Yotel in New York

Tekkie-Hotels Yotel in New York

Manhattans „Yotels“ vermittelt das Gefühl, in einem Science-Fiction-Film gelandet zu sein.

© Foto: YOTEL New York/Scott Frances

Anstelle von lächelnden menschlichen Pagen kümmert sich hier High-Tech um die Belange der Gäste. Das beginnt beim elektronischen Check-In-Schalter und endet mit dem einarmigen Roboter "Yobot", der hinter ausgeleuchtetem Sicherheits-Glas auf einer Fahrachse montiert ist und für die Gepäckaufbewahrung sorgt. Wer im Anschluss an eine Hotelnacht ausgecheckt hat, aber unbelastet noch ein wenig Manhattan erkunden will, kann Yobot seine Koffer anvertrauen. Sobald man sich mit Pin und Benutzernamen am zugehörigen Schalter eingeloggt und das Gepäck in in einem speziellen Fach abgelegt hat, greift der Gelenkarmroboter nach dem Koffer und befördert ihn in eins von 133 Schließfächern; maximal 60 Kilogramm kann der elektronische Page tragen. Wenn das Gepäck verstaut ist, spuckt er einen Beleg mit Barcode aus. Die Idee zum akrobatischen Technik-Pagen hatten Gerard Green und Simon Woodroffe. Sie vermarkten ihre Hotelkette, die auch an anderen Standorten Häuser hat (allerdings ohne Roboter), als "iPod der Hotels". Schicke Mini-Zimmer mit smartem Technik-Equipment sind Basis des Konzepts. Die relativ günstigen Mikro-Hotels mit ihrem poppigen Design und vielen Hightech-Elementen wollen vor allem Millennials, auch Vertreter der Generation Y genannt, ansprechen; ein Konzept, das mittlerweile große Luxus-Ketten wie Marriott adaptieren. Das Yotel ist mit seinen Angeboten auf der Höhe der Zeit. Das Zahlen der Rechnung erfolgt wie zuvor der Check-in elektronisch per Selbstbedienung an einem Bildschirm. Die Keycard, die Zugang zum Zimmer gewährt, wird von einem Automaten ausgehändigt. Technikfans werden auch die Ausstattung der Zimmer (insgesamt 669) mögen – dort warten unter anderem Flachbildschirm mit Dockingstation für den iPod und natürlich schnelles WLAN auf den Gast. Doch keine Angst – wenn man einen besonderen Wunsch hat, der per Hightech nicht erfüllbar ist, gibt es durchaus noch Menschen an der Rezeption.

Für dieses wie für die weiteren Hotels auf den folgenden Seiten gilt: Preise unterliegen großen Schwankungen je nach Buchungszeitraum, Dauer des Aufenthalts und Zimmerkategorie – am besten einfach auf die jeweilige Website schauen! www.yotel.com

© Foto: YOTEL New York/Scott Frances
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