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Issakijewski Sobor
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Jantarnaja komnata
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Gosudarstvenny Ermitash
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Medny wsadnik
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Miriinskii teatr
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Petropawlowskaja Krepost
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Imperatorski Farforowy Sawod
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  • Birschevaya Ploschtschad

    Touristenattraktionen
    • Birschevaya Ploschtschad© MAIRDUMONT

    Der Name Strelka (russ.: Pfeil) steht nicht unbedingt im Stadtplan. Offiziell heißt das Areal an der Inselspitze der Wassili-Insel Börsenplatz. An dieser Newa-Gabelung befand sich von etwa 1730 bis 1880 der Petersburger Hafen mit Kais, Zoll, Packhäusern u

    • Birschewaja Ploschtschad, 199034 Sankt-Peterburg
    • Birschevaya Ploschtschad© MAIRDUMONT

    Der Name Strelka (russ.: Pfeil) steht nicht unbedingt im Stadtplan. Offiziell heißt das Areal an der Inselspitze der Wassili-Insel Börsenplatz. An dieser Newa-Gabelung befand sich von etwa 1730 bis 1880 der Petersburger Hafen mit Kais, Zoll, Packhäusern u

    • Birschewaja Ploschtschad, 199034 Sankt-Peterburg

  • Newski Prospekt

    Touristenattraktionen
    • Newski Prospekt© MAIRDUMONT

    Der 4,5 km lange Newski Prospekt bildet auf seiner ganzen Länge das pulsierende Zentrum Petersburgs - wobei der breitere Mittelabschnitt zwischen Moika und Fontanka der prächtigste und lebhafteste ist. Hier stehen Kaufhäuser und Ladenpassagen, hier ballen

    • Newskij Prospekt, Sankt-Peterburg
    • Newski Prospekt© MAIRDUMONT

    Der 4,5 km lange Newski Prospekt bildet auf seiner ganzen Länge das pulsierende Zentrum Petersburgs - wobei der breitere Mittelabschnitt zwischen Moika und Fontanka der prächtigste und lebhafteste ist. Hier stehen Kaufhäuser und Ladenpassagen, hier ballen

    • Newskij Prospekt, Sankt-Peterburg

  • Spas na Krowi

    Architektonische Highlights
    • Spas na Krowi© MAIRDUMONT

    Diese bunte Zwiebelturmkirche fällt im Petersburger Stadtbild aus dem Rahmen: Sie wurde erst 1887-1907 im neo-altrussischen Stil errichtet. Anlass für den Bau war das Anarchistenattentat auf Zar Alexander II., der hier 1881 durch eine Bombe getötet wurde.

    • Spas na Krowi© MAIRDUMONT

    Diese bunte Zwiebelturmkirche fällt im Petersburger Stadtbild aus dem Rahmen: Sie wurde erst 1887-1907 im neo-altrussischen Stil errichtet. Anlass für den Bau war das Anarchistenattentat auf Zar Alexander II., der hier 1881 durch eine Bombe getötet wurde.


  • Issakijewski Sobor

    Architektonische Highlights
    • Issakijewski Sobor© MAIRDUMONT

    Diese Kathedrale bei einem Sankt Petersburg-Besuch zu übersehen, ist unmöglich. Mit 101 m Höhe überragt sie das Stadtzentrum – die goldene Kirchenkuppel ist die viertgrößte der Welt. Die Sankt Petersburger nennen gerne weitere Superlative des Sakralbaus: 12.000 Menschen haben darin Platz, sein Gewicht von 300.000 t ruht auf 24.000 in den Boden gerammten Pfählen. Die Wände sind bis zu 5 m dick. Zur Vergoldung wurden 400 kg Gold verbraucht. Zur überaus üppigen Ausgestaltung des Innenraums dienten 43 verschiedene Mineralien. Sie wurden alle auch in einer ausgestellten Büste des Architekten Auguste de Montferrand verwendet, der einen Monat nach der Fertigstellung 1858 gestorben war. Die außen mit ihren 112 Monolithsäulen aus karelischem Granit streng und massiv wirkende Kirche ist im Innern hell und feierlich. Zentrales Element ist der Ikonostas aus weißem Marmor, der von Säulen aus Malachit und Lazurit flankiert wird. 300 Skulpturen und 150 Gemälde machen die Kathedrale in der Tat zu dem, was sie heute auch offiziell ist: ein Museum, in dem nur an hohen Feiertagen Gottesdienste abgehalten werden. Selbst wer Zeit und Kosten für die Innenbesichtigung sparen möchte, sollte den Aufstieg auf die Kolonnade nicht versäumen: Aus 43 m Höhe bietet sich ein wunderbarer Rundumblick.

    • Issakijewski Sobor© MAIRDUMONT

    Diese Kathedrale bei einem Sankt Petersburg-Besuch zu übersehen, ist unmöglich. Mit 101 m Höhe überragt sie das Stadtzentrum – die goldene Kirchenkuppel ist die viertgrößte der Welt. Die Sankt Petersburger nennen gerne weitere Superlative des Sakralbaus: 12.000 Menschen haben darin Platz, sein Gewicht von 300.000 t ruht auf 24.000 in den Boden gerammten Pfählen. Die Wände sind bis zu 5 m dick. Zur Vergoldung wurden 400 kg Gold verbraucht. Zur überaus üppigen Ausgestaltung des Innenraums dienten 43 verschiedene Mineralien. Sie wurden alle auch in einer ausgestellten Büste des Architekten Auguste de Montferrand verwendet, der einen Monat nach der Fertigstellung 1858 gestorben war. Die außen mit ihren 112 Monolithsäulen aus karelischem Granit streng und massiv wirkende Kirche ist im Innern hell und feierlich. Zentrales Element ist der Ikonostas aus weißem Marmor, der von Säulen aus Malachit und Lazurit flankiert wird. 300 Skulpturen und 150 Gemälde machen die Kathedrale in der Tat zu dem, was sie heute auch offiziell ist: ein Museum, in dem nur an hohen Feiertagen Gottesdienste abgehalten werden. Selbst wer Zeit und Kosten für die Innenbesichtigung sparen möchte, sollte den Aufstieg auf die Kolonnade nicht versäumen: Aus 43 m Höhe bietet sich ein wunderbarer Rundumblick.


  • Jantarnaja komnata

    Touristenattraktionen
    • Jantarnaja komnata© MAIRDUMONT

    Drei Wände des 96m2 großen Raumes sind mit 500 000 Bernsteinscheibchen passgenau belegt. Aus Bernstein wurden auch Gravuren, Figuren, Bilderrahmen und Ornamente geschaffen – man weiß gar nicht, wo man zuerst hinsehen soll. Handwerklich ist dieses weltweit einmalige Raumdesign zweifellos ein Meisterstück – darüber, ob sein künstlerischer Wert den legendären Ruf rechtfertigt, darf man geteilter Meinung sein. Doch mehr zählt der ideelle Wert: Das in diversen Gelb- und Goldtönen changierende Bernsteinpuzzle war schon immer ein Gradmesser in den deutsch-russischen Beziehungen. 1717 schenkte der preußische König Friedrich Wilhelm I. dem Zaren Peter I. als Zeichen der guten Beziehungen ein Bernsteinkabinett. Vier Jahrzehnte später wurden die nur für eine Kammer ausreichenden Wandpaneele ergänzt und damit ein Saal im Katharinenpalast dekoriert. Während der Blockade Leningrads verschleppte die Wehrmacht dann das Meisterwerk nach Königsberg. Als die Sowjetarmee 1945 die Stadt eroberte, verlor sich die Spur des Beuteguts: Vermutlich ist es dort verbrannt. 1979 beschloss die Sowjetregierung, das Bernsteinzimmer zu rekonstruieren. Schließlich tauchten in Deutschland noch eine Kommode und eines der vier Steinmosaike mit allegorischen Darstellungen der menschlichen Sinne auf. Diese privaten Beutestücke kehrten im Jahr 2000 zurück – und 2003 wurde das vollendete Bernsteinzimmer wieder feierlich eröffnet.

    • Jantarnaja komnata© MAIRDUMONT

    Drei Wände des 96m2 großen Raumes sind mit 500 000 Bernsteinscheibchen passgenau belegt. Aus Bernstein wurden auch Gravuren, Figuren, Bilderrahmen und Ornamente geschaffen – man weiß gar nicht, wo man zuerst hinsehen soll. Handwerklich ist dieses weltweit einmalige Raumdesign zweifellos ein Meisterstück – darüber, ob sein künstlerischer Wert den legendären Ruf rechtfertigt, darf man geteilter Meinung sein. Doch mehr zählt der ideelle Wert: Das in diversen Gelb- und Goldtönen changierende Bernsteinpuzzle war schon immer ein Gradmesser in den deutsch-russischen Beziehungen. 1717 schenkte der preußische König Friedrich Wilhelm I. dem Zaren Peter I. als Zeichen der guten Beziehungen ein Bernsteinkabinett. Vier Jahrzehnte später wurden die nur für eine Kammer ausreichenden Wandpaneele ergänzt und damit ein Saal im Katharinenpalast dekoriert. Während der Blockade Leningrads verschleppte die Wehrmacht dann das Meisterwerk nach Königsberg. Als die Sowjetarmee 1945 die Stadt eroberte, verlor sich die Spur des Beuteguts: Vermutlich ist es dort verbrannt. 1979 beschloss die Sowjetregierung, das Bernsteinzimmer zu rekonstruieren. Schließlich tauchten in Deutschland noch eine Kommode und eines der vier Steinmosaike mit allegorischen Darstellungen der menschlichen Sinne auf. Diese privaten Beutestücke kehrten im Jahr 2000 zurück – und 2003 wurde das vollendete Bernsteinzimmer wieder feierlich eröffnet.


  • Gosudarstvenny Ermitash

    Museen
    • Gosudarstvenny Ermitash© MAIRDUMONT

    Für Kunstfreunde ist allein die Eremitage schon Grund genug, nach Sankt Petersburg zu kommen, denn dieses überwältigende Museum steht zu Recht auf einer Stufe mit Louvre, Prado oder dem "Met" in New York. Vor allem westeuropäische Gemälde von Weltrang, von Da Vinci bis Picasso, hängen hier dicht an dicht. Doch ist die Eremitage weit mehr als nur ein mit Kulturschätzen üppig bestücktes Museum: Der Winterpalast und seine Anbauten, die einstige Hauptresidenz der Zarendynastie, stellen selbst das prächtigste unter den gezeigten 60.000 Exponaten dar. Den Grundstock für diese gewaltige Sammlung legte Katharina II., die 1764 beim Berliner Kaufmann Johann Gotzkowski 225 Gemälde erwerben ließ. Im gleichen Jahr begann neben dem Winterpalast der Bau der Kleinen Eremitage. Hier genoss die Zarin ihre Kunstschätze allein oder im intimen Kreis - daher der Name Eremitage. Die Kunstsammlung des Zarenhofes wuchs und damit auch ihr Platzbedarf: Zunächst entstand ab 1770 die Alte Eremitage entlang des Newa-Ufers, dann im rechten Winkel dazu die Raffael-Loggien - und schließlich die Neue Eremitage des Münchner Architekten Leo von Klenze. Deren von zehn Atlanten getragener Paradeeingang hatte seinen Sinn: 1852 machte der Hof seine Sammlungen teilweise der Öffentlichkeit zugänglich. Der während der Oktoberrevolution 1917 erstürmte Winterpalast wurde danach in das verstaatlichte Museum integriert. Nun gelangten viele beschlagnahmte Kunstschätze von Adel und Kirche in die Eremitage. Den Zweiten Weltkrieg überstand die teils in den Ural ausgelagerte Kollektion - anders als die Gebäude - relativ unbeschadet. Besucher betreten vom Schlossplatz durch ein prächtiges Tor zunächst den weiten Innenhof des Winterpalastes. Dieses barocke Schloss mit über 1000 Räumen wurde 1754-1762 von Francesco Rastrelli "zum Ruhme Russlands" errichtet. Ein Großbrand 1837 zerstörte allerdings das gesamte Innenleben des Palastes, das später von Baumeistern wiederhergestellt wurde. Nach der Kassenhalle schreiten Sie über die pompöse Jordan-Treppe ins erste Obergeschoss hinauf, wo sich die Wege verzweigen: Geradeaus geht es in die großen Säle auf der Newa-Seite, wo Sonderausstellungen stattfinden. Nach links gelangt man in einige der reichsten Räume des Palastes: in den Peter-Saal, den von vergoldeten Säulen flankierten, festlichen Wappensaal, dann in die imposante Militärgalerie von 1812, schließlich in den Georgssaal mit dem Zarenthron. Wer sich nach der Jordan-Treppe zweimal nach links wendet, findet die spektakuläre Kollektion französischer Impressionisten aus Beutekunst-Beständen, die die Eremitage erstmals 1995 zeigte. Unvergessen bleibt auch der dann folgende, im maurischen Stil errichtete Pavillonsaal in der Kleinen Eremitage. An einer großen grünen Malachitvase angekommen, sollten Sie sich entscheiden, was Sie weiter ansehen möchten: Geradeaus weiter folgt in der Alten Eremitage die italienische Abteilung mit zwei Da-Vinci-Madonnen und den Raffael-Loggien. Nach rechts führt der Weg zur holländischen und flämischen Malerei. Wer an der Vase jedoch treppab geht, gelangt in die weitläufige Antikenabteilung in der Neuen Eremitage. Oder Sie gehen zurück in den Winterpalast: Auf dem gleichen Stockwerk befinden sich prachtvoll ausgestattete Gemächer der Zaren. Das Erdgeschoss birgt die prähistorischen Schätze sowie die Schatzkammer. Besonders beeindruckt hier das 2500 Jahre alte "Gold der Skythen": Das Reitervolk aus dem Süden Russlands hinterließ fantastische Goldarbeiten, v.a. mit kunstvollen Tiermotiven. In den eher schmucklosen Räumen des zweiten Obergeschosses stößt man auf die weitläufige orientalische Sammlung sowie die hauseigenen "Franzosen" des 19.und 20.Jhs.

    • Gosudarstvenny Ermitash© MAIRDUMONT

    Für Kunstfreunde ist allein die Eremitage schon Grund genug, nach Sankt Petersburg zu kommen, denn dieses überwältigende Museum steht zu Recht auf einer Stufe mit Louvre, Prado oder dem "Met" in New York. Vor allem westeuropäische Gemälde von Weltrang, von Da Vinci bis Picasso, hängen hier dicht an dicht. Doch ist die Eremitage weit mehr als nur ein mit Kulturschätzen üppig bestücktes Museum: Der Winterpalast und seine Anbauten, die einstige Hauptresidenz der Zarendynastie, stellen selbst das prächtigste unter den gezeigten 60.000 Exponaten dar. Den Grundstock für diese gewaltige Sammlung legte Katharina II., die 1764 beim Berliner Kaufmann Johann Gotzkowski 225 Gemälde erwerben ließ. Im gleichen Jahr begann neben dem Winterpalast der Bau der Kleinen Eremitage. Hier genoss die Zarin ihre Kunstschätze allein oder im intimen Kreis - daher der Name Eremitage. Die Kunstsammlung des Zarenhofes wuchs und damit auch ihr Platzbedarf: Zunächst entstand ab 1770 die Alte Eremitage entlang des Newa-Ufers, dann im rechten Winkel dazu die Raffael-Loggien - und schließlich die Neue Eremitage des Münchner Architekten Leo von Klenze. Deren von zehn Atlanten getragener Paradeeingang hatte seinen Sinn: 1852 machte der Hof seine Sammlungen teilweise der Öffentlichkeit zugänglich. Der während der Oktoberrevolution 1917 erstürmte Winterpalast wurde danach in das verstaatlichte Museum integriert. Nun gelangten viele beschlagnahmte Kunstschätze von Adel und Kirche in die Eremitage. Den Zweiten Weltkrieg überstand die teils in den Ural ausgelagerte Kollektion - anders als die Gebäude - relativ unbeschadet. Besucher betreten vom Schlossplatz durch ein prächtiges Tor zunächst den weiten Innenhof des Winterpalastes. Dieses barocke Schloss mit über 1000 Räumen wurde 1754-1762 von Francesco Rastrelli "zum Ruhme Russlands" errichtet. Ein Großbrand 1837 zerstörte allerdings das gesamte Innenleben des Palastes, das später von Baumeistern wiederhergestellt wurde. Nach der Kassenhalle schreiten Sie über die pompöse Jordan-Treppe ins erste Obergeschoss hinauf, wo sich die Wege verzweigen: Geradeaus geht es in die großen Säle auf der Newa-Seite, wo Sonderausstellungen stattfinden. Nach links gelangt man in einige der reichsten Räume des Palastes: in den Peter-Saal, den von vergoldeten Säulen flankierten, festlichen Wappensaal, dann in die imposante Militärgalerie von 1812, schließlich in den Georgssaal mit dem Zarenthron. Wer sich nach der Jordan-Treppe zweimal nach links wendet, findet die spektakuläre Kollektion französischer Impressionisten aus Beutekunst-Beständen, die die Eremitage erstmals 1995 zeigte. Unvergessen bleibt auch der dann folgende, im maurischen Stil errichtete Pavillonsaal in der Kleinen Eremitage. An einer großen grünen Malachitvase angekommen, sollten Sie sich entscheiden, was Sie weiter ansehen möchten: Geradeaus weiter folgt in der Alten Eremitage die italienische Abteilung mit zwei Da-Vinci-Madonnen und den Raffael-Loggien. Nach rechts führt der Weg zur holländischen und flämischen Malerei. Wer an der Vase jedoch treppab geht, gelangt in die weitläufige Antikenabteilung in der Neuen Eremitage. Oder Sie gehen zurück in den Winterpalast: Auf dem gleichen Stockwerk befinden sich prachtvoll ausgestattete Gemächer der Zaren. Das Erdgeschoss birgt die prähistorischen Schätze sowie die Schatzkammer. Besonders beeindruckt hier das 2500 Jahre alte "Gold der Skythen": Das Reitervolk aus dem Süden Russlands hinterließ fantastische Goldarbeiten, v.a. mit kunstvollen Tiermotiven. In den eher schmucklosen Räumen des zweiten Obergeschosses stößt man auf die weitläufige orientalische Sammlung sowie die hauseigenen "Franzosen" des 19.und 20.Jhs.


  • Medny wsadnik

    Touristenattraktionen
    • Medny wsadnik© Glow Images

    Dieses imposante Denkmal für Peter den Großen ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Es zeigt den Stadtgründer als dynamischen Visionär, der auf seinem sich aufbäumenden Pferd zum großen Sprung nach vorn ansetzt. Das Werk des Franzosen Etienne Falconet wäre allerdings nur halb so attraktiv, stünde es nicht auf dem wie eine mächtige Woge geformten Sockel: Entstanden ist er aus einem 1600 t schweren Felsblock, der in 12 km Entfernung gelegen hatte. Damit er transportiert werden konnte, baute man eigens einen Katamaran aus zwei Segelschiffen. Den Namen "Eherner Reiter" erhielt das Denkmal 1833 durch ein Gedicht Puschkins, in dem Ross und Reiter lebendig werden. Auf Russisch heißt das Denkmal übrigens "Kupferner Reiter"- dabei ist die Statue in Wirklichkeit aus Bronze.

    • Senatskaja Ploschtschad, 190000 Sankt-Peterburg
    • Medny wsadnik© Glow Images

    Dieses imposante Denkmal für Peter den Großen ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Es zeigt den Stadtgründer als dynamischen Visionär, der auf seinem sich aufbäumenden Pferd zum großen Sprung nach vorn ansetzt. Das Werk des Franzosen Etienne Falconet wäre allerdings nur halb so attraktiv, stünde es nicht auf dem wie eine mächtige Woge geformten Sockel: Entstanden ist er aus einem 1600 t schweren Felsblock, der in 12 km Entfernung gelegen hatte. Damit er transportiert werden konnte, baute man eigens einen Katamaran aus zwei Segelschiffen. Den Namen "Eherner Reiter" erhielt das Denkmal 1833 durch ein Gedicht Puschkins, in dem Ross und Reiter lebendig werden. Auf Russisch heißt das Denkmal übrigens "Kupferner Reiter"- dabei ist die Statue in Wirklichkeit aus Bronze.

    • Senatskaja Ploschtschad, 190000 Sankt-Peterburg

  • Miriinskii teatr

    Theater
    • Miriinskii teatr© MAIRDUMONT

    Neben der Eremitage ist das "Marien-Theater" Petersburgs zweites Kulturaushängeschild mit Weltruhm - nicht erst seit Anna Netrebko. Weithin bekannt wurde sein Opern- und Ballettensemble schon in der Sowjetzeit - unter dem Namen "Kirow-Theater". In den let

    • Miriinskii teatr© MAIRDUMONT

    Neben der Eremitage ist das "Marien-Theater" Petersburgs zweites Kulturaushängeschild mit Weltruhm - nicht erst seit Anna Netrebko. Weithin bekannt wurde sein Opern- und Ballettensemble schon in der Sowjetzeit - unter dem Namen "Kirow-Theater". In den let


  • Petergof

    Architektonische Highlights
    • Petergof© MAIRDUMONT
    • Petergof© MAIRDUMONT

    Das "russische Versailles" ist mit rund 4,5 Mio. Besuchern pro Jahr definitiv ein Touristenmagnet – und an Sommerwochenenden hoffnungslos überfüllt. Mehr noch als der Große Palast – ein 300 m langer Barockbau – ist der edle Park mit seiner Fontänenvielfalt Zeugnis für die verschwenderische Prachtentfaltung der russischen Monarchie. Peterhof wurde in seinen Grundzügen von Peter I. als Lustschloss und Prunkresidenz erdacht. Kanäle und Teiche im Hinterland und 15 m Höhenunterschied zum unteren Park erlaubten die Anlage von Wasserspielen. 1714–23 entstanden alle wesentlichen Elemente des Schlossareals, wenngleich Peters Tochter Elisabeth um 1750 den Palast von Bartolomeo Rastrelli erweitern und umgestalten ließ. Im Obergeschoss können 27 Räume und Säle besichtigt werden, die sich in Reichtum, Originalität und Schönheit gegenseitig zu übertreffen versuchen. Die vorherrschende Farbe ist Gold. Ausreißer aus der barocken Pracht sind zwei chinesisch gestaltete Zimmer sowie das Eichenkabinett von Peter I. Der Besuch der Osobaja Kladowaja (Besondere Schatzkammer) im Westflügel lohnt sich allerdings nur für Russischkundige, die die Sprache so gut verstehen, dass sie an einer Führung teilnehmen können: Die Luxusattribute verschiedener Zaren (von der Pillendose bis zum Thron) sind nicht beschriftet. Die größte – und ebenfalls großzügig vergoldete – Sehenswürdigkeit befindet sich vor dem Palast: die Große Kaskade mit 138 Wasserstrahlern. Das Wasser fließt hier in ein großes Becken, das über einen Stichkanal mit der Ostsee verbunden ist. Der vom Kanal geteilte Untere Park erstreckt sich 2 km entlang der Küste. In jeder Hälfte gibt es eine weitere Kaskade sowie einen kleinen Palast: Im Westteil ist dies das Schlösschen Marli und der eher strenge Kaskade Goldener Berg. Interessanter ist jedoch der Ostteil mit einem Springbrunnen, der von wasserspeienden Drachen gespeisten Kaskade Schachbrettberg und dem Schlösschen Monplesir. Mittelpunkt des streng geometrischen Oberen Parks ist der Neptun-Brunnen. Er sollte eigentlich 1688 auf dem Nürnberger Hauptmarkt aufgestellt werden, was aber an mangelndem Geld und Wasserdruck scheiterte. Ein Jahrhundert später kaufte der spätere Zar Paul I. das eingemottete Kunstwerk. In den Nebengebäuden gibt es einige interessante, sehenswerte Museen: das Benois-Museum über die gleichnamige Künstler- und Architektenfamilie, das Spielkartenmuseum und die Ausstellung Kaiserliche Fahrräder.

    • Petergof© MAIRDUMONT
    • Petergof© MAIRDUMONT

    Das "russische Versailles" ist mit rund 4,5 Mio. Besuchern pro Jahr definitiv ein Touristenmagnet – und an Sommerwochenenden hoffnungslos überfüllt. Mehr noch als der Große Palast – ein 300 m langer Barockbau – ist der edle Park mit seiner Fontänenvielfalt Zeugnis für die verschwenderische Prachtentfaltung der russischen Monarchie. Peterhof wurde in seinen Grundzügen von Peter I. als Lustschloss und Prunkresidenz erdacht. Kanäle und Teiche im Hinterland und 15 m Höhenunterschied zum unteren Park erlaubten die Anlage von Wasserspielen. 1714–23 entstanden alle wesentlichen Elemente des Schlossareals, wenngleich Peters Tochter Elisabeth um 1750 den Palast von Bartolomeo Rastrelli erweitern und umgestalten ließ. Im Obergeschoss können 27 Räume und Säle besichtigt werden, die sich in Reichtum, Originalität und Schönheit gegenseitig zu übertreffen versuchen. Die vorherrschende Farbe ist Gold. Ausreißer aus der barocken Pracht sind zwei chinesisch gestaltete Zimmer sowie das Eichenkabinett von Peter I. Der Besuch der Osobaja Kladowaja (Besondere Schatzkammer) im Westflügel lohnt sich allerdings nur für Russischkundige, die die Sprache so gut verstehen, dass sie an einer Führung teilnehmen können: Die Luxusattribute verschiedener Zaren (von der Pillendose bis zum Thron) sind nicht beschriftet. Die größte – und ebenfalls großzügig vergoldete – Sehenswürdigkeit befindet sich vor dem Palast: die Große Kaskade mit 138 Wasserstrahlern. Das Wasser fließt hier in ein großes Becken, das über einen Stichkanal mit der Ostsee verbunden ist. Der vom Kanal geteilte Untere Park erstreckt sich 2 km entlang der Küste. In jeder Hälfte gibt es eine weitere Kaskade sowie einen kleinen Palast: Im Westteil ist dies das Schlösschen Marli und der eher strenge Kaskade Goldener Berg. Interessanter ist jedoch der Ostteil mit einem Springbrunnen, der von wasserspeienden Drachen gespeisten Kaskade Schachbrettberg und dem Schlösschen Monplesir. Mittelpunkt des streng geometrischen Oberen Parks ist der Neptun-Brunnen. Er sollte eigentlich 1688 auf dem Nürnberger Hauptmarkt aufgestellt werden, was aber an mangelndem Geld und Wasserdruck scheiterte. Ein Jahrhundert später kaufte der spätere Zar Paul I. das eingemottete Kunstwerk. In den Nebengebäuden gibt es einige interessante, sehenswerte Museen: das Benois-Museum über die gleichnamige Künstler- und Architektenfamilie, das Spielkartenmuseum und die Ausstellung Kaiserliche Fahrräder.


  • Zheleznyi vsadnik

    Touristenattraktionen
    • Zheleznyi vsadnik© MAIRDUMONT

    Das bekannteste Wahrzeichen Sankt Petersburgs bildet den Mittelpunkt des grünen Dekabristenplatzes: der Eherne Reiter. Das Denkmal für Peter den Großen zeigt den Stadtgründer als dynamischen Visionär, der auf seinem sich aufbäumenden Pferd zum großen Sprung nach vorn ansetzt. Das Werk des Franzosen Etienne Falconet wäre nur halb so attraktiv, stünde es nicht auf dem wie eine mächtige Woge geformten Sockel. Ursprünglich war dies ein 1600 t schwerer Felsblock, der 12 km entfernt lag. Zu seinem Transport baute man eigens einen Katamaran aus zwei Segelschiffen. Den Namen "Eherner Reiter" erhielt das Denkmal 1833 durch ein Gedicht Puschkins, in dem Ross und Reiter lebendig werden. Auf Russisch heißt er übrigens "Kupferner Reiter" - dabei ist die Statue in Wirklichkeit aus Bronze.

    • Ploschtschad Dekabristow, 190000 Sankt-Peterburg
    • Zheleznyi vsadnik© MAIRDUMONT

    Das bekannteste Wahrzeichen Sankt Petersburgs bildet den Mittelpunkt des grünen Dekabristenplatzes: der Eherne Reiter. Das Denkmal für Peter den Großen zeigt den Stadtgründer als dynamischen Visionär, der auf seinem sich aufbäumenden Pferd zum großen Sprung nach vorn ansetzt. Das Werk des Franzosen Etienne Falconet wäre nur halb so attraktiv, stünde es nicht auf dem wie eine mächtige Woge geformten Sockel. Ursprünglich war dies ein 1600 t schwerer Felsblock, der 12 km entfernt lag. Zu seinem Transport baute man eigens einen Katamaran aus zwei Segelschiffen. Den Namen "Eherner Reiter" erhielt das Denkmal 1833 durch ein Gedicht Puschkins, in dem Ross und Reiter lebendig werden. Auf Russisch heißt er übrigens "Kupferner Reiter" - dabei ist die Statue in Wirklichkeit aus Bronze.

    • Ploschtschad Dekabristow, 190000 Sankt-Peterburg

  • Glawny schtab

    Museen

    Äußerlich sieht man es dem streng-erhabenen Generalstabsgebäude nicht an: Seine Osthälfte ist seit 2014 das zweite Standbein der Eremitage. Bei der aufwendigen Sanierung wurden fünf Innenhöfe überglast. Eine Art Fußgängerbrücke durch gigantische Tore verbindet sie, dazwischen entstand, was auf der anderen Seite des Schlossplatzes immer fehlte: Großzügige, zeitgemäße Räume für Installationen und kulturelles Sperrgut. Aber bei aller Architektur-Moderne - wie im Winterpalast ist die Orientierung nicht einfach! Als Dauerausstellung sind zunächst eine kleine Jugendstil-Exposition (2.Stock) und eine Etage höher eine Empire-Ausstellung in den würdigen Wohnräumen des einstigen Zaren-Außenministers Karl Nesselrode zu finden. Ebenfalls im 3.Stock: umfangreiche Sammlungen an westeuropäischer Kunst des 19.Jhs. Wer hier bereits angesichts von acht Caspar-David-Friedrich-Gemälden tief beeindruckt ist, wird sich schwer tun, den vierten Stock zu verkraften: Hinter dem sperrigen Namen Gedenkgalerie für Sergej Schtschukin und die Brüder Morosow (russiche Sammler, deren Kollektionen nach 1918 verstaatlicht wurden) verbirgt sich der beeindruckende Bestand der Eremitage an Werken französischer Impressionisten und Postimpressionisten: 29 Bilder von Picasso füllen vier Räum, von Matisse gibt es 24 Werke, Renoirs Signatur sieht man 18 Mal, auch Werke von Cézanne, Gauguin und Monet gibt es jeweils mindestens im Dutzend ... Integriert in diese völlig neu arrangierte Schau von Kunstwerken im Marktwert wohl mehrerer Milliarden Euro sind Bilder aus einst geheimen "Beutekunst"-Beständen, die 1995 erstmals von der Eremitage gezeigt wurden, so Edward Degas schnappschusshaftes Werk "Place de la Concorde".

    Äußerlich sieht man es dem streng-erhabenen Generalstabsgebäude nicht an: Seine Osthälfte ist seit 2014 das zweite Standbein der Eremitage. Bei der aufwendigen Sanierung wurden fünf Innenhöfe überglast. Eine Art Fußgängerbrücke durch gigantische Tore verbindet sie, dazwischen entstand, was auf der anderen Seite des Schlossplatzes immer fehlte: Großzügige, zeitgemäße Räume für Installationen und kulturelles Sperrgut. Aber bei aller Architektur-Moderne - wie im Winterpalast ist die Orientierung nicht einfach! Als Dauerausstellung sind zunächst eine kleine Jugendstil-Exposition (2.Stock) und eine Etage höher eine Empire-Ausstellung in den würdigen Wohnräumen des einstigen Zaren-Außenministers Karl Nesselrode zu finden. Ebenfalls im 3.Stock: umfangreiche Sammlungen an westeuropäischer Kunst des 19.Jhs. Wer hier bereits angesichts von acht Caspar-David-Friedrich-Gemälden tief beeindruckt ist, wird sich schwer tun, den vierten Stock zu verkraften: Hinter dem sperrigen Namen Gedenkgalerie für Sergej Schtschukin und die Brüder Morosow (russiche Sammler, deren Kollektionen nach 1918 verstaatlicht wurden) verbirgt sich der beeindruckende Bestand der Eremitage an Werken französischer Impressionisten und Postimpressionisten: 29 Bilder von Picasso füllen vier Räum, von Matisse gibt es 24 Werke, Renoirs Signatur sieht man 18 Mal, auch Werke von Cézanne, Gauguin und Monet gibt es jeweils mindestens im Dutzend ... Integriert in diese völlig neu arrangierte Schau von Kunstwerken im Marktwert wohl mehrerer Milliarden Euro sind Bilder aus einst geheimen "Beutekunst"-Beständen, die 1995 erstmals von der Eremitage gezeigt wurden, so Edward Degas schnappschusshaftes Werk "Place de la Concorde".


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    Geographical
    • © FOTOGRIN, Shutterstock

    Die „schönste Stadt auf dem Antlitz der Erde“ nannte der amerikanische Dichter und Nobelpreisträger Joseph Brodsky (1940–96) seine Geburtsstadt. Die Metropole (heute 4,7 Mio. Ew.) wurde auf 40 Inseln erbaut, die durch 350 Brücken verbunden sind. Daher wird „Piter“, so der Kosename in der Bevölkerung, gerne als „Venedig des Nordens“ bezeichnet. Zar Peter I. ließ die neue Hauptstadt ab 1703 in nur neunjähriger Bauzeit errichten. Bis heute beeindrucken prächtige Bauten wie der Winterpalast, die Börse oder die Admiralität. Mehr als 3000 Gebäude stehen unter Denkmalschutz – doch leider sind derzeit ca. 2000 Bauten vom Zerfall bedroht. Die Stadt wurde 1914 in Petrograd umbenannt, hieß nach Lenins Tod 1924 Leningrad und trägt seit 1991 nun wieder ihren alten Namen. Auf der Höhe von Alaska gelegen, scheint die Sonne mittsommers nicht unterzugehen, und die berühmten „Weißen Nächte“ von St. Petersburg ziehen viele Besucher an.

    • 190000–199406 Sankt Petersburg
    • © FOTOGRIN, Shutterstock

    Die „schönste Stadt auf dem Antlitz der Erde“ nannte der amerikanische Dichter und Nobelpreisträger Joseph Brodsky (1940–96) seine Geburtsstadt. Die Metropole (heute 4,7 Mio. Ew.) wurde auf 40 Inseln erbaut, die durch 350 Brücken verbunden sind. Daher wird „Piter“, so der Kosename in der Bevölkerung, gerne als „Venedig des Nordens“ bezeichnet. Zar Peter I. ließ die neue Hauptstadt ab 1703 in nur neunjähriger Bauzeit errichten. Bis heute beeindrucken prächtige Bauten wie der Winterpalast, die Börse oder die Admiralität. Mehr als 3000 Gebäude stehen unter Denkmalschutz – doch leider sind derzeit ca. 2000 Bauten vom Zerfall bedroht. Die Stadt wurde 1914 in Petrograd umbenannt, hieß nach Lenins Tod 1924 Leningrad und trägt seit 1991 nun wieder ihren alten Namen. Auf der Höhe von Alaska gelegen, scheint die Sonne mittsommers nicht unterzugehen, und die berühmten „Weißen Nächte“ von St. Petersburg ziehen viele Besucher an.

    • 190000–199406 Sankt Petersburg

  • Petropawlowskaja Krepost

    Architektonische Highlights
    • Petropawlowskaja Krepost© MAIRDUMONT

    Die Festung auf der Haseninsel ist die Keimzelle St. Petersburgs. Zunächst wurden auf dem nur 750 m langen Eiland Erdwälle und Holzpalisaden errichtet. Es entstanden sechs Bastionen, die nach ihren "Bauleitern" benannt wurden - einer davon war der Zar selbst.

    • Petropawlowskaja Krepost© MAIRDUMONT

    Die Festung auf der Haseninsel ist die Keimzelle St. Petersburgs. Zunächst wurden auf dem nur 750 m langen Eiland Erdwälle und Holzpalisaden errichtet. Es entstanden sechs Bastionen, die nach ihren "Bauleitern" benannt wurden - einer davon war der Zar selbst.


  • Gribojedow

    Clubs

    1996 gründete die Sankt Petersburger Kultband "Dwa samoljota" einen Untergrundclub im wahrsten Sinne des Wortes: Er steckt in einem schallsicheren Bunker tief unter der Erde, verzichtet auf Tische, ist verraucht - eben underground. Der Glaspavillon Griboedov Hill ist tagsüber Café und hat abends z.T. eigenes Programm für die etwas Älteren. Auf der Veranda herrscht im Sommer Strandbarfeeling.

    1996 gründete die Sankt Petersburger Kultband "Dwa samoljota" einen Untergrundclub im wahrsten Sinne des Wortes: Er steckt in einem schallsicheren Bunker tief unter der Erde, verzichtet auf Tische, ist verraucht - eben underground. Der Glaspavillon Griboedov Hill ist tagsüber Café und hat abends z.T. eigenes Programm für die etwas Älteren. Auf der Veranda herrscht im Sommer Strandbarfeeling.


  • Dickens

    Pubs

    Trotz des fast viktorianischen Luxusstils ist dieser große Pub auch bei jungen Leuten sehr beliebt. 60 verschiedene Biersorten lassen wirklich keine Wünsche offen.

    Trotz des fast viktorianischen Luxusstils ist dieser große Pub auch bei jungen Leuten sehr beliebt. 60 verschiedene Biersorten lassen wirklich keine Wünsche offen.


  • Troizki most

    Restaurants
    • vegetarisch

    Salate, frisch gepresste Säfte, Torten eigener Produktion, gut abgeschmeckte Hauptgerichte - und alles vegetarisch! Nur in dieser Filiale der Kette wird man am Tisch bedient und auch die Zutaten und die Zubereitung sind raffinierter.

    Salate, frisch gepresste Säfte, Torten eigener Produktion, gut abgeschmeckte Hauptgerichte - und alles vegetarisch! Nur in dieser Filiale der Kette wird man am Tisch bedient und auch die Zutaten und die Zubereitung sind raffinierter.


  • Gostiny Dwor

    Kaufhäuser
    • Gostiny Dwor© MAIRDUMONT

    Petersburgs zentrales Kaufhaus ist historisch bedingt ein ungewöhnlicher Bau: nur zwei Etagen - doch diese haben die Form einer jeweils 1 km langen Aneinanderreihung von Abteilungen im Karree. Eine Logik, welche Waren wo zu finden sind, gibt es nicht.

    • Gostiny Dwor© MAIRDUMONT

    Petersburgs zentrales Kaufhaus ist historisch bedingt ein ungewöhnlicher Bau: nur zwei Etagen - doch diese haben die Form einer jeweils 1 km langen Aneinanderreihung von Abteilungen im Karree. Eine Logik, welche Waren wo zu finden sind, gibt es nicht.


  • Tatyana Parfionova

    Modegeschäfte

    Der Laden ist Pflicht für Fashionfreaks - und die große Ausnahme zwischen all den Boutiquen internationaler Marken am Newski. Denn Parfionova ist die einzige Modeschöpferin Petersburgs, die es zu internationalem Ansehen gebracht hat. Auffallen um jeden Pr

    Der Laden ist Pflicht für Fashionfreaks - und die große Ausnahme zwischen all den Boutiquen internationaler Marken am Newski. Denn Parfionova ist die einzige Modeschöpferin Petersburgs, die es zu internationalem Ansehen gebracht hat. Auffallen um jeden Pr


  • Filarmonia bolschoi sal

    Theater
    • © Mistervlad, Shutterstock

    1450 Klassikhörer sitzen zwischen korinthischen Marmorsäulen und unter riesigen Kronleuchtern. Denn die über gleich zwei Sinfonieorchester verfügende Schostakowitsch-Staatsphilharmonie befindet sich im ehemaligen Festsaal der Adelsversammlung am Platz der Künste. Achtung: Der Kleine Saal (maly sal) der Philharmonie befindet sich am Newski Prospekt!

    • © Mistervlad, Shutterstock

    1450 Klassikhörer sitzen zwischen korinthischen Marmorsäulen und unter riesigen Kronleuchtern. Denn die über gleich zwei Sinfonieorchester verfügende Schostakowitsch-Staatsphilharmonie befindet sich im ehemaligen Festsaal der Adelsversammlung am Platz der Künste. Achtung: Der Kleine Saal (maly sal) der Philharmonie befindet sich am Newski Prospekt!


  • Imperatorski Farforowy Sawod

    Möbelhäuser und -geschäfte

    Gedecke der 1744 gegründeten Sankt Petersburger Porzellan-Manufaktur waren zur Zarenzeit international begehrt. Von den Sowjets wurde sie in "Lomonossow-Porzellanwerk" umbenannt - ihr Markenzeichen wurde das blau-goldene Kobaltnetz-Dekor. Nun trägt das Unternehmen wieder seinen historischen Namen - und wird dem alten Anspruch wieder gerecht: Der Firmenshop bietet edelsten Service für mehrere Tausend Euro oder filigran bemalte Sammlertässchen für einige Hundert Euro. Daneben gibt es Nippes wie Porzellaneisbären, (gute) Souvenirtassen und Avantgarde-Designs aus den 20er Jahren.

    Gedecke der 1744 gegründeten Sankt Petersburger Porzellan-Manufaktur waren zur Zarenzeit international begehrt. Von den Sowjets wurde sie in "Lomonossow-Porzellanwerk" umbenannt - ihr Markenzeichen wurde das blau-goldene Kobaltnetz-Dekor. Nun trägt das Unternehmen wieder seinen historischen Namen - und wird dem alten Anspruch wieder gerecht: Der Firmenshop bietet edelsten Service für mehrere Tausend Euro oder filigran bemalte Sammlertässchen für einige Hundert Euro. Daneben gibt es Nippes wie Porzellaneisbären, (gute) Souvenirtassen und Avantgarde-Designs aus den 20er Jahren.


  • Stroganoff Steak House

    Restaurants
    • international

    Dieses neue Restaurant ist riesig, aber interessant unterteilt und gestaltet. Dazu kommen ein freundlich-unaufdringlicher Service und Details wie ein Kinderspielzimmer. Im Mittelpunkt stehen aber die weithin hochgelobten Steaks.

    Dieses neue Restaurant ist riesig, aber interessant unterteilt und gestaltet. Dazu kommen ein freundlich-unaufdringlicher Service und Details wie ein Kinderspielzimmer. Im Mittelpunkt stehen aber die weithin hochgelobten Steaks.


  • Djuny

    Bars

    Liegestuhl, Lagerfeuer und Tischtennis: Die winterfeste Strandbar befindet sich in einem ebenso coolen wie gammeligen Lagerhausareal am Moskauer Bahnhof - reichlich Sand vor dem Haus ist inklusive. Die DJ-Bar ist ein guter Ausgangs- bzw. Chillout-Punkt für Besucher der umliegenden Clubs.

    • Ligowskiy Prospekt 50, Sankt-Peterburg

    Liegestuhl, Lagerfeuer und Tischtennis: Die winterfeste Strandbar befindet sich in einem ebenso coolen wie gammeligen Lagerhausareal am Moskauer Bahnhof - reichlich Sand vor dem Haus ist inklusive. Die DJ-Bar ist ein guter Ausgangs- bzw. Chillout-Punkt für Besucher der umliegenden Clubs.

    • Ligowskiy Prospekt 50, Sankt-Peterburg

  • Mariinski teatr - Konzjertnyj sal

    Theater
    • © Mihai-Bogdan Lazar, Shutterstock

    2007 bekam das Mariinski-Theater einen zweiten Saal - noch vor dem Projekt des "Mariinski-II"-Neubaus neben dem Haupthaus: Anstelle eines abgebrannten Kulissenlagerhauses wurde ein für seine Akustik hochgelobter Konzertsaal mit zentraler Bühne und 1100 Plätzen errichtet.

    • © Mihai-Bogdan Lazar, Shutterstock

    2007 bekam das Mariinski-Theater einen zweiten Saal - noch vor dem Projekt des "Mariinski-II"-Neubaus neben dem Haupthaus: Anstelle eines abgebrannten Kulissenlagerhauses wurde ein für seine Akustik hochgelobter Konzertsaal mit zentraler Bühne und 1100 Plätzen errichtet.


  • Jekatjerininskij dworez

    Architektonische Highlights
    • © Vladimir Sazonov, Shutterstock

    Im Katharinenpalast, der sich in Zarskoje Selo im schönsten Zarenschloss von Petersburg befindet, ist ein verlorenes Weltwunder auferstanden: Das Bernsteinzimmer. Wunderschöne Schmuckstücke hieraus gibt es im Museums-Shop des Palastes.

    • Sadowaja Uliza 7, 196601 Sankt-Peterburg
    • © Vladimir Sazonov, Shutterstock

    Im Katharinenpalast, der sich in Zarskoje Selo im schönsten Zarenschloss von Petersburg befindet, ist ein verlorenes Weltwunder auferstanden: Das Bernsteinzimmer. Wunderschöne Schmuckstücke hieraus gibt es im Museums-Shop des Palastes.

    • Sadowaja Uliza 7, 196601 Sankt-Peterburg

  • Imperatorski Farforowy Sawod

    Möbelhäuser und -geschäfte

    Die Gedecke der 1744 gegründeten Petersburger Porzellan-Manufaktur waren zur Zarenzeit international begehrt. Von den Sowjets wurde das ehrwürdige Unternehmen in "Lomonossow-Porzellanwerk" umbenannt, sein Markenzeichen wurde das blau-goldene Kobaltnetz-Dekor. Nun trägt die Manufaktur wieder den historischen Namen - und wird dem alten Anspruch gerecht: Der Firmenladen bietet edelste Service für mehrere Tausend Euro oder filigran bemalte Sammlertässchen für einige Hundert Euro. Daneben gibt es Nippes wie Porzellaneisbären, (gute) Souvenirtassen und Avantgarde-Designs aus den 1920er-Jahren.

    Die Gedecke der 1744 gegründeten Petersburger Porzellan-Manufaktur waren zur Zarenzeit international begehrt. Von den Sowjets wurde das ehrwürdige Unternehmen in "Lomonossow-Porzellanwerk" umbenannt, sein Markenzeichen wurde das blau-goldene Kobaltnetz-Dekor. Nun trägt die Manufaktur wieder den historischen Namen - und wird dem alten Anspruch gerecht: Der Firmenladen bietet edelste Service für mehrere Tausend Euro oder filigran bemalte Sammlertässchen für einige Hundert Euro. Daneben gibt es Nippes wie Porzellaneisbären, (gute) Souvenirtassen und Avantgarde-Designs aus den 1920er-Jahren.


  • Imperatorski Farforowy Sawod

    Möbelhäuser und -geschäfte

    Die Gedecke der 1744 gegründeten Petersburger Porzellan-Manufaktur waren zur Zarenzeit international begehrt. Von den Sowjets wurde das ehrwürdige Unternehmen in "Lomonossow-Porzellanwerk" umbenannt, sein Markenzeichen wurde das blau-goldene Kobaltnetz-Dekor. Nun trägt die Manufaktur wieder den historischen Namen - und wird dem alten Anspruch gerecht: Der Firmenladen bietet edelste Service für mehrere Tausend Euro oder filigran bemalte Sammlertässchen für einige Hundert Euro. Daneben gibt es Nippes wie Porzellaneisbären, (gute) Souvenirtassen und Avantgarde-Designs aus den 1920er-Jahren.

    Die Gedecke der 1744 gegründeten Petersburger Porzellan-Manufaktur waren zur Zarenzeit international begehrt. Von den Sowjets wurde das ehrwürdige Unternehmen in "Lomonossow-Porzellanwerk" umbenannt, sein Markenzeichen wurde das blau-goldene Kobaltnetz-Dekor. Nun trägt die Manufaktur wieder den historischen Namen - und wird dem alten Anspruch gerecht: Der Firmenladen bietet edelste Service für mehrere Tausend Euro oder filigran bemalte Sammlertässchen für einige Hundert Euro. Daneben gibt es Nippes wie Porzellaneisbären, (gute) Souvenirtassen und Avantgarde-Designs aus den 1920er-Jahren.


  • Jelissejew

    Delikatessenladen

    Der Schlemmertempel der Gebrüder Jelissejew ist seit seiner Eröffnung 1902 ein Pflichtstopp am Newski: In den vier Etagen hohen Jugendstil-Verkaufsraum leuchten elegante Lampen, Musik klimpert und in Vitrinen und Theken wartet feinstes Naschwerk auf Käufe

    • Newskij Prospekt 56, 191011 Sankt-Peterburg

    Der Schlemmertempel der Gebrüder Jelissejew ist seit seiner Eröffnung 1902 ein Pflichtstopp am Newski: In den vier Etagen hohen Jugendstil-Verkaufsraum leuchten elegante Lampen, Musik klimpert und in Vitrinen und Theken wartet feinstes Naschwerk auf Käufe

    • Newskij Prospekt 56, 191011 Sankt-Peterburg

  • Volga-Volga

    Restaurants
    • international

    Fein essen und dabei eine Stadtrundfahrt machen, zumindest im Sommer: Das schicke Restaurantschiff mit Panoramafenstern legt viermal täglich zu einer einstündigen Newa-Fahrt ab. Die Speisekarte ist international, mit Schwerpunkt auf Fischgerichten und Mee

    Fein essen und dabei eine Stadtrundfahrt machen, zumindest im Sommer: Das schicke Restaurantschiff mit Panoramafenstern legt viermal täglich zu einer einstündigen Newa-Fahrt ab. Die Speisekarte ist international, mit Schwerpunkt auf Fischgerichten und Mee


  • Teplo

    Restaurants
    • international

    Häusliche Wärme will dieses Kellerlokal vermitteln - und beim Eintreten glaubt man, angesichts von Bücherregalen, Hausschuhen, Sofas und Spielzeug, sich in der Tür geirrt zu haben. Die Speisekarte folgt dem Prinzip "alles, was schmeckt". Im Sommer locken

    Häusliche Wärme will dieses Kellerlokal vermitteln - und beim Eintreten glaubt man, angesichts von Bücherregalen, Hausschuhen, Sofas und Spielzeug, sich in der Tür geirrt zu haben. Die Speisekarte folgt dem Prinzip "alles, was schmeckt". Im Sommer locken


  • Purga II

    Bars

    In der Purga II wird Nacht für Nacht auf Probe geheiratet. Spröde Seelen sind hier falsch!

    In der Purga II wird Nacht für Nacht auf Probe geheiratet. Spröde Seelen sind hier falsch!