Diese Frau macht Mut

Familienblogs Diese Frau macht Mut

Als alleinerziehende Mama ist Schluss mit Reisen? Quatsch, sagt Angela Misslbeck und verrät, warum

© Foto: unterwegsmitkind.com

Die Journalistin aus Berlin ist mit ihrem Sohn auf der ganzen Welt unterwegs, von Ecuador bis Singapur. Ihr Blog „unterwegsmitkind" ist ein schöner Mutmacher für Einelternfamilien und gibt jede Menge inspirierende Tipps.

"Viele rieten mir, meine Fernreisepläne zu begraben, als ich Mutter wurde", schreibt Angela Misslbeck in ihrem Blog. Davon ließ sich die reiselustige Journalistin zum Glück nicht abhalten, auch wenn es 2010 noch nicht so viele Tipps zum Thema im Netz gab wie heute. Die Gipfel Südtirols erlebte ihr heute 6-jähriger Sohn mit fünf Monaten im Tragerucksack, mit zwei trat er die erste Fernreise an und mit fünf verbrachte er vier Monate auf dem amerikanischen Kontinent. "Mit der richtigen Vorbereitung, Herangehensweise und Einstellungkannst du auch mit Kind ganz wunderbar auf eigene Faust die Welt jenseits vonBeach- und Babyclub erkunden", sagt Misslbeck.

Ihre Erfahrungen bei Kurztrips, Europaurlauben sowie Fernreisen beschreibt die 49-Jährige in einem Blog, egal ob Wandertouren in den Alpen, Höhlenerforschungen auf Gran Canaria oder eine Wohnmobiltour durch die USA. Verschiedene Länder und Regionen testet sie dabei speziell auf ihre Familientauglichkeit. Auch andere Familien oder Einelternfamilien kommen im Blog mit ihren Reiseerlebnissen zu Wort – ein charmantes Extra.

Allen werdenden Müttern empfiehlt Misslbeck, sich erst einmal an das Reisen mit Kind heranzutasten. Wichtig sei, dass man sich dabei wohl fühle. "Es geht nicht darum, die abgefahrenste aller Reisen zu machen", sagt sie. "Was ich mich nicht traue, lasse ich bleiben. MeinSohn hat feine Antennen. Wenn er merkt, dass ich unruhig bin, wird er es auch.Und dann wird es ganz schnell ungemütlich."

Als besonders kinderfreundlich erlebte die Journalistin aus Berlin den Süden der Welt – egal ob Südeuropa, Südamerika oder Südostasien. "Dort wird dein Kind verwöhnt und geradezu angehimmelt, wenn es vielleicht auch nochhelle Haare oder blaue Augen hat", sagt die Berlinerin. "Am deutlichsten habe ich das in Ecuadorgespürt. Blauäugige Kinder werden dort Sonnenkinder genannt und manchmal schonfast etwas zu distanzlos geliebt. Und weil du als Mutter dieses wundervolleWesen zur Welt gebracht hast, strahlt etwas von dem Glanz auch auf dich ab. Dubekommst alle denkbare Hilfe und Unterstützung, und das Kind hat absoluteNarrenfreiheit." Zum Blog: unterwegsmitkind.com

© Foto: unterwegsmitkind.com
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