New South Wales begeistert

Volle Abwechslung in Australien
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Woran denkst du, wenn du New South Wales hörst? Vermutlich zunächst nicht an Australien, doch der älteste Bundesstaat des Kontinents wird zu Unrecht unterschätzt: Mit seinen wunderschönen Stränden, seiner atemberaubenden Natur und einer der ikonischsten Städte der Welt wird schnell klar, dass dich hier sicher vieles erwartet!

Bei strahlendem Sonnenschein machst du dich auf und erkundest den Südosten des Kontinents mit all seinen Besonderheiten. Da wäre zum einen das Stadtleben in Sydney, das mit seinen lebensbejahenden Menschen und seinen vielfältigen kulturellen Angeboten wirklich jede Altersklasse in seinen Bann zieht, zum anderen eine ausnahmslos schöne Natur, die mit Strand und Küste ebenso sprachlos macht wie mit wüstenähnlichen Verhältnissen im Outback. Das allerdings ist noch lange nicht alles, denn die unterschiedlichen Klimazonen des Bundesstaates haben einige Überraschungen zu bieten: Weinberge, Regenwald, alpine Bergketten und natürlich die Tierwelt verdienen deine Aufmerksamkeit . Und das Beste: All das ist relativ schnell auf einem Self Drive entdeckbar.

Bist du bereit, dich auf die Reise zu machen und einen der schönsten Flecken dieser Erde zu erkunden? Wir zeigen dir fünf Hotspots, die du bei einer Tour durch New South Wales auf keinen Fall verpassen solltest!

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Rund um Sydney: Schauen, verweilen, genießen!

An Sydney führt kein Weg vorbei – schließlich möchtest du das berühmte Sydney Opera House ja auch mal aus der Nähe und vielleicht sogar eine der Aufführungen sehen. Wenn du dir erstmal einen Überblick verschaffen möchtest, schaue von der 305 Meter hohen Aussichtsplattform des Sydney Tower, wohin dich dein Weg führt.

Wir empfehlen, im Anschluss daran die Sydney Harbour Bridge anzusteuern. Die Einheimischen, die übrigens zu rund 35 Prozent gar nicht gebürtig aus Sydney kommen, nennen die unter Denkmalschutz stehende Brücke auch liebevoll „Kleiderbügel“. Besonders schön ist der Blick natürlich bei Nacht, wenn alle Lichter erstrahlen. Alternativ ist der Spaziergang über das mehr als einen Kilometer lange Wahrzeichen der Stadt ein Erlebnis. Und wenn du den Ausflug mit Spannung verbinden möchtest, dann wage dich an den „BridgeClimb“ und klettere das Stahlgerüst hinauf.

Viel zu erleben

Nicht selten beginnt der Tag in Sydney auf dem Surfboard: Noch vor der Arbeit suchen die Jungen, die Hippen oder die Sportlichen den Weg ins kühle Nass. Schau ihnen dabei zu, genieße den Bondi oder Manly Beach, gehe shoppen, fahre mit der Fähre quer durch die Stadt, besuche ein Museum – du hast genug zu tun, wenn du möchtest. Am Abend triffst du dann in angesagten Restaurants oder hippen Sky Bars wieder auf die Sydneysiders, die jetzt statt Neopren feinen Zwirn tragen und dort ihren Arbeitstag ausklingen lassen.

Tageweise in eine andere Welt

Erkunde auch die Umgebung der Stadt: Einen Tag solltest du mindestens für einen Trip in die Blue Mountains einplanen. Die durch die Dämpfe der vielen Eukalyptusbäume blau schimmernden Berge bieten einzigartige Felsformationen wie die „Three Sisters“ und endlose Wanderwege, auf denen du dich austoben kannst. Ein weiterer Tag geht dann noch auf das Konto des Hunter Valley, eine der ältesten Weinbauregionen des Landes, nördlich von Sydney gelegen . Von Weingut zu Weingut, von Winzer zu Winzer und von Kostprobe zu Kostprobe: Voller Genuss ist garantiert!

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Verwunschene Insel: Lord Howe Island

Nur zwei Flugstunden von Sydney entfernt gelangst du auf eine fast verwunschene Insel: Lord Howe Island hat gerade einmal 357 Bewohner, dafür stehen aber ganze 75 Prozent der Fläche unter Naturschutz und auch die UNSECO hat das Welterbe ausgesprochen. Wenn du einer der 400 gleichzeitig zugelassenen Besucher bist, wird dir schnell bewusst, wieso diese Schönheit schutzwürdig ist.

Kleine Insel, großes Zuhause

Gerade einmal elf Kilometer in der Länge und knapp drei Kilometer in der Breite misst Lord Howe Island, die bei einem Vulkanausbruch vor 6,9 Mio. Jahren entstand. Auf dieser kleinen Fläche haben sich vor allem Vögel ein gemütliches Zuhause geschaffen, wobei man von mindestens 129 Arten sicher weiß, durchaus aber noch weitere Entdeckungen möglich sind. Unübersehbar sind die Seevögel, wenn sie jedes Jahr in ganzen Scharen kommen und die Insel zum Nistplatz machen. Geckos und Skinks an Land und über 500 Fischarten im strahlend blauen Wasser tummeln sich hier außerdem – und noch immer gibt es viele kaum erforschte Lebewesen, die nur hier zu existieren scheinen.

Neben den Tieren solltest du dich auch mit der Pflanzenwelt der Insel beschäftigen. Diese ist aufgrund des besonderen Klimas ebenfalls besonders abwechslungsreich. So kommt es, dass neben Farnen auch Palmen sowie Busch- und Grasland die Insel zu einer grünen Lunge machen. Damit du wirklich jedes Detail siehst, wurden auf der Insel Wanderwege und Pfade sogar durch den Regenwald angelegt. Wenn du dann schnell zurück zum Strand möchtest, kannst du auch ein Fahrrad leihen und den Weg auf zwei Rädern zurücklegen. Autos fahren hier eigentlich nur die Einheimischen.

Im Meer geht’s weiter

Vom Festland beeindruckt, mach doch einfach direkt vor der Insel weiter. Dort nämlich liegt das südlichste echte Korallenriff der Erde. Beim Schnorcheln kannst du das Riff und die 90 verschiedenen Korallenarten sowie die bunten Fische und Schildkröten bestaunen. Es gibt auch Glasboden-Boote, die den Unterwasser-Blick ermöglichen. Die Insel zählt noch zu Geheimtipps unter Tauchern, denn wer würde nicht gerne diese Kulisse für einen Sprung ins Nass nutzen?

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Legendary Pacific Coast: Ein Trip entlang der Küste nördlich von Sydney

 Der Pazifische Ozean ist dein ständiger Begleiter, wenn du dich in New South Wales aufhältst – und wenn du deine Zeit nutzt, um von Sydney gen Norden zu reisen. Im Mietwagen hast du nicht nur einen fantastischen Blick auf das Meer, sondern passierst viele kleine Orte, zahlreiche Nationalparks und wechselnde Landschaften. Im Anschluss sprichst du sicher auch nur noch von der Legendary Pacific Coast, denn diesen Beinamen trägt dieser Küstenabschnitt.

Städtchen mit Glanz und Gloria

Die Reise auf vier Rädern sollte dich allerdings nicht davon abhalten, den einen oder anderen Stopp einzulegen – zum Beispiel, um in Dörfern wie Pearl Beach, Ettalong Beach, Patonga, Avoca Beach und Terrigal ins Meer zu steigen und zu schwimmen oder die Angel auszuwerfen und für ein leckeres Abendessen zu sorgen. Dabei haben auch die Örtchen selbst etwas zu bieten: In Pearl Beach kannst du besonders am Wochenende Prominente beobachten. Kommst du zufällig im November nach Ettalong Beach, solltest du dich beim „Brisbane Water Oyster Festival“ in die kulinarische Welt der Austern mitnehmen lassen.

Ein Ausflug in die Natur

Wenn du die Ruhe der Natur liebst und das wirklicher Luxus für dich ist, bist du hier richtig. Ob Wasserfälle, Vogelerkundung oder Walbeobachtung: Entlang des Pazifischen Ozeans ist alles möglich! Füttere Pelikane am Pelican Plaza, beobachte Wale in der Nähe von Shelly Beach, fahre weiter nach Port Stephens, entdecke dort Delfine und nutze die Gelegenheit, die größten Küsten-Wanderdünen der südlichen Hemisphäre zu bestaunen. Wenn du dann im Norden von New South Wales angelangt bist, statte auf jeden Fall noch den Gondwana-Regenwäldern einen Besuch ab – am besten ist es, dies mit einem Trip in den Dorrigo -Nationalpark zu verbinden. Danach wartet wieder die Zivilisation auf dich , wenn du den Freizeitpark „Big Banana“ besuchst und deinen Roadtrip in Byron Bay mit einem Restaurant-Besuch und dem obligatorischen Spaziergang am Strand abschließt.

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Grand Pacific Drive: Perfekte Momente entlang der Küste südlich von Sydney

Die perfekte Mischung aus Sonne, Meer und Erlebnis bietet der Grand Pacific Drive, der dich 140 Kilometer von Sydney gen Süden bringt. Schon wieder Küste? Sei dir sicher: Der Weg unterscheidet sich von der Legendary Pacific Coast.

Gegensätze ziehen sich an

Den Start deiner Erkundungen markiert das „Kiama Blowhole“: An dieser Stelle schlagen die Wellen mit einer derartigen Kraft an die Klippen, dass sich das Wasser bis zu 25 Meter hoch auftürmt – ein echtes Schauspiel! Kiama leitet sich übrigens vom Wort „Kiarama“ der Aborigines ab, was so viel bedeutet wie „der Ort, wo das Meer Geräusche macht“. Aber es geht auch leiser, denn du kommst an verlassenen Stränden vorbei, an denen du die Ruhe genießt und vielleicht sogar das Surfboard für einen Ritt auf der Welle besteigst. Das kannst du fast entlang der gesamten Küste tun, ebenso wie Wale beobachten oder dich von Aborigines in die Vergangenheit und ihre Kultur entführen lassen – ein Muss, wenn du Australien wirklich kennenlernen möchtest!

Die Brücke in die Natur

Nicht verpassen kannst du die „Sea Cliff Bridge“. Die Brücke ist überwältigend; nicht, weil sie technisch und architektonisch eine solche Besonderheit wäre, sondern weil sie auf der einen Seite in einen Hang verbaut ist, während sie auf der anderen Seite direkt über dem Strand zu schweben scheint. Wenn du auf diesem lieber liegst statt über ihm zu schweben, mache Halt an der Jervis Bay: Einer der Strände hier ist im Guinnessbuch der Rekorde als weißester Sandstrand der Welt gelistet! Noch näher kommst du der Natur nur, wenn du das Angebot einiger Nationalparks nutzt und unter freiem Himmel übernachtest.

Skifahren in Australien

Als Europäer bis nach Australien reisen, um Ski zu fahren? Wenn du schon mal zwischen Juni und Oktober hier bist, solltest du dir das nicht entgehen lassen, denn das Erlebnis ist hier ein ganz anderes als in den heimischen Bergen! Beste Bedingungen findest du in den Snowy Mountains im Hinterland der südlichen Küste vor, wo du dich auf den längsten Skipisten des höchsten Berges des Landes, dem Mount Kosciuszko, im Schnee auspowern kannst. Und wenn das doch nichts für dich ist, dann bleibe an der Küste und genieße die kulinarischen Verführungen. Probiere dich durch die Schaumweine des Weinguts Courabyra, unternimm fantastische Wanderungen oder nutze die Zeit zum Reiten oder Angeln.

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Outback: Landesgeschichte wird greifbar

Trockene und klare Luft, ein sternenklarer Himmel bei Nacht, Outback-typisches rotes Gestein, verschiedene Landschaften wie zerklüftete Gebirgsketten und wüstenähnliche Steppen, zahlreiche Kängurus und beeindruckende Nationalparks: Willkommen im Outback von New South Wales! Das Outback nennt sich hier Corner Country und liegt im äußersten Nordwesten. Es grenzt an die Simpson Strzelecki Wüste im Westen und an das Überflutungsgebiet des Bullo River im Nordosten.

Historie soweit das Auge reicht

Starte doch gleich in Broken Hill, wo die Uhren anders ticken. Kein Scherz: Obwohl der Ort zu New South Wales gehört, gilt hier die Uhrzeit von Südaustralien . Darüber hinaus nimmt dich die charmante Bergbaustadt  mit in ihre Vergangenheit. Viel weiter zurück geht die Geschichte der Aborigines, deren Felszeichnungen man dir im Mutawintji Nationalpark zeigt. Nimm dir die Zeit für eine Führung! Mit ein wenig Glück springt hier auch das seltene Gelbfuß-Felskänguru an dir vorbei. Nur knappe zehn Kilometer von Broken Hill entfernt wird es moderner: Im Living Desert-Skulpturenpark warten Sandsteinskulpturen auf dich, die bereits 1993 von weltweit angesehenen Künstlern erschaffen wurden – ein tolles Plätzchen, um bei einem Sundowner den Blick über das Outback zu genießen!

Der Stoff, aus dem die Träume sind

Das Hollywood Australiens finden Cineasten u. a. in Silverton. Statt Filmstudios dienten hier die Natur sowie ein Pub als Kulisse für Kassenschlager wie „Mad Max 2“ und „Mission Impossible 2“. Vorherrschend wird für dich jedoch das Gefühl der wilden Freiheit und der endlosen Möglichkeiten dieses Landesteiles sein. So ging es schon vielen vor dir, beispielsweise denjenigen, die in White Cliffs nach Opal gruben oder es heute noch tun. Dies geht sogar so weit, dass unter der Erde eine vor Sonne und Hitze geschützte Stadt entstanden ist. Eine Nacht solltest auch du unter der Erde schlafen – ja, es gibt ein entsprechendes Hotel! Weiter im Nordosten liegt mit Lightning Ridge übrigens ein zweiter Opal-Gräberort, der auch ein Opal-Museum beheimatet.

Womit alles begann

Eine Landesgeschichte versteht man immer ein wenig besser, wenn man weiß, wie alles begann. In Australien bilden diesen Ausgangspunkt ganz klar die Aborigines. Daher sollte dich dein Weg auf jeden Fall in den Mungo Nationalpark führen, der voller Historie steckt. Hier fand man auch den „Mungo Man“ und die „Mungo Lady“, zehntausende Jahre alte fossile Überreste der Ureinwohner. Noch heute kann man auf einer geführten Tour übrigens auch tausende von Jahren alte Feuerstellen sehen. Wenn das nicht echtes Outback-Feeling ist!

Aborigines und Bergbau sind allerdings nur zwei von vier wichtigen Punkten des Outbacks von New South Wales. Die Entdecker Sturt und Burke, die europäischen Siedler sowie Schaf- und Rinderfarmer haben diese Gegend geprägt. Diese Vielfalt wirst du bis heute spüren und erkunden können.

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Mach dich auf den Weg nach New South Wales

New South Wales ist der bevölkerungsreichste Bundesstaat Australiens und hat von allen australischen Staaten die abwechslungsreichsten Landschaften – von der Küste, durch den Regenwald, über Berge bis hin zur Wüste kannst du alles machen und erleben. Dazu gibt es eine einfache Regel: Ist es bei uns Winter, ist in Australien Sommer – und umgekehrt. Wenn du den Sommer liebst, gilt: Im deutschen Sommer planen und im deutschen Winter fahren!

Viel wichtiger ist aber, dass du genug Zeit einplanst, um wirklich alle Höhepunkte in New South Wales auf einer Reise sehen zu können. Seien es Walbeobachtungen, an denen dein Herz hängt, möglichst viel Entspannung am Sandstrand mit ein bisschen Abwechslung durch Shopping und Museum, ein wilder Ritt auf den Brettern oder wirklich die gesamte Tour inklusive Aborigines-Kultur, wechselnder Landschaften bis hin zu Citylife: Hilfe bei der Reiseplanung bekommst du bei den Experten der Best of Travel Group, der 19 Büros in Deutschland und der Schweiz angehören.

Ob im Wohnmobil auf eigene Faust oder per Mietwagen mit vorgebuchten Unterkünften – die Partner der Best of Travel Group stellen dir deine ganz persönliche Traumreise zusammen: vom Flug über Übernachtungsmöglichkeiten bis hin zu Events und Erlebnissen, die du nicht vergessen wirst. Kontaktiere sie einfach, erzähle ihnen von deinen Plänen, Urlaubswünschen und Ideen. Und im Handumdrehen stellen sie dir für dein Budget eine maßgeschneiderte Reise zusammen. Deine ganz persönliche Dreamtime in Downunder: mit BoTG wird sie wahr!

Und noch ein Tipp zum Schluss: Bereits zum zehnten Mal findet gegen Ende Mai für zwei Wochen „Vivid Sydney“ statt (25. Mai bis 16. Juni 2018), das weltweit größte Festival of Lights, Music and Ideas. Das ist eine super Zeit um Sydney zu erleben – spektakulär!

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