenen aus dem venezianischen Alltag. Das Leben der oberen Zehntausend mit ihren Ritualen – Morgenspaziergang, Abendempfang, Ruderregatta und Begräbnisfeier – wird auf den Gemälden richtig lebendig. Der Rundgang durch die 20 Räume lohnt aber auch wegen des herrlichen Ambiente, in dem reiche Adlige wie die Grafen Querini Stampalia im 18.Jh. wohnten: üppige Deckenfresken, Rokokostuck und Kronleuchter aus Muranoglas, prachtvolle Spiegel, Lackmöbel und Bücherwände, deren Regale um die 200 000 Bände füllen – das hat was!


  • Museo Storico Navale

    Museen
    Insider-Tipp
    Auf den Spuren der einstigen Seemacht

    Das Museum der Schifffahrtsgeschichte ist genau dort, wo es hingehört: in einem alten Speicher in unmittelbarer Nähe des Arsenals. Hier wird die Geschichte der Serenissima aus Sicht der Schifffahrt erzählt. Zu sehen gibts Modelle von Kriegs- und Passagierschiffen, Kanonen aus fünf Jahrhunderten, Erläuterungen zum Bau von Gondeln und Festungen, Fischernetze, Seekarten, Navigationsgerät und fromme Votivbilder, die von wunderbarer Errettung aus Seenot zeugen. Das Highlight ist der Bucintoro, eine Prunkbarke, von der aus der Doge einmal jährlich die rituelle Vermählung mit dem Meer vollzog. Toll ist die Extratour durch den Pavillon der Schiffe, eine reichhaltige Sammlung historischer Wasserfahrzeuge (Padiglione delle Navi) beim Ponte dell’Arsenale über den Rio della Tana.

    Insider-Tipp
    Auf den Spuren der einstigen Seemacht

    Das Museum der Schifffahrtsgeschichte ist genau dort, wo es hingehört: in einem alten Speicher in unmittelbarer Nähe des Arsenals. Hier wird die Geschichte der Serenissima aus Sicht der Schifffahrt erzählt. Zu sehen gibts Modelle von Kriegs- und Passagierschiffen, Kanonen aus fünf Jahrhunderten, Erläuterungen zum Bau von Gondeln und Festungen, Fischernetze, Seekarten, Navigationsgerät und fromme Votivbilder, die von wunderbarer Errettung aus Seenot zeugen. Das Highlight ist der Bucintoro, eine Prunkbarke, von der aus der Doge einmal jährlich die rituelle Vermählung mit dem Meer vollzog. Toll ist die Extratour durch den Pavillon der Schiffe, eine reichhaltige Sammlung historischer Wasserfahrzeuge (Padiglione delle Navi) beim Ponte dell’Arsenale über den Rio della Tana.


  • San Pantalon

    Architektonische Highlights
    • © Gabriele Maltinti, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wenig bekannte Sensation

    Hinter der ziemlich schlichten, um nicht zu sagen nackten Fassade wartet ein gigantisches, aus 40 Leinwandelementen zusammengesetztes Deckenbild, das einem im doppelten Sinn den Kopf verdreht. Gian Antonio Fumiani hieß der Mann, der das barocke Kolossalwerk Ende des 17.Jhs. in 24-jähriger (!) Arbeit schuf.

    • © Gabriele Maltinti, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wenig bekannte Sensation

    Hinter der ziemlich schlichten, um nicht zu sagen nackten Fassade wartet ein gigantisches, aus 40 Leinwandelementen zusammengesetztes Deckenbild, das einem im doppelten Sinn den Kopf verdreht. Gian Antonio Fumiani hieß der Mann, der das barocke Kolossalwerk Ende des 17.Jhs. in 24-jähriger (!) Arbeit schuf.


  • Galleria Giorgio Franchetti alla Ca' d'Oro

    Museen
    • Ca' d'Oro© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal
    • © Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Architekturjuwel in Toplage

    Das „Goldene Haus“ ist das Meisterstück der venezianischen Spätgotik am Übergang zur Frührenaissance. Eine noch filigranere, kostbarere Fassade lässt sich entlang dem Canal Grande, ja in der ganzen Stadt nicht finden. Die aufwendig restaurierte Außenhaut, die ursprünglich mit Blattgold und farbigem Marmor dekoriert war, wirkt wie aus Stein gemeißelte Buranospitze. Im Palast ist die Kunstsammlung Baron Franchettis zu Hause. Sie umfasst Meisterwerke wie Andrea Mantegnas hl. Sebastian, Tizians Venus, Vittore Carpaccios Verkündigung und Tod der Hl. Jungfrau, Bilder von Giovanni Bellini, Giorgione, Anthonis van Dyck u. a. sowie flämische Gobelins und Möbel aus Gotik und Renaissance.

    • Ca' d'Oro© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal
    • © Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Architekturjuwel in Toplage

    Das „Goldene Haus“ ist das Meisterstück der venezianischen Spätgotik am Übergang zur Frührenaissance. Eine noch filigranere, kostbarere Fassade lässt sich entlang dem Canal Grande, ja in der ganzen Stadt nicht finden. Die aufwendig restaurierte Außenhaut, die ursprünglich mit Blattgold und farbigem Marmor dekoriert war, wirkt wie aus Stein gemeißelte Buranospitze. Im Palast ist die Kunstsammlung Baron Franchettis zu Hause. Sie umfasst Meisterwerke wie Andrea Mantegnas hl. Sebastian, Tizians Venus, Vittore Carpaccios Verkündigung und Tod der Hl. Jungfrau, Bilder von Giovanni Bellini, Giorgione, Anthonis van Dyck u. a. sowie flämische Gobelins und Möbel aus Gotik und Renaissance.


  • Campo San Giacomo dell´orio

    Touristenattraktionen
    • © Gozzoli, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Magische Momente

    Ein verträumter, kleiner Platz mit Bäumen: echt selten in Venedig. Und dazu eine 1000 Jahre alte Kirche. Das hat was! Lass dir aber auch einen Blick in die Kirche San Giacomo dall’Orio nicht entgehen. Sie wurde immerhin schon im 9.Jh. gegründet und dann mehrfach erweitert – immer im Stil der jeweiligen Kunstepoche. Herausgekommen ist ein witziger Stilmischmasch. Danach noch Lust auf ein Glas Wein? Bei gutem Wetter stellt die Weinbar Al Prosecco Tische raus – herrlich!

    • 30100 Venedig
    • © Gozzoli, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Magische Momente

    Ein verträumter, kleiner Platz mit Bäumen: echt selten in Venedig. Und dazu eine 1000 Jahre alte Kirche. Das hat was! Lass dir aber auch einen Blick in die Kirche San Giacomo dall’Orio nicht entgehen. Sie wurde immerhin schon im 9.Jh. gegründet und dann mehrfach erweitert – immer im Stil der jeweiligen Kunstepoche. Herausgekommen ist ein witziger Stilmischmasch. Danach noch Lust auf ein Glas Wein? Bei gutem Wetter stellt die Weinbar Al Prosecco Tische raus – herrlich!

    • 30100 Venedig

  • Fondazione Emilio e Annabianca Vedova - Magazzino del Sale

    Museen
    Insider-Tipp
    Wechselausstellung wörtlich genommen

    Das neueste und modernste Museum im Bezirk wurde in einem ehemaligen Salzspeicher eingerichtet. Gezeigt werden Werke des 2006 gestorbenen Emilio Vedova, eines gefeierten abstrakten Expressionisten. Da der Platz knapp ist, hat sich Architekt Renzo Piano, der mit Vedova befreundet war, was Spezielles ausgedacht: Die Werke werden mehrmals täglich vollautomatisch ausgewechselt.

    Insider-Tipp
    Wechselausstellung wörtlich genommen

    Das neueste und modernste Museum im Bezirk wurde in einem ehemaligen Salzspeicher eingerichtet. Gezeigt werden Werke des 2006 gestorbenen Emilio Vedova, eines gefeierten abstrakten Expressionisten. Da der Platz knapp ist, hat sich Architekt Renzo Piano, der mit Vedova befreundet war, was Spezielles ausgedacht: Die Werke werden mehrmals täglich vollautomatisch ausgewechselt.


  • San Servolo

    Landschaftliche Highlights
    • © ChiccoDodiFC, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Nur für Hartgesottene

    Auf der kleinen Insel vor dem Lido wurden einst die pazzi clamorosi, also „gefährliche Verrückte“, untergebracht. Die psychiatrische Anstalt wurde 1978 geschlossen, die Insel verwaiste. Inzwischen kann man das alte manicomio, die Psychiatrie, besichtigen und im Museo del Manicomio mehr über haarsträubende Behandlungsmethoden für Geisteskrankheiten erfahren. Achtung: Zwangsjacke und Elektroschocktherapie sind nur die sanftesten Methoden!

    • 30100 Venedig
    • © ChiccoDodiFC, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Nur für Hartgesottene

    Auf der kleinen Insel vor dem Lido wurden einst die pazzi clamorosi, also „gefährliche Verrückte“, untergebracht. Die psychiatrische Anstalt wurde 1978 geschlossen, die Insel verwaiste. Inzwischen kann man das alte manicomio, die Psychiatrie, besichtigen und im Museo del Manicomio mehr über haarsträubende Behandlungsmethoden für Geisteskrankheiten erfahren. Achtung: Zwangsjacke und Elektroschocktherapie sind nur die sanftesten Methoden!

    • 30100 Venedig

  • Scuola Grande di San Marco

    Architektonische Highlights
    • © Renata Sedmakova, Shutterstock

    Näherer Betrachtung würdig ist die mit herrlichen Reliefs und Marmorintarsien verzierte Renaissancefassade der Scuola Grande di San Marco, in der heute ein Krankenhaus untergebracht ist.

    • © Renata Sedmakova, Shutterstock

    Näherer Betrachtung würdig ist die mit herrlichen Reliefs und Marmorintarsien verzierte Renaissancefassade der Scuola Grande di San Marco, in der heute ein Krankenhaus untergebracht ist.


  • Gesuati

    Architektonische Highlights
    • © Mazur Travel, Shutterstock

    Eine Stippvisite lohnt der vom venezianischen Rokokoarchitekten Giorgio Massari entworfene Sakralbau, wartet er doch mit Deckenfresken von Giambattista Tiepolo und Altarbildern von Tintoretto, Giovanni Battista Piazzetta und Sebastiano Ricci auf.

    • © Mazur Travel, Shutterstock

    Eine Stippvisite lohnt der vom venezianischen Rokokoarchitekten Giorgio Massari entworfene Sakralbau, wartet er doch mit Deckenfresken von Giambattista Tiepolo und Altarbildern von Tintoretto, Giovanni Battista Piazzetta und Sebastiano Ricci auf.


  • Ponte dei Pugni

    Touristenattraktionen

    Auf dem Scheitel der "Brücke der Fäuste" finden sich in den Boden eingelassen vier Fußabdrücke. Sie erinnern an den hier bis ins 18.Jh. gepflegten Brauch venezianischer Burschen, einander im Rahmen ritueller Kämpfe durch Ringen und Boxen von der Brücke ins Wasser zu bugsieren. Gleich nebenan liegt an Wochentagen ein zu einem schwimmenden Obst- und Gemüseladen umfunktioniertes Segelschiff vor Anker.

    • Ponte dei Pugni, 30100 Venezia

    Auf dem Scheitel der "Brücke der Fäuste" finden sich in den Boden eingelassen vier Fußabdrücke. Sie erinnern an den hier bis ins 18.Jh. gepflegten Brauch venezianischer Burschen, einander im Rahmen ritueller Kämpfe durch Ringen und Boxen von der Brücke ins Wasser zu bugsieren. Gleich nebenan liegt an Wochentagen ein zu einem schwimmenden Obst- und Gemüseladen umfunktioniertes Segelschiff vor Anker.

    • Ponte dei Pugni, 30100 Venezia

  • Monastero Mekhitarista

    Architektonische Highlights

    Das Kloster Monastero Mekhitarista, das ein kleines Museum, eine Bildergalerie und eine kostbare Bibliothek besitzt, ist die einzige, aber sehr sehenswerte Attraktion der Insel.

    Das Kloster Monastero Mekhitarista, das ein kleines Museum, eine Bildergalerie und eine kostbare Bibliothek besitzt, ist die einzige, aber sehr sehenswerte Attraktion der Insel.


  • Palazzo delle Prigioni

    Architektonische Highlights

    Fast könnte man glauben, jene Klagen noch zu hören, mit denen einst die Gefangenen ihren Gang vom Gerichtssaal im Dogenpalast durch diesen luftigen, von neugierigen Blicken abgeschirmten Korridor in den Neuen Kerker (Palazzo delle Prigioni) gingen.

    Fast könnte man glauben, jene Klagen noch zu hören, mit denen einst die Gefangenen ihren Gang vom Gerichtssaal im Dogenpalast durch diesen luftigen, von neugierigen Blicken abgeschirmten Korridor in den Neuen Kerker (Palazzo delle Prigioni) gingen.


  • Campo San Bartolomeo

    Touristenattraktionen
    • © Cris Foto, Shutterstock

    Der Campo San Bartolomeo dient den Venezianern als besonders beliebter Treffpunkt zum Tratschen und Festefeiern bis spät in die Nacht. Die Statue darauf wurde 1883 von Antonio del Zotto geschaffen.

    • © Cris Foto, Shutterstock

    Der Campo San Bartolomeo dient den Venezianern als besonders beliebter Treffpunkt zum Tratschen und Festefeiern bis spät in die Nacht. Die Statue darauf wurde 1883 von Antonio del Zotto geschaffen.


  • Sala dell'Albergo

    Architektonische Highlights

    Beeindruckend: die Herberge (Sala dell'Albergo) mit Tintorettos 1565 entstandener "Kreuzigung", die für Zeitgenossen wie spätere Lernende eine Anregung war. Sehenswert sind die großformatigen Gemälde zum Leben Mariens an den Wänden der Eingangshalle.

    Beeindruckend: die Herberge (Sala dell'Albergo) mit Tintorettos 1565 entstandener "Kreuzigung", die für Zeitgenossen wie spätere Lernende eine Anregung war. Sehenswert sind die großformatigen Gemälde zum Leben Mariens an den Wänden der Eingangshalle.