Das Juwel am Pazifik

VancouverDas Juwel am Pazifik

Jung, lebensfroh und mit einem besonders lässigen Flair: Die entspannte Metropole British Columbias liegt vor einer Kulisse aus grünen Wäldern und steilen Bergen im breiten Delta des Fraser River. Auf der folgenden Seite zeigt Marco Polo einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in und rund um das bunte Vancouver

© Foto: DUMONT Bildarchiv/Rolf Hicker

Canada Place

Auf diesem mit einem weißen Zeltdach überbauten Pier am Hafen von Vancouver kann man herrlich flanieren, Kreuzfahrtschiffe beobachten und einen großartigen Blick über den Fjord genießen. Dass Vancouver die „grünste“ Stadt Kanadas sein will, zeigt auch die gigantische Halle des Vancouver Conven­tion Centre nebenan, deren Dach aufwendig begrünt ist. www.canadaplace.ca

© Foto: Canadian Tourism Commission

Strände

Ein schöner Kontrast zum urbanen Flair am Hafen und in der City sind die Meeresgestade rund um Vancouver. Das Wasser des Pazifik ist zwar auch im Sommer relativ kühl (badetauglich nur für Hartgesottene), aber an den Stränden der English Bay lässt es sich wunderbar flanieren und sonnen. Die schönsten Strände liegen westlich von Vancouvers Innenstadt in Kitsilano Beach (top für Beachvolleyball) und Jericho Beach. www.west-kanada.info

© Foto: Canadian Tourism Commission

Chinatown

Im Viertel um die Pender und Main Street liegt die rummelige, kunterbunte alte Chinatown Vancouvers, die in den letzten Jahren durch Szenelokale und Clubs wieder trendy geworden ist. Sehenswert ist z.B. der Dr. Sun Yat-Sen Classical Chinese Garden an der Carrall Street, eine traditionelle chinesische Gartenanlage. Freitag- bis Sonntagabend findet um Main/Keefer Street ein Nachtmarkt mit vielen Verkaufsständen statt. Ebenfalls einen Besuch wert: der topmoderne T & T Supermarket (Keefer St./Abbott St.), der alle nur denkbaren Waren Asiens anbietet. www.vancouver-chinatown.com

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Gastown

Die Altstadt Vancouvers wurde im Bereich der Water Street liebevoll restauriert. In den alten Backsteinbauten befinden sich heute Läden, Restaurants und schöne Kunstgalerien. Witzige Attraktion ist die viertelstündlich tutende Steam Clock an der Ecke Cambie Street, die über das städtische Fernwärmenetz betrieben wird. Etwas östlich an der Kreuzung Water/Carrall Street steht eine Statue für den Stadtgründer John „Gassy Jack“ Deighton, der 1867 hier angeblich das erste Haus Vancouvers baute – einen Saloon. Bis heute gibt es zahlreiche Kneipen rund um den kleinen Platz. www.gastown.org

© Foto: Canadian Tourism Commission

Granville Island

Das restaurierte Hafenviertel unter der Granville Bridge zeigt Vancouver von seiner besten Seite. Man kann dort über den berühmten Public Market bummeln, wo die feinsten Leckerbissen angeboten werden, ferner bunte Kunstgalerien wie die Gallery of BC Ceramics (1359 Cartwright St.) besuchen oder Eiscreme essen mit großartigem Blick auf Hausboote und Skyline. Nicht verpassen: die Railspur Alley mit Künstlerwerkstätten, innovativen Galerien und einem kleinen Café. granvilleisland.com

© Foto: DUMONT Bildarchiv/Rolf Hicker

Stanley Park

Dieser herrliche, von Wasser umsäumte Stadtpark lockt mit schönen Wanderwegen und Picknickplätzen. Hier stehen neben Original-Totempfählen und sehenswerten Statuen auch die letzten Urwalddouglasien der Innenstadt. Die 1938 erbaute Lions Gate Bridge an der Nordspitze des Parks verbindet die Stadt mit North Vancouver. Auf dem zehn Kilometer langen Stanley Park Drive kann man die Halbinsel bequem mit dem Fahrrad umrunden. vancouver.ca

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UBC Museum of Anthropology

Der eigenwillige Museumsbau von Arthur Erickson auf dem Gelände der University of British Columbia lohnt unbedingt einen Besuch. Er bietet eine bedeutende Sammlung von Totempfählen, Handwerksarbeiten und Masken der Nordwestküsten-First-Nations. Dazu sind schöne historische Schnitzereien aus Argyllit sowie moderne Werke von Bill Reid ausgestellt. moa.ubc.ca

© Foto: DUMONT Bildarchiv/Rolf Hicker

Langley

Fort Langley, das alte Pelzhändlerfort am Fraser River, liegt ca. 50 Kilometer östlich der City am Highway No. 1 und ist heute ein Museumsdorf. Die „Bewohner“ des alten Handelspostens führen in zeitgenössischen Kostümen vor, wie das raue Alltagsleben während der Trapperzeit des 19. Jahrhunderts aussah. Einen Bummel lohnt auch das zugehörige Städtchen gleich nebenan: An der pittoresken, von alten Bäumen überschatteten Hauptstraße Glover Road liegen zahlreiche Antikläden, Boutiquen und nette Lokale wie das Lamplighter Café. www.pc.gc.ca

© Foto: DUMONT Bildarchiv/Rolf Hicker

Capilano Suspension Bridge

Eine schwankende, knapp 140 Meter lange Hängebrücke führt im Bergwald nördlich der City über einen 70 Meter tiefen Canyon. Zudem lockt die Anlage mit einem Totempfahlpark, einem Lehrpfad in den Baumwipfeln und einem spektakulären Cliffwalk hoch über der Schlucht. Die Attraktion mit ihrem riesigen Souvenirshop ist meist sehr gut besucht – aber auch äußerst aufregend. www.capbridge.com

© Foto: Kathryn Burrington

Ecomarine Paddling Centre

Für den Anblick der schönen Skyline vom Wasser aus muss man nicht an Bord eines Rundfahrtschiffs gehen, man kann ihn auch auf eigene Faust genießen. Anbieter wie ecomarine vermieten Kajaks und Stand-up-Paddleboards für individuelle Touren im False Creek vor der Kulisse der Innenstadt. Es werden auch Kurse und geführte Touren angeboten. www.ecomarine.com

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