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    Botanische Gärten & Parks

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  • Baumwollspinnerei

    Kunstgalerien
    Insider-Tipp
    Kunst und Kommerz

    Mehrere interessante Galerien haben sich auf dem Gelände des alten Industriekomplexes von 1884 angesiedelt, darunter z. B. die renommierte Galerie Eigen + Art, die Galerie Jochen Hempel und die freie Galerie der Spinnerei in Halle 14.Beim Frühjahrs- und beim Herbstrundgang zeigen an einem Wochenende alle Galerien neue Ausstellungen. Auch Künstler öffnen ihre Ateliers.

    Insider-Tipp
    Kunst und Kommerz

    Mehrere interessante Galerien haben sich auf dem Gelände des alten Industriekomplexes von 1884 angesiedelt, darunter z. B. die renommierte Galerie Eigen + Art, die Galerie Jochen Hempel und die freie Galerie der Spinnerei in Halle 14.Beim Frühjahrs- und beim Herbstrundgang zeigen an einem Wochenende alle Galerien neue Ausstellungen. Auch Künstler öffnen ihre Ateliers.


  • Johannapark

    Botanische Gärten & Parks
    • Johannapark© MAIRDUMONT

    1955 wurden verschiedene historische Gärten zu einem "Kulturpark" vereint, u.a. der Johannapark. Er wurde von Peter Joseph Lenné entworfen und bietet mit Teich, Fontäne und Brücken eine romantische Sicht hinüber zum Neuen Rathaus.

    • Friedrich-Ebert-Straße, 04275 Leipzig
    • Johannapark© MAIRDUMONT

    1955 wurden verschiedene historische Gärten zu einem "Kulturpark" vereint, u.a. der Johannapark. Er wurde von Peter Joseph Lenné entworfen und bietet mit Teich, Fontäne und Brücken eine romantische Sicht hinüber zum Neuen Rathaus.

    • Friedrich-Ebert-Straße, 04275 Leipzig

  • Clara-Zetkin-Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Animaflora PicsStock, Shutterstock

    Leipzigs Stadtpark Nummer eins: Gärten im Stil des 19.Jhs., Wald- und Auenlandschaften fügen sich hier harmonisch aneinander. Im Sommer sind die Wiesen von Studenten belagert, im Winter ist Familienrodeln angesagt. Clara Zetkin (1857-1933) war die Begründerin der sozialistischen Frauenbewegung. Unter ihrem Namen wurden 1955 verschiedene historische Gärten zu einem "Kulturpark" vereint, u.a. der Johannapark zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Marschnerstraße. Er wurde seinerzeit von Peter Joseph Lenné entworfen und bietet mit Teich, Fontäne und Brücken eine romantische Sicht hinüber zum Neuen Rathaus. Daran schließt sich bis zum Elsterflutbett der ehemalige König-Albert-Park mit Blumenrabatten und einer Parkbühne an, auf der ab und an auch Popkonzerte stattfinden. Beim Wave-Gotik-Treffen zu Pfingsten gehört die Parkbühne zu den Hauptspielorten. Jenseits des Elsterflutbetts erstreckt sich das Auenwald-Gebiet "Die Nonne" mit einem weitverzweigten Netz von Rad- und Spazierwegen. Wenn im Frühjahr der Bärlauch blüht, "duftet" es hier sehr intensiv. Der wilde Knoblauch ist als Gewürz und Gemüse auf den Speisekarten der Leipziger Restaurants angesagt.

    • © Animaflora PicsStock, Shutterstock

    Leipzigs Stadtpark Nummer eins: Gärten im Stil des 19.Jhs., Wald- und Auenlandschaften fügen sich hier harmonisch aneinander. Im Sommer sind die Wiesen von Studenten belagert, im Winter ist Familienrodeln angesagt. Clara Zetkin (1857-1933) war die Begründerin der sozialistischen Frauenbewegung. Unter ihrem Namen wurden 1955 verschiedene historische Gärten zu einem "Kulturpark" vereint, u.a. der Johannapark zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Marschnerstraße. Er wurde seinerzeit von Peter Joseph Lenné entworfen und bietet mit Teich, Fontäne und Brücken eine romantische Sicht hinüber zum Neuen Rathaus. Daran schließt sich bis zum Elsterflutbett der ehemalige König-Albert-Park mit Blumenrabatten und einer Parkbühne an, auf der ab und an auch Popkonzerte stattfinden. Beim Wave-Gotik-Treffen zu Pfingsten gehört die Parkbühne zu den Hauptspielorten. Jenseits des Elsterflutbetts erstreckt sich das Auenwald-Gebiet "Die Nonne" mit einem weitverzweigten Netz von Rad- und Spazierwegen. Wenn im Frühjahr der Bärlauch blüht, "duftet" es hier sehr intensiv. Der wilde Knoblauch ist als Gewürz und Gemüse auf den Speisekarten der Leipziger Restaurants angesagt.


  • Moritzbastei

    Clubs

    Der bekannteste Studentenclub der Stadt ist labyrinthisch im alten Gemäuer der Bastei aus dem 16.Jh. angelegt. Vom Frühstück über Lesungen, Konzerte, Kino, Poetry und Song Slam bis zur Disko am späten Abend ist hier immer was los. Kurfürst Moritz von Sachsen hatte seinerzeit Leipzigs Baumeister Hieronymus Lotter beauftragt, den Ort wehrhaft auszubauen. Später entstand auf den Grundmauern die erste Bürgerschule der Stadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg überwucherte lange dichtes Grün die Trümmer, bevor in den 1970er-Jahren die Stunde der Studenten schlug: 1974 guckten sie sich das Gelände für ihren Club aus. 1982 wurde der Gesamtbau eröffnet.

    Der bekannteste Studentenclub der Stadt ist labyrinthisch im alten Gemäuer der Bastei aus dem 16.Jh. angelegt. Vom Frühstück über Lesungen, Konzerte, Kino, Poetry und Song Slam bis zur Disko am späten Abend ist hier immer was los. Kurfürst Moritz von Sachsen hatte seinerzeit Leipzigs Baumeister Hieronymus Lotter beauftragt, den Ort wehrhaft auszubauen. Später entstand auf den Grundmauern die erste Bürgerschule der Stadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg überwucherte lange dichtes Grün die Trümmer, bevor in den 1970er-Jahren die Stunde der Studenten schlug: 1974 guckten sie sich das Gelände für ihren Club aus. 1982 wurde der Gesamtbau eröffnet.


  • Gewandhaus

    Theater
    • Gewandhaus© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Opernarien im Park

    Mit 185 Mitgliedern gilt das Gewandhausorchester als das weltweit größte Ensemble mit Berufsmusikern. Die opulente Ausstattung ist zum einen der Geschichte des Traditionshauses geschuldet, zum anderen aber auch dem doppelten Einsatz in Oper und Gewandhaus sowie bei Chorkonzerten mit den Thomanern, bei Festivals und Kammerkonzerten in der ganzen Stadt. Das Gewandhaus blickt auf einer Reihe erstklassiger Kapellmeister zurück, von Felix Mendelssohn Bartholdy und Wilhelm Furtwängler über Kurt Masur und Herbert Blomstedt bis zu Riccardo Chailly. Derzeit wird das Orchester von Andris Nelsons geleitet. Im Sommer finden sich die Leipziger zu Tausenden für die Open-Air-Konzerte Klassik airleben im Rosental ein. Auch das renommierte MDR-Symphonieorchester spielt im Gewandhaus.

    • Gewandhaus© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Opernarien im Park

    Mit 185 Mitgliedern gilt das Gewandhausorchester als das weltweit größte Ensemble mit Berufsmusikern. Die opulente Ausstattung ist zum einen der Geschichte des Traditionshauses geschuldet, zum anderen aber auch dem doppelten Einsatz in Oper und Gewandhaus sowie bei Chorkonzerten mit den Thomanern, bei Festivals und Kammerkonzerten in der ganzen Stadt. Das Gewandhaus blickt auf einer Reihe erstklassiger Kapellmeister zurück, von Felix Mendelssohn Bartholdy und Wilhelm Furtwängler über Kurt Masur und Herbert Blomstedt bis zu Riccardo Chailly. Derzeit wird das Orchester von Andris Nelsons geleitet. Im Sommer finden sich die Leipziger zu Tausenden für die Open-Air-Konzerte Klassik airleben im Rosental ein. Auch das renommierte MDR-Symphonieorchester spielt im Gewandhaus.


  • Kunsthofpassage

    Kaufhäuser
    • Kunsthofpassage© Ernst Wrba, DuMont Reisebildportal
    • Kunsthofpassage© Ernst Wrba, DuMont Reisebildportal

    Hier findet man Mode, Schmuck, Trödel, Bücher, Papeterie, Accessoires, Blumen in einem Dutzend origineller Läden mit Neustadtflair. Pausieren kann man beim Tee auf orientalischen Kissen im Feng-Shui-Haus.

    • Kunsthofpassage© Ernst Wrba, DuMont Reisebildportal
    • Kunsthofpassage© Ernst Wrba, DuMont Reisebildportal

    Hier findet man Mode, Schmuck, Trödel, Bücher, Papeterie, Accessoires, Blumen in einem Dutzend origineller Läden mit Neustadtflair. Pausieren kann man beim Tee auf orientalischen Kissen im Feng-Shui-Haus.


  • Domberg

    Touristenattraktionen
    • © ArTono, Shutterstock

    Beeindruckendes Ensemble aus Dom und Severikirche, zu dem vom Domplatz eine Freitreppe mit 70 Stufen führt. Die Glocke Gloriosa aus dem 15.Jh., die im Dom hängt, gehört zu den größten frei schwingenden Glocken der Welt. Nur wenige Male im Jahr wird sie zu besonderen Anlässen geläutet.

    • © ArTono, Shutterstock

    Beeindruckendes Ensemble aus Dom und Severikirche, zu dem vom Domplatz eine Freitreppe mit 70 Stufen führt. Die Glocke Gloriosa aus dem 15.Jh., die im Dom hängt, gehört zu den größten frei schwingenden Glocken der Welt. Nur wenige Male im Jahr wird sie zu besonderen Anlässen geläutet.


  • Park an der Ilm

    Botanische Gärten & Parks
    • © BAHDANOVICH ALENA, Shutterstock

    Beiderseits des Flüsschens Ilm zieht sich ein großer Landschaftspark hin. Goethe und Herzog Carl August waren an der Gestaltung maßgeblich beteiligt.

    • © BAHDANOVICH ALENA, Shutterstock

    Beiderseits des Flüsschens Ilm zieht sich ein großer Landschaftspark hin. Goethe und Herzog Carl August waren an der Gestaltung maßgeblich beteiligt.


  • Haus am Horn

    Architektonische Highlights
    • © drieshondebrinkfoto, Shutterstock

    Bauhausdirektor Walter Gropius plante Anfang der Zwanzigerjahre des 20.Jhs. eine Siedlung, doch konnte das Projekt nicht realisiert werden. Nur das "Haus am Horn", vom Bauhausmitarbeiter Georg Muche entworfen, entstand 1923 als Musterwohnhaus.

    • © drieshondebrinkfoto, Shutterstock

    Bauhausdirektor Walter Gropius plante Anfang der Zwanzigerjahre des 20.Jhs. eine Siedlung, doch konnte das Projekt nicht realisiert werden. Nur das "Haus am Horn", vom Bauhausmitarbeiter Georg Muche entworfen, entstand 1923 als Musterwohnhaus.


  • Museumsinsel

    Touristenattraktionen
    • Museumsinsel© MAIRDUMONT

    Das Ensemble aus fünf Museen birgt Kunstschätze, wie sie weltweit nur der Louvre in Paris oder die Petersburger Eremitage zu bieten haben. Die Idee zu einem Zentrum der Kunst und Geschichte hatte Kronprinz Friedrich Wilhelm.

    • Museumsinsel© MAIRDUMONT

    Das Ensemble aus fünf Museen birgt Kunstschätze, wie sie weltweit nur der Louvre in Paris oder die Petersburger Eremitage zu bieten haben. Die Idee zu einem Zentrum der Kunst und Geschichte hatte Kronprinz Friedrich Wilhelm.


  • Park Babelsberg

    Botanische Gärten & Parks
    • Park Babelsberg© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Baden vor Welterbekulisse

    Die unterschätzte Perle der Potsdamer Parklandschaften wurde ab 1833 von Peter Joseph Lenné und Fürst Hermann von Pückler-Muskau und damit gleich von zwei Gestaltungsstars ihrer Zeit geprägt. Rund um das Schloss glänzen gepflegte Rabatten. Wer auf angelegten Wegen weiter Richtung Süden streift, hat es mit mehr Wildwuchs und Steigung, dafür aber mit wunderbarer Aussicht auf die Glienicker Brücke, Schloss Sacrow sowie die Potsdamer Skyline zu tun. Für ein wenig Abkühlung im Sommer sorgt das frisch sanierte Stadtbad Park Babelsberg, das neben einem Sandstrand und Strandkörben auch eine Wasserrutsche und Beachvolleyball-Felder bietet.

    • Park Babelsberg© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Baden vor Welterbekulisse

    Die unterschätzte Perle der Potsdamer Parklandschaften wurde ab 1833 von Peter Joseph Lenné und Fürst Hermann von Pückler-Muskau und damit gleich von zwei Gestaltungsstars ihrer Zeit geprägt. Rund um das Schloss glänzen gepflegte Rabatten. Wer auf angelegten Wegen weiter Richtung Süden streift, hat es mit mehr Wildwuchs und Steigung, dafür aber mit wunderbarer Aussicht auf die Glienicker Brücke, Schloss Sacrow sowie die Potsdamer Skyline zu tun. Für ein wenig Abkühlung im Sommer sorgt das frisch sanierte Stadtbad Park Babelsberg, das neben einem Sandstrand und Strandkörben auch eine Wasserrutsche und Beachvolleyball-Felder bietet.


  • Mädler-Passage

    Architektonische Highlights
    • Mädler-Passage© MAIRDUMONT

    Weltstädtisches Flair wie keine andere Verkaufsmeile der Stadt strahlt die elegante Mädlerpassage aus. Kofferfabrikant Anton Mädler ließ den lichten Durchgang 1912 nach dem Vorbild der Mailänder Galleria Vittorio Emanuele II bauen. Die Geschichte des Hauses lässt sich am Portal Grimmaische Straße ablesen: Die Sandsteinfiguren mit Vase und Weintrauben erinnern daran, dass der Bau einst als Weinkeller und Porzellanmessehaus genutzt wurde. Der Messepalast ersetzte seinerzeit Auerbachs Hof aus dem 16.Jh. Auerbachs Keller zieht viele Schaulustige an. Die Grimmaische Straße mausert sich zur beliebten Einkaufsstraße. Blickfang am Haus Nr. 17 ist der Fürstenhauserker, der allerdings nur noch als Kopie erhalten ist. Ein Durchgang führt von der Mädler- in die Messehofpassagw: moderne Passagenarchitektur vom Feinsten (Achitekten: Weis & Volkmann, Leipzig). Von der nüchternen 1950er-Jahre-Anmutung des ehemaligen Messehofs blieb nach der Sanierung 2006 nur die Pilzsäule aus Marmor übrig. Neu ist ihr Lichtspiel in wechselnden Farben, eine Einstimmung auf die von Tageslicht durchflutete, überdachte Shoppingmeile zum Neumarkt. Wer stilvolle Mode liebt und schöne Wohnaccessoirs, fühlt sich hier gleich wohl.

    • Mädler-Passage© MAIRDUMONT

    Weltstädtisches Flair wie keine andere Verkaufsmeile der Stadt strahlt die elegante Mädlerpassage aus. Kofferfabrikant Anton Mädler ließ den lichten Durchgang 1912 nach dem Vorbild der Mailänder Galleria Vittorio Emanuele II bauen. Die Geschichte des Hauses lässt sich am Portal Grimmaische Straße ablesen: Die Sandsteinfiguren mit Vase und Weintrauben erinnern daran, dass der Bau einst als Weinkeller und Porzellanmessehaus genutzt wurde. Der Messepalast ersetzte seinerzeit Auerbachs Hof aus dem 16.Jh. Auerbachs Keller zieht viele Schaulustige an. Die Grimmaische Straße mausert sich zur beliebten Einkaufsstraße. Blickfang am Haus Nr. 17 ist der Fürstenhauserker, der allerdings nur noch als Kopie erhalten ist. Ein Durchgang führt von der Mädler- in die Messehofpassagw: moderne Passagenarchitektur vom Feinsten (Achitekten: Weis & Volkmann, Leipzig). Von der nüchternen 1950er-Jahre-Anmutung des ehemaligen Messehofs blieb nach der Sanierung 2006 nur die Pilzsäule aus Marmor übrig. Neu ist ihr Lichtspiel in wechselnden Farben, eine Einstimmung auf die von Tageslicht durchflutete, überdachte Shoppingmeile zum Neumarkt. Wer stilvolle Mode liebt und schöne Wohnaccessoirs, fühlt sich hier gleich wohl.


  • Neues Palais

    Architektonische Highlights
    • Neues Palais© Glow Images

    Das größte Bauwerk (1763-69) des 18.Jhs. im Park von Sanssouci besitzt mehr als zweihundert Räume. 428 Götter und Halbgötter, an denen zwölf Bildhauer und mehrere Dutzend Steinmetze sechs Jahre lang meißelten, zieren die Fassade. Unzählige Schnecken und Muscheln schmücken mit über 20.000 Mineralien und Versteinerungen den als Grotte gestalteten Gartensaal. Er gehört zu den etwa 60 zu besichtigenden Räumen, die mit Möbeln, Porzellan und Kunsthandwerk ausgestattet sind. Die etwa 300 Gemälde im Neuen Palais haben vornehmlich italienische, niederländische und französische Künstler geschaffen. Hauptsaal des Schlosses war der Marmorsaal im Obergeschoss, gestaltet von Gontard. Die in Form und Gestalt französischen Spiegelgalerien ähnelnde Marmorgalerie im Erdgeschoss diente als Speisesaal. Im Südflügel ist die Wohnung von Friedrich II. zu besichtigen. Gewohnt hat der König jedoch kaum in dem Schloss, später wurde es meist als Gästewohnung und für Festlichkeiten genutzt. Erst Kaiser Wilhelm I. wählte es wieder als einen bevorzugten Aufenthaltsort. Das Schlosstheater (1748) nimmt das gesamte erste und zweite Obergeschoss des südlichen Hauptflügels ein. Das wiederhergestellte Heckentheater bietet mit seinem amphitheatralisch ansteigenden Zuschauerraum Platz für 210 Personen. Es war nach 1763 angelegt worden, fand aber ab Mitte des 19.Jhs. keine Beachtung mehr. Um das Neue Palais solltest du einmal herumgehen, weil sich der Blick auf die Communs (1766-69) lohnt. In den beiden gewaltigen Bauten gegenüber der Ehrenhofseite befanden sich früher Küchen, Wirtschaftsräume und Dienstwohnungen. In den Antikentempel (1768) nördlich vom Neuen Palais, eine verkleinerte Nachbildung des Pantheons in Rom, luden die Könige bis 1830 zur Besichtigung ihrer Antikensammlung ein. Nachdem die jedoch ins Neue Museum nach Berlin gekommen war, wurde der Tempel Ruhestätte einiger Hohenzollern. So liegen hier die erste Gemahlin von Wilhelm II., Kaiserin Augusta Viktoria (verstorben 1921), und seine zweite Frau Hermine (verstorben 1947).

    • Neues Palais© Glow Images

    Das größte Bauwerk (1763-69) des 18.Jhs. im Park von Sanssouci besitzt mehr als zweihundert Räume. 428 Götter und Halbgötter, an denen zwölf Bildhauer und mehrere Dutzend Steinmetze sechs Jahre lang meißelten, zieren die Fassade. Unzählige Schnecken und Muscheln schmücken mit über 20.000 Mineralien und Versteinerungen den als Grotte gestalteten Gartensaal. Er gehört zu den etwa 60 zu besichtigenden Räumen, die mit Möbeln, Porzellan und Kunsthandwerk ausgestattet sind. Die etwa 300 Gemälde im Neuen Palais haben vornehmlich italienische, niederländische und französische Künstler geschaffen. Hauptsaal des Schlosses war der Marmorsaal im Obergeschoss, gestaltet von Gontard. Die in Form und Gestalt französischen Spiegelgalerien ähnelnde Marmorgalerie im Erdgeschoss diente als Speisesaal. Im Südflügel ist die Wohnung von Friedrich II. zu besichtigen. Gewohnt hat der König jedoch kaum in dem Schloss, später wurde es meist als Gästewohnung und für Festlichkeiten genutzt. Erst Kaiser Wilhelm I. wählte es wieder als einen bevorzugten Aufenthaltsort. Das Schlosstheater (1748) nimmt das gesamte erste und zweite Obergeschoss des südlichen Hauptflügels ein. Das wiederhergestellte Heckentheater bietet mit seinem amphitheatralisch ansteigenden Zuschauerraum Platz für 210 Personen. Es war nach 1763 angelegt worden, fand aber ab Mitte des 19.Jhs. keine Beachtung mehr. Um das Neue Palais solltest du einmal herumgehen, weil sich der Blick auf die Communs (1766-69) lohnt. In den beiden gewaltigen Bauten gegenüber der Ehrenhofseite befanden sich früher Küchen, Wirtschaftsräume und Dienstwohnungen. In den Antikentempel (1768) nördlich vom Neuen Palais, eine verkleinerte Nachbildung des Pantheons in Rom, luden die Könige bis 1830 zur Besichtigung ihrer Antikensammlung ein. Nachdem die jedoch ins Neue Museum nach Berlin gekommen war, wurde der Tempel Ruhestätte einiger Hohenzollern. So liegen hier die erste Gemahlin von Wilhelm II., Kaiserin Augusta Viktoria (verstorben 1921), und seine zweite Frau Hermine (verstorben 1947).


  • Schlosspark Belvedere

    Botanische Gärten & Parks
    • © IURII BURIAK, Shutterstock

    Der Park im englischen Landschaftsstil wurde von Hermann Fürst von Pückler-Muskau gestaltet. Im Park befinden sich die Orangerie und der Rote Turm, der bis 1820 im Garten des Wittumspalais stand und als Teesalon diente.

    • © IURII BURIAK, Shutterstock

    Der Park im englischen Landschaftsstil wurde von Hermann Fürst von Pückler-Muskau gestaltet. Im Park befinden sich die Orangerie und der Rote Turm, der bis 1820 im Garten des Wittumspalais stand und als Teesalon diente.


  • Park Sanssouci

    Botanische Gärten & Parks
    • Park Sanssouci© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Einmal alles

    Ein wenig Zeit und gutes Schuhwerk sind mitzubringen, um dem Gesamtkunstwerk Park Sanssouci gerecht zu werden. Es gilt schließlich, Gartenbaukunst und Architekturfinesse aus 250 Jahren auf 300 Hektar Parkfläche rund um die über 2 km lange Ost-West-Achse zu erkunden. Fast 60 Gärtnerinnen und Gärtner sind nötig, um die grüne Pracht in Schuss zu halten. Zum Ensemble gehören, natürlich, das weltberühmte, namensgebende Schloss Sanssouci sowie das pompöse Neue Palais. Der Clou ist aber, dass sich hinter jeder Wegbiegung noch ein Belvedere oder andere bezaubernde Bauten wie eine Orangerie oder ein Teehaus verstecken, dafür allein nähme man andernorts weite Anreisen in Kauf. Weil die Anlage schon ein paar Jahre auf dem Buckelt hat, wird aktuell überall saniert. Den besten Überblick fürs kleinste Geld erhältst du mit dem Ticket Sanssouci+. Es gewährt einen Tag lang Zugang zu diversen Potsdamer Häusern, die zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg gehören. Da für jede der im Park verteilten Sehenswürdigkeiten ein Extra-Eintritt fällig wird, lohnt sich das schnell.

    • Park Sanssouci© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Einmal alles

    Ein wenig Zeit und gutes Schuhwerk sind mitzubringen, um dem Gesamtkunstwerk Park Sanssouci gerecht zu werden. Es gilt schließlich, Gartenbaukunst und Architekturfinesse aus 250 Jahren auf 300 Hektar Parkfläche rund um die über 2 km lange Ost-West-Achse zu erkunden. Fast 60 Gärtnerinnen und Gärtner sind nötig, um die grüne Pracht in Schuss zu halten. Zum Ensemble gehören, natürlich, das weltberühmte, namensgebende Schloss Sanssouci sowie das pompöse Neue Palais. Der Clou ist aber, dass sich hinter jeder Wegbiegung noch ein Belvedere oder andere bezaubernde Bauten wie eine Orangerie oder ein Teehaus verstecken, dafür allein nähme man andernorts weite Anreisen in Kauf. Weil die Anlage schon ein paar Jahre auf dem Buckelt hat, wird aktuell überall saniert. Den besten Überblick fürs kleinste Geld erhältst du mit dem Ticket Sanssouci+. Es gewährt einen Tag lang Zugang zu diversen Potsdamer Häusern, die zur Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg gehören. Da für jede der im Park verteilten Sehenswürdigkeiten ein Extra-Eintritt fällig wird, lohnt sich das schnell.


  • Semperoper

    Architektonische Highlights
    • Semperoper© MAIRDUMONT
    • Semperoper© MAIRDUMONT

    Nachdem das erste Opernhaus 1869 abgebrannt war, entstand 1871-78, an gleicher Stelle und wieder entworfen von Gottfried Semper, das zweite Königliche Hoftheater im Stil der italienischen Hochrenaissance. Nach der Zerstörung am 13.Februar 1945 und der Fassadensicherung bis 1956 entschied man sich für einen weitgehend originalgetreuen Wiederaufbau. Am 13.Februar 1985, dem 40.Jahrestag ihrer Zerstörung, wurde die Semperoper wieder eröffnet. Sehenswert sind die meisterhaften Marmorimitationen in den Vestibülen, die Bilder des Deckenplafonds im Zuschauersaal und die doppelfenstrige Uhr über der Bühne.

    • Semperoper© MAIRDUMONT
    • Semperoper© MAIRDUMONT

    Nachdem das erste Opernhaus 1869 abgebrannt war, entstand 1871-78, an gleicher Stelle und wieder entworfen von Gottfried Semper, das zweite Königliche Hoftheater im Stil der italienischen Hochrenaissance. Nach der Zerstörung am 13.Februar 1945 und der Fassadensicherung bis 1956 entschied man sich für einen weitgehend originalgetreuen Wiederaufbau. Am 13.Februar 1985, dem 40.Jahrestag ihrer Zerstörung, wurde die Semperoper wieder eröffnet. Sehenswert sind die meisterhaften Marmorimitationen in den Vestibülen, die Bilder des Deckenplafonds im Zuschauersaal und die doppelfenstrige Uhr über der Bühne.


  • Schloss Rheinsberg

    Architektonische Highlights
    • Schloss Rheinsberg© MAIRDUMONT

    Mit seiner Liebesgeschichte "Rheinsberg - Ein Bilderbuch für Verliebte" machte Kurt Tucholsky die märkische Kleinstadt am Grienericksee zum Wallfahrtsort. Wie einst das Berliner Pärchen Claire und Wölfchen wollen die Gäste "eine Reihe leuchtender Tage" erleben. Im Schloss sind Räume aus der Zeit von Kronprinz Friedrich original erhalten, der 1740 als König Friedrich II. (der Große) den Thron bestieg. In einem Seitenflügel liegt das Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum, das auch ein Forum für zeitgenössische Kunst ist. Ein Schmuckstück wurde das zum Hotel Der Seehof umgebaute Ackerbürgerhaus von 1750.Die gute Küche genießen Gäste am Kaminfeuer, im Wintergarten oder wie die Ritter im uralten Eiskeller.

    • Schloss Rheinsberg© MAIRDUMONT

    Mit seiner Liebesgeschichte "Rheinsberg - Ein Bilderbuch für Verliebte" machte Kurt Tucholsky die märkische Kleinstadt am Grienericksee zum Wallfahrtsort. Wie einst das Berliner Pärchen Claire und Wölfchen wollen die Gäste "eine Reihe leuchtender Tage" erleben. Im Schloss sind Räume aus der Zeit von Kronprinz Friedrich original erhalten, der 1740 als König Friedrich II. (der Große) den Thron bestieg. In einem Seitenflügel liegt das Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum, das auch ein Forum für zeitgenössische Kunst ist. Ein Schmuckstück wurde das zum Hotel Der Seehof umgebaute Ackerbürgerhaus von 1750.Die gute Küche genießen Gäste am Kaminfeuer, im Wintergarten oder wie die Ritter im uralten Eiskeller.


  • Völkerschlachtdenkmal

    Touristenattraktionen
    • Völkerschlachtdenkmal© Marc-Oliver Schulz, DuMont Reisebildportal

    Fast 1 Mio. Besucher zieht der riesige Denkmalsbau Jahr für Jahr an. Er wurde 1913 eingeweiht - 100 Jahre, nachdem die europäischen Verbündeten in der Völkerschlacht bei Leipzig Napoleon und seine Truppen in die Flucht geschlagen hatten. Die Feierlichkeiten im Oktober 1913 waren ein nationales Ereignis. Der Kaiser reiste an, deutsche Fürsten und Vertreter der Herrscherhäuser Schwedens, Russlands und Österreichs. Randnotiz: Die Sachsen gehörten 1813 zu den Verlierern, sie schlugen sich nämlich für den französischen Despoten. Im Denkmal dokumentiert eine Ausstellung die Baugeschichte. In der Krypta halten 16 steinerne Krieger Totenwache. Die kolossalen allegorischen Figuren in der Ruhmeshalle (Tapferkeit, Glaubensstärke, Opferfreude und Volkskraft) ragen 10 m in die Höhe. Dagegen muten die 324 fast lebensgroßen Reiterfiguren in der Kuppelhalle geradezu winzig an. Die gute Akustik kommt bei einer Aufführung des Völkerschlachtdenkmal-Chores zur Geltung. Beeindruckend ist der Blick von der 91 m hohen Aussichtsplattform. Wem der Aufstieg über die 364 Stufen zu anstrengend ist, kann auch den Lift von der Krypta zum ersten Außenrundgang nehmen. Im Forum 1813 am Fuß des Denkmals ist eines der Schlachtfelder rund um Leipzig nachgestellt. 3500 Zinnfiguren zeigen auf einer 18 m2 großen Fläche den Kampf um das Dorf Probstheida, dessen Ausgang Napoleons Herrschaft in Europa brechen sollte. Außerdem sind 350 Originalexponate von Uniformen bis zu Münzen zu sehen.

    • Völkerschlachtdenkmal© Marc-Oliver Schulz, DuMont Reisebildportal

    Fast 1 Mio. Besucher zieht der riesige Denkmalsbau Jahr für Jahr an. Er wurde 1913 eingeweiht - 100 Jahre, nachdem die europäischen Verbündeten in der Völkerschlacht bei Leipzig Napoleon und seine Truppen in die Flucht geschlagen hatten. Die Feierlichkeiten im Oktober 1913 waren ein nationales Ereignis. Der Kaiser reiste an, deutsche Fürsten und Vertreter der Herrscherhäuser Schwedens, Russlands und Österreichs. Randnotiz: Die Sachsen gehörten 1813 zu den Verlierern, sie schlugen sich nämlich für den französischen Despoten. Im Denkmal dokumentiert eine Ausstellung die Baugeschichte. In der Krypta halten 16 steinerne Krieger Totenwache. Die kolossalen allegorischen Figuren in der Ruhmeshalle (Tapferkeit, Glaubensstärke, Opferfreude und Volkskraft) ragen 10 m in die Höhe. Dagegen muten die 324 fast lebensgroßen Reiterfiguren in der Kuppelhalle geradezu winzig an. Die gute Akustik kommt bei einer Aufführung des Völkerschlachtdenkmal-Chores zur Geltung. Beeindruckend ist der Blick von der 91 m hohen Aussichtsplattform. Wem der Aufstieg über die 364 Stufen zu anstrengend ist, kann auch den Lift von der Krypta zum ersten Außenrundgang nehmen. Im Forum 1813 am Fuß des Denkmals ist eines der Schlachtfelder rund um Leipzig nachgestellt. 3500 Zinnfiguren zeigen auf einer 18 m2 großen Fläche den Kampf um das Dorf Probstheida, dessen Ausgang Napoleons Herrschaft in Europa brechen sollte. Außerdem sind 350 Originalexponate von Uniformen bis zu Münzen zu sehen.


  • Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek

    Architektonische Highlights
    • © Christian Seeling, Thinkstock

    Im festlichen Rokokosaal der kulturgeschichtlichen Forschungsstätte von internationalem Rang erhält der Besucher in wechselnden Ausstellungen Einblicke in den etwa eine Mio. Bücher umfassenden Bestand. Die v.a. auf Betreiben von Herzogin Anna Amalia zu Bedeutung gelangte Bibliothek stand 38 Jahre unter der Oberaufsicht von Goethe. Das historische Bibliotheksgebäude ist durch zwei unter dem Platz der Demokratie entstandenen Tiefenmagazine mit dem Roten und Gelbem Schloss sowie der Neuen Wache verbunden, die mit dem in den Innenhof gesetzten Bücherkubus ein modernes Studienzentrum bilden. Bis zu dessen Fertigstellung Anfang 2005 waren nur etwa 20% der Bücher im Hauptgebäude untergebracht, der Rest in über die Stadt verteilten Magazinen. Schlagzeilen lieferte die Bibliothek durch den verheerenden Großbrand am Abend des 2.Septembers 2004, bei dem die Flammen rund 50.000 kulturgeschichtlich einmalige Bücher für immer vernichteten. Seit Ende 2007 steht das aufwändig restaurierte historische Gebäude den Besuchern wieder offen.

    • © Christian Seeling, Thinkstock

    Im festlichen Rokokosaal der kulturgeschichtlichen Forschungsstätte von internationalem Rang erhält der Besucher in wechselnden Ausstellungen Einblicke in den etwa eine Mio. Bücher umfassenden Bestand. Die v.a. auf Betreiben von Herzogin Anna Amalia zu Bedeutung gelangte Bibliothek stand 38 Jahre unter der Oberaufsicht von Goethe. Das historische Bibliotheksgebäude ist durch zwei unter dem Platz der Demokratie entstandenen Tiefenmagazine mit dem Roten und Gelbem Schloss sowie der Neuen Wache verbunden, die mit dem in den Innenhof gesetzten Bücherkubus ein modernes Studienzentrum bilden. Bis zu dessen Fertigstellung Anfang 2005 waren nur etwa 20% der Bücher im Hauptgebäude untergebracht, der Rest in über die Stadt verteilten Magazinen. Schlagzeilen lieferte die Bibliothek durch den verheerenden Großbrand am Abend des 2.Septembers 2004, bei dem die Flammen rund 50.000 kulturgeschichtlich einmalige Bücher für immer vernichteten. Seit Ende 2007 steht das aufwändig restaurierte historische Gebäude den Besuchern wieder offen.


  • Zoo Leipzig

    Zoologische Gärten
    • © CDuschinger, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Fußballstars hautnah

    Hast du schon einmal Elefanten beim Tauchen beobachtet? Die Unterwasserscheibe im Elefantentempel des Leipziger Zoos macht’s möglich. Mitten in der City erlebst du ferne Kontinente mit ihren exotischen Bewohnern: Du durchstreifst die Kiwara-Savanne mit Zebras, Antilopen und Giraffen, die Menschenaffenanlage „Pongoland“, Asien mit dem Elefantentempel, die Tigertaiga oder die Lippenbärenschlucht. Für Kids gibt es Klettergelegenheiten, Spielplätze und zwei Streichelzooareale. In der charmanten Anlage aus dem 19.Jh. finden mehr als 620 Arten Platz. Im Gondwanaland, einer überdachten Tropenhalle mit verschlungenen Dschungelpfaden und einem Baumwipfelpfad, leben Exoten wie der Schabrackentapir und ein Komodowaran. Hier ist es schwül – schließ Mantel und Pullover deshalb in den Fächern gleich hinter dem Eingang zum Gondwanaland ein. Entspannt erlebst du die Tierwelt bei einer Bootsfahrt auf dem Urwaldfluss, während zu beiden Seiten die Entstehungsgeschichte der Welt im Zeitraffer an dir vorbeizieht. Die günstigere Abendkarte gibt es ab 3 Stunden vor Schließung.

    • © CDuschinger, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Fußballstars hautnah

    Hast du schon einmal Elefanten beim Tauchen beobachtet? Die Unterwasserscheibe im Elefantentempel des Leipziger Zoos macht’s möglich. Mitten in der City erlebst du ferne Kontinente mit ihren exotischen Bewohnern: Du durchstreifst die Kiwara-Savanne mit Zebras, Antilopen und Giraffen, die Menschenaffenanlage „Pongoland“, Asien mit dem Elefantentempel, die Tigertaiga oder die Lippenbärenschlucht. Für Kids gibt es Klettergelegenheiten, Spielplätze und zwei Streichelzooareale. In der charmanten Anlage aus dem 19.Jh. finden mehr als 620 Arten Platz. Im Gondwanaland, einer überdachten Tropenhalle mit verschlungenen Dschungelpfaden und einem Baumwipfelpfad, leben Exoten wie der Schabrackentapir und ein Komodowaran. Hier ist es schwül – schließ Mantel und Pullover deshalb in den Fächern gleich hinter dem Eingang zum Gondwanaland ein. Entspannt erlebst du die Tierwelt bei einer Bootsfahrt auf dem Urwaldfluss, während zu beiden Seiten die Entstehungsgeschichte der Welt im Zeitraffer an dir vorbeizieht. Die günstigere Abendkarte gibt es ab 3 Stunden vor Schließung.


  • Historischer Friedhof

    Touristenattraktionen
    • © motorolka, Thinkstock

    Der Friedhof ist eine der bedeutendsten Begräbnisstätten in Deutschland, denn hier ruhen zahlreiche Persönlichkeiten der deutschen Geistes- und Kunstgeschichte. 1818 als Neuer Friedhof vor dem Frauentor eröffnet, wurde er nach und nach zum Hauptfriedhof erweitert, der älteste Teil wird jedoch bis heute His-torischer Friedhof genannt. Gleich links neben dem Eingang erinnert die Gedächtnishalle an die im Ersten Weltkrieg Gefallenen. Eine Lindenallee führt zur Fürstengruft, in der die Sarkophage Goethes und Schillers neben den Särgen der Fürstenfamilie stehen. Angrenzend liegt die Russischorthodoxe Kapelle, hier ist Großherzogin Maria Pawlowna in heimatlicher, russischer Erde begraben. An der westlichen Mauer befindet sich die Grabstätte der Familie Goethe. Goethes Wegbegleiterin Charlotte von Stein ruht hier ebenso wie der Baumeister Clemens Wenzeslaus Coudray. Links neben der Fürstengruft findest du das Grab von Johann Peter Eckermann, dem langjährigen Vertrauten und Mitarbeiter Goethes.

    • © motorolka, Thinkstock

    Der Friedhof ist eine der bedeutendsten Begräbnisstätten in Deutschland, denn hier ruhen zahlreiche Persönlichkeiten der deutschen Geistes- und Kunstgeschichte. 1818 als Neuer Friedhof vor dem Frauentor eröffnet, wurde er nach und nach zum Hauptfriedhof erweitert, der älteste Teil wird jedoch bis heute His-torischer Friedhof genannt. Gleich links neben dem Eingang erinnert die Gedächtnishalle an die im Ersten Weltkrieg Gefallenen. Eine Lindenallee führt zur Fürstengruft, in der die Sarkophage Goethes und Schillers neben den Särgen der Fürstenfamilie stehen. Angrenzend liegt die Russischorthodoxe Kapelle, hier ist Großherzogin Maria Pawlowna in heimatlicher, russischer Erde begraben. An der westlichen Mauer befindet sich die Grabstätte der Familie Goethe. Goethes Wegbegleiterin Charlotte von Stein ruht hier ebenso wie der Baumeister Clemens Wenzeslaus Coudray. Links neben der Fürstengruft findest du das Grab von Johann Peter Eckermann, dem langjährigen Vertrauten und Mitarbeiter Goethes.


  • Holländisches Viertel

    Geographical
    • Holländisches Viertel© MAIRDUMONT

    Ein holländisches Idyll mitten in Potsdam, salopp auch "Klein-Amsterdam" genannt. 1734 wurde das Architektur-Ensemble für holländische Kolonisten begonnen, 1742 war es fertig. Insgesamt entstanden in vier Karrees unter Leitung des Holländers Johann Boumann 59 Giebel- und 75 Traufenhäuser mit hübschen Vorgärten. Nach Holländern braucht man nicht Ausschau zu halten, denn der letzte verschwand schon 1928.An dessen Heimat erinnert auch die ebenfalls aus rotem Backstein errichtete westliche Häuserfront der nahen Straße Am Bassin, die rund 40 Jahre nach "Klein-Amsterdam" entstand.

    • Holländisches Viertel© MAIRDUMONT

    Ein holländisches Idyll mitten in Potsdam, salopp auch "Klein-Amsterdam" genannt. 1734 wurde das Architektur-Ensemble für holländische Kolonisten begonnen, 1742 war es fertig. Insgesamt entstanden in vier Karrees unter Leitung des Holländers Johann Boumann 59 Giebel- und 75 Traufenhäuser mit hübschen Vorgärten. Nach Holländern braucht man nicht Ausschau zu halten, denn der letzte verschwand schon 1928.An dessen Heimat erinnert auch die ebenfalls aus rotem Backstein errichtete westliche Häuserfront der nahen Straße Am Bassin, die rund 40 Jahre nach "Klein-Amsterdam" entstand.


  • Frauenkirche

    Architektonische Highlights
    • Frauenkirche© Ernst Wrba
    • Frauenkirche© Ernst Wrba

    Das beeindruckende protestantische Gotteshaus entstand 1726-43 nach Plänen von Ratszimmermeister George Bähr, der sich von den Kuppeln italienischer Kirchen hatte inspirieren lassen. Weder der Architekt noch August der Starke, der den Kirchenbau trotz seines Übertritts zum Katholizismus unterstützte, erlebten ihre Fertigstellung. Die riesige Kuppel, die "Steinerne Glocke", widerstand dem Bombardement der Preußen im Siebenjährigen Krieg. Auch die Bombennacht des 13.Februar 1945 hatte sie zunächst, obwohl ausgebrannt, überstanden. Am Vormittag des 15.Februar jedoch gaben die ausgeglühten Pfeiler nach, und die Kirche sank in sich zusammen. Nach dem Krieg avancierte die Ruine zum Mahnmal gegen den Krieg, in den 1980er-Jahren zum Symbol der DDR-Friedensbewegung. 1993 begann mit der Bergung und Inventarisierung der noch verwendbaren Steine der Wiederaufbau, am 30.Oktober 2005 erfolgte die festliche Weihe der Frauenkirche. Das lichtdurchflutete Kircheninnere in der Form eines Zentralraumes mit fünf Emporen und Platz für 1800 Menschen empfängt den Besucher in barocker Pracht. Der Altar von Johann Christian Feige konnte unter Verwendung erhaltener Teile wieder hergestellt werden. Auch der Orgelprospekt wurde rekonstruiert, die Orgel im Geiste Silbermanns von der Straßburger Firma Kern gebaut. Das beschädigte Original-Kuppelkreuz erinnert an die Dresdner Bombennacht, das neue auf der Kuppel - Sinnbild der Versöhnung - schuf ein Londoner Kunstschmied, Sohn eines britischen Bomberpiloten. In der Unterkirche, dem "Ort der Stille", befindet sich das restaurierte Grabmahl George Bährs. Unbedingt zu empfehlen ist ein Aufstieg auf die Laternenplattform über der Kuppel.

    • Frauenkirche© Ernst Wrba
    • Frauenkirche© Ernst Wrba

    Das beeindruckende protestantische Gotteshaus entstand 1726-43 nach Plänen von Ratszimmermeister George Bähr, der sich von den Kuppeln italienischer Kirchen hatte inspirieren lassen. Weder der Architekt noch August der Starke, der den Kirchenbau trotz seines Übertritts zum Katholizismus unterstützte, erlebten ihre Fertigstellung. Die riesige Kuppel, die "Steinerne Glocke", widerstand dem Bombardement der Preußen im Siebenjährigen Krieg. Auch die Bombennacht des 13.Februar 1945 hatte sie zunächst, obwohl ausgebrannt, überstanden. Am Vormittag des 15.Februar jedoch gaben die ausgeglühten Pfeiler nach, und die Kirche sank in sich zusammen. Nach dem Krieg avancierte die Ruine zum Mahnmal gegen den Krieg, in den 1980er-Jahren zum Symbol der DDR-Friedensbewegung. 1993 begann mit der Bergung und Inventarisierung der noch verwendbaren Steine der Wiederaufbau, am 30.Oktober 2005 erfolgte die festliche Weihe der Frauenkirche. Das lichtdurchflutete Kircheninnere in der Form eines Zentralraumes mit fünf Emporen und Platz für 1800 Menschen empfängt den Besucher in barocker Pracht. Der Altar von Johann Christian Feige konnte unter Verwendung erhaltener Teile wieder hergestellt werden. Auch der Orgelprospekt wurde rekonstruiert, die Orgel im Geiste Silbermanns von der Straßburger Firma Kern gebaut. Das beschädigte Original-Kuppelkreuz erinnert an die Dresdner Bombennacht, das neue auf der Kuppel - Sinnbild der Versöhnung - schuf ein Londoner Kunstschmied, Sohn eines britischen Bomberpiloten. In der Unterkirche, dem "Ort der Stille", befindet sich das restaurierte Grabmahl George Bährs. Unbedingt zu empfehlen ist ein Aufstieg auf die Laternenplattform über der Kuppel.


  • Schloss Charlottenburg

    Botanische Gärten & Parks
    • Schloss Charlottenburg© Ralf Freyer, DuMont Reisebildportal
    • Schloss Charlottenburg© Ralf Freyer, DuMont Reisebildportal

    Die über 300 Jahre alte Sommerresidenz der Kurfürstin Sophie Charlotte beeindruckt nicht nur durch französisch inspirierte Gartenarchitektur, sondern auch durch herrschaftliche Architektur des 17./18.Jhs. Die Wohnräume Friedrichs I. und seiner Gemahlin können besichtigt werden. Im hinteren Teil des Parks befindet sich das Mausoleum von Königin Luise, der Frau Friedrich Wilhelms III.

    • Schloss Charlottenburg© Ralf Freyer, DuMont Reisebildportal
    • Schloss Charlottenburg© Ralf Freyer, DuMont Reisebildportal

    Die über 300 Jahre alte Sommerresidenz der Kurfürstin Sophie Charlotte beeindruckt nicht nur durch französisch inspirierte Gartenarchitektur, sondern auch durch herrschaftliche Architektur des 17./18.Jhs. Die Wohnräume Friedrichs I. und seiner Gemahlin können besichtigt werden. Im hinteren Teil des Parks befindet sich das Mausoleum von Königin Luise, der Frau Friedrich Wilhelms III.


  • Residenzschloss

    Architektonische Highlights
    • Residenzschloss© Glow Images

    Die einstige Residenz der Wettiner ist ein Kleinod deutscher Schlossarchitektur. Aus einer mehrfach umgebauten Burg entstand nach 1547 eines der prachtvollsten Renaissanceschlösser Deutschlands. 150 Jahre später erfolgte unter August dem Starken eine Neugestaltung in barockem Prunk, zum 800-jährigen Wettin-Jubiläum Ende des 19.Jhs. Ein letzter großen Umbau im Neorenaissance-Stil. In der Bombennacht des 13.Februar 1945 brannte das Bauwerk vollständig aus. Nachdem zwischen 1964 und 1979 Georgenbau und Stallhof wieder hergestellt worden waren, begann 1985 der umfassende Wiederaufbau des Schlosses.

    • Residenzschloss© Glow Images

    Die einstige Residenz der Wettiner ist ein Kleinod deutscher Schlossarchitektur. Aus einer mehrfach umgebauten Burg entstand nach 1547 eines der prachtvollsten Renaissanceschlösser Deutschlands. 150 Jahre später erfolgte unter August dem Starken eine Neugestaltung in barockem Prunk, zum 800-jährigen Wettin-Jubiläum Ende des 19.Jhs. Ein letzter großen Umbau im Neorenaissance-Stil. In der Bombennacht des 13.Februar 1945 brannte das Bauwerk vollständig aus. Nachdem zwischen 1964 und 1979 Georgenbau und Stallhof wieder hergestellt worden waren, begann 1985 der umfassende Wiederaufbau des Schlosses.


  • Filmpark Babelsberg

    Touristenattraktionen
    • Filmpark Babelsberg© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Crashkurs als Action-Double

    Wenn – wie hier – hundert Jahre Filmgeschichte auf einen Freizeitpark treffen, sollte man durchaus einen ganzen Tag einplanen. Es gibt viel zu sehen im 1911 gegründeten Filmpark mit angeschlossenen Filmstudios: diverse Kulissen, von „Lummerland“ bis „Monuments Men“. Dazu das „Sandmännchen“-Abenteuerland, die Stunt-Show in der Vulkan-Arena, eine Westernstraße, eine Mittelalterstadt, 4D-Kino. Beim interaktiven Virtual- Reality-Erlebnis Hologate wirst du in Ghostbuster-Ausrüstung selbst zum Geisterjäger. Gruppen können spezielle Themenführungen, etwa durch den Kostümfundus, buchen. Für alle anderen gibt es einen Audio-Guide. Besucher erfahren außerdem, wie es hinter den Kulissen zugeht, wo die Requisiten herkommen und wie z. B. ein Green Screen funktioniert. Während der Schulferien gibt es besondere Angebote, etwa Stuntworkshops für Kinder.

    • Filmpark Babelsberg© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Crashkurs als Action-Double

    Wenn – wie hier – hundert Jahre Filmgeschichte auf einen Freizeitpark treffen, sollte man durchaus einen ganzen Tag einplanen. Es gibt viel zu sehen im 1911 gegründeten Filmpark mit angeschlossenen Filmstudios: diverse Kulissen, von „Lummerland“ bis „Monuments Men“. Dazu das „Sandmännchen“-Abenteuerland, die Stunt-Show in der Vulkan-Arena, eine Westernstraße, eine Mittelalterstadt, 4D-Kino. Beim interaktiven Virtual- Reality-Erlebnis Hologate wirst du in Ghostbuster-Ausrüstung selbst zum Geisterjäger. Gruppen können spezielle Themenführungen, etwa durch den Kostümfundus, buchen. Für alle anderen gibt es einen Audio-Guide. Besucher erfahren außerdem, wie es hinter den Kulissen zugeht, wo die Requisiten herkommen und wie z. B. ein Green Screen funktioniert. Während der Schulferien gibt es besondere Angebote, etwa Stuntworkshops für Kinder.


  • Brühlsche Terrasse

    Touristenattraktionen
    • Brühlsche Terrasse© MAIRDUMONT

    Der Balkon Europas, 10 m über der Elbe, 500 m lang und bis zu 200 m breit. Kurfürst Friedrich August II. schenkte das Areal mit der elbseitigen Festungsanlage seinem Günstling Graf Heinrich von Brühl, der hier einen Lustgarten anlegen ließ. Der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und mit einer Freitreppe zum Schlossplatz versehen wurde die Brühlsche Terrasse 1814 auf Befehl des russischen Gouverneurs, Fürst Repnin-Wolkonski. In ihrer heiteren Eleganz verbindet sie das Höfisch-Feudale mit moderner Urbanität. Hier kann man flanieren, hier zeigt sich die Stadt von ihrer besten Seite.

    • Brühlsche Terrasse© MAIRDUMONT

    Der Balkon Europas, 10 m über der Elbe, 500 m lang und bis zu 200 m breit. Kurfürst Friedrich August II. schenkte das Areal mit der elbseitigen Festungsanlage seinem Günstling Graf Heinrich von Brühl, der hier einen Lustgarten anlegen ließ. Der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und mit einer Freitreppe zum Schlossplatz versehen wurde die Brühlsche Terrasse 1814 auf Befehl des russischen Gouverneurs, Fürst Repnin-Wolkonski. In ihrer heiteren Eleganz verbindet sie das Höfisch-Feudale mit moderner Urbanität. Hier kann man flanieren, hier zeigt sich die Stadt von ihrer besten Seite.


  • Zwinger

    Architektonische Highlights
    • Zwinger© Glow Images
    Insider-Tipp
    Dem Zwinger aufs Dach steigen

    Den martialischen Namen verdankt die luftig-heitere Anlage ihrem Standort an der einstigen Stadtbefestigung. Zwischen 1709 und 1732 entstand hier im Auftrag Augusts des Starken und nach Entwürfen des Architekten Matthäus Daniel Pöppelmann und des Bildhauers Balthasar Permoser ein einzigartiges barockes Gesamtkunstwerk. Um den bis 2025 umfassend sanierten Zwingerhof mit Wasserspielen und Orangenbäumchen während der Sommermonate gruppieren sich spiegelbildlich der Wall- und der Glockenspielpavillon sowie vier durch Bogen- und Langgalerien verbundene Eckpavillons. Den Hauptzugang bildet das Kronentor mit einer Zwiebelkuppel und der von Adlern getragenen polnischen Königskrone. Durch den Wallpavillon gelangst du in das verspielte Nymphenbad und auf die Dächer der Galerien, die den Mathematisch-Physikalischen Salon mit Hightech aus der Zeit Augusts des Starken und die Porzellansammlung beherbergen. Einen wunderbaren Ausblick auf die gesamte Anlage genießt du bei einem Spaziergang entlang der Balustrade bis zum Glockenspielpavillon. Dessen Glocken aus Meissener Porzellan spielen Melodien von Vivaldi, Mozart und Bach. 1847–55 wurde das Ensemble zur Elbseite hin mit einem von Gottfried Semper entworfenen Galeriegebäude geschlossen, hier befinden sich die „Alten Meister“ und die „Skulpturensammlung bis 1800“. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg begann man noch 1945 mit dem Wiederaufbau, der bis Mitte der 1960er-Jahre dauerte. Die Besichtigung des Ensembles ist ist von 6 bis 20 Uhr möglich. In der Bogengalerie zwischen Wallpavillon und Französischem Pavillon lädt die Zwinger Xperience zu einem Ausflug in die Entstehungsgeschichte des Zwingers ein – mit Panoramaprojektionen und Virtual-Reality-Erlebnissen.

    • Zwinger© Glow Images
    Insider-Tipp
    Dem Zwinger aufs Dach steigen

    Den martialischen Namen verdankt die luftig-heitere Anlage ihrem Standort an der einstigen Stadtbefestigung. Zwischen 1709 und 1732 entstand hier im Auftrag Augusts des Starken und nach Entwürfen des Architekten Matthäus Daniel Pöppelmann und des Bildhauers Balthasar Permoser ein einzigartiges barockes Gesamtkunstwerk. Um den bis 2025 umfassend sanierten Zwingerhof mit Wasserspielen und Orangenbäumchen während der Sommermonate gruppieren sich spiegelbildlich der Wall- und der Glockenspielpavillon sowie vier durch Bogen- und Langgalerien verbundene Eckpavillons. Den Hauptzugang bildet das Kronentor mit einer Zwiebelkuppel und der von Adlern getragenen polnischen Königskrone. Durch den Wallpavillon gelangst du in das verspielte Nymphenbad und auf die Dächer der Galerien, die den Mathematisch-Physikalischen Salon mit Hightech aus der Zeit Augusts des Starken und die Porzellansammlung beherbergen. Einen wunderbaren Ausblick auf die gesamte Anlage genießt du bei einem Spaziergang entlang der Balustrade bis zum Glockenspielpavillon. Dessen Glocken aus Meissener Porzellan spielen Melodien von Vivaldi, Mozart und Bach. 1847–55 wurde das Ensemble zur Elbseite hin mit einem von Gottfried Semper entworfenen Galeriegebäude geschlossen, hier befinden sich die „Alten Meister“ und die „Skulpturensammlung bis 1800“. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg begann man noch 1945 mit dem Wiederaufbau, der bis Mitte der 1960er-Jahre dauerte. Die Besichtigung des Ensembles ist ist von 6 bis 20 Uhr möglich. In der Bogengalerie zwischen Wallpavillon und Französischem Pavillon lädt die Zwinger Xperience zu einem Ausflug in die Entstehungsgeschichte des Zwingers ein – mit Panoramaprojektionen und Virtual-Reality-Erlebnissen.


  • Egapark Erfurt

    Botanische Gärten & Parks
    • Egapark Erfurt© MAIRDUMONT

    Beeindruckend ist das ca. 6000 m2 große Blumenbeet, im Schmetterlingshaus wird man von rund 400 exotischen Faltern in die Welt der Tropen versetzt. Der Egapark, einer der schönsten Parks in Deutschland, hält den Ruf Erfurts als einstiger Blumenstadt von internationaler Bedeutung wach. Kinder finden hier den größten und schönsten Spielplatz Thüringens zu dem auch Bauernhof mit Haustieren und Bootscooter gehören. Den Blick auf die Stadt vom alten Geschützturm aus sowie die Volkssternwarte in der Cyriaksburg solltest du dir nicht entgehen lassen.

    • Egapark Erfurt© MAIRDUMONT

    Beeindruckend ist das ca. 6000 m2 große Blumenbeet, im Schmetterlingshaus wird man von rund 400 exotischen Faltern in die Welt der Tropen versetzt. Der Egapark, einer der schönsten Parks in Deutschland, hält den Ruf Erfurts als einstiger Blumenstadt von internationaler Bedeutung wach. Kinder finden hier den größten und schönsten Spielplatz Thüringens zu dem auch Bauernhof mit Haustieren und Bootscooter gehören. Den Blick auf die Stadt vom alten Geschützturm aus sowie die Volkssternwarte in der Cyriaksburg solltest du dir nicht entgehen lassen.


  • Schloss Pillnitz

    Architektonische Highlights
    • Schloss Pillnitz© Glow Images

    1706 überließ August der Starke seiner Mätresse, der Gräfin Cosel, das Anwesen und nahm es ihr nach dem Ende der Liaison wieder weg. Ab 1720 entstand auf dem Gelände nach Plänen von Pöppelmann und Longuelune eine Sommerresidenz im Chinoiseriestil, spiegelbildlich angelegt und verbunden durch einen Lustgarten. In den folgenden 100 Jahren wurden Flügelbauten und das Neue Palais ergänzt. Im Berg- und Wasserpalais zeigt das Kunstgewerbemuseum Kunsthandwerk aus fünf Jahrhunderten.

    • Schloss Pillnitz© Glow Images

    1706 überließ August der Starke seiner Mätresse, der Gräfin Cosel, das Anwesen und nahm es ihr nach dem Ende der Liaison wieder weg. Ab 1720 entstand auf dem Gelände nach Plänen von Pöppelmann und Longuelune eine Sommerresidenz im Chinoiseriestil, spiegelbildlich angelegt und verbunden durch einen Lustgarten. In den folgenden 100 Jahren wurden Flügelbauten und das Neue Palais ergänzt. Im Berg- und Wasserpalais zeigt das Kunstgewerbemuseum Kunsthandwerk aus fünf Jahrhunderten.