Rupertiwinkel Must Sees

Burg
Architektonische Highlights
Burghausen
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Baiuvarenmuseum
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Waging am See
Raitenhaslach
Geographical
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Tittmoning
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Tittmoning

    Architektonische Highlights

    Museen

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    Architektonische Highlights

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  • Burg

    Architektonische Highlights
    • Burg© MAIRDUMONT

    Mit ihren 1034 m Länge und sechs Höfen ist sie Europas ausgedehnteste Burganlage. Von der Altstadt aus führen Stiegen und Treppen hinauf, doch am besten erobert man sie von der Nordseite aus. Die Burg, erstmals erwähnt 1205, wurde zum Ende des 15.Jhs. vom Landshuter Herzog Georg dem Reichen zur heutigen Sechs-Burgen-Befestigung ausgebaut. Der Grund: Von drei Seiten galt die Burg als uneinnehmbar, nur von Norden konnte Gefahr drohen. Um also Feinden den Angriff so schwer wie nur möglich zu machen, wurden vor die bewohnte Hauptburg fünf "Vorburgen" gestellt, durch die sie sich erst hätten hindurchkämpfen müssen. Das müssen Besucher heute auch, doch da Gräben und Sperren nicht mehr existieren, wird die Wanderung leicht gemacht. Beeindruckend sind die mannigfaltigen Türme - ob der Prechtlturm, der sowohl Rainer Maria Rilke als auch (viel früher) den Burghauser Scharfrichter beherbergte, ob Folterturm (Museum) oder das Aventinhaus, ein vergrößerter Wehrturm, in dem 1510 der Aventin genannte bayerische Geschichtsschreiber Johannes Turmair lebte. Die Burg war wie eine kleine Stadt für sich: Hier waren Wohnungen für das Personal untergebracht, gab es Werkstätten, Getreidekammern und Ställe. Nur im innersten Burghof lebten die fürstlichen Hausherren selbst. Er ist umstanden von Kemenaten- und Fürstenbau, dem heizbaren Dürnitzraum, der frühgotischen Elisabethkapelle, der Schatzkammer und dem Kerker für die besseren Gefangenen (zu denen z.B. Erzbischof Pilgrim II. von Salzburg zählte). Außerdem gibt es hier eine Gemäldesammlung und das Historische Stadtmuseum.

    • Burg© MAIRDUMONT

    Mit ihren 1034 m Länge und sechs Höfen ist sie Europas ausgedehnteste Burganlage. Von der Altstadt aus führen Stiegen und Treppen hinauf, doch am besten erobert man sie von der Nordseite aus. Die Burg, erstmals erwähnt 1205, wurde zum Ende des 15.Jhs. vom Landshuter Herzog Georg dem Reichen zur heutigen Sechs-Burgen-Befestigung ausgebaut. Der Grund: Von drei Seiten galt die Burg als uneinnehmbar, nur von Norden konnte Gefahr drohen. Um also Feinden den Angriff so schwer wie nur möglich zu machen, wurden vor die bewohnte Hauptburg fünf "Vorburgen" gestellt, durch die sie sich erst hätten hindurchkämpfen müssen. Das müssen Besucher heute auch, doch da Gräben und Sperren nicht mehr existieren, wird die Wanderung leicht gemacht. Beeindruckend sind die mannigfaltigen Türme - ob der Prechtlturm, der sowohl Rainer Maria Rilke als auch (viel früher) den Burghauser Scharfrichter beherbergte, ob Folterturm (Museum) oder das Aventinhaus, ein vergrößerter Wehrturm, in dem 1510 der Aventin genannte bayerische Geschichtsschreiber Johannes Turmair lebte. Die Burg war wie eine kleine Stadt für sich: Hier waren Wohnungen für das Personal untergebracht, gab es Werkstätten, Getreidekammern und Ställe. Nur im innersten Burghof lebten die fürstlichen Hausherren selbst. Er ist umstanden von Kemenaten- und Fürstenbau, dem heizbaren Dürnitzraum, der frühgotischen Elisabethkapelle, der Schatzkammer und dem Kerker für die besseren Gefangenen (zu denen z.B. Erzbischof Pilgrim II. von Salzburg zählte). Außerdem gibt es hier eine Gemäldesammlung und das Historische Stadtmuseum.


  • Baiuvarenmuseum

    Museen

    Das Museum in Waging liefert interessante Erkenntnisse über das geheimnisvolle Volk der Bajuwaren: Umfangreiche Funde aus den Reihengräbern in Petting und Waging illustrieren Lebensweise und Kunstfertigkeiten der Vorfahren der Bayern.

    Das Museum in Waging liefert interessante Erkenntnisse über das geheimnisvolle Volk der Bajuwaren: Umfangreiche Funde aus den Reihengräbern in Petting und Waging illustrieren Lebensweise und Kunstfertigkeiten der Vorfahren der Bayern.


  • Raitenhaslach

    Geographical

    Im 12.Jh. siedelten sich Zisterziensermönche vom Bodensee in den waldreichen Innauen südlich Burghausens an und führten ihr Kloster im Lauf der Jahrhunderte zu großer wirtschaftlicher und kultureller Blüte. Die äußerlich schlichte Abteikirche zeugt heute noch davon, denn in ihrem Innern entfaltet sie eine schier unglaubliche Rokokopracht.

    • 84489 Raitenhaslach

    Im 12.Jh. siedelten sich Zisterziensermönche vom Bodensee in den waldreichen Innauen südlich Burghausens an und führten ihr Kloster im Lauf der Jahrhunderte zu großer wirtschaftlicher und kultureller Blüte. Die äußerlich schlichte Abteikirche zeugt heute noch davon, denn in ihrem Innern entfaltet sie eine schier unglaubliche Rokokopracht.

    • 84489 Raitenhaslach

  • Tittmoning

    Geographical
    • © Carinthian, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Von der Haut zur Lederhosn

    Und noch eine Burg: Im 13.Jh. wurde sie als Festung gegen Bayern (also Burghausen) erbaut und später von den Salzburger Fürstbischöfen als Jagdschloss genutzt. Sie beherbergt eines der schönsten Museen Oberbayerns, das Museum Rupertiwinkel im historischen Kavalier- und Prälatenstock. Zum Bestand gehört eine Sammlung von über 130 alten bayerischen Schützenscheiben und 180 schmiedeeisernen Grabkreuzen. Die 1693 entstandene Schlosskapelle Sankt Michael schmücken ein Hochaltar aus Marmor sowie ein Bild des Engelsturzes von Barockmaler Johann Michael Rottmayr. Alles über Leder und Co. lehrt das Gerbereimuseum Tittmoning, und das fast für lau. Tittmoning (5900 Ew.) selbst ist ein fast schon italienisch anmutendes Städtchen mit langem Stadtplatz, bunten Häusern in der Inntalbauweise und alten Denkmälern und Brunnen. Das Rathaus verzieren vergoldete Büsten römischer Cäsaren. Urig ist die Dorfwirtschaft Asten, das von Bürgern als Genossenschaft geführt wird.

    • © Carinthian, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Von der Haut zur Lederhosn

    Und noch eine Burg: Im 13.Jh. wurde sie als Festung gegen Bayern (also Burghausen) erbaut und später von den Salzburger Fürstbischöfen als Jagdschloss genutzt. Sie beherbergt eines der schönsten Museen Oberbayerns, das Museum Rupertiwinkel im historischen Kavalier- und Prälatenstock. Zum Bestand gehört eine Sammlung von über 130 alten bayerischen Schützenscheiben und 180 schmiedeeisernen Grabkreuzen. Die 1693 entstandene Schlosskapelle Sankt Michael schmücken ein Hochaltar aus Marmor sowie ein Bild des Engelsturzes von Barockmaler Johann Michael Rottmayr. Alles über Leder und Co. lehrt das Gerbereimuseum Tittmoning, und das fast für lau. Tittmoning (5900 Ew.) selbst ist ein fast schon italienisch anmutendes Städtchen mit langem Stadtplatz, bunten Häusern in der Inntalbauweise und alten Denkmälern und Brunnen. Das Rathaus verzieren vergoldete Büsten römischer Cäsaren. Urig ist die Dorfwirtschaft Asten, das von Bürgern als Genossenschaft geführt wird.