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Đà Lat
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Sa Pa
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Sa Pa
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Khu phô cô Hà Nội
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Kinh thành Huế
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Ha-Long
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Mũi Né
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Mũi Né
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Bootstour im Mekongdelta
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Mỹ Thọ
Tây Phương
Architektonische Highlights
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Đao Phú Quốc
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Đao Phú Quốc
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Chua Ngoc Hoang
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Van Mieu-Quoc Tu Giam
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Ho Hoan Kiem
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Nha Trang
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Nha Trang
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Po Klong Garai
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Phan Rang-Tháp Chàm
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Ngũ Hành Sơn
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Mường Sang
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    Touristenattraktionen

    Geographical

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  • My Son

    Touristenattraktionen
    • My Son© Elzbieta Sekowska, Thinkstock

    Urplötzlich ragen aus dem dichten Grün des Dschungels die bemoosten, von Farnen umrankten rostroten Tempeltürme von My Son. Vom 4.bis zum 13.Jh. war My Son das bedeutende religiöse und kulturelle Zentrum der Cham. Die Gründung des dem Gott Shiva geweihten Heiligtums wird dem Champa-König Bhadravarman zugeschrieben, dessen Herrschersitz nahe dem heutigen Tra Kieu lag. Seit dem 7.Jh. wurden die ersten, aus Holz errichteten Sakralbauten durch Ziegelbauten ersetzt. Beim Bau wurde weder Mörtel noch Kalk verwendet, das Harz des Cau-Day-Baums hielt die Mauern zusammen. My Son mag für manche Urlauber nur eine Ansammlung von vergessenen Ruinen sein - Türme, Mauern und Tempel, die zudem extrem unter dem Krieg gelitten haben. Nachdem Vietcong das Tal als vermeintlich sicheres Versteck entdeckt hatten, erklärte die US-Armeeführung die Region zur freien Feuerzone. Nur ein Bruchteil der ursprünglich 70 Sakralbauten blieb bei den Bombardements unbeschädigt. Wer aber die Kultur des Champa-Reichs vertiefend studieren möchte, kommt an My Son nicht vorbei. Zu Recht hat die Unesco die Tempelstadt 1999 unter den Schutz des Weltkulturerbes gestellt. Die Cham-Tempel unterhalb des Berges My Son (Schöner Berg) sind in vier Gruppen eingeteilt: Gruppe A zeigt Steinreliefs, Gruppe B ein prächtiges Tor, das sich zum Heiligtum öffnet. In Gruppe C weisen die Ziegelwände überwiegend Cham-Motive auf, und Gruppe D ist ein Ensemble aus sechs Gebäuden und dem sogenannten Stelenhof mit Opfertafeln. Da bis heute unzählige Landminen in der Erde um My Son verborgen sind, sollte man unter keinen Umständen die ausgewiesenen Pfade verlassen.

    • My Son© Elzbieta Sekowska, Thinkstock

    Urplötzlich ragen aus dem dichten Grün des Dschungels die bemoosten, von Farnen umrankten rostroten Tempeltürme von My Son. Vom 4.bis zum 13.Jh. war My Son das bedeutende religiöse und kulturelle Zentrum der Cham. Die Gründung des dem Gott Shiva geweihten Heiligtums wird dem Champa-König Bhadravarman zugeschrieben, dessen Herrschersitz nahe dem heutigen Tra Kieu lag. Seit dem 7.Jh. wurden die ersten, aus Holz errichteten Sakralbauten durch Ziegelbauten ersetzt. Beim Bau wurde weder Mörtel noch Kalk verwendet, das Harz des Cau-Day-Baums hielt die Mauern zusammen. My Son mag für manche Urlauber nur eine Ansammlung von vergessenen Ruinen sein - Türme, Mauern und Tempel, die zudem extrem unter dem Krieg gelitten haben. Nachdem Vietcong das Tal als vermeintlich sicheres Versteck entdeckt hatten, erklärte die US-Armeeführung die Region zur freien Feuerzone. Nur ein Bruchteil der ursprünglich 70 Sakralbauten blieb bei den Bombardements unbeschädigt. Wer aber die Kultur des Champa-Reichs vertiefend studieren möchte, kommt an My Son nicht vorbei. Zu Recht hat die Unesco die Tempelstadt 1999 unter den Schutz des Weltkulturerbes gestellt. Die Cham-Tempel unterhalb des Berges My Son (Schöner Berg) sind in vier Gruppen eingeteilt: Gruppe A zeigt Steinreliefs, Gruppe B ein prächtiges Tor, das sich zum Heiligtum öffnet. In Gruppe C weisen die Ziegelwände überwiegend Cham-Motive auf, und Gruppe D ist ein Ensemble aus sechs Gebäuden und dem sogenannten Stelenhof mit Opfertafeln. Da bis heute unzählige Landminen in der Erde um My Son verborgen sind, sollte man unter keinen Umständen die ausgewiesenen Pfade verlassen.


  • Đà Lat

    Geographical
    • © Hien Phung Thu, Shutterstock

    Vom Lieblingsort heimwehgeplagter Europäer zum Touristen-Hotspot und Reiseziel frisch vermählter Vietnamesen - so lässt sich die Entwicklung dieser Stadt beschreiben. Letzteres mag daran liegen, dass für die jungen Vietnamesen die vielen Seen, Wasserfälle und Wälder den Inbegriff von Romantik darstellen. Wenn dann noch im Frühjahr die Kirschbäume in üppigem Rosa blühen, ist das Erlebnis geradezu perfekt - obwohl es hier oft regnet. Ein gutes Jahrhundert ist vergangen, seit der Arzt Alexandre Yersin 1897 in dem 1475 m hoch gelegenen Ort ein Sanatorium gründete. Noch einmal 15 Jahre dauerte es, bis sich die ersten Europäer ansiedelten. Jene, die es sich leisten konnten, so auch der letzte vietnamesische Kaiser Bao Dai, ließen Villen in den Pinienwäldern oberhalb des Xuan-Huong-Sees bauen, der heutzutage leider zunehmend austrocknet. Zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen gehörte die Tiger- und Elefantenjagd in den damals noch dichten Wäldern.

    • Đà Lat
    • © Hien Phung Thu, Shutterstock

    Vom Lieblingsort heimwehgeplagter Europäer zum Touristen-Hotspot und Reiseziel frisch vermählter Vietnamesen - so lässt sich die Entwicklung dieser Stadt beschreiben. Letzteres mag daran liegen, dass für die jungen Vietnamesen die vielen Seen, Wasserfälle und Wälder den Inbegriff von Romantik darstellen. Wenn dann noch im Frühjahr die Kirschbäume in üppigem Rosa blühen, ist das Erlebnis geradezu perfekt - obwohl es hier oft regnet. Ein gutes Jahrhundert ist vergangen, seit der Arzt Alexandre Yersin 1897 in dem 1475 m hoch gelegenen Ort ein Sanatorium gründete. Noch einmal 15 Jahre dauerte es, bis sich die ersten Europäer ansiedelten. Jene, die es sich leisten konnten, so auch der letzte vietnamesische Kaiser Bao Dai, ließen Villen in den Pinienwäldern oberhalb des Xuan-Huong-Sees bauen, der heutzutage leider zunehmend austrocknet. Zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen gehörte die Tiger- und Elefantenjagd in den damals noch dichten Wäldern.

    • Đà Lat

  • Sa Pa

    Geographical
    • Sa Pa© yimwow, Thinkstock

    Sa Pa wurde von den Franzosen um 1900 als Luftkurort mit Militärsanatorium ausgebaut. Hübsche Villen, burgähnliche Landhäuser und eine Kirche zeugen von der Kolonialepoche. Obwohl Sa Pa so abgelegen und der kälteste und nebligste Ort in Vietnam ist, hat es sich zu einem trubeligen und an Wochenenden regelrecht überlaufenen Touristenort entwickelt. Das Städtchen verteilt sich in hügeliger Lage auf einer Höhe von 1560 m zu Füßen des oft von Wolken verhüllten Bergs Fan Si Pan und der Alpenkulisse der Hoang-Lien-Son-Kette. Attraktionen sind vor allem die herrliche Berglandschaft und die Bergvölker mit ihren bunten Trachten. Nicht alle tragen heute noch ihre farbenprächtigen, bestickten Trachten und den schweren Silberschmuck - meist nur die Frauen, oft nur an Festtagen und auf dem Wochenendmarkt.

    • Sa Pa© yimwow, Thinkstock

    Sa Pa wurde von den Franzosen um 1900 als Luftkurort mit Militärsanatorium ausgebaut. Hübsche Villen, burgähnliche Landhäuser und eine Kirche zeugen von der Kolonialepoche. Obwohl Sa Pa so abgelegen und der kälteste und nebligste Ort in Vietnam ist, hat es sich zu einem trubeligen und an Wochenenden regelrecht überlaufenen Touristenort entwickelt. Das Städtchen verteilt sich in hügeliger Lage auf einer Höhe von 1560 m zu Füßen des oft von Wolken verhüllten Bergs Fan Si Pan und der Alpenkulisse der Hoang-Lien-Son-Kette. Attraktionen sind vor allem die herrliche Berglandschaft und die Bergvölker mit ihren bunten Trachten. Nicht alle tragen heute noch ihre farbenprächtigen, bestickten Trachten und den schweren Silberschmuck - meist nur die Frauen, oft nur an Festtagen und auf dem Wochenendmarkt.


  • Khu phô cô Hà Nội

    Geographical
    • © thehikinglawyer, Shutterstock

    Kein Hanoi-Besucher kommt an der Altstadt vorbei. Ihr Herz schlägt im Handwerkerviertel, das sich ab dem 11.Jh. bildete, als Kaiser Ly Thai To die Hauptstadt nach Thang Long verlegte. Um den Kaiserpalast formte sich ein Ring aus 36 Dörfern - in jedem Ort gab es ein anderes Handwerk oder Gewerbe. Zünfte, Innungen und Gilden entstanden. Aus dieser Zeit übrig geblieben sind die "36 Gassen". Da sich in jeder Straße eine bestimmte Zunft niedergelassen hatte, sind sie nach den Waren benannt, die einstmals hier verkauft wurden: Hang Ca ist die Fischgasse, Hang Bo die Korbgasse, Hang Buom die Gasse der Segelmacher, Hang Non die der Hutmacher und Hang Hom die Sarggasse. Leider sind die Backsteinhäuser aus dem 19.Jh. vom Bauboom bedroht. Auch die Auslagen der Geschäfte haben sich den Bedürfnissen des Touristenstroms angepasst. Ab 15, spätestens 17 bis um 21 Uhr bricht in der Rushhour der Irrsinn auf zwei Rädern aus, stinkend und laut knatternd. Oft geht es nicht einmal mehr zu Fuß weiter, ob auf dem erbarmungslos vollgeparkten Minibürgersteig oder auf der Straße im Stau zwischen Hunderten von brummenden, dauerhupenden Mopeds. Wo noch Platz ist, wird kurzerhand auf dem Gehweg gefahren - im Affenzahn. Da hilft nur abwarten und Tee trinken oder ein bia hoi-Bier in einer der klimatisierten Kneipen oder in einem der schicken Cafés . . .

    • © thehikinglawyer, Shutterstock

    Kein Hanoi-Besucher kommt an der Altstadt vorbei. Ihr Herz schlägt im Handwerkerviertel, das sich ab dem 11.Jh. bildete, als Kaiser Ly Thai To die Hauptstadt nach Thang Long verlegte. Um den Kaiserpalast formte sich ein Ring aus 36 Dörfern - in jedem Ort gab es ein anderes Handwerk oder Gewerbe. Zünfte, Innungen und Gilden entstanden. Aus dieser Zeit übrig geblieben sind die "36 Gassen". Da sich in jeder Straße eine bestimmte Zunft niedergelassen hatte, sind sie nach den Waren benannt, die einstmals hier verkauft wurden: Hang Ca ist die Fischgasse, Hang Bo die Korbgasse, Hang Buom die Gasse der Segelmacher, Hang Non die der Hutmacher und Hang Hom die Sarggasse. Leider sind die Backsteinhäuser aus dem 19.Jh. vom Bauboom bedroht. Auch die Auslagen der Geschäfte haben sich den Bedürfnissen des Touristenstroms angepasst. Ab 15, spätestens 17 bis um 21 Uhr bricht in der Rushhour der Irrsinn auf zwei Rädern aus, stinkend und laut knatternd. Oft geht es nicht einmal mehr zu Fuß weiter, ob auf dem erbarmungslos vollgeparkten Minibürgersteig oder auf der Straße im Stau zwischen Hunderten von brummenden, dauerhupenden Mopeds. Wo noch Platz ist, wird kurzerhand auf dem Gehweg gefahren - im Affenzahn. Da hilft nur abwarten und Tee trinken oder ein bia hoi-Bier in einer der klimatisierten Kneipen oder in einem der schicken Cafés . . .


  • Kinh thành Huế

    Architektonische Highlights
    • © Efired, Shutterstock

    Am linken Ufer des Song-Huong-Flusses liegt die Zitadelle aus dem 17.Jh., die 1993 als Welterbe unter den Schutz der Unesco gestellt wurde. Sie ist umgeben von einer über 10 km langen Mauer auf einem 6 m hohen Erdwall. Die Umfassungsmauer war bis zu 20 m dick. Die Zitadelle war einst ein Staat in der Stadt, mit Tempeln, Beamtenwohnungen, Ziergärten, breiten und schattigen Straßen. Alles war streng nach den Regeln der Geomantik und im Einklang mit den Erfordernissen der Astrologie angelegt, sodass der harmonische Gleichklang mit der Natur gefunden werden konnte. Schachtelartig umschließen sich die drei Stadtanlagen: außen die Zitadelle für die Beamten, dann die Kaiserstadt. Prächtigster Teil ist der alte Kaiserpalast, die so genannte "Verbotene Stadt", in der Bibliothek, private Empfangsräume und Tempelhallen zu besichtigen sind. Über die Phu-Xuan-Brücke erreicht man den 1809 erbauten, 37 m hohen Flaggenturm, auf dem an Festtagen die gelbe Flagge der "Himmlischen Dynastie" flatterte. Das wuchtige Mittagstor ist das Haupttor zur Kaiserstadt. Früher durfte nur der Kaiser diesen Eingang benutzen. Oben auf diesem Tor befindet sich der der Fünf-Phönix-Pavillon, mit seinen neun Ziegeldächern: hier erschien der Kaiser zur Bekanntgabe wichtiger Angelegenheiten. Ebenfalls an diesem Ort verkündete 1945 der letzte Nguyen-Herrscher seinen Rücktritt. Über einen Hof und die Brücke Trung Dao gelangt man in den Thronsaal, der in den Herrscherfarben Rot und Gold ausgekleidet ist. In der Mitte der Halle saß der Kaiser auf einem prächtig geschnitzten, vergoldeten Thron. Auf dem Hof der Feierlichkeiten, der von neun Stelen unterteilt wird, hatten die aufwartenden Mandarine zu stehen, entsprechend ihren Rängen und unterteilt in zivile Beamte (rechts) und hohe militärische Beamte (links). Durch die Goldene Pforte gelangt man in den Palast der Gesetze des Himmels mit dem dahinter liegenden, eigentlichen kaiserlichen Palast. Rechts und links davon bereiteten sich die Beamten in den Hallen der Mandarine auf die Audienz beim Kaiser vor - heute dürfen sich hier die Besucher als solche verkleiden. Wendet man sich nach links, dann steht man vor dem privaten Bereich des Herrschers. Hier bewachten einst Eunuchen den kaiserlichen Harem. Im königlichen Duyet Thi Duong Theater finden mehrmals täglich "ca hue" (Volksmusikaufführungen) statt. Verlässt man die Kaiserstadt über das Osttor, so sollte man den Museumskomplex ansteuern. Unweit der südöstlichen Ecke der Mauer wurde im ehemaligen Long-An-Palast das sehenswerte Palastmuseum eingerichtet.

    • © Efired, Shutterstock

    Am linken Ufer des Song-Huong-Flusses liegt die Zitadelle aus dem 17.Jh., die 1993 als Welterbe unter den Schutz der Unesco gestellt wurde. Sie ist umgeben von einer über 10 km langen Mauer auf einem 6 m hohen Erdwall. Die Umfassungsmauer war bis zu 20 m dick. Die Zitadelle war einst ein Staat in der Stadt, mit Tempeln, Beamtenwohnungen, Ziergärten, breiten und schattigen Straßen. Alles war streng nach den Regeln der Geomantik und im Einklang mit den Erfordernissen der Astrologie angelegt, sodass der harmonische Gleichklang mit der Natur gefunden werden konnte. Schachtelartig umschließen sich die drei Stadtanlagen: außen die Zitadelle für die Beamten, dann die Kaiserstadt. Prächtigster Teil ist der alte Kaiserpalast, die so genannte "Verbotene Stadt", in der Bibliothek, private Empfangsräume und Tempelhallen zu besichtigen sind. Über die Phu-Xuan-Brücke erreicht man den 1809 erbauten, 37 m hohen Flaggenturm, auf dem an Festtagen die gelbe Flagge der "Himmlischen Dynastie" flatterte. Das wuchtige Mittagstor ist das Haupttor zur Kaiserstadt. Früher durfte nur der Kaiser diesen Eingang benutzen. Oben auf diesem Tor befindet sich der der Fünf-Phönix-Pavillon, mit seinen neun Ziegeldächern: hier erschien der Kaiser zur Bekanntgabe wichtiger Angelegenheiten. Ebenfalls an diesem Ort verkündete 1945 der letzte Nguyen-Herrscher seinen Rücktritt. Über einen Hof und die Brücke Trung Dao gelangt man in den Thronsaal, der in den Herrscherfarben Rot und Gold ausgekleidet ist. In der Mitte der Halle saß der Kaiser auf einem prächtig geschnitzten, vergoldeten Thron. Auf dem Hof der Feierlichkeiten, der von neun Stelen unterteilt wird, hatten die aufwartenden Mandarine zu stehen, entsprechend ihren Rängen und unterteilt in zivile Beamte (rechts) und hohe militärische Beamte (links). Durch die Goldene Pforte gelangt man in den Palast der Gesetze des Himmels mit dem dahinter liegenden, eigentlichen kaiserlichen Palast. Rechts und links davon bereiteten sich die Beamten in den Hallen der Mandarine auf die Audienz beim Kaiser vor - heute dürfen sich hier die Besucher als solche verkleiden. Wendet man sich nach links, dann steht man vor dem privaten Bereich des Herrschers. Hier bewachten einst Eunuchen den kaiserlichen Harem. Im königlichen Duyet Thi Duong Theater finden mehrmals täglich "ca hue" (Volksmusikaufführungen) statt. Verlässt man die Kaiserstadt über das Osttor, so sollte man den Museumskomplex ansteuern. Unweit der südöstlichen Ecke der Mauer wurde im ehemaligen Long-An-Palast das sehenswerte Palastmuseum eingerichtet.


  • Hội An

    Geographical
    • Hội An© kershawj, Thinkstock

    Mittelmeercharme und Exotik des Fernen Ostens sind hier auf einzigartige Weise miteinander verbunden. Beim Gang durch die malerischen Gassen fällt es schwer, sich vorzustellen, dass Hoi An vor 300 Jahren eine der bedeutendsten Hafenstädte in Südostasien war - eine Gründung der Cham, die von den Nguyen-Herrschern ausgebaut wurde. Als immer größere Schiffe gebaut wurden und der Zwischenstopp in kleineren Häfen nicht mehr nötig war, geriet Hoi An Anfang des 19.Jh. ins Abseits. Erst Anfang der 1990er-Jahre erwachte die Stadt dank des internationalen Tourismus wieder. Die Folgen der rasanten Entwicklung sind sichtbar: Urige Kramläden gibt es kaum noch, immer mehr auswärtige Geschäftsleute verwandeln die Stadt in eine Ansammlung von Souvenirshops, Restaurants und kleinen Hotels. Wie schön, dass sich Hoi An den Ruf als vietnamesische "Schneiderstadt" bewahren konnte. Hier kann man morgens Maß nehmen lassen und abends in einem Seidenanzug oder -kleid ausgehen.

    • Hội An
    • Hội An© kershawj, Thinkstock

    Mittelmeercharme und Exotik des Fernen Ostens sind hier auf einzigartige Weise miteinander verbunden. Beim Gang durch die malerischen Gassen fällt es schwer, sich vorzustellen, dass Hoi An vor 300 Jahren eine der bedeutendsten Hafenstädte in Südostasien war - eine Gründung der Cham, die von den Nguyen-Herrschern ausgebaut wurde. Als immer größere Schiffe gebaut wurden und der Zwischenstopp in kleineren Häfen nicht mehr nötig war, geriet Hoi An Anfang des 19.Jh. ins Abseits. Erst Anfang der 1990er-Jahre erwachte die Stadt dank des internationalen Tourismus wieder. Die Folgen der rasanten Entwicklung sind sichtbar: Urige Kramläden gibt es kaum noch, immer mehr auswärtige Geschäftsleute verwandeln die Stadt in eine Ansammlung von Souvenirshops, Restaurants und kleinen Hotels. Wie schön, dass sich Hoi An den Ruf als vietnamesische "Schneiderstadt" bewahren konnte. Hier kann man morgens Maß nehmen lassen und abends in einem Seidenanzug oder -kleid ausgehen.

    • Hội An

  • Ha-Long

    Landschaftliche Highlights
    • Ha-Long© Maks08, Thinkstock

    Aus dem dunklen Grün der Umgebung ragen bewaldete Kegel, Felsspitzen und Bergrücken abrupt und scheinbar ohne Sockel empor: Kein Wunder, dass sich diese sagenhafte Turmkarstlandschaft schnell zu einer touristischen Attraktion entwickelte. Die im Lauf von Jahrmillionen entstandenen Kalksteinformationen nehmen es an Schönheit mit der Ha-Long-Bucht auf - mit dem Unterschied, dass das Wasser fehlt. Im Herzen der spektakulären Landschaft liegt die Provinzhauptstadt Ninh Binh. Früher glich sie trotz ihrer rund 50.000 Einwohner eher einem beschaulichen Dorf. Das hat sich geändert, seit vor allem Individualreisende die Gegend entdeckt haben. Sehr beliebt ist der kleine Ort Tam Coc, wo die Boote für Touren ablegen.

    • Đội 2 văn lâm, Ninh Binh
    • Ha-Long© Maks08, Thinkstock

    Aus dem dunklen Grün der Umgebung ragen bewaldete Kegel, Felsspitzen und Bergrücken abrupt und scheinbar ohne Sockel empor: Kein Wunder, dass sich diese sagenhafte Turmkarstlandschaft schnell zu einer touristischen Attraktion entwickelte. Die im Lauf von Jahrmillionen entstandenen Kalksteinformationen nehmen es an Schönheit mit der Ha-Long-Bucht auf - mit dem Unterschied, dass das Wasser fehlt. Im Herzen der spektakulären Landschaft liegt die Provinzhauptstadt Ninh Binh. Früher glich sie trotz ihrer rund 50.000 Einwohner eher einem beschaulichen Dorf. Das hat sich geändert, seit vor allem Individualreisende die Gegend entdeckt haben. Sehr beliebt ist der kleine Ort Tam Coc, wo die Boote für Touren ablegen.

    • Đội 2 văn lâm, Ninh Binh

  • Vịnh Hạ Long

    Landschaftliche Highlights
    • © Igor Plotnikov, Shutterstock

    Die spektakuläre Ha-Long-Bucht ist Vietnams landschaftliches Juwel, 1994 wurde sie in die Liste des Unesco-Welterbes aufgenommen. Rund 2000 Inseln ragen aus dem Wasser des Golfs von Tongking. Die Fläche der Bucht entspricht mit gut 1500 km2 knapp der doppelten Fläche von Berlin. Für die Entstehung gibt es zwei Erklärungen: zunächst eine wissenschaftliche, die besagt, dass die Felsen zur südwestchinesischen Kalktafel gehörten und nach der letzten Eiszeit vom Meer überspült wurden. Und eine Legende: Um mongolische Invasoren abzuwehren, soll einst ein Drache vom Himmel geflogen sein und die Landschaft mit seinem Schwanz zertrümmert haben, damit die Reiterheere ein Hindernis fänden. Dann tauchte der Drache ins Meer ab, damit das Wasser die Täler fluten konnte. Die beiden früher einmal idyllischen Fischerhäfen an der Bucht, Hon Gai und Bai Chay, heißen heute Ha Long City und sind durch eine Brücke miteinander verbunden. Sie haben sich in einen trubeligen Vergnügungsort verwandelt - mit einer pausenlos wachsenden Skyline von Hotels, mit Nachtmarkt, Kasino, einem Wasserpuppentheater und einer gigantischen Zirkusarena auf der Tuan-Chau-Halbinsel. Zur Schönheit der Ha-Long-Bucht tragen v.a. die zahlreichen Tropfsteinhöhlen bei, die man bei einer Bootstour besichtigen kann.

    • Thành phố Hạ Long
    • © Igor Plotnikov, Shutterstock

    Die spektakuläre Ha-Long-Bucht ist Vietnams landschaftliches Juwel, 1994 wurde sie in die Liste des Unesco-Welterbes aufgenommen. Rund 2000 Inseln ragen aus dem Wasser des Golfs von Tongking. Die Fläche der Bucht entspricht mit gut 1500 km2 knapp der doppelten Fläche von Berlin. Für die Entstehung gibt es zwei Erklärungen: zunächst eine wissenschaftliche, die besagt, dass die Felsen zur südwestchinesischen Kalktafel gehörten und nach der letzten Eiszeit vom Meer überspült wurden. Und eine Legende: Um mongolische Invasoren abzuwehren, soll einst ein Drache vom Himmel geflogen sein und die Landschaft mit seinem Schwanz zertrümmert haben, damit die Reiterheere ein Hindernis fänden. Dann tauchte der Drache ins Meer ab, damit das Wasser die Täler fluten konnte. Die beiden früher einmal idyllischen Fischerhäfen an der Bucht, Hon Gai und Bai Chay, heißen heute Ha Long City und sind durch eine Brücke miteinander verbunden. Sie haben sich in einen trubeligen Vergnügungsort verwandelt - mit einer pausenlos wachsenden Skyline von Hotels, mit Nachtmarkt, Kasino, einem Wasserpuppentheater und einer gigantischen Zirkusarena auf der Tuan-Chau-Halbinsel. Zur Schönheit der Ha-Long-Bucht tragen v.a. die zahlreichen Tropfsteinhöhlen bei, die man bei einer Bootstour besichtigen kann.

    • Thành phố Hạ Long

  • Mũi Né

    Geographical
    • © Victor Chaika, Shutterstock

    Der kleine Ort Mui Ne hat einen lebendigen Hafen und einige kleine Fischsaucenfabriken. Am Ende der gleichnamigen Halbinsel leuchten rotorangefarbene bis gelbweiße Sandhügel und Dünen (Bao Trang), die mit Jeeps, Quadbikes oder zu Fuß (feste Schuhe anziehen, der Sand glüht schon um 9 Uhr morgens) erobert werden.

    • Mũi Né
    • © Victor Chaika, Shutterstock

    Der kleine Ort Mui Ne hat einen lebendigen Hafen und einige kleine Fischsaucenfabriken. Am Ende der gleichnamigen Halbinsel leuchten rotorangefarbene bis gelbweiße Sandhügel und Dünen (Bao Trang), die mit Jeeps, Quadbikes oder zu Fuß (feste Schuhe anziehen, der Sand glüht schon um 9 Uhr morgens) erobert werden.

    • Mũi Né

  • Cao Dai Tempel

    Architektonische Highlights
    • © Nguyen Dang Duy, Shutterstock

    Man mag deren Religion als schrillen Mix abtun – doch schon allein der Architektur wegen solltest du dem Cao-Dai-Tempel einen Besuch abstatten. Er steht im Dorf Long Hoa, ca. 4 km östlich des Stadtzentrums, auf einem weitläufigen Gelände (dem „Heiligen Stuhl“), das zeitweilig von bis zu 100 000 Anhängern bewohnt wurde. Der Tempel ist eine Mischung aus doppeltürmiger Kathedrale, Pagode mit Rundturm und Moschee mit Kuppeldach. Im Inneren fallen der tiefblaue Himmel mit Sternen aus Spiegelglas, die drachenumschlungenen Säulen, der achteckige Altar und die Weltkugel auf. Viermal täglich – um 6, 12 und 18 Uhr sowie um Mitternacht – findet die Gebetszeremonie statt, die Touristen von der Balustrade aus beobachten dürfen. Da die Vormittagszeremonien stark überlaufen sind, ist es ratsam, das Abend- bzw. Nachtgebet zu besuchen.

    • TT. Hoà Thành, 840000 Tay Ninh
    • © Nguyen Dang Duy, Shutterstock

    Man mag deren Religion als schrillen Mix abtun – doch schon allein der Architektur wegen solltest du dem Cao-Dai-Tempel einen Besuch abstatten. Er steht im Dorf Long Hoa, ca. 4 km östlich des Stadtzentrums, auf einem weitläufigen Gelände (dem „Heiligen Stuhl“), das zeitweilig von bis zu 100 000 Anhängern bewohnt wurde. Der Tempel ist eine Mischung aus doppeltürmiger Kathedrale, Pagode mit Rundturm und Moschee mit Kuppeldach. Im Inneren fallen der tiefblaue Himmel mit Sternen aus Spiegelglas, die drachenumschlungenen Säulen, der achteckige Altar und die Weltkugel auf. Viermal täglich – um 6, 12 und 18 Uhr sowie um Mitternacht – findet die Gebetszeremonie statt, die Touristen von der Balustrade aus beobachten dürfen. Da die Vormittagszeremonien stark überlaufen sind, ist es ratsam, das Abend- bzw. Nachtgebet zu besuchen.

    • TT. Hoà Thành, 840000 Tay Ninh

  • Bootstour im Mekongdelta

    Touristenattraktionen
    • © Vietnam Stock Images, Shutterstock

    Von My Tho aus kann man auf bequeme Weise eine Bootstour im Mekongdelta unternehmen. Unzählige Anbieter werben lautstark an der Uferstraße um Kundschaft. Laut knatternd zwängen sich die Longtailboote mit ihren langen Schiffsschrauben durch oftmals winzige Kanäle, vorbei an Tempelchen und bunten Märkten, an Kokospalmenhainen und Bananenplantagen. Mögliche Ziele sind der Schwimmende Markt von Cai Be oder die Inseln Con Phung (Insel des Kokosnussmönchs) und Thoi Son.

    • 30 Thang 4, Mỹ Thọ
    • © Vietnam Stock Images, Shutterstock

    Von My Tho aus kann man auf bequeme Weise eine Bootstour im Mekongdelta unternehmen. Unzählige Anbieter werben lautstark an der Uferstraße um Kundschaft. Laut knatternd zwängen sich die Longtailboote mit ihren langen Schiffsschrauben durch oftmals winzige Kanäle, vorbei an Tempelchen und bunten Märkten, an Kokospalmenhainen und Bananenplantagen. Mögliche Ziele sind der Schwimmende Markt von Cai Be oder die Inseln Con Phung (Insel des Kokosnussmönchs) und Thoi Son.

    • 30 Thang 4, Mỹ Thọ

  • Tây Phương

    Architektonische Highlights

    Inmitten einer fruchtbaren, ursprünglichen Reislandschaft westlich von Hanoi, liegt diese wunderschöne Pagode nahe dem Dorf Thach Xa auf einem 50 m hohen Hügel, auf den rund 260 Stufen hinaufführen. Der Lohn für den Aufstieg sind nicht nur der schöne Ausblick und der Anblick der drei Gebäude aus Eisenholz mit geschwungenen Dächern, die mit allerlei Drachen und den Fabeltieren Einhorn und Phönix sowie mit Schildkröten verziert sind. Besucher bekommen auch die wertvollen Statuen der 18 La Han, der erleuchteten Jünger Buddhas, zu sehen: 62 filigrane Figuren, meisterhaft geschnitzt aus dem beständigen Holz des Jackfruitbaums.

    • Thạch Xá, Hà Nội

    Inmitten einer fruchtbaren, ursprünglichen Reislandschaft westlich von Hanoi, liegt diese wunderschöne Pagode nahe dem Dorf Thach Xa auf einem 50 m hohen Hügel, auf den rund 260 Stufen hinaufführen. Der Lohn für den Aufstieg sind nicht nur der schöne Ausblick und der Anblick der drei Gebäude aus Eisenholz mit geschwungenen Dächern, die mit allerlei Drachen und den Fabeltieren Einhorn und Phönix sowie mit Schildkröten verziert sind. Besucher bekommen auch die wertvollen Statuen der 18 La Han, der erleuchteten Jünger Buddhas, zu sehen: 62 filigrane Figuren, meisterhaft geschnitzt aus dem beständigen Holz des Jackfruitbaums.

    • Thạch Xá, Hà Nội

  • Chùa Thầy

    Architektonische Highlights
    • © NguyenQuocThang, Shutterstock

    Idyllisch liegt Chua Thay, die von Tempeln und Pavillons gesäumte "Pagode des Meisters", am Long-Tri-See beim Dorf Sai Son zu Füßen eines Kalkbergs. Sie ist dem Wunderheiler und Zauberer Tu Dao gewidmet, der sich im 12.Jh. auf den Berg zurückzog, um zu meditieren und dann die Lehre Buddhas zu verbreiten. Tu Dao gilt auch als Schutzpatron der Wasserpuppenspieler.

    • © NguyenQuocThang, Shutterstock

    Idyllisch liegt Chua Thay, die von Tempeln und Pavillons gesäumte "Pagode des Meisters", am Long-Tri-See beim Dorf Sai Son zu Füßen eines Kalkbergs. Sie ist dem Wunderheiler und Zauberer Tu Dao gewidmet, der sich im 12.Jh. auf den Berg zurückzog, um zu meditieren und dann die Lehre Buddhas zu verbreiten. Tu Dao gilt auch als Schutzpatron der Wasserpuppenspieler.


  • Đao Phú Quốc

    Landschaftliche Highlights
    • © Tran Qui Thinh, Shutterstock

    Die größte Insel Vietnams liegt nahe der kambodschanischen Grenze. Auf Erkundung warten rund 40 km Strände mit Kokospalmen vor einer Dschungelkulisse, vor allem an der Südostküste. Ein internationaler Flughafen bringt seit 2012 Gäste aus der ganzen Welt auf die Insel, die ehrgeizige touristische Pläne verfolgt.

    • Đao Phú Quốc
    • © Tran Qui Thinh, Shutterstock

    Die größte Insel Vietnams liegt nahe der kambodschanischen Grenze. Auf Erkundung warten rund 40 km Strände mit Kokospalmen vor einer Dschungelkulisse, vor allem an der Südostküste. Ein internationaler Flughafen bringt seit 2012 Gäste aus der ganzen Welt auf die Insel, die ehrgeizige touristische Pläne verfolgt.

    • Đao Phú Quốc

  • Chua Ngoc Hoang

    Architektonische Highlights
    • Chua Ngoc Hoang© Pipop_Boosarakumwadi, Thinkstock

    In der wichtigsten Pagode der Stadt verehren die Daoisten Ngoc Hoang, den mächtigen Jadekaiser. Der Haupteingang mit den Wächterfiguren führt jedoch zunächst zu einem buddhistischen Altar mit Bodhisattva-Darstellungen und der Buddha-Trinität Tam Phat. Erst dann gelangt man in die Haupthalle mit der Statue des Jadekaisers, der von seinen Ministern Bac Dau und Nam Tao sowie vier Wächtergestalten umgeben ist. Den Seitenraum links des Altars beherrscht der Höllenfürst Thanh Hoang, auf Holztafeln sind die Qualen der zehn Höllen dargestellt. Doch der Himmel ist nicht weit entfernt. Der kleine, meist verqualmte Raum zur Rechten zieht viele Eltern und kinderlose Ehepaare an: Hier geben zwölf himmlische Frauen, in kostbare Seide gehüllt, ihren Segen und Hoffnung auf Nachwuchs. Die Keramikfiguren (mit Kindern im Arm) symbolisieren auch die zwölf Tierkreiszeichen des chinesischen Mondkalenders.

    • Chua Ngoc Hoang© Pipop_Boosarakumwadi, Thinkstock

    In der wichtigsten Pagode der Stadt verehren die Daoisten Ngoc Hoang, den mächtigen Jadekaiser. Der Haupteingang mit den Wächterfiguren führt jedoch zunächst zu einem buddhistischen Altar mit Bodhisattva-Darstellungen und der Buddha-Trinität Tam Phat. Erst dann gelangt man in die Haupthalle mit der Statue des Jadekaisers, der von seinen Ministern Bac Dau und Nam Tao sowie vier Wächtergestalten umgeben ist. Den Seitenraum links des Altars beherrscht der Höllenfürst Thanh Hoang, auf Holztafeln sind die Qualen der zehn Höllen dargestellt. Doch der Himmel ist nicht weit entfernt. Der kleine, meist verqualmte Raum zur Rechten zieht viele Eltern und kinderlose Ehepaare an: Hier geben zwölf himmlische Frauen, in kostbare Seide gehüllt, ihren Segen und Hoffnung auf Nachwuchs. Die Keramikfiguren (mit Kindern im Arm) symbolisieren auch die zwölf Tierkreiszeichen des chinesischen Mondkalenders.


  • Bảo tàng Diêu khac Cham

    Museen

    Schon 1915 wurde dieses kleine, aber feine Museum von den Franzosen gegründet, das die beste Sammlung von Sandsteinarbeiten der Cham weltweit beherbergt. Mindestens zwei Stunden Zeit sollte man sich für die übersichtlich gegliederte Schau nehmen. Was gibt es dort nicht alles zu sehen: den hinduistischen Sagenvogel Garuda, Darstellungen des elefantenköpfigen Gottes Ganesha sowie der Trinität Brahma, Vishnu und Shiva - und vieles mehr. Acht Jahrhunderte Hochkultur sind hier auf engstem Raum in faszinierender Weise zusammengefasst.

    Schon 1915 wurde dieses kleine, aber feine Museum von den Franzosen gegründet, das die beste Sammlung von Sandsteinarbeiten der Cham weltweit beherbergt. Mindestens zwei Stunden Zeit sollte man sich für die übersichtlich gegliederte Schau nehmen. Was gibt es dort nicht alles zu sehen: den hinduistischen Sagenvogel Garuda, Darstellungen des elefantenköpfigen Gottes Ganesha sowie der Trinität Brahma, Vishnu und Shiva - und vieles mehr. Acht Jahrhunderte Hochkultur sind hier auf engstem Raum in faszinierender Weise zusammengefasst.


  • Bảo tàng Lịch sử Việt Nam

    Museen
    • © TK Kurikawa, Shutterstock

    Das in einem schönen Gebäude untergebrachte Museum birgt eine Vielzahl von Exponaten, zu denen auch eine bronzezeitliche Trommel der Dong-Son-Dynastie gehört. Besonders beachtenswert sind die Räume Nr. 6 mit Keramiken der Le-Dynastie, Nr. 7 und Nr. 8 mit Schiffsmodellen, Kleidungsstücken und Instrumenten der Tay-Son-Dynastie sowie Nr. 9 mit Keramikvasen aus verschiedenen asiatischen Ländern. In Raum Nr. 12 steht der Dong-Duong-Bronzebuddha aus der frühen Cham-Zeit. Im Museum gibt es auch Aufführungen des Wasserpuppentheaters.

    • © TK Kurikawa, Shutterstock

    Das in einem schönen Gebäude untergebrachte Museum birgt eine Vielzahl von Exponaten, zu denen auch eine bronzezeitliche Trommel der Dong-Son-Dynastie gehört. Besonders beachtenswert sind die Räume Nr. 6 mit Keramiken der Le-Dynastie, Nr. 7 und Nr. 8 mit Schiffsmodellen, Kleidungsstücken und Instrumenten der Tay-Son-Dynastie sowie Nr. 9 mit Keramikvasen aus verschiedenen asiatischen Ländern. In Raum Nr. 12 steht der Dong-Duong-Bronzebuddha aus der frühen Cham-Zeit. Im Museum gibt es auch Aufführungen des Wasserpuppentheaters.


  • Cai Rang Floating Market

    Touristenattraktionen
    • Cai Rang Floating Market© quangpraha, Thinkstock

    Der Cai-Rang-Markt von Can Tho ist der bunteste und schönste der sogenannten "schwimmenden Märkte" im Mekongdelta. Allmorgendlich bevölkern unzählige, mit Melonen und Ananas, Gurken und Suppentöpfen schwer beladene Ruder- oder Longtailboote den Mekong nahe der Da-Sau-Brücke (ca. 6 km vom Zentrum entfernt). Stundenlang kann man dem farbenfrohen Markttreiben zusehen - am besten mietest du dir im Zentrum von Can Tho in der Nähe des Markts ein Boot, um das Spektakel vom Wasser aus zu beobachten. Es empfiehlt sich, früh aufzustehen: Zwischen Sonnenaufgang und ungefähr 8 Uhr ist hier am meisten los, nach 9 Uhr lässt das Geschehen dann wieder nach.

    • Cai Rang Floating Market© quangpraha, Thinkstock

    Der Cai-Rang-Markt von Can Tho ist der bunteste und schönste der sogenannten "schwimmenden Märkte" im Mekongdelta. Allmorgendlich bevölkern unzählige, mit Melonen und Ananas, Gurken und Suppentöpfen schwer beladene Ruder- oder Longtailboote den Mekong nahe der Da-Sau-Brücke (ca. 6 km vom Zentrum entfernt). Stundenlang kann man dem farbenfrohen Markttreiben zusehen - am besten mietest du dir im Zentrum von Can Tho in der Nähe des Markts ein Boot, um das Spektakel vom Wasser aus zu beobachten. Es empfiehlt sich, früh aufzustehen: Zwischen Sonnenaufgang und ungefähr 8 Uhr ist hier am meisten los, nach 9 Uhr lässt das Geschehen dann wieder nach.


  • Cho Lon

    Geographical
    • Cho Lon© motive56, Thinkstock

    Dieser Bezirk von Ho-Chi-Minh-Stadt war früher eine eigene Stadt, der Name bedeutet "Großer Markt". Hier trieben vor rund 300 Jahren die aus Südchina geflüchteten Chinesen Handel, und so tun es auch ihre Nachfahren - auf den Gehwegen, in den engen Gassen und in der mehrgeschossigen Markthalle.

    • Cho Lon© motive56, Thinkstock

    Dieser Bezirk von Ho-Chi-Minh-Stadt war früher eine eigene Stadt, der Name bedeutet "Großer Markt". Hier trieben vor rund 300 Jahren die aus Südchina geflüchteten Chinesen Handel, und so tun es auch ihre Nachfahren - auf den Gehwegen, in den engen Gassen und in der mehrgeschossigen Markthalle.


  • Huong-Tich-Höhle

    Landschaftliche Highlights

    Im Huong Tich Son (Berg der duftenden Spuren), inmitten der prachtvollen Karstlandschaft, liegt die Huong-Tich-Höhle - sie birgt die berühmte Parfümpagode.

    Im Huong Tich Son (Berg der duftenden Spuren), inmitten der prachtvollen Karstlandschaft, liegt die Huong-Tich-Höhle - sie birgt die berühmte Parfümpagode.


  • Chùa Cao Đài

    Architektonische Highlights
    • © Joshua Gao, Shutterstock

    Vietnams zweitgrößter Cao-Dai-Tempel ist sehenswert. Der Zugang ist streng nach Geschlechtern getrennt: Die Frauen treten links, die Männer rechts ins Heiligtum ein. Priester dürfen das mittlere Tor benutzen. Hinter dem Altar beobachtet das "göttliche Auge" aus einer riesigen Glaskugel die Betenden.

    • © Joshua Gao, Shutterstock

    Vietnams zweitgrößter Cao-Dai-Tempel ist sehenswert. Der Zugang ist streng nach Geschlechtern getrennt: Die Frauen treten links, die Männer rechts ins Heiligtum ein. Priester dürfen das mittlere Tor benutzen. Hinter dem Altar beobachtet das "göttliche Auge" aus einer riesigen Glaskugel die Betenden.


  • Van Mieu-Quoc Tu Giam

    Architektonische Highlights
    • © Ivan Kurmyshov, Shutterstock

    Diesen Literaturtempel ließ Ly Thanh Tong, der dritte Herrscher der Ly-Dynastie, im Jahr 1070 zu Ehren des Konfuzius errichten. Nur sechs Jahre später gründete sein Nachfolger Ly Nhan Tong in einem Nebengebäude die erste Universität Vietnams: Quoc Tu Giam, das Institut der Söhne des Staates. Die gut 70 mal 350 m große Anlage besteht aus einer strengen Abfolge von Toren und Höfen, die dem Heiligtum des Konfuzius vorgelagert sind. Symbolisch für vier Prüfungen, die man bis zur Erlangung der Himmlischen Klarheit bestehen muss, passiert man nacheinander vier Tore. Der Weg beginnt an der Straße Quoc Tu Giam, von wo aus man durch das Van-Mieu-Portal in den Vorhof gelangt. Der gepflasterte Weg führt auf das Tor Dai Trung zu und weiter zum Tor Khue Van Cac. Die Plejaden-Pforte, ein 1805 erbauter Pavillon, erhielt ihren Namen nach der für die Gelehrten bedeutenden Sternenkonstellation. Hier fanden literarische Debatten und Dichterlesungen statt. Im dahinter liegenden Hof scharen sich steinerne Schildkröten, Symbole der Weisheit, um den Thien Quang Tinh, den Brunnen der Himmlischen Klarheit. Sie tragen 82 Stelen aus den Jahren 1442-1779 mit den Namen der erfolgreichen Absolventen der konfuzianischen Akademie. Durch das Tor Dai Thanh (Großer Erfolg) betritt man den vierten, wichtigsten Hof mit den Tempelgebäuden und der Zeremonienhalle zu Ehren der 76 weisesten Schüler des Konfuzius. Dahinter liegt der fünfte und letzte Hof, Thai Hoc - hier befinden sich ein Museum und im zweiten Stock Altäre mit Statuen der drei Könige Ly Nhan Tong, Ly Thanh Tong und Le Thanh Tong.

    • © Ivan Kurmyshov, Shutterstock

    Diesen Literaturtempel ließ Ly Thanh Tong, der dritte Herrscher der Ly-Dynastie, im Jahr 1070 zu Ehren des Konfuzius errichten. Nur sechs Jahre später gründete sein Nachfolger Ly Nhan Tong in einem Nebengebäude die erste Universität Vietnams: Quoc Tu Giam, das Institut der Söhne des Staates. Die gut 70 mal 350 m große Anlage besteht aus einer strengen Abfolge von Toren und Höfen, die dem Heiligtum des Konfuzius vorgelagert sind. Symbolisch für vier Prüfungen, die man bis zur Erlangung der Himmlischen Klarheit bestehen muss, passiert man nacheinander vier Tore. Der Weg beginnt an der Straße Quoc Tu Giam, von wo aus man durch das Van-Mieu-Portal in den Vorhof gelangt. Der gepflasterte Weg führt auf das Tor Dai Trung zu und weiter zum Tor Khue Van Cac. Die Plejaden-Pforte, ein 1805 erbauter Pavillon, erhielt ihren Namen nach der für die Gelehrten bedeutenden Sternenkonstellation. Hier fanden literarische Debatten und Dichterlesungen statt. Im dahinter liegenden Hof scharen sich steinerne Schildkröten, Symbole der Weisheit, um den Thien Quang Tinh, den Brunnen der Himmlischen Klarheit. Sie tragen 82 Stelen aus den Jahren 1442-1779 mit den Namen der erfolgreichen Absolventen der konfuzianischen Akademie. Durch das Tor Dai Thanh (Großer Erfolg) betritt man den vierten, wichtigsten Hof mit den Tempelgebäuden und der Zeremonienhalle zu Ehren der 76 weisesten Schüler des Konfuzius. Dahinter liegt der fünfte und letzte Hof, Thai Hoc - hier befinden sich ein Museum und im zweiten Stock Altäre mit Statuen der drei Könige Ly Nhan Tong, Ly Thanh Tong und Le Thanh Tong.


  • Ho Hoan Kiem

    Landschaftliche Highlights
    • Ho Hoan Kiem© 06photo, Thinkstock

    Am "See des zurückgegebenen Schwertes" soll der Held Le Loi im 15.Jh. ein mächtiges Schwert von einer goldenen Schildkröte aus dem See erhalten haben, um damit die chinesischen Besatzer zu vertreiben. Als ihm dies gelungen war, fuhr das magische Schwert von selbst aus der Scheide und kehrte zu der Schildkröte zurück. Zum Dank entstand der Thap Rua, der Schildkrötenturm, auf einer Insel mitten im See. Der See ist allmorgendlich gegen 5 bis 7 Uhr Treffpunkt der Sportler bei Jogging, Tai-Chi, Gymnastik und Aerobics. Hier kannst auch du kostenlos mitmachen. Abends sind Hip-Hop und Breakdance angesagt.

    • Ho Hoan Kiem© 06photo, Thinkstock

    Am "See des zurückgegebenen Schwertes" soll der Held Le Loi im 15.Jh. ein mächtiges Schwert von einer goldenen Schildkröte aus dem See erhalten haben, um damit die chinesischen Besatzer zu vertreiben. Als ihm dies gelungen war, fuhr das magische Schwert von selbst aus der Scheide und kehrte zu der Schildkröte zurück. Zum Dank entstand der Thap Rua, der Schildkrötenturm, auf einer Insel mitten im See. Der See ist allmorgendlich gegen 5 bis 7 Uhr Treffpunkt der Sportler bei Jogging, Tai-Chi, Gymnastik und Aerobics. Hier kannst auch du kostenlos mitmachen. Abends sind Hip-Hop und Breakdance angesagt.


  • Nha Trang

    Geographical
    • Nha Trang© ErmakovaElena, Thinkstock

    Rasant entwickelt sich diese malerische Küstenstadt zu einem Zentrum der Touristenszene. Die eigentliche Anziehungskraft gewinnt Nha Trang durch seine geografische Lage. In einer weiten Bucht am Südchinesischen Meer gelegen, wird die Stadt im Norden von einer kleinen Bergkette mit dem Son-Berg begrenzt. Vor der Küste liegen kleine grüne Inseln. Scheinbar endlos zieht sich die Uferpromenade Tran Phu über mehr als 5 km am Strand hin. Im Süden mündet sie in den idyllischen Fischerhafen Cau Da.

    • Nha Trang
    • kshoabinh@hn.vnn.vn
    • Nha Trang© ErmakovaElena, Thinkstock

    Rasant entwickelt sich diese malerische Küstenstadt zu einem Zentrum der Touristenszene. Die eigentliche Anziehungskraft gewinnt Nha Trang durch seine geografische Lage. In einer weiten Bucht am Südchinesischen Meer gelegen, wird die Stadt im Norden von einer kleinen Bergkette mit dem Son-Berg begrenzt. Vor der Küste liegen kleine grüne Inseln. Scheinbar endlos zieht sich die Uferpromenade Tran Phu über mehr als 5 km am Strand hin. Im Süden mündet sie in den idyllischen Fischerhafen Cau Da.

    • Nha Trang
    • kshoabinh@hn.vnn.vn

  • Po Klong Garai

    Touristenattraktionen
    • Po Klong Garai© bluesky85, Thinkstock

    Stachelige Kakteen säumen diese vier massigen Cham-Türme, die südöstlich von Da Lat an der Straße nach Phan Rang stehen. Der Besuch lohnt besonders im September/Oktober, wenn die Cham anlässlich ihres Neujahrsfestes auf dem Gelände traditionelle Lieder und Tänze aufführen. Der gute Zustand der Gebäude überrascht, wurde der Tempel doch im 13./14.Jh. während der Regentschaft von König Simhavarman III. erbaut. Man betritt die Tempelanlage durch ein schön verziertes Tor, das in der Mitte der Umfassungsmauer platziert wurde. Im Inneren des Tempelturms befindet sich ein Mukhalingam, ein stilisierter Phallus, als Symbol Shivas.

    • Bác Ái, Phan Rang-Tháp Chàm
    • Po Klong Garai© bluesky85, Thinkstock

    Stachelige Kakteen säumen diese vier massigen Cham-Türme, die südöstlich von Da Lat an der Straße nach Phan Rang stehen. Der Besuch lohnt besonders im September/Oktober, wenn die Cham anlässlich ihres Neujahrsfestes auf dem Gelände traditionelle Lieder und Tänze aufführen. Der gute Zustand der Gebäude überrascht, wurde der Tempel doch im 13./14.Jh. während der Regentschaft von König Simhavarman III. erbaut. Man betritt die Tempelanlage durch ein schön verziertes Tor, das in der Mitte der Umfassungsmauer platziert wurde. Im Inneren des Tempelturms befindet sich ein Mukhalingam, ein stilisierter Phallus, als Symbol Shivas.

    • Bác Ái, Phan Rang-Tháp Chàm

  • Ngũ Hành Sơn

    Landschaftliche Highlights
    • © Mike Fuchslocher, Shutterstock

    Südlich von Da Nang ragen aus einer Ebene diese fünf Berge bis zu 100 m steil auf. Sie sind nach den fünf grundlegenden Elementen der chinesischen Philosophie benannt: Thuy (Wasser), Tho (Erde), Kim (Metall), Moc (Holz) und Moa (Feuer). Einer Legende zufolge sollen sie Eier eines riesigen Drachens sein. Der bekannteste ist der Thuy Son, der Wasserberg, von dessen Gipfel man am Aussichtspunkt Vong Giac Dai einen phantastischen Blick über den Strand, das Meer und die anderen Berge hat. Bei einem Rundgang lernt man die früher von den Cham genutzten Grotten kennen. Beeindruckend sind die Tam-Tai-Pagode und die rund 30 m hohe Grotte Huyen Khong, in der zahllose Räucherstäbchen an der Statue des Thich Ca (Buddha der Gegenwart) brennen. Es entsteht ein stiller, feierlicher Zauber, wenn Sonnenstrahlen golden durch das Höhlendach hindurchscheinen und die Betenden sich andächtig vor dem Buddha verneigen. Von Tang Chon, der letzten Höhle, führt der Weg hinab zur Linh-Ung-Pagode und in das Dorf Quang Nam, wo man Marmorsouvenirs kaufen kann.

    • © Mike Fuchslocher, Shutterstock

    Südlich von Da Nang ragen aus einer Ebene diese fünf Berge bis zu 100 m steil auf. Sie sind nach den fünf grundlegenden Elementen der chinesischen Philosophie benannt: Thuy (Wasser), Tho (Erde), Kim (Metall), Moc (Holz) und Moa (Feuer). Einer Legende zufolge sollen sie Eier eines riesigen Drachens sein. Der bekannteste ist der Thuy Son, der Wasserberg, von dessen Gipfel man am Aussichtspunkt Vong Giac Dai einen phantastischen Blick über den Strand, das Meer und die anderen Berge hat. Bei einem Rundgang lernt man die früher von den Cham genutzten Grotten kennen. Beeindruckend sind die Tam-Tai-Pagode und die rund 30 m hohe Grotte Huyen Khong, in der zahllose Räucherstäbchen an der Statue des Thich Ca (Buddha der Gegenwart) brennen. Es entsteht ein stiller, feierlicher Zauber, wenn Sonnenstrahlen golden durch das Höhlendach hindurchscheinen und die Betenden sich andächtig vor dem Buddha verneigen. Von Tang Chon, der letzten Höhle, führt der Weg hinab zur Linh-Ung-Pagode und in das Dorf Quang Nam, wo man Marmorsouvenirs kaufen kann.


  • Le Hoi Choi Trau

    Events

    Le Hoi Choi Trau ist das prächtige Dorffest in Do Son: Nach dem Auftakt mit Musik und Tanz kämpfen jeweils zwei Wasserbüffel so lange gegeneinander, bis einer aufgibt. Der Besitzer des siegreichen Büffels bekommt eine Geldprämie, das Tier wird dem Erntegott geopfert.

    • Đồ Sơn

    Le Hoi Choi Trau ist das prächtige Dorffest in Do Son: Nach dem Auftakt mit Musik und Tanz kämpfen jeweils zwei Wasserbüffel so lange gegeneinander, bis einer aufgibt. Der Besitzer des siegreichen Büffels bekommt eine Geldprämie, das Tier wird dem Erntegott geopfert.

    • Đồ Sơn

  • Trung Thu

    Events

    Das Mittherbstfest, das auch ein Fest zu Ehren der Kinder ist, wird mit nächtlichen Laternenprozessionen bei Vollmond begangen. Es werden spezielle gefüllte, mondförmige Klebreiskuchen gegessen. Dies ist auch die Zeit, um Verlobungen und Hochzeiten zu feiern.

    • Thành phố Hồ Chí Minh

    Das Mittherbstfest, das auch ein Fest zu Ehren der Kinder ist, wird mit nächtlichen Laternenprozessionen bei Vollmond begangen. Es werden spezielle gefüllte, mondförmige Klebreiskuchen gegessen. Dies ist auch die Zeit, um Verlobungen und Hochzeiten zu feiern.

    • Thành phố Hồ Chí Minh

  • Bach Long Glass Bridge (White Dragon)

    Architektonische Highlights

    Der „Weiße Drache“ lässt nicht nur Architektenherzen höherschlagen. Wer sich traut, mit maximal 449 anderen Wagemutigen auf der grazilen Hängebrücke aus Glas über das wilde Bergtal in der Son La Provinz bei Moc Chau zu wandeln, genießt in schwindelnder Höhe ein wahrlich spektakuläres Panorama samt Adrenalischub. Die laut „Guinness Buch der Rekorde“ mit 632 m aktuell längste Glasbrücke der Welt ist ein architektonisches Meisterwerk aus speziell gehärtetem Glas und Stahl.

    Der „Weiße Drache“ lässt nicht nur Architektenherzen höherschlagen. Wer sich traut, mit maximal 449 anderen Wagemutigen auf der grazilen Hängebrücke aus Glas über das wilde Bergtal in der Son La Provinz bei Moc Chau zu wandeln, genießt in schwindelnder Höhe ein wahrlich spektakuläres Panorama samt Adrenalischub. Die laut „Guinness Buch der Rekorde“ mit 632 m aktuell längste Glasbrücke der Welt ist ein architektonisches Meisterwerk aus speziell gehärtetem Glas und Stahl.


  • Linh Ẩn Pagoda

    Architektonische Highlights

    Die »Lady Buddha« in der berühmten Linh-An-Tu-Pagode ist die derzeit höchste Buddhastatue im Land und zugleich der beliebteste Bodhisattva – ein erleuchtetes Wesen, das Gläubigen auf ihrem eigenen Weg zur Erleuchtung weiterhilft. Die Göttin der Gnade und Barmherzigkeit Quan Am blickt aus imposanten 71 m Höhe auf ihre Anhänger und kann im Innern erklommen werden, ebenso der 12 m hohe, dicke Maitreya-Bodhisattva.

    • Nam Ban

    Die »Lady Buddha« in der berühmten Linh-An-Tu-Pagode ist die derzeit höchste Buddhastatue im Land und zugleich der beliebteste Bodhisattva – ein erleuchtetes Wesen, das Gläubigen auf ihrem eigenen Weg zur Erleuchtung weiterhilft. Die Göttin der Gnade und Barmherzigkeit Quan Am blickt aus imposanten 71 m Höhe auf ihre Anhänger und kann im Innern erklommen werden, ebenso der 12 m hohe, dicke Maitreya-Bodhisattva.

    • Nam Ban