Costa Rica

Pura Vida für die Sinne
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Hast du heute schon mit leichtem Schaudern daran gedacht, dass in unseren Breitengraden bald wieder der Winter anklopft? Dann solltest du eine Reise in wärmere Gefilde in Betracht ziehen. Ein verlängertes Sommervergnügen garantiert dir zum Beispiel Costa Rica. Die Republik, die sich in mehrere Klimazonen unterteilt, verspricht zwischen November und April rund 28 °C – auch, wenn es trotz Trockenzeit mal regnen kann. In der "Green Season", die von Mai bis Oktober andauert, ist es häufiger feucht – aber dafür umso grüner und die Tierwelt umso faszinierender. Checke deinen Reisepass. Ist er noch mindestens sechs Monate gültig? Dann kannst du direkt losziehen, um dieses tolle, abwechslungsreiche und naturverbundene Stück Erde kennen- und lieben zu lernen!

Kaum ein anderer Staat in Zentralamerika ist so sehr auf seine Umwelt bedacht wie Costa Rica. Hier wird zum Beispiel nahezu der gesamte Strom aus regenerativen Energien gewonnen. Und auch in Sachen Tourismus wird darauf geachtet, dass die Gäste stets im Einklang mit dem Land und seiner Tier- und Pflanzenwelt agieren. Dieses Engagement trägt Früchte – über ein Viertel des Landes steht unter Naturschutz.

Der Artenreichtum des kleinen Landes ist legendär und zählt zu den größten der Erde: Mit einer Landesfläche von 51.100 Quadratkilometern ist Costa Rica nur etwas größer als die Schweiz und bedeckt gerade mal 0,03 Prozent der Erdoberfläche, birgt aber fünf Prozent der gesamten Flora und Fauna des Planeten. Der perfekte Ort also, um zu verweilen und durchzuatmen!

Durchatmen kannst du in Costa Rica wirklich überall. Denn gemäß dem Selbstverständnis "Es leben für immer die Arbeit und der Friede!" tut man hier sehr viel dafür, dass du entspannen und dich wohlfühlen kannst. So spielen Wellness und Genuss auch in Spas und innovativen Restaurants eine große Rolle. Ein Thermalbad unter freiem Himmel, Yogakurse, in denen du deine innere Mitte findest, oder Massagen hoch über dem Regenwald sind ein Hochgenuss – genauso wie die verschiedenen kulinarischen Führungen, die dich ebenso über belebte Märkte wie in Feinschmecker-Lokale führen, die sich der regionalen Küche mit einheimischen Produkten, teils von der eigenen Farm, verschrieben haben.

Ob in der Stadt oder auf dem Land: Costa Rica empfängt dich mit größter Gastfreundschaft – und ganzjährig angenehmen Temperaturen!

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Costa Rica ist der Beweis, dass öko nicht gleich öko ist!

Was lange Zeit vor allem mit selbstgestrickten Socken in Sandalen verbunden war, hat sich längst aus der Klischeekiste befreit: Öko ist heute die durchaus moderne Bekenntnis zu Naturschutz, zu Nachhaltigkeit und zu Gesundheit. In Costa Rica lebt man dies schon seit vielen Jahren aus voller Überzeugung, auch im Tourismus.

So klein und doch so groß

Das kleine Land, kaum größer als die Schweiz, umfasst einen riesigen Schatz – nämlich fünf Prozent der gesamten Flora und Fauna des Planeten! Riesig ist auch die Wertschätzung der Einheimischen für eben diese Natur, weswegen ökologisches Denken und Handeln wie selbstverständlich in den Alltag einfließen. Dir bietet sich in 29 Nationalparks, in privaten Schutzgebieten und zahlreichen biologischen Naturreservaten die Chance, die Schönheit dieser Umgebung zu erkunden und zu genießen. Das gilt sowohl für die Trockenwälder und Mangrovensümpfe als auch für die Bergnebelwälder – eine Form von "öko", die dir ganz bestimmt gefällt! Und wenn du etwas zur Nachhaltigkeit beitragen möchtest, buchst du eine Entdeckungstour bei einem Anbieter, der das CST-Nachhaltigkeitssiegel trägt. Darüber hinaus bieten viele Unterkünfte die Möglichkeit, einen Baum zu pflanzen und so selbst einen Beitrag zum Schutz der Umwelt zu leisten.

Aus dem Wald zum Vulkan

Zur Naturschönheit Costa Ricas zählen auch die rund 100 Vulkane, von denen einige sogar noch aktiv sind. So ist der Arenal ein echter Vorzeige-Vulkan, der mit seiner perfekten Kegelform etwa 1.670 Meter in die Höhe ragt und ab und zu auch ein wenig Rauch aufsteigen lässt. Im angrenzenden Nationalpark schaust du dir erkaltete Lava an und wirst dir bewusst, wie gewaltig die Natur sein kann. Der Irazú ist der höchste und wohl gefährlichste Vulkan des Landes, da er immer wieder Asche spuckt. Wenn du dich traust – und das solltest du – steige ganz nach oben und erblicke aus 3.432 Metern sowohl das Karibische Meer als auch den Pazifik. Nicht weniger beeindruckend: der Poás mit dem zweitgrößten Krater der Welt, an den du ganz nah herankommst, sowie der Rincón de la Vieja, der von blubbernden Schlammlöchern und Geysiren umgeben ist.

Und wenn du dann deine Rundreise fortsetzt, macht dein Herz zudem bei der Tierwelt einen Freudensprung: 900 Vogelarten, besondere Säugetiere und Reptilien verdeutlichen ein weiteres Mal, warum rund ein Viertel des Landes unter Naturschutz steht.

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Entspannen im Einklang mit der Natur

Wenn du zu den Menschen gehörst, für die schon eine Nase voll frischer Luft, die Nähe zur Natur und ruhige Nächte Wellness sind, wirst du aus Costa Rica wie neugeboren zurückkehren. Schließlich sind es gerade die Natur, die dichten Wälder und die feuchte, aber angenehme Luft, die sich hier auf Körper und Geist positiv auswirken. So versteht man Wanderungen, das Einatmen der frischen Waldluft sowie das Barfußlaufen hier genauso als Wellness wie die gute Küche. Doch du kannst das Ganze noch ausbauen...

Sportlich zur Entspannung

Ein Land, das so viel Küste zu bieten hat, ist dem Wassersport natürlich sehr verbunden. Ganz weit vorne liegt in Costa Rica das Surfen, wobei Ungeübte den hohen Wellen lieber unter Anleitung eines Surflehrers begegnen sollten. Auch Beachvolleyball und natürlich Fußball sind bei den Ticas und Ticos – den Frauen und Männern des Landes – sehr beliebt. Wer sich anschließen möchte, ist herzlich willkommen. Wenn du doch mehr Ausgleich zum heimischen Alltag suchst, sind eher die verschiedenen Entspannungsangebote wie Yoga, Wellness oder Pilates dein Ziel. Sie fordern jeden Muskel im Körper – bringen dich aber gleichzeitig völlig zur Ruhe.

Runterkommen im Spa-Himmel

Eine Massage-Liege im Freien, daneben eine kleine Auswahl duftender Öle sowie verschiedener vulkanischer Steine – und eine freundlich lächelnde Person, die dir in der nächsten Stunde dabei hilft, dich fallenzulassen und deinen Körper wieder zu vitalisieren? Für Massagen und andere Spa-Anwendungen findest du in Costa Rica echte Profis, die genau wissen, wo der Muskel drückt. Etwas ganz Besonderes sind dann auch noch die von Vulkanen gespeisten Thermalquellen, in deren heißem Wasser du relaxen kannst. Das bieten dir ganz exklusiv auch einige Resorts an, die die Quellen in ihr Wellness-Angebot aufgenommen haben.

Und apropos Resorts: Wenn du mit dem eigenen Mietwagen unterwegs bist, solltest du vorab deine Quartiere der Wegstrecke entlang buchen. Hier sind für nachhaltigen Tourismus zertifizierte Unterkünfte ein besonderes Highlight, denn sie offenbaren häufig fantastische Kulissen in der vielfältigen Natur Costa Ricas!

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Traditionelle Küche mit modernen Komponenten

Reis und Bohnen zum Frühstück? Auf jeden Fall, zumindest wenn du einmal so in den Tag starten möchtest wie die Ticos und Ticas! "Gallo Pinto" heißt die Speise, bei der die beiden genannten Zutaten noch mit Zwiebeln und frischer Paprika angemacht werden. Das schmeckt köstlich – auch, wenn man sonst eher zu Müsli gegriffen hätte. Die traditionelle Küche Costa Ricas ist geprägt von spanischen, aber auch indigenen und karibischen Einflüssen – was neben Reis und Bohnen eine unheimliche Vielfalt an Kräutern und Gewürzen zu Fleisch und fangfrischem Fisch bedeutet.

Der Übergang in eine neue kulinarische Ära

Aber auch in Sachen moderner Küche entwickelt sich etwas, gerade in der Hauptstadt San José. Hier werden traditionelle Gerichte kreativ interpretiert und auf Märkten, in Foodtrucks, Bio-Restaurants oder in den verschiedenen Szenelokalen serviert. Wenn du genau hinsiehst, fällt dir auf, dass jeder Koch, jedes Restaurant seine eigene Handschrift hat, alle aber darauf achten, frische und heimische Produkte zu zelebrieren. Die Küche ist also mehr als nur Essen in Costa Rica, sie ist eine Einstellung!

Im Viertel Escalante ist sogar eine eigene Gastronomiemeile entstanden.. Und dort widerfährt dir fast so etwas wie eine Erleuchtung, wenn du die feinen Gerichte, vornehmlich aus lokalen Erzeugnissen, kostest. So solltest du unbedingt frühzeitig bei Jose Pablo González einen Tisch reservieren. In seinem Restaurant "Al Mercat" lebt er das Konzept "von der Farm auf den Teller". Und die Farm gehört ihm selbst!

Stichwort "Markt"

Plane auch einen Besuch des Mercato Central in San José ein. Mehr als 200 Shops, Stände und Restaurants verwöhnen dich mit frischem Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch, mit köstlichen kleinen Gerichten und vielen kleinen Probierhappen. Etwas strukturierter wird der Besuch bei einer gastronomischen Tour, bei der du mittwochabends durch sieben der Betriebe geführt und diese ganz bestimmt gut gesättigt wieder verlassen wirst. Zudem erfährst du viel über die lange Historie des Marktes, über die Landwirtschaft Costa Ricas, Kaffee, Bier und Ceviche!

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Das pure Leben auf dem Land

"Pura Vida", das pure Leben, ist nicht nur ein Motto, sondern das wahre Lebensgefühl der Costa Ricaner. Gerade in ländlichen Regionen spürt man dies intensiv, wenn man mit den Bauern, Farmern und den kleinen Gemeinden abseits des stetig wachsenden San Josés in Berührung kommt. Wie? Auf dem "El Camino de Costa Rica", der 280 Kilometer von der Karibikküste über Stock und Stein, durch ländliche Gebiete und kleine Dörfer bis zum Pazifik führt – zu Fuß!

Dort kommst du schnell mit den Menschen ins Gespräch, die dich an ihrem Leben teilhaben lassen und dir auch außerhalb ihrer Gästeunterkünfte zeigen, wie Bauern und indigene Völker damals lebten und wie sie es heute tun. Kulturelles und Traditionelles, Alltägliches oder besondere Projekte, die die Gemeinden im Sinne des Umwelt- und Kulturschutzes mit dem Förderverein "Camino de Costa Rica" initiiert haben, zeigen dir Costa Rica, wie du es bislang noch nicht kanntest. Besonders schön ist auch, dass du mit den Familien in ihren Häusern leben und dort schlafen kannst, wenn du möchtest. Alternativ gibt es auch kleinere Lodges, sogenannte Cabinas, und Hotels, die für deine Übernachtung bereitstehen.

Ein Förderverein mit großen Zielen

Der Förderverein ist es auch, der dir einen Guide für deine 15-tägige Wanderung über den "Weg Costa Ricas" – so die deutsche Übersetzung – zur Seite stellt. Er zeigt dir in Routenabschnitten und entsprechend des gewünschten Schwierigkeitsgrades die Schönheit und Vielfältigkeit der Natur Costa Ricas, das Tierreich in den Bioreservaten und Nationalparks, aber auch die kleinen Dörfer und ihre Bewohner, die im Einklang mit ihrer Umwelt leben. Und natürlich sorgt der Verein auch dafür, dass du mit Pferdereiten, Rafting oder Fischen Abwechslung zu den Wanderstiefeln bekommst.

"El Camino de Costa Rica" tut das nicht nur, um dir einen unvergesslichen Urlaub zu bescheren. Erklärtes Ziel ist es, auch unbekanntere Flecken des Landes zu beleben, Besucher und Einheimische im respektvollen Umgang mit der Natur zu schulen und den Aufbau kleiner Unternehmen zu fördern. Damit das ländliche Leben eine Zukunft hat!

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Schildkröten auf Heimatkurs

Wenn du durch Costa Rica reist, begegnest du täglich verschiedenen Tieren, die sich hier heimisch fühlen. Besonders ernst damit ist es aber den Wasserschildkröten: Zur Brutzeit kommen die beeindruckenden Geschöpfe immer wieder an den Ort ihrer eigenen Geburt zurück – ganz egal, wie viele tausende Kilometer sie dafür auf sich nehmen müssen. Das Herz Mittelamerikas ist dabei Anlaufstelle für sechs der sieben existierenden Wasserschildkröten-Arten. Da ist ganz schön was los am Strand!

Die Sonne macht den Rest

Die Pazifikküste ist eine der wichtigsten Eiablageplätze der Schildkröten auf der ganzen Welt. Ein Naturspektakel der Superlative. Ob echte oder unechte Karett-, ob Oliv-, Bastard-, Suppen-, Grüne- oder Lederschildkröten: Sie legen ihre Eier in den Sand und lassen die Sonne das Ausbrüten übernehmen. Schlüpfen die kleinen Nachkömmlinge, buddeln sie sich aus und stürmen sofort ins Wasser. Richtig gut siehst du das beispielsweise in Playa Grande und dem dortigen Las Baulas-Nationalpark. Auch an den Stränden von Naranjo und Cabuyal und an vielen weiteren Orten an der Küste tobt das Schildkröten-Leben!

Die unechte Karettschildkröte, die Lederschildkröte und die Grüne Schildkröte kommen hingegen nur in der Karibik vor und sind vor allem zwischen März bis Oktober aktiv. Besuchst du während dieser Zeit das Land und darüber hinaus den Tortuguero-Nationalpark, stehen deine Chancen gut, dass du als Zuschauer dabei sein kannst. Weitere Beobachtungspunkte sind der Cahuita-Nationalpark, wo es übrigens auch Schlangen, Vögel und viele andere spannende Tiere zu sehen gibt, das Dorf Barra del Parismina sowie der Strand von Gandoca.

Schützen, erhalten, mithelfen

Wasserschildkröten erfahren in Costa Rica großen Schutz – durch das Gesetz, aber auch durch zahlreiche private Organisationen, die das Aussterben dieser über 200 Millionen Jahre alten Gattung verhindern möchten. Eigens errichtete Brutstationen sorgen dafür, dass die empfindlichen Jungtiere einen guten Start ins Leben haben. Wenn du möchtest, kannst du ihnen während deiner Reise über die Schulter schauen und auch selbst helfen.

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Ab Juli wird’s riesig!

Denn ab Juli kommen die Wale vor die Pazifikküste Costa Ricas. Und wenn wir Wale sagen, meinen wir nicht drei oder 300 Stück, sondern sage und schreibe 6.000 Giganten der Meere! Sowohl im Süden als auch im Norden tauchen die Tiere immer wieder aus dem Wasser und bieten dir ein tolles Schauspiel. Bis Oktober hast du Zeit, dann verschwinden sie genau so plötzlich, wie sie gekommen sind – bis sie im nächsten Jahr zurückkehren.

Ein Stelldichein der Meeresgiganten

Doch die Buckelwale kommen nicht einfach hier her, weil es so schön ist. Sie kommen, um sich zu paaren und ihren Nachwuchs zur Welt zu bringen. Wenn du dich etwas länger auf die Lauer legst und die Ohren spitzt, hörst du sie sogar singen. Das ist jedoch Wassersportlern vorbehalten, die den Tieren nahe genug kommen, damit das menschliche Ohr die Klänge wahrnehmen kann. Bleibst du lieber im Trockenen, ist das völlig in Ordnung. Denn auch dann fasziniert der Anblick der vielen Meeresriesen sowie ihrer "kleinen" Nachkömmlinge.

Wo du am meisten siehst? Wir empfehlen einen Besuch im Bahía-Ballena-Nationalpark sowie in Bahía Drake, wo verschiedene Anbieter Walbeobachtungs-Touren offerieren. Die meisten von ihnen respektieren dabei auch die Spielregeln, Abstand zu den Tieren zu halten und unnötigen Lärm zu vermeiden. Solltest du auf offenem Meer mit der Seekrankheit zu kämpfen haben, siehst du auch von Land gut. Berühmt für ihren tollen Ausblick sind die Orte Golfo Dulce und Puerto Jimenez auf der Osa-Halbinsel. Hier tummelt sich aber nicht nur der "König der Meere", sondern noch ein anderer beliebter Zeitgenosse: auch der Delfin sorgt gerne für den einen oder anderen Glücksmoment.

Nur gucken, nicht anfassen

Wie du weißt, wird in Costa Rica alles Schützenswerte auch wirklich geschützt. Deswegen ist das Schwimmen mit Walen oder Delfinen gesetzlich untersagt.
Aber gucken ist doch auch schon ein Highlight, oder?

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Die große "Piepshow"

So wie du ziehen auch viele Vogelarten aus, um die Wintermonate ihrer Heimat andernorts zu überbrücken. Mehr als 200 Zugvögel sind es, die ab August den Weg nach Costa Rica antreten und dort entweder bis Mai verweilen oder noch ein Stück weiterziehen, um dann von März bis Mai zur Brutzeit wieder zurückzukehren. Für dich bedeutet das: Auf deiner Reise durch Costa Rica umgibt dich fröhliches Gezwitscher und damit auch das Gefühl von Frühling!

In ganz Costa Rica triffst du die verschiedenen Vogelspezies an und kannst ihnen dabei zusehen, wie sie in ihren berühmten Formationen zuhauf am Himmel entlang- oder ihren Nachwuchs großziehen. Meist sind es Tiere aus Alaska, Kanada oder der Arktis, die du zuhause nicht triffst. Dazu zählen diverse Greif- und Watvögel, Tangaren, Grasmücken, Wasserläufer oder Kolibris. Und alle orientieren sich unterschiedlich. Wusstest du zum Beispiel, dass einige sich nach den Geräuschen des Meeres richten, während andere die Erdanziehungskraft für ihre Flugortung gen Sommer nutzen?

Buntes Gefieder das gesamte Jahr

Ist gerade nicht die Zeit für Vogelmigration, heißt das noch lange nicht, dass du auf die Vogelbeobachtung verzichten musst – über 900 Vogelarten sind hier heimisch. Darunter auch der begehrte bunte Quetzal, der auch als Göttervogel bekannt ist. Er schimmert in knalligem Grün, Rot und Weiß. Du brauchst dennoch ein wenig Glück, ihn anzutreffen – und den richtigen Ort. Reise von Januar bis Juli nach Monteverde und San Gerardo de Dota und deine Chancen steigen deutlich. Auch in den Nationalparks Braulio Carrillo, Chirripó sowie Los Quetzales werden die farbenfrohen Zeitgenossen häufig gesichtet. San Gerardo de Dota zählt weltweit zu den besten Orten, um Quetzale zu beobachten.

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Wo Costa Rica noch ganz ursprünglich ist

In ganz Costa Rica steht die Natur an erster Stelle – und der Mensch und damit auch der Tourismus hat sich dem Schutz dieser wirklich tollen Landschaften mit seinen Tieren und Pflanzen zu fügen. Aber auch der Ökotourismus bringt Menschen mit sich. Wenn dir das an den Stränden oder in den Städten des Festlandes zu viel wird, bietet die Republik eine Ausweichmöglichkeit, die dich wirklich "back to the roots" bringt: die Osa-Halbinsel. Nicht umsonst gilt sie bis heute als der "Wilde Süden".

Luxus-Hotels suchst du hier vergeblich, denn du schläfst in kleinen Lodges, die vielleicht keine Sterne-Kategorie, aber allen Komfort mitbringen, den es für deine Reise in den wilden Süden braucht. Auch eine Nacht in einer kleinen "Cabina" im Wald oder bei Einheimischen ist ein tolles Erlebnis – denn näher kommst du sonst weder Land noch Menschen. Vielleicht doch, nämlich in den kleinen Familienrestaurants, die nicht auf "edel", sondern auf "schmeckt" setzen und dir Gerichte auf den Teller zaubern, die Einblick in die teils indigene, teils spanische Kultur geben. Hier könnte man doch eigentlich bleiben…

Raus in die wahre Wildnis

Würde man das tun, würde man die so wichtige und mit kleinen Abenteuern gespickte landschaftliche Umgebung allerdings verpassen. Also nichts wie raus in die Wildnis, die sich unter anderem im Nationalpark Corcovado abspielt. Der dortige Regenwald ist nicht nur besonders unberührt, er gilt zudem als Epizentrum der Artenvielfalt Costa Ricas. Ganze drei Prozent der weltweiten Biodiversität finden sich auf der 41.788 Hektar großen Fläche des Parks, der schon einmal beinahe den Goldgräbern zum Opfer gefallen wäre.

Was schwimmt da?

Es könnte ein Wal sein, denn vor der Osa-Halbinsel tummeln sich die Riesen der Meere gerne. Vielleicht, weil der Nationalpark Marino Ballena in seiner Form einer Walflosse ähnelt? Du jedenfalls schaust dir den Park und von dort aus auch die Wale an. Und die Delfine. Ach, und die Meeresschildkröten. Zieht es dich dann doch eher in den Bergnebelwald nach Monteverde , begegnest du dort vielleicht noch dem Quetzal – dem Göttervogel, um den sich so viele Geschichten ranken.

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Lebensfreude pur: Auf nach Costa Rica!

Wer wahre Vielfalt sucht, wird in Costa Rica also fündig. Dies fängt bei der Kultur an: Ob indigener oder spanischer Herkunft, alle leben friedlich und fleißig neben- und vor allem miteinander! So engagieren sich die Menschen aus den großen Städten, um ihren Mitmenschen in den entlegenen Dörfern eine gute Zukunft zu sichern. Dort wiederum hilft man den Menschen in der Stadt, die Natur und die Zusammenhänge des Ökosystems besser zu verstehen und zu schätzen. So eint sie auch alle ein Ziel: Das Land, das sie so lieben, vor schädlichen Einflüssen zu schützen.

Ökotourismus mit Wellness-Faktor

Dass sie gut daran tun, wirst du merken, wenn du im Regenwald tief Luft holst und spürst, wie sich Geist und Körper in dieser unnachahmlichen Umgebung erholen. Oder wenn du dich nach einer Massage mit Vulkangestein in das warme Thermalbad unter klarem Himmel setzt. So entspannt, so ausgeglichen – das ist Costa Rica. Kein Wunder also, dass auch die tierische Vielfalt sich hier besonders wohlfühlt. Und auch sie wird zu Recht geschützt, sei es der Wal, der Vogel oder die Schildkröte.

Nicht streng, sondern lebensbejahend

Diese besondere Form des Schutzgedankens, der in unseren Breitengraden eher als Strenge interpretiert würde, ist in Costa Rica das genaue Gegenteil. Hier wird sehr positiv und lebensbejahend dafür gesorgt, dass sich sowohl Einheimische als auch Gäste noch sehr lange an dem Kleinod in Zentralamerika erfreuen und neue Kraft schöpfen können. Diese pure Lebensfreude, das viel zitierte "Pura Vida", bleibt dir auf deiner Reise nicht verborgen – und du kannst vielleicht ein wenig davon auch nach deiner Rückkehr nach Hause mitnehmen!

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