Stopover 24 Stunden in Hongkong

Keine Stadt der Welt ist wohl besser auf Kurzzeit-Touristen vorbereitet als Hongkong: Mit einer gewaltigen Palette an Schnupperangeboten will das einheimische Tourist Board Besucher überzeugen, beim nächsten Aufenthalt doch bitte etwas länger zu bleiben. Unser Autor Stefan Nink wollte herausfinden, wie viel Hongkong in 24 Stunden passt – und wie man sich dabei fühlt.

Stadt mit Stahlkraft - vom Viktoria Peak genießt man eine großartige Sicht über den Hafen hinüber zum Festland-Viertel Kowloon und zu den new Terroritories. | © Stefan Nink

Der neue Airport - erbaut von Star-Architekt Norman Foster

Zwei Minuten nach 9.00 Uhr, Immigration Schalter: „Citrus here, Peppermint there” – so wird man auch nicht an jedem Airport begrüßt. Der Mann von der Einwanderungsbehörde zeigt auf die beiden Körbchen mit Bonbons auf seinem Schalter. Das wird wohl länger dauern mit dem Visum, das ahne ich schon.

Und ich ahne außerdem, dass meine 24-Stunden-Stop-over-Zeit in der „Special Administrative Region Hongkong” soeben zu schrumpeln beginnt. Also ein Zitronendrops.

Der Mann blättert in meinem Pass wie Stalin in den Fotos abtrünniger Parteigenossen. Dabei verzieht er das Gesicht, als ob er auch so ein saures Teil im Mund hätte. Dann stempelt er: Fertig. Na also! Ich lächle ihn sehr freundlich an und gehe an seinem Schalter vorbei. Und dann kommt drei Meter weiter ein „Stopp!”, und zwar ein schneidendes.

Das bedeutet nichts Gutes, das kennt man aus dem Kino, an dieser Stelle wechselt dann gewöhnlich die Musik und alles ist plötzlich in Zeitlupe. Der gestrenge Mann hält mir allerdings nur eines seiner Körbchen entgegen: „You forgot to take Peppermint!” Das wird ein netter Tag, wenn einem schon die Einwanderungsbehörde Drops aufnötigt!

Es gibt jede Menge Tipps für Aktionen bei einem Stop-over in Hongkong

Ziemlich gut gelaunt gehe ich Richtung Gepäckband, mit einer Handvoll Ersatz-Drops in der Tasche. Die haben einen sehr schönen Airport hier, von Norman Foster auf eine Insel gebaut, das hat einiges gekostet, soviel ist mal sicher. Das Vorgängermodell lag ja mitten in der Stadt, mit haarsträubendem Anflug zwischen den Hochhäusern, plötzlichem Absacken und allem Drum und Dran, so etwas denken sich sonst nur Computerspiel-Macher aus. Schlimm war das. Auf der Nathan Road nebenan durften noch nicht einmal blinkende Leuchtreklamen hängen, sonst hätten die ankommenden Kapitäne die Shoppingstraße womöglich mit der Landebahn verwechselt.

Jetzt haben sie übrigens ein Kreuzfahrtschiff-Terminal auf die ehemaligen Runways gebaut, erklärt mir die Dame von der Tourist Information zehn Schritte weiter, und eine Driving Range gibt es auch.

Von Tai Chi bis Kochkurs wird dem Besucher alles geboten

Aber zum Golfspielen ist jetzt natürlich keine Zeit, und die Dame von der Tourist Information hat auch schon ein kleines Türmchen Prospekte aufgestapelt: Das sind meine möglichen Aktivitäten und Programme bis morgen früh. Ich stecke vorsichtshalber mal alles in meine Tasche. Man weiß ja nie.

10.30 Uhr, Cha Zan Taen Restaurant: Eingecheckt, geduscht, umgezogen: Jetzt muss erst einmal was gegessen werden. Aha, das da schaut gut aus, ein Schnellrestaurant mit Plastiksitzecken, ziemlich voll, nur Einheimische, wunderbar. Und die Kellnerinnen verstehen ihr Handwerk, das will ich wohl meinen! Ruckzuck werde ich zu einem Tisch geleitet, der ebenso ruckzuck abgewischt wird, und noch ruckzucker liegt eine Plastikmappe vor mir. Die Karte ist aus kalligrafischer Sicht sehr gelungen – lesen kann ich leider nichts. Ich zeige auf drei, vier Schriftzeilen. Einen Moment später bekomme ich gebracht: Erstens eine Suppe mit Brötchen drin, zweitens eine Scheibe Toast mit Kondensmilch obendrauf und drittens ein Getränk, das wie gekochte Cola mit Ingwer schmeckt. „Das ist gekochte Cola mit Ingwer“, erklärt die herbeigerufene Bedienung, sehr gesund, gut gegen alles, noch ein Glas? Ich bestelle lieber einen Ying Yeung, was immer das sein mag. Die Bedienung bringt eine Tasse, die mit einer 50:50-Mischung aus Tee und Kaffee gefüllt ist. Gut für die Konzentration, sagt die Bedienung.

Das Broschürenstudium verwirrt mich dann trotzdem gehörig: Was die alles anbieten! Apotheken-Besuche, Hafenrundfahrten, Abende auf der Pferderennbahn und Einführungen in diverse asiatische Kampfsportarten, komplette Kochkurse, Tempelerklärungen und dann noch etwa 314 Spaziergänge auf eigene Faust, mit freundlicher Empfehlung: Ihr Hongkong Tourist Board. Wie soll man da denn auch nur ein Zehntel von schaffen an einem einzigen Stoppover-Tag, das würde ich die gerne mal fragen. Eine Seite weiter steht die Antwort: „Hongkong – da bleibt man gerne länger.” Aha.

Feng Shui für Anfänger - Feng Shui-Professor Alex Yu erklärt die Grundlagen

12.45 Uhr, Feng Shui Study Center: Der Feng Shui Grundkurs gerade eben hat wichtige Erkenntnisse gebracht. Da kommt zuhause einiges auf mich zu! Zuerst muss ich mein Schlafzimmer umräumen. Die Wohnung am besten gleich mit, da ist vieles sehr ungünstig angeordnet. Eigentlich sollte ich das komplette Mietshaus neu ausrichten lassen - so ein Gebäude ist eine offene Einladung an sämtliches kosmisches Unbill, das hätt’ ich mal besser vorher gewusst. Feng Shui-Professor Alex Yu hat vor Schreck die Augen ganz weit aufgerissen, als ich ihm mein Zuhause skizziert habe. Ein Wunder, dass ich noch laufen kann – das hätte mich längst erledigen können. Umbauen oder umziehen, rät Alex Yu. Allen anderen rät er übrigens gerne zum Abriss, weshalb man den Mann getrost allen Stadtsanierern weiterempfehlen kann. Über Hongkong würde er nach erledigten Abbrucharbeiten dann sofort einen Baustopp verhängen: Dass immer weitere Teile des Hafenbeckens zugeschüttet werden, um immer mehr neue Wohnviertel zu bauen, störe die natürliche Harmonie der Stadt nämlich beträchtlich. Nur der fantastischen Feng Shui-Lage, sagt Mr. Yu, verdanke Hongkong seinen Wohlstand: Die Berge im Rücken, den Victoria Harbor vornedran, besser geht’s nicht. Aber wenn der Hafen weiter zugeschüttet werde, dann könne er für nichts mehr garantieren. Man solle später aber bitteschön nicht die Wirtschaftskrise dafür verantwortlich machen.

13.05 Uhr, Central, Hongkong Island: Von besagter Krise ist hier übrigens nichts zu sehen. Man hört ja immer öfter, Hongkong gehe es ganz ganz schlecht, weil mittlerweile alle Turnschuhe und Hemden drüben in China gefertigt würden und kaum noch ein Markenartikel „made in Hongkong” sei, aber wenn das so ist, dann lassen sie sich das nicht anmerken. Hier läuft doch niemand rum, der nicht mindestens vier Einkaufstüten schleppt! Und auch niemand, der Gucci oder Prada aus der vorletzten Kollektion trägt! Und bauen tun sie hier! Wenn man mal von Shanghai absieht (wo eh alles außer Kontrolle geraten zu sein scheint), dann ist Hongkong noch immer die einzige Stadt der Welt, die sich professionelle Fotografen alljährlich neu vornehmen müssen: Schon zwei Jahre alte Skyline-Aufnahmen haben nichts mehr mit der Realität zu tun. Und wenn man hier jemandem erzählt, in New York würden sie kommendes Jahr dann wahrscheinlich das neue World Trade Center eröffnen, wird nur weise gelächelt. Seit dem 11. September 2001 sind in Hongkong weit über 200 Skyscraper fertig geworden.

Die New Territories - sie ähneln einer Kulisse eines Fantasiy-Romans

13.45 Uhr, auf dem Weg nach Sai Kung: Jetzt macht der auch noch einen Ausflug!, höre ich Sie entsetzt ausrufen. Ja, jetzt macht der auch noch einen Ausflug. Entgegen aller Gerüchte besteht Hongkong ja aus mehr als nur einer Insel und einem Ufer gegenüber: Hongkong ist ein komplettes Archipel - und ein dicker Batzen Festland dazu. Das sind die New Territories, hier leben 95 Prozent aller Hongkonger, und hier draußen sieht die ehemalige Kronkolonie aus wie die Kulisse eines Fantasy-Romans. Merkwürdig geformte Hochhäuser in Pastelltönen wachsen direkt aus dem Dschungelgrün, untenrum wabert ein bisschen Nebel, hintendran marschieren dunkelgrüne Hügel ordentlich gestaffelt Richtung chinesische Grenze. Sehr hübsch ist das. Und noch hübscher ist Sai Kung. Das ist ein Nationalpark mit dichten Wäldern und tropischen Buchten, durch den ein verzweigtes Wanderwegenetz führt, auch das gibt es in Hongkong. Der Name bedeutet übrigens soviel wie „westliche Gegend“ – warum Sai Kung ausgerechnet ganz im Osten der New Territories liegt, kann einem niemand erklären. Möglicherweise hat man früher die Karten andersherum gehalten.

Weil es so schön hier ist, schaue ich mal bei einem Immobilienmakler ins Fenster, was denn wohl ein kleines Appartement kosten würde. Das billigste ist für „10M” zu haben, „Millionen“ schreibt man hier offensichtlich ungern aus. Nun sind 10M umgerecht in Euro aber leider immer noch 1M, und der Makler versteht, dass mir das ein bisschen viel ist für 30 Quadratmeter. Er hat natürlich noch Schnäppchen, sagt er, für ein Zwanzigstel könne ich das Gleiche haben, drüben in Shenzen. Dummerweise ist da die Grenze zum chinesischen Mutterland dazwischen.

17.05 Uhr, chinesische Apotheke: Das ist eine ziemlich tolle Aktion: Ein Apotheker mit weißem Spitzbart offenbart Hongkong-Besuchern die Geheimnisse der traditionellen chinesischen Medizin. Ehrlich gesagt: Ich finde es schon geheimnisvoll genug, wie er sich in den 1017 kleinen Schubladen seines Apothekenschrankes zurecht findet, von den 867 Gläsern ganz zu schweigen. Zusammen mit mir ist noch ein amerikanisches Touristenpärchen da, aus Iowa, erklärt die Frau dem Apotheker, als ob den das auch nur die Bohne interessieren würde. Überhaupt ist diese Amerikanerin ziemlich lästig: Sobald der alte Apotheker die Wirkungsweise von Hirschsehnen-Pulver oder getrocknetem Entenmagen erklärt, fragt sie ihn sofort nach den Nebenwirkungen. Das macht den alten Mann ganz nervös; ständig zupft er an den drei Haaren, die ihm aus einer Warze an der Wange sprießen. Dabei will er doch nur sagen, dass es Gesundes überall gibt – und dass man es nur in der richtigen Dosis zu sich nehmen muss. Ich frage ihn dann auch gleich mal nach der gekochten Cola mit Ingwer. Er schaut mich völlig erschrocken an.

21.20 Uhr, Rennbahn im Happy Valley: Auch dieser Programmpunkt ist offensichtlich typisch Hongkong, anders lassen sich diese Menschenmassen nicht erklären. Ist das eine Hektik! Andererseits hat so ein Pferderennen auch was Beruhigendes, finde ich. Man kann da sitzen und braucht nur den Kopf zu bewegen (nach dem Apothekenkurs hab ich noch eine Einführung in die Teewissenschaft absolviert und eine Hafenrundfahrt mit einer Dschunke – vielleicht war das alles auch ein bisschen viel). Viel interessanter als die Pferde sind sowieso die kleinen Computer, in die man bei einer Wette seine Kreditkarte einlesen kann. Das Ganze geht dann per Funk raus von der Tribüne ins Wettbüro. Sehr praktisch ist das. Ich mache mir eine kleine Notiz auf meiner virtuellen Einkaufsliste. Mit sowas würden sie einem in Iffezheim doch zu Füssen liegen.

Nathan Road - Hier kann man shoppen oder sich einen Maßanzug schneidern lassen

23.30 Uhr, Nathan Road: In der Kürze der Zeit heraus gefunden: Auf 135 Metern Nathan Road wird man 13 Mal aufgefordert, bei wahrscheinlich sehr untalentierten Schneidern Maßanzüge zu kaufen und in wahrscheinlich sehr düsteren Kellern „Fake Watches“ zu erstehen. Da kommt der Nächste! Das sind alles Inder oder Pakistani. Zuhause kabbeln sie sich um Kaschmir und fuchteln sie mit Atomraketen herum, hier stehen sie einmütig nebeneinander und verkaufen, die einen Anzüge, die anderen Uhren, das soll mal einer verstehen. Der Hongkong-Chinese hat sich da eher auf nachgemachte Louis-Vuitton-Taschen spezialisiert, die auf dem Temple Street Night Market offensichtlich gleich zentnerweise vom Lastwagen gefallen sein müssen. Ob auf Gottes weiter Welt eigentlich auch jemand eine echte Louis Vuitton-Tasche besitzt? Mir gefallen die sowieso nicht. Stattdessen erstehe ich: 3 Seiden-Pyjamas, 7 Multitool-Werkzeuge, 2 Ferngläser, 5 Mao-Feuerzeuge, 12 Paar Essstäbchen, 1 Wok-Set, 17 Dim Sum-Bastkörbchen sowie eine kleine Plastikschatulle, in der zwei mit Lichtsensoren gesteuerte Gummizikaden zu zirpen beginnen, sobald man den Deckel öffnet. Sowas bekommt man zuhause ja nur ganz selten.

01.15 Uhr, beim Fußsohlen-Reflexzonen-Meister: Dieser Programmpunkt wird vom Tourist Board nach einem langen Tag empfohlen – zum Entspannen. Leider muss ich davon abraten. Zumindest all jenen Besuchern, die keine Füße aus gegossenem Stahl haben. Alle anderen werden nämlich laut schreiend unter der Decke hängen, sobald der eigentlich recht zierlich gebaute Mr.Li oder einer seiner Kollegen loslegt. Nicht mit mir, das sage ich Ihnen. Ich will darüber auch gar nicht weiter berichten. Im Hotelzimmer brauche ich anschließend geschlagene siebzehn Minuten, um den Wecker zu programmieren. Nach nur einem Tag Aufenthalt muss man ja nicht lange packen, das ist schon ein großes Stück Glück. Die paar Souvenirs sind schnell in acht Tragetaschen verstaut.

Morgens an der Hafenpromenade - so kann der Tag beginnen

7.30 Uhr, Hafenpromenade: Wie spät ist es denn jetzt eigentlich zuhause? Ich bin immer noch völlig erschöpft. Und einen Hunger hab ich! Dass diese kleine Frau ständig an mir herumzupft und zerrt, macht die Lage heute Morgen nicht besser. Pandora ist meine Tai Chi-Lehrerin, munter wie der junge Morgen, und gerade korrigiert sie meine Haltung der Figur „Seegurke vom Meeresboden auflesen“. Ich versuche ihr zu erklären, dass ich so viele Seegurken noch nicht aufgehoben habe vom Meeresgrund, aber das hat keinen Zweck. Pandora spricht nämlich kein Englisch. Deswegen redet sie umso schneller auf Kantonesisch und rennt wie ein wild gewordener Kobold zwischen ihren Teilnehmern herum, wobei sie Oberarme knufft und an Beinen zerrt. Immerhin: Nach einer knappen Stunde bin ich tatsächlich in der Lage, sämtliche Tai Chi-Figuren in der richtigen Reihenfolge aneinander zu reihen. Am besten gefällt mir „Fischreiher beim Landeanflug“. Mit dieser Haltung springe ich dann auch in das Taxi zum Flughafen.

9.01 Uhr, Airport: Beim Check-in gibt es kleinere Meinungsverschiedenheiten. Wegen der acht Tragetaschen Handgepäck. Am Ende holt eine Dame vom Bodenpersonal von irgendwo her einen großen Pappkarton, und da wird dann alles hinein gepackt. Das ist eine nette Geste zum Abschied, finde ich. Ich überlege, ob ich ihr die Zikaden-Schatulle schenken soll. Dann fallen mir die Bonbons von gestern Morgen ein. Ich lege ihr zwei auf den Counter: „Citrus here, Peppermint there“. Sie freut sich. Dann sind die 24 Stunden vorbei.

Alle Kursangebote, immer auf dem jeweils aktuellen Stand, z.B. unter:

www.discoverhongkong.com

 

Informationen Hongkong

Anreise:

Aus Deutschland fliegt Lufthansa ab Frankfurt und München direkt nach Hongkong, ab Frankfurt auch Cathay Pacific Airways. Über Dubai mit Emirates oder über Shanghai mit China Eastern kommt man schon für unter 700 Euro hin und zurück. Auch Flüge über Istanbul mit Turkish Airlines sind beliebt. Generell ist für einen Nonstop-Flug aus Europa mit 11 bis über 12 Stunden Flugzeit zu rechnen. Alle Flüge landen auf dem Flughafen Chek Lap Kok. Wer nicht zu einem dringenden Termin anreist, sollte für die Fahrt zur Innenstadt die Flughafenbusse dem Airport Express vorziehen, denn sie fahren über drei Hochbrücken mit teils spektakulärer Aussicht. Außerdem erreicht man mit den Bussen viele Ziele ohne Um­steigen.

 

Einreise:

Ein Reisepass ist erforderlich. Man erhält ein Visum bei der Einreise (Deutsche, Österreicher und Schweizer: bis zu 90 Tage).

Reisedokumente müssen drei Monate über die Reise hinaus gültig sein.

 

Fremdenverkehrsamt in Deutschland:

HONG KONG TOURISM BOARD (HKTB) | Humboldtstraße 94 | 60318 Frankfurt a.M. | Tel. 069 9 59 12 90

www.discoverhongkong.com/german

 

Preise & Währung:

Der Hongkong-Dollar (HKD) ist an den US-Dollar gekoppelt mit einem Spielraum von 7,75 bis 7,85:1. Entsprechend schwankt sein Wert gegenüber anderen Währungen. Die Banknoten, von drei verschiedenen Banken herausgegeben, sind zwar gleich groß, doch verschieden gestaltet.

Zur Zeit bekommt man für 1 Euro 10,55 Hongkong-Dollar.

Klima & Reisezeit:

Ideal ist die Zeit ab Mitte Oktober bis Ende Dezember, wenn es fast ständig warm und trocken ist. Im Februar/März kann das Wetter nasskalt sein. Die Sommer sind schwülheiß und belastend für den Kreislauf. Taifunsaison ist von August bis Oktober. Bei Warnsignal 8 schließen Schulen, Büros und Geschäfte, der Fähr- und Flugverkehr wird eingestellt, später auch der Bus- und Bahnverkehr.

 

Diplomatische Vertretungen in Hongkong:

Deutschland

21/F, United Centre | 95 Queensway | Central | Tel. 21 05 87 88

www.hongkong.diplo.de

Österreich

2201 Chinachem Tower | 34–37 Connaught Rd Central | Central | Tel. 25 22 80 86

www.aussenministerium.at/hongkong

Schweiz

6206–07 Central Plaza | 18 Harbour Rd | Tel. 25 22 71 47

www.eda.admin.ch/hongkong

 

Text & Fotos: Stefan Nink


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