Spanien - Östliche Mittelmeerküste Must Sees

Altea
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Altea
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Jardines del Turia
Botanische Gärten & Parks
València
Jardines del Turia
Cadaqués
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Cadaqués
Jardí Botànic Marimurtra
Botanische Gärten & Parks
Blanes
Jardí Botànic Marimurtra
Tossa de Mar
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Tossa de Mar
Tossa de Mar
Casa Milà
Architektonische Highlights
Barcelona
Casa Milà
Sagrada Família
Architektonische Highlights
Barcelona
Sagrada Família
Parc Güell
Botanische Gärten & Parks
Barcelona
Parc Güell
Lonja de la Seda
Architektonische Highlights
València
Lonja de la Seda
L'Albufera
Landschaftliche Highlights
València
Casco Antiguo
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Peñíscola
Guadalest
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El Castell de Guadalest
Serra d'Irta
Landschaftliche Highlights
Peñíscola
Teatre-Museo Dalí
Museen
Figueres
Teatre-Museo Dalí
Museu Nacional d'Art de Catalunya
Museen
Barcelona
Museu Nacional d'Art de Catalunya
Museu Picasso
Museen
Barcelona
Museu Picasso
Mercat Central
Märkte und Flohmärkte
València
Mercat de Sant Josep
Märkte und Flohmärkte
Barcelona
Mercat de Sant Josep
Platja de la Malvarrosa
Strände
València
Girona
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Girona
València
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València
Cartagena
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Cartagena
La Rambla
Touristenattraktionen
Barcelona
La Rambla
Platja de Ponent
Strände
Benidorm
Platja de Ponent
Platja de Llevant
Strände
Benidorm
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Catedral
Architektonische Highlights
València
Catedral
Barri Gòtic
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Barcelona
Barri Gòtic
Palau de la Música Catalana
Architektonische Highlights
Barcelona
Palau de la Música Catalana
Torre Agbar
Architektonische Highlights
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Cap de Begur
Landschaftliche Highlights
Begur

    Geographical

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    Botanische Gärten & Parks

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Museen

    Märkte und Flohmärkte

    Strände

    Touristenattraktionen


  • Altea

    Geographical
    • Altea© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Im siebten Tapashimmel

    Hier macht Spanien ein bisschen auf Griechenland: Das 22 000-Ew.-Städtchen ist die schönste Braut unter den Küstendörfern der Costa Blanca. Am Tag tobt das Leben am Meer um den Sport- und Fischerhafen und den Passeig del Mediterrani. In der Nacht verlagert sich der Trubel in die Altstadt. Über einen steilen Aufstieg schlängelt sich im Sommer ein Band frisch geduschter Menschen durch die engen Altstadtgassen auf den Kirchplatz mit seinen zahlreichen Boutiquen, Restaurants, Bars und dem Aussichtsplatz Mirador de la Plaza de la Iglesia, von dem der Blick übers Meer bis nach Benidorm reicht. Im Mondschein der weiß gekalkten Fassaden und Ziegeldächer wähnt man sich beinahe in der Ägäis. Altea ist eine Künstlerstadt: In den Gassen rund um die Plaza verkaufen Designer in kleinen Läden und im Sommer auch abends an Straßenständen ihre Unikate. Dienstagvormittags ist Markt. In der Cervecería Xeito de Goi an Alteas Promenade sind Wirtin Goi Cortázars gebratene Artischockenherzen oder ihre grünen Spargel mit Olivenöl und grobem Salz ein Gedicht, die frittierten Kabeljaufilets zergehen auf der Zunge. An lauen Sommerabenden führt kein Weg an der Bar la Plaza vorbei. Die Location im Mondschatten der Kirche gehört zu Altea wie der Prado zu Madrid. Nirgendwo nippt sich’s lässiger am Mojito als hier. Freitags und samstags gibts Livemusik. Auch ein paar schöne Strände gehören zum Gesamtpaket – nicht ganz so feinsandig wie in Alacant, La Vila Joiosa oder Benidorm, dafür aber weniger überlaufen. Die Auswahl reicht von der großen Platja de Cap Blanch im Südwesten über die Platja l’Olla bis zum Nacktbadestrand Platja de la Solsida.

    • Altea© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Im siebten Tapashimmel

    Hier macht Spanien ein bisschen auf Griechenland: Das 22 000-Ew.-Städtchen ist die schönste Braut unter den Küstendörfern der Costa Blanca. Am Tag tobt das Leben am Meer um den Sport- und Fischerhafen und den Passeig del Mediterrani. In der Nacht verlagert sich der Trubel in die Altstadt. Über einen steilen Aufstieg schlängelt sich im Sommer ein Band frisch geduschter Menschen durch die engen Altstadtgassen auf den Kirchplatz mit seinen zahlreichen Boutiquen, Restaurants, Bars und dem Aussichtsplatz Mirador de la Plaza de la Iglesia, von dem der Blick übers Meer bis nach Benidorm reicht. Im Mondschein der weiß gekalkten Fassaden und Ziegeldächer wähnt man sich beinahe in der Ägäis. Altea ist eine Künstlerstadt: In den Gassen rund um die Plaza verkaufen Designer in kleinen Läden und im Sommer auch abends an Straßenständen ihre Unikate. Dienstagvormittags ist Markt. In der Cervecería Xeito de Goi an Alteas Promenade sind Wirtin Goi Cortázars gebratene Artischockenherzen oder ihre grünen Spargel mit Olivenöl und grobem Salz ein Gedicht, die frittierten Kabeljaufilets zergehen auf der Zunge. An lauen Sommerabenden führt kein Weg an der Bar la Plaza vorbei. Die Location im Mondschatten der Kirche gehört zu Altea wie der Prado zu Madrid. Nirgendwo nippt sich’s lässiger am Mojito als hier. Freitags und samstags gibts Livemusik. Auch ein paar schöne Strände gehören zum Gesamtpaket – nicht ganz so feinsandig wie in Alacant, La Vila Joiosa oder Benidorm, dafür aber weniger überlaufen. Die Auswahl reicht von der großen Platja de Cap Blanch im Südwesten über die Platja l’Olla bis zum Nacktbadestrand Platja de la Solsida.


  • Jardines del Turia

    Botanische Gärten & Parks
    • Jardines del Turia© MAIRDUMONT

    València war bis vor noch nicht allzu langer Zeit das Aschenputtel unter den Städten an Spaniens Südostküste. Doch gerade in den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die Stadt eine Schönheitskur durchgemacht. Nach der Flutkatastrophe 1957 wurde der Fluss Turia weitläufig in den Süden umgeleitet, das trockengelegte Flussbett gab den Weg frei für die Anlage von weitläufigen Gärten und Parks. Heute gibt es Unmengen von Palmen und Orangenbäumen, außerdem Wasserspiele und sogar Fußballfelder. Die Einheimischen haben diesen Grünstreifen, der sich über eine Länge von 7,5 km durch die Stadt und bis hin zur Ciutat de les Arts i les Ciències zieht, in ihr Herz geschlossen.

    • Jardines del Turia© MAIRDUMONT

    València war bis vor noch nicht allzu langer Zeit das Aschenputtel unter den Städten an Spaniens Südostküste. Doch gerade in den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die Stadt eine Schönheitskur durchgemacht. Nach der Flutkatastrophe 1957 wurde der Fluss Turia weitläufig in den Süden umgeleitet, das trockengelegte Flussbett gab den Weg frei für die Anlage von weitläufigen Gärten und Parks. Heute gibt es Unmengen von Palmen und Orangenbäumen, außerdem Wasserspiele und sogar Fußballfelder. Die Einheimischen haben diesen Grünstreifen, der sich über eine Länge von 7,5 km durch die Stadt und bis hin zur Ciutat de les Arts i les Ciències zieht, in ihr Herz geschlossen.


  • Cadaqués

    Geographical
    • © Sephirot17, Thinkstock

    Seit Beginn des 20.Jhs. zog das "schönste Dorf" der Welt die Künstler an, von Max Ernst und Pablo Picasso über Gabriel García Márquez bis zu Mick Jagger. Salvador Dalí ist es zu verdanken, dass noch immer keine Betonbauten, sondern lediglich die alten weißen Häuschen den Hang am Meer überziehen.

    • © Sephirot17, Thinkstock

    Seit Beginn des 20.Jhs. zog das "schönste Dorf" der Welt die Künstler an, von Max Ernst und Pablo Picasso über Gabriel García Márquez bis zu Mick Jagger. Salvador Dalí ist es zu verdanken, dass noch immer keine Betonbauten, sondern lediglich die alten weißen Häuschen den Hang am Meer überziehen.


  • Jardí Botànic Marimurtra

    Botanische Gärten & Parks
    • Jardí Botànic Marimurtra© MAIRDUMONT

    "Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?", fragte einst Goethe. Eine Antwort wäre: "Hier!" "Meer und Myrte" nannte der deutsche Botaniker Karl Faust seinen Garten, den er 1924 auf einem felsigen Küstenhang anlegte. Über 4000 Pflanzenarten verwandeln ihn in ein üppiges Paradies.

    • Jardí Botànic Marimurtra© MAIRDUMONT

    "Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn?", fragte einst Goethe. Eine Antwort wäre: "Hier!" "Meer und Myrte" nannte der deutsche Botaniker Karl Faust seinen Garten, den er 1924 auf einem felsigen Küstenhang anlegte. Über 4000 Pflanzenarten verwandeln ihn in ein üppiges Paradies.


  • Tossa de Mar

    Geographical
    • Tossa de Mar© MAIRDUMONT

    Malerisch liegt der Ort zwischen bewaldeten Hängen und dem Meer. Er gilt als einer der schönsten an der Costa Brava, wohl auch, weil er sich seine mittelalterliche Altstadt mit 80 historischen Steinhäusern erhalten hat. Umschlossen wird sie von der zwischen dem 12.und 14.Jh. erbauten Stadtmauer.

    • Tossa de Mar© MAIRDUMONT

    Malerisch liegt der Ort zwischen bewaldeten Hängen und dem Meer. Er gilt als einer der schönsten an der Costa Brava, wohl auch, weil er sich seine mittelalterliche Altstadt mit 80 historischen Steinhäusern erhalten hat. Umschlossen wird sie von der zwischen dem 12.und 14.Jh. erbauten Stadtmauer.


  • Casa Milà

    Architektonische Highlights
    • Casa Milà© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Gute Aussichten für Visionäre

    Ziemlich schräg: Die wellige Fassade sieht aus, als wäre sie aus Knetgummi geformt, die Säulen erinnern an knorrige Baumstämme. Keine einzige tragende Wand hat Gaudís berühmtestes Haus. Wer vor der Casa Milà steht, stellt sich vielleicht die (berechtigte) Frage, ob sein Schöpfer genial war oder verrückt. Möglicherweise war er ja beides. Mit Tiefgarage und versetzbaren Innenwänden war das Gebäude einst eines der modernsten seiner Zeit. Der Volksmund nennt das Haus La Pedrera, Steinbruch, denn das Gebäude ist komplett aus Naturstein gehauen. Schwindelfreie steigen dem Bau aufs Dach: Skurrile Schornsteine und Kaminschächte stehen da wie behelmte Soldaten, die jeden Moment losmarschieren könnten. Und dieser Panoramablick! Kein Wunder, dass die Unesco das bewohnte Gesamtkunstwerk zum Welterbe erklärt hat. Neben der Dachterrasse kannst du eine Wohnung anschauen und den multimedialen Espai Gaudí mit Infos über Leben und Werk des Meisters besuchen. Was ganz Besonderes sind die nächtlichen Führungen mit Sekt, Videoprojektionen und Livemusik auf der Dachterrasse. Die Lightshow in den schönsten Jugendstilfarben erzeugt ein Zuckerbäckerflair, dem man sich nur schwer entziehen kann. Online buchen!

    • Casa Milà© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Gute Aussichten für Visionäre

    Ziemlich schräg: Die wellige Fassade sieht aus, als wäre sie aus Knetgummi geformt, die Säulen erinnern an knorrige Baumstämme. Keine einzige tragende Wand hat Gaudís berühmtestes Haus. Wer vor der Casa Milà steht, stellt sich vielleicht die (berechtigte) Frage, ob sein Schöpfer genial war oder verrückt. Möglicherweise war er ja beides. Mit Tiefgarage und versetzbaren Innenwänden war das Gebäude einst eines der modernsten seiner Zeit. Der Volksmund nennt das Haus La Pedrera, Steinbruch, denn das Gebäude ist komplett aus Naturstein gehauen. Schwindelfreie steigen dem Bau aufs Dach: Skurrile Schornsteine und Kaminschächte stehen da wie behelmte Soldaten, die jeden Moment losmarschieren könnten. Und dieser Panoramablick! Kein Wunder, dass die Unesco das bewohnte Gesamtkunstwerk zum Welterbe erklärt hat. Neben der Dachterrasse kannst du eine Wohnung anschauen und den multimedialen Espai Gaudí mit Infos über Leben und Werk des Meisters besuchen. Was ganz Besonderes sind die nächtlichen Führungen mit Sekt, Videoprojektionen und Livemusik auf der Dachterrasse. Die Lightshow in den schönsten Jugendstilfarben erzeugt ein Zuckerbäckerflair, dem man sich nur schwer entziehen kann. Online buchen!


  • Sagrada Família

    Architektonische Highlights
    • Sagrada Família© MAIRDUMONT

    Der Sühnetempel "Zur Heiligen Familie", einst von der erzkonservativen Josephinervereinigung in Auftrag gegeben als katholisches Bollwerk gegen den frevelhaften Freigeist des ausgehenden 19.Jhs., wurde mit seinen sich parabolförmig in den Himmel schraubenden Riesentürmen Symbol des "modernisme" - und zum weltbekannten Wahrzeichen Barcelonas. An seinem unvollendeten Hauptwerk und Vermächtnis baute Antoni Gaudí vier Jahrzehnte lang, in seinen letzten zwölf Lebensjahren widmete er sich ihm ausschließlich. Als er 1926 starb, hatte er nur Apsis, einen der 18 geplanten Türme, die neogotische Krypta und die der Geburt Christi gewidmete Ostfassade (Weihnachtsfassade) beendet - ein Zehntel des Gesamtwerks. Seither wird an der Büßerkirche weitergebaut, finanziert aus Spenden und Eintrittsgeldern. Zehntausend "Sünder" finden hier Platz - wenn der Bau eines Tages fertig sein wird. Dann soll auch ein monumentaler, 170 m hoher Turm, der an einen senkrecht stehenden Zeppelin erinnert, die Mitte der Sagrada Família krönen. Optimistische Prognosen gehen von 2026 aus, zum 100.Todestag von Gaudí. Bis dahin sollte auch eine breite Esplanade zum geplanten Haupteingang in der Carrer Mallorca hinaufführen - vorher müssten dort allerdings noch einige Wohnhäuser weichen. Inzwischen ist das Gotteshaus überdacht und wurde vom Papst zur Basilika geweiht. Das Dach des spektakulären Kirchenschiffs ruht auf gigantischen, himmelwärts strebenden Säulen, die wie Bäume in den Raum ragen. Eine Konstante im Werk Gaudís: Den Baum bezeichnete er als seine wichtige Inspirationsquelle. Nach oben verzweigen sich die Säulen zu trichterartigen Formen, durchsetzt mit schimmerndem Trencadiz, der von Gaudí verwendeten Bruchkeramik. Die monumentale Kulisse lässt den Menschen winzig wirken. Selbst Kritiker des Weiterbaus zeigen sich inzwischen vom Inneren der Kirche beeindruckt - während die posthum gestalteten Fassaden nach wie vor umstritten sind. Schon Le Corbusier, Walter Gropius oder Salvador Dalí waren gegen den Weiterbau der Sagrada Família nach Gaudís Tod. Bis heute gibt es immer wieder Proteste, besonders gegen die Skulpturen des Bildhauers Josep María Subirachs an der Leidensfassade (Nordseite) - mehr Kitsch als Kunst, klagen die Gegner und befürchten, dass da gerade "Gaudílandia" entstehe, ein Attraktionenpark für Tausende von Besuchern, die täglich durch die Kirche geschleust werden. Man könne unmöglich wissen, wie Gaudí sein Gotteshaus am Ende wirklich gestaltet hätte, er änderte und improvisierte ständig am Bau. Die Befürworter führen an, die organische Architektur des Baumeisters folge geometrischen Gesetzmäßigkeiten, die man entschlüsselt habe und nun umsetze. Gaudí selbst sah den Mammuttempel in der Tradition mittelalterlicher Kathedralen, deren Fertigstellung Generationen dauerte - er bezeichnete sein Werk als "Predigt aus Stein". Tatsächlich ist jedes einzelne architektonische Element durch Natur, Religion und Mystik inspiriert. Um auf die Türme zu kommen, müssen Besucher am Lift anstehen, nur zum Abstieg dürfen sie die Treppen benutzen.

    • Sagrada Família© MAIRDUMONT

    Der Sühnetempel "Zur Heiligen Familie", einst von der erzkonservativen Josephinervereinigung in Auftrag gegeben als katholisches Bollwerk gegen den frevelhaften Freigeist des ausgehenden 19.Jhs., wurde mit seinen sich parabolförmig in den Himmel schraubenden Riesentürmen Symbol des "modernisme" - und zum weltbekannten Wahrzeichen Barcelonas. An seinem unvollendeten Hauptwerk und Vermächtnis baute Antoni Gaudí vier Jahrzehnte lang, in seinen letzten zwölf Lebensjahren widmete er sich ihm ausschließlich. Als er 1926 starb, hatte er nur Apsis, einen der 18 geplanten Türme, die neogotische Krypta und die der Geburt Christi gewidmete Ostfassade (Weihnachtsfassade) beendet - ein Zehntel des Gesamtwerks. Seither wird an der Büßerkirche weitergebaut, finanziert aus Spenden und Eintrittsgeldern. Zehntausend "Sünder" finden hier Platz - wenn der Bau eines Tages fertig sein wird. Dann soll auch ein monumentaler, 170 m hoher Turm, der an einen senkrecht stehenden Zeppelin erinnert, die Mitte der Sagrada Família krönen. Optimistische Prognosen gehen von 2026 aus, zum 100.Todestag von Gaudí. Bis dahin sollte auch eine breite Esplanade zum geplanten Haupteingang in der Carrer Mallorca hinaufführen - vorher müssten dort allerdings noch einige Wohnhäuser weichen. Inzwischen ist das Gotteshaus überdacht und wurde vom Papst zur Basilika geweiht. Das Dach des spektakulären Kirchenschiffs ruht auf gigantischen, himmelwärts strebenden Säulen, die wie Bäume in den Raum ragen. Eine Konstante im Werk Gaudís: Den Baum bezeichnete er als seine wichtige Inspirationsquelle. Nach oben verzweigen sich die Säulen zu trichterartigen Formen, durchsetzt mit schimmerndem Trencadiz, der von Gaudí verwendeten Bruchkeramik. Die monumentale Kulisse lässt den Menschen winzig wirken. Selbst Kritiker des Weiterbaus zeigen sich inzwischen vom Inneren der Kirche beeindruckt - während die posthum gestalteten Fassaden nach wie vor umstritten sind. Schon Le Corbusier, Walter Gropius oder Salvador Dalí waren gegen den Weiterbau der Sagrada Família nach Gaudís Tod. Bis heute gibt es immer wieder Proteste, besonders gegen die Skulpturen des Bildhauers Josep María Subirachs an der Leidensfassade (Nordseite) - mehr Kitsch als Kunst, klagen die Gegner und befürchten, dass da gerade "Gaudílandia" entstehe, ein Attraktionenpark für Tausende von Besuchern, die täglich durch die Kirche geschleust werden. Man könne unmöglich wissen, wie Gaudí sein Gotteshaus am Ende wirklich gestaltet hätte, er änderte und improvisierte ständig am Bau. Die Befürworter führen an, die organische Architektur des Baumeisters folge geometrischen Gesetzmäßigkeiten, die man entschlüsselt habe und nun umsetze. Gaudí selbst sah den Mammuttempel in der Tradition mittelalterlicher Kathedralen, deren Fertigstellung Generationen dauerte - er bezeichnete sein Werk als "Predigt aus Stein". Tatsächlich ist jedes einzelne architektonische Element durch Natur, Religion und Mystik inspiriert. Um auf die Türme zu kommen, müssen Besucher am Lift anstehen, nur zum Abstieg dürfen sie die Treppen benutzen.


  • Parc Güell

    Botanische Gärten & Parks
    • Parc Güell© MAIRDUMONT

    Märchenhäuser, Drachenfiguren, gigantische Grotten, schräg gegen den Berg gestemmte Arkaden: Der von Antoni Gaudí über der Stadt angelegte malerische Park (1900-1911), der schon Salvador Dalí begeisterte, wurde von der UNESCO 1984 als Welterbe unter Schutz gestellt. Das innovative Werk Gaudís, ein Auftrag seines Gönners Eusebi Güell, war eigentlich als großzügige Siedlung gedacht, verwirklicht wurden aber nur drei Häuser. Die von organischen Formen und natürlichen Materialien geprägte Anlage offenbart wie sonst nirgendwo Gaudís Universalgenie als Architekt, Künstler, Kunsthandwerker und Landschaftsplaner. Im Zentrum steht eine von dorischen Säulen getragene riesige Terrasse (ursprünglich geplant als Markt), unter der die Säulen eine bizarre Halle bilden. Auf der Terrasse mit atemberaubendem Panoramablick windet sich eine lang geschwungene schlangenförmige Mauerbank, gearbeitet - wie viele Werke Gaudís - nach der Trencadiz-Methode, einer Collagetechnik, bei der farbenprächtige Mosaike aus Glasscherben und Bruchkeramik entstehen. Überall sind symbolhafte Motive und Skulpturen zu entdecken, am Treppenaufgang etwa der leuchtend bunte Drache Python als Wächter der unterirdischen Gewässer. Der Park ist eine einzigartige, geglückte Verbindung von Architektur und Natur. Gaudí achtete auch auf kostengünstiges und umweltgerechtes Bauen: Verarbeitet wurden die Materialien, die er auf dem Gelände vorfand. Für seine Mosaiken verwendete er Abfälle aus benachbarten Keramikfabriken - in den Deckenrosetten sind Tellerböden oder Tassenhenkel erkennbar. Und durch das Innere der dorischen Säulen fließt Regenwasser in das unterirdische Wasserdepot. Auf dem Gelände befindet sich auch das Museu Gaudí im ehemaligen Wohnhaus des Baumeisters mit biografischen Zeugnissen und Objekten.

    • Parc Güell© MAIRDUMONT

    Märchenhäuser, Drachenfiguren, gigantische Grotten, schräg gegen den Berg gestemmte Arkaden: Der von Antoni Gaudí über der Stadt angelegte malerische Park (1900-1911), der schon Salvador Dalí begeisterte, wurde von der UNESCO 1984 als Welterbe unter Schutz gestellt. Das innovative Werk Gaudís, ein Auftrag seines Gönners Eusebi Güell, war eigentlich als großzügige Siedlung gedacht, verwirklicht wurden aber nur drei Häuser. Die von organischen Formen und natürlichen Materialien geprägte Anlage offenbart wie sonst nirgendwo Gaudís Universalgenie als Architekt, Künstler, Kunsthandwerker und Landschaftsplaner. Im Zentrum steht eine von dorischen Säulen getragene riesige Terrasse (ursprünglich geplant als Markt), unter der die Säulen eine bizarre Halle bilden. Auf der Terrasse mit atemberaubendem Panoramablick windet sich eine lang geschwungene schlangenförmige Mauerbank, gearbeitet - wie viele Werke Gaudís - nach der Trencadiz-Methode, einer Collagetechnik, bei der farbenprächtige Mosaike aus Glasscherben und Bruchkeramik entstehen. Überall sind symbolhafte Motive und Skulpturen zu entdecken, am Treppenaufgang etwa der leuchtend bunte Drache Python als Wächter der unterirdischen Gewässer. Der Park ist eine einzigartige, geglückte Verbindung von Architektur und Natur. Gaudí achtete auch auf kostengünstiges und umweltgerechtes Bauen: Verarbeitet wurden die Materialien, die er auf dem Gelände vorfand. Für seine Mosaiken verwendete er Abfälle aus benachbarten Keramikfabriken - in den Deckenrosetten sind Tellerböden oder Tassenhenkel erkennbar. Und durch das Innere der dorischen Säulen fließt Regenwasser in das unterirdische Wasserdepot. Auf dem Gelände befindet sich auch das Museu Gaudí im ehemaligen Wohnhaus des Baumeisters mit biografischen Zeugnissen und Objekten.


  • Lonja de la Seda

    Architektonische Highlights
    • Lonja de la Seda© MAIRDUMONT

    In der zum Unesco-Weltkulturerbe ernannten Seidenbörse tätigten ab dem späten 15.Jh. die Händler ihre Geschäfte. Der hoch aufragende Bau mit seinen gewundenen Säulen vereint späte Gotik mit Elementen früher Renaissance.

    • Lonja de la Seda© MAIRDUMONT

    In der zum Unesco-Weltkulturerbe ernannten Seidenbörse tätigten ab dem späten 15.Jh. die Händler ihre Geschäfte. Der hoch aufragende Bau mit seinen gewundenen Säulen vereint späte Gotik mit Elementen früher Renaissance.


  • L'Albufera

    Landschaftliche Highlights
    • © AlbertoArochas, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Die beste Paella

    Südlich von Valencia haben die Flüsse Turia und Júcar über Jahrtausende Sedimente angeschwemmt und das Delta in eine der vielfältigsten Lagunenlandschaften Spaniens verwandelt. Nimm dir einen Tag für eine Entdeckungstour Zeit, streif auf gut ausgeschilderten Routen durch Kiefernwälder und Dünen und schippere in der Abenddämmerung mit einem albuferenc, einem der charakteristischen hölzernen Boote, übers Wasser: Hunderte Kraniche und Goldregenpfeifer erheben ihre Schwingen und Flamingos staken durchs seichte Wasser – ein faszinierendes Schauspiel! Die 40-minütigen Touren starten zu unterschiedlichen Zeiten von allen Lagunendörfern (Port del Palmar, Port de Catarroja, Gola de Pujol) und kosten in der Regel unter 10 Euro. Einfach vor Ort nachfragen! Rings um den größten Süßwassersee Spaniens wird Reis angebaut, daher haben sich fast alle Restaurants auf Paella spezialisiert. Am Wochenende nimmt halb Valencia die Dutzende Lokale in El Palmar in Beschlag. Der Reis in den riesigen Pfannen ist einen knappen Zentimeter dick, der socarrat knusprig und in jedem Happen mischen sich sämtliche Aromen – so wie sich das gehört. Wenn du auch in den Genuss kommen willst: unbedingt reservieren! Stilecht schlemmst du zum Beispiel in der Arrocería Maribel oder in der Arrocería El Rek mit schönem Außengelände am Kanal.

    • © AlbertoArochas, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Die beste Paella

    Südlich von Valencia haben die Flüsse Turia und Júcar über Jahrtausende Sedimente angeschwemmt und das Delta in eine der vielfältigsten Lagunenlandschaften Spaniens verwandelt. Nimm dir einen Tag für eine Entdeckungstour Zeit, streif auf gut ausgeschilderten Routen durch Kiefernwälder und Dünen und schippere in der Abenddämmerung mit einem albuferenc, einem der charakteristischen hölzernen Boote, übers Wasser: Hunderte Kraniche und Goldregenpfeifer erheben ihre Schwingen und Flamingos staken durchs seichte Wasser – ein faszinierendes Schauspiel! Die 40-minütigen Touren starten zu unterschiedlichen Zeiten von allen Lagunendörfern (Port del Palmar, Port de Catarroja, Gola de Pujol) und kosten in der Regel unter 10 Euro. Einfach vor Ort nachfragen! Rings um den größten Süßwassersee Spaniens wird Reis angebaut, daher haben sich fast alle Restaurants auf Paella spezialisiert. Am Wochenende nimmt halb Valencia die Dutzende Lokale in El Palmar in Beschlag. Der Reis in den riesigen Pfannen ist einen knappen Zentimeter dick, der socarrat knusprig und in jedem Happen mischen sich sämtliche Aromen – so wie sich das gehört. Wenn du auch in den Genuss kommen willst: unbedingt reservieren! Stilecht schlemmst du zum Beispiel in der Arrocería Maribel oder in der Arrocería El Rek mit schönem Außengelände am Kanal.


  • Casco Antiguo

    Geographical
    • © Xavier Roc Ayats, Shutterstock

    Peñíscola rühmt sich, die schönste Altstadt an der ganzen Costa del Azahar zu besitzen; das im 16.Jh. angelegte Mauerwerk legt sich um den Bergvorsprung. Vom Hafen her werden Besucher vom Portal de Sant Pere geschluckt, einem Stadttor, hinter dem sich die Calle Atarazanas aufwärtszieht. An dieser Straße liegt das Blasloch, aus dem es bei rauem Wellengang zischt und faucht und hoch hinausstäubt. Auf unförmigem Pflaster geht es durch verästelte, schmale Gässchen aufwärts. Überbordende Pflanzenpracht entblättert sich in der Calle Nou, immer wieder schweift der Fernblick über das Meer, kleine Bars und Restaurants säumen den Weg. Auf Anhöhen von rund 65 m über dem Meeresspiegel nehmen die Burg und der kleine Leuchtturm die höchsten Punkte ein. Von der Seite des Nordstrands her verlässt oder betritt man die Altstadt über die steile Subida Portal Fosc.

    • 12598 Peñíscola
    • © Xavier Roc Ayats, Shutterstock

    Peñíscola rühmt sich, die schönste Altstadt an der ganzen Costa del Azahar zu besitzen; das im 16.Jh. angelegte Mauerwerk legt sich um den Bergvorsprung. Vom Hafen her werden Besucher vom Portal de Sant Pere geschluckt, einem Stadttor, hinter dem sich die Calle Atarazanas aufwärtszieht. An dieser Straße liegt das Blasloch, aus dem es bei rauem Wellengang zischt und faucht und hoch hinausstäubt. Auf unförmigem Pflaster geht es durch verästelte, schmale Gässchen aufwärts. Überbordende Pflanzenpracht entblättert sich in der Calle Nou, immer wieder schweift der Fernblick über das Meer, kleine Bars und Restaurants säumen den Weg. Auf Anhöhen von rund 65 m über dem Meeresspiegel nehmen die Burg und der kleine Leuchtturm die höchsten Punkte ein. Von der Seite des Nordstrands her verlässt oder betritt man die Altstadt über die steile Subida Portal Fosc.

    • 12598 Peñíscola

  • Guadalest

    Geographical
    • © MadrugadaVerde, Thinkstock

    In Relation zu seinen knapp 200 Einwohnern schluckt Guadalest mit jährlich ca. 2 Mio. Besuchern einen der größten Anstürme dieser Art in ganz Spanien. Auf eine Schneise aus Souvenirshops folgt der Tunnel in den historischen Kern, der überragt wird von der Burg. Die Ausblicke rundum sind phantastisch: auf schroffe Berge und hinab ins Tal auf den Stausee von Guadalest. Zur Museumskultur gehören die volkskundlich aufbereitete Casa Orduña und das Museo de Instrumentos de Tortura. Guadalest ist auch als El Castell de Guadalest bekannt.

    • © MadrugadaVerde, Thinkstock

    In Relation zu seinen knapp 200 Einwohnern schluckt Guadalest mit jährlich ca. 2 Mio. Besuchern einen der größten Anstürme dieser Art in ganz Spanien. Auf eine Schneise aus Souvenirshops folgt der Tunnel in den historischen Kern, der überragt wird von der Burg. Die Ausblicke rundum sind phantastisch: auf schroffe Berge und hinab ins Tal auf den Stausee von Guadalest. Zur Museumskultur gehören die volkskundlich aufbereitete Casa Orduña und das Museo de Instrumentos de Tortura. Guadalest ist auch als El Castell de Guadalest bekannt.


  • Serra d'Irta

    Landschaftliche Highlights
    • © J-photographe-videaste, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Eine Burg für dich allein

    Südlich von Peñíscola erhebt sich parallel zur Küste der Höhenzug der Serra d’Irta auf bis zu 573 m. Klippen, Kiefern und strauchüberzogene Hänge wechseln sich mit abgeschiedenen Stränden ab. Die kleinen Playa el Russo und Playa del Pebret sind ab Peñíscola über ein breites Holpersträßchen erreichbar, das aber – abgesehen von einem kurzen Teerstück – nur für robuste Fahrzeuge zu empfehlen ist. Die Alternative ist eine ausgedehnte Wanderung. Auf einem Zwischenvorsprung passierst du die Torre Badum, einen mittelalterlichen maurischen Wehrturm, den du zwar nicht mehr besteigen darfst, wo du aber schon zu dessen Füßen rundherum Traumblicke weit übers Meer hast. Wer seinem Fahrzeug hohe Belastungen zumuten will, kann ab Russo und Pebret die ruppige Küstenstraße (tiefe Furchen, Staub, Schotter!) nach Alcossebre nehmen. Hoch im Gebirge liegen Burgreste und die einstige Einsiedelei Sant Antoni. Apropos Wandern: Wann hat man dabei schon mal eine Burg für sich? Für ein paar Stunden geht das bei Alcalà de Xivert. Trutzig erhebt sich das Castillo de Xivert über die Serra. Wer entweder in 20 Minuten mit dem Auto über eine 7 km lange teils geteerte, teils steinige Holperpiste hinauffährt oder in zwei Stunden die 4 km von Alcalà de Xivert teils steil hinaufsteigt, der ist auf der Burg unter der Woche oft allein. Der Blick über die Serra d’Irta und Alcalà de Xivert mit seiner Kirche Sant Joan Baptista samt dem 68 m hohen Glockenturm ist umwerfend!

    • 12598 Peñíscola
    • © J-photographe-videaste, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Eine Burg für dich allein

    Südlich von Peñíscola erhebt sich parallel zur Küste der Höhenzug der Serra d’Irta auf bis zu 573 m. Klippen, Kiefern und strauchüberzogene Hänge wechseln sich mit abgeschiedenen Stränden ab. Die kleinen Playa el Russo und Playa del Pebret sind ab Peñíscola über ein breites Holpersträßchen erreichbar, das aber – abgesehen von einem kurzen Teerstück – nur für robuste Fahrzeuge zu empfehlen ist. Die Alternative ist eine ausgedehnte Wanderung. Auf einem Zwischenvorsprung passierst du die Torre Badum, einen mittelalterlichen maurischen Wehrturm, den du zwar nicht mehr besteigen darfst, wo du aber schon zu dessen Füßen rundherum Traumblicke weit übers Meer hast. Wer seinem Fahrzeug hohe Belastungen zumuten will, kann ab Russo und Pebret die ruppige Küstenstraße (tiefe Furchen, Staub, Schotter!) nach Alcossebre nehmen. Hoch im Gebirge liegen Burgreste und die einstige Einsiedelei Sant Antoni. Apropos Wandern: Wann hat man dabei schon mal eine Burg für sich? Für ein paar Stunden geht das bei Alcalà de Xivert. Trutzig erhebt sich das Castillo de Xivert über die Serra. Wer entweder in 20 Minuten mit dem Auto über eine 7 km lange teils geteerte, teils steinige Holperpiste hinauffährt oder in zwei Stunden die 4 km von Alcalà de Xivert teils steil hinaufsteigt, der ist auf der Burg unter der Woche oft allein. Der Blick über die Serra d’Irta und Alcalà de Xivert mit seiner Kirche Sant Joan Baptista samt dem 68 m hohen Glockenturm ist umwerfend!

    • 12598 Peñíscola

  • Teatre-Museo Dalí

    Museen
    • Teatre-Museo Dalí© MAIRDUMONT

    Dies ist eines der meistbesuchten Museen Spaniens. Auf den Ruinen des im spanischen Bürgerkrieg zerstörten Theaters der Stadt baute Dalí sein eigenes Museum. Der surrealistische Maler hielt seine Geburtsstadt für den einzig richtigen Ort, an dem seine extravaganten Arbeiten nach seinem Tod ausgestellt werden könnten. Auch das Theater war für ihn der optimale Rahmen - liegt es doch gegenüber der Kirche, in der er getauft worden war. Das Museum ist einzigartig. Riesige Eier und eine transparente Kuppel krönen das Dach, im Inneren fasziniert ein Labyrinth aus Räumen, Gängen und Höfen. Nirgendwo sonst kann man eine derartige Vielfalt von Dalís Werken sehen - ein opulenter Genuss. In einem Nebentrakt, dem sogenannten Dalí Joies, wird eine Auswahl der von Dalí gestalteten Schmuckobjekte präsentiert.

    • Teatre-Museo Dalí© MAIRDUMONT

    Dies ist eines der meistbesuchten Museen Spaniens. Auf den Ruinen des im spanischen Bürgerkrieg zerstörten Theaters der Stadt baute Dalí sein eigenes Museum. Der surrealistische Maler hielt seine Geburtsstadt für den einzig richtigen Ort, an dem seine extravaganten Arbeiten nach seinem Tod ausgestellt werden könnten. Auch das Theater war für ihn der optimale Rahmen - liegt es doch gegenüber der Kirche, in der er getauft worden war. Das Museum ist einzigartig. Riesige Eier und eine transparente Kuppel krönen das Dach, im Inneren fasziniert ein Labyrinth aus Räumen, Gängen und Höfen. Nirgendwo sonst kann man eine derartige Vielfalt von Dalís Werken sehen - ein opulenter Genuss. In einem Nebentrakt, dem sogenannten Dalí Joies, wird eine Auswahl der von Dalí gestalteten Schmuckobjekte präsentiert.


  • Museu Nacional d'Art de Catalunya

    Museen
    • Museu Nacional d'Art de Catalunya© MAIRDUMONT

    Kataloniens Kunst komplett versammelt unter einem Dach. Die Sammlung romanischer Kunst gilt als einmalig in der Welt. Glanzpunkte sind die farbenprächtigen romanischen Fresken. Sie stammen aus den vom Verfall bedrohten Kirchen und Kapellen der katalanischen Pyrenäen und werden in originalgetreu nachgebauten Apsiden und Altarnischen präsentiert - was diese Meisterwerke der Schlichtheit noch eindringlicher zur Wirkung bringt. Beeindruckend ist auch die Sammlung gotischer Kunst. Dazu kommen die Bestände aus Renaissance und Barock, die katalanischen Modernisten des ausgehenden 19.und beginnenden 20.Jhs., die moderne und die zeitgenössische Kunst. Zu sehen ist auch ein Teil der Privatsammlung Thyssen-Bornemisza: Sie gibt einen einzigartigen Überblick über die europäische Kunstgeschichte vom Mittelalter bis zum venezianischen Spätbarock. Für einen Besuch in diesem sehenswerten Megamuseum im Palau Nacional sollte man mindestens drei Stunden kalkulieren.

    • Museu Nacional d'Art de Catalunya© MAIRDUMONT

    Kataloniens Kunst komplett versammelt unter einem Dach. Die Sammlung romanischer Kunst gilt als einmalig in der Welt. Glanzpunkte sind die farbenprächtigen romanischen Fresken. Sie stammen aus den vom Verfall bedrohten Kirchen und Kapellen der katalanischen Pyrenäen und werden in originalgetreu nachgebauten Apsiden und Altarnischen präsentiert - was diese Meisterwerke der Schlichtheit noch eindringlicher zur Wirkung bringt. Beeindruckend ist auch die Sammlung gotischer Kunst. Dazu kommen die Bestände aus Renaissance und Barock, die katalanischen Modernisten des ausgehenden 19.und beginnenden 20.Jhs., die moderne und die zeitgenössische Kunst. Zu sehen ist auch ein Teil der Privatsammlung Thyssen-Bornemisza: Sie gibt einen einzigartigen Überblick über die europäische Kunstgeschichte vom Mittelalter bis zum venezianischen Spätbarock. Für einen Besuch in diesem sehenswerten Megamuseum im Palau Nacional sollte man mindestens drei Stunden kalkulieren.


  • Museu Picasso

    Museen
    • Museu Picasso© MAIRDUMONT

    Das meistbesuchte Museum der Stadt zeigt v.a. die Werke aus der frühen Schaffensphase Pablo Picassos, der "Blauen Periode", die mit seinen Jahren in Barcelona zusammenfällt. Von 1895 bis 1904 lebte der Maler hier, war Teil der künstlerischen Avantgarde und Boheme und fand erste Anerkennung. Sein Leben lang fühlte er sich Barcelona verbunden, selbst im französischen Exil während der Franco-Diktatur. Seit den 1930er-Jahren vermachte Picasso der Stadt Bilder, darunter seinen berühmten "Harlekin", aber erst 1963 kamen die verstreuten Werke unter ein Museumsdach: auf Initiative des Picasso-Freundes und -Sekretärs Jaume Sabartés. Zunächst untergebracht in einem gotischen Palais der Carrer de Montcada, erstreckt sich das Museum heute über fünf prachtvolle Paläste. Die Sammlung wurde nach und nach komplettiert: Picasso schenkte dem Museum seine berühmte "Menina"-Serie und sämtliche Frühwerke aus dem Wohnhaus der Familie in Barcelona, seine Witwe Jacqueline gab wertvolle Keramiken dazu. Inzwischen ist das Museum neben dem in Paris die bedeutendste öffentliche Picasso-Sammlung.

    • Museu Picasso© MAIRDUMONT

    Das meistbesuchte Museum der Stadt zeigt v.a. die Werke aus der frühen Schaffensphase Pablo Picassos, der "Blauen Periode", die mit seinen Jahren in Barcelona zusammenfällt. Von 1895 bis 1904 lebte der Maler hier, war Teil der künstlerischen Avantgarde und Boheme und fand erste Anerkennung. Sein Leben lang fühlte er sich Barcelona verbunden, selbst im französischen Exil während der Franco-Diktatur. Seit den 1930er-Jahren vermachte Picasso der Stadt Bilder, darunter seinen berühmten "Harlekin", aber erst 1963 kamen die verstreuten Werke unter ein Museumsdach: auf Initiative des Picasso-Freundes und -Sekretärs Jaume Sabartés. Zunächst untergebracht in einem gotischen Palais der Carrer de Montcada, erstreckt sich das Museum heute über fünf prachtvolle Paläste. Die Sammlung wurde nach und nach komplettiert: Picasso schenkte dem Museum seine berühmte "Menina"-Serie und sämtliche Frühwerke aus dem Wohnhaus der Familie in Barcelona, seine Witwe Jacqueline gab wertvolle Keramiken dazu. Inzwischen ist das Museum neben dem in Paris die bedeutendste öffentliche Picasso-Sammlung.


  • Mercat Central

    Märkte und Flohmärkte
    • © aladin66, Thinkstock
    • © aladin66, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Koffeinkick für Gourmets

    Achtung, Schielgefahr! Wohin wandern die Augen zuerst? Zu den ornamentalen Glasfenstern und der 30 m hohen, mosaikverzierten Kuppel in der Mitte? Oder zu den Auslagen der Stände, auf denen Meeresfrüchte in allen Farben und Formen und appetitlich angerichtete Obst- und Gemüsepyramiden auf Kunden warten? Die Jugendstil-Markthalle zelebriert die Liebe zum guten Essen, wie das nur Valencia kann: klotzen statt kleckern! Auf 8000 m2 gab es ursprünglich Platz für fast 1000 Verkäufer, heute sind es immer noch mehr als 250 Stände; die Gänge sind wie in einer Planstadt schnurgerade und nach strengen, rationalistischen Kriterien angelegt. Die floralen Motive der zwischen 1914 und 1928 erbauten Stahl-Glas-Keramik-Konstruktion verraten, bei wem die Architekten zur Schule gingen: Alejandro Soler March und Francisco Guardia y Vial hatten bei Barcelonas Modernisme-Meister Lluís Domènech i Montaner studiert. Die beiden bewiesen auch städteplanerisches Geschick: Die riesige Halle auf dem traditionellen Marktplatz fügt sich harmonisch ein zwischen Seidenbörse und Iglesia de Santos Juanes. Um die Pracht mit wachen Sinnen zu genießen, bestell bei Retrogusto Coffeemates am Stand 169/170 einen Cappuccino. Zucker gibt es keinen, aber den braucht es bei diesen Aromen auch nicht! An den Ständen draußen bieten Händler Paellapfannen in allen Formen und Größen an.

    • © aladin66, Thinkstock
    • © aladin66, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Koffeinkick für Gourmets

    Achtung, Schielgefahr! Wohin wandern die Augen zuerst? Zu den ornamentalen Glasfenstern und der 30 m hohen, mosaikverzierten Kuppel in der Mitte? Oder zu den Auslagen der Stände, auf denen Meeresfrüchte in allen Farben und Formen und appetitlich angerichtete Obst- und Gemüsepyramiden auf Kunden warten? Die Jugendstil-Markthalle zelebriert die Liebe zum guten Essen, wie das nur Valencia kann: klotzen statt kleckern! Auf 8000 m2 gab es ursprünglich Platz für fast 1000 Verkäufer, heute sind es immer noch mehr als 250 Stände; die Gänge sind wie in einer Planstadt schnurgerade und nach strengen, rationalistischen Kriterien angelegt. Die floralen Motive der zwischen 1914 und 1928 erbauten Stahl-Glas-Keramik-Konstruktion verraten, bei wem die Architekten zur Schule gingen: Alejandro Soler March und Francisco Guardia y Vial hatten bei Barcelonas Modernisme-Meister Lluís Domènech i Montaner studiert. Die beiden bewiesen auch städteplanerisches Geschick: Die riesige Halle auf dem traditionellen Marktplatz fügt sich harmonisch ein zwischen Seidenbörse und Iglesia de Santos Juanes. Um die Pracht mit wachen Sinnen zu genießen, bestell bei Retrogusto Coffeemates am Stand 169/170 einen Cappuccino. Zucker gibt es keinen, aber den braucht es bei diesen Aromen auch nicht! An den Ständen draußen bieten Händler Paellapfannen in allen Formen und Größen an.


  • Mercat de Sant Josep

    Märkte und Flohmärkte
    • Mercat de Sant Josep© MAIRDUMONT

    Auf dem Boqueria-Markt essen auch Einheimische gern. An der stadtbekannten Theke von "Pinotxo" speisen selbst Spitzenköche, wenn sie auf dem Markt einkaufen waren. Eine kulinarische Institution, allerdings ziemlich teuer. An der mittags rappelvollen Theke des "Kiosko Universal" ist das Tagesmenü sehr zu empfehlen.

    • Mercat de Sant Josep© MAIRDUMONT

    Auf dem Boqueria-Markt essen auch Einheimische gern. An der stadtbekannten Theke von "Pinotxo" speisen selbst Spitzenköche, wenn sie auf dem Markt einkaufen waren. Eine kulinarische Institution, allerdings ziemlich teuer. An der mittags rappelvollen Theke des "Kiosko Universal" ist das Tagesmenü sehr zu empfehlen.


  • Platja de la Malvarrosa

    Strände
    • © nito, Shutterstock

    València verfügt über 7 km Strände. Der beste Bereich beginnt nördlich des Hafens. Der Strand Malvarrosa wird von einer schönen Promenade flankiert.

    • 46011 València
    • © nito, Shutterstock

    València verfügt über 7 km Strände. Der beste Bereich beginnt nördlich des Hafens. Der Strand Malvarrosa wird von einer schönen Promenade flankiert.

    • 46011 València

  • Girona

    Geographical
    • © Karol Kozlowski, Thinkstock

    In der authentischen mittelalterlichen Altstadt von Girona haben arabische, jüdische und christliche Kulturen ihre Spuren hinterlassen. Highlight ist die Kathedrale, mit 50 m Länge und 35 m Höhe der größte überwölbte Raum der Gotik. Sensation des Domschatzes ist ein Bildteppich aus dem 11.Jh.

    • © Karol Kozlowski, Thinkstock

    In der authentischen mittelalterlichen Altstadt von Girona haben arabische, jüdische und christliche Kulturen ihre Spuren hinterlassen. Highlight ist die Kathedrale, mit 50 m Länge und 35 m Höhe der größte überwölbte Raum der Gotik. Sensation des Domschatzes ist ein Bildteppich aus dem 11.Jh.


  • València

    Geographical
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Die Torres de Serranos, die 1398 als Teil der Verteidigungsanlage erbaut wurden, sind heute eines der Wahrzeichen der Stadt. Durch sie betritt man die Altstadt, die u.a. das Mercado, eine der schönsten Markthallen Europas, eine beeindruckende Kathedrale und eine riesige Stierkampfarena birgt.

    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Die Torres de Serranos, die 1398 als Teil der Verteidigungsanlage erbaut wurden, sind heute eines der Wahrzeichen der Stadt. Durch sie betritt man die Altstadt, die u.a. das Mercado, eine der schönsten Markthallen Europas, eine beeindruckende Kathedrale und eine riesige Stierkampfarena birgt.


  • Cartagena

    Geographical
    • © Shaun Dodds, Shutterstock

    Die Hafenstadt (218 000 Ew.) blickt auf eine über 2000-jährige Geschichte zurück. Obgleich vielerlei Neubauten die alte Substanz überlagert haben, hat sich das historische Pflaster mit Resten der punischen Stadtmauer (Muralla Púnica), eine Klosterkrypta aus dem 18.Jh. und ein Ruinenfeld auf dem Cerro Molinete erhalten.

    • © Shaun Dodds, Shutterstock

    Die Hafenstadt (218 000 Ew.) blickt auf eine über 2000-jährige Geschichte zurück. Obgleich vielerlei Neubauten die alte Substanz überlagert haben, hat sich das historische Pflaster mit Resten der punischen Stadtmauer (Muralla Púnica), eine Klosterkrypta aus dem 18.Jh. und ein Ruinenfeld auf dem Cerro Molinete erhalten.


  • La Rambla

    Touristenattraktionen
    • La Rambla© MAIRDUMONT

    Auch wenn die Flaniermeile nur etwas mehr als einen Kilometer lang ist: Auf diesem kurzen Weg zwischen der Plaça de Catalunya und dem Hafen zeigen sich die verschiedenen Gesichter der Stadt, hier kannst du Atmosphäre und Lebensrhythmus, Geschichte und Zukunft Barcelonas spüren. Unablässig bevölkert ein bunter Menschenstrom die Rambla. Autohupen, Vogelgezwitscher und Blumenduft, Hausfrauen, hastende Angestellte mit gestresster Miene, Straßenmusiker, Kulturinteressierte, Opernbesucher, Touristen, Obdachlose, Prostituierte, Kartenleger, Taschendiebe (gib besonders Acht im Gedränge!) - die Rambla ist Bühne und Zuschauerraum zugleich. Zu beiden Seiten des baumbestandenen Flanierstreifens mit seinen Porträtmalern, Zeitungs-, Blumen- und Vogelverkäufern herrscht Verkehrschaos, durch das Ober mit akrobatischer Geschicklichkeit Tabletts balancieren. Auf der Rambla wird gearbeitet, geschaut, gehetzt, geschlendert, gekauft, geklaut, gedealt, geflirtet, werden Kunstausstellungen organisiert, Touristen geneppt und die Siege des F. C. Barcelona bejubelt. Historische Gebäude stehen neben heruntergekommenen Hotels und luxuriösen Herbergen, modernistische Palais und Jugendstilläden neben geschmacklosen Fastfoodlokalen und kitschigen Souvenirshops. Angelegt in einem ausgetrockneten Flussbett, bis zum 18.Jh. außerhalb der Stadtmauern gelegen, standen hier einst Klöster und Schulen. Erst im 19.Jh. wurde die Rambla zum Prachtboulevard, auf dem Barcelonas aufstrebende Bourgeoisie lebte und flanierte. Hier beschossen sich die Bürgerkriegsparteien, Anarchisten legten Bomben, Aristokraten gingen ins Opernhaus Liceu und danach in die Meublés am unteren Ende der Rambla - wo übrigens noch heute Prostitution und Kleinkriminalität blühen. Die Promenade spiegelt wunderbar die gegensätzlichen Charakterzüge, die das Wesen der Katalanen bestimmen, "seny" und "rauxa": Während im oberen Teil (von der Plaça de Catalunya aus gesehen in Richtung Hafen) eher praktischer Verstand ("seny") dominiert, setzt sich am unteren Abschnitt (von der Plaça del Teatre aus in Richtung Hafen) die "rauxa" durch, die ungezügelte Leidenschaft.

    • Las Ramblas, 08002 Barcelona
    • La Rambla© MAIRDUMONT

    Auch wenn die Flaniermeile nur etwas mehr als einen Kilometer lang ist: Auf diesem kurzen Weg zwischen der Plaça de Catalunya und dem Hafen zeigen sich die verschiedenen Gesichter der Stadt, hier kannst du Atmosphäre und Lebensrhythmus, Geschichte und Zukunft Barcelonas spüren. Unablässig bevölkert ein bunter Menschenstrom die Rambla. Autohupen, Vogelgezwitscher und Blumenduft, Hausfrauen, hastende Angestellte mit gestresster Miene, Straßenmusiker, Kulturinteressierte, Opernbesucher, Touristen, Obdachlose, Prostituierte, Kartenleger, Taschendiebe (gib besonders Acht im Gedränge!) - die Rambla ist Bühne und Zuschauerraum zugleich. Zu beiden Seiten des baumbestandenen Flanierstreifens mit seinen Porträtmalern, Zeitungs-, Blumen- und Vogelverkäufern herrscht Verkehrschaos, durch das Ober mit akrobatischer Geschicklichkeit Tabletts balancieren. Auf der Rambla wird gearbeitet, geschaut, gehetzt, geschlendert, gekauft, geklaut, gedealt, geflirtet, werden Kunstausstellungen organisiert, Touristen geneppt und die Siege des F. C. Barcelona bejubelt. Historische Gebäude stehen neben heruntergekommenen Hotels und luxuriösen Herbergen, modernistische Palais und Jugendstilläden neben geschmacklosen Fastfoodlokalen und kitschigen Souvenirshops. Angelegt in einem ausgetrockneten Flussbett, bis zum 18.Jh. außerhalb der Stadtmauern gelegen, standen hier einst Klöster und Schulen. Erst im 19.Jh. wurde die Rambla zum Prachtboulevard, auf dem Barcelonas aufstrebende Bourgeoisie lebte und flanierte. Hier beschossen sich die Bürgerkriegsparteien, Anarchisten legten Bomben, Aristokraten gingen ins Opernhaus Liceu und danach in die Meublés am unteren Ende der Rambla - wo übrigens noch heute Prostitution und Kleinkriminalität blühen. Die Promenade spiegelt wunderbar die gegensätzlichen Charakterzüge, die das Wesen der Katalanen bestimmen, "seny" und "rauxa": Während im oberen Teil (von der Plaça de Catalunya aus gesehen in Richtung Hafen) eher praktischer Verstand ("seny") dominiert, setzt sich am unteren Abschnitt (von der Plaça del Teatre aus in Richtung Hafen) die "rauxa" durch, die ungezügelte Leidenschaft.

    • Las Ramblas, 08002 Barcelona

  • Platja de Ponent

    Strände
    • Platja de Ponent© Glow Images

    Die unbestrittenen Königinnen der Strände sind die Platja de Llevant/Playa de Levante und die Platja de Ponent/Playa de Poniente. Zwischen beiden Sandstrandlinien erhebt sich ein Vorsprung mit der dahinterliegenden Altstadt. Zur Platja de Ponent hin wendet sich der Hafen, in dessen Nähe der nur 120 m kurze Strand Mal Pas liegt. Ein weiterer Vorsprung, auf dem bereits die Iberer siedelten, trennt die Platja de Ponent von der südwestlich gelegenen Cala de Finestrat, einer schönen Sandbucht.

    • 03501 Benidorm
    • Platja de Ponent© Glow Images

    Die unbestrittenen Königinnen der Strände sind die Platja de Llevant/Playa de Levante und die Platja de Ponent/Playa de Poniente. Zwischen beiden Sandstrandlinien erhebt sich ein Vorsprung mit der dahinterliegenden Altstadt. Zur Platja de Ponent hin wendet sich der Hafen, in dessen Nähe der nur 120 m kurze Strand Mal Pas liegt. Ein weiterer Vorsprung, auf dem bereits die Iberer siedelten, trennt die Platja de Ponent von der südwestlich gelegenen Cala de Finestrat, einer schönen Sandbucht.

    • 03501 Benidorm

  • Platja de Llevant

    Strände
    • Platja de Llevant© MAIRDUMONT

    Die unbestrittenen Königinnen der Strände sind die Platja de Llevant/Playa de Levante und die Platja de Ponent/Playa de Poniente. Zwischen beiden Sandstrandlinien erhebt sich ein Vorsprung mit der dahinterliegenden Altstadt. Hinter der Platja de Llevant zeigen zwei kleine Buchten, die Cala Almadrava und die Cala del Ti Ximo, ihre schroffen Reize.

    • 03500 Benidorm
    • Platja de Llevant© MAIRDUMONT

    Die unbestrittenen Königinnen der Strände sind die Platja de Llevant/Playa de Levante und die Platja de Ponent/Playa de Poniente. Zwischen beiden Sandstrandlinien erhebt sich ein Vorsprung mit der dahinterliegenden Altstadt. Hinter der Platja de Llevant zeigen zwei kleine Buchten, die Cala Almadrava und die Cala del Ti Ximo, ihre schroffen Reize.

    • 03500 Benidorm

  • Catedral

    Architektonische Highlights
    • Catedral© MAIRDUMONT

    In der Kathedrale wirbeln Jahrhunderte und Stile von Gotik bis Neoklassizismus durcheinander. Vorläufer des mittelalterlichen Gotteshauses (13.Jh.) waren ein Römertempel und die Hauptmoschee aus den Zeiten der Mauren. Aus den Anfängen datiert die Puerta del Palau, eines der drei Portale der Kathedrale. Außen sind auch die barocke Puerta de los Hierros und das figurenreiche gotische Apostelportal sehenswert, vor dem jeden Donnerstag um 12 Uhr das Wassergericht tagt, das Streitfragen um Wasserrechte klärt. Im Innern sehenswert: die Kapelle Santo Cáliz mit dem „Heiligen Gral“, die Borgia-Kapelle mit dem Gemälde „San Francisco y el Moribundo Impenitente“ von Goya, der Hochaltar, die Armreliquie des heiligen Märtyrers Vinzenz in der Capilla de la Resurrección und der Museumsbereich mit Zeugnissen sakraler Kunst, darunter Gemälde von Vicent Macip (1475–1545), einem der bedeutendsten Vertreter der Renaissance in Spanien und Vater des nicht minder berühmten Malers Juan de Juanes.

    • Catedral© MAIRDUMONT

    In der Kathedrale wirbeln Jahrhunderte und Stile von Gotik bis Neoklassizismus durcheinander. Vorläufer des mittelalterlichen Gotteshauses (13.Jh.) waren ein Römertempel und die Hauptmoschee aus den Zeiten der Mauren. Aus den Anfängen datiert die Puerta del Palau, eines der drei Portale der Kathedrale. Außen sind auch die barocke Puerta de los Hierros und das figurenreiche gotische Apostelportal sehenswert, vor dem jeden Donnerstag um 12 Uhr das Wassergericht tagt, das Streitfragen um Wasserrechte klärt. Im Innern sehenswert: die Kapelle Santo Cáliz mit dem „Heiligen Gral“, die Borgia-Kapelle mit dem Gemälde „San Francisco y el Moribundo Impenitente“ von Goya, der Hochaltar, die Armreliquie des heiligen Märtyrers Vinzenz in der Capilla de la Resurrección und der Museumsbereich mit Zeugnissen sakraler Kunst, darunter Gemälde von Vicent Macip (1475–1545), einem der bedeutendsten Vertreter der Renaissance in Spanien und Vater des nicht minder berühmten Malers Juan de Juanes.


  • Barri Gòtic

    Geographical
    • Barri Gòtic© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Milchkaffee in der Mikwe

    In den Gassen des einstigen jüdischen Viertels Call südwestlich der Kathedrale fühlt man sich ins Mittelalter zurückversetzt. Hier ein Stück Stadtmauer, dort die Reste eines jüdischen Badehauses, versteckt im Untergeschoss des Cafés Caelum in der Carrer Palla 8.Nordöstlich des Kirchenbaus erahnt man rings um den gotischen Palau Reial die einstige Bedeutung der Königsstadt.

    • 08002 Barcelona
    • Barri Gòtic© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Milchkaffee in der Mikwe

    In den Gassen des einstigen jüdischen Viertels Call südwestlich der Kathedrale fühlt man sich ins Mittelalter zurückversetzt. Hier ein Stück Stadtmauer, dort die Reste eines jüdischen Badehauses, versteckt im Untergeschoss des Cafés Caelum in der Carrer Palla 8.Nordöstlich des Kirchenbaus erahnt man rings um den gotischen Palau Reial die einstige Bedeutung der Königsstadt.

    • 08002 Barcelona

  • Palau de la Música Catalana

    Architektonische Highlights
    • Palau de la Música Catalana© MAIRDUMONT
    • Palau de la Música Catalana© MAIRDUMONT

    Von Lluís Domènech i Montaner zwischen 1905 und 1908 errichteter Musikpalast in üppigstem Jugendstil: ein einzigartiges Juwel des modernisme, als "Ode an Katalonien" konzipiert. Opulent geschmückte Straßenfassaden, zur Carrer Sant Pere Més Alt mit mosaikbedeckten Säulen, gekrönt von den Büsten Bachs, Beethovens, Wagners und Palestrinas. Von einzigartiger Schönheit ist die nach innen gewölbte Kuppel aus buntem Glas in der Mitte des Auditoriums. Decken, Wände und Säulen des Saales sind überzogen mit Ornamenten aus Blüten und Ranken in scheinbar unendlichen Variationen, dazu Drachenköpfe und andere symbolträchtige Skulpturen.

    • Palau de la Música Catalana© MAIRDUMONT
    • Palau de la Música Catalana© MAIRDUMONT

    Von Lluís Domènech i Montaner zwischen 1905 und 1908 errichteter Musikpalast in üppigstem Jugendstil: ein einzigartiges Juwel des modernisme, als "Ode an Katalonien" konzipiert. Opulent geschmückte Straßenfassaden, zur Carrer Sant Pere Més Alt mit mosaikbedeckten Säulen, gekrönt von den Büsten Bachs, Beethovens, Wagners und Palestrinas. Von einzigartiger Schönheit ist die nach innen gewölbte Kuppel aus buntem Glas in der Mitte des Auditoriums. Decken, Wände und Säulen des Saales sind überzogen mit Ornamenten aus Blüten und Ranken in scheinbar unendlichen Variationen, dazu Drachenköpfe und andere symbolträchtige Skulpturen.


  • Torre Agbar

    Architektonische Highlights
    • © A G Baxter, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Spidermann in Barcelona

    Jean Nouvels zigarrenförmiger Turm, auch Torre Agbar genannt, mit der bunten Glas-Metall-Fassade ist längst eines der architektonischen Wahrzeichen der Stadt. Von den obersten Stockwerken hat man aus 125 m Höhe nicht nur einen großartigen 360-Grad-Blick aufs Häusermeer, sondern kann auch durch Cloud Cities Barcelona (Juni–Aug. ist der Zutritt dienstags gratis!), eine begehbare Skulptur des Künstlers Tomás Saraceno, klettern. 113 halbtransparente Polyeder hängen in einer Art gigantischem, dreidimensionalem Spinnennetz aus sechs Kilometern Drahtseilen. Achtung: Um von Körper zu Körper zu krabbeln, braucht man etwas Geschick, sollte schwindelfrei und älter als 12 Jahre sein! Ergänzt wird die ungewöhnliche Aussichtsplattform durch einen Mirador auf das unsichtbare Barcelona im Untergeschoss: In Echtzeit werden dort Daten zu Wasser, Luft, Lärm zu Projektionen verarbeitet.

    • © A G Baxter, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Spidermann in Barcelona

    Jean Nouvels zigarrenförmiger Turm, auch Torre Agbar genannt, mit der bunten Glas-Metall-Fassade ist längst eines der architektonischen Wahrzeichen der Stadt. Von den obersten Stockwerken hat man aus 125 m Höhe nicht nur einen großartigen 360-Grad-Blick aufs Häusermeer, sondern kann auch durch Cloud Cities Barcelona (Juni–Aug. ist der Zutritt dienstags gratis!), eine begehbare Skulptur des Künstlers Tomás Saraceno, klettern. 113 halbtransparente Polyeder hängen in einer Art gigantischem, dreidimensionalem Spinnennetz aus sechs Kilometern Drahtseilen. Achtung: Um von Körper zu Körper zu krabbeln, braucht man etwas Geschick, sollte schwindelfrei und älter als 12 Jahre sein! Ergänzt wird die ungewöhnliche Aussichtsplattform durch einen Mirador auf das unsichtbare Barcelona im Untergeschoss: In Echtzeit werden dort Daten zu Wasser, Luft, Lärm zu Projektionen verarbeitet.


  • Cap de Begur

    Landschaftliche Highlights
    • © arnau2098, Thinkstock

    Das Kap von Begur beginnt ca. 4 km nördlich von Begur mit den herrlichen, von Felsen und Pinien eingerahmten Buchten Aiguafreda und Sa Tuna. Südlich von Begur erreicht man über eine enge, kurvige Straße nach etwa 5 km Fornells, Aiguablava, Aiguaxelida und den größten Ort Tamariu. Diese Siedlungen mit ihren lieblichen Buchten und entzückenden kleinen Stränden ziehen im Sommer zahlreiche Besucher an. Herausragend ist Aiguablava: Der Name "blaues Wasser" ist Programm: Nirgendwo anders an der Costa Brava ist das Meer so herrlich blau, klar und sauber wie an dieser schönen Bucht.

    • Platja de Aiguablava, 17255 Begur
    • © arnau2098, Thinkstock

    Das Kap von Begur beginnt ca. 4 km nördlich von Begur mit den herrlichen, von Felsen und Pinien eingerahmten Buchten Aiguafreda und Sa Tuna. Südlich von Begur erreicht man über eine enge, kurvige Straße nach etwa 5 km Fornells, Aiguablava, Aiguaxelida und den größten Ort Tamariu. Diese Siedlungen mit ihren lieblichen Buchten und entzückenden kleinen Stränden ziehen im Sommer zahlreiche Besucher an. Herausragend ist Aiguablava: Der Name "blaues Wasser" ist Programm: Nirgendwo anders an der Costa Brava ist das Meer so herrlich blau, klar und sauber wie an dieser schönen Bucht.

    • Platja de Aiguablava, 17255 Begur