Grüne Oasen

Natur in der StadtGrüne Oasen

Natur genießen, wandern gehen, exotische Pflanzen und Tiere erleben: Die meisten Metropolen Baden-Württembergs haben lauschige Parks und Gärten, in denen man nach einem abwechslungsreichen Shopping- und Kulturtag durchatmen kann

Baden-Baden

Mammutbäume neben Platanen, Magnolien neben Azaleen: Die Lichtentaler Allee ist gesäumt von zahlreichen exotischen Bäumen und Sträuchern – und sie gilt als die Flaniermeile Baden-Badens. Aus der Eichenallee entwickelte sich im 19. Jahrhundert ein eleganter Landschaftspark, der bis heute das grüne Zentrum der Stadt ist. An seinem südlichen Ende treffen Spaziergänger auf die Abtei des Klosters Lichtental, nach dem die Allee benannt ist. Die Zisterzienserinnen beherbergen dort bis heute Gäste, die auf der Suche nach Ruhe und Abgeschiedenheit sind. www.baden-baden.de

© Foto: Commons/Mahumasu

Mannheim

Rund zwei Drittel der Stadt bestehen aus Grünflächen. Die älteste grüne Oase ist die Mannheimer Reißinsel, die in einem Rheinbogen südlich der Altstadt liegt. Sie ist Brutplatz für viele seltene Vogelarten, wie Eisvogel, Steinkautz oder Rohrsänger. Außerhalb der Brutzeiten ist die Insel über einen Rundweg zugänglich. Der Unternehmer Carl Reiß kaufte das Areal im 19. Jahrhundert zur Gewinnung von Ton, entschied sich dann aber für den Schutz der Halbinsel. In seinem Testament verfügte er, die Insel auf ewige Zeiten zu erhalten und für die Erholung der Mannheimer zu öffnen. www.tourist-mannheim.de

© Foto: Tony Buchwald

Heidelberg

Dolce Vita am Neckar findet man im Philosophengärtchen oberhalb von Heidelberg. Am sonnenverwöhnten Hang am Neckarufer liegt einer der schönsten europäischen Höhenwege – der Philosophenweg. Am Ende des Spazierweges, auf dem schon früher viele Gelehrte wandelten, liegt das Philosophengärtchen. Dort wachsen exotische Pflanzen wie Mandeln, Zitronen, Feigen und Granatäpfel. Der vor kalten Nord- und Ostwinden geschützte Philosophenweg gilt als einer der wärmsten Orte in Deutschland und ist ein perfekter Platz für eine Auszeit vom Großstadttrubel. www.heidelberg-marketing.de

© Foto: HMG/Roland Schweizer

Heilbronn

Mitten in der Innenstadt von Heilbronn lässt sich der Trubel der Großstadt unter den hohen Bäumen des Alten Friedhofs vergessen. Beerdigungen finden hier schon lange keine mehr statt. Doch aufgrund des alten Baumbestandes wurde das Gelände schon 1937 als Naturdenkmal ausgewiesen. Wer hier einen Spaziergang macht, sollte sich Zeit für die alten Grabmäler nehmen, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen. Hier wurden auch ehemalige Prominente der Stadt begraben, unter anderem der Physiker Robert Mayer oder der Geologe Friedrich von Alberti. www.heilbronn-marketing.de

© FWTM/Christoph Düpper

Freiburg

An erfrischenden Gewässern herrscht in Freiburg kein Mangel – Der Fluss Dreisam und seine zahlreichen Bächle, die kreuz und quer durch die Stadt fließen, bieten viele Möglichkeiten zur Erholung. Zum Schutz vor Hochwasser wurde der Fluss im oberen Bereich des Sandfangwegs renaturiert: Durch ein breites Flussbett und entlang einer schönen Uferpromenade bahnt sich die Dreisam nun wieder ihren Weg durch Freiburg. www.freiburg.de

© Foto: TMBW/Duüpper

Pforzheim

Von Hirsch und Reh, Mufflons, Yaks und Urpferden bis zum Uhu und zur Schnee-Eule reicht die Fauna im Wildpark Pforzheim. Besucher können über 400 verschiedene Tierarten bestaunen. Highlight sind die Schaufütterungen bei den Ottern und Luchsen. Viele Tiere dürfen auch von den Besuchern selbst gefüttert werden. Für kleine Tierfreunde gibt es einen Streichelzoo, verschiedene Spielplätze und einen Waldklettergarten, der teilweise über die Gehege der Tiere führt. www.pforzheim.de

© Foto: flickr/!Koss

Stuttgart

Ihrer einzigartigen Lage in einem Talkessel verdankt die baden-württembergische Landeshauptstadt die berühmte Stuttgarter Halbhöhe: Hier, versteckt zwischen schicken Wohnvierteln, liegen grüne Kleinode, wie der Weißenburgpark. Er gehörte früher zu einer Fabrikantenvilla und ist heute öffentlich zugänglich. Der Park lockt mit einer unvergleichlichen Aussicht auf die Stadt und mit einem kleinen Jugendstilpavillon, der an vergangene Zeiten erinnert. www.stuttgart-tourist.de

© Foto: Andrea Fabry

Karlsruhe

Mit 1000 Hektar Parkfläche und mehr als 6000 Hektar Wald ist die Fächerstadt Karlsruhe ein wahrer Großstadtdschungel. Der zentral gelegene Zoologische Stadtgarten verbindet wilde Natur mit städtischem Leben. Zwischen historischen Baumbeständen liegen diverse Wasserflächen. Außerdem gibt es Gehege mit Elefanten, Eisbären oder Pandas sowie ein neues Dschungelhaus. Hier sind zahlreiche exotische Bewohner eingezogen: Dazu gehören kleine und bunte Wassertiere in riesigen Aquarien ebenso wie Tiere, die sich in den Bäumen unterm Hallendach wohlfühlen. www.karlsruhe-tourismus.de

© Foto: Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH

Ulm

Zwei Wanderwege laden zu einem etwas anderen Stadterlebnis ein: Der Ulmer Höhenweg bietet am Übergang zwischen Schwäbischer Alb und Donautal reizvolle Kontraste zwischen städtischem Raum und umgebender Kulturlandschaft. Bei gutem Wetter kann man von hier aus sogar die Alpen sehen. Auf einem zweiten Wanderweg lässt sich die Bundesfestung Ulm entlang ihrer Hauptumwallung erkunden. Der Ulmer Festungsweg verbindet auf etwa zwölf Kilometern die noch erhaltenen Bauwerke des Festungsrings (Bild) und informiert auf 32 Tafeln über deren Entstehung, Funktion und nachmilitärische Nutzung. Beide Routen lassen sich auch miteinander kombinieren. www.ulm.de; www.tourismus.ulm.de

ANZEIGE
Nach oben