Mailand Must Sees

Santa Maria delle Grazie
Architektonische Highlights
Milano
Santa Maria delle Grazie
Galleria Vittorio Emanuele II
Architektonische Highlights
Milano
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Castello Sforzesco
Architektonische Highlights
Milano
Castello Sforzesco
Duomo di Milano
Architektonische Highlights
Milano
Duomo di Santa Maria Nascente
Quadrilatero della Moda
Geographical
Milano
Quadrilatero della Moda
La Triennale di Milano
Museen
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Triennale Design Museum
Cenacolo Vinciano
Museen
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Cenacolo Vinciano
Pinacoteca di Brera
Museen
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Pinacoteca di Brera
Basilica di Sant'Ambrogio
Architektonische Highlights
Milano
Basilica di Sant'Ambrogio
Navigli
Geographical
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Porta Nuova
Geographical
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Terrazze del Duomo di Santa Maria Nascente
Touristenattraktionen
Milano
Terrazze del Duomo di Santa Maria Nascente
Torre Branca
Architektonische Highlights
Milano
Torre Branca
Giardino di Giada
Restaurants
Milano
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Osteria del Treno
Restaurants
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Osteria Grand Hotel
Restaurants
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Cracco
Restaurants
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Il Luogo di Aimo e Nadia
Restaurants
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Il Luogo di Aimo e Nadia
Joia
Restaurants
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Joia
Emporio Armani
Kaufhäuser
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Bar Magenta
Bars
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Museo Poldi Pezzoli
Museen
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Teatro alla Scala
Opern
Milano
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Piccolo Teatro - Grassi
Theater
Milano
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Artemide
Möbelhäuser und -geschäfte
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Peck
Delikatessenladen
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Mercatone del Naviglio Grande
Märkte und Flohmärkte
Milano
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Blue Note
Clubs
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Alcatraz
Discos
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Il Gattopardo Café
Bars
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    Architektonische Highlights

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  • Santa Maria delle Grazie

    Architektonische Highlights
    • Santa Maria delle Grazie© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Hier schweigen selbst die Frösche

    Die Kirche gehört zum Dominikanerkloster gleich nebenan, in dessen Speisesaal Leonardo da Vinci sein Abendmahl malte. Großartig und elegant, sieht man ihr an, dass sie keine Kirche fürs Volk war, sondern für die Oberschicht. Das ist sie auch heute noch: Zur Sonntagsmesse kommen die feinen Mailänder Familien aus der Nachbarschaft. Kein Geringerer als Donato Bramante (1444–1514), der zu den ganz großen Architekten des 15.Jhs. zählte und den Petersdom in Rom entwarf, vollendete die Kirche ab 1492 im schönsten Renaissancestil. Den stillen Kreuzgang Chiostro delle Rane verzaubert ein Brunnen mit bronzenen Fröschen und im Frühjahr blühenden Magnolien.

    • Santa Maria delle Grazie© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Hier schweigen selbst die Frösche

    Die Kirche gehört zum Dominikanerkloster gleich nebenan, in dessen Speisesaal Leonardo da Vinci sein Abendmahl malte. Großartig und elegant, sieht man ihr an, dass sie keine Kirche fürs Volk war, sondern für die Oberschicht. Das ist sie auch heute noch: Zur Sonntagsmesse kommen die feinen Mailänder Familien aus der Nachbarschaft. Kein Geringerer als Donato Bramante (1444–1514), der zu den ganz großen Architekten des 15.Jhs. zählte und den Petersdom in Rom entwarf, vollendete die Kirche ab 1492 im schönsten Renaissancestil. Den stillen Kreuzgang Chiostro delle Rane verzaubert ein Brunnen mit bronzenen Fröschen und im Frühjahr blühenden Magnolien.


  • Galleria Vittorio Emanuele II

    Architektonische Highlights
    • Galleria Vittorio Emanuele II© MAIRDUMONT

    Il salotto, die gute Stube der Stadt mit Bars, Restaurants, Geschäften, ist ein weltlicher Tempel aus Stein, Stahl und Glas, mit dem sich das Mailänder Bürgertum ein Denkmal setzte und die nationale Einheit feierte. Die Kuppel (höchster Punkt 47 m) entspricht mit ihren Innenmaßen der Kuppel des römischen Petersdoms. Giuseppe Mengoni, Architekt der 1865-1877 erbauten Galerie, kam kurz vor ihrer Vollendung bei einem Sturz vom Baugerüst ums Leben. Ein Muss ist die Einkehr in die legendäre Bar Camparino in Galleria, 1915 von der Erfinderfamilie des damals schon berühmten roten Bitterlikörs Campari eröffnet und seit 2012 wieder in Firmenbesitz.

    • Galleria Vittorio Emanuele II© MAIRDUMONT

    Il salotto, die gute Stube der Stadt mit Bars, Restaurants, Geschäften, ist ein weltlicher Tempel aus Stein, Stahl und Glas, mit dem sich das Mailänder Bürgertum ein Denkmal setzte und die nationale Einheit feierte. Die Kuppel (höchster Punkt 47 m) entspricht mit ihren Innenmaßen der Kuppel des römischen Petersdoms. Giuseppe Mengoni, Architekt der 1865-1877 erbauten Galerie, kam kurz vor ihrer Vollendung bei einem Sturz vom Baugerüst ums Leben. Ein Muss ist die Einkehr in die legendäre Bar Camparino in Galleria, 1915 von der Erfinderfamilie des damals schon berühmten roten Bitterlikörs Campari eröffnet und seit 2012 wieder in Firmenbesitz.


  • Castello Sforzesco

    Architektonische Highlights
    • Castello Sforzesco© MAIRDUMONT

    Die Burg der Herrscherfamilien Mailands (zuerst die Visconti, dann die Sforza) entstand, um Sicherheit vor den eigenen Untertanen zu geben - und nicht etwa, um die Stadt vor äußeren Feinden zu schützen. Ab 1368 wurde ein erstes Kastell an der Stadtmauer errichtet. Ludovico il Moro ließ es Ende des 15.Jhs. mit schlossähnlichen, repräsentativen Gebäuden u. a. von Bramante und Leonardo ausbauen. Die Anlage wurde Vorbild für den Bau des Kremls, der ab 1485 in Moskau von italienischen Künstlern errichtet wurde. Unter Spaniern und Österreichern diente das Castello weiterhin als Residenz und Zitadelle. Von hier aus ließ General Radetzky während der Märzaufstände 1848 die Stadt beschießen. Eine Restaurierung des späten 19.Jhs. verfälscht durch die Betonung des höfischen Charakters die Geschichte der Burg. Der Turm über dem Eingangstor ist eine Nachbildung des 1521 zerstörten Turms, den der Renaissancebaumeister Filarete entworfen hatte.

    • Castello Sforzesco© MAIRDUMONT

    Die Burg der Herrscherfamilien Mailands (zuerst die Visconti, dann die Sforza) entstand, um Sicherheit vor den eigenen Untertanen zu geben - und nicht etwa, um die Stadt vor äußeren Feinden zu schützen. Ab 1368 wurde ein erstes Kastell an der Stadtmauer errichtet. Ludovico il Moro ließ es Ende des 15.Jhs. mit schlossähnlichen, repräsentativen Gebäuden u. a. von Bramante und Leonardo ausbauen. Die Anlage wurde Vorbild für den Bau des Kremls, der ab 1485 in Moskau von italienischen Künstlern errichtet wurde. Unter Spaniern und Österreichern diente das Castello weiterhin als Residenz und Zitadelle. Von hier aus ließ General Radetzky während der Märzaufstände 1848 die Stadt beschießen. Eine Restaurierung des späten 19.Jhs. verfälscht durch die Betonung des höfischen Charakters die Geschichte der Burg. Der Turm über dem Eingangstor ist eine Nachbildung des 1521 zerstörten Turms, den der Renaissancebaumeister Filarete entworfen hatte.


  • Duomo di Milano

    Architektonische Highlights
    • Duomo di Santa Maria Nascente© MAIRDUMONT

    Der Mailänder Dom, dessen Grundstein 1386 gelegt wurde, ist durch viele Jahrhunderte gewachsen. Trotz langer Bauzeit bis ins 19.Jh. bleibt er ein großartiges Zeugnis lombardischer Gotik. Die Fassade wurde allerdings nach mehreren Baustufen stark historisierend vollendet. Mit einer Außenlänge von 158 m und einer Grundfläche von 11.400 m2 gehört der Mailänder Dom zu den größten Kirchen der Christenheit. Mehere Millionen Menschen besichtigen ihn jedes Jahr. Der Vierungsturm wird von einer vergoldeten Marienstatue aus Kupfer geschmückt, die im Volksmund zärtlich Madonnina ("Madönnchen") genannt wird, aber immerhin 4,16 m hoch ist und mehrere Tonnen wiegt. Das Dach zieren rund 3500 Figuren (Heiligenstatuen, Tiere, Dämonen). Das fünfschiffige Innere im mehrfach gebrochenen Dämmerlicht wird von riesigen Glasfenstern beherrscht: Auf 1700 m2 sind rund 3600 Personen abgebildet. Der Zugang zu Ausgrabungen der Antike und den Fundamenten der Vorgängerbauten liegt im Innenraum nahe dem Hauptportal.

    • Duomo di Santa Maria Nascente© MAIRDUMONT

    Der Mailänder Dom, dessen Grundstein 1386 gelegt wurde, ist durch viele Jahrhunderte gewachsen. Trotz langer Bauzeit bis ins 19.Jh. bleibt er ein großartiges Zeugnis lombardischer Gotik. Die Fassade wurde allerdings nach mehreren Baustufen stark historisierend vollendet. Mit einer Außenlänge von 158 m und einer Grundfläche von 11.400 m2 gehört der Mailänder Dom zu den größten Kirchen der Christenheit. Mehere Millionen Menschen besichtigen ihn jedes Jahr. Der Vierungsturm wird von einer vergoldeten Marienstatue aus Kupfer geschmückt, die im Volksmund zärtlich Madonnina ("Madönnchen") genannt wird, aber immerhin 4,16 m hoch ist und mehrere Tonnen wiegt. Das Dach zieren rund 3500 Figuren (Heiligenstatuen, Tiere, Dämonen). Das fünfschiffige Innere im mehrfach gebrochenen Dämmerlicht wird von riesigen Glasfenstern beherrscht: Auf 1700 m2 sind rund 3600 Personen abgebildet. Der Zugang zu Ausgrabungen der Antike und den Fundamenten der Vorgängerbauten liegt im Innenraum nahe dem Hauptportal.


  • Quadrilatero della Moda

    Geographical
    • Quadrilatero della Moda© MAIRDUMONT

    Im Quadrilatero della Moda, im "Viereck der Mode" oberhalb des Domplatzes, ist die Auswahl - und bisweilen auch das Preisgefüge - schier grenzenlos. Nicht einmal in New York findet man auf so kleinem Raum ein vergleichbares Angebot von Boutiquen, wo die besten Modeschöpfer der Welt ihre neuesten Kreationen offerieren. Die bekannteste Straße ist die Via Monte Napoleone. Armani und Ferragamo, Gucci und Prada, Valentino und Bottega Veneta stellen hier aus. Ihre Geschäfte und Boutiquen sind längst Erlebnisräume der höchsten Eleganz - wie auch die von Krizia oder Dolce & Gabbana in der Via della Spiga, Trussardi und Hermès in der Via Sant'Andrea, Jil Sander in der Via Verri - man kann unmöglich alle aufzählen.

    • 20121 Milano
    • Quadrilatero della Moda© MAIRDUMONT

    Im Quadrilatero della Moda, im "Viereck der Mode" oberhalb des Domplatzes, ist die Auswahl - und bisweilen auch das Preisgefüge - schier grenzenlos. Nicht einmal in New York findet man auf so kleinem Raum ein vergleichbares Angebot von Boutiquen, wo die besten Modeschöpfer der Welt ihre neuesten Kreationen offerieren. Die bekannteste Straße ist die Via Monte Napoleone. Armani und Ferragamo, Gucci und Prada, Valentino und Bottega Veneta stellen hier aus. Ihre Geschäfte und Boutiquen sind längst Erlebnisräume der höchsten Eleganz - wie auch die von Krizia oder Dolce & Gabbana in der Via della Spiga, Trussardi und Hermès in der Via Sant'Andrea, Jil Sander in der Via Verri - man kann unmöglich alle aufzählen.

    • 20121 Milano

  • La Triennale di Milano

    Museen
    • Triennale Design Museum© MAIRDUMONT

    Im südwestlichen Teil des Parco Sempione erhebt sich dieser imposante Bau aus den 30er-Jahren, der Palazzo dell'Arte für die einstigen, Triennale genannten Kunst- und Designausstellungen. Heute beherbergt er das Museum mit einer Dauerausstellung zu all den glorreichen Italian-Style-Kreationen sowie ein schönes Café mit Parkblick und Sommergarten.

    • Triennale Design Museum© MAIRDUMONT

    Im südwestlichen Teil des Parco Sempione erhebt sich dieser imposante Bau aus den 30er-Jahren, der Palazzo dell'Arte für die einstigen, Triennale genannten Kunst- und Designausstellungen. Heute beherbergt er das Museum mit einer Dauerausstellung zu all den glorreichen Italian-Style-Kreationen sowie ein schönes Café mit Parkblick und Sommergarten.


  • Cenacolo Vinciano

    Museen
    • Cenacolo Vinciano© MAIRDUMONT

    Leonardo hat für das 1495-97 entstandende Bild genau den Augenblick des Abendmahls gewählt, in dem Jesus vorhersagt, dass ihn einer von den Jüngern verraten werde. Die Apostel, aufgelöst in Dreiergruppen, sind aufs Höchste bestürzt und erregt. Die großformatige, mit 4,2 m Höhe und 9,1 m Breite geradezu riesige Darstellung (bis dahin wurde das Thema eher auf kleineren Tafelbildern behandelt) schlug in die Kunstgeschichte ein wie die Breitwand in die Kinogeschichte. Das dramatische Spiel der Hände, die theatralische Anordnung wie auf einer Bühne und die (heute kaum noch nachzuvollziehende) Verschmelzung der Farben hatten das Bild sofort berühmt gemacht. Noch bevor Leonardo die Arbeiten abschließen konnte, zirkulierten bereits Stiche mit Kopien. Der Künstler verwendete aus ästhetischen Gründen Temperafarben, die er auf den trockenen Verputz auftrug wie bei einem Tafelbild - und nicht mit der Freskotechnik in die noch feuchte Wand, bei der die Farben dann eintrocknen konnten und lange erhalten blieben. Bereits nach 20 Jahren war das Bild beschädigt. Überschwemmungen und schwere Zerstörungen haben immer wieder Restauratoren auf den Plan gerufen, die manchmal sogar Details wie Bärte oder Tücher hinzufügten. Bei der jüngsten gründlichen Restaurierung, die fast 20 Jahre gedauert hat, ist der möglichst originalgetreue Zustand des Bilds wieder hergestellt worden - und alle falschen Bärte wurden abgenommen.

    • Cenacolo Vinciano© MAIRDUMONT

    Leonardo hat für das 1495-97 entstandende Bild genau den Augenblick des Abendmahls gewählt, in dem Jesus vorhersagt, dass ihn einer von den Jüngern verraten werde. Die Apostel, aufgelöst in Dreiergruppen, sind aufs Höchste bestürzt und erregt. Die großformatige, mit 4,2 m Höhe und 9,1 m Breite geradezu riesige Darstellung (bis dahin wurde das Thema eher auf kleineren Tafelbildern behandelt) schlug in die Kunstgeschichte ein wie die Breitwand in die Kinogeschichte. Das dramatische Spiel der Hände, die theatralische Anordnung wie auf einer Bühne und die (heute kaum noch nachzuvollziehende) Verschmelzung der Farben hatten das Bild sofort berühmt gemacht. Noch bevor Leonardo die Arbeiten abschließen konnte, zirkulierten bereits Stiche mit Kopien. Der Künstler verwendete aus ästhetischen Gründen Temperafarben, die er auf den trockenen Verputz auftrug wie bei einem Tafelbild - und nicht mit der Freskotechnik in die noch feuchte Wand, bei der die Farben dann eintrocknen konnten und lange erhalten blieben. Bereits nach 20 Jahren war das Bild beschädigt. Überschwemmungen und schwere Zerstörungen haben immer wieder Restauratoren auf den Plan gerufen, die manchmal sogar Details wie Bärte oder Tücher hinzufügten. Bei der jüngsten gründlichen Restaurierung, die fast 20 Jahre gedauert hat, ist der möglichst originalgetreue Zustand des Bilds wieder hergestellt worden - und alle falschen Bärte wurden abgenommen.


  • Pinacoteca di Brera

    Museen
    • Pinacoteca di Brera© (c)iStockphoto.com, fotoimagic, iStockphoto.com
    Insider-Tipp
    Rosenwasser aus dem botanischen Gärtchen

    Nachhilfe in Sachen Küssen? Die gibts in einer der bedeutendsten Gemäldesammlungen Italiens: Hier hängt die wohl romantischste Kussszene der Kunstgeschichte, „Il Bacio“, den Francesco Hayez 1859 malte. Im mächtigen Palazzo di Brera werden aber nicht nur Bilder gezeigt, hier wird auch unterrichtet, wie man sie malt: Seit Beginn des 19.Jhs. gehört zur Pinakothek auch eine renommierte Kunstakademie. Einige Höhepunkte sind im Saal VI die bewegende „Pietà“ von Giovanni Bellini (1455–60) und der „Cristo morto“, den Andrea Mantegna um 1478 in extremer perspektivischer Sicht gemalt hat, sowie in Saal XXIV die „Pala Montefeltro“ von Piero della Francesca (1475) und das „Marienverlöbnis“ (1504) von Raffael. Im Innenhof triumphiert Napoleon als nackter antiker Gott, schließlich ist seiner Initiative diese grandiose Institution der schönen Künste zu verdanken. Im Orto Botanico, einer gratis zugänglichen Ruheoase hinter der Pinakothek, gedeihen die Rosen, deren Essenz man im Museumsshop kaufen kann.

    • Pinacoteca di Brera© (c)iStockphoto.com, fotoimagic, iStockphoto.com
    Insider-Tipp
    Rosenwasser aus dem botanischen Gärtchen

    Nachhilfe in Sachen Küssen? Die gibts in einer der bedeutendsten Gemäldesammlungen Italiens: Hier hängt die wohl romantischste Kussszene der Kunstgeschichte, „Il Bacio“, den Francesco Hayez 1859 malte. Im mächtigen Palazzo di Brera werden aber nicht nur Bilder gezeigt, hier wird auch unterrichtet, wie man sie malt: Seit Beginn des 19.Jhs. gehört zur Pinakothek auch eine renommierte Kunstakademie. Einige Höhepunkte sind im Saal VI die bewegende „Pietà“ von Giovanni Bellini (1455–60) und der „Cristo morto“, den Andrea Mantegna um 1478 in extremer perspektivischer Sicht gemalt hat, sowie in Saal XXIV die „Pala Montefeltro“ von Piero della Francesca (1475) und das „Marienverlöbnis“ (1504) von Raffael. Im Innenhof triumphiert Napoleon als nackter antiker Gott, schließlich ist seiner Initiative diese grandiose Institution der schönen Künste zu verdanken. Im Orto Botanico, einer gratis zugänglichen Ruheoase hinter der Pinakothek, gedeihen die Rosen, deren Essenz man im Museumsshop kaufen kann.


  • Basilica di Sant'Ambrogio

    Architektonische Highlights
    • Basilica di Sant'Ambrogio© MAIRDUMONT

    Die dreischiffige Basilika des Stadtpatrons Ambrosius erhebt sich über seinem Grab. Sie ist das wichtigste mittelalterliche Baudenkmal der Stadt und eine Art Prototyp vieler Kirchenbauten der lombardischen Romanik. Eine erste Kapelle, San Vittore in Ciel d'Oro (Zugang rechts neben dem Altar), stammt aus dem Jahr 470, im Mosaikgewölbe sind Ambrosius und andere Heilige abgebildet. Gleich nebenan geht es zum Domschatz mit den "Weinenden", einer eindrucksvollen Skulpturengruppe aus dem 15.Jh. Die heutige Kirche geht weitgehend auf das 12./13.Jh. zurück. Ein langer Streit zwischen Mönchen und Domherren um Altarnutzung und Läuterecht führte dazu, dass jede Partei einen eigenen Glockenturm bekam: Jener der Domherren (Campanile dei Canonici) aus dem 12.Jh. steht links, jener der Mönche (Campanile dei Monaci) aus dem 9.Jh. rechts. Im eindrucksvollen romanischen Vorhof kann man Geschichte gleichsam atmen.

    • Basilica di Sant'Ambrogio© MAIRDUMONT

    Die dreischiffige Basilika des Stadtpatrons Ambrosius erhebt sich über seinem Grab. Sie ist das wichtigste mittelalterliche Baudenkmal der Stadt und eine Art Prototyp vieler Kirchenbauten der lombardischen Romanik. Eine erste Kapelle, San Vittore in Ciel d'Oro (Zugang rechts neben dem Altar), stammt aus dem Jahr 470, im Mosaikgewölbe sind Ambrosius und andere Heilige abgebildet. Gleich nebenan geht es zum Domschatz mit den "Weinenden", einer eindrucksvollen Skulpturengruppe aus dem 15.Jh. Die heutige Kirche geht weitgehend auf das 12./13.Jh. zurück. Ein langer Streit zwischen Mönchen und Domherren um Altarnutzung und Läuterecht führte dazu, dass jede Partei einen eigenen Glockenturm bekam: Jener der Domherren (Campanile dei Canonici) aus dem 12.Jh. steht links, jener der Mönche (Campanile dei Monaci) aus dem 9.Jh. rechts. Im eindrucksvollen romanischen Vorhof kann man Geschichte gleichsam atmen.


  • Navigli

    Geographical
    • © Mihai-Bogdan Lazar, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Style-Meilen

    Rund um Naviglio Grande und Naviglio Pavese, die beiden Kanäle, die vom einst weit verzweigten Wasserstraßennetz Mailands übrig geblieben sind, pulsiert heute das Leben zwischen Boutiquen im typischen Mailänder Shabby Chic, Szenebars, Trattorien, Musikläden und bunten Wochenendmärkten.

    • 20121 Milano
    • © Mihai-Bogdan Lazar, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Style-Meilen

    Rund um Naviglio Grande und Naviglio Pavese, die beiden Kanäle, die vom einst weit verzweigten Wasserstraßennetz Mailands übrig geblieben sind, pulsiert heute das Leben zwischen Boutiquen im typischen Mailänder Shabby Chic, Szenebars, Trattorien, Musikläden und bunten Wochenendmärkten.

    • 20121 Milano

  • Porta Nuova

    Geographical
    • © Ivan Kurmyshov, Shutterstock

    Die weithin sichtbare Hochhausenklave am Bahnhof Porta Garibaldi rückt mit ihren Fassaden aus Glas oder mit vertikalem Baumbewuchs an den jenseits der Bahngleise liegenden Stadtteil Isola heran.

    • 20121 Milano
    • © Ivan Kurmyshov, Shutterstock

    Die weithin sichtbare Hochhausenklave am Bahnhof Porta Garibaldi rückt mit ihren Fassaden aus Glas oder mit vertikalem Baumbewuchs an den jenseits der Bahngleise liegenden Stadtteil Isola heran.

    • 20121 Milano

  • Terrazze del Duomo di Santa Maria Nascente

    Touristenattraktionen
    • Terrazze del Duomo di Santa Maria Nascente© MAIRDUMONT

    Welchem Dom kann man schon aufs Dach steigen? Beim Mailänder geht es. Es gibt sogar einen Fahrstuhl. Von oben bietet sich ein schöner Blick auf die Piazza, die Galleria, die grünen Dachterrassen, die ganze Innenstadt und auf die Domarchitektur.

    • Terrazze del Duomo di Santa Maria Nascente© MAIRDUMONT

    Welchem Dom kann man schon aufs Dach steigen? Beim Mailänder geht es. Es gibt sogar einen Fahrstuhl. Von oben bietet sich ein schöner Blick auf die Piazza, die Galleria, die grünen Dachterrassen, die ganze Innenstadt und auf die Domarchitektur.


  • Torre Branca

    Architektonische Highlights
    • Torre Branca© MAIRDUMONT

    Über 100 m hoch ist dieser Turm am Eingang des Parco Sempione, der 1933 anlässlich der Triennale in nur zweieinhalb Monaten nach Plänen des Architekten Giò Ponti errichtet wurde. Sponsor war die bekannte Spirituosenfirma Branca. Von der Aussichtskabine hat man einen tollen Blick über die Stadt - bei garantiert gutem Wetter, denn andernfalls bleibt der Turm geschlossen. Eindrucksvoll sind auch die Aussichten auf das Lichtermeer bei den Abendöffnungen.

    • Torre Branca© MAIRDUMONT

    Über 100 m hoch ist dieser Turm am Eingang des Parco Sempione, der 1933 anlässlich der Triennale in nur zweieinhalb Monaten nach Plänen des Architekten Giò Ponti errichtet wurde. Sponsor war die bekannte Spirituosenfirma Branca. Von der Aussichtskabine hat man einen tollen Blick über die Stadt - bei garantiert gutem Wetter, denn andernfalls bleibt der Turm geschlossen. Eindrucksvoll sind auch die Aussichten auf das Lichtermeer bei den Abendöffnungen.


  • Giardino di Giada

    Restaurants
    • chinesisch
    • Giardino di Giada© MAIRDUMONT

    Weit über dem Niveau vieler anderer Chinarestaurants.

    • Giardino di Giada© MAIRDUMONT

    Weit über dem Niveau vieler anderer Chinarestaurants.


  • Osteria del Treno

    Restaurants
    • regional

    Käse und Schinken aus ganz Italien, ein Lokal der Slow-Food-Bewegung für Liebhaber gehobener Hausmannskost.

    Käse und Schinken aus ganz Italien, ein Lokal der Slow-Food-Bewegung für Liebhaber gehobener Hausmannskost.


  • Osteria Grand Hotel

    Restaurants
    • international

    Ein Wunder: Spitzenküche zu erträglichen Preisen in diesem Slow-Food-Tempel. Tolle Käse, große Weine.

    Ein Wunder: Spitzenküche zu erträglichen Preisen in diesem Slow-Food-Tempel. Tolle Käse, große Weine.


  • Cracco

    Restaurants
    • international

    Carlo Cracco hat bei Alain Ducasse und bei Gualtiero Marchesi gelernt - und bald seinen eigenen, entsprechend aufwändigen Stil gefunden. Aber selbst traditionelle Gerichte wie ein Risotto milanese geraten hier zur Köstlichkeit.

    Carlo Cracco hat bei Alain Ducasse und bei Gualtiero Marchesi gelernt - und bald seinen eigenen, entsprechend aufwändigen Stil gefunden. Aber selbst traditionelle Gerichte wie ein Risotto milanese geraten hier zur Köstlichkeit.


  • Il Luogo di Aimo e Nadia

    Restaurants
    • international
    • Il Luogo di Aimo e Nadia© MAIRDUMONT

    Eines der besten Restaurants ganz Italiens, exzellente Auswahl aller Zutaten, ausgewogen von duftenden Vorspeisen wie der Paté aus der Perlhuhnleber bis zum raffinierten dolce, einer Mousse mit Balsamessig.

    • Il Luogo di Aimo e Nadia© MAIRDUMONT

    Eines der besten Restaurants ganz Italiens, exzellente Auswahl aller Zutaten, ausgewogen von duftenden Vorspeisen wie der Paté aus der Perlhuhnleber bis zum raffinierten dolce, einer Mousse mit Balsamessig.


  • Joia

    Restaurants
    • vegetarisch
    • Joia© MAIRDUMONT

    Seit Jahren beweist der Küchenchef dieses ruhigen Lokals, dass man auch mit rein vegetarischen Zutaten Spitzenküche kreieren kann.

    • Joia© MAIRDUMONT

    Seit Jahren beweist der Küchenchef dieses ruhigen Lokals, dass man auch mit rein vegetarischen Zutaten Spitzenküche kreieren kann.


  • Emporio Armani

    Kaufhäuser

    Ein Kaufhaus der besonderen Art, die Warenwelt von Italiens berühmtestem Modeschöpfer Giorgio Armani: Über die Stockwerke verteilen sich seine Kreationen, außerdem ein Café, ein Speiselokal, ein Kunstbuchladen und ein edles Sushi-Restaurant, dazu auf dem Dach ein luxuriöses Suitenhotel.

    Ein Kaufhaus der besonderen Art, die Warenwelt von Italiens berühmtestem Modeschöpfer Giorgio Armani: Über die Stockwerke verteilen sich seine Kreationen, außerdem ein Café, ein Speiselokal, ein Kunstbuchladen und ein edles Sushi-Restaurant, dazu auf dem Dach ein luxuriöses Suitenhotel.


  • Bar Magenta

    Bars
    • Bar Magenta© MAIRDUMONT

    Eine der historischen Bars und doch von jeder Generation neu angenommen. Bis um 2, 3 Uhr ist hier (manchmal zum Leidwesen der Nachbarn) immer was los.

    • Bar Magenta© MAIRDUMONT

    Eine der historischen Bars und doch von jeder Generation neu angenommen. Bis um 2, 3 Uhr ist hier (manchmal zum Leidwesen der Nachbarn) immer was los.


  • Museo Poldi Pezzoli

    Museen
    • Museo Poldi-Pezzoli© MAIRDUMONT

    Das Privatmuseum ist von der Atmosphäre her vielleicht das schönste Museum Mailands: Es ist im Haus (zum Teil mit Wandbemalungen) des Barons Gian Giacomo Poldi-Pezzoli aus dem 19.Jh. untergebracht. Die reiche Kunstsammlung umfasst Werke u. a. von Sandro Botticelli, Andrea Mantegna, Lucas Cranach (Bildnis Luthers und seiner Frau von 1529). Antonio del Pollaiuolos berühmtes "Bildnis einer Frau" (um 1470) ist in das Signet des Museums eingegangen.

    • Museo Poldi-Pezzoli© MAIRDUMONT

    Das Privatmuseum ist von der Atmosphäre her vielleicht das schönste Museum Mailands: Es ist im Haus (zum Teil mit Wandbemalungen) des Barons Gian Giacomo Poldi-Pezzoli aus dem 19.Jh. untergebracht. Die reiche Kunstsammlung umfasst Werke u. a. von Sandro Botticelli, Andrea Mantegna, Lucas Cranach (Bildnis Luthers und seiner Frau von 1529). Antonio del Pollaiuolos berühmtes "Bildnis einer Frau" (um 1470) ist in das Signet des Museums eingegangen.


  • Teatro alla Scala

    Opern
    • Teatro alla Scala© MAIRDUMONT
    • Teatro alla Scala© MAIRDUMONT

    Den neoklassizistischen Tempel der Opernmusik hat Mario Botta renoviert und umgebaut. An der Vorverkaufskasse im ersten Tiefgeschoss der Metrostation Duomo gibt es Karten ab einen Monat vor der Aufführung.

    • Teatro alla Scala© MAIRDUMONT
    • Teatro alla Scala© MAIRDUMONT

    Den neoklassizistischen Tempel der Opernmusik hat Mario Botta renoviert und umgebaut. An der Vorverkaufskasse im ersten Tiefgeschoss der Metrostation Duomo gibt es Karten ab einen Monat vor der Aufführung.


  • Piccolo Teatro - Grassi

    Theater
    • Piccolo Teatro - Grassi© MAIRDUMONT

    Das führende Sprechtheater Italiens, von Paolo Grassi und Giorgio Strehler 1947 gegründet. Gespielt wird an drei Stätten: Teatro Strehler, Teatro Grassi und Teatro Studio.

    • Piccolo Teatro - Grassi© MAIRDUMONT

    Das führende Sprechtheater Italiens, von Paolo Grassi und Giorgio Strehler 1947 gegründet. Gespielt wird an drei Stätten: Teatro Strehler, Teatro Grassi und Teatro Studio.


  • Artemide

    Möbelhäuser und -geschäfte

    Die Leuchten der großen Meister.

    Die Leuchten der großen Meister.


  • Peck

    Delikatessenladen
    • Peck© MAIRDUMONT

    Eine gastronomische Offenbarung auf mehreren Etagen: Pasta und Käse, Marmelade und Wein, Obst und Fleisch, Exotisches und Ausgefallenes. Wer Peck nicht gesehen hat, kennt Mailand nicht.

    • Peck© MAIRDUMONT

    Eine gastronomische Offenbarung auf mehreren Etagen: Pasta und Käse, Marmelade und Wein, Obst und Fleisch, Exotisches und Ausgefallenes. Wer Peck nicht gesehen hat, kennt Mailand nicht.


  • Mercatone del Naviglio Grande

    Märkte und Flohmärkte
    • Mercatone del Naviglio Grande© MAIRDUMONT

    Beliebter Markt für Antiquitäten, aber auch Flohmarkt. Er liegt stimmungsvoll an den Ufern des Naviglio Grande.

    • Mercatone del Naviglio Grande© MAIRDUMONT

    Beliebter Markt für Antiquitäten, aber auch Flohmarkt. Er liegt stimmungsvoll an den Ufern des Naviglio Grande.


  • Blue Note

    Clubs

    In diesem Jazzclub in Isola treten nationale und internationale Jazzgrößen auf. Beliebt ist auch der Sonntagsbrunch zu Livemusik.

    In diesem Jazzclub in Isola treten nationale und internationale Jazzgrößen auf. Beliebt ist auch der Sonntagsbrunch zu Livemusik.


  • Alcatraz

    Discos

    Der absolut angesagte Ort für Veranstaltungen aller Art von der Modenschau bis zum Kabarett, Disko jeden Freitag und Samstag.

    Der absolut angesagte Ort für Veranstaltungen aller Art von der Modenschau bis zum Kabarett, Disko jeden Freitag und Samstag.


  • Il Gattopardo Café

    Bars

    Wie viele Lokale in Mailand beginnt auch dieses mit dem Aperitif ab 18 Uhr und verwandelt sich im Lauf des Abends in eine Disco bis zum Morgengrauen - in der neobarocken Prächtigkeit einer ehemaligen Kirche mit DJ-Pult überm Altar.

    Wie viele Lokale in Mailand beginnt auch dieses mit dem Aperitif ab 18 Uhr und verwandelt sich im Lauf des Abends in eine Disco bis zum Morgengrauen - in der neobarocken Prächtigkeit einer ehemaligen Kirche mit DJ-Pult überm Altar.