Highlights der Insel

TasmanienHighlights der Insel

Diese Insel ist Australiens kleinster Bundesstaat – fast ein Drittel besteht aus geschützter Natur!

© Foto: Cradie Mountain Huts

Tasmaniens ist Wildnis pur – zackige Felsgipfel, riesige Farne, moosüberwachsene Urwaldriesen, Wildbäche, Seen und versteckte Strände. In Isolation vom australischen Festland haben sich hier Pflanzen und Tieren entwickelt, die es sonst nirgendwo gibt. Die Insel, etwa so groß wie Bayern, ist der kleinste und kühlste Staat Australiens. Die meisten der knapp 520.000 Einwohner leben in Hobart im Süden und Launceston im Norden. Tasmanien erforscht man am besten mit einem Mietwagen, als Alternative bieten sich Wohnmobile an. Campingplätze sollten im Sommer am Tag der Anreise vorgebucht werden. Hier die Highlights:

Hobart Die Hauptstadt Tasmaniens (210.000?Ew.) mit vielen kolonialen Sandsteinbauten erstreckt sich vom malerischen Hafen (kleines Bild unten) am Derwent River bis in die umgebenden Berge. Die Spitze des Mount Wellington ist häufig von Nebel umgeben oder schneebedeckt. An klaren Tagen jedoch haben Sie von hier eine herrliche Aussicht auf die Stadt. Winzige historische Arbeiterhäuschen mit blühenden Vorgärten, alte Sandsteinvillen, alternative Cafés, Antiquitätengeschäfte und Buchläden prägen Battery Point, den ältesten Stadtteil von Hobart. Lohnenswert ist auch ein Besuch des außergewöhnlichen Museum of Old and New Art (Mona) am Ufer des River Derwent. www.australia.com

Cradle Mountain/Lake St. Clair National Park Dieser Park gehört zu den ältesten geschützten Regionen Tasmaniens. Zwei Zufahrten bieten Einlass: Im Süden beim Lake St. Clair, im Norden führt eine Stichstraße ins Cradle Valley. Dank der touristisch durchgestylten Infrastruktur hat sich Cradle Valley zu einer Art Parkzentrum gemausert, während Lake St. Clair mit wildromantischen, stillen Ufern auftrumpfen kann. Besucher benötigen einen Parkpass für das Auto. Besonders lohnenswert ist der Cradle Vallye Boardwalk, ein gut präparierter Wanderweg zwischen der National Park Ranger Station mit einer guten Naturkundeausstellung kurz hinter dem nördlichen Parkeingang und dem Dove Lake (hin und zurück 17?km). Alternativ fährt ein Shuttlebus durch den Park. Der rund 65?km lange Overland Track von Cradle Mountain bis zum Lake St. Clair führt in etwa fünf Tagen über Berge, durch Hochmoore, Regenwälder und tiefe Täler mit spektakulären Wasserfällen (kleines Bild oben). www.australia.com

Devonport Diese Stadt mit ihren rund 25.000?Einwohnern ist das Tor zum rauen Nordwesten Tasmaniens. Im geschäftigen Hafen kommt die tägliche Autofähre von Melbourne an. Für Feinschmecker ist diese ländlich geprägte Kleinstadt ein lohnender Abstecher, es gibt zahlreiche Bio-Anbieter. Im Tiagarra Tasmanian Aboriginal Cultural Centre (Mersey Bluff auf dem Weg zum Leuchtturm, großes Foto) wird die 35.000 Jahre alte Geschichte der tasmanischen Aborigines erklärt, es gibt auch einen Laden für Aboriginalkunst und ein Café. www.australia-info.de

Port Arthur Die Ruinen dieser einstigen Strafkolonie befinden sich auf der malerischen Tasmanian Peninsula etwa 100?km südlich von Hobart. Das interaktive Port Arthur Visitor Centre und tägliche Führungen vermitteln ein Bild des Alltags der Sträflinge. Die örtlichen Gespenster lernt man auf der abendlichen, 90-minütgen Ghost Tour kennen, übernachtet wird in Offiziersquartieren aus der Sträflingszeit, den Cascades Colonial Cottages in fünf Luxusapartments an einer idyllischen Bucht ca. 15?km entfernt. www.australia.com

Launceston Die zweitgrößte Stadt Tasmaniens (100.000?Ew.) ist das Ziel einer großen Zahl von Feinschmeckern. Gerne besucht werden nicht nur die vielen guten Restaurants, sondern auch die Weinberge und Obstplantagen des benachbarten Tamar Valley. Zahlreiche historische Gebäude und Parks zieren die City von Launceston. Die tiefe Schlucht Catacact Gorge des reißenden South Esk River führt bis ins Herz der Stadt. Eine rund einstündige Wanderung geht über die schwankende Alexandra-Hängebrücke zum steilen Eagle Eyrie Lookout und weiter zum alten Toll House an der Kings Bridge. Alternativ entführt eine etwa einstündige Bootsfahrt durch die dramatische Felsschlucht. Nördlich von Launceston laden eine Reihe von Weingüter zum Lunch inmitten der Rebenfelder ein. www.discovertasmania.com

Strahan Dieser 700-Einwohner-Ort besteht aus einer Ansammlung kleiner hübscher Holzhäuser und Ziegelbauten. Im von Hügeln umgebenen Naturhafen Macquarie Harbour liegen Fischerboote, Yachten und Ausflugsschiffe, die in den Gordon River durch einen der wenigen Urwälder der gemäßigten Zone mit bis zu 2000 Jahre alten Bäumen fahren. Zwischen Strahan und Queenstown verkehrt auf einer abenteuerlichen, 25?km langen Strecke die West Coast Wilderness Railway (zweimal tgl.). Das Bergarbeiterstädtchen Queenstown liegt mitten in einer Mondlandschaft, erst langsam wird wieder aufgeforstet. Die Minenarbeiter bauen vor allem Kupfer und Gold ab. www.discoverstrahan.com

© Foto: Tourism Australia/ Graham Freeman
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