Côte d'Azur Essen & Trinken

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Ausgefallen - wie Lavendel, Lakritz oder Ingwer? Oder doch lieber klassisch - wie Schokolade, Nuss oder Aprikose? Über 60 Sorten Eis und mehr als 30 verschiedene Sorbets machen die Wahl mehr als…
Nicht nur die bevorzugte Lage direkt gegenüber der Cathédrale Sainte Reparate macht dieses Café so beliebt. V.a. ist es das tolle, hausgemachte Eis, welches die Leute in Scharen strömen lässt.…
Einen Katzensprung von der Place Masséna entfernt liegt versteckt in einem schönen Hinterhof das Restaurant mit lokaler und provenzalischer Küche. Eine beliebte Adresse von VIPs und Einheimischen,…
Hier regiert die Trüffel. Der Meister des Edelpilzes, Bruno de Lorgues, zaubert in seinem "Boutique-Restaurant" Delikatessen rund um die tolle Knolle. Im Bistro gibt es das Trüffelmenü, in der…
Seine Passion ist das Olivenöl: Mit leuchtenden Augen verkostet Nadim Beyrouti die besten Öle der Region. Im Bistrot serviert er Gerichte von einer monatlich wechselnden Karte. Im Mittelpunkt steht…
In dem einfachen, immer vollen Restaurant sind Pizza und Nizzaer Spezialitäten wie Gnocchi und Ravioli mit pistou (Kräutersauce) oder daube (Fleischsauce) der Renner.
Die Institution in Nizza für frische Meeresfrüchte. Austern schlürfen kann man hier zu jeder Tageszeit.
Apérozeit! Abends öffnet die Weinbar mit einer reichhaltigen Weinkarte zu einem geselligen Aperitif. Und wem es gefällt, der bleibt gleich sitzen. Denn das Restaurant ist unbedingt zu empfehlen -…
Im hübsch eingerichteten Lokal kocht man typische Gerichte der Region. Sie sollten hier vor einem Besuch unbedingt reservieren!
In der urgemütlichen "Schubkarre der Großmutter" schmeckt es der ganzen Familie. Unbedingt reservieren.
Im Kellergewölbe des Hotels freut sich das Wirtspaar Mimi und André Brothier auf Ihren Besuch.
In diesem Restaurant werden die Gäste mit provenzalischer und mediterraner Küche verwöhnt. Und wenn im Sommer der Mistral bläst und Kühle bringt, bietet die Chefin für die Gäste auf der…
Neben dem Schlemmen haben Sie im Restaurant eine traumhafte Sicht auf das Meer und die Stadt Cabris.
Das kleine Restaurant ist aufgrund der Freundlichkeit, des Service und vor allem der Qualität unbedingt zu empfehlen. Die mediterrane Karte rund um Fisch, Risotto und Gemüse wechselt wöchentlich.…
Das Restaurant empfängt den Gast an allen Sonnentagen des Jahres zu einem Frühstück oder einem Mittagessen mit Blick aufs Meer, zu einem frischen Salat, einer Pizza oder auch nur zu einem Drink…
Wenn es um ein Mittagessen geht, ist das kleine Café mit einer Miniterrasse gleich neben dem Musée International de la Parfumerie eine sichere Bank mit provenzalischen Spezialitäten, frischen…
Zwischen Dorf und Kloster liegt das Restaurant, das an heißen Tagen in den angenehm kühlen Gastraum und bei wohligen Temperaturen auf die sonnige Terrasse einlädt.
Café und Restaurant direkt am Strand. Herrliches Ambiente, gutes Essen und sehr kinderfreundlich mit kleinem Spielplatz im Sand. Keine Menüs, nur à la carte. Die tarte aux pommes ist ein Genuss!

Essen & Trinken

Die Einflüsse beider Länder sorgen dafür, dass an der Mittelmeerküste und im Hinterland sowohl kulinarische Amateure als auch Feinschmecker verwöhnt werden.

Die Küche an der Côte d'Azur ist einfach, leicht und gesund. Es gibt Gemüse in allen Variationen, Fische und Meeresfrüchte, eine unglaubliche Vielfalt an Gewürzkräutern von Thymian und Rosmarin über Minze, Salbei und Basilikum bis zu Fenchel und Lorbeer. Dazu kommen Lammfleisch aus dem Hochland, Käse von Ziegen und Schafen, die exotischsten Früchte und als Krönung ein Wein aus heimischem Anbau, der seit einigen Jahren einen großen Qualitätssprung erlebt.

Das Land bietet fast alles in bester Frische: Im Norden des Départements Var, in Aups, gibt es im Winter einen der wichtigsten Trüffelmärkte Südfrankreichs. Zwischen Toulon und Menton entdecken immer mehr Landwirte den biologischen Anbau und verzichten auf die Chemiekeule. Das kleine Dorf Correns im Hinterland des Var hat innerhalb kurzer Zeit praktisch seine gesamte Wein-, Gemüse- und Obstproduktion umgestellt. Die Produkte der zum großen Teil relativ kleinen Höfe werden oft auf speziellen Märkten, den marchés paysans, verkauft und von den guten Restaurants verwertet.

Trotz Fastfood, das vor allem in den größeren Städten immer mehr jugendliche Anhänger findet, hat kaum eine andere Region Frankreichs so viele Sterneköche wie die Côte d'Azur. „Einfachheit und Luxus, das sind die Prinzipien der provenzalischen Küche“, sagt Alain Ducasse, der vom Restaurant Le Louis XV. im Hôtel de Paris in Monaco aus ein Imperium von Spitzenrestaurants aufgebaut hat. Ducasse ist ein Schüler von Roger Vergé, der als Vater der cuisine du sud, der Küche des Südens, gilt. Die großen Zeremonienmeister der Kochkunst bleiben bei einfachen Grundrezepten. Von der Sonne verwöhnte Tomaten und Zucchini brauchen nur einen Hauch frischer Kräuter und ein wenig Olivenöl, um ihren ganzen Geschmack zu entfalten. Gemüse, Fisch, Olivenöl, Knoblauch und – in Maßen – ein guter Wein sorgen dafür, dass die Menschen im Süden die höchste Lebenserwartung in Frankreich haben. Auch Besucher mit kleinem Budget müssen auf kulinarische Genüsse nicht verzichten: Gute regionale Küche zu vernünftigen Preisen ist überall zu finden, an der Küste wie in den kleinen Dörfern im Hinterland.

Die Zeiten, als selbst kleine Restaurants hohe Preise verlangten, sind auch an der Côte d'Azur vorbei. Sterneköche wie Bruno Cirino in La Turbie haben es vorgemacht und neben ihren Gourmetrestaurants kleine Bistrot-Ableger wie dasCafé de la Fontaine eröffnet, in denen frische Qualität zu günstigen Preisen auf den Teller kommt. Die bistronomie, wie die Franzosen das neue Phänomen nennen, hat mittlerweile die ganze Küste erreicht. Ex-Sternekoch Alain Llorca serviert in seinem Café Llorca im Grimaldi-Forum von Monte-Carlo mittags Tagesgerichte, die weniger als 15 Euro kosten. Selbst ein Star wie Bruno Oger in Le Cannet ergänzt seinen Gourmettempel Villa Archange um dem Ableger Bistrot des Anges in dem die Gäste auf Kristallgläser, Silberbesteck und großes Servicegeschwader verzichten, sich dafür ganz dem guten und günstigen Essen widmen.

Das Frühstück (petit déjeuner) fällt karg aus: Ein Kaffee, eventuell mit Milch, dazu Weißbrot, Butter und Konfitüre, manchmal gibt es ein Croissant. Dafür werden beim Mittagessen (déjeuner) zwischen 12 und 14 Uhr gleich drei Gänge aufgefahren. Das Menü mit der Vorspeise (hors d'œuvre), dem Hauptgang (plat de résistance) mit Fleisch (viande), Fisch (poisson) oder Geflügel (volaille) sowie dem Dessert ist auch heute noch wichtig. Aber in den normalen Restaurants wird niemand mehr schief angesehen, der wegen der Sommerhitze nur einen großen Teller Salat essen möchte oder sich auf das meist günstige Tagesgericht (plat du jour) beschränkt. Abends, zum dîner oder souper (selten vor 20 Uhr), entfaltet die Küche der Côte d'Azur ihre ganze Pracht. Zwei Stunden sollten Sie mindestens für das Abendessen rechnen, um ein Menü vom amuse-gueule (Appetithäppchen) bis zur zeste de citron (der Zitronenschale auf dem Dessertteller) durchzukosten.

Selbst in Spitzenrestaurants gehört zum Gedeck der Gratiskorb mit Weißbrot ebenso wie die Karaffe mit Wasser. An der Côte d'Azur ist es üblich, dass für einen Tisch eine gemeinsame Rechnung ausgestellt wird.

Viele Restaurants haben inzwischen einen Keller mit einheimischen Weinen angelegt. Die Tropfen von Bellet im Norden von Nizza, mit rund 700 ha eines der kleinsten Anbaugebiete, haben schon seit 1941 die kontrollierte Herkunftsbezeichnung AOC (Appellation d'Origine Contrôlée). Winzer wie die Familie de Charnacé auf Château de Bellet erzeugen ihre Rotweine mit den alten Rebsorten Folle Noire oder Braquet.

Spezialitäten

aïoli

Mayonnaise aus zerdrücktem Knoblauch, Eigelb und Olivenöl. Wird meist freitags mit gekochtem Stockfisch (morue), hart gekochten Eiern und gekochten Karotten (carottes), Kartoffeln (pommes de terre), evt. grünen Bohnen (haricots verts) serviert

bouillabaisse

Fischsuppe mit Drachenkopf (rascasse), Knurrhahn (grondin) und Seeaal (congre). Außerdem: Zwiebeln, Tomaten, Safran, Knoblauch, Lorbeer, Fenchel, Salbei, ein Stück Orangenschale und natürlich Olivenöl

bourride

wie bouillabaisse, aber mit Seewolf (loup), Seeteufel (baudroie) und Seehecht (merlan), gebunden mit aïoli

estocaficada

Stockfisch, stundenlang mit Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Kartoffeln und Gewürzkräutern geschmort, mit schwarzen Oliven garniert

fleurs de courgette

gefüllte Zucchiniblüten

pan bagnat

in Olivenöl gebackenes Weißbrot, garniert mit Salatblättern, rohen Zwiebeln, Tomaten, Sardellen, schwarzen Oliven und gekochtem Ei

petits farcis

mit einer feinen Mischung gefüllte Gemüse, z. B. Zucchini, Tomaten oder Auberginen

pissaladière

Zwiebelkuchen mit pissala, einer dicken Sauce auf Sardellenbasis und schwarzen Oliven

ratatouille

Gemüseeintopf aus Auberginen, Paprika, Tomaten, Zwiebeln und Zucchini, in Olivenöl mit Knoblauch und Kräutern gedünstet. Heiß oder kalt

salade niçoise

Salat mit Thunfisch auf grünem Salat, grünen Bohnen, Radieschen, schwarzen Oliven, Paprikaschoten, hart gekochten Eiern und Sardellen in Olivenöl

socca

in großen Pfannen gebackener Fladen aus Kichererbsenmehl

soupe au pistou

Gemüsesuppe aus weißen Bohnen, Tomaten und Zucchini, oft mit Speck gekocht, in die eine dicke Paste (pistou) aus Basilikum, Knoblauch und Olivenöl gerührt wird

tapenade

Creme aus schwarzen Oliven, Kapern und Sardellenfilets

tian de légumes

in Südfrankreich wird flaches ofenfestes Tongeschirr tian genannt. Darin werden Gemüse wie Auberginen, Spinat, weiße Bohnen oder Zucchini als Auflauf und Gratin gebacken

tourta de blea

süßer Kuchen aus gehackten Mangoldblättern (blettes) mit Pinienkernen und Rosinen