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Türkei Must Sees





























Landschaftliche Highlights
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Pamukkale
Landschaftliche Highlights © Ernst Wrba, DuMont Reisebildportal
© Ernst Wrba, DuMont Reisebildportal
Das "Baumwollschloss" bei Denizli ist ein faszinierendes Naturschauspiel: weiße, terrassenartige Kalksteinbassins, geformt durch Ablagerungen des Thermalwassers. Die heilende Wirkung des 35 °C warmen Wassers nutzten schon die Römer.
© Ernst Wrba, DuMont Reisebildportal
© Ernst Wrba, DuMont Reisebildportal
Das "Baumwollschloss" bei Denizli ist ein faszinierendes Naturschauspiel: weiße, terrassenartige Kalksteinbassins, geformt durch Ablagerungen des Thermalwassers. Die heilende Wirkung des 35 °C warmen Wassers nutzten schon die Römer.
Yerebatan Sarnıcı
Architektonische Highlights © Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
Das alte Byzanz hatte zahlreiche Zisternen zur Wasserversorgung der Stadt, da man auf der Halbinsel selbst kein Trinkwasser fand. Die größte dieser Zisternen, die die Türken "versunkenes Schloss" nannten, liegt direkt gegenüber der Hagia Sophia und steht Besuchern zur Besichtigung offen. Wenn man über eine kleine Treppe nach unten steigt, öffnet sich plötzlich ein gewaltiger unterirdischer Raum, der so groß ist, dass man ihn zunächst gar nicht überblicken kann. Noch immer steht Wasser in der Zisterne, aber über Stege kann man bei klassischer Musik einen Rundgang durch das faszinierende versunkene Reich machen. 336 Säulen verhindern seit 1400 Jahren, dass die Decke der Zisterne einbricht. Zwei dieser Säulen stehen sogar auf antiken Medusenköpfen. Im Sommer finden auf einer Plattform Konzerte statt. Im Eingangsbereich befindet sich ein Café.
- Yerebatan Caddesi 7, 34140 İstanbul
- http://yerebatansarnici.com/
- +90 212 222 28 82
- info@yerebatan.com
© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
Das alte Byzanz hatte zahlreiche Zisternen zur Wasserversorgung der Stadt, da man auf der Halbinsel selbst kein Trinkwasser fand. Die größte dieser Zisternen, die die Türken "versunkenes Schloss" nannten, liegt direkt gegenüber der Hagia Sophia und steht Besuchern zur Besichtigung offen. Wenn man über eine kleine Treppe nach unten steigt, öffnet sich plötzlich ein gewaltiger unterirdischer Raum, der so groß ist, dass man ihn zunächst gar nicht überblicken kann. Noch immer steht Wasser in der Zisterne, aber über Stege kann man bei klassischer Musik einen Rundgang durch das faszinierende versunkene Reich machen. 336 Säulen verhindern seit 1400 Jahren, dass die Decke der Zisterne einbricht. Zwei dieser Säulen stehen sogar auf antiken Medusenköpfen. Im Sommer finden auf einer Plattform Konzerte statt. Im Eingangsbereich befindet sich ein Café.
- Yerebatan Caddesi 7, 34140 İstanbul
- http://yerebatansarnici.com/
- +90 212 222 28 82
- info@yerebatan.com
Galata Kulesi
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Der 1348 von den genuesischen Kolonisten auf den Ruinen eines alten Bergturms erbaute Galata-Turm liegt im Stadtviertel Karaköy und war seinerzeit das höchste Glied einer Befestigungsanlage, die die Siedlung umrahmte. Der Turm erhebt sich über 66 m hoch über dem Goldenen Horn und besitzt unterhalb der Turmspitze eine offene Galerie, von der aus man einen wunderbaren Blick auf die ehemals europäische Altstadt und die berühmte Kulisse von Sultanahmet und Beyazıt hat - ein beliebter Platz für Filmproduktionen! Mit dem Aufzug kann man hinauffahren, an einem Restaurant vorbei geht es dann noch eine Treppe zur Aussichtsgalerie hoch.
- Büyük Hendek Caddesi, İstanbul
- http://galatakulesi.gov.tr/
- +90 212 249 03 44
- info@galatatower.net
© MAIRDUMONT
Der 1348 von den genuesischen Kolonisten auf den Ruinen eines alten Bergturms erbaute Galata-Turm liegt im Stadtviertel Karaköy und war seinerzeit das höchste Glied einer Befestigungsanlage, die die Siedlung umrahmte. Der Turm erhebt sich über 66 m hoch über dem Goldenen Horn und besitzt unterhalb der Turmspitze eine offene Galerie, von der aus man einen wunderbaren Blick auf die ehemals europäische Altstadt und die berühmte Kulisse von Sultanahmet und Beyazıt hat - ein beliebter Platz für Filmproduktionen! Mit dem Aufzug kann man hinauffahren, an einem Restaurant vorbei geht es dann noch eine Treppe zur Aussichtsgalerie hoch.
- Büyük Hendek Caddesi, İstanbul
- http://galatakulesi.gov.tr/
- +90 212 249 03 44
- info@galatatower.net
Sultanahmet Camii
Architektonische Highlights © Glow Images
Die Sultanahmet-Moschee ist besser als Blaue Moschee bekannt - wegen der wunderbaren blauen Kacheln, die die Wände im Inneren schmücken - und auf den ersten Blick die beeindruckendste Moschee der Stadt. Über drei Stufen steigen die Kuppeln gen Himmel. Das Gebäude wurde zu Beginn des 17.Jhs. errichtet und riss ein tiefes Loch in die Staatskasse. Für die Nachwelt hat sich der Aufwand allerdings gelohnt. Bereits die Vorhöfe gegenüber der Hagia Sophia beeindrucken durch ihre Größe. Im Innenraum dominieren neben den blauen Kacheln auch der rote Teppich und die riesigen Leuchter, die aus der Kuppel herabhängen. Aus einigen der rund 260 Fenster - viele von ihnen sind bunt verglast - schaut man auf das Marmara-Meer oder in einen hübschen Moscheengarten. Zu den sogenannten Sultansmoscheen gehören immer große Stiftungen. Auch die Blaue Moschee war einst von einem Stiftungskomplex (külliye) umgeben, zu dem eine theologische Hochschule (medrese), ein Hospital, eine Karawanserei und Armenküchen zählten. Davon sind heute nur noch die Küchen erhalten sowie das Grabmal (türbe) des Sultans Ahmet I. Freitags sollte man die Moschee den Betenden überlassen.
- Sultanahmet Meydanı 7, 34200 İstanbul
- http://www.kulturportali.gov.tr/
- info@sultanahmetcamii.org
© Glow Images
Die Sultanahmet-Moschee ist besser als Blaue Moschee bekannt - wegen der wunderbaren blauen Kacheln, die die Wände im Inneren schmücken - und auf den ersten Blick die beeindruckendste Moschee der Stadt. Über drei Stufen steigen die Kuppeln gen Himmel. Das Gebäude wurde zu Beginn des 17.Jhs. errichtet und riss ein tiefes Loch in die Staatskasse. Für die Nachwelt hat sich der Aufwand allerdings gelohnt. Bereits die Vorhöfe gegenüber der Hagia Sophia beeindrucken durch ihre Größe. Im Innenraum dominieren neben den blauen Kacheln auch der rote Teppich und die riesigen Leuchter, die aus der Kuppel herabhängen. Aus einigen der rund 260 Fenster - viele von ihnen sind bunt verglast - schaut man auf das Marmara-Meer oder in einen hübschen Moscheengarten. Zu den sogenannten Sultansmoscheen gehören immer große Stiftungen. Auch die Blaue Moschee war einst von einem Stiftungskomplex (külliye) umgeben, zu dem eine theologische Hochschule (medrese), ein Hospital, eine Karawanserei und Armenküchen zählten. Davon sind heute nur noch die Küchen erhalten sowie das Grabmal (türbe) des Sultans Ahmet I. Freitags sollte man die Moschee den Betenden überlassen.
- Sultanahmet Meydanı 7, 34200 İstanbul
- http://www.kulturportali.gov.tr/
- info@sultanahmetcamii.org
Ayasofya
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Wie eine Kröte mit hoch gewölbtem Rücken und dicken Beinen hockt die Hagia Sophia, die "Kirche der Heiligen Weisheit", über der Altstadt von İstanbul. Mit ihrem rötlich schimmernden Mauerwerk und den später in osmanischen Zeiten angebauten vier Minaretten gehört das gut 1400 Jahre alte Monument immer noch zu den prägenden Erscheinungen der İstanbuler Silhouette und ist bis heute ein Wahrzeichen der Stadt. Die im Altertum größte Kirche der Christenheit bietet Besuchern, sobald sie das Hauptschiff betreten, ein beeindruckendes Bild: Die mächtige Kuppel wirkt nicht massiv, sondern scheint in lichten Höhen zu schweben, als irdischer Spiegel des Himmels. Ein Kranz von 40 Fenstern im unteren Rand der Kuppel führt das Sonnenlicht geschickt ins Innere und verstärkt den Eindruck. Die Illusion der schwerelosen Kuppel erreichten die Architekten durch einen genialen Trick: Sie stützten die Hauptkuppel durch weitere Halbkugeln ab und verbannten die Pfeiler, die das Gewicht der Kuppeln auffangen, in die Seitenschiffe. Dadurch entstand ein riesiges freies Mittelschiff. Dieser für die damalige Architektur revolutionäre Ansatz wurde später auch zum Vorbild der Moscheebauten İstanbuls und der Blauen Moschee, die der Hagia Sophia gegenüberliegt. Auftraggeber für den Bau der Hagia Sophia war Kaiser Justinian, der die Kirche nach einer sensationell kurzen Bauzeit von nur fünf Jahren und zehn Monaten am 27.Dezember 537 weihte. Das statische Experiment der im Durchmesser 31 m großen Kuppel, die im Scheitelpunkt 49 m über dem Boden schwebte, stieß jedoch bald an seine Grenzen. Mehrere kleinere Erdbeben führten dazu, dass sie Risse bekam und 558 einstürzte. Beim Wiederaufbau wurden die äußeren Stützpfeiler verstärkt, was zu dem äußerlich gedrungenen Eindruck führt, und die Kuppel um noch einmal 7 m auf 56 m angehoben. Keine andere byzantinische oder osmanische Kuppel erreichte je wieder diese Höhe. Die heutige innere Ausstattung der Hagia Sophia, die 1935 zum Museum erklärt wurde, ist bestimmt durch die 500 Jahre, in denen das Gebäude als Moschee diente. Bereits drei Tage nach der Eroberung Konstantinopels im Jahr 1453 wurde die Kaiserkirche zur Moschee des Sultans erklärt. In der Apsis der Kirche steht das mihrab, die nach Mekka weisende Gebetsnische. Rechts davon ist der minbar, die Kanzel des Imams. Am auffälligsten sind die im Durchmesser 7,5 m großen Holzschilder auf Höhe der Galerien, die als Kalligrafien die acht heiligsten Namen des Islams tragen. Wenn man genauer hinsieht, kann man noch etliche Kunstwerke aus byzantinischer Zeit erkennen, v.a. Überreste der berühmten Mosaiken. Die ersten davon befinden sich in den Vorräumen zum Hauptgebäude, das bekannteste ist ein Mosaik aus dem 10.Jh. direkt über dem sogenannten Kaisertor. Es zeigt den thronenden Christus. Weitere Mosaiken befinden sich in der Apsis und an den Wänden der Emporen, auf die übrigens sowohl in byzantinischer als auch in osmanischer Zeit die Frauen verbannt wurden. Das beeindruckendste Mosaikmotiv ist ein Andachtsbild, eine Deesis, das Jesus mit Maria und Johannes dem Täufer zeigt. Im Garten der Hagia Sophia stehen drei Mausoleen, in denen die Sultane Mehmet III., Selim II. und Murat III. ihre letzte Ruhestätte fanden. Rund um das Bauwerk sind Reste der Fundamente der Vorgängerkirche aus dem 5.Jh. freigelegt worden.
- Ayasofya Meydanı, 34200 İstanbul
- http://ayasofyacamii.gov.tr/
- ayasofyamuzesi@kultur.gov.tr
© MAIRDUMONT
Wie eine Kröte mit hoch gewölbtem Rücken und dicken Beinen hockt die Hagia Sophia, die "Kirche der Heiligen Weisheit", über der Altstadt von İstanbul. Mit ihrem rötlich schimmernden Mauerwerk und den später in osmanischen Zeiten angebauten vier Minaretten gehört das gut 1400 Jahre alte Monument immer noch zu den prägenden Erscheinungen der İstanbuler Silhouette und ist bis heute ein Wahrzeichen der Stadt. Die im Altertum größte Kirche der Christenheit bietet Besuchern, sobald sie das Hauptschiff betreten, ein beeindruckendes Bild: Die mächtige Kuppel wirkt nicht massiv, sondern scheint in lichten Höhen zu schweben, als irdischer Spiegel des Himmels. Ein Kranz von 40 Fenstern im unteren Rand der Kuppel führt das Sonnenlicht geschickt ins Innere und verstärkt den Eindruck. Die Illusion der schwerelosen Kuppel erreichten die Architekten durch einen genialen Trick: Sie stützten die Hauptkuppel durch weitere Halbkugeln ab und verbannten die Pfeiler, die das Gewicht der Kuppeln auffangen, in die Seitenschiffe. Dadurch entstand ein riesiges freies Mittelschiff. Dieser für die damalige Architektur revolutionäre Ansatz wurde später auch zum Vorbild der Moscheebauten İstanbuls und der Blauen Moschee, die der Hagia Sophia gegenüberliegt. Auftraggeber für den Bau der Hagia Sophia war Kaiser Justinian, der die Kirche nach einer sensationell kurzen Bauzeit von nur fünf Jahren und zehn Monaten am 27.Dezember 537 weihte. Das statische Experiment der im Durchmesser 31 m großen Kuppel, die im Scheitelpunkt 49 m über dem Boden schwebte, stieß jedoch bald an seine Grenzen. Mehrere kleinere Erdbeben führten dazu, dass sie Risse bekam und 558 einstürzte. Beim Wiederaufbau wurden die äußeren Stützpfeiler verstärkt, was zu dem äußerlich gedrungenen Eindruck führt, und die Kuppel um noch einmal 7 m auf 56 m angehoben. Keine andere byzantinische oder osmanische Kuppel erreichte je wieder diese Höhe. Die heutige innere Ausstattung der Hagia Sophia, die 1935 zum Museum erklärt wurde, ist bestimmt durch die 500 Jahre, in denen das Gebäude als Moschee diente. Bereits drei Tage nach der Eroberung Konstantinopels im Jahr 1453 wurde die Kaiserkirche zur Moschee des Sultans erklärt. In der Apsis der Kirche steht das mihrab, die nach Mekka weisende Gebetsnische. Rechts davon ist der minbar, die Kanzel des Imams. Am auffälligsten sind die im Durchmesser 7,5 m großen Holzschilder auf Höhe der Galerien, die als Kalligrafien die acht heiligsten Namen des Islams tragen. Wenn man genauer hinsieht, kann man noch etliche Kunstwerke aus byzantinischer Zeit erkennen, v.a. Überreste der berühmten Mosaiken. Die ersten davon befinden sich in den Vorräumen zum Hauptgebäude, das bekannteste ist ein Mosaik aus dem 10.Jh. direkt über dem sogenannten Kaisertor. Es zeigt den thronenden Christus. Weitere Mosaiken befinden sich in der Apsis und an den Wänden der Emporen, auf die übrigens sowohl in byzantinischer als auch in osmanischer Zeit die Frauen verbannt wurden. Das beeindruckendste Mosaikmotiv ist ein Andachtsbild, eine Deesis, das Jesus mit Maria und Johannes dem Täufer zeigt. Im Garten der Hagia Sophia stehen drei Mausoleen, in denen die Sultane Mehmet III., Selim II. und Murat III. ihre letzte Ruhestätte fanden. Rund um das Bauwerk sind Reste der Fundamente der Vorgängerkirche aus dem 5.Jh. freigelegt worden.
- Ayasofya Meydanı, 34200 İstanbul
- http://ayasofyacamii.gov.tr/
- ayasofyamuzesi@kultur.gov.tr
Arkeoloji Müzeleri
Museen © MAIRDUMONT
Das archäologische Museum unterhalb des Topkapı-Palasts wurde v.a. gebaut, um ein herausragendes Fundstück angemessen ausstellen zu können: den Alexandersarkophag (310 v.Chr.), den türkische Archäologen in Sidon im heutigen Libanon fanden. In dem Sarkophag wurde zwar nicht Alexander der Große, sondern ein libanesischer König bestattet. Aber Alexander ist hier in einer sehr alten, einzigartig erhaltenen Form dargestellt. Heute handelt es sich um drei Bauten, die zusammen Exponate aus unterschiedlichen Epochen und Orten beherbergen. In der Sammlung befinden sich Funde aus dem ganzen Einflussgebiet des Osmanischen Reiches, vom Balkan und Nordafrika über Anatolien und Arabien bis nach Afghanistan. Die Archäologischen Museen wurden in den 2010er-Jahren neu gestaltet. Bevor Osman Hamdi Bey, Gründungsvater der türkischen Archäologie, die Sammlung ausweitete, wurde das 1869 gebaute Kaiserliche Museum (Müze-i Hümayun) u.a. von dem deutschen Archäologen Dr. Phillip Anton Dethier geleitet. Das Museum für Altorientalische Kunst (Eski Şark Eserleri Müzesi) in einem eigenen Gebäude auf demselben Gelände ist übersichtlich gestaltet und versammelt sehenswerte Exponate aus dem alten Mesopotamien, hauptsächlich aus babylonischer und assyrischer Zeit. Die besondere Attraktion ist der in hethitischer Keilschrift verfasste, 1269 v.Chr. zwischen dem hethitischen Großkönig Hattusili II. und dem ägyptischen Pharao Ramses II. geschlossene Friedensvertrag von Kadesch - das älteste überlieferte Dokument dieser Art überhaupt. Das dritte, etwas kleinere Gebäude auf dem Museumsareal ist das Fayencenmuseum (Çinili Köşk) mit über 2000 wertvollen, hauptsächlich anatolischen Exponaten. Die Kunst, farbige, durch Glasur geschützte Kacheln zu produzieren, war im Osmanischen Reich hoch entwickelt. Ein beliebtes Motiv war die Tulpe. Farblich dominiert das Azurblau, dessen Formel nur wenige Meister beherrschten. Der Çinili Köşk ist das älteste Gebäude des Topkapı-Palasts.
- Bey Yokuşu Sokak, 34122 İstanbul
- http://muze.gov.tr/
- +90 212 520 77 40
- info@istanbularkeoloji.gov.tr
© MAIRDUMONT
Das archäologische Museum unterhalb des Topkapı-Palasts wurde v.a. gebaut, um ein herausragendes Fundstück angemessen ausstellen zu können: den Alexandersarkophag (310 v.Chr.), den türkische Archäologen in Sidon im heutigen Libanon fanden. In dem Sarkophag wurde zwar nicht Alexander der Große, sondern ein libanesischer König bestattet. Aber Alexander ist hier in einer sehr alten, einzigartig erhaltenen Form dargestellt. Heute handelt es sich um drei Bauten, die zusammen Exponate aus unterschiedlichen Epochen und Orten beherbergen. In der Sammlung befinden sich Funde aus dem ganzen Einflussgebiet des Osmanischen Reiches, vom Balkan und Nordafrika über Anatolien und Arabien bis nach Afghanistan. Die Archäologischen Museen wurden in den 2010er-Jahren neu gestaltet. Bevor Osman Hamdi Bey, Gründungsvater der türkischen Archäologie, die Sammlung ausweitete, wurde das 1869 gebaute Kaiserliche Museum (Müze-i Hümayun) u.a. von dem deutschen Archäologen Dr. Phillip Anton Dethier geleitet. Das Museum für Altorientalische Kunst (Eski Şark Eserleri Müzesi) in einem eigenen Gebäude auf demselben Gelände ist übersichtlich gestaltet und versammelt sehenswerte Exponate aus dem alten Mesopotamien, hauptsächlich aus babylonischer und assyrischer Zeit. Die besondere Attraktion ist der in hethitischer Keilschrift verfasste, 1269 v.Chr. zwischen dem hethitischen Großkönig Hattusili II. und dem ägyptischen Pharao Ramses II. geschlossene Friedensvertrag von Kadesch - das älteste überlieferte Dokument dieser Art überhaupt. Das dritte, etwas kleinere Gebäude auf dem Museumsareal ist das Fayencenmuseum (Çinili Köşk) mit über 2000 wertvollen, hauptsächlich anatolischen Exponaten. Die Kunst, farbige, durch Glasur geschützte Kacheln zu produzieren, war im Osmanischen Reich hoch entwickelt. Ein beliebtes Motiv war die Tulpe. Farblich dominiert das Azurblau, dessen Formel nur wenige Meister beherrschten. Der Çinili Köşk ist das älteste Gebäude des Topkapı-Palasts.
- Bey Yokuşu Sokak, 34122 İstanbul
- http://muze.gov.tr/
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Topkapı Sarayı
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Unermesslich wertvoll!
Über vier Jahrhunderte war der Topkapı-Palast das Zentrum der osmanischen Weltmacht. Hier lebten der Sultan, das politische und geistliche Oberhaupt der Muslime, und seine Haremsfamilie, hier wurden die Reichsgeschäfte geführt, wurde die Spitze der osmanischen Bürokratie ausgebildet und war das Elitekorps des Sultans, die Janitscharen, untergebracht. Obwohl die Palastanlage großen Raum einnimmt – zeitweilig lebten mehr als 5000 Menschen innerhalb der Mauern –, wirkt sie nicht monumental. Die Gebäude sind durchweg ein- oder zweistöckig und bestechen eher durch ihre filigrane Architektur als durch majestätische Wucht – eine Stein gewordene Zeltstadt meinen einige Besucher darin zu erkennen. Topkapı Sarayı ist in vier Höfe gegliedert. Der erste Hof, den man durch das Bab-ı Hümayun, das „Kaiserliche Tor“, betritt, war in osmanischer Zeit der Stützpunkt der Janitscharen. Die nach Betreten des Hofs linker Hand liegende Irenenkirche (Aya Irini), die aus dem 8.Jh. stammende „Kirche zum Himmlischen Frieden“, wurde von den Soldaten als Zeughaus und Waffenkammer benutzt. In ihrer Ursprünglichkeit ist sie einer der beeindruckendsten byzantinischen Sakralbauten. Am Ende des ersten Hofes, am Bab-ı Selam, dem „Friedenstor“, beginnt das eigentliche Museum. Der zweite Hof, den du nun betrittst, war der Geschäftsbereich des Osmanischen Reichs. Hier tagte das Kabinett (Diwan), hier wartete man auf eine Audienz und hier waren auch die Henker untergebracht, die die Urteile des Sultans im ersten Hof vollstreckten. Auf der linken Seite, diagonal gegenüber dem Eingangstor, ist der Diwan. An einer Ecke befindet sich ein Gitterfenster, durch das der Sultan die Kabinettssitzungen insgeheim im Auge behalten konnte. Auf der gegenüberliegenden Seite des Hofs liegt der riesige Küchentrakt, in dem für mehrere Tausend Menschen meisterhaft gekocht wurde. Dort ist heute die größte chinesische Porzellansammlung der Welt außerhalb Chinas untergebracht. Leider wird von den über 10 000 Exemplaren nur ein kleiner Teil ausgestellt. Ebenfalls vom zweiten Hof aus betritt man den sagenumwobenen Harem, die Privatsphäre des Sultans, die kein anderer Mann außer ihm und seinen Söhnen betreten durfte. Hier haben sich die Sultane Hunderte von Frauen gehalten und hier herrschte der „Schwarze Eunuch“, der Hüter des Harems. Der Karaağalar Koğuşu, der Schlafsaal der schwarzen Eunuchen, ist neu der Öffentlichkeit zugänglich. Eigentliche Herrscherin im Harem aber war die Valide Sultan, die Sultansmutter. Die Führung durch den Harem zeigt luxuriöse Bäder, herrliche Aufenthaltsräume und ein wunderbares Empfangszimmer, vermittelt aber auch einen Eindruck von der Enge, in der die Frauen hier leben mussten. Auf 6700 m2 waren mehr als 300 Räume untergebracht. Für den Harem braucht man ein separates Ticket, Einlass nur in Kleingruppen. Der Ausgang führt auf den dritten Hof, den wichtigsten Ausstellungsbereich des heutigen Museums. Direkt hinter dem Tor zum dritten Hof, dem Bab-ı Saadet, dem „Tor der Glückseligkeit“, liegt der Audienzraum des Sultans, in dem der ursprüngliche Thron noch zu bewundern ist. Höhepunkt jeder Besichtigung sind die Säle, die den Hof an der rechten Seite abschließen. Hier sind die schönsten Kleider, die seltensten Waffen und die kostbarsten Schätze des Osmanischen Imperiums ausgestellt. Du kannst dir den berühmten Topkapı-Dolch anschauen, der im amerikanischen Spielfilm „Topkapi“ trickreich geklaut werden sollte (1964, mit Melina Mercouri, Peter Ustinov und Maximilian Shell), und einen 86-karätigen Löffeldiamanten bewundern. Direkt gegenüber auf der anderen Seite des Hofs befinden sich die religiösen Schätze, darunter Reliquien wie das sprichwörtliche Barthaar des Propheten. Hier wird auch während der Besuchszeiten aus dem Koran rezitiert. Ganz neu wurden die Stallungen in ein Uhrenmuseum mit dem Thema „Zeit und Kunst im Topkapı-Palast” umgewandelt: Zu sehen sind die weltberühmte Sammlung mit 380 historischen Stücken. Der letzte, sogenannte vierte Hof ist kein geschlossenes Gelände mehr, sondern ein großer Garten, in dem mehrere Pavillons der Entspannung und Erholung der Sultane dienten. An der rechten Seite wurde ein Palastteil in ein Café umgewandelt, von dem aus du einen herrlichen Blick auf die Einfahrt in den Bosporus hast.
- Topkapı Sarayı Yolu, 34400 İstanbul
- http://www.millisaraylar.gov.tr/
- +90 212 512 04 80
- info@millisaraylar.gov.tr
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Unermesslich wertvoll!
Über vier Jahrhunderte war der Topkapı-Palast das Zentrum der osmanischen Weltmacht. Hier lebten der Sultan, das politische und geistliche Oberhaupt der Muslime, und seine Haremsfamilie, hier wurden die Reichsgeschäfte geführt, wurde die Spitze der osmanischen Bürokratie ausgebildet und war das Elitekorps des Sultans, die Janitscharen, untergebracht. Obwohl die Palastanlage großen Raum einnimmt – zeitweilig lebten mehr als 5000 Menschen innerhalb der Mauern –, wirkt sie nicht monumental. Die Gebäude sind durchweg ein- oder zweistöckig und bestechen eher durch ihre filigrane Architektur als durch majestätische Wucht – eine Stein gewordene Zeltstadt meinen einige Besucher darin zu erkennen. Topkapı Sarayı ist in vier Höfe gegliedert. Der erste Hof, den man durch das Bab-ı Hümayun, das „Kaiserliche Tor“, betritt, war in osmanischer Zeit der Stützpunkt der Janitscharen. Die nach Betreten des Hofs linker Hand liegende Irenenkirche (Aya Irini), die aus dem 8.Jh. stammende „Kirche zum Himmlischen Frieden“, wurde von den Soldaten als Zeughaus und Waffenkammer benutzt. In ihrer Ursprünglichkeit ist sie einer der beeindruckendsten byzantinischen Sakralbauten. Am Ende des ersten Hofes, am Bab-ı Selam, dem „Friedenstor“, beginnt das eigentliche Museum. Der zweite Hof, den du nun betrittst, war der Geschäftsbereich des Osmanischen Reichs. Hier tagte das Kabinett (Diwan), hier wartete man auf eine Audienz und hier waren auch die Henker untergebracht, die die Urteile des Sultans im ersten Hof vollstreckten. Auf der linken Seite, diagonal gegenüber dem Eingangstor, ist der Diwan. An einer Ecke befindet sich ein Gitterfenster, durch das der Sultan die Kabinettssitzungen insgeheim im Auge behalten konnte. Auf der gegenüberliegenden Seite des Hofs liegt der riesige Küchentrakt, in dem für mehrere Tausend Menschen meisterhaft gekocht wurde. Dort ist heute die größte chinesische Porzellansammlung der Welt außerhalb Chinas untergebracht. Leider wird von den über 10 000 Exemplaren nur ein kleiner Teil ausgestellt. Ebenfalls vom zweiten Hof aus betritt man den sagenumwobenen Harem, die Privatsphäre des Sultans, die kein anderer Mann außer ihm und seinen Söhnen betreten durfte. Hier haben sich die Sultane Hunderte von Frauen gehalten und hier herrschte der „Schwarze Eunuch“, der Hüter des Harems. Der Karaağalar Koğuşu, der Schlafsaal der schwarzen Eunuchen, ist neu der Öffentlichkeit zugänglich. Eigentliche Herrscherin im Harem aber war die Valide Sultan, die Sultansmutter. Die Führung durch den Harem zeigt luxuriöse Bäder, herrliche Aufenthaltsräume und ein wunderbares Empfangszimmer, vermittelt aber auch einen Eindruck von der Enge, in der die Frauen hier leben mussten. Auf 6700 m2 waren mehr als 300 Räume untergebracht. Für den Harem braucht man ein separates Ticket, Einlass nur in Kleingruppen. Der Ausgang führt auf den dritten Hof, den wichtigsten Ausstellungsbereich des heutigen Museums. Direkt hinter dem Tor zum dritten Hof, dem Bab-ı Saadet, dem „Tor der Glückseligkeit“, liegt der Audienzraum des Sultans, in dem der ursprüngliche Thron noch zu bewundern ist. Höhepunkt jeder Besichtigung sind die Säle, die den Hof an der rechten Seite abschließen. Hier sind die schönsten Kleider, die seltensten Waffen und die kostbarsten Schätze des Osmanischen Imperiums ausgestellt. Du kannst dir den berühmten Topkapı-Dolch anschauen, der im amerikanischen Spielfilm „Topkapi“ trickreich geklaut werden sollte (1964, mit Melina Mercouri, Peter Ustinov und Maximilian Shell), und einen 86-karätigen Löffeldiamanten bewundern. Direkt gegenüber auf der anderen Seite des Hofs befinden sich die religiösen Schätze, darunter Reliquien wie das sprichwörtliche Barthaar des Propheten. Hier wird auch während der Besuchszeiten aus dem Koran rezitiert. Ganz neu wurden die Stallungen in ein Uhrenmuseum mit dem Thema „Zeit und Kunst im Topkapı-Palast” umgewandelt: Zu sehen sind die weltberühmte Sammlung mit 380 historischen Stücken. Der letzte, sogenannte vierte Hof ist kein geschlossenes Gelände mehr, sondern ein großer Garten, in dem mehrere Pavillons der Entspannung und Erholung der Sultane dienten. An der rechten Seite wurde ein Palastteil in ein Café umgewandelt, von dem aus du einen herrlichen Blick auf die Einfahrt in den Bosporus hast.
- Topkapı Sarayı Yolu, 34400 İstanbul
- http://www.millisaraylar.gov.tr/
- +90 212 512 04 80
- info@millisaraylar.gov.tr
Prens Adaları
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Schnuckeliger Hafen zum Entspannen
Einst Verbannungsort für byzantinische Prinzen sind die Inseln im Südosten İstanbuls heute ein zauberhaftes Ausflugsziel. Im Sommer strömen täglich unzählige Besucher hierher, um sich an den Badestellen zu tummeln. Auf den Inseln ist kein motorisierter Individualverkehr erlaubt. Neben dem Fahrrad sind kleine Elektrobusse das einzige verfügbare Verkehrsmittel. Von den fünf bewohnten Inseln ist Büyükada die größte und meistbesuchte. Nach einem langen Spaziergang im Wald kann man hier in einem der sehr guten Fischrestaurants an der Promenade einkehren. Der Stadt am nächsten liegt Kınalıada, die mehrheitlich von İstanbuler Armeniern bewohnt wird. Auf Burgazada hat das Bildungsbürgertum seine Sommervillen. Ein hübscher Fischerhafen mit Tavernen und die kleine Badebucht Kalpazankaya auf der Südseite machen diese Insel zu einem beliebten Ziel der İstanbuler Boheme. Auf der Nachbarinsel der Büyükada, Heybeliada, unterhält die türkische Marine ihre Ausbildungsstätten. Hier leben mittelständische İstanbuler auch den Winter über und verleihen der Insel den Charakter eines Vororts der Metropole. Die kleinste bewohnte Insel Sedef liegt hinter Büyükada. Eine Handvoll Eigentümer haben hier ihre Sommerhäuser, und sie sehen es nicht gern, wenn „Fremde“ zum Baden oder Spazierengehen kommen.
- Adalar
- http://www.ido.com.tr/
© Glow Images
Insider-Tipp Schnuckeliger Hafen zum Entspannen
Einst Verbannungsort für byzantinische Prinzen sind die Inseln im Südosten İstanbuls heute ein zauberhaftes Ausflugsziel. Im Sommer strömen täglich unzählige Besucher hierher, um sich an den Badestellen zu tummeln. Auf den Inseln ist kein motorisierter Individualverkehr erlaubt. Neben dem Fahrrad sind kleine Elektrobusse das einzige verfügbare Verkehrsmittel. Von den fünf bewohnten Inseln ist Büyükada die größte und meistbesuchte. Nach einem langen Spaziergang im Wald kann man hier in einem der sehr guten Fischrestaurants an der Promenade einkehren. Der Stadt am nächsten liegt Kınalıada, die mehrheitlich von İstanbuler Armeniern bewohnt wird. Auf Burgazada hat das Bildungsbürgertum seine Sommervillen. Ein hübscher Fischerhafen mit Tavernen und die kleine Badebucht Kalpazankaya auf der Südseite machen diese Insel zu einem beliebten Ziel der İstanbuler Boheme. Auf der Nachbarinsel der Büyükada, Heybeliada, unterhält die türkische Marine ihre Ausbildungsstätten. Hier leben mittelständische İstanbuler auch den Winter über und verleihen der Insel den Charakter eines Vororts der Metropole. Die kleinste bewohnte Insel Sedef liegt hinter Büyükada. Eine Handvoll Eigentümer haben hier ihre Sommerhäuser, und sie sehen es nicht gern, wenn „Fremde“ zum Baden oder Spazierengehen kommen.
- Adalar
- http://www.ido.com.tr/
Kapali Çarşi
Märkte und Flohmärkte © Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Wie vor 100 Jahren
Wenn du das erste Mal durch eines der 17 Tore den Großen Basar betrittst, wirst du dich verlaufen. Das geht allen so. Bring genügend Zeit mit, dann wirst du das pochende Herz der Altstadt genießen. Stöber in Ledertaschen und Fake-Marken-Schuhen, probier Silberringe aus Zentralasien an, staun über bunt glitzernde Lampen. Und sink irgendwann matt auf das Stühlchen eines Teehauses. Die antike Shoppingmall erstreckt sich von der Nuruosmaniye- bis zur Beyazıt-Moschee über eine Fläche von 32 000 m2 und bietet in 4000 Geschäften von Seidentüchern bis zu Juwelen und Lederjacken fast alles, was das Touristenherz begehrt. Der Basarbummel ist ein Erlebnis für alle Sinne, bei dem du starke Nerven haben musst, denn die Anmache ist für Touristen manchmal eine Zumutung. Besonders ursprünglich erlebt man den Markt in der Nebensaison und früh morgens, wenn nicht so viele ausländische Besucher unterwegs sind. Der Basar ist nach Gewerben geordnet, jedes Handwerk hat sein eigenes „Viertel“ (arasta). Heute wird überwiegend verkauft und nicht mehr hergestellt, wenn es auch noch einzelne Kupferschmiede und Schneider gibt. Im Zentrum liegt der Alte Bedesten, in dem zahlreiche Antiquitätenhändler ihr Geschäft betreiben. Dieser älteste Teil des Basars wurde von Mehmet II. nach der Eroberung Konstantinopels in Auftrag gegeben. Wenn du den Basar durch eines der Tore in Richtung Goldenes Horn verlässt (z. B. das Mercan Tor), kannst du durch das traditionelle Holzhandwerkerviertel Tahtakale bis zum Meer schlendern. Es gehört zu den besonders authentischen Einkaufsorten İstanbuls und wird von Einheimischen immer noch rege besucht. Anschließend kannst du gleich den Gewürzbasar ins Visir nehmen.
- Kuyumunclar Caddesi, İstanbul
- http://www.kapalicarsi.com.tr/
- +90 212 519 12 48
© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Wie vor 100 Jahren
Wenn du das erste Mal durch eines der 17 Tore den Großen Basar betrittst, wirst du dich verlaufen. Das geht allen so. Bring genügend Zeit mit, dann wirst du das pochende Herz der Altstadt genießen. Stöber in Ledertaschen und Fake-Marken-Schuhen, probier Silberringe aus Zentralasien an, staun über bunt glitzernde Lampen. Und sink irgendwann matt auf das Stühlchen eines Teehauses. Die antike Shoppingmall erstreckt sich von der Nuruosmaniye- bis zur Beyazıt-Moschee über eine Fläche von 32 000 m2 und bietet in 4000 Geschäften von Seidentüchern bis zu Juwelen und Lederjacken fast alles, was das Touristenherz begehrt. Der Basarbummel ist ein Erlebnis für alle Sinne, bei dem du starke Nerven haben musst, denn die Anmache ist für Touristen manchmal eine Zumutung. Besonders ursprünglich erlebt man den Markt in der Nebensaison und früh morgens, wenn nicht so viele ausländische Besucher unterwegs sind. Der Basar ist nach Gewerben geordnet, jedes Handwerk hat sein eigenes „Viertel“ (arasta). Heute wird überwiegend verkauft und nicht mehr hergestellt, wenn es auch noch einzelne Kupferschmiede und Schneider gibt. Im Zentrum liegt der Alte Bedesten, in dem zahlreiche Antiquitätenhändler ihr Geschäft betreiben. Dieser älteste Teil des Basars wurde von Mehmet II. nach der Eroberung Konstantinopels in Auftrag gegeben. Wenn du den Basar durch eines der Tore in Richtung Goldenes Horn verlässt (z. B. das Mercan Tor), kannst du durch das traditionelle Holzhandwerkerviertel Tahtakale bis zum Meer schlendern. Es gehört zu den besonders authentischen Einkaufsorten İstanbuls und wird von Einheimischen immer noch rege besucht. Anschließend kannst du gleich den Gewürzbasar ins Visir nehmen.
- Kuyumunclar Caddesi, İstanbul
- http://www.kapalicarsi.com.tr/
- +90 212 519 12 48
Saint Pierre Kilisesi
Touristenattraktionen © Glow Images
Die Kirche besteht aus einem in der Kreuzritterzeit erbauten Portal, durch das man eine Grotte betritt, in der der Apostel Petrus der Legende nach wenige Jahre nach dem Tod von Jesus die erste Gemeinde, die sich Christen nannte, gegründet haben soll. Der Ort wurde vom Vatikan 1983 für heilig erklärt und gilt seitdem als Wallfahrtsort. Jedes Jahr am 29.Juni, dem Todestag Sankt Peters, wird in der Grotte ein Festgottesdienst abgehalten. Am Ende der Grotte befindet sich ein Tunnel, der den ersten Christen als Fluchtweg diente.
© Glow Images
Die Kirche besteht aus einem in der Kreuzritterzeit erbauten Portal, durch das man eine Grotte betritt, in der der Apostel Petrus der Legende nach wenige Jahre nach dem Tod von Jesus die erste Gemeinde, die sich Christen nannte, gegründet haben soll. Der Ort wurde vom Vatikan 1983 für heilig erklärt und gilt seitdem als Wallfahrtsort. Jedes Jahr am 29.Juni, dem Todestag Sankt Peters, wird in der Grotte ein Festgottesdienst abgehalten. Am Ende der Grotte befindet sich ein Tunnel, der den ersten Christen als Fluchtweg diente.
Apollon tapınağı
Touristenattraktionen © Glow Images
Das antike Highlight von Side aber ist der Apollo-Tempel (2.Jh. n. Chr.) direkt am Strand, der vor der untergehenden Sonne ein tolles Panorama bietet. In der Saison werden im Theater und am Tempel Konzerte veranstaltet.
- Side
- http://muze.gov.tr/
© Glow Images
Das antike Highlight von Side aber ist der Apollo-Tempel (2.Jh. n. Chr.) direkt am Strand, der vor der untergehenden Sonne ein tolles Panorama bietet. In der Saison werden im Theater und am Tempel Konzerte veranstaltet.
- Side
- http://muze.gov.tr/
Marmaris
Geographical © nejdetduzen, Thinkstock
Insider-Tipp Kein Marmaris ohne Rhodos!
Einst das Urlaubsparadies der Cockney-Briten, hat Marmaris den Sprung in die erste Liga geschafft. Die Zutaten? Hotels, Restaurants, Märkte, feine Strände, tolles Essen und lange Nächte am Kai. Man nähert sich Marmaris von den Bergen. Geschwungen die Straße, blau das Meer und grün der bis zum Strand heranreichende Wald. Das ist Marmaris. Eine breite Allee führt zu dem Atatürk-Denkmal, rechts die Strände und Hotels, links die lange Promenade mit den Restaurants und Klubs, die in der Netsel Marina mit vielen Einkaufsmöglichkeiten und schicken Lokalen endet. Vom Kai aus starten täglich Boote zu den Badebuchten und den griechischen Inseln. Ob zu zweit, in der Gruppe oder einfach allein, kann man hier ein Boot mieten und seine private Tour veranstalten. Von Jeff Bezos über Usain Bolt bis hin zu Rihanna tauchen Promis immer wieder mit ihren schicken Jachten auf. Dementsprechend präsentiert sich die Stadt mit ihren knapp 100 000 Einwohnern jeden Sommer von ihrer besten Seite. Im Hinterland erfrischt man sich in kühlen Gebirgsflüssen, man schläft unter Eukalyptus- oder Amberbäumen und atmet saubere Luft. Im Frühling und Herbst, wenn es noch nicht oder nicht mehr heiß ist, ist Marmaris am schönsten.. Die Netsel Marina ist mit 1500 Liegeplätzen der größte Segelstützpunkt im östlichen Mittelmeer; vom Hafen aus kann man nach Rhodos übersetzen. Umliegende Buchten wie Turunç oder İçmeler sind im Sommer weniger überlaufen. Hier gibt’s auch schöne Campingplätze. Auch kulturell hat Marmaris etwas zu bieten: Im 7000 Menschen fassenden Amphitheater und in der historischen Burg gibt es oft Openairkonzerte. Ausflugsboote zu Stränden in der Umgebung legen jeden Morgen um 10 Uhr vor dem Atatürk-Denkmal am Yeni Kordon ab – die Boote laden geradezu dazu ein, dass Kinder ins Wasser hopsen. Längere Bootstouren nach Ekincik, Dalyan oder Bodrum starten vom Hafen aus. Die Fähren nach Rhodos legen täglich zweimal hinter der Segelmarina ab – die Kreuzfahrerinsel muss man gesehen haben!
- 48700 Marmaris
© nejdetduzen, Thinkstock
Insider-Tipp Kein Marmaris ohne Rhodos!
Einst das Urlaubsparadies der Cockney-Briten, hat Marmaris den Sprung in die erste Liga geschafft. Die Zutaten? Hotels, Restaurants, Märkte, feine Strände, tolles Essen und lange Nächte am Kai. Man nähert sich Marmaris von den Bergen. Geschwungen die Straße, blau das Meer und grün der bis zum Strand heranreichende Wald. Das ist Marmaris. Eine breite Allee führt zu dem Atatürk-Denkmal, rechts die Strände und Hotels, links die lange Promenade mit den Restaurants und Klubs, die in der Netsel Marina mit vielen Einkaufsmöglichkeiten und schicken Lokalen endet. Vom Kai aus starten täglich Boote zu den Badebuchten und den griechischen Inseln. Ob zu zweit, in der Gruppe oder einfach allein, kann man hier ein Boot mieten und seine private Tour veranstalten. Von Jeff Bezos über Usain Bolt bis hin zu Rihanna tauchen Promis immer wieder mit ihren schicken Jachten auf. Dementsprechend präsentiert sich die Stadt mit ihren knapp 100 000 Einwohnern jeden Sommer von ihrer besten Seite. Im Hinterland erfrischt man sich in kühlen Gebirgsflüssen, man schläft unter Eukalyptus- oder Amberbäumen und atmet saubere Luft. Im Frühling und Herbst, wenn es noch nicht oder nicht mehr heiß ist, ist Marmaris am schönsten.. Die Netsel Marina ist mit 1500 Liegeplätzen der größte Segelstützpunkt im östlichen Mittelmeer; vom Hafen aus kann man nach Rhodos übersetzen. Umliegende Buchten wie Turunç oder İçmeler sind im Sommer weniger überlaufen. Hier gibt’s auch schöne Campingplätze. Auch kulturell hat Marmaris etwas zu bieten: Im 7000 Menschen fassenden Amphitheater und in der historischen Burg gibt es oft Openairkonzerte. Ausflugsboote zu Stränden in der Umgebung legen jeden Morgen um 10 Uhr vor dem Atatürk-Denkmal am Yeni Kordon ab – die Boote laden geradezu dazu ein, dass Kinder ins Wasser hopsen. Längere Bootstouren nach Ekincik, Dalyan oder Bodrum starten vom Hafen aus. Die Fähren nach Rhodos legen täglich zweimal hinter der Segelmarina ab – die Kreuzfahrerinsel muss man gesehen haben!
- 48700 Marmaris
Simena
Touristenattraktionen © Dylan Alcock, Shutterstock
Kaleköy ist eines der ganz wenigen touristischen Glanzlichter, das bis heute noch nicht über eine autofähige Straße erreichbar ist. Man kommt zu dem Dorf, dem historischen Simena, nur mit dem Boot von Üçağız. Unterhalb der von den Johannitern aus Rhodos im Mittelalter erbauten Burg liegen Restaurants und Pensionen.
- Kaleköy
© Dylan Alcock, Shutterstock
Kaleköy ist eines der ganz wenigen touristischen Glanzlichter, das bis heute noch nicht über eine autofähige Straße erreichbar ist. Man kommt zu dem Dorf, dem historischen Simena, nur mit dem Boot von Üçağız. Unterhalb der von den Johannitern aus Rhodos im Mittelalter erbauten Burg liegen Restaurants und Pensionen.
- Kaleköy
Bozcaada
Landschaftliche Highlights © Tolga TEZCAN, Thinkstock
Bekannt ist die windumtoste, 40 km2 große Insel Bozcaada (früher: Tenedos) für ihren Wein und den frischen Fisch. Viele İstanbuler haben hier Häuser gekauft und restauriert. Bozcaada entwickelt sich immer mehr zu einer schicken Boutique-Insel mit kleinen, feinen Stränden und regem Nachtleben.
- Bozcaada
- http://www.bozcaada.info/
© Tolga TEZCAN, Thinkstock
Bekannt ist die windumtoste, 40 km2 große Insel Bozcaada (früher: Tenedos) für ihren Wein und den frischen Fisch. Viele İstanbuler haben hier Häuser gekauft und restauriert. Bozcaada entwickelt sich immer mehr zu einer schicken Boutique-Insel mit kleinen, feinen Stränden und regem Nachtleben.
- Bozcaada
- http://www.bozcaada.info/
Efes
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Ein Besuch der Ruinen der altgriechischen Stadt Ephesos gehört zu den Höhepunkten einer Türkei-Reise. Im Altertum lag das einstige Finanz- und Handelszentrum mit einer Viertelmillion Einwohner noch am Meer. Durch Versandungen liegt es heute ca. 10 km landeinwärts - nahe dem Städtchen Selçuk. Die Ruinen des monumentalen Artemis-Tempels zählen zu den Sieben Weltwundern der Antike. Prachtvoll sind auch Theater, Sportstätte, Bäder, Agora und die rekonstruierte Celsus-Bibliothek.
- Agora Çarşısı 35, Selcuk
- http://muze.gov.tr/
- +90 232 892 60 10
© MAIRDUMONT
Ein Besuch der Ruinen der altgriechischen Stadt Ephesos gehört zu den Höhepunkten einer Türkei-Reise. Im Altertum lag das einstige Finanz- und Handelszentrum mit einer Viertelmillion Einwohner noch am Meer. Durch Versandungen liegt es heute ca. 10 km landeinwärts - nahe dem Städtchen Selçuk. Die Ruinen des monumentalen Artemis-Tempels zählen zu den Sieben Weltwundern der Antike. Prachtvoll sind auch Theater, Sportstätte, Bäder, Agora und die rekonstruierte Celsus-Bibliothek.
- Agora Çarşısı 35, Selcuk
- http://muze.gov.tr/
- +90 232 892 60 10
Bodrum
Geographical © Hakan Tanak, Shutterstock
Was die Krim für die Russen, ist Bodrum für die Türken: ein traditionsreiches Synonym für die schönsten Wochen im Jahr. Es waren aus İstanbul emigrierte Schriftsteller, die der Stadt, dem antiken Halikarnassos, mit ihrer Burg und den weiß getünchten Häusern durch ihre Werke zu legendärem Ruf verhalfen. Die Bucht, die erleuchtete Burg und die malerische Hafenkulisse üben seit jeher eine magische Anziehungskraft aus. 377 v.Chr. verlegte der persische Statthalter Mausolos seine Residenz nach Halikarnassos. Er baute die Siedlung zu einer großen Stadt aus und befestigte sie mit einer 6 km langen Mauer, von der heute noch einige Reste zu sehen sind. Sein Grabmal, das Mausoleion, gehörte zu den antiken Sieben Weltwundern. Von dem einst 50 m hohen Monument blieben nur die Fundamente. Im Sommer platzt Bodrum aus allen Nähten. Das "St. Tropez der Türkei" ist vor allem bei Briten beliebt. Ruhesuchende sollten sich eher in einer der ruhigeren Buchten auf der vorgelagerten Halbinsel einquartieren. Für seine Gäste bietet der Ort ein etwas kühleres Badewasser, gute Windverhältnisse zum Segeln und Surfen, wunderschöne Sonnenuntergänge beim Abendessen am Meer und heiße Nächte zum Durchtanzen. Ein kleiner, aber ganz akzeptabler Kieselstrand ist in den letzten Jahren im Ort selbst, hinter der Burg, angelegt worden. Einmal jährlich finden das Bodrum Festivali - ein Kunst- und Kulturprogramm mit türkischem Staraufgebot - und eine gulet-Regatta (gulet: türkischer zweimastiger Motor-Segler) statt.
- 48400 Bodrum
- http://www.bodrumpages.com/deutsch
- +90 252 316 10 91
© Hakan Tanak, Shutterstock
Was die Krim für die Russen, ist Bodrum für die Türken: ein traditionsreiches Synonym für die schönsten Wochen im Jahr. Es waren aus İstanbul emigrierte Schriftsteller, die der Stadt, dem antiken Halikarnassos, mit ihrer Burg und den weiß getünchten Häusern durch ihre Werke zu legendärem Ruf verhalfen. Die Bucht, die erleuchtete Burg und die malerische Hafenkulisse üben seit jeher eine magische Anziehungskraft aus. 377 v.Chr. verlegte der persische Statthalter Mausolos seine Residenz nach Halikarnassos. Er baute die Siedlung zu einer großen Stadt aus und befestigte sie mit einer 6 km langen Mauer, von der heute noch einige Reste zu sehen sind. Sein Grabmal, das Mausoleion, gehörte zu den antiken Sieben Weltwundern. Von dem einst 50 m hohen Monument blieben nur die Fundamente. Im Sommer platzt Bodrum aus allen Nähten. Das "St. Tropez der Türkei" ist vor allem bei Briten beliebt. Ruhesuchende sollten sich eher in einer der ruhigeren Buchten auf der vorgelagerten Halbinsel einquartieren. Für seine Gäste bietet der Ort ein etwas kühleres Badewasser, gute Windverhältnisse zum Segeln und Surfen, wunderschöne Sonnenuntergänge beim Abendessen am Meer und heiße Nächte zum Durchtanzen. Ein kleiner, aber ganz akzeptabler Kieselstrand ist in den letzten Jahren im Ort selbst, hinter der Burg, angelegt worden. Einmal jährlich finden das Bodrum Festivali - ein Kunst- und Kulturprogramm mit türkischem Staraufgebot - und eine gulet-Regatta (gulet: türkischer zweimastiger Motor-Segler) statt.
- 48400 Bodrum
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Nemrut Dağı
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Nördlich von Şanlıurfa sind die wundersamen, mannshohen Götterstatuen auf dem Berg Nemrut zu sehen. Die Köpfe markieren eine Kultstätte, die einst errichtet wurde von König Antiochus I. Er war der Herrscher von Kommagene, einem Kleinstaat 69-34 v.Chr. Erosion, Erdbeben und Menschenhand haben die steinerne Versammlung im Laufe der Zeit beschädigt und zum Teil zerstört. Die Köpfe stehen sich auf der westlichen und der östlichen Terrasse gegenüber. So kann der Besucher wählen, in welchem Licht er sie bestaunen möchte.
© Glow Images
Nördlich von Şanlıurfa sind die wundersamen, mannshohen Götterstatuen auf dem Berg Nemrut zu sehen. Die Köpfe markieren eine Kultstätte, die einst errichtet wurde von König Antiochus I. Er war der Herrscher von Kommagene, einem Kleinstaat 69-34 v.Chr. Erosion, Erdbeben und Menschenhand haben die steinerne Versammlung im Laufe der Zeit beschädigt und zum Teil zerstört. Die Köpfe stehen sich auf der westlichen und der östlichen Terrasse gegenüber. So kann der Besucher wählen, in welchem Licht er sie bestaunen möchte.
Sümela Manastiri
Architektonische Highlights © Glow Images
Im pontischen Gebirge trifft man auf zahlreiche Kirchen und Klöster. Das berühmteste und besterhaltene ist das vom türkischen Kulturministerium aufwendig restaurierte Felsenkloster Sumela. Es liegt in 270 m Höhe südlich von Trabzon im Naturpark Altındere. Die Anlage ist in eine Bergwand gebaut und soll zurückgehen bis ins 4.Jh., als der Sage nach Mönche eine vom Evangelisten Lukas gemalte heilige Ikone der Gottesmutter in der Felsenhöhle versteckten. Die letzten griechischen Mönche mussten das Kloster 1923 verlassen, als Griechenland und die Türkei einen "Bevölkerungsaustausch" vereinbarten. Die Fresken aus dem 14.Jh. in der Kapelle sind leider stark beschädigt.
- 61750 Trabzon
- http://muze.gov.tr/
© Glow Images
Im pontischen Gebirge trifft man auf zahlreiche Kirchen und Klöster. Das berühmteste und besterhaltene ist das vom türkischen Kulturministerium aufwendig restaurierte Felsenkloster Sumela. Es liegt in 270 m Höhe südlich von Trabzon im Naturpark Altındere. Die Anlage ist in eine Bergwand gebaut und soll zurückgehen bis ins 4.Jh., als der Sage nach Mönche eine vom Evangelisten Lukas gemalte heilige Ikone der Gottesmutter in der Felsenhöhle versteckten. Die letzten griechischen Mönche mussten das Kloster 1923 verlassen, als Griechenland und die Türkei einen "Bevölkerungsaustausch" vereinbarten. Die Fresken aus dem 14.Jh. in der Kapelle sind leider stark beschädigt.
- 61750 Trabzon
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Truva
Touristenattraktionen © Reddiplomat, Thinkstock
© Reddiplomat, Thinkstock
Hat der Trojanische Krieg wirklich stattgefunden? Wurde Troja tatsächlich zehn Jahre lang von den Griechen belagert? Und gab es das Holzpferd zur Täuschung der Trojaner wirklich? Die Wissenschaft konnte all das bis heute nicht beweisen. Fest steht, dass auf dem Hisarlık-Hügel, der die strategische Kontrolle über die Ein- bzw. Ausfahrt der Dardanellen erlaubt, mehrere Siedlungen existierten, die bei den unprofessionellen Grabungsarbeiten des Kaufmanns Schliemann in den 1870er-Jahren teils unwiederbringlich zerstört worden sind. Der Tübinger Archäologe Manfred Korfmann grub bis zu seinem Tod 2005 hier. Seine Funde wurden auf die Museen des Landes verteilt. Der Rundgang durch das umzäunte, weiträumige Areal auf dem Hügel südwestlich von Çanakkale folgt nicht den einzelnen der neun identifizierten Siedlungsebenen, die Troja über fünf Jahrtausende vorzuweisen hat, sondern beschränkt sich weitgehend auf das sogenannte Troja VI (1900-1300 v.Chr.). Der Weg ist ausgeschildert und führt über die Reste der Stadtmauern den Hügel hinauf. Von der ersten Siedlungsschicht ist nur eine Brandschicht erhalten. Neben der Rampe von Troja II (2500-2150 v.Chr.) übrigens will Schliemann seinen Schatz entdeckt haben, dessen Teile sich heute im Moskauer Puschkin-Museum befinden.
- Tevfikiye Köyü Yolu, 17060 Tevfikiye
- http://www.kulturportali.gov.tr/
- +90 286 217 67 40
© Reddiplomat, Thinkstock
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Hat der Trojanische Krieg wirklich stattgefunden? Wurde Troja tatsächlich zehn Jahre lang von den Griechen belagert? Und gab es das Holzpferd zur Täuschung der Trojaner wirklich? Die Wissenschaft konnte all das bis heute nicht beweisen. Fest steht, dass auf dem Hisarlık-Hügel, der die strategische Kontrolle über die Ein- bzw. Ausfahrt der Dardanellen erlaubt, mehrere Siedlungen existierten, die bei den unprofessionellen Grabungsarbeiten des Kaufmanns Schliemann in den 1870er-Jahren teils unwiederbringlich zerstört worden sind. Der Tübinger Archäologe Manfred Korfmann grub bis zu seinem Tod 2005 hier. Seine Funde wurden auf die Museen des Landes verteilt. Der Rundgang durch das umzäunte, weiträumige Areal auf dem Hügel südwestlich von Çanakkale folgt nicht den einzelnen der neun identifizierten Siedlungsebenen, die Troja über fünf Jahrtausende vorzuweisen hat, sondern beschränkt sich weitgehend auf das sogenannte Troja VI (1900-1300 v.Chr.). Der Weg ist ausgeschildert und führt über die Reste der Stadtmauern den Hügel hinauf. Von der ersten Siedlungsschicht ist nur eine Brandschicht erhalten. Neben der Rampe von Troja II (2500-2150 v.Chr.) übrigens will Schliemann seinen Schatz entdeckt haben, dessen Teile sich heute im Moskauer Puschkin-Museum befinden.
- Tevfikiye Köyü Yolu, 17060 Tevfikiye
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Kapadokya
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Im Dreieck zwischen Nevşehir, Kayseri und Niğde sind Erdkegel zu sehen, aufgestellt wie für eine Partie Riesenbowling. Kappadokien ist die wundersamste Landschaft Anatoliens. Regen, Wind und Flussläufe haben im Laufe von 60 Mio. Jahren bizarre Gebilde aus Tuff, einer kittartigen Vulkanasche, hinterlassen. Hinter den aschegrauen Fassaden verbergen sich u.a. 360 kleine Kirchen, die den Urchristen als Verstecke dienten. Diese Höhlen und in Stein gemeißelten Kapellen sind z.T. zu besichtigen. Kappadokien hat sich in den letzten Jahren auch zu einem schicken Ort entwickelt: In sogenannten Cave Hotels ist das Übernachten in luxuriösen Höhlenzimmern möglich. Ein tolles Erlebnis sind auch die Ballonfahrten über das Tal.
- 50180 Göreme
© Glow Images
Im Dreieck zwischen Nevşehir, Kayseri und Niğde sind Erdkegel zu sehen, aufgestellt wie für eine Partie Riesenbowling. Kappadokien ist die wundersamste Landschaft Anatoliens. Regen, Wind und Flussläufe haben im Laufe von 60 Mio. Jahren bizarre Gebilde aus Tuff, einer kittartigen Vulkanasche, hinterlassen. Hinter den aschegrauen Fassaden verbergen sich u.a. 360 kleine Kirchen, die den Urchristen als Verstecke dienten. Diese Höhlen und in Stein gemeißelten Kapellen sind z.T. zu besichtigen. Kappadokien hat sich in den letzten Jahren auch zu einem schicken Ort entwickelt: In sogenannten Cave Hotels ist das Übernachten in luxuriösen Höhlenzimmern möglich. Ein tolles Erlebnis sind auch die Ballonfahrten über das Tal.
- 50180 Göreme
Konya
Geographical © MEHMET CAN, Thinkstock
Die Stadt ist das Zentrum des anatolischen Islam, die Religion prägt die Stadt bis heute. Hier wurde der weltberühmte Mevlana-Orden gegründet, besser bekannt als die "tanzenden Derwische", ein mystischer Orden, der Toleranz und Friedfertigkeit predigt. Eine der großen Attraktionen der Stadt ist das alljährlich am 12.Dezember stattfindende Derwisch-Festival am Todestag des Mystikers Mevlana Celaleddin Rumi. Die in Trance durchgeführten Drehungen der Männer hinterlassen tiefen Eindruck. Konya überrascht als grüne Oase inmitten einer kargen Ebene, geprägt von Grünflächen, gespeist von zahlreichen Brunnen und kleinen Flüssen. Der besonderen Lage wegen machten die Seldschuken Konya (römisch: Iconium) zur Hauptstadt ihres Reiches. Aus dieser Zeit sind zahlreiche Bauten gut erhalten. Schicke Einkaufszentren, ein sauberes und relativ wohlhabendes Stadtbild und eine funktionierende Infrastruktur geben der Stadt ein modernes Gesicht. Auf der Konya-Ebene blühen im Frühjahr Millionen von Tulpen, die die Parks und Grünflächen İstanbuls und Ankaras verschönern.
- 42000 Konya
- http://www.konya.bel.tr/
© MEHMET CAN, Thinkstock
Die Stadt ist das Zentrum des anatolischen Islam, die Religion prägt die Stadt bis heute. Hier wurde der weltberühmte Mevlana-Orden gegründet, besser bekannt als die "tanzenden Derwische", ein mystischer Orden, der Toleranz und Friedfertigkeit predigt. Eine der großen Attraktionen der Stadt ist das alljährlich am 12.Dezember stattfindende Derwisch-Festival am Todestag des Mystikers Mevlana Celaleddin Rumi. Die in Trance durchgeführten Drehungen der Männer hinterlassen tiefen Eindruck. Konya überrascht als grüne Oase inmitten einer kargen Ebene, geprägt von Grünflächen, gespeist von zahlreichen Brunnen und kleinen Flüssen. Der besonderen Lage wegen machten die Seldschuken Konya (römisch: Iconium) zur Hauptstadt ihres Reiches. Aus dieser Zeit sind zahlreiche Bauten gut erhalten. Schicke Einkaufszentren, ein sauberes und relativ wohlhabendes Stadtbild und eine funktionierende Infrastruktur geben der Stadt ein modernes Gesicht. Auf der Konya-Ebene blühen im Frühjahr Millionen von Tulpen, die die Parks und Grünflächen İstanbuls und Ankaras verschönern.
- 42000 Konya
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Cunda Adası
Landschaftliche Highlights © Nejdet Duzen, Shutterstock
Diese vorgelagerte, durch einen künstlichen Damm mit der Stadt verbundene Insel gilt als größte Attraktion Ayvalıks. Ehemals von Griechen bewohnt, lockt Cunda mit vielen Buchten, einer Altstadt (gleichen Namens) mit Kirchen und vor allem auf der Nordseite einer üppigen Vegetation, weshalb die Griechen sie "Moschinos" (die Wohlriechende) nennen.
- Cunda Adası
© Nejdet Duzen, Shutterstock
Diese vorgelagerte, durch einen künstlichen Damm mit der Stadt verbundene Insel gilt als größte Attraktion Ayvalıks. Ehemals von Griechen bewohnt, lockt Cunda mit vielen Buchten, einer Altstadt (gleichen Namens) mit Kirchen und vor allem auf der Nordseite einer üppigen Vegetation, weshalb die Griechen sie "Moschinos" (die Wohlriechende) nennen.
- Cunda Adası
Kazdaği
Landschaftliche Highlights © Moonhonor, Shutterstock
Den Ort Küçükkuyu kann man zum Ausgangspunkt von Exkursionen in dieses Gebirge mit steilen Felshängen und versteckten Buchten machen. Hier liegen die Ruinen des Zeus-Altars, der von den Anwohnern als Wallfahrtsstätte genutzt wird. Etwas weiter oben liegt das schöne, unter Denkmalschutz stehende Bergdorf Adatepe. Das Gebirge lädt Besucher mit antiken Legenden und intakter Natur zu Wandertouren ein.
- 17980 Küçükkuyu
© Moonhonor, Shutterstock
Den Ort Küçükkuyu kann man zum Ausgangspunkt von Exkursionen in dieses Gebirge mit steilen Felshängen und versteckten Buchten machen. Hier liegen die Ruinen des Zeus-Altars, der von den Anwohnern als Wallfahrtsstätte genutzt wird. Etwas weiter oben liegt das schöne, unter Denkmalschutz stehende Bergdorf Adatepe. Das Gebirge lädt Besucher mit antiken Legenden und intakter Natur zu Wandertouren ein.
- 17980 Küçükkuyu
Kemeraltı
Geographical © Nejdet Duzen, Shutterstock
In diesem Marktviertel aus dem 17.Jh. haben alle - Eisenschmiede, Kohlenverkäufer, Sattelmacher, Gewürzhändler - ihre "arasta" genannten, eigenen Straßen. Sehenswert ist die 1745 vom Haremsleiter Hacı Beşir Ağa erbaute Kızlarağası-Karawanserei. Das Teehaus im Innenhof ist ideal für eine Rast.
- İzmir
© Nejdet Duzen, Shutterstock
In diesem Marktviertel aus dem 17.Jh. haben alle - Eisenschmiede, Kohlenverkäufer, Sattelmacher, Gewürzhändler - ihre "arasta" genannten, eigenen Straßen. Sehenswert ist die 1745 vom Haremsleiter Hacı Beşir Ağa erbaute Kızlarağası-Karawanserei. Das Teehaus im Innenhof ist ideal für eine Rast.
- İzmir
Alesta Yachting
SporteinrichtungenInsider-Tipp Für vier Tage die Welt vergessen
Fethiye ist Ausgangspunkt für die „Blaue Reise“ an der türkischen Küste und/oder zu den griechischen Inseln wie Rhodos und Symi. Man kann als Gruppe ein Boot belegen oder einfach nur eine Kabine buchen. Informier dich vor Ort über die Touren, und lass dir die Boote zeigen, z. B. von Kayhan Selçuk von Alesta Yachting oder Barbaros Yachting. Preise variieren je nach Saison, Boot und Route. Übrigens muss man die „Blaue Reise“ nicht eine ganze Woche oder länger buchen. Eine praktische Alternative sind kurze Trips, die z. B. in Fethiye beginnen und Marmaris enden – oder umgekehrt. Man kommt voran und hat vier Tage Vollpension auf dem Wasser – ab 225 Euro!
- Yat Limani Karsisi 15, Fethiye
- http://www.alestayachting.com/
- +90 252 614 18 61
- alesta@alestayachting.com
Insider-Tipp Für vier Tage die Welt vergessen
Fethiye ist Ausgangspunkt für die „Blaue Reise“ an der türkischen Küste und/oder zu den griechischen Inseln wie Rhodos und Symi. Man kann als Gruppe ein Boot belegen oder einfach nur eine Kabine buchen. Informier dich vor Ort über die Touren, und lass dir die Boote zeigen, z. B. von Kayhan Selçuk von Alesta Yachting oder Barbaros Yachting. Preise variieren je nach Saison, Boot und Route. Übrigens muss man die „Blaue Reise“ nicht eine ganze Woche oder länger buchen. Eine praktische Alternative sind kurze Trips, die z. B. in Fethiye beginnen und Marmaris enden – oder umgekehrt. Man kommt voran und hat vier Tage Vollpension auf dem Wasser – ab 225 Euro!
- Yat Limani Karsisi 15, Fethiye
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- alesta@alestayachting.com
Ölüdeniz
Geographical © Olena Rublenko, Shutterstock
Die azurblaue Lagune mit dem weiß leuchtenden Sandstrand, eingefasst von einem grünen Baumgürtel, ist weltberühmt. Das fast stehende Wasser ist zwar etwas trüb, aber sauber. Der Grund ist teilweise sehr schlammig und sumpfig, weshalb man kleine Kinder hier nicht unbeaufsichtigt baden lassen sollte. Die Stelle, wo das Ölüdeniz ins offene Meer übergeht, gewinnt durch die umliegenden Wälder eine herrlich blaugrüne Farbe.
- 48300 Ölüdeniz
- http://www.kelebeklervadisi.org/
- +90 252 613 14 55
© Olena Rublenko, Shutterstock
Die azurblaue Lagune mit dem weiß leuchtenden Sandstrand, eingefasst von einem grünen Baumgürtel, ist weltberühmt. Das fast stehende Wasser ist zwar etwas trüb, aber sauber. Der Grund ist teilweise sehr schlammig und sumpfig, weshalb man kleine Kinder hier nicht unbeaufsichtigt baden lassen sollte. Die Stelle, wo das Ölüdeniz ins offene Meer übergeht, gewinnt durch die umliegenden Wälder eine herrlich blaugrüne Farbe.
- 48300 Ölüdeniz
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Kaleiçi
Geographical © muratart, Shutterstock
Die Altstadt mit ihrem labyrinthischen Gassengewirr gleicht einem Freilichtmuseum. Besonders sehenswert sind das Hadrianstor und das Wahrzeichen Antalyas, das Geriffelte Minarett aus dem Jahr 1220 unterhalb des Uhrenturms.
- 07100 Antalya
© muratart, Shutterstock
Die Altstadt mit ihrem labyrinthischen Gassengewirr gleicht einem Freilichtmuseum. Besonders sehenswert sind das Hadrianstor und das Wahrzeichen Antalyas, das Geriffelte Minarett aus dem Jahr 1220 unterhalb des Uhrenturms.
- 07100 Antalya
Dalyan Deltası
Landschaftliche Highlights © Nejdet Duzen, Shutterstock
Das großflächige Mündungsdelta ist von schwimmenden Schilfinseln bedeckt. Das bis zu 3 m hohe Schilf macht Bootsfahrten zu labyrinthischen Reisen durch das Delta.
- Dalyan
© Nejdet Duzen, Shutterstock
Das großflächige Mündungsdelta ist von schwimmenden Schilfinseln bedeckt. Das bis zu 3 m hohe Schilf macht Bootsfahrten zu labyrinthischen Reisen durch das Delta.
- Dalyan
Kadıköy
Geographical © lucky eyes, Shutterstock
Insider-Tipp Public Viewing bei Rakı & Fisch
İstanbuler nennen die asiatische Seite gerne insgesamt so: Kadıköy umfasst heute das südöstliche Stadtgebiet am Marmara-Meer. Mit langen Shoppingmeilen, einem wunderbaren Markt samt Fischlokalen hinter den Anlegestellen, vielen Buchläden und Boutiquen ist Kadıköy heute eine lebendige Bastion des säkularen Mittelstands. In der Kneipengasse im Markt hängen überall Fernseher, wo am Wochenende die Spiele der Süperlig übertragen werden, was den halben Markt in ein Stadion verwandelt. Hier gibt es neben Moscheen auch armenische und griechische Kirchen, die an Sonn- und Festtagen rege besucht werden. Südlich liegt der mondäne Stadtteil Moda mit ausgedehnten Teegärten am Meer, mit Eisdielen und einem Abenteuerspielplatz.
- İstanbul
© lucky eyes, Shutterstock
Insider-Tipp Public Viewing bei Rakı & Fisch
İstanbuler nennen die asiatische Seite gerne insgesamt so: Kadıköy umfasst heute das südöstliche Stadtgebiet am Marmara-Meer. Mit langen Shoppingmeilen, einem wunderbaren Markt samt Fischlokalen hinter den Anlegestellen, vielen Buchläden und Boutiquen ist Kadıköy heute eine lebendige Bastion des säkularen Mittelstands. In der Kneipengasse im Markt hängen überall Fernseher, wo am Wochenende die Spiele der Süperlig übertragen werden, was den halben Markt in ein Stadion verwandelt. Hier gibt es neben Moscheen auch armenische und griechische Kirchen, die an Sonn- und Festtagen rege besucht werden. Südlich liegt der mondäne Stadtteil Moda mit ausgedehnten Teegärten am Meer, mit Eisdielen und einem Abenteuerspielplatz.
- İstanbul
Bosporus tour
Touristenattraktionen © Orhan Cam, Shutterstock
Die große Bootstour über den Bosporus gehört zu den schönsten Unternehmungen, die Istanbul zu bieten hat. Unterwegs passierst du moderne Architektur und historische Sehenswürdigkeiten, schicke Villenviertel und charmante Fischerdörfer - und siehst die grünen Hänge am Ufer in ganzer Pracht. Bei der langen Tour (Uzun Bogaz Turu) fährt die städtische Fähre in 95 Minuten vom Anleger Bogaz Hattı in Eminönü in den Norden nach Anadolu Kavagı. Hier bleibt sie mehrere Stunden. Die kurze Tour (Kısa Boğaz Turu) führt von Eminönü nach Ortaköy. Wenn du dann noch weiterfahren willst: Von hier starten zweistündige Rundfahrten in den Norden. Samstags findet eine Mondscheintour (Mehtap Gezisi) statt: ab Eminönü, ab Üsküdar und ab Beşiktaş nach Anadolu Kavağı. Dort gibt es eine Pause für ein Abendessen. Um 22.30 Uhr fährt die Fähre über die genannten Stationen zurück.
- Hobyar, 34112 Fatih
- http://www.estambul.com/
© Orhan Cam, Shutterstock
Die große Bootstour über den Bosporus gehört zu den schönsten Unternehmungen, die Istanbul zu bieten hat. Unterwegs passierst du moderne Architektur und historische Sehenswürdigkeiten, schicke Villenviertel und charmante Fischerdörfer - und siehst die grünen Hänge am Ufer in ganzer Pracht. Bei der langen Tour (Uzun Bogaz Turu) fährt die städtische Fähre in 95 Minuten vom Anleger Bogaz Hattı in Eminönü in den Norden nach Anadolu Kavagı. Hier bleibt sie mehrere Stunden. Die kurze Tour (Kısa Boğaz Turu) führt von Eminönü nach Ortaköy. Wenn du dann noch weiterfahren willst: Von hier starten zweistündige Rundfahrten in den Norden. Samstags findet eine Mondscheintour (Mehtap Gezisi) statt: ab Eminönü, ab Üsküdar und ab Beşiktaş nach Anadolu Kavağı. Dort gibt es eine Pause für ein Abendessen. Um 22.30 Uhr fährt die Fähre über die genannten Stationen zurück.
- Hobyar, 34112 Fatih
- http://www.estambul.com/