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Foro Romano
Touristenattraktionen © Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
Den schönsten Blick auf das marmorne Machtzentrum der Antike hat der Bürgermeister von Rom aus seinem Büro im Palazzo Senatorio auf dem Kapitol. Das Forum Romanum, ursprünglich als Vestaheiligtum gedacht, entwickelte sich vom Viehmarkt zur politischen Arena, von der aus nicht nur Rom, sondern das ganze Römische Reich regiert wurde. Hier sprach Cicero seine Brandreden gegen Catilina und der alte Cato sein ceterum censeo: "Karthago muss vernichtet werden."
- Via dei Fori Imperiali 30, 00186 Roma
- http://colosseo.it/
- +39 06 2111 5843
- sovraintendenza@comune.roma.it
© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
Den schönsten Blick auf das marmorne Machtzentrum der Antike hat der Bürgermeister von Rom aus seinem Büro im Palazzo Senatorio auf dem Kapitol. Das Forum Romanum, ursprünglich als Vestaheiligtum gedacht, entwickelte sich vom Viehmarkt zur politischen Arena, von der aus nicht nur Rom, sondern das ganze Römische Reich regiert wurde. Hier sprach Cicero seine Brandreden gegen Catilina und der alte Cato sein ceterum censeo: "Karthago muss vernichtet werden."
- Via dei Fori Imperiali 30, 00186 Roma
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- +39 06 2111 5843
- sovraintendenza@comune.roma.it
Fontana di Trevi
Touristenattraktionen © Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Nichts für Warmduscher
Die Filmszene aus „La dolce vita“ ist Kult. Ihr verdankt der Trevibrunnen seinen Weltruf. Doch in jener eiskalten Februarnacht 1960, als Marcello Mastroianni, damals Italiens Filmstar Nr. 1, mit Anita Ekberg in den Brunnen steigen sollte, war das Leben gar nicht süß. Die blonde Schwedin mit dem tiefen Dekolleté war an kaltes Ostseewasser gewöhnt, aber Mastroianni streikte schon am Brunnenrand. Erst als Starregisseur Federico Fellini ihm hüfthohe Anglerhosen unter dem Smoking genehmigte, ging die hocherotische Szene klar – und der Mythos vom ewig süßen Leben in Rom war geboren. Keine nassen Füße holten sich die Models, die der 2019 verstobene Modezar Karl Lagerfeld hier übers Wasser flanieren ließ – er hatte vorsorglich einen unsichtbaren Glassteg über den Brunnen legen lassen. Übrigens drängeln sich heute die Touristen aus aller Welt nicht nur wegen seiner illustren Vergangenheit oder barocken Pracht um den größten Brunnen Roms. Wer schaut schon genau hin, wie seit 1750 der Meeresgott Ozeanus im Triumphbogen über das Wasser herrscht und Tritonen seine Pferde bändigen? Hauptsache, man wirft eine Münze über die linke Schulter ins Becken, denn das verspricht, dass man irgendwann nach Rom zurückkommt. Vielleicht klappt’s ja. Vermutlich wirst du dafür allerdings zahlen müssen. Rom plant eine Eintrittsgebühr für den berühmtesten Brunnen der Stadt.
- Piazza di Trevi, 00187 Roma
- http://www.turismoroma.it/
- +39 06 0608
© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Nichts für Warmduscher
Die Filmszene aus „La dolce vita“ ist Kult. Ihr verdankt der Trevibrunnen seinen Weltruf. Doch in jener eiskalten Februarnacht 1960, als Marcello Mastroianni, damals Italiens Filmstar Nr. 1, mit Anita Ekberg in den Brunnen steigen sollte, war das Leben gar nicht süß. Die blonde Schwedin mit dem tiefen Dekolleté war an kaltes Ostseewasser gewöhnt, aber Mastroianni streikte schon am Brunnenrand. Erst als Starregisseur Federico Fellini ihm hüfthohe Anglerhosen unter dem Smoking genehmigte, ging die hocherotische Szene klar – und der Mythos vom ewig süßen Leben in Rom war geboren. Keine nassen Füße holten sich die Models, die der 2019 verstobene Modezar Karl Lagerfeld hier übers Wasser flanieren ließ – er hatte vorsorglich einen unsichtbaren Glassteg über den Brunnen legen lassen. Übrigens drängeln sich heute die Touristen aus aller Welt nicht nur wegen seiner illustren Vergangenheit oder barocken Pracht um den größten Brunnen Roms. Wer schaut schon genau hin, wie seit 1750 der Meeresgott Ozeanus im Triumphbogen über das Wasser herrscht und Tritonen seine Pferde bändigen? Hauptsache, man wirft eine Münze über die linke Schulter ins Becken, denn das verspricht, dass man irgendwann nach Rom zurückkommt. Vielleicht klappt’s ja. Vermutlich wirst du dafür allerdings zahlen müssen. Rom plant eine Eintrittsgebühr für den berühmtesten Brunnen der Stadt.
- Piazza di Trevi, 00187 Roma
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- +39 06 0608
Colosseo
Architektonische Highlights © Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Kolosseum im Mondschein
Trampeln, Trommeln und Trompeten! Und dazu das ohrenbetäubende Geschrei von den Rängen, wenn einer der Kämpfer röchelnd zu Boden ging. Metall blitzte in der Sonne, Staub wirbelte auf. Der Kaiser fächelte sich mit einem Taschentuch Luft zu; mit demselben weißen Stofffetzen, mit dem er über Leben und Tod richtete. Meistens überließ er die Entscheidung großmütig seinem Volk: Senatoren und Tagelöhner, Adelige und Sklaven genossen die Macht, den unterlegenen Gladiator durch den Ruf „Iugula“ („Stich ihn ab!“) vom Leben zum Tode zu befördern, selten auch mit dem gezischelten „Missum“ Gnade walten zu lassen. Gladiatoren waren hervorragend ausgebildete, kampferprobte Männer, die auf der Sozialskala allerdings noch unter den Sklaven rangierten. Der Sieger erhielt einen Lorbeerkranz, Geld und Geschenke, etwa die Gunst einer schönen Dame, und die Gewissheit, bei einem der nächsten Kämpfe draufzugehen. Mit dem gigantischen Arkadenbau des Kolosseums wollte sich Kaiser Vespasian, Nachfolger des grausamen Nero, beim Volk beliebt machen und inszenierte Brot und Spiele, wie es auch heutige Staatsmänner gern mit Fußball-WMs oder Olympischen Spielen tun. Was Vater Vespasian 72.n. Chr. begonnen hatte, weihte sein Sohn und Thronfolger Titus nach sensationeller Bauzeit von nur acht Jahren ein. So lange brauchen heutige Großbauten wie der Flughafen BER allein für die Planungsphase. Auch technisch war der kolossale Bau ein Meisterwerk. Rund 50 000 Zuschauer fanden hier Platz; den römischen Eliten standen die ersten drei Ränge zu, Frauen, Sklaven und Plebejer drängten sich auf der obersten Holztribüne unter Sonnensegeln. Noch heute kann man im Fundament des Baus die raffinierten unterirdischen Gänge, Falltüren, Laufkäfige und Aufzüge für die wilden Tiere sowie die Umkleidekabinen und Waffenräume für die Kämpfer sehen. Extrem gut ausgetüftelt waren auch die Sicherheitsvorkehrungen: Im Notfall, etwa bei Brand, konnte die Arena in fünf Minuten über die 80 Ein- und Ausgänge geräumt werden. Heute ist das Kolosseum nicht nur der größte Magnet Roms mit über 5 Mio. Besuchern, sondern auch ein stolzes Monument gegen die Todesstrafe. Seit 1999 wird das Bauwerk jedes Mal in grünes Licht getaucht, wenn diese in einem weiteren Staat abgeschafft wird. Wer es tagsüber nicht ins grandiose Amphitheater geschafft hat, schafft es vielleicht, eine der raren nächtlichen Führungen „La Luna sul Colosseo“ zu buchen.
- Piazza del Colosseo 1, 00184 Roma
- http://colosseo.it/
- +39 06 2111 5843
© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Kolosseum im Mondschein
Trampeln, Trommeln und Trompeten! Und dazu das ohrenbetäubende Geschrei von den Rängen, wenn einer der Kämpfer röchelnd zu Boden ging. Metall blitzte in der Sonne, Staub wirbelte auf. Der Kaiser fächelte sich mit einem Taschentuch Luft zu; mit demselben weißen Stofffetzen, mit dem er über Leben und Tod richtete. Meistens überließ er die Entscheidung großmütig seinem Volk: Senatoren und Tagelöhner, Adelige und Sklaven genossen die Macht, den unterlegenen Gladiator durch den Ruf „Iugula“ („Stich ihn ab!“) vom Leben zum Tode zu befördern, selten auch mit dem gezischelten „Missum“ Gnade walten zu lassen. Gladiatoren waren hervorragend ausgebildete, kampferprobte Männer, die auf der Sozialskala allerdings noch unter den Sklaven rangierten. Der Sieger erhielt einen Lorbeerkranz, Geld und Geschenke, etwa die Gunst einer schönen Dame, und die Gewissheit, bei einem der nächsten Kämpfe draufzugehen. Mit dem gigantischen Arkadenbau des Kolosseums wollte sich Kaiser Vespasian, Nachfolger des grausamen Nero, beim Volk beliebt machen und inszenierte Brot und Spiele, wie es auch heutige Staatsmänner gern mit Fußball-WMs oder Olympischen Spielen tun. Was Vater Vespasian 72.n. Chr. begonnen hatte, weihte sein Sohn und Thronfolger Titus nach sensationeller Bauzeit von nur acht Jahren ein. So lange brauchen heutige Großbauten wie der Flughafen BER allein für die Planungsphase. Auch technisch war der kolossale Bau ein Meisterwerk. Rund 50 000 Zuschauer fanden hier Platz; den römischen Eliten standen die ersten drei Ränge zu, Frauen, Sklaven und Plebejer drängten sich auf der obersten Holztribüne unter Sonnensegeln. Noch heute kann man im Fundament des Baus die raffinierten unterirdischen Gänge, Falltüren, Laufkäfige und Aufzüge für die wilden Tiere sowie die Umkleidekabinen und Waffenräume für die Kämpfer sehen. Extrem gut ausgetüftelt waren auch die Sicherheitsvorkehrungen: Im Notfall, etwa bei Brand, konnte die Arena in fünf Minuten über die 80 Ein- und Ausgänge geräumt werden. Heute ist das Kolosseum nicht nur der größte Magnet Roms mit über 5 Mio. Besuchern, sondern auch ein stolzes Monument gegen die Todesstrafe. Seit 1999 wird das Bauwerk jedes Mal in grünes Licht getaucht, wenn diese in einem weiteren Staat abgeschafft wird. Wer es tagsüber nicht ins grandiose Amphitheater geschafft hat, schafft es vielleicht, eine der raren nächtlichen Führungen „La Luna sul Colosseo“ zu buchen.
- Piazza del Colosseo 1, 00184 Roma
- http://colosseo.it/
- +39 06 2111 5843
Pantheon
Architektonische Highlights © Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Lightshow der Antike
Von außen sieht der fast 2000 Jahre alte Bau etwas grau und pockennarbig aus, aber wenn du durch die hohen Bronzetüren hineingehst, erlebst du eine Überraschung: Du schaust in die größte ungestützte Kuppel der Antike mit einem riesigen offenen Oberlicht. Genial sind die Lichteffekte an Sonnentagen, erst recht bei Regen, wenn das Wasser in der Gebäudemitte durch eine Vertiefung abläuft. Kaum ein antiker Tempel wurde so vielseitig genutzt: 27 v. Chr. von Markus Agrippa den Göttern gewidmet, gute 150 Jahre später nach zwei Großbränden wieder aufgebaut, im Mittelalter zur Kirche und im 19.Jh. als Grabstätte der italienischen Könige umfunktioniert, ist er heute noch eine Attraktion. Vor allem als Kirche hat er neuerdings viel Zulauf. Wieso? Da seit 2023 Eintritt für den Tempel verlangt wird, mischen sich viele Touristen unter die Gläubigen, denn nur während der Messe kostet es nichts: still aufs Bänkchen setzen und während der Predigt den Mund halten.
- Piazza della Rotonda 116, 00186 Roma
- http://direzionemuseiroma.cultura.gov.it/
- +39 06 6830 0230
© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Lightshow der Antike
Von außen sieht der fast 2000 Jahre alte Bau etwas grau und pockennarbig aus, aber wenn du durch die hohen Bronzetüren hineingehst, erlebst du eine Überraschung: Du schaust in die größte ungestützte Kuppel der Antike mit einem riesigen offenen Oberlicht. Genial sind die Lichteffekte an Sonnentagen, erst recht bei Regen, wenn das Wasser in der Gebäudemitte durch eine Vertiefung abläuft. Kaum ein antiker Tempel wurde so vielseitig genutzt: 27 v. Chr. von Markus Agrippa den Göttern gewidmet, gute 150 Jahre später nach zwei Großbränden wieder aufgebaut, im Mittelalter zur Kirche und im 19.Jh. als Grabstätte der italienischen Könige umfunktioniert, ist er heute noch eine Attraktion. Vor allem als Kirche hat er neuerdings viel Zulauf. Wieso? Da seit 2023 Eintritt für den Tempel verlangt wird, mischen sich viele Touristen unter die Gläubigen, denn nur während der Messe kostet es nichts: still aufs Bänkchen setzen und während der Predigt den Mund halten.
- Piazza della Rotonda 116, 00186 Roma
- http://direzionemuseiroma.cultura.gov.it/
- +39 06 6830 0230
Scalinata di Trinità dei Monti
Touristenattraktionen © Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
Die beschwingten Balustraden der Spanischen Treppe unter der französischen Kirche Trinità dei Monti sind das Ergebnis eines jahrzehntelangen Streits zwischen den Päpsten und der französischen Krone, denn die Franzosen finanzierten den Aufgang zu ihrer Nationalkirche. Die Päpste brachten schließlich ihre Version durch und ließen 1723 die Treppenanlage von Alessandro Specchi und Francesco de Sanctis erbauen. Heute wird die breite Treppe, deren deutscher Name von der unterhalb gelegenen Piazza di Spagna stammt, ebenso von jungen Römern wie Touristen besetzt, allerdings sind Essen, Trinken, Kiffen und Gitarrespielen verboten (was meist echt italienisch umgangen wird), Flirten aber erlaubt.
- Piazza di Spagna, 00187 Roma
- http://www.turismoroma.it/
© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
Die beschwingten Balustraden der Spanischen Treppe unter der französischen Kirche Trinità dei Monti sind das Ergebnis eines jahrzehntelangen Streits zwischen den Päpsten und der französischen Krone, denn die Franzosen finanzierten den Aufgang zu ihrer Nationalkirche. Die Päpste brachten schließlich ihre Version durch und ließen 1723 die Treppenanlage von Alessandro Specchi und Francesco de Sanctis erbauen. Heute wird die breite Treppe, deren deutscher Name von der unterhalb gelegenen Piazza di Spagna stammt, ebenso von jungen Römern wie Touristen besetzt, allerdings sind Essen, Trinken, Kiffen und Gitarrespielen verboten (was meist echt italienisch umgangen wird), Flirten aber erlaubt.
- Piazza di Spagna, 00187 Roma
- http://www.turismoroma.it/
Piazza Navona
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Um seiner geliebten Schwägerin zu gefallen, ließ Innozenz X. (1644-55) nicht nur den Palazzo Pamphilj bauen, sondern legte ihr gleich noch den herrlichen Platz zu Füßen. Er ließ ihn auf dem Grundriss des antiken Wettkampfstadions von Kaiser Domitian (81-96), des antiken circo agonale errichten, den die Römer zu navona verballhornten. Kirchenfürsten und Patrizier ergötzten sich bis ins späte 18.Jh. aus den Fenstern ihrer Paläste an Kampfspielen und Pferderennen. Zur sommerlichen Erfrischung der Römer wurde die Piazza im August geflutet und Miniaturseeschlachten inszeniert. Die barocke Arena ist noch heute der Treffpunkt aller Römer. Eine herrliche Bühne für Selbstdarsteller und prominente Flaneure. Gianlorenzo Berninis Vierströmebrunnen, die Fontana die Quattro Fiumi, ist unübersehbar das Prunkstück der Piazza.
- Piazza Navona, 00186 Roma
- http://www.turismoroma.it/
© MAIRDUMONT
Um seiner geliebten Schwägerin zu gefallen, ließ Innozenz X. (1644-55) nicht nur den Palazzo Pamphilj bauen, sondern legte ihr gleich noch den herrlichen Platz zu Füßen. Er ließ ihn auf dem Grundriss des antiken Wettkampfstadions von Kaiser Domitian (81-96), des antiken circo agonale errichten, den die Römer zu navona verballhornten. Kirchenfürsten und Patrizier ergötzten sich bis ins späte 18.Jh. aus den Fenstern ihrer Paläste an Kampfspielen und Pferderennen. Zur sommerlichen Erfrischung der Römer wurde die Piazza im August geflutet und Miniaturseeschlachten inszeniert. Die barocke Arena ist noch heute der Treffpunkt aller Römer. Eine herrliche Bühne für Selbstdarsteller und prominente Flaneure. Gianlorenzo Berninis Vierströmebrunnen, die Fontana die Quattro Fiumi, ist unübersehbar das Prunkstück der Piazza.
- Piazza Navona, 00186 Roma
- http://www.turismoroma.it/
San Pietro
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Maria hinter Panzerglas
Der Petersdom ist ein einziger Superlativ. Die Kirche bedeckt zweieinhalbmal die Fläche des Kölner Doms, misst 211 m in der Länge, 186 m an ihrer breitesten Stelle und 132 m in der Höhe. Das Gotteshaus kann 60 000 Menschen aufnehmen. 1506 beauftragte Papst Julius II. Donato Bramante mit dem Bau einer dreischiffigen Kathedrale anstelle der antiken Basilika, die Konstantin über dem Grab Petri errichtet hatte. In der 120-jährigen Baugeschichte brachten die besten Baumeister Italiens viele einander widersprechende Modelle ein: Bramante plante einen Zentralbau mit einer mächtigen Kuppel, der auf Wunsch nachfolgender Päpste in ein langschenkliges Kreuz verwandelt wurde. Das Langhaus war noch nicht fertig, als Michelangelo 1546 Bramantes Ideen wieder aufnahm und eine große Kuppel nach dem Vorbild des Florentiner Doms begann. Papst Paul V. schwebte wiederum das längste Langhaus der Christenheit vor. Er beauftragte Carlo Maderno mit dem Anbau und der Fassade, die dann aber die Sicht auf die Kuppel einschränkte. Im Kircheninnern gleich rechts stehst du vor der Heiligen Pforte, die nur in besonderen Jahren, also das nächste Mal zum Heiligen Jahr 2025.feierlich geöffnet wird. Michelangelos „Pietà“, erste Seitenkapelle rechts, steht – seit ihr 1972 jemand mutwillig die Nase abgeschlagen hatte – hinter schusssicherem Glas. Am Pfeiler des heiligen Longinius glänzt der Fuß der Bronzestatue St. Peters, ganz blank von den vielen Küssen der Pilger. Eine Marmortreppe vor dem Papstaltar führt zum Grab Petri, darüber wölbt sich der Bronzebaldachin von Bernini. Die letzte Ruhestätte von Johannes Paul II. liegt im rechten Seitenschiff. Zu den übrigen Papstgräbern gehen Treppen vom linken Seitenschiff nach unten. In der Apsis findest du zwei weitere Werke Berninis: den Kathedraaltar, der den „Heiligen Stuhl“ enthält, und das Grab des Barberini-Papsts Urban VIII. Links im Langschiff liegt der Eingang zur Sakristei und zum Vatikanschatz. Nach dem letzten Sicherheitscheck gehst du rechts vom Portikus die Treppen hoch. Dort befindet sich der Aufzug zum Dach, wo ein gutes Café mit Souvenirladen wartet, gefolgt von 320 steilen und ziemlich engen Stufen hinauf zur Laterne der Kuppel. Wie ein Vogel kannst du einen herrlichen Blick über Rom genießen, falls du nicht gerade Höhenangst hast. Bitte unbedingt dezente Kleidung tragen, d. h. schulterbedeckt und lange Hosen!
- Piazza San Pietro, 00120 Città del Vaticano
- http://www.basilicasanpietro.va/
- +39 06 6982
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Maria hinter Panzerglas
Der Petersdom ist ein einziger Superlativ. Die Kirche bedeckt zweieinhalbmal die Fläche des Kölner Doms, misst 211 m in der Länge, 186 m an ihrer breitesten Stelle und 132 m in der Höhe. Das Gotteshaus kann 60 000 Menschen aufnehmen. 1506 beauftragte Papst Julius II. Donato Bramante mit dem Bau einer dreischiffigen Kathedrale anstelle der antiken Basilika, die Konstantin über dem Grab Petri errichtet hatte. In der 120-jährigen Baugeschichte brachten die besten Baumeister Italiens viele einander widersprechende Modelle ein: Bramante plante einen Zentralbau mit einer mächtigen Kuppel, der auf Wunsch nachfolgender Päpste in ein langschenkliges Kreuz verwandelt wurde. Das Langhaus war noch nicht fertig, als Michelangelo 1546 Bramantes Ideen wieder aufnahm und eine große Kuppel nach dem Vorbild des Florentiner Doms begann. Papst Paul V. schwebte wiederum das längste Langhaus der Christenheit vor. Er beauftragte Carlo Maderno mit dem Anbau und der Fassade, die dann aber die Sicht auf die Kuppel einschränkte. Im Kircheninnern gleich rechts stehst du vor der Heiligen Pforte, die nur in besonderen Jahren, also das nächste Mal zum Heiligen Jahr 2025.feierlich geöffnet wird. Michelangelos „Pietà“, erste Seitenkapelle rechts, steht – seit ihr 1972 jemand mutwillig die Nase abgeschlagen hatte – hinter schusssicherem Glas. Am Pfeiler des heiligen Longinius glänzt der Fuß der Bronzestatue St. Peters, ganz blank von den vielen Küssen der Pilger. Eine Marmortreppe vor dem Papstaltar führt zum Grab Petri, darüber wölbt sich der Bronzebaldachin von Bernini. Die letzte Ruhestätte von Johannes Paul II. liegt im rechten Seitenschiff. Zu den übrigen Papstgräbern gehen Treppen vom linken Seitenschiff nach unten. In der Apsis findest du zwei weitere Werke Berninis: den Kathedraaltar, der den „Heiligen Stuhl“ enthält, und das Grab des Barberini-Papsts Urban VIII. Links im Langschiff liegt der Eingang zur Sakristei und zum Vatikanschatz. Nach dem letzten Sicherheitscheck gehst du rechts vom Portikus die Treppen hoch. Dort befindet sich der Aufzug zum Dach, wo ein gutes Café mit Souvenirladen wartet, gefolgt von 320 steilen und ziemlich engen Stufen hinauf zur Laterne der Kuppel. Wie ein Vogel kannst du einen herrlichen Blick über Rom genießen, falls du nicht gerade Höhenangst hast. Bitte unbedingt dezente Kleidung tragen, d. h. schulterbedeckt und lange Hosen!
- Piazza San Pietro, 00120 Città del Vaticano
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Cappella Sistina
Architektonische Highlights © Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
"Es ist wie die erste Reise zum Mond", hatte der Chefrestaurator der Sixtinischen Kapelle, Fabrizio Mancinelli, prophezeit, "danach wird die Kunstwelt verändert sein". Tatsächlich kam bei der Restaurierung des künstlerischen Heiligtums in den 1990er-Jahren ein ganz neuer Michelangelo zum Vorschein. Nachdem Schichten von Kerzenruß und Staub entfernt waren, erstrahlten alle Figuren der Schöpfungsgeschichte an der Decke der päpstlichen Hauskapelle in lindgrünen, helllila oder orangefarbenen Gewändern. Der größte Renaissancemaler - auch Il Divino, der "Göttliche", genannt - entpuppte sich als Manierist in Pop-Art-Farben. Die Kunstwelt stand Kopf. 1508-12 hatte Michelangelo Buonarroti (1475-1564) die Decke mit ihrer Gesamtlänge von 41 m ganz allein in Freskotechnik ausgeführt, nicht liegend, wie die Legende besagt, sondern über Kopf, mit einem Kerzenlicht am Hut. Fast 30 Jahre später, als nunmehr 60-Jähriger, beauftragte ihn Papst Paul III. noch mit dem "Jüngsten Gericht" an der Stirnseite der Kapelle. Doch schon damals war dessen Enthüllung Weihnachten 1541 ein Skandal: Zum Vorschein kam ein nackter Christus, der mit einer machtvollen Geste einen Wirbel von ebenfalls nackten Heiligen, Auserwählten, Auferstandenen und Verdammten um sich zieht, ein grandioser Schlussakt Michelangelos. Dann stand die Gegenreformation vor der Tür - Glück für uns, dass die frommen Reformatoren das Werk nicht gleich wieder zerstörten. Allerdings musste Michelangelos Schüler Daniele de Volterra den Nackten einige Tücher um die edlen Teile malen. Bei der Restaurierung des "Jüngsten Gerichts" 453 Jahre später gab es endlich mal keinen Skandal, nur Applaus. Der Vatikan hatte sich nämlich bei der delikaten Frage um die Lendentücher mit einem geschickten "Jein" aus der Affäre gezogen. Immerhin 17 der 40 auferzwungenen Lendenschurze durften die Restauratoren abwaschen. Eine späte Genugtuung für Michelangelo, Il Divino.
- Viale Vaticano, 00165 Città del Vaticano
- http://www.museivaticani.va/
- +39 06 6988 4676
- info.mv@scv.va
© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
"Es ist wie die erste Reise zum Mond", hatte der Chefrestaurator der Sixtinischen Kapelle, Fabrizio Mancinelli, prophezeit, "danach wird die Kunstwelt verändert sein". Tatsächlich kam bei der Restaurierung des künstlerischen Heiligtums in den 1990er-Jahren ein ganz neuer Michelangelo zum Vorschein. Nachdem Schichten von Kerzenruß und Staub entfernt waren, erstrahlten alle Figuren der Schöpfungsgeschichte an der Decke der päpstlichen Hauskapelle in lindgrünen, helllila oder orangefarbenen Gewändern. Der größte Renaissancemaler - auch Il Divino, der "Göttliche", genannt - entpuppte sich als Manierist in Pop-Art-Farben. Die Kunstwelt stand Kopf. 1508-12 hatte Michelangelo Buonarroti (1475-1564) die Decke mit ihrer Gesamtlänge von 41 m ganz allein in Freskotechnik ausgeführt, nicht liegend, wie die Legende besagt, sondern über Kopf, mit einem Kerzenlicht am Hut. Fast 30 Jahre später, als nunmehr 60-Jähriger, beauftragte ihn Papst Paul III. noch mit dem "Jüngsten Gericht" an der Stirnseite der Kapelle. Doch schon damals war dessen Enthüllung Weihnachten 1541 ein Skandal: Zum Vorschein kam ein nackter Christus, der mit einer machtvollen Geste einen Wirbel von ebenfalls nackten Heiligen, Auserwählten, Auferstandenen und Verdammten um sich zieht, ein grandioser Schlussakt Michelangelos. Dann stand die Gegenreformation vor der Tür - Glück für uns, dass die frommen Reformatoren das Werk nicht gleich wieder zerstörten. Allerdings musste Michelangelos Schüler Daniele de Volterra den Nackten einige Tücher um die edlen Teile malen. Bei der Restaurierung des "Jüngsten Gerichts" 453 Jahre später gab es endlich mal keinen Skandal, nur Applaus. Der Vatikan hatte sich nämlich bei der delikaten Frage um die Lendentücher mit einem geschickten "Jein" aus der Affäre gezogen. Immerhin 17 der 40 auferzwungenen Lendenschurze durften die Restauratoren abwaschen. Eine späte Genugtuung für Michelangelo, Il Divino.
- Viale Vaticano, 00165 Città del Vaticano
- http://www.museivaticani.va/
- +39 06 6988 4676
- info.mv@scv.va
Museo Nazionale delle Arti del XXI. Secolo
Museen © Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
Das Museo Nazionale delle Arti del XXI. Secolo, kurz und prägnant MAXXI genannt, macht sich selbst zum Exponat. Alles scheint im Fluss in diesem Gebäude, wo sich wie in einem Zeichentrickfilm plötzlich Rampen zu verschieben scheinen, Treppenaufgänge in den Himmel führen und schiefe Wände und Winkel einen ständig auf neue, ungewohnte Kunstpfade locken. In der Sammlung befinden sich Werke u.a. von Francesco Clemente, Mario Merz und Gerhard Richter.
- Via Guido Reni 4a, 00196 Roma
- http://www.maxxi.art/
- +39 06 320 1954
- info@fondazionemaxxi.it
© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
Das Museo Nazionale delle Arti del XXI. Secolo, kurz und prägnant MAXXI genannt, macht sich selbst zum Exponat. Alles scheint im Fluss in diesem Gebäude, wo sich wie in einem Zeichentrickfilm plötzlich Rampen zu verschieben scheinen, Treppenaufgänge in den Himmel führen und schiefe Wände und Winkel einen ständig auf neue, ungewohnte Kunstpfade locken. In der Sammlung befinden sich Werke u.a. von Francesco Clemente, Mario Merz und Gerhard Richter.
- Via Guido Reni 4a, 00196 Roma
- http://www.maxxi.art/
- +39 06 320 1954
- info@fondazionemaxxi.it
Cascata delle Marmore
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Kuss im Regen
Pack die Regenjacke ein! Die brauchst du nämlich auf dem „Balkon der Liebenden“ im Sprühregen des höchsten Wasserfalls Italiens. Schon von den Römern angelegt, stürzen die Fluten des Flusses Velino in drei Kaskaden 165 m tief; weiße, marmorähnliche Ablagerungen gaben ihm den Namen. Die Wasser, an anderer Stelle zur Energiegewinnung genutzt, werden über mehrere Stunden am Tag freigelassen.
- Marmore
- http://www.marmorefalls.it/
- +39 0744 62982
- cascatamarmore@libero.it
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Kuss im Regen
Pack die Regenjacke ein! Die brauchst du nämlich auf dem „Balkon der Liebenden“ im Sprühregen des höchsten Wasserfalls Italiens. Schon von den Römern angelegt, stürzen die Fluten des Flusses Velino in drei Kaskaden 165 m tief; weiße, marmorähnliche Ablagerungen gaben ihm den Namen. Die Wasser, an anderer Stelle zur Energiegewinnung genutzt, werden über mehrere Stunden am Tag freigelassen.
- Marmore
- http://www.marmorefalls.it/
- +39 0744 62982
- cascatamarmore@libero.it
Via Appia Antica
Touristenattraktionen © Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
Einst rollte hier der gesamte Verkehr des römischen Weltreichs, Kaiser, Händler, Beamte und Militärs zogen über die Via Appia Antica nach Süden bis zum Hafen Brindisi.
- Via Appia Antica 169, 00178 Roma
- https://www.parcoappiaantica.it/
- +39 06 513 5316
© Frank Heuer, DuMont Reisebildportal
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Einst rollte hier der gesamte Verkehr des römischen Weltreichs, Kaiser, Händler, Beamte und Militärs zogen über die Via Appia Antica nach Süden bis zum Hafen Brindisi.
- Via Appia Antica 169, 00178 Roma
- https://www.parcoappiaantica.it/
- +39 06 513 5316
Campidoglio
Touristenattraktionen © Stefano_Valeri, Shutterstock
Der Kapitolhügel ist einer der sieben Erhebungen auf denen die Stadt Rom errichtet wurde. Früher befanden sich hier wichtige Verwaltungsgebäude und Tempel des antiken Roms. Heute steht hier das Rathaus der Stadt.
- Piazza del Campidoglio, 00186 Rom
- http://www.turismoroma.it/
- +39 06 0608
© Stefano_Valeri, Shutterstock
Der Kapitolhügel ist einer der sieben Erhebungen auf denen die Stadt Rom errichtet wurde. Früher befanden sich hier wichtige Verwaltungsgebäude und Tempel des antiken Roms. Heute steht hier das Rathaus der Stadt.
- Piazza del Campidoglio, 00186 Rom
- http://www.turismoroma.it/
- +39 06 0608
Nationalpark Abruzzen
Botanische Gärten & Parks © ValerioMei, Shutterstock
Schon 1923 eingerichtet, ist dieser 496 km2 große Nationalpark im Süden der Abruzzen an der Grenze zu Latium und Molise der zweitälteste Italiens. In der wilden, ursprünglichen Berglandschaft, einst die Domäne der Köhler und Hirten mit ihren Schafherden, leben Wildtiere, die anderswo keinen Lebensraum mehr finden, wie Wölfe, Braunbären, Steinböcke, Luchse, Wildkatzen, sowie zahlreiche Reptilien- und Vogelarten, darunter Königsadler.
- 67032 Pescasseroli
- http://www.parcoabruzzo.it/
- +39 0863 91131
© ValerioMei, Shutterstock
Schon 1923 eingerichtet, ist dieser 496 km2 große Nationalpark im Süden der Abruzzen an der Grenze zu Latium und Molise der zweitälteste Italiens. In der wilden, ursprünglichen Berglandschaft, einst die Domäne der Köhler und Hirten mit ihren Schafherden, leben Wildtiere, die anderswo keinen Lebensraum mehr finden, wie Wölfe, Braunbären, Steinböcke, Luchse, Wildkatzen, sowie zahlreiche Reptilien- und Vogelarten, darunter Königsadler.
- 67032 Pescasseroli
- http://www.parcoabruzzo.it/
- +39 0863 91131
Orvieto
Geographical © canadastock, Shutterstock
Auf dem Plateau eines Tuffsteinfelsens 60 km südwestlich thront Orvieto (24 000 Ew.) über dem Tal des Paglia. Etrusker lebten hier schon vor 2500 Jahren, wie ihre Totenstadt Necropoli Crocefisso del Tufo am Fuß des Felsens bezeugt. Im Felsen unterhalb der Stadt tut sich eine regelrechte Unterwelt auf. Höhepunkt ist der Dom Santa Maria aus dem 14.Jh., dessen Fassade, eine elegante Mischung französischer und italienischer Gotik, ihresgleichen in Italien sucht, dazu herrliche Innenfresken. Ein feiner Speisetipp im Zentrum: Sette Consoli.
- 05018 Orvieto
© canadastock, Shutterstock
Auf dem Plateau eines Tuffsteinfelsens 60 km südwestlich thront Orvieto (24 000 Ew.) über dem Tal des Paglia. Etrusker lebten hier schon vor 2500 Jahren, wie ihre Totenstadt Necropoli Crocefisso del Tufo am Fuß des Felsens bezeugt. Im Felsen unterhalb der Stadt tut sich eine regelrechte Unterwelt auf. Höhepunkt ist der Dom Santa Maria aus dem 14.Jh., dessen Fassade, eine elegante Mischung französischer und italienischer Gotik, ihresgleichen in Italien sucht, dazu herrliche Innenfresken. Ein feiner Speisetipp im Zentrum: Sette Consoli.
- 05018 Orvieto
Ponte d’Augusto
Architektonische Highlights © Eder, Shutterstock
Um 31 v. Chr.–14 n. Chr. wurde unter Kaiser Augustus die mächtige Brücke aus Travertinblöcken errichtet. In drei oder vier Bögen überspannte sie, Teil der Via Tiberina, in 160 m Länge und 30 m Höhe das Tal der Nera – ein Bogen blieb davon erhalten und wurde zum Wahrzeichen von Narni.
- Via Tre Ponti, 05035 Narni
- http://www.pontedaugusto.it/
© Eder, Shutterstock
Um 31 v. Chr.–14 n. Chr. wurde unter Kaiser Augustus die mächtige Brücke aus Travertinblöcken errichtet. In drei oder vier Bögen überspannte sie, Teil der Via Tiberina, in 160 m Länge und 30 m Höhe das Tal der Nera – ein Bogen blieb davon erhalten und wurde zum Wahrzeichen von Narni.
- Via Tre Ponti, 05035 Narni
- http://www.pontedaugusto.it/
Piazza del Campidoglio
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Wo einst die Tempel Jupiters und Junos standen, gestaltete Michelangelo im Jahr 1536 den trapezförmigen Kapitolsplatz, der vom Palazzo dei Senatori, dem Palazzo dei Conservatori und dem Palazzo Nuovo gerahmt wird.
- Piazza del Campidoglio, 00186 Roma
© MAIRDUMONT
Wo einst die Tempel Jupiters und Junos standen, gestaltete Michelangelo im Jahr 1536 den trapezförmigen Kapitolsplatz, der vom Palazzo dei Senatori, dem Palazzo dei Conservatori und dem Palazzo Nuovo gerahmt wird.
- Piazza del Campidoglio, 00186 Roma
Campo de' Fiori
Märkte und Flohmärkte © MAIRDUMONT
Zwar besitzt der beliebteste Gemüsemarkt Roms nicht mehr so viele Stände wie früher, zu groß ist die Konkurrenz der Supermärkte, aber viele Römerinnen schwören auf ihr "Blumenfeld", wo es viel Grünzeug, Gemüse, Gewürze und sogar Kleidung, aber nur wenige Blumen gibt. Der Name stammt von einer blumigen Rinderweide, die sich hier im Mittelalter befand. Von hohen, restaurierten Palästen umgeben, ist er besonders abends, wenn hier die Wirte ihre Tische eindecken, ein romantischer Essplatz und beliebter Szenetreff.
- Piazza Campo de' Fiori, 00186 Roma
- http://www.turismoroma.it/
- +39 06 0608
© MAIRDUMONT
Zwar besitzt der beliebteste Gemüsemarkt Roms nicht mehr so viele Stände wie früher, zu groß ist die Konkurrenz der Supermärkte, aber viele Römerinnen schwören auf ihr "Blumenfeld", wo es viel Grünzeug, Gemüse, Gewürze und sogar Kleidung, aber nur wenige Blumen gibt. Der Name stammt von einer blumigen Rinderweide, die sich hier im Mittelalter befand. Von hohen, restaurierten Palästen umgeben, ist er besonders abends, wenn hier die Wirte ihre Tische eindecken, ein romantischer Essplatz und beliebter Szenetreff.
- Piazza Campo de' Fiori, 00186 Roma
- http://www.turismoroma.it/
- +39 06 0608
Alexanderplatz
ClubsItaliens ältester Jazzclub, wo fast alle Großen schon spielten, swingt noch immer.
- Via Ostia 9, 00192 Roma
- http://www.alexanderplatzjazz.com/
- info@alexanderplatz.it
Italiens ältester Jazzclub, wo fast alle Großen schon spielten, swingt noch immer.
- Via Ostia 9, 00192 Roma
- http://www.alexanderplatzjazz.com/
- info@alexanderplatz.it
Qube
DiscosGrößte Disko in einer Fabrikhalle in Tiburtino mit schrillem Transgender-Programm.
- Via di Portonaccio 212, 00159 Roma
- http://linktr.ee/
- +39 06 438 5445
Größte Disko in einer Fabrikhalle in Tiburtino mit schrillem Transgender-Programm.
- Via di Portonaccio 212, 00159 Roma
- http://linktr.ee/
- +39 06 438 5445
Ristorante Fortunato al Pantheon
Restaurants- regional
© MAIRDUMONT
Beim eleganten Fisch-Dinner kann man die Politikergarde beim Speisen sehen. Da Regierungssitz und Parlament um die Ecke liegen, wird hier häufig die Politik mit kulinarischen Mitteln fortgesetzt.
- Via del Pantheon 55, 00186 Roma
- http://ristorante.dafortunato.it/
- +39 06 679 2788
© MAIRDUMONT
Beim eleganten Fisch-Dinner kann man die Politikergarde beim Speisen sehen. Da Regierungssitz und Parlament um die Ecke liegen, wird hier häufig die Politik mit kulinarischen Mitteln fortgesetzt.
- Via del Pantheon 55, 00186 Roma
- http://ristorante.dafortunato.it/
- +39 06 679 2788
Da Franco ar Vicoletto
Restaurants- regional
© MAIRDUMONT
Seit 30 Jahren bleiben die Stammgäste Franco im Uni- und Arbeiterviertel San Lorenzo treu. Erst kamen sie als Studenten, heute bringen sie meist als Familienväter und -mütter ihren Nachwuchs mit.
- Via dei Falisci 3, 00185 Roma
- http://www.francoalvicoletto.it/
- +39 06 495 7675
© MAIRDUMONT
Seit 30 Jahren bleiben die Stammgäste Franco im Uni- und Arbeiterviertel San Lorenzo treu. Erst kamen sie als Studenten, heute bringen sie meist als Familienväter und -mütter ihren Nachwuchs mit.
- Via dei Falisci 3, 00185 Roma
- http://www.francoalvicoletto.it/
- +39 06 495 7675
Pierluigi
Restaurants- Fischgerichte
© MAIRDUMONT
Fischgerichte, Spaghetti in Langustensauce, Carpaccio und der Schokoladenkuchen sind im Viertel berühmt. Probiere mal den perlenden trockenen Prosecco "Bernabei" des Hauses.
- Piazza dei Ricci 144, 00186 Roma
- http://www.pierluigi.it/
- +39 06 686 8717
© MAIRDUMONT
Fischgerichte, Spaghetti in Langustensauce, Carpaccio und der Schokoladenkuchen sind im Viertel berühmt. Probiere mal den perlenden trockenen Prosecco "Bernabei" des Hauses.
- Piazza dei Ricci 144, 00186 Roma
- http://www.pierluigi.it/
- +39 06 686 8717
Santa Lucia
Restaurants- Fischgerichte
© MAIRDUMONT
Kein Wunder, dass so gegensätzliche Diven wie Sophia Loren und Madonna den gleichen Geschmack hatten und hier unter Bäumen tafelten. Lasse dich mit Fisch aller Art oder sciallatielli (handgemachte Pasta) verwöhnen. Hinter der Piazza Navona.
- Largo Febo 6, 00186 Roma
- http://www.santaluciaristorante.it/
- +39 06 6880 2427
- info@santaluciaristorante.it
© MAIRDUMONT
Kein Wunder, dass so gegensätzliche Diven wie Sophia Loren und Madonna den gleichen Geschmack hatten und hier unter Bäumen tafelten. Lasse dich mit Fisch aller Art oder sciallatielli (handgemachte Pasta) verwöhnen. Hinter der Piazza Navona.
- Largo Febo 6, 00186 Roma
- http://www.santaluciaristorante.it/
- +39 06 6880 2427
- info@santaluciaristorante.it
Checchino dal 1887
Restaurants- regional
Seit Joschka Fischer 2005 mit Braut Minou hier sein Hochzeitsmenü einnahm, ist die gediegene Trattoria am Monte Testaccio auch international in. Hier wird noch immer die deftige römische Küche hochgehalten. Viel gerühmter Weinkeller.
- Via Monte Testaccio 30, 00153 Roma
- http://www.checchino-dal-1887.com/
- checchino_roma@tin.it
Seit Joschka Fischer 2005 mit Braut Minou hier sein Hochzeitsmenü einnahm, ist die gediegene Trattoria am Monte Testaccio auch international in. Hier wird noch immer die deftige römische Küche hochgehalten. Viel gerühmter Weinkeller.
- Via Monte Testaccio 30, 00153 Roma
- http://www.checchino-dal-1887.com/
- checchino_roma@tin.it
Gucci
Modegeschäfte © MAIRDUMONT
Ledertaschen, Mode und Accessoires der italienischen Luxusmarke.
- Via Condotti 8, 00187 Roma
- http://www.gucci.com/
- +39 06 679 0405
© MAIRDUMONT
Ledertaschen, Mode und Accessoires der italienischen Luxusmarke.
- Via Condotti 8, 00187 Roma
- http://www.gucci.com/
- +39 06 679 0405
Fendi
Modegeschäfte © MAIRDUMONT
Die Fendi-Schwestern herrschen über ein Modeimperium mit Showroom im gläsernen Palazzo am Corso.
- Largo Carlo Goldoni 420, 00187 Roma
- http://www.fendi.com/
- +39 06 3345 0896
© MAIRDUMONT
Die Fendi-Schwestern herrschen über ein Modeimperium mit Showroom im gläsernen Palazzo am Corso.
- Largo Carlo Goldoni 420, 00187 Roma
- http://www.fendi.com/
- +39 06 3345 0896
Armani
ModegeschäfteGiorgio Armani ist nun mal einer der großen Stars der Herrenmode. Sie finden hier aber auch Klassisches für Damen.
- Via Condotti 79, 00187 Roma
- http://locations.armani.com/
- +39 06 699 1460
Giorgio Armani ist nun mal einer der großen Stars der Herrenmode. Sie finden hier aber auch Klassisches für Damen.
- Via Condotti 79, 00187 Roma
- http://locations.armani.com/
- +39 06 699 1460
Caffetteria Chiostro del Bramante
Cafés- international
© MAIRDUMONT
Hier kannst du auf der Terrasse über dem eleganten Renaissance-Innenhof von Meister Bramante Kaffee trinken, brunchen, einen Aperitif einnehmen, im Buchladen stöbern und Ausstellungen betrachten.
- Arco della Pace 5, 00186 Roma
- http://www.chiostrodelbramante.it/
- +39 06 6880 9035
- sibille@chiostrodelbramante.it
© MAIRDUMONT
Hier kannst du auf der Terrasse über dem eleganten Renaissance-Innenhof von Meister Bramante Kaffee trinken, brunchen, einen Aperitif einnehmen, im Buchladen stöbern und Ausstellungen betrachten.
- Arco della Pace 5, 00186 Roma
- http://www.chiostrodelbramante.it/
- +39 06 6880 9035
- sibille@chiostrodelbramante.it
Musei Capitolini
Museen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Raus mit den nackten Marmorgöttern
Es müssen nicht immer die Vatikanischen Museen sein! Die Kapitolinischen Museen sind kleiner, handlicher und weniger überlaufen als die päpstliche Konkurrenz. Ironischerweise wurden sie von jenem Papst Sixtus IV., der auch die Sixtinische Kapelle bauen ließ, gesponsert: Seine Heiligkeit wollte nämlich die anstößigen Statuen im Vatikan loswerden und vermachte sie 1471 der Stadt – Weltpremiere für ein städtisches Museum. Fünf Highlights darf man auf keinen Fall verpassen: Der ausgestreckte Riesenfinger aus Marmor von Kaiser Konstantin zeigt nicht etwa den antiken Stinkefinger, sondern ist ein Symbol der Macht. Die „Kapitolinische Wölfin“ residiert in der Sala della Lupa. Sie ist Roms Wappentier und Urmutter aller Römer, denn sie zog die Romgründer Remus und Romulus mit ihrer Milch auf. Das zarte römische „Taubenmosaik“, wo die Friedensvögel aus einer goldenen Wasserschale trinken, wurde in der Hadriansvilla in Tivoli gefunden (Sala delle Colombe). Wer einen gut gebauten Mann mit modellierten Muskeln sehen will, der sollte den „Sterbenden Gallier“ besuchen. Mit letzter Kraft stützt sich der Krieger auf, eines der ergreifendsten Kunstwerke überhaupt. Und nun zur berühmten Göttin der Liebe: Die „Kapitolinische Venus“, die gerade nackt dem Bade entsteigt, durfte der iranische Staatspräsident Hannan Rohani auf seinem Rombesuch nicht sehen – sie bekam ein Badetuch um, wohl, weil die hellenistische Marmorkopie einfach umwerfend schön ist. Das Prunkstück aber ist der „echte“ Kaiser Marc Aurel. Das bronzene Reiterstandbild der Antike steht seit 2005 vor schädlichen Abgasen geschützt unterm Glasdach in einem Innenhof des Palazzo dei Conservatori. Des Kaisers etwas klobige Kopie befindet sich weiterhin draußen auf dem Kapitolsplatz. Gönn dir eine Pause in der Cafeteria auf dem Dachgarten (auch für Nicht- Museumsbesucher) – der Blick über die Stadt ist toll!
- Piazza del Campidoglio 1, 00186 Roma
- http://www.museicapitolini.org/
- +39 06 0608
- info.museicapitolini@comune.roma.it
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Raus mit den nackten Marmorgöttern
Es müssen nicht immer die Vatikanischen Museen sein! Die Kapitolinischen Museen sind kleiner, handlicher und weniger überlaufen als die päpstliche Konkurrenz. Ironischerweise wurden sie von jenem Papst Sixtus IV., der auch die Sixtinische Kapelle bauen ließ, gesponsert: Seine Heiligkeit wollte nämlich die anstößigen Statuen im Vatikan loswerden und vermachte sie 1471 der Stadt – Weltpremiere für ein städtisches Museum. Fünf Highlights darf man auf keinen Fall verpassen: Der ausgestreckte Riesenfinger aus Marmor von Kaiser Konstantin zeigt nicht etwa den antiken Stinkefinger, sondern ist ein Symbol der Macht. Die „Kapitolinische Wölfin“ residiert in der Sala della Lupa. Sie ist Roms Wappentier und Urmutter aller Römer, denn sie zog die Romgründer Remus und Romulus mit ihrer Milch auf. Das zarte römische „Taubenmosaik“, wo die Friedensvögel aus einer goldenen Wasserschale trinken, wurde in der Hadriansvilla in Tivoli gefunden (Sala delle Colombe). Wer einen gut gebauten Mann mit modellierten Muskeln sehen will, der sollte den „Sterbenden Gallier“ besuchen. Mit letzter Kraft stützt sich der Krieger auf, eines der ergreifendsten Kunstwerke überhaupt. Und nun zur berühmten Göttin der Liebe: Die „Kapitolinische Venus“, die gerade nackt dem Bade entsteigt, durfte der iranische Staatspräsident Hannan Rohani auf seinem Rombesuch nicht sehen – sie bekam ein Badetuch um, wohl, weil die hellenistische Marmorkopie einfach umwerfend schön ist. Das Prunkstück aber ist der „echte“ Kaiser Marc Aurel. Das bronzene Reiterstandbild der Antike steht seit 2005 vor schädlichen Abgasen geschützt unterm Glasdach in einem Innenhof des Palazzo dei Conservatori. Des Kaisers etwas klobige Kopie befindet sich weiterhin draußen auf dem Kapitolsplatz. Gönn dir eine Pause in der Cafeteria auf dem Dachgarten (auch für Nicht- Museumsbesucher) – der Blick über die Stadt ist toll!
- Piazza del Campidoglio 1, 00186 Roma
- http://www.museicapitolini.org/
- +39 06 0608
- info.museicapitolini@comune.roma.it
Galleria Borghese
Museen © MAIRDUMONT
Wunder gibt es, aber die dauern in Rom etwas länger: Nach siebzehnjähriger Restaurierung wurde das barocke Lustschlösschen des Kardinals Scipione Borghese, der nicht nur ein Förderer des jungen Gianlorenzo Bernini, sondern einer der größten Kunstmäzene der Welt war, wieder eröffnet. Im Erdgeschoss siehst du Berninis Skulpturen "Daphne und Apoll", "David", der "Raub der Proserpina" und die strahlende Nacktheit der "Paolina Borghese", Schwester Napoleons, von Antonio Canova. Im ersten Stock hängt die berühmte Gemäldesammlung des Kardinals, darunter Werke von Lucas Cranach d. Ä., Tizian, Paul Veronese, Raffael, Peter Paul Rubens und Caravaggio.
- Piazzale del Museo Borghese 5, 00197 Roma
- http://galleriaborghese.beniculturali.it/
- +39 06 841 3979
- info@gebart.it
© MAIRDUMONT
Wunder gibt es, aber die dauern in Rom etwas länger: Nach siebzehnjähriger Restaurierung wurde das barocke Lustschlösschen des Kardinals Scipione Borghese, der nicht nur ein Förderer des jungen Gianlorenzo Bernini, sondern einer der größten Kunstmäzene der Welt war, wieder eröffnet. Im Erdgeschoss siehst du Berninis Skulpturen "Daphne und Apoll", "David", der "Raub der Proserpina" und die strahlende Nacktheit der "Paolina Borghese", Schwester Napoleons, von Antonio Canova. Im ersten Stock hängt die berühmte Gemäldesammlung des Kardinals, darunter Werke von Lucas Cranach d. Ä., Tizian, Paul Veronese, Raffael, Peter Paul Rubens und Caravaggio.
- Piazzale del Museo Borghese 5, 00197 Roma
- http://galleriaborghese.beniculturali.it/
- +39 06 841 3979
- info@gebart.it