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Frankfurt am Main

Check-in

Vieles kann man Frankfurt nachsagen – eines sicher nicht: Dass es typisch deutsch sei. Mancher zitiert sogar New York. Tatsächlich hat die Mainmetropole einiges mit der großen Schwester am Hudson gemeinsam, angefangen von der einzigartigen Silhouette über das reiche Kulturangebot und das ausgedehnte Grün bis hin zur ethnischen Vielfalt ihrer Bewohner – auch wenn Frankfurt, der vielleicht wichtigste Unterschied, natürlich eine Metropole im Miniformat ist: Alles ist überschaubar, fast alles zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar.

Sehenswürdigkeiten & Top Highlights

Zentraler Platz der Frankfurter Altstadt, die bis zu ihrer Zerstörung kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs mit ihren mehr als 2000 Gebäuden als die größte noch in mittelalterlichen Formen…
Noch in den 50er Jahren war der Kaiserdom mit 96 m das höchste Gebäude der Stadt. Heute prägen fast 100 Hochhäuser die Frankfurter Skyline, einige ragen gut 300 m hoch in den Himmel. Bei den jü…
Kein Gotteshaus, sondern ein politisches Denkmal: als Stätte der ersten Deutschen Nationalversammlung 1848. Fast 800 Parlamentarier kamen hier, an der Stelle des einstigen Barfüßerklosters zusammen…
Der Palmengarten bietet auf seiner 20 ha großen Fläche eine Parkanlage mit prächtigen Bäumen und Wiesen sowie Beete mit jahreszeitlich wechselnder Bepflanzung. Hinzu kommen Themengärten sowie…
"Kapitalistendom" heißt der 1879 vollendete Kuppelbau im Volksmund. Das Auf (Hausse) und Ab (Baisse) der Finanzwelt symbolisieren vor seinem Portal zwei Tierskulpturen: der Bulle und der Bär.…
Dieses Lokal gilt als eine der schönsten Apfelweinstuben in ganz Frankfurt – vor allem dank der prächtigen Fassade mit buntem Fensterglas. Und dann stimmen auch noch die inneren Werte: Grüne Soß…
Film ab! Wie die Hollywoodstars aufs Zelluloid bzw. Chip und der Film auf die Leinwand kommt, erfahren Sie hier im Überblick. Das zugehörige Kino bietet ein erstklassiges Programm mit wechselnden…
Dinosaurierskelette, Fossilien aus der Grube Messel, afrikanische Vormenschenschädel – in mehr als 190 Jahren Sammlungsgeschichte kam fast eine halbe Million Exponate aus allen Epochen der…
Alte Meister und Werke der Moderne stehen im "Städel" in einem spannenden Dialog. Berühmte Vertreter der Vergangenheit sind u.a. Jan van Eyck, Johann Heinrich Tischbein, Auguste Renoir und Edouard…
Johnny Klinke, einst Weggefährte von Joschka Fischer, hat sich seinen Traum erfüllt und Frankfurt wieder ein echtes Varietétheater beschert. Akrobaten und Künstler aus aller Welt bezaubern nun…
Eine der wichtigsten Dichtergedenkstätten Deutschlands. Am 28. April 1749 erblickte Johann Wolfgang von Goethe im Großen Hirschgraben 23 das Licht der Welt. Sein Elternhaus brannte allerdings im…

Reisezeit

Januar
sehr gut
3°C
Februar
sehr gut
5°C
März
sehr gut
11°C
April
sehr gut
16°C
Mai
sehr gut
20°C
Juni
sehr gut
23°C
Juli
sehr gut
25°C
August
sehr gut
24°C
September
sehr gut
21°C
Oktober
sehr gut
14°C
November
sehr gut
8°C
Dezember
sehr gut
4°C

Die beste Reisezeit für Frankfurt am Main sind die Monate Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November und Dezember. In dieser Zeit wird eine durchschnittliche Temperatur in Höhe von 15° Celsius erreicht. Der sonnigste Monat ist der Mai mit durchschnittlich 8 Sonnenstunden pro Tag. Im Vergleich hierzu liegt die Temperatur im kältesten Monat bei lediglich 3° Celsius bei 11 Regentagen. Im Jahresmittel liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 15° Celsius und die Nachttemperatur bei 6° Celsius. Im Schnitt regnet es jeden Monat an 10 Tagen. Die regenreichsten Monate sind Januar und August.

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Hochhaus trifft Fachwerk

Wer Frankfurt besucht, den erwartet eine spannende Mischung aus Alt und Neu, aus Tradition und Moderne. Das gilt für die Architektur der Stadt ebenso wie für ihre Atmosphäre. Hochhausskyline und Fachwerkidylle liegen dicht beieinander; Kaiserdom, der Römerberg mit dem namensgebenden Rathaus und den wiedererbauten Fachwerkhäusern der Ostzeile, die Schirn-Kunsthalle, die Paulskirche, in deren Mauern die deutsche Demokratie das Licht der Welt erblickte, und die wahlweise geliebte oder gehasste Neue Altstadt, ein komplett neues Quartier, das die städtischen Strukturen des Vorkriegs-Frankfurts nachempfinden will. Und, nicht zu vergessen, auch Museen für so gut wie jedes Interesse – vom berühmten Städel bis zu Museen für Film, Architektur, Kommunikation und Weltkulturen. Und mit einem kühnen Dreiecksgebäude in der Nähe des Doms, Aushängeschild der Postmoderne, schuf Hans Hollein dem Museum für Moderne Kunst ein markantes Domizil.

Viel City-Grün

Nur ein paar Schritte von der Einkaufsmeile Zeil mit ihren Glaspalästen sind es zu den historischen Wallanlagen; bereits im 19. Jh. wurden sie zu einem Ringpark umgestaltet, der heute mit Rad- und Spazierwegen nahtlos die Innenstadt umschließt. Palmengarten, Zoo und eine ganze Reihe von Parks bieten weiteres Grün. Wer sich noch weiter in die Randzonen wagt, findet den Grüngürtel, ein großes Landschaftsschutzgebiet, entdeckt wegweisende Siedlungsarchitektur der 1920er-Jahre auf ursprünglich römischem Baugrund oder eine von Europas seltenen Binnendünen.

Das große Dorf

Frankfurt bietet reichlich Abwechslung auf kleinem Raum – es ist zugleich Großstadt und Dorf, businessorientiert und genießerisch, bodenständig und weltoffen. Die halbe Erdkugel ist in „Mainhattan“ vertreten, rund 180 Nationen wurden gezählt, fast ein Drittel der Frankfurter haben keinen deutschen Pass. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung ist der höchste aller deutschen Großstädte. Das kommt im Übrigen auch Frankfurts enorm vielfältiger Küche zu Gute. Tolerant, weltoffen und modern, mit einer mehr als 1200 Jahre langen Geschichte ist Frankfurt heute das Zentrum einer der produktivsten und dynamischsten Regionen im Herzen Europas. Banken prägten und prägen das Bild der Stadt, nach dem Brexit vermutlich noch mehr als zuvor. Die Wiege der deutschen Jazzszene stand in den Ruinen der vom Krieg fast völlig zerstörten City. Auch der Techno hatte am Main ein wichtiges Zentrum innerhalb Europas – bald soll ein Museum für elektronische Musik seine Pforten öffnen.

Frankfurts Promi Nummer 1

Neben den Tönen pflegt man auch das Wort. Den Ruf als Literaturstadt verdankt Frankfurt hauptsächlich „seinem“ Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe. Aber auch Heinrich Hoffmann, der Vater des „Struwwelpeter“ (1845/ 47) und Begründer der Psychiatrischen Heilanstalt Frankfurts, oder der Dichter und Verleger Friedrich Stoltze waren am Main zu Hause. Die Stadt richtet alljährlich im Oktober die weltgrößte Buchmesse aus, leistet sich ein Literaturhaus, eine Romanfabrik, einen Stadt(teil)schreiber und ein Literaturfest. Kultur wird großgeschrieben in Frankfurt. Neues paart sich (meist) problemlos mit Bekanntem, Intellektualität mit Bodenständigkeit. Die Frankfurter Schule um die Philosophen Theodor W. Adorno, Max Horkheimer und Jürgen Habermas ist legendär. Groß ist am Main aber auch die Lust am Feiern, am geselligen Entspannen in Cafés, Kneipen, Bars und Restaurants, beim Work-out oder beim traditionellen Sport. Auch mal passiv im Stadion, wo die Eintracht oder die kleineren Sportvereine zu Hause sind.

Business? Usual!

Aber es stimmt: Business ist der Motor der Stadt. Und zwar von Beginn an. Bald nachdem Karl der Große Franconofurt begründet und eine Synode einberufen hatte, machte die Siedlung als Handelsplatz von sich reden. Fürsten- und Reichsversammlungen brachten reichlich Interessenten nach Frankfurt, zahlreiche Könige und Kaiser erlebten hier ihre Krönung, und Mitte des 19. Jhs. feierte man in der Frankfurter Paulskirche die Geburt der deutschen Demokratie. Als heutige Finanzmetropole versammelt Frankfurt in beeindruckender Dichte alles, was Rang und Namen hat in der Wirtschaftswelt, von der Deutschen Bundesbank über die Europäische Zentralbank, für die eigens die neue t Osthafenbrücke über den Main gebaut wurde, und der – 2008 allerdings in einen Vorort verzogenen – Deutschen Börse AG. Ein wichtiger Arbeitgeber ist auch der Frankfurter Flughafen, nach London-Heathrow und Paris-Roissy der drittgrößte Europas. Frankfurt – eine Stadt der Kontraste und „Merkwürdigkeiten“, wie schon Johann Wolfgang von Goethe, der wohl berühmteste Sohn der Stadt, befand. Und so wird jeder Besucher in der Mainmetropole ein anderes persönliches Highlight finden – entdecke dein Frankfurt!

Gut zu wissen

Anreise

Frankfurts Stadtgebiet ist von der A 5 über die A 66 bzw. den mehrspurigen Alleenring zu erreichen und von der A 3 über die Kennedyallee. Es dürfen nur noch Fahrzeuge mit einer grünen Plakette in die Umweltzone, die sich über die gesamte City innerhalb des Autobahnrings erstreckt, fahren. umweltzone.frankfurt.de

Am Hauptbahnhof halten alle Personenzüge (Nah- und Fernverkehr). ICEs und Intercityzüge fahren stündlich von und in alle deutschen Großstädte. Achtung: Einige Fernzugverbindungen passieren den Hauptbahnhof gar nicht und führen stattdessen über den Südbahnhof. Auch der ist sehr gut an die City angebunden. Frankfurt ist natürlich auch an das Fernbusliniennetz angebunden und beispielsweise von München und Hamburg in ca. sechs Stunden (schnellste Verbindung), von Berlin in acht Stunden zu erreichen (flixbus.de). Flugverbindungen gibt es zu allen großen und mittleren Städten. Infos über das Fraport-Infofon: Tel. 069 69 00 oder Tel. 01805 3 72 46 36 (*) | frankfurt-airport.de. Der Flughafen ist an das Bahn- und S-Bahnnetz angeschlossen. Die S-Bahnen in die City verkehren im 15-Minuten- Takt, die Fahrt dauert 15–20 Min. (4,90 Euro). Mit dem Taxi braucht man 20–40 Min. (mind. 30 Euro).

Fahrradverleih

Noch vor Kurzem hatte man auch in Frankfurt die Qual der Wahl aus unterschiedlichsten Leihradanbietern. Doch schon nach kurzer Zeit gingen viele von ihnen pleite – was die einen schade finden, die anderen klammheimlich begrüßten, weil nun die Bürgersteige nicht mehr ganz so vollgepackt mit Rädern sind. Inzwischen ist die Auswahl deutlich auf einige Anbieter zusammengeschrumpft. Der nach wie vor bekannteste und größte ist wie schon viele Jahre zuvor Call a bike (1 Euro/ 30 Min., max. 15 Euro/ Tag | callabike.de), geblieben sind außerdem Nextbike (1 Euro/ 30 Min., max. 9 Euro/ Tag | nextbike.de),und Lime Bike (1 Euro/ 30 Min. | limebike.com).

Öffentliche Verkehrsmittel

In S-, U- sowie in Straßenbahnen und Bussen (rmv.de) gilt dieselbe Fahrkarte. Schon ab der zweiten Fahrt lohnt sich eine Tageskarte (5,35 Euro, beliebig viele Fahrten bis Betriebsschluss). Mit der Gruppentageskarte (11,30 Euro) können bis zu fünf Personen gemeinsam beliebig viele Fahrten unternehmen. Zehn Nachtbuslinien fahren Fr/Sa zwischen 1.30 und 3.30 Uhr halbstündlich ab Konstablerwache in alle Stadtteile, in die Außenbereiche stündlich. Beim Busfahrer kann ein Taxi für den restlichen Heimweg bestellt werden (nachtbus-frankfurt.de). 2020 fuhren die U-Bahnlinien 4, 5, 7 und 8 zumindest auf einer Teilstrecke am Wochenende rund um die Uhr (halbstündlich). Bei erfolgreichem Testlauf sollte der Takt auch 2021 beibehalten werden.

Taxi

Frankfurts Taxiruf: Tel. 069 23 00 01 und Tel. 069 25 00 01; Taxi 33: Tel. 069 23 00 33; Main-Taxi: Tel. 069 73 30 30; Velo-Taxi (April–Okt. | Tel. 069 71 58 88 55 | Mo–Fr auch Tel. oder unterwegs anhalten | frankfurt.velotaxi.de | max. 2 Pers. pro Taxi, Kurzstrecke 4, bis 3 km 12, 30 Min. 2, 60 Min. 38 Euro)

Auskunft vor Ort

Tourist-Information Hauptbahnhof Eingangshalle

Mo–Fr 8–21, Sa/So 9–18 Uhr | Tel. 069 21 23 88 00 | frankfurt-tourismus.de

Tourist-Information Römer

Mo–Fr 9.30–17.30, Sa/So 10–16 Uhr | Auf dem Römerberg | Tel. 069 21 23 88 00

Kartenvorverkauf

Bei der Ticket- und Info-Hotline Frankfurt Ticket erhält man Karten für Theater, Oper, Ballett und Alte Oper, aber auch für Konzerte: Tel. 069 1 34 04 00. Oper und Schauspiel haben zudem einen eigenen telefonischen Vorverkauf: Tel. 069 21 24 94 94 | frankfurtticket.de

Lokalzeitungen & -magazine

Frankfurter Neue Presse: Frankfurter Tageszeitungen mit dem weitgefächertsten Lokalteil. fnp.de

FAZ: Die „Frankfurter Allgemeine“ hat einen politisch-kulturell und sportlich orientierten Lokalteil namens Rhein- Main-Zeitung; ausgewählte Themen auch als Netzausgabe. faz.net

FR: Mit ihren Stadtteilseiten geht die „Frankfurter Rundschau“ ins Detail, vor allem in der Printausgabe. fr-online.de

Frizz: Kostenloses Stadtmagazin mit Veranstaltungen, Serviceteil und Geschichten. frizz-frankfurt.de

Journal Frankfurt: Aus den alternativen Magazinen „Pflasterstrand“ und „Auftritt“ entstanden, heute das auflagenstärkste Stadtmagazin Deutschlands – vor den Berlinern! Erscheint monatlich. journal-frankfurt.de

Strandgut: Monatliches, kostenloses Kulturmagazin für das Rhein-Main-Gebiet mit oft launigen Kritiken, Vorschauen und Terminen. strandgut.de

Stadtrundfahrten & Rundgänge

Rundfahrten

Täglich werden von unterschiedlichen Veranstaltern Bustouren durch Frankfurt angeboten, darunter auch Hop-on-Hop-off-Fahrten im (offenen) Doppeldecker. Die Touren dauern ca. 1–2 Std.; es gibt Informationen in zehn Sprachen. Anbieter sind u. a. Yellow Cab (Abfahrt Berliner Straße vor der Paulskirche | ab 14,90 Euro | stadtrundfahrten-frankfurt.de) und ETS Greenline Tours (Abfahrt vorm City-Office | Wiesenhüttenplatz 39 | 38,50 Euro (2 1/2 Std.) | ets-frankfurt.de). Karten für Flughafen-Rundfahrten (Mo–Fr 13, 14, 15, 16, Sa/So 11 u. 12 Uhr | 7 Euro | Tel. 069 69 07 02 91 | rundfahrten.frankfurt-airport.de) gibt es am Rundfahrtenschalter in der Airport City Mall im Terminal 1, Ebene 0, die Minitour dauert 45 Min.

Ebbelwei-Express

Die urigste Rundfahrt durch Frankfurt – allerdings oft auch richtig voll. Prima auch für Kinder, die keine Lust mehr aufs Rumlaufen haben. Zu- und Aussteigen ist an allen Haltestellen möglich. Fahrkarten gibt’s beim Schaffner, im Preis enthalten ist eine Flasche Apfelwein (oder eine alkoholfreie Alternative). Sa/So | 1 Std. 8 Euro | ebbelwei-express.com

Rundgänge

Die Kulturothek (An der Kleinmarkthalle 7 | 8–17 Euro | Tel. 069 28 10 10 | kulturothek-frankfurt.de) veranstaltet regelmäßig besondere Stadtbegehungen – teilweise sogar als Kostümführung. Extra-Tipp für alle, die es eilig haben: Der halbstündige Rundgang „Die neue Altstadt in 30 Minuten“ (5 Euro). Frankfurt zu Fuß, per Rad oder mit der Tram erkundet man bei den Thementouren von Kunstkontakt (ab 10 Euro | Tel. 06171 7 95 78 | kunstkontakt-frankfurt.de), und auch bei den Frankfurter Stadtevents (Ludwigstr. 33–37 | 13–25 Euro | Tel. 069 97 46 03 27 | frankfurter-stadtevents.de) kann man unter einer Vielzahl von Rundgängen wählen und sich die Stadt z.B. aus der Perspektive von Obdachlosen erklären lassen – sehr empfehlenswert, um den eigenen Horizont zu erweitern! Mit den Gästeführern des Frankfurt Tourismus (Treffpunkt, Info und Tickets: Tourist Information Römer | 2 Std. 14 Euro | frankfurt-tourismus.de) lässt sich die Stadt ebenfalls entdecken. Architekturfans sollten die Streifzüge der Guiding Architects (ab 15 Euro | ga-frankfurt.de) nicht verpassen. Und wenn du die großen und kleinen Geschichten nacherleben möchtest, die Frankfurt auszeichnen, und du dich auf die Spuren von Frankfurter Legenden und Persönlichkeiten begeben willst, dann solltest du eine Führung bei Frank Seibolds Frankfurter Stadtgeschichten (ab 10 Euro | frankfurter-stadtgeschichten.de) buchen. Jeden dritten Samstag im Monat laden die Mitglieder des Freundeskreises Liebenswertes Frankfurt e. V. (frankfurt-liebenswert.de) zu einem zweitstündigen Gratis-Stadtbummel ein. Treffpunkt: 14 Uhr an der Uhr vor dem Café Hauptwache.

Frankfurt im Dauerlauf oder per Rad erleben? Unter Sport, Spaß & Wellness findest du sportliche Stadtrundgänge.

Mit Kindern unterwegs? Die Frankfurter Stadtevents (ab 7 Euro pro Pers. | frankfurter-stadtevents.de) haben eigene Stadtführungen für Kinder und Familien im Programm, von Gruseltouren mit Schreckmomenten bis hin zum Besuch bei der Frankfurter Feuerwehr – Branderziehung inklusive. Auch spezielle Flughafenrundtouren für kleine Gäste, Rallyes quer durch die Stadt und Ausflüge in die Umgebung stehen auf dem Programm. Unbedingt im Voraus buchen!

Schiffe & Boote

Am Eisernen Steg legen vom stadtseitigen Mainufer Ausflugsschiffe der Primus-Linie Frankfurter Personenschiffahrt (ab 9,80 Euro | Tel. 069 1 33 83 70 | primus-linie.de) zu Kurztrips ab. Für Hochhaus-Romantiker lohnt sich die einstündige Skylight-Tour (12,90 Euro) am Abend. Weitere Themenfahrten vom Gruseldinner an Bord bis zum Tagesausflug über Rhein und Main auf der Website.

Segway

Ganz ohne Muskelkraft kommst du auf dem Segway voran: geführte Touren auf dem motorisierten Stehroller mit Zaksway (Sandweg 46 | ca. 2 Std. inkl. Einweisung 69 Euro | Tel. 069 90 43 41 67 | zaksway.de).

Vergünstigungen

Mit der Frankfurt Card (1 Tag 11 Euro, 2 Tage 16 Euro, Gruppe mit max. 5 Pers.: 1 Tag 23 Euro, 2 Tage 33 Euro) gibt es nicht nur freie Fahrt im städtischen Nahverkehr, sondern auch Preisnachlässe in Museen, Theatern, bei Stadt- und Schiffsrundfahrten, im Palmengarten, Zoo und Flughafen sowie in einigen Restaurants, Cafés und Geschäften.

WLAN

Etliche Restaurants, Hotels, Cafés und auch Einkaufszentren bieten kostenlosen Internetzugang. Gratis-WLAN hast du außerdem im Expressbus X 17 zum Flughafen und (meist) in den S-Bahnen; leider noch kein WLAN in den U-Bahnen und Bussen im Stadtgebiet, auch ein städtisches Hotspot-System gibt es in Frankfurt bis dato nicht.

Notfallnummern

Feuerwehr/Notarzt: Tel. 1 12

Polizei: Tel. 1 10

Ärztlicher Notfalldienst: Tel. 1 92 92

Zahnärztlicher Notdienst: Tel. 069 59 79 53 60

Events, Feste & mehr

Veranstaltungen

März/April

Internationale Musikmesse: Nicht nur Instrumente und Noten, sondern Workshops und Konzerte. musik.messefrankfurt.com

Luminale: Lichtkulturfestival mit Installationen, Performances, Partys, alle zwei Jahre. luminale-frankfurt.de

Mai

Rund um den Finanzplatz Frankfurt-Eschborn: Radrennklassiker am 1. Mai mit Beteiligung der Weltelite und einem Jedermann-Parcours. eschborn-frankfurt.de

Nacht der Museen: Big Party zwischen Dinos und Alten Meistern. nacht-der-museen.de

Wäldchestag: Traditionsreiche Kirmes ab Pfingstsamstag im Stadtwald. Straßenbahn 21, Bus 51/ 61 Oberforsthaus

Grüne Soße Festival: Wer macht die Beste? 49 hessische Gastronomen stellen sich an sieben Tagen dem Urteil der Gäste. gruene-sosse-festival.de

Juni/Juli

Opernplatzfest: Zehn Tage dauerndes kulinarisch bestimmtes Sehen-und-Gesehen-Werden mit Livemusik. opernplatzfest.com

Rosen- und Lichterfest: Sommernächtlicher Teelichter- und Feuerwerkszauber zwischen exotischen Pflanzen. palmengarten.de

Parade der Kulturen: Ausländische Vereine präsentieren ihre Rhythmen und Trachten auf einem Straßenumzug, einem Markt sowie auf mehreren Bühnen. parade-der-kulturen.de

Stoffel: Ab Mitte Juli einen Monat lang abendliche Freiluftkonzerte im Günthersburgpark, veranstaltet vom Stalburg-Theater. Kinderprogramm am Nachmittag. stalburg.de

Höchster Schlossfest: Frankfurts größtes Stadtteilfest steht seit 1957 jedes Jahr unter einem anderen Motto. Fast vier Wochen lang Musik und Kleinkunst. vereinsring-hoechst.de

August

Museumsuferfest: Musik, Theater, Straßenspektakel – alles, was Rang und Namen hat in der Kulturlandschaft, macht mit bei den drei turbulenten Tagen, die jeweils um Goethes Wiegenfest liegen. museumsuferfest.de

September

Berger Markt/Stadtschreiberfest: Uriges Zusammentreffen von Volksbelustigung und Literaturpreisvergabe anlässlich der Verabschiedung des alten und der Begrüßung des neuen Stadtteildichters. berger-markt.de

Dippemess: Im Herbst verströmt das auch im Frühjahr stattfindende Spektakel mit zahlreichen Fahrgeschäften, bunten Buden und Krammarkt eine gemütlichere Atmosphäre. dippemess.de

Oktober

Buchmesse: Für Bücherfans ein Muss. Und drumherum in ganz Frankfurt unzählige mehr oder minder literarische Events. buchmesse.de

Deutsches Jazzfestival Frankfurt: Findet seit 1953 statt – jedes Jahr mit einem speziellen Thema. jazzfestival.hr2-kultur.de

November/Dezember

Nacht der Clubs: Einmal zahlen, mehr als ein Dutzend Mal feiern. nacht-der-clubs.de

Winterlichter: Stimmungsvolles Lichtermeer im Palmengarten zur Adventszeit

Weihnachtsmarkt am Römerberg, Paulsplatz und Mainkai. Mit Künstlermarkt im Rathaus. U-/ S-Bahnen Hauptwache

Bloss nicht!

Süsses oder Saures

Apfelwein wirkt in größeren Mengen berauschend, schlägt aber auch oft auf die Verdauung. Besser Vorsicht und das „Stöffche“ erstmal „gespritzt“ (mit Sprudel) bestellen. „Süß gespritzt“ (z. B. mit Sprite) ist aber oft ein No-Go.

Territorien markieren

In traditionellen Apfelweinlokalen ist es nicht üblich, auf einen „eigenen“ Tisch zu bestehen, selbst mit Reservierung. Man setzt sich irgendwo dazu – und nimmt Unbekannte an seiner Seite bzw. gegenüber freundlich auf.

Schwarzfahren (aus Versehen)

In einigen Städten kann man Tickets für U-Bahn oder Tram in der Bahn lösen – in Frankfurt geht das nicht. Kauf deine Tickets deshalb vorab, allerdings auch nicht zu weit im Voraus, denn ihre Gültigkeit läuft ab Kaufdatum.

Müll wegwerfen

Frankfurt zeigt Müllsündern die Rote Karte: Eine weggeschmissene Zigarettenkippe kostet 20 Euro Bußgeld. Wer einen Kaugummi ausspuckt oder irgendwohin klebt, wird mit 35 Euro zur Kasse gebeten. Mindestens 75 Euro kassieren die Müllsheriffs für ein zurückgelassenes Hundehäufchen, auf Spielplätzen auch mehr.

Einfach parken

Auf vielen Straßen genießen die Anwohner das Erstparkrecht. Weiß-blaue Schilder markieren diese Zonen, die in der Regel zwischen 17/19 und 10 Uhr für andere Autofahrer tabu sind. Wer hier parkt, riskiert Strafzettel und teure Abschleppkosten.

Lesestoff & Filmfutter

Bücher

Die Vollidioten

Eckhard Henscheids bös-komischer Roman über einen Abend im Nordend aus dem Jahr 1973 wurde zum Frankfurt- Klassiker und 2014 neu aufgelegt. Das nach ihm benannte Lokal hält sein Andenken in Ehren.

Filme

Skylines

In der Netflix-Serie aus und über Frankfurt werden so einige Klischees bedient und manche Tatsachen zusammengeschmissen, aber Kritiker und Zuschauer lieben es (Frankfurter Stadtführer nicht so sehr). Vor allem die Laiendarsteller überzeugen.

Iron Sky

Mainhattan zur Ehre: Die New-York- Szenen der Science-Fiction-Komödie (2012) wurden in Frankfurt gedreht, u. a. an der Weseler Werft, in der Taunusund in der Neuen Mainzer Straße.

Ein Fall für Zwei

Ganze 300 Episoden lang heftete sich Detektiv Matula auf die Fersen vermeintlicher Fieslinge, geriet in Schlägereien und zettelte selber welche an. Mit seinem Verdacht lag er nicht selten daneben. Macht nix: Ein Muss für Romantiker des urig-raubeinigen Frankfurt (auf DVD).

3-8 °C
2 h/Tag

Fakten

Einwohner 753.056
Fläche 248 km²
Strom 230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum nicht notwendig
Ortszeit 09:50 Uhr
Zeitverschiebung keine

Anreise

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