Fünf gute Gründe   für einen Besuch in  Mannheim

Fünf gute Gründe für einen Besuch in Mannheim

Die Stadt der kurzen Wege: Hier in Mannheim hat man es nie allzu weit. Ganz gleich, wonach dem Besucher gerade der Sinn steht, ob er Kultur, Shopping oder gute Restaurants sucht – in Mannheim findet man alles ganz dicht beieinander. Auf der nächsten Seite nennen wir fünf gute Gründe für einen Besuch

Platz für Kurfürsten und StudentenDas Barockschloss

Prunkvoll: Nach einer Renovierung erstrahlt das Schloss in alter Pracht© Foto: Staatliche Schlösser und Gärten BWPrunkvoll: Nach einer Renovierung erstrahlt das Schloss in alter Pracht
© Foto: DUMONT Bildarchiv/Jo Holz
Prunkvoll: Nach einer Renovierung erstrahlt das Schloss in alter Pracht

Viel Prunk und Protz – Europas zweitgrößtes Barockschloss wurdezwischen 1720 und 1760 nach dem Vorbild von Versailles von den Kurfürsten CarlPhilipp und Carl Theodor in Mannheim erbaut. Was einstmals vor allem repräsentativen Zwecken diente, hat heute eine überaus praktische Funktion. Ein Großteil des Schlosses beherbergt die UniversitätMannheim, die zu den besten Hochschulen in Deutschland gehört. In den BereichenBWL, VWL und den Sozialwissenschaften gehört diese Hochschule zu den besten Universitäten der Republik. Und zu den schönsten sicherlich auch. Im Mittelteil des Schlosses ist dasSchlossmuseum untergebracht. Die Ausstellung mit über 800 Originalstücken vonMöbeln über Gemälde bis hin zu Porzellan sucht ihresgleichen. In den Prunkräumen der Beletage können Besucher nachempfinden, wie daskurfürstliche Paar Carl Theodor und Elisabeth Auguste hier residierten. www.schloss-mannheim.de

Grün, wohin das Auge reichtLuisenpark und Fernmeldeturm

Weitblicke und Wassersport: Luisenpark und Turm bieten abwechslungsreiche Stunden© Foto: Stadtmarketing Mannheim GmbHWeitblicke und Wassersport: Luisenpark und Turm bieten abwechslungsreiche Stunden

Mannheim besteht zu einem erheblichen Teil ausGrünfläche, rund ein Drittel sind Natur- und Landschaftsschutzgebiete. Dazuzählt auch der Luisenpark, eine der schönsten Grünanlagen Deutschlands mit einerGesamtfläche von 42 Hektar.Er begeistert mit seinen geschwungenenWegen, großzügigen Wiesen und Blütenmeeren jährlich rund 1,2 MillionenBesucher. Wer sportlich aktiv sein möchte, kann im ParkMinigolf spielen oder Joggen.Bequeme Menschen können bei einem Spaziergangdie vielen Tier- und Pflanzenarten bestaunen, durch die Klangoase wandeln und dann im größten Chinesischen Teehaus Europas zur Ruhe kommen. Kinder können sich auf den Spielplätzen austoben undlaufen mit ein wenig Glück sogar Maskottchen Storch Anton über den Weg.Auch Gondoletta-Fans kommen dank des parkeigenenSees auf ihre Kosten. Im Sommer wird der Luisenpark zurVeranstaltungs-Location, insbesondere die auf dem Wasser schwimmende Seebühne.An diesem besonderen Ort finden dann Konzerte unter freiem Himmelstatt. Direkt neben dem Luisenpark steht der große Fernmeldeturm.Er ist 125 Meter hoch und verfügt über einDrehrestaurant, in 121 Metern befindet sich außerdem eine Aussichtsplattform.Von dort aus kann man weit über Mannheim,die Rhein-Ebene, den Odenwald und die Pfalz blicken.www.luisenpark.de

Ein großes Blumenmeer in der InnenstadtWasserturm und Friedrichsplatz

Wahrzeichen und Wasserkunst: Mannheims berühmtester Turm  ist von einer  besonders schönen Parkanlage umgeben© Foto: Stadtmarketing Mannheim GmbHWahrzeichen und Wasserkunst: Mannheims berühmtester Turm ist von einer besonders schönen Parkanlage umgeben
Wahrzeichen und Wasserkunst: Mannheims berühmtester Turm ist von einer besonders schönen Parkanlage umgeben

Der 60 Meter hohe Wasserturm ist das WahrzeichenMannheims und ein Highlight der Stadt.1886 bis 1889 erbaut, liegt er am Rande des Zentrums und ist umgeben von einer der schönsten Jugendstilanlagen Europas,dem Friedrichsplatz.Grüne Wiesen und Blumen beglücken Einheimische genauso wie Städtereisende. Im Sommer kann man hier entspannt Sonnetanken, während eine Wasserfontäne mit einer Springhöhe von bis zu 28 Meternfür Abkühlung sorgt.Mit rund 1800 Sonnenstunden im Jahr bietet Mannheim auch genügend Gelegenheiten für ein Sonnenbad (zum Vergleich: Für München werden rund 1680 Sonnenstunden gemeldet). Technikinteressierte sollten sich außerdem dasBenz-Denkmal an der Augustaanlage gegenüber vom Wasserturm ansehen. Hier kannein Modell der berühmtesten Mannheimer Erfindung, des ersten Automobils,bestaunt werden. www.tourist-mannheim.de

Bühne frei!Kunst, Kultur und Musik

Für jeden etwas: Die verschiedenen Veranstaltung-en locken Musik-Freunde von nah und fern© Foto: Manfred RinderspacherFür jeden etwas: Die verschiedenen Veranstaltung-en locken Musik-Freunde von nah und fern
© Foto: Stadtmarketing Mannheim GmbH
Für jeden etwas: Die verschiedenen Veranstaltung-en locken Musik-Freunde von nah und fern

Musik spielt in Mannheim eine besondere Rolle:Ob modern oder klassisch, als Kulturgut oder Ausdrucksform, als Hobby oderBeruf – jede Art von Musik ist in Mannheim allgegenwärtig und wird hier in ihren verschiedenen Ausrichtungen und Stilen besonders gefördert. Neben den bekanntesten „Söhnen Mannheims“ liefern die Absolventen der Popakademie bundesweit Ohrwürmer ab; ander Musikhochschule werden die führenden Orchestermusiker von morgen ausgebildet. Mannheim verfügt über zahlreicheKonzert-Locations, etwa das Capitol, die Alte Feuerwache oder die SAP Arena.Die im18. Jahrhundert begründete „Mannheimer Schule“ ist bis heute ein wichtigesmusikalisches Kulturgut und lockte einst unter anderem Wolfgang Amadeus Mozartan den Hof von Kurfürst Karl Theodor. Von 1777 bis 1778 verbrachte derKomponist einige Monate in der Stadt. 2016 findet ihm zu Ehren zum sechstenMal der Mannheimer Mozartsommer statt, bei dem seine Werke von internationalenKünstlern neu interpretiert werden. Das Nationaltheater Mannheim hat inden letzten drei Jahrhunderten Theater- und Musikgeschichte geschrieben. 1782 wurde dort Friedrich Schillers Drama "Die Räuber" uraufgeführt. Heute ist es eines dergrößten und ältesten kommunalen Repertoiretheater Deutschlands mit den SpartenOper, Schauspiel, Ballett, dem Kinder- und Jugendtheater Schnawwl sowie denKooperationssparten Junge Oper und Mannheimer Bürgerbühne. Acht weitere Amateur- und Profibühnen sorgen füreine lebendige Theater- und Tanzszene in der Stadt. Mannheims freie Kunstszene ist sehr aktiv undbietet vielfältige Alternativen zum etablierten Kunstbetrieb.Internationale Ausstellungen in der Kunsthalle,den Reiss-Engelhorn-Museen und dem Technoseum locken Kunst- undKulturinteressierte in die Stadt.Moderne Malerei und Skulpturen können in der Kunsthalle besichtigt werden. Das Spektrum reicht vom französischen Impressionismusüber den deutschen Expressionismus und die Neue Sachlichkeit bis in dieGegenwart.Die Kunsthalle Mannheim prägte denEpochenbegriff „Neue Sachlichkeit“. Die Welt – und vor allem ihre Geschichte –entdecken, das ist das Ziel der Reiss-Engelhorn-Museen. Der Komplex besteht aus vierAusstellungshäusern und sieht sich als Nahtstellezwischen Technik, Natur- und Geisteswissenschaften. Inden Bereichen Archäologie, Weltkulturen und Fotografie zählen die Häuser zuden bedeutendsten Ausstellungsstandorten und wichtigsten Forschungszentrem.Das Technoseum ist ein interaktives Museum, dasBesuchern eine Zeitreise durch 200 Jahre Technik- und Sozialgeschichte bietet.In Mitmachausstellungen wird die Geschichte spielerisch vermittelt. www.rem-mannheim.de; www.kunsthalle-mannheim.de; www.technoseum.de

Michelin-Sterne und "Mannemer Dreck"Kulinarische Gaumenfreuden

Bitte zu Tisch: In Mannheim kann man hervorragend essen© Foto: Stadtmarketing Mannheim GmbHBitte zu Tisch: In Mannheim kann man hervorragend essen
© Foto: Anne Schüßler
Bitte zu Tisch: In Mannheim kann man hervorragend essen

In Mannheim leben Menschen aus mehr als 170 Nationen. Das schlägtsich im kulinarischen Angebot nieder: Türkisch, Chinesisch, Indisch, Polnisch,Japanisch, Italienisch, Griechisch, Ungarisch und Afghanisch – Köstlichkeitenaus aller Welt bereichern die kulinarische Szene der Stadt. In unzähligen gastlichen Stätten lässt es sich wunderbarentspannen, darunter die bekannten und beliebten Cafés Herrdegen, Pragund Flo.Einige dieser Adressen wie das Herrdegen stellen bisheute das traditionelle Mannheimer Makronengebäck „Mannemer Dreck“ her, eineArt Lebkuchen mit Haselnuss und Mandeln, überzogen mit Schokolade. Erfundenwurde es 1822, als ein Gesetz der Stadtverwaltung Mannheim verbot, Abfall auf die Straße zu werfen. Ein Bäcker entwickelte daraufhin ausProtest diese Mannheimer Köstlichkeit und stellte sie in seinem Schaufenster aus. Insgesamt vier Mannheimer Restaurants wurdeninzwischen vom renommierten Gastronomieführer Guide Michelin mit einem Sternausgezeichnet: Die Axt, Doblers, Da Gianni und OPUS V überzeugen mit feinstenund manchmal ungewöhnlichen Kreationen. Dario Fontanella, der Erfinder des Spaghetti-Eis, stammt ebenfalls aus Mannheim. Bis heute kann man in dem Traditionseiscaféimmer neue Kreationen probieren. Wer genauer wissen möchte, wie die köstlichenErfrischungen zubereitet werden, kann den Spezialisten in der „gläsernen“Eismanufaktur Aperto bei der Arbeit über die Schulter sehen (siehe auch Video auf einer der folgenden Seiten). www.restaurant-opus-v.de; www.restaurant-axt.de; www.da-gianni.de; www.doblers.de

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