Kroatisch Istrien Must Sees

Grožnjan
Geographical
Grožnjan
Eufrazijeva bazilika
Architektonische Highlights
Poreč
Eufrazijeva bazilika
Pulska Arena
Architektonische Highlights
Pula
Pulska Arena
Motovun
Geographical
Motovun
Rovinj
Geographical
Rovinj
Rovinj
Hum
Geographical
Hum
Sv. Marija na Škriljinah
Architektonische Highlights
Beram
Sv. Marija na Škriljinah

    Geographical

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Architektonische Highlights


  • Grožnjan

    Geographical
    • © LianeM, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Kommen, wenn alle wieder weg sind

    Früher ein Geisterstädtchen, heute ein Künstlerdorf: Grožnjan (80 Ew.) liegt auf 288 m Höhe. Dem Ort ging es wie vielen istrischen Hügelsiedlungen – die Bevölkerung wanderte ab. Zu unbequem war das Leben auf den steilen Hügeln. Um die Häuser vor dem Verfall zu retten, stellte sie die jugoslawische Regierung Künstlern zur Verfügung. Mit Erfolg: In den alten Natursteinhäusern verstecken sich Galerien und Ateliers. Im Sonnenlicht klappern unzählige Absätze übers Kopfsteinpflaster, an bunten Blumenkübeln sowie barocken Bürgerhäusern vorbei und stoppen kurz an der Loggia und dem Stadttor (alle Gebäude stammen aus der Zeit 14.–18.Jh.). Und wenn es im Ort langsam ruhiger wird und die vielen Besucher gegangen sind, öffnen nicht wenige Künstler ihre Ateliers und fangen an zu arbeiten – dann herrscht eine besondere Stimmung. Dann ziehen auch leise Töne durch die Gassen, werden immer lauter – hoppla, das ist richtig guter Jazz! Kein Wunder. Grožnjan ist für den Musiksommer berühmt, bei dem junge Musiker alljährlich vor schöner Open-Air-Kulisse spielen. Gerne sitzen sie nach den Konzerten im Café Vero, dessen Terrasse Istrien zu Füßen liegt, oder direkt nebenan im Bistro-Pizzeria AModoMio, das den gleichen Inhaber hat.

    • © LianeM, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Kommen, wenn alle wieder weg sind

    Früher ein Geisterstädtchen, heute ein Künstlerdorf: Grožnjan (80 Ew.) liegt auf 288 m Höhe. Dem Ort ging es wie vielen istrischen Hügelsiedlungen – die Bevölkerung wanderte ab. Zu unbequem war das Leben auf den steilen Hügeln. Um die Häuser vor dem Verfall zu retten, stellte sie die jugoslawische Regierung Künstlern zur Verfügung. Mit Erfolg: In den alten Natursteinhäusern verstecken sich Galerien und Ateliers. Im Sonnenlicht klappern unzählige Absätze übers Kopfsteinpflaster, an bunten Blumenkübeln sowie barocken Bürgerhäusern vorbei und stoppen kurz an der Loggia und dem Stadttor (alle Gebäude stammen aus der Zeit 14.–18.Jh.). Und wenn es im Ort langsam ruhiger wird und die vielen Besucher gegangen sind, öffnen nicht wenige Künstler ihre Ateliers und fangen an zu arbeiten – dann herrscht eine besondere Stimmung. Dann ziehen auch leise Töne durch die Gassen, werden immer lauter – hoppla, das ist richtig guter Jazz! Kein Wunder. Grožnjan ist für den Musiksommer berühmt, bei dem junge Musiker alljährlich vor schöner Open-Air-Kulisse spielen. Gerne sitzen sie nach den Konzerten im Café Vero, dessen Terrasse Istrien zu Füßen liegt, oder direkt nebenan im Bistro-Pizzeria AModoMio, das den gleichen Inhaber hat.


  • Eufrazijeva bazilika

    Architektonische Highlights
    • Eufrazijeva bazilika© Hans Madej, DuMont Reisebildportal

    Die Basilika betritt man vom säulengeschmückten Atrium aus, an dem sich auch das Baptisterium (6.Jh.), der Glockenturm, der Bischofspalast und das Mosaikenmuseum befinden. Die dreischiffige Basilika ließ Bischof Euphrasius Mitte des 6.Jhs. erbauen und sie mit einem fantastischen, goldglänzenden Apsidenmosaik schmücken, das Christus als Weltenherrscher zeigt. Ein Band von Apostelporträts rahmt diese Darstellung ein. Der ebenfalls mit Mosaiken geschmückte Baldachin über dem Altar wurde im 13.Jh. hinzugefügt. Von der Spitze des Glockenturms eröffnet sich ein herrlicher Blick über die Altstadt zum Meer und zu den Poreč vorgelagerten Inseln.

    • Eufrazijeva bazilika© Hans Madej, DuMont Reisebildportal

    Die Basilika betritt man vom säulengeschmückten Atrium aus, an dem sich auch das Baptisterium (6.Jh.), der Glockenturm, der Bischofspalast und das Mosaikenmuseum befinden. Die dreischiffige Basilika ließ Bischof Euphrasius Mitte des 6.Jhs. erbauen und sie mit einem fantastischen, goldglänzenden Apsidenmosaik schmücken, das Christus als Weltenherrscher zeigt. Ein Band von Apostelporträts rahmt diese Darstellung ein. Der ebenfalls mit Mosaiken geschmückte Baldachin über dem Altar wurde im 13.Jh. hinzugefügt. Von der Spitze des Glockenturms eröffnet sich ein herrlicher Blick über die Altstadt zum Meer und zu den Poreč vorgelagerten Inseln.


  • Pulska Arena

    Architektonische Highlights
    • Pulska Arena© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
    • Pulska Arena© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
    • © Hans Madej, DuMont Reisebildportal

    Die Hauptattraktion von Pula ist das Amphitheater aus dem 1.Jh., dessen Bau unter Kaiser Augustus begonnen und unter Vespasian abgeschlossen wurde. Zwei Haupteingänge führten in die elliptische Arena, die mit 132 x 105 m zu den sechs größten noch erhaltenen der Welt zählt und bis zu 23.000 Zuschauer fassen konnte. 404 fand hier der letzte Gladiatorenkampf statt. Danach diente das Amphitheater als Steinbruch - umso erstaunlicher ist der gute Erhaltungszustand, v.a. der oberen zwei Stockwerke.

    • Pulska Arena© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
    • Pulska Arena© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
    • © Hans Madej, DuMont Reisebildportal

    Die Hauptattraktion von Pula ist das Amphitheater aus dem 1.Jh., dessen Bau unter Kaiser Augustus begonnen und unter Vespasian abgeschlossen wurde. Zwei Haupteingänge führten in die elliptische Arena, die mit 132 x 105 m zu den sechs größten noch erhaltenen der Welt zählt und bis zu 23.000 Zuschauer fassen konnte. 404 fand hier der letzte Gladiatorenkampf statt. Danach diente das Amphitheater als Steinbruch - umso erstaunlicher ist der gute Erhaltungszustand, v.a. der oberen zwei Stockwerke.


  • Motovun

    Geographical
    • © jaz1, Thinkstock

    Motovun thront, von Weinbergen umgeben, auf einem steilen Hügel über dem Tal der Mirna. In den Wäldern entlang des Flusses wachsen heiß begehrte Trüffel. Zur Herbstzeit werden sie in den frühen Morgenstunden von den Hunden der Sammler aufgespürt. Motovun mit seinen alten Stadttoren, Palazzi, Bürgerhäusern und Kirchen besitzt auch einige Cafés und Souvenirläden. Auf der Stadtmauer kann der Ort mit schönem Blick auf die Weinberge der Umgebung fast vollständig umrundet werden.

    • Motovun
    • © jaz1, Thinkstock

    Motovun thront, von Weinbergen umgeben, auf einem steilen Hügel über dem Tal der Mirna. In den Wäldern entlang des Flusses wachsen heiß begehrte Trüffel. Zur Herbstzeit werden sie in den frühen Morgenstunden von den Hunden der Sammler aufgespürt. Motovun mit seinen alten Stadttoren, Palazzi, Bürgerhäusern und Kirchen besitzt auch einige Cafés und Souvenirläden. Auf der Stadtmauer kann der Ort mit schönem Blick auf die Weinberge der Umgebung fast vollständig umrundet werden.

    • Motovun

  • Rovinj

    Geographical
    • Rovinj© Hans Madej, DuMont Reisebildportal

    Die Altstadt von Rovinj auf der tropfenförmigen Landzunge ist Istriens Fotomotiv schlechthin. In konzentrischen Kreisen umrunden die schmalen Gassen den Hügel mit der Kirche Sv. Eufemija, von deren Turmspitze die Bronzestatue der heiligen Euphemia zuverlässig das Wetter vorhersagt. Schaut sie landeinwärts, wird es gut! Wie die anderen istrischen Hafenstädte war Rovinj vom 13.bis zum 18.Jh. Venedig untertan. Heute ist es eines der beliebtesten Badeziele an der istrischen Küste und ein Künstlerstädtchen mit zahllosen Galerien und Ateliers.

    • Rovinj© Hans Madej, DuMont Reisebildportal

    Die Altstadt von Rovinj auf der tropfenförmigen Landzunge ist Istriens Fotomotiv schlechthin. In konzentrischen Kreisen umrunden die schmalen Gassen den Hügel mit der Kirche Sv. Eufemija, von deren Turmspitze die Bronzestatue der heiligen Euphemia zuverlässig das Wetter vorhersagt. Schaut sie landeinwärts, wird es gut! Wie die anderen istrischen Hafenstädte war Rovinj vom 13.bis zum 18.Jh. Venedig untertan. Heute ist es eines der beliebtesten Badeziele an der istrischen Küste und ein Künstlerstädtchen mit zahllosen Galerien und Ateliers.


  • Hum

    Geographical
    • © Ilija Ascic, Shutterstock

    Hum ist die "kleinste Stadt der Welt". Dass früher weit mehr Einwohner hier lebten, belegen die gut erhaltenen Mauern und stattlichen Häuser des Ortskerns, den man durch ein mächtiges Tor betritt. Aus dem 16.Jh. sind außerdem die Loggia und der Gemeindetisch, an dem Recht gesprochen wurde, erhalten.

    • © Ilija Ascic, Shutterstock

    Hum ist die "kleinste Stadt der Welt". Dass früher weit mehr Einwohner hier lebten, belegen die gut erhaltenen Mauern und stattlichen Häuser des Ortskerns, den man durch ein mächtiges Tor betritt. Aus dem 16.Jh. sind außerdem die Loggia und der Gemeindetisch, an dem Recht gesprochen wurde, erhalten.


  • Sv. Marija na Škriljinah

    Architektonische Highlights
    • Sv. Marija na Škriljinah© Hans Madej, DuMont Reisebildportal

    Diese Kirche am Ortsrand von Beram zählt zu den kulturhistorischen Höhepunkten Istriens. Das gotische Gotteshaus schmückten der Maler Vincent von Kastav und zwei Kollegen 1474 mit farbenfrohen Fresken, die religiöse Szenen teils vor dem Hintergrund istrischer Landschaften abbilden, so die Anbetung der Heiligen Drei Könige. Ein makabres Motiv ziert den oberen Bereich der Ostwand: Bei diesem von einem Skelett angeführten Totentanz sind alle, Bischof wie Bauer, gleich.

    • Sv. Marija na Škriljinah© Hans Madej, DuMont Reisebildportal

    Diese Kirche am Ortsrand von Beram zählt zu den kulturhistorischen Höhepunkten Istriens. Das gotische Gotteshaus schmückten der Maler Vincent von Kastav und zwei Kollegen 1474 mit farbenfrohen Fresken, die religiöse Szenen teils vor dem Hintergrund istrischer Landschaften abbilden, so die Anbetung der Heiligen Drei Könige. Ein makabres Motiv ziert den oberen Bereich der Ostwand: Bei diesem von einem Skelett angeführten Totentanz sind alle, Bischof wie Bauer, gleich.