Reiche Ernte

Schwäbisches Streuobstparadies Reiche Ernte

1,5 Millionen Obstbäume wachsen auf der Schwäbischen Alb, einige sind 100 Jahre alt

Granny Smith und Gala, Williams Christ und Abate – so heißen die meinst blank polierten Äpfel und Birnen in unseren Supermärkten. Doch kennen Sie auch den Gewürzluiken und die Goldparmäne, die Gelbmöstler- oder die Palmischbirne? Das sind uralte Apfel- und Birnensorten, die heute nur noch auf Streuobstwiesen zu finden sind – unter anderem und teilweise sogar ausschließlich – im Streuobstparadies Schwäbische Alb.

Dieses einzigartige Biosphärenreservat erstreckt sich südlich von Stuttgart vom Raum Balingen im Süden bis in den Raum Göppingen im Norden und bildet einen breiten Gürtel zwischen den Dörfern und der umliegenden Hügellandschaft. Lange Zeit blieb dieser Schatz unbeachtet. Es gab bis 1955 sogar „Rodungsprämien“ für alte Bäume. Streuobstwiesen galten als unrentabel und altmodisch.

Ganz anders heute: Die Bewirtschaftung der Streuobstwiesen ist immer noch mühsam, die Arbeit lohnt sich aber, immerhin sind die Wiesen und alten Bäume Heimat vieler Vögel, Insekten und selten gewordener Pflanzen. Viele Gastronomen der Region haben sich auf das schmackhafte Obst spezialisiert und bieten ihren Gästen Destillate, Marmeladen oder ganze Streuobst-Menüs an. Auch Wanderungen durch die blühenden Obstbäume, Führungen in Destillen und Kochkurse sind immer beliebter bei Besuchern der Region. Der Streuobstbau ist und bleibt eben eine urschwäbische Tradition und Wissenschaft!

Mehr Informationen zum Streuobstparadies Schwäbische Alb, Wander- und Radfahrrouten, Erlebniswege und Lehrpfade und Produkte aus dem Streuobst gibt es unter: www.streuobstparadies.de

Es gibt natürlich noch viel mehr zu entdecken auf der Schwäbischen Alb: www.schwaebischealb.de

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