Naturidylle und Tradition

Mecklenburg-SchwerinNaturidylle und Tradition

Genussvolle Spurensuche in Mecklenburg-Schwerin: Zwischen Ostsee und Elbe lockt dieses Naturparadies mit Highlights für die ganze Familie

Idyllisches Landleben, aufregende Stadterlebnisse und vielerlei spannende Spuren von gestern und vorgestern – hier zwischen Ostsee, Plauer See und Elbe eröffnet sich ein zauberhaftes Urlaubsreich, dessen Vielfalt und Natürlichkeit seinesgleichen sucht. Wo heute besonders gerne Familien ihre Ferien verbringen, fanden einst schon große Künstler Muse und Inspiration – so schrieb der Dichter Hoffmann von Fallersleben (1798–1874) in dieser traum­schönen Landschaft seine Kinderlieder wie „Ein Männlein steht im Walde …“ oder „Summ summ summ! Bienchen summ herum!“ Wiegende Raps- und duftende Kornfelder, kristallklare Badeseen und rauschende Wälder machen den Reiz der Region aus, dazu locken die Dörfer und Städtchen mit ihrem typischen, gemütlichen Mecklenburger Charme. Neben dem Naturerlebnis warten viele großartige Ausstellungen und andere Attraktionen auf (Familien-)Urlauber – zum Beispiel das Archäologische Freilichtmuseum Groß Raden und das Freilichtmuseum Schwerin-Mueß.

© Foto: Landesamt für Kultur- und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern/Archäologisches Freilichtmuseum Groß Raden

Archäologisches Freilichtmuseum Groß Raden: wie einst die alten Slawen

Zehn Meter hoch, innen 50 Meter breit: Imposant erhebt sich der runde Burgwall auf einer von Buchenwald bestandenen Halbinsel im Groß Radener See. Es ist die Rekonstruktion einer Anlage, die vor rund 1.000 Jahren dem slawischen Stamm der Warnower Schutz bot, zumal sie damals noch auf einer Insel lag. Heute ist zwar der See zwischen dem Wall und der nahen, ebenfalls originalgetreu wiedererrichteten Siedlung versandet. Doch mit seinen Flechtwand- und Blockhütten, einem Tempel und einem Museumsgebäude mit Schatzkammer ermöglicht das Freilichtmuseum Groß Raden nördlich von Sternberg einen faszinierenden Einblick in das Leben der Slawen im 10. Jahrhundert. Wie sich das anfühlte, erleben Familien beim Töpfern, Spinnen, Filzen, Mehlmahlen und Backen. Nach Anmeldung sind auch Führungen möglich. Und wer den See wie früher im Einbaum befahren möchte, kann dies heute noch in einem hölzernen Kanu tun. www.freilichtmuseum-gross-raden.de

© Foto: Freilichtmuseum Schwerin-Muess

Freilichtmuseum Schwerin-Mueß: vom Leben auf dem Land

Vor 80 Jahren kam das Bauern- und Fischerdorf Mueß am Schweriner See als Stadtteil zu Schwerin – doch sein bis zu 300 Jahre alter Ortskern ist nahezu unverändert als Freilichtmuseum erhalten. Wie die mecklenburgische Landbevölkerung vom 17. bis zum 20. Jahrhundert lebte, veranschaulichen u. a. ein Bauernhof samt Scheune, zudem Hirtenkaten, eine Schmiede und die reetgedeckte Dorfschule sowie Märkte und Kinderfeste. Im großen Garten wurden rund 50 alte Obstsorten erhalten. Und: Ein neuer Rundgang stellt die Imkerei „früher-heute-morgen“ vor – und ist über eine Radroute an das „ErlebnisReich BIENENSTRASSE“ angebunden. www.schwerin.de

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