Moskau & Der Goldene Ring Must Sees

Christ-Erlöser-Kathedrale
Architektonische Highlights
Moskwa
Chram Christa Spasitelja
Sobor Wassilija Blaschenogo
Architektonische Highlights
Moskwa
Sobor Wassilija Blaschenogo
Krasnaja Ploschtschad
Touristenattraktionen
Moskwa
Krasnaja Ploschtschad
Moskowskij Kreml
Architektonische Highlights
Moskwa
Moskowskij Kreml
GUM
Kaufhäuser
Moskwa
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Gosudarstwennaja Tretjakowskaja galereja
Museen
Moskwa
Gosudarstwennaja Tretjakowskaja galereja
Gosudarstwennyj musej isobrasitelnyh iskusstw i
Museen
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Bolschoj teatr
Theater
Moskwa
Bolschoj teatr
Troize-Sergiewa lawra
Architektonische Highlights
Sergijew Possad
Wserossijskij wystawotschnyj zentr
Touristenattraktionen
Moskwa
Wserossijskij wystawotschnyj zentr
Staryi Arbat
Touristenattraktionen
Moskva
Staryi Arbat
Sarjadje-Park
Botanische Gärten & Parks
Moskau
Jaroslawl
Geographical
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Moskau
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Susdal
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Nowodewitschi Monastyr
Architektonische Highlights
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Manege
Architektonische Highlights
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Park Kultury
Botanische Gärten & Parks
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B2
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Taras Bulba
Restaurants
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Zentralny Dom Literaterow
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Beloje Sonlze Pustyni
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Valentin Judaschkin
Modegeschäfte
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Kofemania
Cafés
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Kolomenskoe
Museen
Moskwa

    Architektonische Highlights

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    Touristenattraktionen

    Kaufhäuser

    Museen

    Theater

    Botanische Gärten & Parks

    Geographical

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    Restaurants

    Modegeschäfte

    Cafés


  • Christ-Erlöser-Kathedrale

    Architektonische Highlights
    • Chram Christa Spasitelja© Glow Images

    Die wieder aufgebaute, leuchtend weiße Kathedrale, deren goldene Kuppeln weithin das Stadtbild prägen, ist inzwischen die wichtigste Kirche Russlands. Weihnachts- und Ostermessen werden hier vom Patriarchen persönlich gehalten. Ursprünglich sollte die Kathedrale 1812 nach dem Sieg über Napoleon gebaut werden, wurde aber erst 1883 fertig. 1931 ließ Stalin die Kirche sprengen. An ihrer Stelle sollte das achte Zuckerbäckerhochhaus entstehen, ein gigantischer, 315 m hoher Palast der Sowjets, gekrönt von einer Lenin-Statue. Doch Probleme mit dem Baugrund und der Finanzierung sorgten für einen Baustopp. Die schon ausgehobene Grube wurde später unter Chruschtschow ganz pragmatisch als Schwimmbecken ausgebaut. Ab 1994 begann der Wiederaufbau der Kathedrale, größtenteils aus Spenden finanziert. Die dramatische Geschichte der Kirche ist in einem Museum im Keller zu besichtigen. Beim Wiederaufbau blieb man dicht am historischen Vorbild. Über 10.000 Gläubige finden in der Kirche Platz. Vor der Kathedrale steht seit 2007 ein 5 m hohes Denkmal für den Reformzaren Alexander II. Eine neue Fußgängerbrücke verbindet die Kathedrale mit dem anderen Moskwa-Ufer.

    • Chram Christa Spasitelja© Glow Images

    Die wieder aufgebaute, leuchtend weiße Kathedrale, deren goldene Kuppeln weithin das Stadtbild prägen, ist inzwischen die wichtigste Kirche Russlands. Weihnachts- und Ostermessen werden hier vom Patriarchen persönlich gehalten. Ursprünglich sollte die Kathedrale 1812 nach dem Sieg über Napoleon gebaut werden, wurde aber erst 1883 fertig. 1931 ließ Stalin die Kirche sprengen. An ihrer Stelle sollte das achte Zuckerbäckerhochhaus entstehen, ein gigantischer, 315 m hoher Palast der Sowjets, gekrönt von einer Lenin-Statue. Doch Probleme mit dem Baugrund und der Finanzierung sorgten für einen Baustopp. Die schon ausgehobene Grube wurde später unter Chruschtschow ganz pragmatisch als Schwimmbecken ausgebaut. Ab 1994 begann der Wiederaufbau der Kathedrale, größtenteils aus Spenden finanziert. Die dramatische Geschichte der Kirche ist in einem Museum im Keller zu besichtigen. Beim Wiederaufbau blieb man dicht am historischen Vorbild. Über 10.000 Gläubige finden in der Kirche Platz. Vor der Kathedrale steht seit 2007 ein 5 m hohes Denkmal für den Reformzaren Alexander II. Eine neue Fußgängerbrücke verbindet die Kathedrale mit dem anderen Moskwa-Ufer.


  • Sobor Wassilija Blaschenogo

    Architektonische Highlights
    • Sobor Wassilija Blaschenogo© MAIRDUMONT

    Vom einem Ende des Roten Platzes her leuchten die bunt verspielten Zwiebeltürme der Basilius-Kathedrale, die als Symbol Moskaus, ja Russlands schlechthin gilt. Zar Iwan der Schreckliche ließ angeblich ihre Baumeister blenden, damit sie niemals mehr Vergleichbares bauen könnten. Das einzigartige Wunderwerk war 1555-1560 zur Feier der Eroberung der Tatarenhauptstadt Kasan errichtet worden. Acht Kirchen, jede mit einer andersfarbigen und individuell dekorierten Kuppel gekrönt, umringen eine neunte Kirche in der Mitte. Der Grundriss bildet ein russisch-orthodoxes Kreuz. 400 Ikonen und alte Fresken zieren die hoch aufstrebenden Innenräume.

    • Sobor Wassilija Blaschenogo© MAIRDUMONT

    Vom einem Ende des Roten Platzes her leuchten die bunt verspielten Zwiebeltürme der Basilius-Kathedrale, die als Symbol Moskaus, ja Russlands schlechthin gilt. Zar Iwan der Schreckliche ließ angeblich ihre Baumeister blenden, damit sie niemals mehr Vergleichbares bauen könnten. Das einzigartige Wunderwerk war 1555-1560 zur Feier der Eroberung der Tatarenhauptstadt Kasan errichtet worden. Acht Kirchen, jede mit einer andersfarbigen und individuell dekorierten Kuppel gekrönt, umringen eine neunte Kirche in der Mitte. Der Grundriss bildet ein russisch-orthodoxes Kreuz. 400 Ikonen und alte Fresken zieren die hoch aufstrebenden Innenräume.


  • Krasnaja Ploschtschad

    Touristenattraktionen
    • Krasnaja Ploschtschad© Glow Images

    Der Rote Platz ist der Vorhof des Kreml und heute so etwas wie die gute Stube Russlands. Das Gelände war ursprünglich der Markt- und Versammlungsplatz und wurde auch der "Brandplatz" genannt, weil die Marktbuden so oft abbrannten. "Roter Platz" heißt er erst seit der Zeit Iwans IV. und meint eigentlich nicht nur seine Farbe. Denn "rot" bedeutet im Russischen auch so viel wie "schön". Neuerdings wird im Winter eine Eislaufbahn gegenüber dem Lenin-Mausoleum aufgebaut.

    • Krasnaja Ploschtschad© Glow Images

    Der Rote Platz ist der Vorhof des Kreml und heute so etwas wie die gute Stube Russlands. Das Gelände war ursprünglich der Markt- und Versammlungsplatz und wurde auch der "Brandplatz" genannt, weil die Marktbuden so oft abbrannten. "Roter Platz" heißt er erst seit der Zeit Iwans IV. und meint eigentlich nicht nur seine Farbe. Denn "rot" bedeutet im Russischen auch so viel wie "schön". Neuerdings wird im Winter eine Eislaufbahn gegenüber dem Lenin-Mausoleum aufgebaut.


  • Moskowskij Kreml

    Architektonische Highlights
    • Moskowskij Kreml© MAIRDUMONT

    Als Fürst Juri Dolgoruki 1147 Freunde zu einem Gelage nach Moskau einlud, weil es sich hier angeblich besonders gut feiern ließ, gab es noch keinen Kreml, sondern nur eine kleine Siedlung auf einem 40 m hohen Hügel zwischen den Flüssen Moskwa, Neglinnaja und Jausa. Jedenfalls blieb die Feier in guter Erinnerung und gilt als Gründungsdatum Moskaus. Bei seinem nächsten Besuch 1156 gab Dolgoruki den Auftrag, an dieser Stelle einen Kreml zu errichten, also eine befestigte Stadtburg. Schutz vor den Tataren boten die ersten bescheidenen Holzpalisaden des Moskauer Kremls allerdings kaum. Erst Großfürst Iwan Kalita, Steuereintreiber der Tataren, konnte sich 1326 die erste steinerne Kirche für den Kreml leisten, woraufhin das Oberhaupt der russischorthodoxen Kirche seinen Amtssitz von Wladimir nach Moskau verlegte. Iwan III. schließlich lud italienische Baumeister ein, die ihm die prächtigen Kremlkirchen und Paläste bauten. Der Kreml ist nicht nur die Keimzelle Moskaus, sondern auch des russischen Reichs. In ihm und seiner Architektur konzentrierten sich militärische Macht, Glaube und Reichtum.

    • Moskowskij Kreml© MAIRDUMONT

    Als Fürst Juri Dolgoruki 1147 Freunde zu einem Gelage nach Moskau einlud, weil es sich hier angeblich besonders gut feiern ließ, gab es noch keinen Kreml, sondern nur eine kleine Siedlung auf einem 40 m hohen Hügel zwischen den Flüssen Moskwa, Neglinnaja und Jausa. Jedenfalls blieb die Feier in guter Erinnerung und gilt als Gründungsdatum Moskaus. Bei seinem nächsten Besuch 1156 gab Dolgoruki den Auftrag, an dieser Stelle einen Kreml zu errichten, also eine befestigte Stadtburg. Schutz vor den Tataren boten die ersten bescheidenen Holzpalisaden des Moskauer Kremls allerdings kaum. Erst Großfürst Iwan Kalita, Steuereintreiber der Tataren, konnte sich 1326 die erste steinerne Kirche für den Kreml leisten, woraufhin das Oberhaupt der russischorthodoxen Kirche seinen Amtssitz von Wladimir nach Moskau verlegte. Iwan III. schließlich lud italienische Baumeister ein, die ihm die prächtigen Kremlkirchen und Paläste bauten. Der Kreml ist nicht nur die Keimzelle Moskaus, sondern auch des russischen Reichs. In ihm und seiner Architektur konzentrierten sich militärische Macht, Glaube und Reichtum.


  • GUM

    Kaufhäuser
    • GUM© MAIRDUMONT

    1893 gebaut und noch immer das größte und schönste aller russischen Kaufhäuser direkt gegenüber dem Kreml am Roten Platz gelegen. Neben teuren Filialen bekannter Namen gibt es doch auch günstige Cafés und einen Schnellimbiss.

    • GUM© MAIRDUMONT

    1893 gebaut und noch immer das größte und schönste aller russischen Kaufhäuser direkt gegenüber dem Kreml am Roten Platz gelegen. Neben teuren Filialen bekannter Namen gibt es doch auch günstige Cafés und einen Schnellimbiss.


  • Gosudarstwennaja Tretjakowskaja galereja

    Museen
    • Gosudarstwennaja Tretjakowskaja galereja© MAIRDUMONT

    Wie der Prado in Madrid, der Louvre in Paris oder die Eremitage in Sankt Petersburg ist allein die Tretjakow-Galerie schon ein hinreichender Grund, Moskau zu besuchen. Von mittelalterlichen Ikonen bis zu Marc Chagall reicht die Sammlung. 1892 schenkte der Kaufmann und Kunstmäzen Pawel Tretjakow der Stadt seine 2000 Gemälde und gleich die Sammlung seines Bruders Sergej sowie das Haus, in dem die Kunstwerke schon seit 1881 eintrittsfrei zugänglich waren, dazu. Tretjakow blieb bis zu seinem Tod Direktor der Galerie. Doch erst Revolutionswirren und Bürgerkrieg machten das 1917 verstaatlichte Museum zu dem, was es heute ist. Viele Kunstliebhaber lieferten ihre Kollektionen freiwillig ab. Beschlagnahmte Privatsammlungen aus ganz Russland gelangten in die "Tretjakowka". Gegenwärtig werden 100.000 Kunstwerke gezeigt: von alter russischer Kunst bis zu Werken vom Anfang des 20.Jhs., Grafiken vom 18.bis 20.Jh., russische Skulpturen und Sowjetkunst.

    • Gosudarstwennaja Tretjakowskaja galereja© MAIRDUMONT

    Wie der Prado in Madrid, der Louvre in Paris oder die Eremitage in Sankt Petersburg ist allein die Tretjakow-Galerie schon ein hinreichender Grund, Moskau zu besuchen. Von mittelalterlichen Ikonen bis zu Marc Chagall reicht die Sammlung. 1892 schenkte der Kaufmann und Kunstmäzen Pawel Tretjakow der Stadt seine 2000 Gemälde und gleich die Sammlung seines Bruders Sergej sowie das Haus, in dem die Kunstwerke schon seit 1881 eintrittsfrei zugänglich waren, dazu. Tretjakow blieb bis zu seinem Tod Direktor der Galerie. Doch erst Revolutionswirren und Bürgerkrieg machten das 1917 verstaatlichte Museum zu dem, was es heute ist. Viele Kunstliebhaber lieferten ihre Kollektionen freiwillig ab. Beschlagnahmte Privatsammlungen aus ganz Russland gelangten in die "Tretjakowka". Gegenwärtig werden 100.000 Kunstwerke gezeigt: von alter russischer Kunst bis zu Werken vom Anfang des 20.Jhs., Grafiken vom 18.bis 20.Jh., russische Skulpturen und Sowjetkunst.


  • Gosudarstwennyj musej isobrasitelnyh iskusstw i

    Museen
    • Gosudarstwennyj musej isobrasitelnyh iskusstw i© MAIRDUMONT

    Ein ganzer Tag reicht kaum für einen Rundgang durch das Puschkin-Museum. Die Sammlung ist mit über 500.000 Exponaten die zweitgrößte des Landes nach der Petersburger Eremitage. Zugrunde liegt ihr die Sammlung der Moskauer Universität aus dem 19.Jh. 1912 wurde das Museum eröffnet, wobei Museumsdirektor Iwan Zwetajew (Vater der Dichterin Marina Zwetajewa) damals Gipskopien aller berühmten Statuen der Antike ausstellen wollte - die bis heute dort noch zu sehen sind. Ägyptische Mumien und sumerische Reliefs gehören auch zum alten Bestand. Nach 1917 wurde das Museum verstaatlicht und durch Privatsammlungen aufgestockt. Seit 1937 heißt es Puschkin-Museum. Es beherbergt eine der größten Impressionisten- Sammlungen der Welt: Auguste Renoir, Claude Monet und Paul Cézanne sind u.a. vertreten. Auch Werke von Wassily Kandinsky, Marc Chagall und Pablo Picasso oder Rembrandt van Rijn und Vincent van Gogh sind zu bewundern, seit 2006 in einem neuen Ausstellungssaal. Zu den Museumsbeständen gehören weiterhin das Trojagold Heinrich Schliemanns und eine Kollektion der Bremer Kunsthalle, die beide 1945 als Beutekunst nach Moskau kamen.

    • Gosudarstwennyj musej isobrasitelnyh iskusstw i© MAIRDUMONT

    Ein ganzer Tag reicht kaum für einen Rundgang durch das Puschkin-Museum. Die Sammlung ist mit über 500.000 Exponaten die zweitgrößte des Landes nach der Petersburger Eremitage. Zugrunde liegt ihr die Sammlung der Moskauer Universität aus dem 19.Jh. 1912 wurde das Museum eröffnet, wobei Museumsdirektor Iwan Zwetajew (Vater der Dichterin Marina Zwetajewa) damals Gipskopien aller berühmten Statuen der Antike ausstellen wollte - die bis heute dort noch zu sehen sind. Ägyptische Mumien und sumerische Reliefs gehören auch zum alten Bestand. Nach 1917 wurde das Museum verstaatlicht und durch Privatsammlungen aufgestockt. Seit 1937 heißt es Puschkin-Museum. Es beherbergt eine der größten Impressionisten- Sammlungen der Welt: Auguste Renoir, Claude Monet und Paul Cézanne sind u.a. vertreten. Auch Werke von Wassily Kandinsky, Marc Chagall und Pablo Picasso oder Rembrandt van Rijn und Vincent van Gogh sind zu bewundern, seit 2006 in einem neuen Ausstellungssaal. Zu den Museumsbeständen gehören weiterhin das Trojagold Heinrich Schliemanns und eine Kollektion der Bremer Kunsthalle, die beide 1945 als Beutekunst nach Moskau kamen.


  • Bolschoj teatr

    Theater
    • Bolschoj teatr© MAIRDUMONT

    Das "Bolschoi" ist weltweit der Inbegriff russischer Kultur. Im Bolschoi kommen sowohl klassisches Ballet und Oper als auch bisweilen sehr umstrittene Experimental-Inszenierungen auf die Bühne. Die schönsten Ballettaufführungen sind der "Nussknacker" und "Schwanensee" oder "Spartak" und "Romeo und Julia". Beliebt ist auch Sergej Prokofjews Oper "Liebe zu den drei Orangen" in einer Inszenierung von Peter Ustinow. Der Kartenverkauf beginnt stets 60 Tage vor der Aufführung.

    • Bolschoj teatr© MAIRDUMONT

    Das "Bolschoi" ist weltweit der Inbegriff russischer Kultur. Im Bolschoi kommen sowohl klassisches Ballet und Oper als auch bisweilen sehr umstrittene Experimental-Inszenierungen auf die Bühne. Die schönsten Ballettaufführungen sind der "Nussknacker" und "Schwanensee" oder "Spartak" und "Romeo und Julia". Beliebt ist auch Sergej Prokofjews Oper "Liebe zu den drei Orangen" in einer Inszenierung von Peter Ustinow. Der Kartenverkauf beginnt stets 60 Tage vor der Aufführung.


  • Troize-Sergiewa lawra

    Architektonische Highlights
    • © Viacheslav Lopatin, Shutterstock
    • © Viacheslav Lopatin, Shutterstock

    Erstaunlicherweise gibt es in unmittelbarer Nähe zur Millionenstadt noch Fleckchen von ländlicher Ruhe und Abgeschiedenheit. Wallfahrtsort und Ausflugsziel vor den Toren Moskaus ist das Dreifaltigkeits-Sergios-Kloster mit seinen Zwiebeltürmen in Sergijew Possad, früher auch Sagorsk genannt. Das Kloster ist bis heute das wichtigste geistliche Zentrum Russlands, vergleichbar mit dem Vatikan, obwohl die russisch-orthodoxe Kirche weniger zentralistisch aufgebaut ist. Seine blauen und goldenen Zwiebeltürme sind bereits aus großer Ferne zu sehen. Wenn man schließlich hinter den hohen Festungsmauern über den großen Klosterhof läuft, trifft man Schüler des Priesterseminars und der Akademie der russisch-orthodoxen Kirche in ihren schwarzen Soutanen. Zahlreiche Pilger drängen sich in der kleinen Dreifaltigkeitskathedrale von 1422 mit ihren goldenen Kuppeln und dem Grab des Heiligen Sergios. Babuschkas füllen sich in der Brunnenkapelle wundertätiges Wasser ab. Bis heute ist Sergijew Possad das erste und wichtigste unter den fünf Lawra- oder Einsiedlerklöstern der russisch-orthodoxen Kirche. Das symbolisiert auch die größte Kirchenglocke der Welt, welche rund 72 t schwer und 4,5 m hoch ist. Sie wurde 2004 neu auf dem 87 m hohen Glockenturm angebracht - der bereits 1761 errichtet worden war. Etwa um 1340 hatte der Bojarensohn Sergios von Radonesch sich in den einsamen Wäldern nördlich von Moskau eine Mönchsklause und eine kleine Holzkapelle errichtet. Schnell scharten sich Anhänger um ihn. Von hier aus feuerte Sergios den Widerstand gegen die Goldene Horde der Mongolen an und ließ das Kloster befestigen. In der "Zeit der Wirren" um 1600 konnten polnische Truppen zwar Moskau erobern, nicht jedoch das Wehrkloster einnehmen. Eine 16 Monate lange Belagerung scheiterte. Die Volkshelden Kusma Minin und Dmitri Poscharski, deren Denkmal auf dem Roten Platz steht, konnten von der Klosterstadt aus schließlich die Befreiung der Stadt organisieren. Für die Zaren der Romanow-Dynastie, die danach auf den russischen Thron gehoben wurden, war das Kloster seitdem ein wichtiger Wallfahrtsort. Der junge Zar Peter der Große fand hier 1688 Zuflucht vor der aufständischen Strelitzengarde. 1919 wurde das Kloster aufgelöst, 1946 aber von Stalin an die Kirche zurückgegeben. Von 1946 bis 1988 war es im Anschluss Sitz des Patriarchen der russisch-orthodoxen Kirche, bevor dieser erst nach Peredelkino ging und dann schließlich nach Moskau zurückkehrte. Noch heute beeindruckend ist die 12 m hohe, 6 m dicke und 1,5 km lange weiße Festungsmauer, die von den blauen, mit golden Sternen geschmückten Zwiebelkuppeln der Mariä-Entschlafungs-Kathedrale überragt wird, die Iwan der Schreckliche 1559 nach Moskauer Vorbild erbauen ließ. Hier liegt der unglückliche Zar Boris Godunow begraben. Kleiner, aber noch älter und bedeutsamer ist die Dreifaltigkeitskathedrale mit dem Grab des Klostergründers Sergios. Das Original der berühmten Dreifaltigkeitsikone des berühmten Malers Andrej Rubljow, der angeblich ein Schüler von Sergios gewesen sein soll, wird allerdings heute nicht mehr hier, sondern in der Tretjakow-Galerie im Zentrum Moskaus ausgestellt. In Sergijew Possad kann nur eine Kopie des bedeutenden Werks besichtigt werden. Priesterseminar und Akademie sind im ruhigen hinteren Bereich des Klosters im Rasthof der Zaren aus dem 17.Jh. untergebracht. Das Refektorium des Klosters mit einem 70 m langen Saal ist ein Geschenk Peters des Großen. Auf dem Gelände befindet sich auch ein sehr informatives Museum der Klostergeschichte. Souvenirs können überall gekauft werden.

    • © Viacheslav Lopatin, Shutterstock
    • © Viacheslav Lopatin, Shutterstock

    Erstaunlicherweise gibt es in unmittelbarer Nähe zur Millionenstadt noch Fleckchen von ländlicher Ruhe und Abgeschiedenheit. Wallfahrtsort und Ausflugsziel vor den Toren Moskaus ist das Dreifaltigkeits-Sergios-Kloster mit seinen Zwiebeltürmen in Sergijew Possad, früher auch Sagorsk genannt. Das Kloster ist bis heute das wichtigste geistliche Zentrum Russlands, vergleichbar mit dem Vatikan, obwohl die russisch-orthodoxe Kirche weniger zentralistisch aufgebaut ist. Seine blauen und goldenen Zwiebeltürme sind bereits aus großer Ferne zu sehen. Wenn man schließlich hinter den hohen Festungsmauern über den großen Klosterhof läuft, trifft man Schüler des Priesterseminars und der Akademie der russisch-orthodoxen Kirche in ihren schwarzen Soutanen. Zahlreiche Pilger drängen sich in der kleinen Dreifaltigkeitskathedrale von 1422 mit ihren goldenen Kuppeln und dem Grab des Heiligen Sergios. Babuschkas füllen sich in der Brunnenkapelle wundertätiges Wasser ab. Bis heute ist Sergijew Possad das erste und wichtigste unter den fünf Lawra- oder Einsiedlerklöstern der russisch-orthodoxen Kirche. Das symbolisiert auch die größte Kirchenglocke der Welt, welche rund 72 t schwer und 4,5 m hoch ist. Sie wurde 2004 neu auf dem 87 m hohen Glockenturm angebracht - der bereits 1761 errichtet worden war. Etwa um 1340 hatte der Bojarensohn Sergios von Radonesch sich in den einsamen Wäldern nördlich von Moskau eine Mönchsklause und eine kleine Holzkapelle errichtet. Schnell scharten sich Anhänger um ihn. Von hier aus feuerte Sergios den Widerstand gegen die Goldene Horde der Mongolen an und ließ das Kloster befestigen. In der "Zeit der Wirren" um 1600 konnten polnische Truppen zwar Moskau erobern, nicht jedoch das Wehrkloster einnehmen. Eine 16 Monate lange Belagerung scheiterte. Die Volkshelden Kusma Minin und Dmitri Poscharski, deren Denkmal auf dem Roten Platz steht, konnten von der Klosterstadt aus schließlich die Befreiung der Stadt organisieren. Für die Zaren der Romanow-Dynastie, die danach auf den russischen Thron gehoben wurden, war das Kloster seitdem ein wichtiger Wallfahrtsort. Der junge Zar Peter der Große fand hier 1688 Zuflucht vor der aufständischen Strelitzengarde. 1919 wurde das Kloster aufgelöst, 1946 aber von Stalin an die Kirche zurückgegeben. Von 1946 bis 1988 war es im Anschluss Sitz des Patriarchen der russisch-orthodoxen Kirche, bevor dieser erst nach Peredelkino ging und dann schließlich nach Moskau zurückkehrte. Noch heute beeindruckend ist die 12 m hohe, 6 m dicke und 1,5 km lange weiße Festungsmauer, die von den blauen, mit golden Sternen geschmückten Zwiebelkuppeln der Mariä-Entschlafungs-Kathedrale überragt wird, die Iwan der Schreckliche 1559 nach Moskauer Vorbild erbauen ließ. Hier liegt der unglückliche Zar Boris Godunow begraben. Kleiner, aber noch älter und bedeutsamer ist die Dreifaltigkeitskathedrale mit dem Grab des Klostergründers Sergios. Das Original der berühmten Dreifaltigkeitsikone des berühmten Malers Andrej Rubljow, der angeblich ein Schüler von Sergios gewesen sein soll, wird allerdings heute nicht mehr hier, sondern in der Tretjakow-Galerie im Zentrum Moskaus ausgestellt. In Sergijew Possad kann nur eine Kopie des bedeutenden Werks besichtigt werden. Priesterseminar und Akademie sind im ruhigen hinteren Bereich des Klosters im Rasthof der Zaren aus dem 17.Jh. untergebracht. Das Refektorium des Klosters mit einem 70 m langen Saal ist ein Geschenk Peters des Großen. Auf dem Gelände befindet sich auch ein sehr informatives Museum der Klostergeschichte. Souvenirs können überall gekauft werden.


  • Wserossijskij wystawotschnyj zentr

    Touristenattraktionen
    • Wserossijskij wystawotschnyj zentr© Glow Images

    Schon der Eingang zum WWZ symbolisiert sowjetische Schaffenskraft. Dort steht das Denkmal der Raumfahrt, eine Hommage an den russischen Sputnik: Die Rakete saust auf einem Feuerschweif aus poliertem Titanblech bis in 99 m Höhe. Das 200-ha-Gelände der einstigen Volkswirtschaftsausstellung der Sowjetunion selbst ist auch einen Spaziergang wert. 1939 ließ Stalin hier die Errungenschaften der Kollektivierung vorführen. Die Gäste wurden von der Statue "Arbeiter und Kolchosbäuerin" begrüßt, welche Vera Muchina für die Pariser Weltausstellung 1937 entworfen hatte. Jede Sowjetrepublik bekam ihren Pavillon mit typischen Architekturelementen. Seit 1990 wurde alles privatisiert und das Areal verwandelte sich in einen riesigen Basar. Ponyreiten, Bungeejumping und Autoskooter muntern die Kleinen nach dem Museumsbesuch wieder auf. Im Sockel des Raumfahrt-Denkmals eröffnete passend zum Thema eine überraschend große Ausstellung über die Entwicklung der russischen Raumfahrt.

    • Wserossijskij wystawotschnyj zentr© Glow Images

    Schon der Eingang zum WWZ symbolisiert sowjetische Schaffenskraft. Dort steht das Denkmal der Raumfahrt, eine Hommage an den russischen Sputnik: Die Rakete saust auf einem Feuerschweif aus poliertem Titanblech bis in 99 m Höhe. Das 200-ha-Gelände der einstigen Volkswirtschaftsausstellung der Sowjetunion selbst ist auch einen Spaziergang wert. 1939 ließ Stalin hier die Errungenschaften der Kollektivierung vorführen. Die Gäste wurden von der Statue "Arbeiter und Kolchosbäuerin" begrüßt, welche Vera Muchina für die Pariser Weltausstellung 1937 entworfen hatte. Jede Sowjetrepublik bekam ihren Pavillon mit typischen Architekturelementen. Seit 1990 wurde alles privatisiert und das Areal verwandelte sich in einen riesigen Basar. Ponyreiten, Bungeejumping und Autoskooter muntern die Kleinen nach dem Museumsbesuch wieder auf. Im Sockel des Raumfahrt-Denkmals eröffnete passend zum Thema eine überraschend große Ausstellung über die Entwicklung der russischen Raumfahrt.


  • Staryi Arbat

    Touristenattraktionen
    • Staryi Arbat© MAIRDUMONT

    So viele Cafés, Souvenirläden, Straßenmusikanten und fliegende Händler wie am Alten Arbat gibt es nirgendwo in ganz Moskau. Nehmen Sie sich Zeit, um ganz einzutauchen. Links und rechts der Fußgängerzone wird ständig gebaut, geplant ist sogar eine Bürgersteigheizung. Und doch hält sich in den alten Straßen und den engen Seitengassen beharrlich die Atmosphäre des einstigen Künstlerviertels. Berühmte Anlaufpunkte am Arbat sind die Puschkin-Museumswohnung und das Wachtangow-Schauspielhaus.

    • Staryi Arbat© MAIRDUMONT

    So viele Cafés, Souvenirläden, Straßenmusikanten und fliegende Händler wie am Alten Arbat gibt es nirgendwo in ganz Moskau. Nehmen Sie sich Zeit, um ganz einzutauchen. Links und rechts der Fußgängerzone wird ständig gebaut, geplant ist sogar eine Bürgersteigheizung. Und doch hält sich in den alten Straßen und den engen Seitengassen beharrlich die Atmosphäre des einstigen Künstlerviertels. Berühmte Anlaufpunkte am Arbat sind die Puschkin-Museumswohnung und das Wachtangow-Schauspielhaus.


  • Sarjadje-Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Nikita_Maru, Shutterstock

    Moskaus neues, hippes Ich hat einen Namen: Sarjadje. Der futuristische Park bietet nicht nur eine malerische Aussicht auf Kreml, Moskwa und Erlöserkathedrale. Sondern er zeugt davon, dass die sonst so scharf für ihre Baupläne kritisierte Stadtverwaltung auch für positive Überraschungen gut ist. Denn anstelle von Chruschtschows klobigem Hotelblock Rossija - einst größtes Hotel der Welt - war eigentlich ein neuer Parlamentssitz geplant. Stattdessen eröffnete hier zu Moskaus 870.Geburtstag (2017) etwas, „das für ein besseres, grüneres Russland steht“, wie es der sonst so kritische Blogger Ilja Warlamow ausdrückte. Dazu gehört eine über der Moskwa schwebende Brücke mit 70 m Länge, der ideale Selfie- Spot. Falls Sie nicht zu den Narzissten gehören, lassen sich von hier aus die schönsten Sonnenuntergänge beobachten. Vorausgesetzt, Sie stehen auf Massenkuscheln, denn die von einem amerikanischen Architektenbüro konzipierte Schwebebrücke ist selten leer. In Sarjadje gibt es außerdem ein Open-Air-Theater sowie im Untergrund eine Konzerthalle und ein Architekturmuseum. Im Medienzentrum inklusive 4D-Kino - ebenfalls unter der Erde - können sich Touristen über die Stadt informieren.

    • Ulitsa Varvarka, Moskau
    • © Nikita_Maru, Shutterstock

    Moskaus neues, hippes Ich hat einen Namen: Sarjadje. Der futuristische Park bietet nicht nur eine malerische Aussicht auf Kreml, Moskwa und Erlöserkathedrale. Sondern er zeugt davon, dass die sonst so scharf für ihre Baupläne kritisierte Stadtverwaltung auch für positive Überraschungen gut ist. Denn anstelle von Chruschtschows klobigem Hotelblock Rossija - einst größtes Hotel der Welt - war eigentlich ein neuer Parlamentssitz geplant. Stattdessen eröffnete hier zu Moskaus 870.Geburtstag (2017) etwas, „das für ein besseres, grüneres Russland steht“, wie es der sonst so kritische Blogger Ilja Warlamow ausdrückte. Dazu gehört eine über der Moskwa schwebende Brücke mit 70 m Länge, der ideale Selfie- Spot. Falls Sie nicht zu den Narzissten gehören, lassen sich von hier aus die schönsten Sonnenuntergänge beobachten. Vorausgesetzt, Sie stehen auf Massenkuscheln, denn die von einem amerikanischen Architektenbüro konzipierte Schwebebrücke ist selten leer. In Sarjadje gibt es außerdem ein Open-Air-Theater sowie im Untergrund eine Konzerthalle und ein Architekturmuseum. Im Medienzentrum inklusive 4D-Kino - ebenfalls unter der Erde - können sich Touristen über die Stadt informieren.

    • Ulitsa Varvarka, Moskau

  • Jaroslawl

    Geographical
    • © Iakov Filimonov, Shutterstock

    Wegen der imposanten Kaufmannskirchen und des schön restaurierten alten Stadtkerns ist Jaroslawl (613000 Ew.) eine Empfehlung. Das Zentrum zwischen Kotorosl und Wolga steht unter Denkmalschutz. Der Bürgermeister ist stolz darauf, dass Jaroslawl schon mehrfach den Wettbewerb um „Die sauberste Stadt Russlands“ gewonnen hat. Derzeit dreht sich alles um die geplante 1000-Jahr-Feier, die 2010 ansteht. Nach der Legende soll sich Fürst Jaroslaw Mudryj – der Weise – aus Kiew im Jahr 1010 mit einem Bären angelegt und ihn mit der Streitaxt getötet haben. So trägt die Ansiedlung, die als erste an der Wolga entstand, den Bären im Wappen. Bereits im 16.Jh. betrieben Engländer in Jaroslawl ein Warenhaus mit Stoffen, Zucker, Gewürzen und Waffen. Im 17.Jh. wuchs der Ort zum wichtigsten Zentrum neben Moskau und war ein Knotenpunkt bedeutender Handelswege. Zeitweilig war Jaroslawl sogar Hauptstadt Russlands. Die reiche Kaufmannsgilde stellte viel Geld zum Bau monumentaler Kirchen zur Verfügung, um den Glanz der Stadt zu mehren. Im 17.Jh. wurden über 30 Kirchen errichtet. Im 18.Jh. verlor Jaroslawl an Bedeutung, weil Zar Peter I. St. Petersburg ausbaute. So konzentrierte sich die Stadt auf die Entwicklung des Binnenhandels und schuf eine starke Manufaktur: Webereien, Gerbereien und Waffenproduktion. Ende des 19.Jhs. war die Bevölkerung auf 100000 angewachsen. Die Stadt zählte zu den am weitesten entwickelten Europas. Ausdruck des Wohlstands waren 1750 die Gründung des ersten russischen Berufstheaters und 1786 die Herausgabe der ersten russischen Provinzzeitung. Kirchen, Klöster, Glockentürme verleihen dem „Florenz Russlands“ eine beeindruckende Silhouette, vor allem bei Sonnenauf- und -untergang.

    • 150000 Jaroslawl
    • © Iakov Filimonov, Shutterstock

    Wegen der imposanten Kaufmannskirchen und des schön restaurierten alten Stadtkerns ist Jaroslawl (613000 Ew.) eine Empfehlung. Das Zentrum zwischen Kotorosl und Wolga steht unter Denkmalschutz. Der Bürgermeister ist stolz darauf, dass Jaroslawl schon mehrfach den Wettbewerb um „Die sauberste Stadt Russlands“ gewonnen hat. Derzeit dreht sich alles um die geplante 1000-Jahr-Feier, die 2010 ansteht. Nach der Legende soll sich Fürst Jaroslaw Mudryj – der Weise – aus Kiew im Jahr 1010 mit einem Bären angelegt und ihn mit der Streitaxt getötet haben. So trägt die Ansiedlung, die als erste an der Wolga entstand, den Bären im Wappen. Bereits im 16.Jh. betrieben Engländer in Jaroslawl ein Warenhaus mit Stoffen, Zucker, Gewürzen und Waffen. Im 17.Jh. wuchs der Ort zum wichtigsten Zentrum neben Moskau und war ein Knotenpunkt bedeutender Handelswege. Zeitweilig war Jaroslawl sogar Hauptstadt Russlands. Die reiche Kaufmannsgilde stellte viel Geld zum Bau monumentaler Kirchen zur Verfügung, um den Glanz der Stadt zu mehren. Im 17.Jh. wurden über 30 Kirchen errichtet. Im 18.Jh. verlor Jaroslawl an Bedeutung, weil Zar Peter I. St. Petersburg ausbaute. So konzentrierte sich die Stadt auf die Entwicklung des Binnenhandels und schuf eine starke Manufaktur: Webereien, Gerbereien und Waffenproduktion. Ende des 19.Jhs. war die Bevölkerung auf 100000 angewachsen. Die Stadt zählte zu den am weitesten entwickelten Europas. Ausdruck des Wohlstands waren 1750 die Gründung des ersten russischen Berufstheaters und 1786 die Herausgabe der ersten russischen Provinzzeitung. Kirchen, Klöster, Glockentürme verleihen dem „Florenz Russlands“ eine beeindruckende Silhouette, vor allem bei Sonnenauf- und -untergang.

    • 150000 Jaroslawl

  • Moskau

    Geographical
    • © FOTOGRIN, Shutterstock
    • © FOTOGRIN, Shutterstock

    Moskau, Stadt auf sieben Hügeln, ist heute eine pulsierende Metropole: Luxuslimousinen rauschen an glitzernden Bürotürmen vorbei, überdimensionale Reklametafeln werben für teure Lifestyle-Produkte. Die Kulturszene ist überwältigend: Sie reicht von Literaturcafés über Diskoschiffe bis zum legendären Bolschoj-Theater. Doch nirgendwo ist der Kontrast zwischen arm und reich so drastisch wie in der 10-Mio.-Stadt, die 1147 von Jurij Dolgorukij („Langhand“) gegründet wurde.

    • © FOTOGRIN, Shutterstock
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    Moskau, Stadt auf sieben Hügeln, ist heute eine pulsierende Metropole: Luxuslimousinen rauschen an glitzernden Bürotürmen vorbei, überdimensionale Reklametafeln werben für teure Lifestyle-Produkte. Die Kulturszene ist überwältigend: Sie reicht von Literaturcafés über Diskoschiffe bis zum legendären Bolschoj-Theater. Doch nirgendwo ist der Kontrast zwischen arm und reich so drastisch wie in der 10-Mio.-Stadt, die 1147 von Jurij Dolgorukij („Langhand“) gegründet wurde.


  • Susdal

    Geographical
    • © Nymph_i, Shutterstock

    Der kleine Ort liegt 210 km von Moskau entfernt. Mit seinen 12000 Ew. ist er ein einziges Museumsstädtchen und ein touristisches Juwel. Hier konzentrieren sich auf kleiner Fläche über 100 Bauwerke von historischer Bedeutung. Auch die Architektur der kleinen Leute ist erhalten: Viele pittoreske Holzhäuschen prägen das Bild der kleinen Stadt. Susdal, das gern als „Hauptstadt des Goldenen Rings“ bezeichnet wird, steht unter Denkmalschutz und seit 1992 auch auf der Welterbeliste der Unesco. Einst Residenz von Fürsten, wurde der Ort durch Überfälle der Mongolen und Polen mehrfach zerstört, aber immer wieder aufgebaut. Susdal wurde im Jahr 990 erstmals erwähnt und erhielt 100 Jahre später Stadtrechte. Ihre Blütezeit erlebte die Stadt im 12.Jh., als Fürst Jurij Dolgorukij den Ort zur Hauptstadt des Fürstentums Rostow- Susdal machte. Eine Chronik aus dem Jahr 1673 dokumentiert die damalige Größe der Stadt: 400 Anwesen, 8 Kathedralen im Kreml, 14 Kirchen in der Siedlung und 27 Kirchen in den Klöstern. Im 19.Jh. versank Susdal dann in der Bedeutungslosigkeit. So ist zu erklären, dass der Ort die Zerstörungen nach 1917 unbeschadet überstand. Ab 1967 wurden die sakralen und weltlichen Bauten restauriert. Beim Rundgang durch die „Märchenstadt“, die sich auf eine Fläche von 8 km² beschränkt, bewundert man Spitzdächer und Türmchen, Kirchen und Festungsmauern sowie die kleinen, reich verzierten Holzhäuser. Jedes Gebäude erzählt ein Stück russischer Geschichte.

    • 601261 Susdal
    • © Nymph_i, Shutterstock

    Der kleine Ort liegt 210 km von Moskau entfernt. Mit seinen 12000 Ew. ist er ein einziges Museumsstädtchen und ein touristisches Juwel. Hier konzentrieren sich auf kleiner Fläche über 100 Bauwerke von historischer Bedeutung. Auch die Architektur der kleinen Leute ist erhalten: Viele pittoreske Holzhäuschen prägen das Bild der kleinen Stadt. Susdal, das gern als „Hauptstadt des Goldenen Rings“ bezeichnet wird, steht unter Denkmalschutz und seit 1992 auch auf der Welterbeliste der Unesco. Einst Residenz von Fürsten, wurde der Ort durch Überfälle der Mongolen und Polen mehrfach zerstört, aber immer wieder aufgebaut. Susdal wurde im Jahr 990 erstmals erwähnt und erhielt 100 Jahre später Stadtrechte. Ihre Blütezeit erlebte die Stadt im 12.Jh., als Fürst Jurij Dolgorukij den Ort zur Hauptstadt des Fürstentums Rostow- Susdal machte. Eine Chronik aus dem Jahr 1673 dokumentiert die damalige Größe der Stadt: 400 Anwesen, 8 Kathedralen im Kreml, 14 Kirchen in der Siedlung und 27 Kirchen in den Klöstern. Im 19.Jh. versank Susdal dann in der Bedeutungslosigkeit. So ist zu erklären, dass der Ort die Zerstörungen nach 1917 unbeschadet überstand. Ab 1967 wurden die sakralen und weltlichen Bauten restauriert. Beim Rundgang durch die „Märchenstadt“, die sich auf eine Fläche von 8 km² beschränkt, bewundert man Spitzdächer und Türmchen, Kirchen und Festungsmauern sowie die kleinen, reich verzierten Holzhäuser. Jedes Gebäude erzählt ein Stück russischer Geschichte.

    • 601261 Susdal

  • Nowodewitschi Monastyr

    Architektonische Highlights
    • Nowodewitschi Monastyr© MAIRDUMONT

    Es ist die größte und schönste Klosteranlage Moskaus, und von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden. In der zentralen Smolensker Kathedrale sind alte Fresken des 16.Jhs. erhalten, die ebenso beeindruckend sind wie der sechsstöckige Glockenturm.

    • Nowodewitschi Monastyr© MAIRDUMONT

    Es ist die größte und schönste Klosteranlage Moskaus, und von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden. In der zentralen Smolensker Kathedrale sind alte Fresken des 16.Jhs. erhalten, die ebenso beeindruckend sind wie der sechsstöckige Glockenturm.


  • Manege

    Architektonische Highlights
    • Manege© Glow Images

    Die Manege diente 1817 erst als Reitstall des Kreml, wurde aber seit 1831 als Ausstellungs- und Konzertsaal genutzt. Nach 1917 beherbergte sie den Kremlfuhrparks. Heute gibt es hier fortlaufend Mode- und Kunstausstellungen.

    • Manege© Glow Images

    Die Manege diente 1817 erst als Reitstall des Kreml, wurde aber seit 1831 als Ausstellungs- und Konzertsaal genutzt. Nach 1917 beherbergte sie den Kremlfuhrparks. Heute gibt es hier fortlaufend Mode- und Kunstausstellungen.


  • Park Kultury

    Botanische Gärten & Parks
    • © Marco Rubino, Shutterstock

    Der größte und vielfältigste Vergnügungspark mitten in Moskau ist 100 ha groß. Geboten werden Achterbahnen, Karussells, Schießbuden, Restaurants und ein Freilichttheater. Teiche laden im Sommer zu Bootsfahrten und im Winter zum Eislaufen ein.

    • © Marco Rubino, Shutterstock

    Der größte und vielfältigste Vergnügungspark mitten in Moskau ist 100 ha groß. Geboten werden Achterbahnen, Karussells, Schießbuden, Restaurants und ein Freilichttheater. Teiche laden im Sommer zu Bootsfahrten und im Winter zum Eislaufen ein.


  • B2

    Clubs
    • japanisch

    Das "B2" ist einer der größten Danceclubs Europas. Auf fünf Etagen gibt es Bars, Restaurants, Sushi-Bars, Billardräume, Tanzflächen und Chillout-Zonen. Im Sommer ist die Terasse beliebt, und in Wochenendnächten feiern hier bis zu 3000 Gäste.

    Das "B2" ist einer der größten Danceclubs Europas. Auf fünf Etagen gibt es Bars, Restaurants, Sushi-Bars, Billardräume, Tanzflächen und Chillout-Zonen. Im Sommer ist die Terasse beliebt, und in Wochenendnächten feiern hier bis zu 3000 Gäste.


  • Propaganda

    Clubs

    Seit Jahren ist dies einer der populärsten und szenigen Danceclubs mit internationalen DJs. Man kann zu Techno und House hier auch essen.

    Seit Jahren ist dies einer der populärsten und szenigen Danceclubs mit internationalen DJs. Man kann zu Techno und House hier auch essen.


  • Taras Bulba

    Restaurants
    • regional

    Im Taras Bulba sieht es aus wie in einer original ukrainischen Dorfgaststube. Das Personal steckt in Trachten und serviert Teigtaschen und Speck in zahllosen Variationen.

    Im Taras Bulba sieht es aus wie in einer original ukrainischen Dorfgaststube. Das Personal steckt in Trachten und serviert Teigtaschen und Speck in zahllosen Variationen.


  • Taras Bulba

    Restaurants
    • regional

    Gestylt wie eine ukrainische Dorfgaststube ist dieses Lokal, sogar das Personal steckt in Trachten. Auf der Karte stehen zahllose Varianten von Teigtaschen und Speck.

    Gestylt wie eine ukrainische Dorfgaststube ist dieses Lokal, sogar das Personal steckt in Trachten. Auf der Karte stehen zahllose Varianten von Teigtaschen und Speck.


  • Taras Bulba

    Restaurants
    • regional

    Dieses Lokal ist wie eine ukrainische Dorfgaststube eingerichtet, auch das Personal steckt in Trachten. Es gibt zig Varianten von Teigtaschen und Speck.

    Dieses Lokal ist wie eine ukrainische Dorfgaststube eingerichtet, auch das Personal steckt in Trachten. Es gibt zig Varianten von Teigtaschen und Speck.


  • Zentralny Dom Literaterow

    Restaurants
    • regional

    Der holzgetäfelte Saal im Adelspalast beflügelt die Phantasie: Im "Zentralen Haus der Schriftsteller", in dem auch Szenen von Tolstois "Krieg und Frieden" spielen, tagte einst eine Freimaurerloge. Heute gibt es hier erstklassige russische und europäische Küche.

    Der holzgetäfelte Saal im Adelspalast beflügelt die Phantasie: Im "Zentralen Haus der Schriftsteller", in dem auch Szenen von Tolstois "Krieg und Frieden" spielen, tagte einst eine Freimaurerloge. Heute gibt es hier erstklassige russische und europäische Küche.


  • Beloje Sonlze Pustyni

    Restaurants
    • asiatisch

    Gestylt nach dem gleichnamigen sowjetischen Kultfilm bietet das Restaurant gute mittelasiatische und arabische Küche und abends den dazugehörigen Bauchtanz. Im Innenhof stolziert ein Pfau.

    Gestylt nach dem gleichnamigen sowjetischen Kultfilm bietet das Restaurant gute mittelasiatische und arabische Küche und abends den dazugehörigen Bauchtanz. Im Innenhof stolziert ein Pfau.


  • Valentin Judaschkin

    Modegeschäfte

    Unter dem erfolgreichen Markennamen Judaschkin werden mittlerweile auch Schmuck und Parfüm verkauft. Judaschkin ist seit Jahren mit seinen exzentrischen Kreationen auf internationalen Modeshows vertreten.

    Unter dem erfolgreichen Markennamen Judaschkin werden mittlerweile auch Schmuck und Parfüm verkauft. Judaschkin ist seit Jahren mit seinen exzentrischen Kreationen auf internationalen Modeshows vertreten.


  • Kofemania

    Cafés
    • italienisch

    Das stilvolle italienische Café neben dem Konservatorium war stets überfüllt. Deshalb bekam es schon sechs Ableger. Hier gibt es Frühstück und rund um die Uhr eine Riesenauswahl an Torten, Salaten und kleinen Gerichten.

    Das stilvolle italienische Café neben dem Konservatorium war stets überfüllt. Deshalb bekam es schon sechs Ableger. Hier gibt es Frühstück und rund um die Uhr eine Riesenauswahl an Torten, Salaten und kleinen Gerichten.


  • Kofemania

    Cafés
    • italienisch

    Weil das stilvolle italienische Café neben dem Konservatorium immer voll war, wurden schon mehrere Filialen eröffnet. Hier kann man Frühstück und rund um die Uhr eine Riesenauswahl an Torten, Salaten und kleinen Gerichten genießen.

    Weil das stilvolle italienische Café neben dem Konservatorium immer voll war, wurden schon mehrere Filialen eröffnet. Hier kann man Frühstück und rund um die Uhr eine Riesenauswahl an Torten, Salaten und kleinen Gerichten genießen.


  • Kofemania

    Cafés
    • italienisch

    Weil das stilvolle italienische Café neben dem Konservatorium immer überfüllt war, bekam es schon sechs Ableger. Hier gibt es Frühstück und rund um die Uhr eine Riesenauswahl an Torten, Salaten und kleinen Gerichten.

    Weil das stilvolle italienische Café neben dem Konservatorium immer überfüllt war, bekam es schon sechs Ableger. Hier gibt es Frühstück und rund um die Uhr eine Riesenauswahl an Torten, Salaten und kleinen Gerichten.


  • Kolomenskoe

    Museen
    • © BestTravelPhotography, Thinkstock

    Im Freilichtmuseum sind die uralten Kirchen von Kolomenskoje sowie die Johannes-der-Täufer-Kirche zu sehen. Die Turmkirche der Himmelfahrtskathedrale gehört zum Weltkulturerbe. Im Vordertor des Holzpalasts befindet sich das Museum für alte russische Kunst.

    • © BestTravelPhotography, Thinkstock

    Im Freilichtmuseum sind die uralten Kirchen von Kolomenskoje sowie die Johannes-der-Täufer-Kirche zu sehen. Die Turmkirche der Himmelfahrtskathedrale gehört zum Weltkulturerbe. Im Vordertor des Holzpalasts befindet sich das Museum für alte russische Kunst.