Eifel Essen & Trinken

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Auf der Sonnenseite von Cochem, direkt an der Mosel gelegen, ist das Hotel zur Weinhexe zu finden. Hier können Gäste sowohl in den einladenden Gasträumen als auch auf der großen Gartenterrasse des…
In einem 1246 erbauten Haus, das dem Kölner Domstift vermacht wurde, befindet sich heute dieses Gourmetrestaurant, das Feinschmecker von weither anzieht. Dem Haus angeschlossen ist das älteste…
Moselfränkische Weinstube gegenüber dem Dom, mit einer Terrasse unter Weinreben. Innen tafeln Sie zwischen wandhohen Flaschenregalen im Ambiente eines alten Gutshauses. Auf der Karte:…
DJ-Sets und leckere Hausmannskost, coole Atmo und knuffiger Biergarten gehen nicht zusammen? Bei Winny und Morris schon. Seit 1998 betreiben die Trierer Kultgastronomen die Kneipe, die bei Studenten…
In dem gemütlichen kleinen Restaurant gibt es die beste Pizza in Trier. Pasta, Salate und Kreationen wie „Ziegenpeter“ (Kalbfleischburger mit Ziegenkäse gratiniert) sind ebenfalls ein Genuss.…
Multikulti trifft hier nicht nur auf die Kombination von asiatischen Speisen mit lokalen Weinen zu. Das Yong Yong ist auch Concept Store, Kaffeehaus, Weinbar, Suppenküche und Designladen in einem.…
Zwei in einem: Auf Burg Nideggen speisen Sie gediegen im Brockel Schlimbach oder bodenständig im Kaiserblick. Die beiden Chefs haben sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, mit z. B. Bachsaibling oder…
Wo 1817 das erste Bitburger gebraut wurde, können Sie es auch heute noch trinken. Am besten schmeckt es an der zur Theke umgebauten kupfernen Sudpfanne. In der Braustube werden rustikale Gerichte wie…
Gehobenes Restaurant im ehemaligen Salon von Schloss Monaise am Moselufer bei Trier-Zewen. Schloss Monaise ließ sich der Domdechant Graf von Walderdorff 1783 als Sommersitz erbauen. In den 90er-…
Im Stadtteil Olewig hat sich Wolfgang Becker zwei Michelin-Sterne erkocht. Wenn du confierten Oktopus oder Gelee von Champagnerlinsen kosten möchtest, nix wie hin. Dazu probierst du am besten den…
Direkt beim Abteigebäude liegt das gemütliche Restaurant, dessen schönes Dekor aus bayerischer Astfichte geschnitzt wurde.
Kultkneipe und Restaurant im uralten Fachwerkhaus. Nette, junge Wirtsleute, bei den Gästen eine prima Kombi aus Alten und Jungen, Touris und Einheimischen. Und lecker schmeckt‘s auch noch.
Im urigen Caféhaus können Sie Monschauer Vennbrocken, Dütchen und Printen verdrücken.
Auf der Weitblickterrasse des Monte Petris weht Ihnen ein angenehm frischer Wind um die Nase. Das moderne Restaurant mit Lounge-Atmosphäre war früher eine Kaserne. Die Gerichte sind klassisch mit…
Das Landhaus mit Hotelbetrieb ist spezialisiert auf Eifeler Küche wie Hirschbraten, feine Eintöpfe und herzhafte Döppekooche.
Im 1803 gegründeten Wirtshaus schlägt das Herz der Trierer. Das Kellergewölbe stammt aus dem 12. Jh., die regionaltypischen Speisen, darunter auch Besonderes wie frittierte Moselfische oder…
Speisen im liebevoll restaurierten Wohnhaus. So gut wie alle Gerichte werden mit Senf aus der benachbarten Mühle verfeinert. Und die Sommelière hat echt was drauf.
In dem farbenfrohen Bistro an der Sauerbrücke zaubert ein malender Koch bunte Gerichte mit mediterranem Einschlag auf den Teller – originell und lecker.
Hier können Fans Goldene Schallplatten bestaunen und in der Fotogalerie in Erinnerungen schwelgen. Regelmäßig ist er selbst - mit Hannelore - in seinem Café anzutreffen, denn das Kurhaushotel ist…

Essen & Trinken

Lust auf Hongslatze?

Aus wenig so viel machen wie möglich – das war das wichtigste Rezept der Eifeler Hausfrau. Dabei stand ihr zur Verfügung, was Landwirtschaft und Garten lieferten, dazu sammelte sie Früchte und Kräuter. Die Blätter des jungen Löwenzahns eigneten sich z. B. bestens für einen Salat, der mit Kartoffeln und Speck serviert wurde. Hongslatze wird das noch heute beliebte Gericht genannt. Viele Eifeler schwören zudem auf Döppekooche, einen Teig aus geriebenen Kartoffeln, Zwiebeln und Speck, der in der gusseisernen Form wie ein Kuchen gebacken wird. Oder auf Teertisch, mit Sauerkraut und Speckwürfeln vermengten Kartoffelbrei. Eifeltypisch sind neben Erbsenauch Linsen- und Kohleintöpfe. Da Obst in der Eifel immer reichlich vorhanden ist, gibt es eine Fülle von Marmeladen, Obstkuchen und Säften. In der Grenzregion zu Belgien ist zudem der typische Reisfladen weit verbreitet.

Frische Fische fischen

Ein Fisch, gebraten, gekocht oder geräuchert, ist in der Eifel besonders beliebt: die Forelle. Früher waren die Gewässer bekannt für ihren Fischreichtum, sogar Lachse wurden gefangen, wenn sie Flüsse wie Salm, Kyll und Prüm aufwärts wanderten. Heute stammen die Forellen meist aus Zuchtteichen. Und die Lachse sind Importware. Andererseits lässt es sich in der Eifel prima angeln. Mit ein wenig Geschick können Fliegenfischer neben Forellen auch Äschen, Döbel, Hechte und Weißfische, eine Art Mini-Karpfen, aus den Bächen der Region auf den Teller befördern.

Bitte ein Bit!

Auch für flüssige Nahrung ist gesorgt. Im Ahrtal wird Rotwein, vor allem Spätburgunder, angebaut – und das in so guter Qualität, dass die Hauptstadt- Politiker im nicht weit entfernten Bonn einst auf die Tropfen schworen. Daher die augenzwinkernde Bezeichnung „Bonner Regierungströpfchen“. Die Eifeler fanden aber schnell heraus, dass man Wein nicht nur aus Trauben, sondern auch aus Äpfeln keltern kann. Der ziemlich herbe Apfelwein wird in der Trierer Region Viez genannt. Touristen ist er meist zu sauer. Daher besser Viez mit Limo oder Sprudel verdünnt bestellen, genauso erfrischend, aber weniger heftig. Als passende Wässerchen zum Apfelwein bieten sich Apollinaris, Gerolsteiner und Brohler an – so lauten die klangvollen Namen der Mineralwässer aus den vulkanischen Tiefen der Eifel. Die Einheimischen bevorzugen eher Bier, und zwar das aus Bitburg, gebraut im Familienbetrieb, der sich mit Beharrlichkeit an die Weltspitze gesetzt hat. Wobei der Eifeler nicht gern aus Halbliterflaschen trinkt, sondern auf die kleinen, bauchigen „Stubbis“ schwört.

Kurze und Klare

Unter dem Namen Eifel Premium Brand hat in den letzten Jahren ein Getränk Furore gemacht, das früher oft als Rachenputzer galt, heute aber sogar den Aufstieg in die gehobene Gastronomie geschafft hat: Obstbrände, hergestellt in Brennereien, die auf vielen Bauernhöfen Teil des landwirtschaftlichen Betriebs sind. Es war Napoleon, der den Bauern im Bitburger Land das Brennen des eigenen Obstschnapses gestattete, – und so ist es bis heute geblieben. Ein gewollter Nebeneffekt des Schnapsbrennens: Die Pflege und Neuanlage von Streuobstwiesen steht hoch im Kurs, denn diese liefern ja schließlich den Stoff, aus dem die hochprozentigen Träume gemacht sind. Die beiden bekanntesten, auch europaweit zu den besten zählenden und alljährlich mit vielen Goldmedaillen ausgezeichneten Eifel-Brennereien sind Faber in Ferschweiler und Vallendar in Kail.

Sterneküche statt Schniposa

Auch gastronomisch ist die Eifel längst auf der Höhe des Zeitgeists angekommen. Erbensuppe und Schniposa – Schnitzel mit Pommes und Salat – als einzige Gerichte auf der Speisekarte haben ausgedient. Inzwischen sind bei einer ganzen Reihe Restaurants hochwertige Produkte aus der Region in Kombination mit modernster deutscher Küche Programm. „War die Kasse leer, musste ein billiges Süppchen her“, gilt heute sicher nicht mehr. Im Gegenteil: Etwa für ein Süppchen aus selbst gesammeltem Sauerampfer, einer kräftigen Hühnerbrühe, klein geschnittenem Hühnerfleisch, Kartoffelwürfeln, Butter, Eigelb und Sahne greift man heute durchaus gern etwas tiefer in die Tasche.

Aus der Fülle der Lokale zwischen Prüm und Mayen, zwischen Bitburg und Monschau ragen einige heraus, die von Gastrokritikern zu den besten Restaurants in Deutschland gezählt werden. Dazu gehören das Waldhotel Sonnora in Dreis bei Wittlich, Steinheuers Restaurant in Heppingen und das Historische Gasthaus Sanct Peter in Walporzheim, das Graf Leopold in Daun sowie Kucher’s Gourmet- Restaurant in Darscheid.

Hunger am Nachmittag?

Eifel-Reisende müssen immer wieder die Erfahrung machen, dass das Restaurant ihrer Wahl gerade dann einen Ruhetag hat, wenn sie vor der Tür stehen. Besser, man fragt vorher telefonisch nach! Und bitte, zumindest außerhalb der Hauptsaison, nicht zu spät zum Mittagessen aufbrechen: Zwischen 14 und 18 Uhr bleibt sonst häufig nur der Gang zur Imbissbude.

Spezialitäten

Suppen & Vorspeisen

Bonne-Strüh

Eintopf aus Sauerkraut und weißen Bohnen, serviert mit Schweinerippchen oder Mettwürstchen

Jeärschtesupp

Dicke Suppe aus Graupen und Rindfleisch

Hauptgerichte

Backesgrompere

Mit Sahne und Wurstscheiben überbackene Speckkartoffeln

Himmel und Ääd

Apfel- (Himmel) und Kartoffelbrei (Erde) mit Blutwurst

Knudeln

In Salzwasser gegarte Klöße mit zerlassener Butter, serviert mit Waldbeeren, Pflaumen oder Apfelmus

Kwälman

Pellkartoffeln in heißem Öl, dazu Klatschkäs (Quark)

Pitter und Jupp

Eintopf aus Wirsing und Möhren, angereichert mit Mettwurstscheiben

Desserts

Monschauer Dütchen

Knusprige Biskuithörnchen, gefüllt mit Sahne, Eis oder Früchten

Wellkar

Pfannkuchen aus Buchweizenmehl, serviert mit eingemachtem Obst oder Rübenkraut

Prummewärmp

Süße Suppe aus Milch, getrockneten Pflaumen und Mehl mit Zimt

Wein & Bier

Spätburgunder
Riesling
Rivaner
Bitburger Pils
Vulkan-Bier

Spirituosen

Els

Monschauer Kräuterlikör