City-Highlights

AntwerpenCity-Highlights

Die Hafenstadt bietet noch viel mehr außer großer Kunst und Shoppingvergnügen – hier eine kleine Auswahl

Zu neuen UfernSt.-Anna-tunnel

Der Weg durch den Sint-Annatunnel lohnt sich. Zwischen 1931 und 1933 wurde die Röhre unter der Schelde gebaut, um das historische Zentrum mit neuen Wohnvierteln am linken Ufer zu verbinden – es gibt keine Brücken, um die Schifffahrt nicht zu behindern. Altmodische Rolltreppen und Aufzu?ge in weiß gekachelten Art-déco-Treppenhäusern bringen die Fußgänger und Radfahrer 31 Meter unter die Erd-Oberfläche. Unten beginnt dann die im inneren Durchmesser 4,30 Meter breite Röhre mit einer Länge von 572 Metern. Vom "Linkeroever" genießt man einen herrlichen Blick auf Alt-Antwerpen. Das ganze Bauwerk steht unter Denkmalschutz.
www.antwerp-tourist-guide.com

Antwerpens gute Stubegroßer markt

Antwerpens Marktplatz bildet ein weites Dreieck mit opulenten Giebelhäusern und dem markanten Rathaus als Highlight, das derezit mit vielen Feierlichkeiten zum 450. Geburtstag geehrt wird. Den massigen Renaissancebau entwarf Cornelis Floris, davor steht der monumentale Brabo-Brunnen von 1887. Die meisten Häuser am Platz wurden um 1900 als Gaststätten gebaut. Besonders zauberhaft ist der Ort in der Abendsonne, am besten genossen von einem Platz auf einer Restaurant-Terrasse. www.visitantwerpen.be

Moderne Zeitenmuseum am strom (MAS)

Genau 60 Meter hoch ist der Turm aus Sandstein und gewellten Glaspartien, den die Architekten Willem Jan Neutelings und Miechiel Riedijck fu?r das MAS (Museum aan de Stroom) im alten Hafen entworfen haben. Der Wandelboulevard mit Rolltreppen fu?hrt bis zur Aussichtsplattform im 10. Stock und gewährt hinreißende Panoramablicke auf Stadt und Umgebung. In den Sälen ohne Tageslicht werden Antwerpens Geschichte, die Entwicklung der Schifffahrt, Alltagsleben und Gebräuche in der multikulturellen Stadt illustriert. Im 8. Stock ist eine exquisite Sammlung präkolumbischer Kostbarkeiten zu bewundern. Den Vorplatz schmu?ckt das riesige Mosaik „Dead Skull“ von Luc Tuymans. Außerdem bietet das Museum eine Cafeteria mit schöner Terrasse und einen vorzu?glichen Shop.www.mas.be


Fashion AppModeszene inside

Geschichte und Geschichten der Antwerpener Modeszene: Das bietet die App „Fashion in Antwerp“. Sie informiert über die Antwerpener Modeschöpfer und über besondere Adressen und enthält zahlreiche Insidertipps, u.a. von Diane von Fürstenberg, Dirk Van Saene, A.F. Vandevorst, Inge Grognard und Ronald Stoops. Dazu gibt es umfangreiches Video- und Fotomaterial. Man hat die Wahl zwischen fünf Rundgängen und einem „Best of“. Anhand von 64 „locations“ wird die Geschichte der Modestadt Antwerpen vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart erzählt.
Die App ist erhältlich bei iTunes oder Google Play. Preis: 2,69 Euro.
www.fashoninantwerp.be

Feiner Zug der BahnZentralbahnhof

Antwerpens Zentralbahnhof im Stil der Neorenaissance (gebaut ab 1899) ist ein grandioses Denkmal des Industriezeitalters, er zählt zweifellos zu den schönsten der Welt. Das opulente steinerne Empfangsgebäude im eklektizistischen Stil stammt von Louis de la Censerie. Seine marmorne Halle und die imposante Treppe sind eines Schlosses wu?rdig. Wegen der dominierenden Kuppel (75 Meter hoch) wird das Gebäude im Volksmund auch liebevoll Spoorwegkathedraal (= Eisenbahnkathedrale) genannt.

Neues Bier-ErlebniszentrumBrauerei De Koninck

Antwerpen erhält eine neue Attraktion. Das Pre-Opening des Biererlebniszentrums der Brauerei De Koninck ist für den 2. Juli geplant, die offizielle Eröffnung folgt dann im September. Die Anlage wird täglich von 10–18 Uhr geöffnet sein, letzter Einlass mit Ticket ist um 17 Uhr, dies ist auch der Zeitpunkt der letzten Führung. De Koninck blickt auf eine gut 180-jährige Brautradition zurück – das neue Erlebniszentrum bereitet die Geschichte des Bieres in Antwerpen und natürlich die der Brauerei in insgesamt neun interaktiven Themenräumen auf. Höhepunkt des kurzweiligen Rundgangs, an dessen Ende auch eine Kostprobe nicht fehlen darf, ist ein Blick aus vier Metern Höhe in die Produktionsräume. www.dekoninck.be

Auch für SchnappschüsseFotomuseum

Dieses eindrucksvolle Haus, das in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert, bietet neben den Werken großer Lichtbildner auch Arbeiten junger Fotografen – und sogar starke Schnappschu?sse ganz gewöhnlicher Leute. Die Fotografie wird hier als ein Medium von Gesellschaft und Kultur verstanden. Daher zeigen die Exponate ganz unterschiedliche und oft überraschende Inhalte. Es gibt künstlerische, wissenschaftliche und journalistische Fotografien, Dokumentationen und Modebilder, Sammlungen von Vereinen und Familien, Werbefotos und Ansichtskarten. Und wem die Bilder gefallen, der findet im Museumsshop bestimmt ein passendes Souvenir. www.fotomuseum.be

Am Wasser gebaut'T Eilandje

Der alte Hafen ist das neue Trendviertel im Norden der Stadt, in dem es sich herrlich bummeln lässt. Aus Lagerhäusern wurden Lofts, Theater, Diskotheken. Von den Stararchitekten Hans Kollhoff und Richard Meier stammen spektakuläre Neubauten, am Kai schaukeln Yachten. Am Rijnkaai hat das amerikanische Architektenbu?ro Beyer, Blinder, Belle die ehemaligen Abfertigungshallen der Red Star Line zum Museum der Emigration und Immigration umgebaut. Neue Projekte sind etwa das Havenhuis der Architektin Zaha Hadid. Das Quartier ist unbedingt einen Besuch wert. www.visitantwerpen.be

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