Teneriffa Essen & Trinken

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In einer Altstadtgasse liegt das antike Haus mit mehreren Räumen. Die jungen Besitzer bieten eine große Karte kanarischer Speisen.
Das rustikale Lokal lädt zu schmackhafter Hausmannskost mitten im Wald.
In diesem ausgezeichneten Restaurant mit Tapas-Bar wird typisch kanarische Kost und hervorragende Weine geboten.
Der Eisenpavillon ist ein wahres Schmuckstück. Das Ambiente des Restaurants unter den riesigen Bäumen ist kühl entspannt.
Wenig aussichtsreich, dafür freundlich ist das Restaurant im Ortszentrum Vilaflors. Hier gibt es deftige Landküche, herbe Inseltropfen und einen wärmenden Kaminofen.
Der Gutshof aus dem 16. Jh. ist ein schönes Ausflugslokal mit kreativer kanarischer Küche.
Es handelt sich um ein preiswertes Restaurant. Ein Menü kostet zwischen EUR 10.00 und EUR 20.00. Die aktuellen Preise können vor Ort erfragt werden. Es werden Kreditkarten akzeptiert. Spezialisiert…
Es handelt sich um ein preiswertes Restaurant. Ein Menü kostet zwischen EUR 10.00 und EUR 20.00. Die aktuellen Preise können vor Ort erfragt werden. Es werden Kreditkarten akzeptiert. Spezialisiert…
Das unscheinbare Restaurant liegt nahe der Plaza de Toros und wird wegen seiner innovativen Küche von den Einheimischen geschätzt.
Mitten in den Vulkanklippen unterhalb der Promenade liegt dieses Terrassenlokal mit Blick auf die hereinbrechenden Wellen.
Das Gaspar ist eine gute Adresse: Fleisch vom Grill und frischer Fisch, der stets nach Gewicht berechnet wird, freundlicher, schneller Service.
Bei der Kirche San Marcos finden Sie in dem auch von Einheimischen gern besuchten rustikalen Lokal ein breites Spektrum kanarischer Spezialitäten: unbedingt den typischen Eintopf "potaje de berros"…
In dem bäuerlichen Komplex mitten in Orotava widmet man sich mit Liebe kanarischer Hausmannskost - von rancho bis bienmesabe.
Bäuerlichen Charme strahlt das Restaurant mit den dicken Holzbalken und mehreren kleinen Terrassen aus. Gekocht wird edel kanarisch. Clou ist die alte Windmühle im Vorgarten, die auch der…
Der deutsche Vorname trügt. In dem einfachen Lokal mit dem großen Speisesaal werden kanarischer Fisch, Calamares und toller Meerblick geboten.
Das im Chaletstil gebaute Haus der staatlichen Hotelkette bietet Kost und Logis. Exzellente kanarische Küche im Landhaus-Ambiente oder Schnellimbiss in der Cafeteria mit Teide-Blick.
Das Café im 60er-Jahre-Look ist eine Kopie des berühmten Hardrock-Cafés. Drinnen werden im Ambiente aus E-Gitarren, Cadillacs und Jukebox-Musik bunte Drinks serviert. Draußen stehen Oldtimer.
Von der Terrasse des Ausflugslokals eröffnen sich tolle Berg- und Talblicke.

Essen & Trinken

Go Gofio

Grundnahrungsmittel auf den Kanaren ist seit Jahrtausenden gofio, ein Mehl aus gerösteten Mais-, Hirseoder Gerstenkörnern. Der Anbau des Getreides war einfach und auf terrassierten Feldern auch im Gebirge möglich. Überall, wo Quellwasser durch Schluchten sprudelte, mahlten Mühlsteine. Immer verfügbar und universell verwendbar, ist das gelbe oder hellbraune Pulver ein proteinreiches, sättigendes Nahrungsmittel. Darüber hinaus nimmt es beim Mischen jeden anderen Geschmack an. Wer gofio escaldado, mit Gofiomehl angedickte caldo (Brühe), auf einer Speisekarte findet, sollte das unbedingt probieren. Stilecht wird es mit rohen Scheiben der roten Zwiebel gelöffelt. Innovative Köche mischen gofio als feines Pulver inzwischen sogar zu Speiseeis und Bananenpüree – verwegene, aber durchaus schmackhafte Kreationen.

Darf's Süppchen sein?

Sehr beliebt sind Suppen und Eintöpfe. Fast in jedem Lokal mit einheimischer Küche werden frisch zubereitete sopas serviert. Besonders empfehlenswert ist der potaje canario, eine deftige Gemüsesuppe.

Kresse kennst du nur als Salatstreu? Dann solltest du mal Kressesuppe probieren! Der Klassiker der Kanarenküche wird aus großblättriger Waldkresse zubereitet, die besonders pikant schmeckt. Der Tradition getreu wird potaje de berros im Holznapf serviert und obenauf schwimmt ein halber Maiskolben.

Pikant eingelegt

Optimale Ausschöpfung der eigenen Ressourcen war für die Tinerfeños schon immer eine Überlebensfrage. Zwar besaßen sie Schafe und Ziegen, später begann man auch, Kaninchen zu jagen. Doch blieben Fleisch und Fisch bis ins 20. Jh. hinein ein Luxus, den man sich nur selten leistete. Zum Schutz vor Verderben mussten tierische Nahrungsmittel in Salz eingelegt oder getrocknet werden. Als besondere Spezialität entwickelten die Kanarier ihre adobos. Wochen- oder monatelang zogen die Speisen in diesen scharfen Beizen aus Öl, Essig, Lorbeer, Kräutern, Knoblauch und Pfeffer und entfalteten dadurch ihren typischen Geschmack.

Alte Wäsche fein gemacht

Reste gab es nicht. Was übrig blieb, landete früher in Gerichten mit blumigen Namen wie ropa vieja, was auf Deutsch „alte Wäsche“ heißt und mit charmanter Deutlichkeit auf die wiederverwendeten Ingredienzen hinweist. Ropa vieja, puchero und rancho canario, Fleisch- und Gemüseeintöpfe, werden heute natürlich frisch mit Schweinefleisch, Kichererbsen, Kartoffeln, Nudeln, Zwiebeln, Safran, Knoblauch und der spanischen chorizo, einer pikanten Paprikawurst, zubereitet und gehören zum Kräftigsten und Urigsten, was Teneriffas Küche zu bieten hat. Doch auch Zutaten aus aller Herren Länder werden gern „eingearbeitet“: Fenchel aus Andalusien, Yams aus Afrika, Safran aus der Mancha, Chayote aus Venezuela ... Schließlich waren die Kanaren 400 Jahre lang Drehscheibe dreier Kontinente.

Runzelkartoffeln...

Die klassische Beilage papas arrugadas ist ein bekannter und beliebter Touristensnack. Die „verschrumpelten Kartoffeln“ gibt es in jedem Lokal. Die besondere Züchtung ist klein, dunkel von außen, gelb von innen und wird in reichlich Salzwasser gekocht. Dazu reicht man mojo. Diese pikante Sauce, in Rot oder Grün, darf bei keinem Gericht fehlen.

Fisch von der Platte

Naturgemäß gibt’s an Teneriffas Küsten viel Fisch und Meeresfrüchte. A la plancha, d. h. auf heißer Metallplatte mit wenig Öl gebraten, schmecken vieja, cherne, sama, caballa, bocinegro am besten. Sie sind allesamt bissfeste kanarische Fische, die mit Salat und mojo ihren Geschmack besonders gut entfalten. Ebenfalls begehrt sind pulpo und choco, zwei Tintenfischarten.

Feines Finale

Ein Nachtisch gehört einfach zum guten Essen dazu. Neben Früchten aller Art – von Bananen, Orangen und Aprikosen bis Papayas, Mangos und Guaven, allesamt auf der Insel geerntet – ist flan, Karamellpudding, ein beliebtes Dessert. Höhepunkt kanarischer Süßspeisen aber ist bienmesabe aus Honig, Limonen oder Zitronen, Mandeln und Eiern. Abschluss jeder Mahlzeit ist ein cortado oder solo – ein Espresso mit oder ohne Milch.

Gute Begleiter

Zum Essen trinkt man Dorada, das leicht-herbe Bier Teneriffas, oder eine Flasche Inselwein: Teneriffa ist der größte Weinproduzent der Kanaren und hat eine lange Winzertradition. Schon kurz nach der Conquista wurde mit dem Anbau begonnen und der Wein bis nach nach Europa verschifft. Doch die spanisch-englische Kolonialkonkurrenz machte das gute Geschäft zunichte. Reblausbefall trug ein Übriges dazu bei. Das Blatt wendete sich erst mit Spaniens EU-Beitritt, als Fördergelder in die Landwirtschaft flossen und die Tinerfeños ihre alten Tropfen wiederentdeckten. Familienkellereien wurden modernisiert, neue Bodegas eröffnet, und bald räumten Teneriffas Weine internationale Preise ab. Heute gibt es fünf verschiedene Denominaciones de Origen (geschützte Herkunftsbezeichnung). Geerntet wird im September, sodass der junge Wein Anfang November fließen kann – Winzerfeste steigen dann in Icod de los Vinos, Puerto de la Cruz und Tacoronte. Die beste Probierstube ist die Casa del Vino in El Sauzal, wo du bei Verkostungen für wenig Geld mehrere Sorten probieren kannst.

Spezialitäten

Vorspeisen

caldo de pescado

Fischsuppe mit Kartoffeln und Kräutern

potaje canario

Suppe aus Kichererbsen, Kartoffeln, Gemüse

potaje de berros

Kresseeintopf mit Kürbis, Kartoffeln und Mais

Hauptgerichte

cherne al cilantro

Goldbrasse in Koriandersauce

sancocho canario

in Salz eingelegter, gekochter Fisch mit Gemüse und Süßkartoffel

conejo en salmorejo

gebratenes Kaninchen in einer Beize aus Lorbeer, Knoblauch und Wein

carne de cabra/ baifito en adobo

Ziegenfleisch in pikanter Soße

Beilagen

mojo rojo

scharfe Soße aus Chili, Öl, Knoblauch, Essig und Salz

mojo verde

mildere Soße mit frischem Koriander

papas arrugadas

in Salzlake gekochte Kartoffeln, die mit schrumpeliger (spanisch: arrugado) Haut verzehrt werden

gofio escaldaro

geröstetes Getreidemehl, mit Fischbrühe zu Brei angedickt

Desserts

leche asada

puddingartige „gebratene Milch“ aus Eiern, Limonenschale, Zimt und Zucker

bienmesabe

ein zäher, goldbrauner Nachtisch aus Honig, Mandeln, Eigelb und Zitrone (übersetzt: „schmeckt mir gut“)

flan casero

hausgemachter Karamellpudding