- Inspiration
- Südafrika: Nightlife, Märkte und ein Kultgericht
- Nightlife in Südafrika
Nightlife in Südafrika
Das Nachtleben in den Metropolen Südafrikas kann locker mit Berlin, London und New York mithalten – besonders im Sommer.
von Dagmar Schumacher, MARCO POLO Redaktion, 14.03.2024
Nightlife in Südafrika
© Sopotnicki, shutterstock
Das Nachtleben in den Metropolen Südafrikas kann locker mit Berlin, London und New York mithalten – besonders im Sommer.
von Dagmar Schumacher, MARCO POLO Redaktion, 14.03.2024
In den letzten 20 Jahren hat sich in den drei großen Städten Südafrikas eine facettenreiche Nachtclub-Szene entwickelt. Dazu haben sicher auch die vielen Besucher aus dem Ausland beigetragen, aber hauptsächlich ist es ein Zeichen des wirtschaftlichen Aufschwungs und der Umverteilung des Geldes im neuen Südafrika.
Besonders in Johannesburg, der Stadt des Goldes, ist das kaum zu übersehen. Hier werden der neue Wohlstand und die Freiheit zelebriert. Im Nachtclub ZAR feiert die aufstrebende Jugend der Regierungspartei ANC mit erfolgreichen Managern und Fernsehstars. Eleganter geht es im Randlords zu, einem supernoblen Club über den Dächern der Stadt mit Aussicht auf die glitzernden Lichter von Newtown und die Nelson Mandela Bridge. Wer es legerer mag, geht in die Bars in 44, Stanley, ein Viertel am Rande von Downtown Johannesburg, das aus einer Mischung ausgewählter Geschäfte und unabhängigen Restaurants sowie einer kleinen Shopping Mall in historischen Häusern besteht. Im ehemaligen Studentenvorort Melville mit seinen durchnummerierten Straßen sind das Cool Runnings in der 4th Avenue mit Palmen auf dem Dachgarten und Reggae Musik und das The Plug in der 7th Avenue besonders angesagt.
Afrikas Party Meile: Die Long Street
Die südafrikanische Partyhauptstadt schlechthin ist Kapstadt. Nachts feiern die immer auf Vergnügen ausgerichteten Einwohner mit Touristen aus aller Welt – und in den Sommermonaten auch mit Models, Modegurus und den Machern aus der Filmindustrie, die das Wetter und die Schönheit der Stadt für Produktionen nutzen. Schon seit Jahren angesagt ist das Trinity in Green Point. Über drei Stockwerke erstrecken sich Restaurants, Bars und Tanzflächen. Hier legen die besten DJs auf und die Stimmung ist immer bombig. Für Club Hopping ist die Long Street in der Innenstadt der perfekte Spot. Tagsüber eine Einkaufsstraße mit Buchgeschäften, Boutiquen und Galerien in den viktorianischen Häusern, verwandelt sie sich am Abend in die wohl berühmteste Partymeile Südafrikas.
Heiße Musik und Dichterlesung
Besonders beliebt sind die Clubs auf der Long Street im Herzen der Stadt. Ein besonderer Newcomer ist hier das Club Tai Pan. Hier erleben Besucher heiße Musik und ausschweifende Partys mit einem luxuriösen Touch. Im Mødular auf der Riebeek Street wirst du hingegen feinsten Techno mit wummernden Bässen zu hören bekommen, wie du ihn auch in Berlin oder London finden würdest. In Durban hingegen findet das Nightlife in der Florida Road unterhalb des Nobelvororts Morningside statt. In den letzten Jahren wurden viele Häuser aus der Kolonialzeit liebevoll renoviert. So entstand auch hier eine Shopping-Meile mit Restaurants und Cafés. Nach Ladenschluss beginnt das Nachtleben. Ein heißer Spot außerhalb der Florida Road ist das Tiger Tiger. Der Club ist bekannt für eine breite Palette abwechslungsreicher Musik: Von Funk House, Electro und vielleicht sogar ein wenig Old School findet hier jeder seinen Style, um die Nacht durchzutanzen! Insgesamt gibt es 7 gut ausgestattete Bars sowie eine Außenterrasse mit Blick auf das Kings Park Rugby Stadion.