Vereinigtes Königreich Must Sees

Giant's Causeway
Landschaftliche Highlights
Portballintrae
Giant's Causeway
Saint Michael's Mount
Landschaftliche Highlights
Marazion
Saint Michael's Mount
The Scottish Parliament
Architektonische Highlights
Edinburgh
The Scottish Parliament
Calton Hill
Landschaftliche Highlights
Edinburgh
Calton Hill
Edinburgh Castle
Architektonische Highlights
Edinburgh
Edinburgh Castle
Windsor Castle
Architektonische Highlights
Windsor
Windsor Castle
Callanish Standing Stones
Touristenattraktionen
Callanish
Callanish Standing Stones
Osborne House
Architektonische Highlights
East Cowes
Inverewe Gardens
Botanische Gärten & Parks
Poolewe
Dartmoor
Landschaftliche Highlights
Bovey Tracey
Dartmoor
Fife
Landschaftliche Highlights
St Andrews
Fife
Jedburgh Abbey
Architektonische Highlights
Jedburgh
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The Royal Mile
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Edinburgh
The Royal Mile
Canterbury Cathedral
Architektonische Highlights
Canterbury
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Stonehenge
Touristenattraktionen
Amesbury
Stonehenge
Eden Project
Touristenattraktionen
Bodelva
Eden Project
Tintagel Castle
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Tintagel
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Westminster Abbey
Architektonische Highlights
London
Westminster Abbey
Buckingham Palace
Architektonische Highlights
London
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Kew Gardens
Botanische Gärten & Parks
Surrey
Kew Gardens
London Eye
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London
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Houses of Parliament
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London
Palace of Westminster
Big Ben
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London
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St Paul's Cathedral
Architektonische Highlights
London
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Tower of London
Architektonische Highlights
London
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Rye
Geographical
Rye
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Isles of Scilly
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Skara Brae
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Stromness
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Loch Ness
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Fort Augustus
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Trotternish
Landschaftliche Highlights
Staffin
Trotternish

    Landschaftliche Highlights

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    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Botanische Gärten & Parks

    Geographical


  • Giant's Causeway

    Landschaftliche Highlights
    • Giant's Causeway© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Musikalischer Schnappschuss

    Weltkulturerbe zum Beklettern: Fast 100 m hoch türmen sich Klippen um einige felsige Buchten, mitten drin scheint der Causeway (also „Damm“) gen Schottland zu zeigen – gebildet aus etwa 40 000 sechseckigen Basaltsäulen, die sich von den Klippen langsam ins Meer ziehen. Lava, die vor vielleicht 60 Millionen Jahren erstarrte. Oder, wenn du es mythologischer magst, vom Riesen Fionn Mac Cumhaill (Finn McCool) als Weg zu seiner Angebeteten auf der Hebrideninsel Staffa errichtet. Selbst hoch auf den Klippen kannst du bizarre Formationen sehen, so etwa die spektakuläre Giant’s Organ, rund 12 m hohen und sehr fotogene „Orgelpfeifen“, die über einen Fußweg am Meer gut zu erreichen sind. Überhaupt solltest du den Giant’s Causeway mit Muße betrachten, dich hinsetzen auf den Felsen, über Naturgewalten, Sagen, Gott und die Welt sinnieren. Am besten in Randzeiten – frühmorgens oder um den Sonnenuntergang herum –, dann ist man auch schon mal fast allein. Oder bei weniger freundlichem Wetter – Regenjacke, Mütze und Schal sind dann von Vorteil.

    • Giant's Causeway© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Musikalischer Schnappschuss

    Weltkulturerbe zum Beklettern: Fast 100 m hoch türmen sich Klippen um einige felsige Buchten, mitten drin scheint der Causeway (also „Damm“) gen Schottland zu zeigen – gebildet aus etwa 40 000 sechseckigen Basaltsäulen, die sich von den Klippen langsam ins Meer ziehen. Lava, die vor vielleicht 60 Millionen Jahren erstarrte. Oder, wenn du es mythologischer magst, vom Riesen Fionn Mac Cumhaill (Finn McCool) als Weg zu seiner Angebeteten auf der Hebrideninsel Staffa errichtet. Selbst hoch auf den Klippen kannst du bizarre Formationen sehen, so etwa die spektakuläre Giant’s Organ, rund 12 m hohen und sehr fotogene „Orgelpfeifen“, die über einen Fußweg am Meer gut zu erreichen sind. Überhaupt solltest du den Giant’s Causeway mit Muße betrachten, dich hinsetzen auf den Felsen, über Naturgewalten, Sagen, Gott und die Welt sinnieren. Am besten in Randzeiten – frühmorgens oder um den Sonnenuntergang herum –, dann ist man auch schon mal fast allein. Oder bei weniger freundlichem Wetter – Regenjacke, Mütze und Schal sind dann von Vorteil.


  • Saint Michael's Mount

    Landschaftliche Highlights
    • Saint Michael's Mount© MAIRDUMONT

    Die Insel mit dem ehemaligen Benediktinerkloster ist bei Ebbe zu Fuß und bei Flut per Fähre zu erreichen. Die Insel ist seit 1660 in Familienbesitz der St Aubyns, und Lord St Levan wohnt noch immer hier.

    • Saint Michael's Mount© MAIRDUMONT

    Die Insel mit dem ehemaligen Benediktinerkloster ist bei Ebbe zu Fuß und bei Flut per Fähre zu erreichen. Die Insel ist seit 1660 in Familienbesitz der St Aubyns, und Lord St Levan wohnt noch immer hier.


  • The Scottish Parliament

    Architektonische Highlights
    • The Scottish Parliament© Glow Images
    Insider-Tipp
    Demokratie erleben

    Am unteren Ende der Royal Mile erwartet dich ein aufregender baulicher Kontrast der Baustile. Denn wie man ein modernes Gebäude in die räumliche Enge eines zum Teil jahrhundertealten Häusermeers einpasst, hat der katalanische Architekt Enric Miralles in Edinburgh eindrucksvoll gezeigt. Poetische Architektur, die sich ganz an der Geografie der Altstadt und der Geologie Schottlands orientiert, schwärmen die meisten. Auch international wird Miralles ein großer Wurf bescheinigt. Doch als das teure Parlament 2004 endlich fertig wurde, war der Architekt bereits vier Jahre zuvor nur 45-jährig gestorben. Damit kann er auch einige Elemente am Bau nicht mehr erklären, etwa das schuppenartige Design der rückwärtigen Fenster und die Form der Sitzschalen im Parlament. An einer Stelle geht das erstaunlich geräumige Gebäude nahtlos in ein Haus von 1685 über (Queensberry House), womit auch ein dort umgehendes Gespenst den Parlamentssitzungen von Dienstag bis Donnerstag beiwohnen kann. Debatten der insgesamt 129 Parlamentarier kannst du auf der Tribüne erleben, die begehrten kostenfreien Tickets für die Public Gallery solltest du vorbestellen. Spannend sind die 45-minütigen Thementouren zu Kunst, Politik und Architektur – unbedingt online buchen! Ideal sind die zehnminütigen Kurztouren, danach dann die neugierige fotografische Vertiefung auf eigene Faust.

    • The Scottish Parliament© Glow Images
    Insider-Tipp
    Demokratie erleben

    Am unteren Ende der Royal Mile erwartet dich ein aufregender baulicher Kontrast der Baustile. Denn wie man ein modernes Gebäude in die räumliche Enge eines zum Teil jahrhundertealten Häusermeers einpasst, hat der katalanische Architekt Enric Miralles in Edinburgh eindrucksvoll gezeigt. Poetische Architektur, die sich ganz an der Geografie der Altstadt und der Geologie Schottlands orientiert, schwärmen die meisten. Auch international wird Miralles ein großer Wurf bescheinigt. Doch als das teure Parlament 2004 endlich fertig wurde, war der Architekt bereits vier Jahre zuvor nur 45-jährig gestorben. Damit kann er auch einige Elemente am Bau nicht mehr erklären, etwa das schuppenartige Design der rückwärtigen Fenster und die Form der Sitzschalen im Parlament. An einer Stelle geht das erstaunlich geräumige Gebäude nahtlos in ein Haus von 1685 über (Queensberry House), womit auch ein dort umgehendes Gespenst den Parlamentssitzungen von Dienstag bis Donnerstag beiwohnen kann. Debatten der insgesamt 129 Parlamentarier kannst du auf der Tribüne erleben, die begehrten kostenfreien Tickets für die Public Gallery solltest du vorbestellen. Spannend sind die 45-minütigen Thementouren zu Kunst, Politik und Architektur – unbedingt online buchen! Ideal sind die zehnminütigen Kurztouren, danach dann die neugierige fotografische Vertiefung auf eigene Faust.


  • Calton Hill

    Landschaftliche Highlights
    • Calton Hill© Glow Images
    Insider-Tipp
    Tête-à-tête über der City

    Ein romantischeres Tagesende gibt’s nirgends. Kurz vor Sonnenuntergang schleppen Fotografen ihre Stative auf diesen grünen Vulkanhügel. Stopf dir Brot, Käse und Wein in den Daypack, damit Sunset und Blaue Stunde auch auf der Zunge zergehen. Balmoral Hotel und Castle werden zu illuminierten Fixpunkten, der Autoverkehr auf der Princes Street zieht eine Lichtspur nach Westen. Die eindrucksvolle Altstadtsilhouette mit Castle und Arthur’s Seat liegt links, nach rechts schwenkt der Blick hinüber zur New Town , dem Dach des St James Quarter und dem Firth of Forth. Was für ein skurriles architektonisches Stelldichein: Unterschiedlichste Monumente teilen sich den Platz auf dem parkähnlichen Hügel, ein wenig so, als seien sie dort aus Platzmangel zwischengelagert. Zwölf dorische Säulen des Edinburgher Baumeisters der Neoklassik, William Henry Playfair, wurden 1822 als National Monument errichtet. Als pompöses Kriegerdenkmal war’s geplant, auch als Zitat eines griechischen Tempels – das Geld soll damals ausgegangen sein. Heute wirkt es ähnlich wie eine Ruine anziehend auf alle, die es von der Princes Street aus am östlichen Horizont ausmachen. Daneben lockt der 32 m hohe Turm (143 Stufen) des frich renovierten Nelson Monument zu Ehren des Siegers in der Trafalgar-Seeschlacht mit noch exponierterer Aussicht. An der Spitze des wie ein Teleskop anmutenden Turms ist ein großer time ball installiert, mit dessen Absinken ab 1853 täglich um 13 Uhr den Seeleuten im Hafen von Leith und im Firth of Forth die Zeit angezeigt wurde. Zum visuellen Signal kam 1861 noch der Kanonenschuss der one’o’clock gun auf dem Castle-Hügel. Heute wird der Ball immer noch mit dem Kanonenschlag abgesenkt. Das Duo aus Turm und Säulen-Monument wird von Playfairs tempelartigem Komplex des City Observatory sowie seinem ebenfalls griechisch inspirierten Gedächtnistempelchen für den Edinburgher Moralphilosophen Dugald Stewart (1753–1828) und dem Denkmal für den einheimischen Mathematiker John Playfair (1748–1819) komplettiert. Zur exponierten neoklassizistischen Romantik gesellt sich die Moderne. In Observatorium und City Dome zog zeitgenössische Kunst mit Wechselausstellungen ein, ergänzt durch die Kunstgalerie Hill Side. Die Nordwestseite des Komplexes schmückt das Top-Restaurant Lookout, ein gläserner Bungalow auf Auslegern, von dessen Tischen du der City geschützt vor den Launen des Wetters zuprosten kannst. Für die Kochkunst sorgen die gleichen Leute, die auch das Gardener’s Cottage am Fuß des Calton Hill bespielen.

    • EH1 3DG Edinburgh
    • Calton Hill© Glow Images
    Insider-Tipp
    Tête-à-tête über der City

    Ein romantischeres Tagesende gibt’s nirgends. Kurz vor Sonnenuntergang schleppen Fotografen ihre Stative auf diesen grünen Vulkanhügel. Stopf dir Brot, Käse und Wein in den Daypack, damit Sunset und Blaue Stunde auch auf der Zunge zergehen. Balmoral Hotel und Castle werden zu illuminierten Fixpunkten, der Autoverkehr auf der Princes Street zieht eine Lichtspur nach Westen. Die eindrucksvolle Altstadtsilhouette mit Castle und Arthur’s Seat liegt links, nach rechts schwenkt der Blick hinüber zur New Town , dem Dach des St James Quarter und dem Firth of Forth. Was für ein skurriles architektonisches Stelldichein: Unterschiedlichste Monumente teilen sich den Platz auf dem parkähnlichen Hügel, ein wenig so, als seien sie dort aus Platzmangel zwischengelagert. Zwölf dorische Säulen des Edinburgher Baumeisters der Neoklassik, William Henry Playfair, wurden 1822 als National Monument errichtet. Als pompöses Kriegerdenkmal war’s geplant, auch als Zitat eines griechischen Tempels – das Geld soll damals ausgegangen sein. Heute wirkt es ähnlich wie eine Ruine anziehend auf alle, die es von der Princes Street aus am östlichen Horizont ausmachen. Daneben lockt der 32 m hohe Turm (143 Stufen) des frich renovierten Nelson Monument zu Ehren des Siegers in der Trafalgar-Seeschlacht mit noch exponierterer Aussicht. An der Spitze des wie ein Teleskop anmutenden Turms ist ein großer time ball installiert, mit dessen Absinken ab 1853 täglich um 13 Uhr den Seeleuten im Hafen von Leith und im Firth of Forth die Zeit angezeigt wurde. Zum visuellen Signal kam 1861 noch der Kanonenschuss der one’o’clock gun auf dem Castle-Hügel. Heute wird der Ball immer noch mit dem Kanonenschlag abgesenkt. Das Duo aus Turm und Säulen-Monument wird von Playfairs tempelartigem Komplex des City Observatory sowie seinem ebenfalls griechisch inspirierten Gedächtnistempelchen für den Edinburgher Moralphilosophen Dugald Stewart (1753–1828) und dem Denkmal für den einheimischen Mathematiker John Playfair (1748–1819) komplettiert. Zur exponierten neoklassizistischen Romantik gesellt sich die Moderne. In Observatorium und City Dome zog zeitgenössische Kunst mit Wechselausstellungen ein, ergänzt durch die Kunstgalerie Hill Side. Die Nordwestseite des Komplexes schmückt das Top-Restaurant Lookout, ein gläserner Bungalow auf Auslegern, von dessen Tischen du der City geschützt vor den Launen des Wetters zuprosten kannst. Für die Kochkunst sorgen die gleichen Leute, die auch das Gardener’s Cottage am Fuß des Calton Hill bespielen.

    • EH1 3DG Edinburgh

  • Edinburgh Castle

    Architektonische Highlights
    • Edinburgh Castle© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Digital ist besser

    Eine Burg zum Aufschauen, in der Tat der Höhepunkt der Stadt. Nicht wegen ihrer brachialen Gestalt, sondern ihrer Exponiertheit auf einem Vulkanfelsen. Castle Hill fällt nach drei Seiten steil ab, nach Osten hingegen balanciert seine sanfte Flanke die Altstadt langsam zu Tal. Wie entrückt muss dieses Gelände ausgesehen haben, als König Edwin aus dem nordostenglischen Northumbria auf ihm im 7.Jh. eine einsame Befestigung errichten ließ. In der Folgezeit wurden hier Könige gezeugt und geboren, Gefangene eingesperrt, Gäste gemeuchelt. Die beiden Freiheitskämpfer William Wallace (1270–1305) und König Robert the Bruce (1274–1329) stehen am Eingang Spalier, dem Gatehouse von 1887.Im Sommer kann man die beiden kaum eines Blicks würdigen, weil so viele Besucher von hinten nachdrängen. Kurz nachdem das Nadelöhr Portcullis Gate passiert ist, stehst du vor den beiden Hauptsehenswürdigkeiten des Burginneren: Da ist zum Ersten die enorme Kanone Mons Meg – wahrscheinlich 1457 im belgischen Mons gefertigt –, die 6 t wiegt und 150 kg schwere Steinkugeln mit 50 cm Durchmesser verschießen konnte. 1681 wurde sie zum letzten Mal abgefeuert. Heute gibt täglich – außer am Sonntag – um 13 Uhr ein moderneres 105-mm-Geschütz einen Schuss ab, unten in der Stadt als lunchtime bang begrüßt. Seeleuten im Hafen vor der Stadt diente der Schuss im 19.Jh. als Chronometervergleich, daher konnte er nicht laut genug sein. Des Weiteren wartet hier die Kapelle St Margaret’s aus dem 12.Jh. Womöglich wurde sie von König David I. errichtet, in Gedenken an seine Mutter Margareta, eine wegen ihres sozialen Engagements heilig gesprochene schottische Königin. Das simple Gebäude im normannischen Stil gilt als ältestes Haus Edinburghs und hat einen leicht asymmetrischen Grundriss. Die schottischen Kronjuwelen (16.Jh.) – Krone, gefertigt von James Mossmann, Zepter und Schwert – sind unter dem Titel Honours of Scotland im Kronsaal zu sehen. Hinzugekommen ist 1996 ein älteres, für die Schotten wichtigeres Relikt, der Stone of Scone. Frühe schottisch-piktische Könige wurden am Stein gekrönt, bis die Engländer ihn 1296 entführten und in den englischen Thron einfügten. 700 Jahre später gab der britische Premier ihn in einer feierlichen Zeremonie zurück, kurz bevor Schottland für mehr Selbstbestimmung votierte. Für King Charles’ III. Inthronisierung wurde er 2023 nach London ausgeliehen. Der Rest der Burg besteht aus einigen Kasernengebäuden, echt beflügelnd wirkt aber der fantastische Blick hinunter auf Stadt und Umland. Online-Tickets sind etwas preiswerter und du kommst flotter rein.

    • Edinburgh Castle© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Digital ist besser

    Eine Burg zum Aufschauen, in der Tat der Höhepunkt der Stadt. Nicht wegen ihrer brachialen Gestalt, sondern ihrer Exponiertheit auf einem Vulkanfelsen. Castle Hill fällt nach drei Seiten steil ab, nach Osten hingegen balanciert seine sanfte Flanke die Altstadt langsam zu Tal. Wie entrückt muss dieses Gelände ausgesehen haben, als König Edwin aus dem nordostenglischen Northumbria auf ihm im 7.Jh. eine einsame Befestigung errichten ließ. In der Folgezeit wurden hier Könige gezeugt und geboren, Gefangene eingesperrt, Gäste gemeuchelt. Die beiden Freiheitskämpfer William Wallace (1270–1305) und König Robert the Bruce (1274–1329) stehen am Eingang Spalier, dem Gatehouse von 1887.Im Sommer kann man die beiden kaum eines Blicks würdigen, weil so viele Besucher von hinten nachdrängen. Kurz nachdem das Nadelöhr Portcullis Gate passiert ist, stehst du vor den beiden Hauptsehenswürdigkeiten des Burginneren: Da ist zum Ersten die enorme Kanone Mons Meg – wahrscheinlich 1457 im belgischen Mons gefertigt –, die 6 t wiegt und 150 kg schwere Steinkugeln mit 50 cm Durchmesser verschießen konnte. 1681 wurde sie zum letzten Mal abgefeuert. Heute gibt täglich – außer am Sonntag – um 13 Uhr ein moderneres 105-mm-Geschütz einen Schuss ab, unten in der Stadt als lunchtime bang begrüßt. Seeleuten im Hafen vor der Stadt diente der Schuss im 19.Jh. als Chronometervergleich, daher konnte er nicht laut genug sein. Des Weiteren wartet hier die Kapelle St Margaret’s aus dem 12.Jh. Womöglich wurde sie von König David I. errichtet, in Gedenken an seine Mutter Margareta, eine wegen ihres sozialen Engagements heilig gesprochene schottische Königin. Das simple Gebäude im normannischen Stil gilt als ältestes Haus Edinburghs und hat einen leicht asymmetrischen Grundriss. Die schottischen Kronjuwelen (16.Jh.) – Krone, gefertigt von James Mossmann, Zepter und Schwert – sind unter dem Titel Honours of Scotland im Kronsaal zu sehen. Hinzugekommen ist 1996 ein älteres, für die Schotten wichtigeres Relikt, der Stone of Scone. Frühe schottisch-piktische Könige wurden am Stein gekrönt, bis die Engländer ihn 1296 entführten und in den englischen Thron einfügten. 700 Jahre später gab der britische Premier ihn in einer feierlichen Zeremonie zurück, kurz bevor Schottland für mehr Selbstbestimmung votierte. Für King Charles’ III. Inthronisierung wurde er 2023 nach London ausgeliehen. Der Rest der Burg besteht aus einigen Kasernengebäuden, echt beflügelnd wirkt aber der fantastische Blick hinunter auf Stadt und Umland. Online-Tickets sind etwas preiswerter und du kommst flotter rein.


  • Windsor Castle

    Architektonische Highlights
    • Windsor Castle© Glow Images
    Insider-Tipp
    Verspielte Queen

    Windsor Castle, der letzte Wohnsitz von Queen Elizabeth II., mutet noch prachtvoller an als der Stadtpalast Buckingham Palace. Auf der Tour flanierst du durch die State Rooms (ganzjährig geöffnet), von Oktober bis März auch durch die Semi-State Rooms – vorbei an reich verziertem Mobiliar, Gemälden von Rembrandt, Rubens und Canaletto. Sieh dir auch das 100 Jahre alte, etwa 1 m hohe Puppenhaus Queen Mary’s Dolls‘ House an: mit echten (beschriebenen) Büchern, Aufzügen und Luxusmobiliar in Miniatur. In der St. George’s Chapel, der Ordenskapelle der Hosenbandritter, liegen zehn Monarchen begraben. Auch Queen Elizabeth II. wurde hier 2022 beigesetzt, neben ihrem 2021 verstorbenen Ehemann, Prinz Philip. Die Wachablösung gibt’s Di, Do, Sa um 11 Uhr. Wer hungrig ist, besucht das Undercroft Café im mittelalterlichen Kellergewölbe.

    • Windsor Castle© Glow Images
    Insider-Tipp
    Verspielte Queen

    Windsor Castle, der letzte Wohnsitz von Queen Elizabeth II., mutet noch prachtvoller an als der Stadtpalast Buckingham Palace. Auf der Tour flanierst du durch die State Rooms (ganzjährig geöffnet), von Oktober bis März auch durch die Semi-State Rooms – vorbei an reich verziertem Mobiliar, Gemälden von Rembrandt, Rubens und Canaletto. Sieh dir auch das 100 Jahre alte, etwa 1 m hohe Puppenhaus Queen Mary’s Dolls‘ House an: mit echten (beschriebenen) Büchern, Aufzügen und Luxusmobiliar in Miniatur. In der St. George’s Chapel, der Ordenskapelle der Hosenbandritter, liegen zehn Monarchen begraben. Auch Queen Elizabeth II. wurde hier 2022 beigesetzt, neben ihrem 2021 verstorbenen Ehemann, Prinz Philip. Die Wachablösung gibt’s Di, Do, Sa um 11 Uhr. Wer hungrig ist, besucht das Undercroft Café im mittelalterlichen Kellergewölbe.


  • Callanish Standing Stones

    Touristenattraktionen
    • Callanish Standing Stones© MAIRDUMONT

    Die Kultstätte beim Ort Callanish auf Lewis wurde nach der Sonne gebaut und besteht aus 48 Steinen, deren Hauptanlage ein keltisches Kreuz ergibt. Ein magischer Ort der rund 5000 Jahre alt sein soll.

    • Callanish Standing Stones© MAIRDUMONT

    Die Kultstätte beim Ort Callanish auf Lewis wurde nach der Sonne gebaut und besteht aus 48 Steinen, deren Hauptanlage ein keltisches Kreuz ergibt. Ein magischer Ort der rund 5000 Jahre alt sein soll.


  • Osborne House

    Architektonische Highlights
    • © ian johnston, Shutterstock

    „Es ist unmöglich, sich einen hübscheren Ort vorzustellen“, sagte Queen Victoria einmal über Osborne House. Und tatsächlich wirkt ihr Wochenendhaus auf der Isle of Wight eher wie ein Palast. Das im mediterranen Stil umgebaute Domizil ist innen prachtvoll und noch immer vollständig ausgestattet. Es ist umgeben von 100 ha Park. Hübsch ist das Swiss Cottage, 15 Minuten Fußmarsch entfernt auf dem Anwesen, in dem früher die königlichen Kinder gespielt haben sollen.

    • © ian johnston, Shutterstock

    „Es ist unmöglich, sich einen hübscheren Ort vorzustellen“, sagte Queen Victoria einmal über Osborne House. Und tatsächlich wirkt ihr Wochenendhaus auf der Isle of Wight eher wie ein Palast. Das im mediterranen Stil umgebaute Domizil ist innen prachtvoll und noch immer vollständig ausgestattet. Es ist umgeben von 100 ha Park. Hübsch ist das Swiss Cottage, 15 Minuten Fußmarsch entfernt auf dem Anwesen, in dem früher die königlichen Kinder gespielt haben sollen.


  • Inverewe Gardens

    Botanische Gärten & Parks
    • © Kevin Eaves, Thinkstock

    Direkt am Meer liegt Inverewe Gardens, ein stellenweise subtropisch wirkender Traumgarten, der in thematische Sektionen eingeteilt ist. Hier gedeihen Akanthus, Rhododendron, Oleander, Enzian und sogar Baumfarne aus Australien. Der botanische Garten geht auf Osgood Mackenzie zurück, der um 1862 begann, ein Stück Brachland neben dem elterlichen Gut zu pflanzen.

    • © Kevin Eaves, Thinkstock

    Direkt am Meer liegt Inverewe Gardens, ein stellenweise subtropisch wirkender Traumgarten, der in thematische Sektionen eingeteilt ist. Hier gedeihen Akanthus, Rhododendron, Oleander, Enzian und sogar Baumfarne aus Australien. Der botanische Garten geht auf Osgood Mackenzie zurück, der um 1862 begann, ein Stück Brachland neben dem elterlichen Gut zu pflanzen.


  • Dartmoor

    Landschaftliche Highlights
    • Dartmoor© Holger Leue, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Gutes von gestern

    Das Dartmoor ist eine neblige Heidelandschaft mit düsteren Granitblöcken wie Haytor oder Hound Tor, mit Fischottern, Flüssen und wilden Ponys. Schlendre durch die pittoresken Dörfer Buckland-in-the-Moor und Widecombe-in-the-Moor, bevor du Buckland Abbey besichtigst, eine Zisterzienserabtei, die 1581 Eigentum von Sir Francis Drake wurde. Besuch auch unbedingt den Pannier Market in Tavistock, einen etwas schrulligen Flohmarkt in einem alten Gebäude.

    • Dartmoor© Holger Leue, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Gutes von gestern

    Das Dartmoor ist eine neblige Heidelandschaft mit düsteren Granitblöcken wie Haytor oder Hound Tor, mit Fischottern, Flüssen und wilden Ponys. Schlendre durch die pittoresken Dörfer Buckland-in-the-Moor und Widecombe-in-the-Moor, bevor du Buckland Abbey besichtigst, eine Zisterzienserabtei, die 1581 Eigentum von Sir Francis Drake wurde. Besuch auch unbedingt den Pannier Market in Tavistock, einen etwas schrulligen Flohmarkt in einem alten Gebäude.


  • Fife

    Landschaftliche Highlights
    • Fife© Glow Images
    Insider-Tipp
    Wild swimming, aber sicher

    Dieser leichte Umweg ist wirklich unverzichtbar. Zwischen den Mündungen der Flüsse Tay und Forth liegt die liebliche Halbinsel Fife, einst das Königreich Fib der Pikten. Sobald du die tolle Forth Bridge überquert hast, hälst du dich nach Osten. Entlang der Küste stößt du auf hinreißende Hafenörtchen wie Pittenweem und Crail, denen man ihre frühere Bedeutung als Fischer- und Handelsorte und ihren Wohlstand noch ansieht. Die schönen Ortsbilder – etwa die roten, steilen Dächer von Crail, die auf den Handel mit den Niederlanden zurückgehen – laden zum Schlendern und Fotografieren ein. In Elie kannst du mal den Wagen stehen lassen und einen längeren Tagesmarsch mit Bäder-Triathlon wagen. Der schönste Abschnitt des gut 180 km langen Ostküsten-Wanderwegs Fife Coastal Path ist das 16 km-Stück des East Neuk of Fife (Ostecke von Fife) zwischen Elie und Crail. Auf den ersten 11 km warten die fünf Küstennester Elie, St Monan’s, Pittenweem, Anstruther und Cellardyke. In St. Monans, Pittenweem und Cellardyke kannst du gefahrlos in ummauerte Meerespools schlüpfen, die teilweise von der Bürgerschaft fit gemacht wurde. Zwischen den Tidal Pools von Pittenweem und St Monans liegen nur 1,7 km Fußweg. Auf dem Weg geh’s an den einsamen Ruinen des Lady‘s Tower und weiter zum Ardross Castle. An der Castle Ruine findest du einen tollen Farm Shop. Hunger? In Elie schmeckt‘s lecker im Pub Ship Inn. Oder du schlemmst in der Anstruther Fish Bar, einem Imbiss mit Restaurantcharakter, Fish & Chpis. Nördlich der Pools kehrst du in die weit und breit einzige Whiskydestille ein: Die Kingsbarns Distillery gibt‘s seit 2014, sie bietet ein Visitor Centre nebst Touren für Lowland Whisky und Gin, außerdem einen Shop und ein Café. Nördlich nebenan kannst du am Kingsbarns Golfplatz parken oder über das Sträßchen Black Stile den Dünenplatz sogar queren und bis zum Kingsbarns Beach Parking vorrollen, um dort den feinen Sandstrand am Wanderweg zu entdecken. Zwischen Destille und Golfplatz-Beach wiederum liegt das idyllische Herrenhaus Cambo Estates im Wald mit Souvenirshop und kreativen vegetarischen und veganen Genüssen im Cambo Gardens Café. Noch weiter nördlich erreichst du das weltweit berühmteste Golfstädtchen. In St Andrews, wo Prince William an Schottlands ältester Universität studierte, blickst du auf die unglaublich grünen greens des ehrwürdigsten Golfclubs. Im teuren The R&A World Golf Museum erfährst du Kurioses rund um das Spiel, als dessen Erbverwalter Schottland sich sieht. Weiter nördlich, östlich von Tayport, lockt die wunderschöne kilometerlange Strand-, Dünen- und Waldlandschaft Tentsmuir zum Spazierengehen. Halte am Kap Ausschau nach Robben! Gönne dir einen dreigängigen Lunch im The Peat Inn, eins der besten kleinen Landhausrestaurants Schottlands.

    • KY16 St Andrews
    • Fife© Glow Images
    Insider-Tipp
    Wild swimming, aber sicher

    Dieser leichte Umweg ist wirklich unverzichtbar. Zwischen den Mündungen der Flüsse Tay und Forth liegt die liebliche Halbinsel Fife, einst das Königreich Fib der Pikten. Sobald du die tolle Forth Bridge überquert hast, hälst du dich nach Osten. Entlang der Küste stößt du auf hinreißende Hafenörtchen wie Pittenweem und Crail, denen man ihre frühere Bedeutung als Fischer- und Handelsorte und ihren Wohlstand noch ansieht. Die schönen Ortsbilder – etwa die roten, steilen Dächer von Crail, die auf den Handel mit den Niederlanden zurückgehen – laden zum Schlendern und Fotografieren ein. In Elie kannst du mal den Wagen stehen lassen und einen längeren Tagesmarsch mit Bäder-Triathlon wagen. Der schönste Abschnitt des gut 180 km langen Ostküsten-Wanderwegs Fife Coastal Path ist das 16 km-Stück des East Neuk of Fife (Ostecke von Fife) zwischen Elie und Crail. Auf den ersten 11 km warten die fünf Küstennester Elie, St Monan’s, Pittenweem, Anstruther und Cellardyke. In St. Monans, Pittenweem und Cellardyke kannst du gefahrlos in ummauerte Meerespools schlüpfen, die teilweise von der Bürgerschaft fit gemacht wurde. Zwischen den Tidal Pools von Pittenweem und St Monans liegen nur 1,7 km Fußweg. Auf dem Weg geh’s an den einsamen Ruinen des Lady‘s Tower und weiter zum Ardross Castle. An der Castle Ruine findest du einen tollen Farm Shop. Hunger? In Elie schmeckt‘s lecker im Pub Ship Inn. Oder du schlemmst in der Anstruther Fish Bar, einem Imbiss mit Restaurantcharakter, Fish & Chpis. Nördlich der Pools kehrst du in die weit und breit einzige Whiskydestille ein: Die Kingsbarns Distillery gibt‘s seit 2014, sie bietet ein Visitor Centre nebst Touren für Lowland Whisky und Gin, außerdem einen Shop und ein Café. Nördlich nebenan kannst du am Kingsbarns Golfplatz parken oder über das Sträßchen Black Stile den Dünenplatz sogar queren und bis zum Kingsbarns Beach Parking vorrollen, um dort den feinen Sandstrand am Wanderweg zu entdecken. Zwischen Destille und Golfplatz-Beach wiederum liegt das idyllische Herrenhaus Cambo Estates im Wald mit Souvenirshop und kreativen vegetarischen und veganen Genüssen im Cambo Gardens Café. Noch weiter nördlich erreichst du das weltweit berühmteste Golfstädtchen. In St Andrews, wo Prince William an Schottlands ältester Universität studierte, blickst du auf die unglaublich grünen greens des ehrwürdigsten Golfclubs. Im teuren The R&A World Golf Museum erfährst du Kurioses rund um das Spiel, als dessen Erbverwalter Schottland sich sieht. Weiter nördlich, östlich von Tayport, lockt die wunderschöne kilometerlange Strand-, Dünen- und Waldlandschaft Tentsmuir zum Spazierengehen. Halte am Kap Ausschau nach Robben! Gönne dir einen dreigängigen Lunch im The Peat Inn, eins der besten kleinen Landhausrestaurants Schottlands.

    • KY16 St Andrews

  • Jedburgh Abbey

    Architektonische Highlights
    • Jedburgh Abbey© Glow Images

    Die besterhaltene, beeindruckendste Abteiruine im Drei-Abteien-Eck der Borders. Seit dem 12.Jh. führten hier die Augustiner ihr Klosterleben. Eine Audiovision und Ausgrabungsstücke bringen einen zurück in die Vergangenheit.

    • Jedburgh Abbey© Glow Images

    Die besterhaltene, beeindruckendste Abteiruine im Drei-Abteien-Eck der Borders. Seit dem 12.Jh. führten hier die Augustiner ihr Klosterleben. Eine Audiovision und Ausgrabungsstücke bringen einen zurück in die Vergangenheit.


  • The Royal Mile

    Touristenattraktionen
    • The Royal Mile© MAIRDUMONT

    Auf der Royal Mile und den von ihr abzweigenden Gassen - "closes" oder "wynds" genannt - sollen im 18.Jh. etwa 60.000 Menschen gelebt haben, mehr als anderswo in Europa pro Quadratmeter. Die damals bis zu 15 Stockwerke aufragenden Wohnhäuser hießen "lands" und beherbergten unten und oben die einfachen Leute, dazwischen die besser gestellten Kaufleute und Handwerker. Ausgetretene Stufenabgänge links und rechts der Mile könnten in einen netten Innenhof führen - es lohnt sich, ihnen hin und wieder zu folgen. Oder man stolpert unversehens über die Schwelle eines versteckten Pubs und kommt am Tresen beim obergärigen, kaum gekühlten Bier schnell ins Gespräch mit Edinburghern.

    • The Royal Mile© MAIRDUMONT

    Auf der Royal Mile und den von ihr abzweigenden Gassen - "closes" oder "wynds" genannt - sollen im 18.Jh. etwa 60.000 Menschen gelebt haben, mehr als anderswo in Europa pro Quadratmeter. Die damals bis zu 15 Stockwerke aufragenden Wohnhäuser hießen "lands" und beherbergten unten und oben die einfachen Leute, dazwischen die besser gestellten Kaufleute und Handwerker. Ausgetretene Stufenabgänge links und rechts der Mile könnten in einen netten Innenhof führen - es lohnt sich, ihnen hin und wieder zu folgen. Oder man stolpert unversehens über die Schwelle eines versteckten Pubs und kommt am Tresen beim obergärigen, kaum gekühlten Bier schnell ins Gespräch mit Edinburghern.


  • Canterbury Cathedral

    Architektonische Highlights
    • Canterbury Cathedral© MAIRDUMONT

    Hier mischt sich steil aufragende Gotik mit Romanik, denn die Arbeiten wurden bereits 1070 begonnen, aber erst 1504 beendet. Beachte die Kirchenfenster von Erwin Bossanyi (1956), die Wandgemälde des 15.Jhs., die Sarkophage und die Krypta mit der Kapelle des Schwarzen Prinzen. In einer Seitenkapelle wurde Erzbischof Thomas Becket auf Befehl Heinrichs II. 1170 ermordet. Auch ein Blick in Kreuzgang und Kapitelsaal lohnt sich!

    • Canterbury Cathedral© MAIRDUMONT

    Hier mischt sich steil aufragende Gotik mit Romanik, denn die Arbeiten wurden bereits 1070 begonnen, aber erst 1504 beendet. Beachte die Kirchenfenster von Erwin Bossanyi (1956), die Wandgemälde des 15.Jhs., die Sarkophage und die Krypta mit der Kapelle des Schwarzen Prinzen. In einer Seitenkapelle wurde Erzbischof Thomas Becket auf Befehl Heinrichs II. 1170 ermordet. Auch ein Blick in Kreuzgang und Kapitelsaal lohnt sich!


  • Stonehenge

    Touristenattraktionen
    • Stonehenge© MAIRDUMONT

    Die monumentale Anordnung gigantischer Steine (2800 v.Chr.) ist der bedeutendste und wohl meist besuchte prähistorische Ort Englands. Den äußeren Kreis bilden Sandsteinblöcke aus der Umgebung. Der innere Kreis setzt sich aus Blöcken bläulichen Gesteins zusammen, die aus dem 385 km entfernten Wales stammen. Der Block in der Mitte zeigt den Punkt am Horizont an, wo die Sonne bei der Sommersonnenwende aufgeht. Die südöstlich und nordöstlich aufgestellten Steine bezeichnen den Sonnenaufgang bei der Wintersonnenwende.

    • Stonehenge© MAIRDUMONT

    Die monumentale Anordnung gigantischer Steine (2800 v.Chr.) ist der bedeutendste und wohl meist besuchte prähistorische Ort Englands. Den äußeren Kreis bilden Sandsteinblöcke aus der Umgebung. Der innere Kreis setzt sich aus Blöcken bläulichen Gesteins zusammen, die aus dem 385 km entfernten Wales stammen. Der Block in der Mitte zeigt den Punkt am Horizont an, wo die Sonne bei der Sommersonnenwende aufgeht. Die südöstlich und nordöstlich aufgestellten Steine bezeichnen den Sonnenaufgang bei der Wintersonnenwende.


  • Eden Project

    Touristenattraktionen
    • Eden Project© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Gute Nacht im Garten Eden

    Ihr Anblick ist unwirklich: Gigantische Kunststoffkuppeln, eingebettet in grüne Hügel, prägen diesen kleinen Teil Cornwalls. Darunter wachsen Pflanzen aus der ganzen Welt. Unter einer der Plastikblasen etwa gedeiht eine Regenwaldvegetation, auf die schwindelfreie Besucher von einer 50 m hohen Plattform herabschauen können. In einem Krater, den der Tagebau hier hinterließ, schuf Popproduzent Tim Smit die größten Gewächshäuser der Erde mit drei verschiedenen Klimazonen – größtes Anliegen ist, die Welt auf die Gefahren des Klimawandels hinzuweisen und aufzuzeigen, was dagegen unternommen werden kann. Wer ein bisschen mehr Zeit mitbringt: Inzwischen kann man auf dem Gelände auch übernachten – in einer Jugendherberge aus Airstreams und Zelten.

    • Eden Project© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Gute Nacht im Garten Eden

    Ihr Anblick ist unwirklich: Gigantische Kunststoffkuppeln, eingebettet in grüne Hügel, prägen diesen kleinen Teil Cornwalls. Darunter wachsen Pflanzen aus der ganzen Welt. Unter einer der Plastikblasen etwa gedeiht eine Regenwaldvegetation, auf die schwindelfreie Besucher von einer 50 m hohen Plattform herabschauen können. In einem Krater, den der Tagebau hier hinterließ, schuf Popproduzent Tim Smit die größten Gewächshäuser der Erde mit drei verschiedenen Klimazonen – größtes Anliegen ist, die Welt auf die Gefahren des Klimawandels hinzuweisen und aufzuzeigen, was dagegen unternommen werden kann. Wer ein bisschen mehr Zeit mitbringt: Inzwischen kann man auf dem Gelände auch übernachten – in einer Jugendherberge aus Airstreams und Zelten.


  • Tintagel Castle

    Touristenattraktionen
    • Tintagel Castle© Franz Marc Frei, DuMont Reisebildportal

    In der Burg von Tintagel, deren beeindruckende Ruinen am Rand der Steilküste zu besichtigen sind, könnte König Artus' Wiege gestanden haben. Im 12.Jh. von den Grafen von Cornwall erbaut, stürzte die Burg vier Jahrhunderte später ein.

    • Tintagel Castle© Franz Marc Frei, DuMont Reisebildportal

    In der Burg von Tintagel, deren beeindruckende Ruinen am Rand der Steilküste zu besichtigen sind, könnte König Artus' Wiege gestanden haben. Im 12.Jh. von den Grafen von Cornwall erbaut, stürzte die Burg vier Jahrhunderte später ein.


  • Westminster Abbey

    Architektonische Highlights
    • Westminster Abbey© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Erhabene Sicht

    Die Krönungskirche der Royals und Grabkirche der High Society. Edward the Confessor ließ sich hier 1066 eine Kirche bauen, eine Woche nach ihrer Weihung starb er jedoch. Edwards Nachfolger William the Conqueror wurde am Weihnachtstag 1066 zum König gekrönt. Das Gotteshaus erhielt im 13.Jh. seine gotische Prägung, die beiden Westtürme folgten 1745 von Christopher Wrens Schüler Nicholas Hawksmoor. Angefüllt ist die Kathedrale mit über 600 Denkmälern und Grabplatten. Die Henry VII Chapel, erbaut im frühen 16.Jh., ziert ein spektakuläres Fächergewölbe im Perpendicular Style. 3300 britische VIPs werden mit Gedenktafeln geehrt oder liegen hier begraben: Dazu gehören Wissenschaftler wie Isaac Newton, Charles Darwin oder der 2018 verstorbene Stephen Hawking, Komponisten wie Henry Purcell und Georg Friedrich Händel und Politiker wie William Pitt der Jüngere und W. E. Gladstone. In der Poets‘ Corner findest du die Gräber von Geoffrey Chaucer und Charles Dickens. Dramatiker Ben Jonson ließ sich 1637 aus Kostengründen stehend beerdigen! Über dem Hauptportal erinnert eine Statue an den 1945 ermordeten deutschen Theologen Dietrich Bonhoeffer. 1953 begleiteten ca. 8000 Gäste die Krönung von Elizabeth II.; 2011 hingen weltweit 2,5 Mrd. Menschen für Will & Kate vor dem Fernseher, 2022 ca. 4 Mrd. für die Trauerfeier der Queen und ca. 20 Mio. Briten bei Charles' Krönung 2023.Das mittelalterliche Triforium zeigt in den The Queen‘s Diamond Jubilee Galleries eine wertvolle Sammlung historischer Objekte. Wer‘s sportlich mag, nimmt die Treppe statt den Aufzug. Die Galerie bietet wunderbare Blicke aus 16 m Höhe hinab ins Kirchenschiff.

    • Westminster Abbey© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Erhabene Sicht

    Die Krönungskirche der Royals und Grabkirche der High Society. Edward the Confessor ließ sich hier 1066 eine Kirche bauen, eine Woche nach ihrer Weihung starb er jedoch. Edwards Nachfolger William the Conqueror wurde am Weihnachtstag 1066 zum König gekrönt. Das Gotteshaus erhielt im 13.Jh. seine gotische Prägung, die beiden Westtürme folgten 1745 von Christopher Wrens Schüler Nicholas Hawksmoor. Angefüllt ist die Kathedrale mit über 600 Denkmälern und Grabplatten. Die Henry VII Chapel, erbaut im frühen 16.Jh., ziert ein spektakuläres Fächergewölbe im Perpendicular Style. 3300 britische VIPs werden mit Gedenktafeln geehrt oder liegen hier begraben: Dazu gehören Wissenschaftler wie Isaac Newton, Charles Darwin oder der 2018 verstorbene Stephen Hawking, Komponisten wie Henry Purcell und Georg Friedrich Händel und Politiker wie William Pitt der Jüngere und W. E. Gladstone. In der Poets‘ Corner findest du die Gräber von Geoffrey Chaucer und Charles Dickens. Dramatiker Ben Jonson ließ sich 1637 aus Kostengründen stehend beerdigen! Über dem Hauptportal erinnert eine Statue an den 1945 ermordeten deutschen Theologen Dietrich Bonhoeffer. 1953 begleiteten ca. 8000 Gäste die Krönung von Elizabeth II.; 2011 hingen weltweit 2,5 Mrd. Menschen für Will & Kate vor dem Fernseher, 2022 ca. 4 Mrd. für die Trauerfeier der Queen und ca. 20 Mio. Briten bei Charles' Krönung 2023.Das mittelalterliche Triforium zeigt in den The Queen‘s Diamond Jubilee Galleries eine wertvolle Sammlung historischer Objekte. Wer‘s sportlich mag, nimmt die Treppe statt den Aufzug. Die Galerie bietet wunderbare Blicke aus 16 m Höhe hinab ins Kirchenschiff.


  • Buckingham Palace

    Architektonische Highlights
    • Buckingham Palace© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    007 Charles

    Nur wenn König Charles III. da ist, flattert es royal rot-gold-blau vom Dach des mächtigen klassizistischen Gebäudes. In der übrigen Zeit weht über dem Palast nicht der Royal Standard, sondern der Union Jack. Zum Tee wird man dennoch nicht geladen. Im August und September allerdings, wenn die Royals Urlaub von der Krone machen, darf man ein paar der 700 Palasträume besichtigen. Auch in der King‘s Gallery mit den Glanzstücken der königlichen Sammlung alter Meister begegnete man der Monarchin nie. Größere Chancen auf Royals oder sogar King Charles hat man in den Royal Mews, dem königlichen Marstall. Der Fuhrpark besteht nicht nur aus Pferden und Kutschen, sondern beherbergt eine ganze Flotte namhafter Automarken wie Bentley, Jaguar und Rolls Royce, darunter ein seltener Phantom IV von 1949.Autonarr Charles fährt sein Lieblingsmodell: Aston Martin. Macht er damit James Bond Konkurrenz? Das mit vier Tonnen gewichtigste Stück im Stall ist die vergoldete Staatskarosse, die nur zu besonderen Gelegenheiten aus der Remise kommt, wie bei der Krönung von Charles. Vor den Toren des Stadtpalasts ragt das Victoria Memorial auf, eine Erinnerung an die Ur-Ur-Ur-Großmutter von König Charles III. Sie machte den Palast im Jahre 1837 zur ständigen Residenz der Royals. Und hier spielt sich dann auch das allseits bekannte Spektakel der Wachablösung (Changing of the Guard) ab. Dabei siehst du eine Abteilung der königlichen Infanterie (King’s Foot Guards) zu Marschmusik von den Wellington Barracks bis zum Buckingham Palace stapfen.

    • Buckingham Palace© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    007 Charles

    Nur wenn König Charles III. da ist, flattert es royal rot-gold-blau vom Dach des mächtigen klassizistischen Gebäudes. In der übrigen Zeit weht über dem Palast nicht der Royal Standard, sondern der Union Jack. Zum Tee wird man dennoch nicht geladen. Im August und September allerdings, wenn die Royals Urlaub von der Krone machen, darf man ein paar der 700 Palasträume besichtigen. Auch in der King‘s Gallery mit den Glanzstücken der königlichen Sammlung alter Meister begegnete man der Monarchin nie. Größere Chancen auf Royals oder sogar King Charles hat man in den Royal Mews, dem königlichen Marstall. Der Fuhrpark besteht nicht nur aus Pferden und Kutschen, sondern beherbergt eine ganze Flotte namhafter Automarken wie Bentley, Jaguar und Rolls Royce, darunter ein seltener Phantom IV von 1949.Autonarr Charles fährt sein Lieblingsmodell: Aston Martin. Macht er damit James Bond Konkurrenz? Das mit vier Tonnen gewichtigste Stück im Stall ist die vergoldete Staatskarosse, die nur zu besonderen Gelegenheiten aus der Remise kommt, wie bei der Krönung von Charles. Vor den Toren des Stadtpalasts ragt das Victoria Memorial auf, eine Erinnerung an die Ur-Ur-Ur-Großmutter von König Charles III. Sie machte den Palast im Jahre 1837 zur ständigen Residenz der Royals. Und hier spielt sich dann auch das allseits bekannte Spektakel der Wachablösung (Changing of the Guard) ab. Dabei siehst du eine Abteilung der königlichen Infanterie (King’s Foot Guards) zu Marschmusik von den Wellington Barracks bis zum Buckingham Palace stapfen.


  • Kew Gardens

    Botanische Gärten & Parks
    • Kew Gardens© MAIRDUMONT

    In den königlichen botanischen Gärten (Unesco-Welterbe) haben die Gärtner auf über 120 ha klimatische Bedingungen geschaffen, in denen fast jede Pflanze der Welt wachsen kann. In den riesigen viktorianischen Gewächshäusern streben exotische Farne, Bambus und Bananenpalmen in die Höhe.

    • Kew Gardens© MAIRDUMONT

    In den königlichen botanischen Gärten (Unesco-Welterbe) haben die Gärtner auf über 120 ha klimatische Bedingungen geschaffen, in denen fast jede Pflanze der Welt wachsen kann. In den riesigen viktorianischen Gewächshäusern streben exotische Farne, Bambus und Bananenpalmen in die Höhe.


  • London Eye

    Touristenattraktionen
    • London Eye© MAIRDUMONT

    Die Attraktion, es sei denn, man hat Höhenangst! Das derzeit höchste Riesenrad Europas (135 m) steht am Themseufer. Der Blick aus den verglasten Kapseln, die je über 20 Passagiere fassen, ist unschlagbar, an klaren Tagen kann man kilometerweit sehen, abends romantisch über den Lichtern der Stadt schweben.

    • London Eye© MAIRDUMONT

    Die Attraktion, es sei denn, man hat Höhenangst! Das derzeit höchste Riesenrad Europas (135 m) steht am Themseufer. Der Blick aus den verglasten Kapseln, die je über 20 Passagiere fassen, ist unschlagbar, an klaren Tagen kann man kilometerweit sehen, abends romantisch über den Lichtern der Stadt schweben.


  • Houses of Parliament

    Architektonische Highlights
    • Palace of Westminster© MAIRDUMONT
    • Houses of Parliament© MAIRDUMONT

    Die "Mutter aller Parlamente" kennt man von unzähligen Postkarten, Untersetzern und Kühlschrankmagneten. Doch wer Charles Barrys Glanzstück spätviktorianischer Neogotik mit seinen goldenen Türmchen, Fialen und Filigranwerk zum ersten Mal live sieht, wird nicht enttäuscht sein. Die imposante Westminster Hall von 1099 mit ihrem Eichen-Hammerbeam-Dach ist das Einzige, was von dem mittelalterlichen Palace of Westminster noch übrig ist. Der Glockenturm Big Ben ist ein Wahrzeichen Londons, und die berühmte, 13 t schwere Glocke schlägt jede Stunde und markiert die BBC Radionachrichten. Hier debattieren das Unterhaus (House of Commons), die Legislative, und das Oberhaus (House of Lords), das Gesetze nur mehr verzögern kann. Nur noch 92 erbliche Lords sitzen hier, und die Reform des Oberhauses bleibt ein harter Knochen für die Politik. Die Debatten beider Häuser sind öffentlich zugänglich, im Unterhaus sind sie lebendiger.

    • Palace of Westminster© MAIRDUMONT
    • Houses of Parliament© MAIRDUMONT

    Die "Mutter aller Parlamente" kennt man von unzähligen Postkarten, Untersetzern und Kühlschrankmagneten. Doch wer Charles Barrys Glanzstück spätviktorianischer Neogotik mit seinen goldenen Türmchen, Fialen und Filigranwerk zum ersten Mal live sieht, wird nicht enttäuscht sein. Die imposante Westminster Hall von 1099 mit ihrem Eichen-Hammerbeam-Dach ist das Einzige, was von dem mittelalterlichen Palace of Westminster noch übrig ist. Der Glockenturm Big Ben ist ein Wahrzeichen Londons, und die berühmte, 13 t schwere Glocke schlägt jede Stunde und markiert die BBC Radionachrichten. Hier debattieren das Unterhaus (House of Commons), die Legislative, und das Oberhaus (House of Lords), das Gesetze nur mehr verzögern kann. Nur noch 92 erbliche Lords sitzen hier, und die Reform des Oberhauses bleibt ein harter Knochen für die Politik. Die Debatten beider Häuser sind öffentlich zugänglich, im Unterhaus sind sie lebendiger.


  • Big Ben

    Architektonische Highlights
    • Big Ben© MAIRDUMONT

    Der Glockenturm, zum 60.Thronjubiläum in Elizabeth Tower umbenannt, ist ein Wahrzeichen Londons. Die berühmte, 13 t schwere Glocke schlägt seit 1859 jede Stunde.

    • Big Ben© MAIRDUMONT

    Der Glockenturm, zum 60.Thronjubiläum in Elizabeth Tower umbenannt, ist ein Wahrzeichen Londons. Die berühmte, 13 t schwere Glocke schlägt seit 1859 jede Stunde.


  • St Paul's Cathedral

    Architektonische Highlights
    • St Paul's Cathedral© MAIRDUMONT

    Eine dem hl. Paulus gewidmete Kirche steht hier seit 604, und als der Vorgänger der aktuellen Kirche, die gotische Old St Paul's, 1666 niederbrannte, war die Stunde für Christopher Wrens Meisterwerk gekommen. Der Schlussstein wurde 1711 gesetzt, in der Regierungszeit von Queen Anne, deren Statue vor der mächtigen, von barocken Doppeltürmen flankierten Westfront St Paul's den Rücken zudreht. Im Zweiten Weltkrieg wurde St Paul's bleigedeckte Kuppel im Kreuzfeuer der Luftangriffe zum Symbol für Londons Widerstandsfähigkeit. In der Krypta liegen die britischen Helden General Wellington und Admiral Nelson begraben. Vom südlichen Seitenschiff aus geht es an trompe-l'œil-Fresken vorbei nach oben. Wenn man auf der Whispering Gallery in die Wand flüstert, kann man einen auf der gegenüberliegenden Seite, über 30 m entfernt, verstehen - theoretisch, denn man wird nicht der Einzige sein, der das ausprobiert. Von der obersten Golden Gallery hat man einen tollen Blick auf die Stadt.

    • St Paul's Cathedral© MAIRDUMONT

    Eine dem hl. Paulus gewidmete Kirche steht hier seit 604, und als der Vorgänger der aktuellen Kirche, die gotische Old St Paul's, 1666 niederbrannte, war die Stunde für Christopher Wrens Meisterwerk gekommen. Der Schlussstein wurde 1711 gesetzt, in der Regierungszeit von Queen Anne, deren Statue vor der mächtigen, von barocken Doppeltürmen flankierten Westfront St Paul's den Rücken zudreht. Im Zweiten Weltkrieg wurde St Paul's bleigedeckte Kuppel im Kreuzfeuer der Luftangriffe zum Symbol für Londons Widerstandsfähigkeit. In der Krypta liegen die britischen Helden General Wellington und Admiral Nelson begraben. Vom südlichen Seitenschiff aus geht es an trompe-l'œil-Fresken vorbei nach oben. Wenn man auf der Whispering Gallery in die Wand flüstert, kann man einen auf der gegenüberliegenden Seite, über 30 m entfernt, verstehen - theoretisch, denn man wird nicht der Einzige sein, der das ausprobiert. Von der obersten Golden Gallery hat man einen tollen Blick auf die Stadt.


  • Tower of London

    Architektonische Highlights
    • Tower of London© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Königliches Bling-Bling

    Die Keimzelle des alten London ist ein faszinierender Komplex mit 900-jähriger Geschichte u. a. als königliche Residenz, Gefängnis, Waffenlager, Münzprägestätte und Aufbewahrungsort für die Kronjuwelen. Herzstück der Unesco-Welterbestätte ist der White Tower, begonnen 1076, zur Zeit Williams des Eroberers. Hier siehst du die Rüstung Heinrichs VIII und die normannische Chapel of St John (1080), den ältesten erhaltenen Sakralbau der Stadt. Illustre Gefangene wie Sir Walter Raleigh und Lady Jane Grey wurden auf der Themseseite durchs Traitors‘ Gate, das „Verrätertor“, in den Tower gebracht. Im Bloody Tower ließ der berüchtigte Duke of Gloucester, der spätere König Richard III., seine beiden Neffen, zehn und zwölf Jahre alt, einsperren: „zu ihrer eigenen Sicherheit“. Ob er sie auch ermorden ließ, ist ungeklärt. Im Jewel Tower glitzern dir die Juwelen der Kronen entgegen: Charles‘ Imperial State Crown und seine Krönungskrone, die St. Edward‘s Crown sowie Queen Marys Krone, die für Camilla angepasst wurde. Komm am besten früh, bevor sich der Zauber in der Touristenmenge verflüchtigt, und schließ dich einer Beefeater-Führung an. Die „Fleischesser“ sind die traditionell privilegierten Tower-Wächter; 2007 wurde erstmals in der 500-jährigen Geschichte eine Frau in den Dienst aufgenommen. Die Flügel der Raben sind gestutzt, denn wenn die Raben den Tower verlassen, so die Legende, fällt die Monarchie. Ein Denkmal erinnert an die im Tower Hingerichteten, zuletzt ein deutscher Kriegsgefangener 1941.

    • Tower of London© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Königliches Bling-Bling

    Die Keimzelle des alten London ist ein faszinierender Komplex mit 900-jähriger Geschichte u. a. als königliche Residenz, Gefängnis, Waffenlager, Münzprägestätte und Aufbewahrungsort für die Kronjuwelen. Herzstück der Unesco-Welterbestätte ist der White Tower, begonnen 1076, zur Zeit Williams des Eroberers. Hier siehst du die Rüstung Heinrichs VIII und die normannische Chapel of St John (1080), den ältesten erhaltenen Sakralbau der Stadt. Illustre Gefangene wie Sir Walter Raleigh und Lady Jane Grey wurden auf der Themseseite durchs Traitors‘ Gate, das „Verrätertor“, in den Tower gebracht. Im Bloody Tower ließ der berüchtigte Duke of Gloucester, der spätere König Richard III., seine beiden Neffen, zehn und zwölf Jahre alt, einsperren: „zu ihrer eigenen Sicherheit“. Ob er sie auch ermorden ließ, ist ungeklärt. Im Jewel Tower glitzern dir die Juwelen der Kronen entgegen: Charles‘ Imperial State Crown und seine Krönungskrone, die St. Edward‘s Crown sowie Queen Marys Krone, die für Camilla angepasst wurde. Komm am besten früh, bevor sich der Zauber in der Touristenmenge verflüchtigt, und schließ dich einer Beefeater-Führung an. Die „Fleischesser“ sind die traditionell privilegierten Tower-Wächter; 2007 wurde erstmals in der 500-jährigen Geschichte eine Frau in den Dienst aufgenommen. Die Flügel der Raben sind gestutzt, denn wenn die Raben den Tower verlassen, so die Legende, fällt die Monarchie. Ein Denkmal erinnert an die im Tower Hingerichteten, zuletzt ein deutscher Kriegsgefangener 1941.


  • Rye

    Geographical
    • Rye© MAIRDUMONT

    Rye ist eine mittelalterliche, pieksaubere Stadt in East Sussex, deren Charme jeden Sommer Tausende von Besuchern erliegen. Auch Maler und Schriftsteller wie etwa Henry James, der von 1898 bis 1916 im Lamb House wohnte, konnten den holprigen Gässchen, den weißen Fachwerkhäusern mit ihren Giebeldächern aus Schiefer und den schwarz gerahmten Fenstern nicht widerstehen. Die Altstadt von Rye ist einfach entzückend, ganz besonders der Church Square. Flaniere die Market Street, die Watchbell Street und die Mermaid Street hinunter, verweile am Fuß des Ypres Tower (1250) und träum davon, in der Nachsaison wiederzukommen, um in aller Ruhe den Blick auf die Bucht zu genießen. Östlich der Stadt liegt ein wunderschöner Sandstrand, Camber Sands.

    • Rye© MAIRDUMONT

    Rye ist eine mittelalterliche, pieksaubere Stadt in East Sussex, deren Charme jeden Sommer Tausende von Besuchern erliegen. Auch Maler und Schriftsteller wie etwa Henry James, der von 1898 bis 1916 im Lamb House wohnte, konnten den holprigen Gässchen, den weißen Fachwerkhäusern mit ihren Giebeldächern aus Schiefer und den schwarz gerahmten Fenstern nicht widerstehen. Die Altstadt von Rye ist einfach entzückend, ganz besonders der Church Square. Flaniere die Market Street, die Watchbell Street und die Mermaid Street hinunter, verweile am Fuß des Ypres Tower (1250) und träum davon, in der Nachsaison wiederzukommen, um in aller Ruhe den Blick auf die Bucht zu genießen. Östlich der Stadt liegt ein wunderschöner Sandstrand, Camber Sands.


  • Isles of Scilly

    Landschaftliche Highlights
    • © Abi28l, Thinkstock

    Die Scilly-Inseln liegen 40 km vor Land's End. Die fünf Inseln mit insgesamt und 100 Schären bilden eine stille, einsame Welt für sich. Sie sind bekannt für ein mildes Klima, eine exotische Flora, die Mannigfaltigkeit ihrer Fauna sowie für die große Schönheit ihrer kleinen Buchten. Besichtigen Sie St Martin's mit seinen herrlichen Stränden, Bryher mit der wunderschönen Hell Bay, St Mary's mit den Felsen von Peninnis Head und dem Schifffahrtsmuseum von Longstone, das Geschichte und Kultur der Inselbewohner zurückverfolgt, und Tresco mit der Old Grimsby Bay und den wunderschönen Gärten, die von Benediktinern im 12.Jh. angelegt wurden.

    • © Abi28l, Thinkstock

    Die Scilly-Inseln liegen 40 km vor Land's End. Die fünf Inseln mit insgesamt und 100 Schären bilden eine stille, einsame Welt für sich. Sie sind bekannt für ein mildes Klima, eine exotische Flora, die Mannigfaltigkeit ihrer Fauna sowie für die große Schönheit ihrer kleinen Buchten. Besichtigen Sie St Martin's mit seinen herrlichen Stränden, Bryher mit der wunderschönen Hell Bay, St Mary's mit den Felsen von Peninnis Head und dem Schifffahrtsmuseum von Longstone, das Geschichte und Kultur der Inselbewohner zurückverfolgt, und Tresco mit der Old Grimsby Bay und den wunderschönen Gärten, die von Benediktinern im 12.Jh. angelegt wurden.


  • Skara Brae

    Touristenattraktionen
    • Skara Brae© MAIRDUMONT

    Die besterhaltene Siedlung der Jungsteinzeit in Europa. Die Ruinen an der Westküste zeigen, wie man sich vor 5000 Jahren einrichtete. Im Jahr 1850 legte ein Sturm die vom Sand verwehten acht Wohnhäuser frei.

    • Skara Brae© MAIRDUMONT

    Die besterhaltene Siedlung der Jungsteinzeit in Europa. Die Ruinen an der Westküste zeigen, wie man sich vor 5000 Jahren einrichtete. Im Jahr 1850 legte ein Sturm die vom Sand verwehten acht Wohnhäuser frei.


  • Loch Ness

    Landschaftliche Highlights
    • Loch Ness© MAIRDUMONT

    Natürlich ist der See südwestlich von Inverness der schönste Schottlands: 36 km lang und 1,5 km breit, und dazu ungewöhnlich tief (325 m). Am Grund des tiefblauen Wassers wird noch immer "Nessie", das sagenhafte Ungeheuer, vermutet. Der beliebteste Ausguck für Nessie-Forscher ist Urquhart Castle, am Nordwestufer bei Drumnadrochit gelegen, eine malerische Ruine aus dem 12.Jh. Drumnadrochit ist das Zentrum des Nessie-Kults und hier gibt es auch die beste Ausstellung zum Thema zu sehen.

    • Loch Ness© MAIRDUMONT

    Natürlich ist der See südwestlich von Inverness der schönste Schottlands: 36 km lang und 1,5 km breit, und dazu ungewöhnlich tief (325 m). Am Grund des tiefblauen Wassers wird noch immer "Nessie", das sagenhafte Ungeheuer, vermutet. Der beliebteste Ausguck für Nessie-Forscher ist Urquhart Castle, am Nordwestufer bei Drumnadrochit gelegen, eine malerische Ruine aus dem 12.Jh. Drumnadrochit ist das Zentrum des Nessie-Kults und hier gibt es auch die beste Ausstellung zum Thema zu sehen.


  • Trotternish

    Landschaftliche Highlights
    • Trotternish© Glow Images

    Das landschaftliche Bild der Halbinsel ist durch bizarre Felsen an der Küste geprägt. Von hier oben hat man tolle Ausblicke auf das Meer.

    • Trotternish© Glow Images

    Das landschaftliche Bild der Halbinsel ist durch bizarre Felsen an der Küste geprägt. Von hier oben hat man tolle Ausblicke auf das Meer.