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Kroatien Must Sees





























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Trogir
Geographical © Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Romanik und Gotik haben in keiner anderen dalmatinischen Stadt die Jahrhunderte so gut überdauert wie in Trogir. Bereits im 3.Jh. v.Chr. gründeten griechische Kolonisten die Siedlung Tragurion auf einer länglichen Insel, die sich zwischen das Festland und das weitaus größere Eiland Ciovo schmiegt. Heute drängen sich darauf Kirchen, Paläste und Bürgerhäuser entlang schmaler Gassen. An Fassaden und in Innenhöfen sind architektonische Details wie Biforienfenster, Arkadenbögen und Brunnen von der Formensprache des 13.bis 15.Jhs. geprägt. Dabei ist Trogir keine museale Stadt, denn Einheimische wie Feriengäste bringen Leben in die von der UNESCO geadelten historischen Mauern. Zwei Brücken verbinden den Altstadtkern mit den modernen Vierteln im Süden und Norden.
- 21220 Trogir
- http://www.trogir.hr/
© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Romanik und Gotik haben in keiner anderen dalmatinischen Stadt die Jahrhunderte so gut überdauert wie in Trogir. Bereits im 3.Jh. v.Chr. gründeten griechische Kolonisten die Siedlung Tragurion auf einer länglichen Insel, die sich zwischen das Festland und das weitaus größere Eiland Ciovo schmiegt. Heute drängen sich darauf Kirchen, Paläste und Bürgerhäuser entlang schmaler Gassen. An Fassaden und in Innenhöfen sind architektonische Details wie Biforienfenster, Arkadenbögen und Brunnen von der Formensprache des 13.bis 15.Jhs. geprägt. Dabei ist Trogir keine museale Stadt, denn Einheimische wie Feriengäste bringen Leben in die von der UNESCO geadelten historischen Mauern. Zwei Brücken verbinden den Altstadtkern mit den modernen Vierteln im Süden und Norden.
- 21220 Trogir
- http://www.trogir.hr/
Katedrala Sv. Jakova
Architektonische Highlights © Hans Madej
© Hans Madej
In Venedig war der Baumeister als Giorgio di Sebenico, Georg aus Šibenik, bekannt, denn die Kathedrale, an der er ab 1441 arbeitete, gilt als das Meisterwerk des gebürtig aus Zadar stammenden Baumeisters Juraj Dalmatinac. Den gotischen Grundbau, den er vorfand, erweiterte er mit Querschiff und Vierungskuppel zu einem ausschließlich aus Stein erbauten, lichten Werk der Renaissance und bewies damit eine technische Meisterleistung. Beispielhaft ist dies im Baptisterium unter der südlichen Apsis zu bewundern - die Kuppel besteht aus neun ineinandergefügten, mit Reliefs geschmückten Steinplatten. Dass Dalmatinac Sinn für originelle Details hatte, bezeugen die 74 Portraitköpfe, die einen an den Apsiden entlanglaufenden Fries schmücken. Der Baumeister verewigte damit prominente Bürger der Stadt. Dalmatinac übergab das Projekt 1473 an seinen Schüler Nikola Fiorentinac, der es 1536 beendete.
- Trg Republike Hrvatske, Šibenik
- http://www.sibenska-biskupija.hr/
© Hans Madej
© Hans Madej
In Venedig war der Baumeister als Giorgio di Sebenico, Georg aus Šibenik, bekannt, denn die Kathedrale, an der er ab 1441 arbeitete, gilt als das Meisterwerk des gebürtig aus Zadar stammenden Baumeisters Juraj Dalmatinac. Den gotischen Grundbau, den er vorfand, erweiterte er mit Querschiff und Vierungskuppel zu einem ausschließlich aus Stein erbauten, lichten Werk der Renaissance und bewies damit eine technische Meisterleistung. Beispielhaft ist dies im Baptisterium unter der südlichen Apsis zu bewundern - die Kuppel besteht aus neun ineinandergefügten, mit Reliefs geschmückten Steinplatten. Dass Dalmatinac Sinn für originelle Details hatte, bezeugen die 74 Portraitköpfe, die einen an den Apsiden entlanglaufenden Fries schmücken. Der Baumeister verewigte damit prominente Bürger der Stadt. Dalmatinac übergab das Projekt 1473 an seinen Schüler Nikola Fiorentinac, der es 1536 beendete.
- Trg Republike Hrvatske, Šibenik
- http://www.sibenska-biskupija.hr/
Nacionalni Park Kornati
Botanische Gärten & Parks © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Zu Gast beim Fischer
An der Küste zwischen Biograd na Moru und der Insel Murter hat die Natur ein faszinierendes, 148-teiliges Inselpuzzle im Meer verstreut. Die wahre Schönheit erschließt sich nur Nautikern, die mit ihren Booten die Inseln umrunden. Die Kornaten gelten als Paradies für Taucher – Alleingänge sind allerdings nicht erlaubt. Auf der Insel Ravni Žakan z. B. bewirtet die Edelkonoba Žakan ihre Gäste mit frisch gefangenem Fisch. Nach einer Mittagspause in der Konoba Levrnaka auf der gleichnamigen Insel kannst du anschließend am einzigen Sandstrand der Kornaten ins glasklare Meer hüpfen. Die Inseln lassen sich auch mit Kajak und Mountainbike erkunden. Bei der mehrtägigen Seekajaksafari von Malik Adventures übernachtest du bei einem einheimischen Fischer, der auch für die Gruppe kocht. Schiffe für Ganztagesausflüge in den Nationalpark liegen in fast allen Küstenorten vor Anker. Tipp: Mit der Fähre durch die Inselwelt zu tuckern ist zwar günstiger, viel gemütlicher ist aber eine Tour mit einem kleineren Schiff. Getränke und Mittagessen sind meist inklusive – jetzt gilt es nur noch, es dir nicht von Möwen klauen zu lassen.
- Sali
- http://www.np-kornati.hr/
- +385 22 435 740
- kornati@kornati.hr
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Zu Gast beim Fischer
An der Küste zwischen Biograd na Moru und der Insel Murter hat die Natur ein faszinierendes, 148-teiliges Inselpuzzle im Meer verstreut. Die wahre Schönheit erschließt sich nur Nautikern, die mit ihren Booten die Inseln umrunden. Die Kornaten gelten als Paradies für Taucher – Alleingänge sind allerdings nicht erlaubt. Auf der Insel Ravni Žakan z. B. bewirtet die Edelkonoba Žakan ihre Gäste mit frisch gefangenem Fisch. Nach einer Mittagspause in der Konoba Levrnaka auf der gleichnamigen Insel kannst du anschließend am einzigen Sandstrand der Kornaten ins glasklare Meer hüpfen. Die Inseln lassen sich auch mit Kajak und Mountainbike erkunden. Bei der mehrtägigen Seekajaksafari von Malik Adventures übernachtest du bei einem einheimischen Fischer, der auch für die Gruppe kocht. Schiffe für Ganztagesausflüge in den Nationalpark liegen in fast allen Küstenorten vor Anker. Tipp: Mit der Fähre durch die Inselwelt zu tuckern ist zwar günstiger, viel gemütlicher ist aber eine Tour mit einem kleineren Schiff. Getränke und Mittagessen sind meist inklusive – jetzt gilt es nur noch, es dir nicht von Möwen klauen zu lassen.
- Sali
- http://www.np-kornati.hr/
- +385 22 435 740
- kornati@kornati.hr
Nacionalni Park Krka
Botanische Gärten & Parks © Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Der 111 km2 große Nationalpark Krka ist ein beliebtes Ausflugsziel für Reisende in Dalmatien. Die wasserreiche Krka ist ein typischer Karstfluss. Von ihrer Quelle bei Knin bis zur Mündung in die Adria bildet sie zahlreiche Stromschnellen und Wasserfälle sowie mehrere aufgestaute, von Binsen und Schilf gesäumte Seen.
- 22000 Lovozac
- http://www.npkrka.hr/
- +385 22 201 777
- info@npk.hr
© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Der 111 km2 große Nationalpark Krka ist ein beliebtes Ausflugsziel für Reisende in Dalmatien. Die wasserreiche Krka ist ein typischer Karstfluss. Von ihrer Quelle bei Knin bis zur Mündung in die Adria bildet sie zahlreiche Stromschnellen und Wasserfälle sowie mehrere aufgestaute, von Binsen und Schilf gesäumte Seen.
- 22000 Lovozac
- http://www.npkrka.hr/
- +385 22 201 777
- info@npk.hr
Dioklecijanova palača
Touristenattraktionen © Glow Images
Besucher betreten den Palast durch sein Untergeschoss, die podrumi. Aus Ziegeln aufgemauerte Bögen und Wände tragen die hohe Decke und unterteilen das Souterrain nach exakt dem gleichen Grundriss wie das kaiserliche Apartment darüber in 50 Räume. Eine Treppe führt hinauf ins Tageslicht, wo von korinthischen Säulen gestützte Arkaden das Peristyl einrahmen. Eine weitere Treppe nach oben endet im Vestibül, dem einzigen erhaltenen Raum des Palastes. Von hier hat man einen guten Überblick über das antike Bauwerk: Rechts erhebt sich im Peristyl die Kathedrale Sv. Duje, die aus dem Kaisermausoleum entstand, schräg gegenüber das Baptisterium, das aus dem früheren Jupitertempel hervorging.
- Dioklecijanova 5, 21000 Split
- touristinfo@visitsplit.com
© Glow Images
Besucher betreten den Palast durch sein Untergeschoss, die podrumi. Aus Ziegeln aufgemauerte Bögen und Wände tragen die hohe Decke und unterteilen das Souterrain nach exakt dem gleichen Grundriss wie das kaiserliche Apartment darüber in 50 Räume. Eine Treppe führt hinauf ins Tageslicht, wo von korinthischen Säulen gestützte Arkaden das Peristyl einrahmen. Eine weitere Treppe nach oben endet im Vestibül, dem einzigen erhaltenen Raum des Palastes. Von hier hat man einen guten Überblick über das antike Bauwerk: Rechts erhebt sich im Peristyl die Kathedrale Sv. Duje, die aus dem Kaisermausoleum entstand, schräg gegenüber das Baptisterium, das aus dem früheren Jupitertempel hervorging.
- Dioklecijanova 5, 21000 Split
- touristinfo@visitsplit.com
Gradske Zidine
Touristenattraktionen © Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Dubrovnik aus der Vogelperspektive und ein weiter Blick aufs Meer: am wirkungsvollsten ist der Blick von der Stadtmauer ab dem späten Nachmittag, wenn die Ziegeldächer der rechtwinklig angelegten Altstadt unter den Strahlen der tief stehenden Sonne in warmen Rottönen kräftig leuchten.
- 20000 Dubrovnik
- http://citywallsdubrovnik.hr/
- info@tzdubrovnik.hr
© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Dubrovnik aus der Vogelperspektive und ein weiter Blick aufs Meer: am wirkungsvollsten ist der Blick von der Stadtmauer ab dem späten Nachmittag, wenn die Ziegeldächer der rechtwinklig angelegten Altstadt unter den Strahlen der tief stehenden Sonne in warmen Rottönen kräftig leuchten.
- 20000 Dubrovnik
- http://citywallsdubrovnik.hr/
- info@tzdubrovnik.hr
Zlatni rat
Strände © Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Wie eine aus feinem Kies geformte Sichel geformt, schwingt Bračs berühmtester Strand Zlatni rat, das "Goldene Horn", mit den Meeresströmungen mal nach Ost, dann wieder nach West.
- 21420 Bol
- http://www.bol.hr/
- +385 21 635 393
- tzo-bol@st.t-com.hr
© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Wie eine aus feinem Kies geformte Sichel geformt, schwingt Bračs berühmtester Strand Zlatni rat, das "Goldene Horn", mit den Meeresströmungen mal nach Ost, dann wieder nach West.
- 21420 Bol
- http://www.bol.hr/
- +385 21 635 393
- tzo-bol@st.t-com.hr
Modra špilja
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Im richtigen Licht betrachtet leuchtet die Blaue Grotte auf der kleinen Insel Biševo wie ein funkelnder Saphir.
© Glow Images
Im richtigen Licht betrachtet leuchtet die Blaue Grotte auf der kleinen Insel Biševo wie ein funkelnder Saphir.
Hvar
Geographical © Dreamer4787, Shutterstock
Insider-Tipp Eine Kugel lila Eis
Eine Armada von Luxusyachten schaukelt in den Sommermonaten sanft in den Wellen vor der Uferpromenade, während deren Besitzer in den Restaurants und Clubs des Städtchens (4200 Ew.) feiern. Hvar kämpft gegen die Auswüchse seines Partyimages an und so wird etwa für Sightseeing im Strandoutfit mit drakonischen Strafen gedroht. Die meisten VIPs schenken den wahren Attraktionen Hvars wenig Beachtung, und so lässt sich’s entspannt durch die Altstadt bummeln. Eine schöne Kulisse bietet der belebte Hauptplatz Trg Sv. Stjepana. In der Konditorei Slastičarna Hvar kannst du Eis mit Lavendelgeschmack kosten – man liebt es oder man hasst es! Vom Hafenbecken (mandrač) führt der Platz auf die Kathedrale Sv. Stjepan zu. Ihre Renaissancefassade mit dem elegant gegliederten Turm schließt die Pjaca, wie die Einheimischen den Platz nennen, ab. Zweiter markanter Bau ist das im 16.Jh. errichtete Arsenal, in dem venezianische Kriegsschiffe versteckt und Getreide gelagert wurde. Eine Kunstgalerie nutzt heute das einstige Speichergebäude; im Obergeschoss wird seit 400 Jahren Theatergeschichte geschrieben. Im früheren Aristokratenviertel Groda, das von der Pjaca fast bis zur Festung den Hang emporklettert, verbirgt sich das barocke Benediktinerinnenkloster, dessen Nonnen filigrane Spitzendeckchen aus Agavenfasern anfertigen. Im kleinen Museum sind die schönsten Beispiele dieser Handwerkskunst zu sehen, die zum immateriellen Kulturerbe der Unesco zählt. Von der auch Fortica genannten Festung Španjola hast du die großartigste Aussicht über die Altstadt und das vorgelagerte Archipel der Pakleni otoci; eine Ausstellung zeigt archäologische Funde und Schiffswracks. Gehst du die Stufen zum gruseligen Keller hinunter, kannst du in den engen Zellen das Gefangenenleben nachempfinden. Besinnung und Ruhe findest du im südlich des Zentrums gelegenen Franziskanerkloster (Franjevački samostan). Der im 15.Jh. gegründete Konvent birgt ein Museum mit Unterwasserfunden und einen wunderschönen Kreuzgang. Den angrenzenden Garten mit einer über 300 Jahre alten Zypresse möchte man am liebsten nie mehr verlassen. Anspruchsvoll kocht Hrvoje Tomičić im Kod Kapetana: Von Hummer bis zum Lamm wird hier alles frisch zubereitet und mit Blick auf die Altstadt serviert. Snacks zu fairen Preisen am Wasser bekommst du bei Eywa Bar & Street Food. Der Abend in Hvar beginnt mit dem korzo, dem abendlichen Flanieren auf dem Hauptplatz. Einen Drink nehmen viele im schicken Carpe Diem an der Promenade ein. Ein weiterer Hotspot ist die Ka' Lavanda Music Bar in der Altstadt. Köstliche Cocktails und Burger zu klasse Musik serviert die Lola Bar – teste den „RunLolaRun“-Cocktail!
- 21450 Hvar
- http://www.hvar.hr/
- info@tzhvar.hr
© Dreamer4787, Shutterstock
Insider-Tipp Eine Kugel lila Eis
Eine Armada von Luxusyachten schaukelt in den Sommermonaten sanft in den Wellen vor der Uferpromenade, während deren Besitzer in den Restaurants und Clubs des Städtchens (4200 Ew.) feiern. Hvar kämpft gegen die Auswüchse seines Partyimages an und so wird etwa für Sightseeing im Strandoutfit mit drakonischen Strafen gedroht. Die meisten VIPs schenken den wahren Attraktionen Hvars wenig Beachtung, und so lässt sich’s entspannt durch die Altstadt bummeln. Eine schöne Kulisse bietet der belebte Hauptplatz Trg Sv. Stjepana. In der Konditorei Slastičarna Hvar kannst du Eis mit Lavendelgeschmack kosten – man liebt es oder man hasst es! Vom Hafenbecken (mandrač) führt der Platz auf die Kathedrale Sv. Stjepan zu. Ihre Renaissancefassade mit dem elegant gegliederten Turm schließt die Pjaca, wie die Einheimischen den Platz nennen, ab. Zweiter markanter Bau ist das im 16.Jh. errichtete Arsenal, in dem venezianische Kriegsschiffe versteckt und Getreide gelagert wurde. Eine Kunstgalerie nutzt heute das einstige Speichergebäude; im Obergeschoss wird seit 400 Jahren Theatergeschichte geschrieben. Im früheren Aristokratenviertel Groda, das von der Pjaca fast bis zur Festung den Hang emporklettert, verbirgt sich das barocke Benediktinerinnenkloster, dessen Nonnen filigrane Spitzendeckchen aus Agavenfasern anfertigen. Im kleinen Museum sind die schönsten Beispiele dieser Handwerkskunst zu sehen, die zum immateriellen Kulturerbe der Unesco zählt. Von der auch Fortica genannten Festung Španjola hast du die großartigste Aussicht über die Altstadt und das vorgelagerte Archipel der Pakleni otoci; eine Ausstellung zeigt archäologische Funde und Schiffswracks. Gehst du die Stufen zum gruseligen Keller hinunter, kannst du in den engen Zellen das Gefangenenleben nachempfinden. Besinnung und Ruhe findest du im südlich des Zentrums gelegenen Franziskanerkloster (Franjevački samostan). Der im 15.Jh. gegründete Konvent birgt ein Museum mit Unterwasserfunden und einen wunderschönen Kreuzgang. Den angrenzenden Garten mit einer über 300 Jahre alten Zypresse möchte man am liebsten nie mehr verlassen. Anspruchsvoll kocht Hrvoje Tomičić im Kod Kapetana: Von Hummer bis zum Lamm wird hier alles frisch zubereitet und mit Blick auf die Altstadt serviert. Snacks zu fairen Preisen am Wasser bekommst du bei Eywa Bar & Street Food. Der Abend in Hvar beginnt mit dem korzo, dem abendlichen Flanieren auf dem Hauptplatz. Einen Drink nehmen viele im schicken Carpe Diem an der Promenade ein. Ein weiterer Hotspot ist die Ka' Lavanda Music Bar in der Altstadt. Köstliche Cocktails und Burger zu klasse Musik serviert die Lola Bar – teste den „RunLolaRun“-Cocktail!
- 21450 Hvar
- http://www.hvar.hr/
- info@tzhvar.hr
Grožnjan
Geographical © LianeM, Thinkstock
Insider-Tipp Kommen, wenn alle wieder weg sind
Früher ein Geisterstädtchen, heute ein Künstlerdorf: Grožnjan (80 Ew.) liegt auf 288 m Höhe. Dem Ort ging es wie vielen istrischen Hügelsiedlungen – die Bevölkerung wanderte ab. Zu unbequem war das Leben auf den steilen Hügeln. Um die Häuser vor dem Verfall zu retten, stellte sie die jugoslawische Regierung Künstlern zur Verfügung. Mit Erfolg: In den alten Natursteinhäusern verstecken sich Galerien und Ateliers. Im Sonnenlicht klappern unzählige Absätze übers Kopfsteinpflaster, an bunten Blumenkübeln sowie barocken Bürgerhäusern vorbei und stoppen kurz an der Loggia und dem Stadttor (alle Gebäude stammen aus der Zeit 14.–18.Jh.). Und wenn es im Ort langsam ruhiger wird und die vielen Besucher gegangen sind, öffnen nicht wenige Künstler ihre Ateliers und fangen an zu arbeiten – dann herrscht eine besondere Stimmung. Dann ziehen auch leise Töne durch die Gassen, werden immer lauter – hoppla, das ist richtig guter Jazz! Kein Wunder. Grožnjan ist für den Musiksommer berühmt, bei dem junge Musiker alljährlich vor schöner Open-Air-Kulisse spielen. Gerne sitzen sie nach den Konzerten im Café Vero, dessen Terrasse Istrien zu Füßen liegt, oder direkt nebenan im Bistro-Pizzeria AModoMio, das den gleichen Inhaber hat.
- Grožnjan
- http://www.groznjan-grisignana.hr/
- +385 52 776 131
- info@groznjan-grisignana.hr
© LianeM, Thinkstock
Insider-Tipp Kommen, wenn alle wieder weg sind
Früher ein Geisterstädtchen, heute ein Künstlerdorf: Grožnjan (80 Ew.) liegt auf 288 m Höhe. Dem Ort ging es wie vielen istrischen Hügelsiedlungen – die Bevölkerung wanderte ab. Zu unbequem war das Leben auf den steilen Hügeln. Um die Häuser vor dem Verfall zu retten, stellte sie die jugoslawische Regierung Künstlern zur Verfügung. Mit Erfolg: In den alten Natursteinhäusern verstecken sich Galerien und Ateliers. Im Sonnenlicht klappern unzählige Absätze übers Kopfsteinpflaster, an bunten Blumenkübeln sowie barocken Bürgerhäusern vorbei und stoppen kurz an der Loggia und dem Stadttor (alle Gebäude stammen aus der Zeit 14.–18.Jh.). Und wenn es im Ort langsam ruhiger wird und die vielen Besucher gegangen sind, öffnen nicht wenige Künstler ihre Ateliers und fangen an zu arbeiten – dann herrscht eine besondere Stimmung. Dann ziehen auch leise Töne durch die Gassen, werden immer lauter – hoppla, das ist richtig guter Jazz! Kein Wunder. Grožnjan ist für den Musiksommer berühmt, bei dem junge Musiker alljährlich vor schöner Open-Air-Kulisse spielen. Gerne sitzen sie nach den Konzerten im Café Vero, dessen Terrasse Istrien zu Füßen liegt, oder direkt nebenan im Bistro-Pizzeria AModoMio, das den gleichen Inhaber hat.
- Grožnjan
- http://www.groznjan-grisignana.hr/
- +385 52 776 131
- info@groznjan-grisignana.hr
Eufrazijeva bazilika
Architektonische Highlights © Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Die Basilika betritt man vom säulengeschmückten Atrium aus, an dem sich auch das Baptisterium (6.Jh.), der Glockenturm, der Bischofspalast und das Mosaikenmuseum befinden. Die dreischiffige Basilika ließ Bischof Euphrasius Mitte des 6.Jhs. erbauen und sie mit einem fantastischen, goldglänzenden Apsidenmosaik schmücken, das Christus als Weltenherrscher zeigt. Ein Band von Apostelporträts rahmt diese Darstellung ein. Der ebenfalls mit Mosaiken geschmückte Baldachin über dem Altar wurde im 13.Jh. hinzugefügt. Von der Spitze des Glockenturms eröffnet sich ein herrlicher Blick über die Altstadt zum Meer und zu den Poreč vorgelagerten Inseln.
- Eufrazijeva ulica, 52440 Poreč
- http://www.zupaporec.com/
- +385 52 451 784
© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Die Basilika betritt man vom säulengeschmückten Atrium aus, an dem sich auch das Baptisterium (6.Jh.), der Glockenturm, der Bischofspalast und das Mosaikenmuseum befinden. Die dreischiffige Basilika ließ Bischof Euphrasius Mitte des 6.Jhs. erbauen und sie mit einem fantastischen, goldglänzenden Apsidenmosaik schmücken, das Christus als Weltenherrscher zeigt. Ein Band von Apostelporträts rahmt diese Darstellung ein. Der ebenfalls mit Mosaiken geschmückte Baldachin über dem Altar wurde im 13.Jh. hinzugefügt. Von der Spitze des Glockenturms eröffnet sich ein herrlicher Blick über die Altstadt zum Meer und zu den Poreč vorgelagerten Inseln.
- Eufrazijeva ulica, 52440 Poreč
- http://www.zupaporec.com/
- +385 52 451 784
Pulska Arena
Architektonische Highlights © Hans Madej, DuMont Reisebildportal
© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Die Hauptattraktion von Pula ist das Amphitheater aus dem 1.Jh., dessen Bau unter Kaiser Augustus begonnen und unter Vespasian abgeschlossen wurde. Zwei Haupteingänge führten in die elliptische Arena, die mit 132 x 105 m zu den sechs größten noch erhaltenen der Welt zählt und bis zu 23.000 Zuschauer fassen konnte. 404 fand hier der letzte Gladiatorenkampf statt. Danach diente das Amphitheater als Steinbruch - umso erstaunlicher ist der gute Erhaltungszustand, v.a. der oberen zwei Stockwerke.
- Flavijevska ul., 52100 Pula
- http://www.ami-pula.hr/
- +385 52 219 028
© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Die Hauptattraktion von Pula ist das Amphitheater aus dem 1.Jh., dessen Bau unter Kaiser Augustus begonnen und unter Vespasian abgeschlossen wurde. Zwei Haupteingänge führten in die elliptische Arena, die mit 132 x 105 m zu den sechs größten noch erhaltenen der Welt zählt und bis zu 23.000 Zuschauer fassen konnte. 404 fand hier der letzte Gladiatorenkampf statt. Danach diente das Amphitheater als Steinbruch - umso erstaunlicher ist der gute Erhaltungszustand, v.a. der oberen zwei Stockwerke.
- Flavijevska ul., 52100 Pula
- http://www.ami-pula.hr/
- +385 52 219 028
Nacionalni park Risnjak
Landschaftliche Highlights © MAIRDUMONT
Kinder wandern nicht gerne, doch auf dem Naturlehrpfad Leska im Risnjak-Nationalpark weicht Langeweile schnell Entdeckerfreude. Von Bijela Vodica, wo sich Haupteingang und Nationalparkhaus befinden, führt ein Weg durch Nadel- und Mischwald zu typischen Karstphänomenen: Da ist eine Doline zu sehen, eine wie ein Trichter geformte, eingestürzte Höhle, in der nun Büsche und Bäume wachsen. Wie solche Höhlen entstehen, verrät ein Schluckloch, in dem ein Wildbach in die unterirdische Welt verschwindet. Dort schachten seine Erosionskräfte den Kalkstein immer weiter aus, bis Höhlensysteme entstehen. Natürlich etwas vereinfacht ausgedrückt, aber für Kinder eine spannende Sache!
- Bijela Vodica, 51317 Crni Lug
- http://risnjak.hr/
- +385 51 836 133
- np-risnjak@ri.t-com.hr
© MAIRDUMONT
Kinder wandern nicht gerne, doch auf dem Naturlehrpfad Leska im Risnjak-Nationalpark weicht Langeweile schnell Entdeckerfreude. Von Bijela Vodica, wo sich Haupteingang und Nationalparkhaus befinden, führt ein Weg durch Nadel- und Mischwald zu typischen Karstphänomenen: Da ist eine Doline zu sehen, eine wie ein Trichter geformte, eingestürzte Höhle, in der nun Büsche und Bäume wachsen. Wie solche Höhlen entstehen, verrät ein Schluckloch, in dem ein Wildbach in die unterirdische Welt verschwindet. Dort schachten seine Erosionskräfte den Kalkstein immer weiter aus, bis Höhlensysteme entstehen. Natürlich etwas vereinfacht ausgedrückt, aber für Kinder eine spannende Sache!
- Bijela Vodica, 51317 Crni Lug
- http://risnjak.hr/
- +385 51 836 133
- np-risnjak@ri.t-com.hr
Motovun
Geographical © jaz1, Thinkstock
Motovun thront, von Weinbergen umgeben, auf einem steilen Hügel über dem Tal der Mirna. In den Wäldern entlang des Flusses wachsen heiß begehrte Trüffel. Zur Herbstzeit werden sie in den frühen Morgenstunden von den Hunden der Sammler aufgespürt. Motovun mit seinen alten Stadttoren, Palazzi, Bürgerhäusern und Kirchen besitzt auch einige Cafés und Souvenirläden. Auf der Stadtmauer kann der Ort mit schönem Blick auf die Weinberge der Umgebung fast vollständig umrundet werden.
- Motovun
© jaz1, Thinkstock
Motovun thront, von Weinbergen umgeben, auf einem steilen Hügel über dem Tal der Mirna. In den Wäldern entlang des Flusses wachsen heiß begehrte Trüffel. Zur Herbstzeit werden sie in den frühen Morgenstunden von den Hunden der Sammler aufgespürt. Motovun mit seinen alten Stadttoren, Palazzi, Bürgerhäusern und Kirchen besitzt auch einige Cafés und Souvenirläden. Auf der Stadtmauer kann der Ort mit schönem Blick auf die Weinberge der Umgebung fast vollständig umrundet werden.
- Motovun
Rab
Geographical © Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Ganz bei sich mitten in der Stadt
Mönche, Hofnarren, Schmiede, Korbflechter und edle Ritter ziehen an dir vorbei? Alles wirkt wie im Mittelalter, mit Gegrilltem, Gebackenem und reichlich Leben in den Straßen? Dann ist wieder Rabska fjera, das berühmte Mittelalterfest, das in der Altstadt von Rab-Stadt (440 Ew.) drei Tage lang gefeiert wird (25.–27.Juli). Du darfst probieren, fotografieren und erleben, wie das Leben früher war. Rab ist jedoch nicht nur für sein Fest berühmt, sondern vor allem für ein wunderbares Postkartenmotiv: Vier markante Kirchtürme staffeln sich auf der Landzunge der Inselhauptstadt hintereinander zum höchsten Punkt. Da musst du unbedingt hinauf. Am besten durch die befestigte mittelalterliche Altstadt. Die Orientierung ist recht einfach: Merk dir die drei parallel verlaufenden schmalen Gassen. In der Gornja (oberen) ulica findest du die wichtigsten Kirchen, in der Donja (unteren) ulica und Srednja (mittleren) ulica hingegen Kellerkneipen, begrünte Innenhöfe und kleine Geschäfte. Wer nur wenig Zeit hat, konzentriert sich auf die Srednja ulica, die bei einer Renaissanceloggia und dem Uhrturm gegenüber endet. Von hier gelangst du auf den großzügigen Platz Trg Municipium Arba: Das Forum, auf dem sich einst die alten Römer trafen, ist ein Kaffeestopp mit unverstelltem Hafenblick. Gönn dir unterwegs ein Eis; die gelatieri von Rab haben einen hervorragenden Ruf! Aber eigentlich wolltest du da gar nicht hin, sondern suchst die Kirchtürme ... Also ab durch den schattigen Stadtpark Komrčar. Die dichten Kronen von Aleppo- und Schwarzkiefern, Zypressen, Lorbeerbaum und Zedern in Rabs prächtigem Park bilden ein vor Lärm und Hitze schützendes Dach – der ideale Ort für interessante Lektüre, Tai-Chi oder Meditation. Bergauf erscheint das Kastell mit Christophorus-Turm (12.Jh.). Dann bist du in der Gornja ulica. Nimm dir dort die Kirche Sv. Križa (Heiligkreuz, 13.Jh.) vor, eine prima Konzertkulisse für Raber Musikabende. Ein kurzer Blick ins Innere (mit barockem Marmoraltar) reicht aus. Folg der Gasse und merk dir auf dem kleinen Platz die Treppe, die zum Stadtstrand in der Bucht Sv. Eufemija hinunterführt. Bleib jedoch noch kurz oben, denn fast an der Südspitze der Altstadt erhebt sich die alte Kathedrale Mariä Himmelfahrt. Die dreischiffige Basilika (13.Jh.) kann man nicht verfehlen. Zu erkennen ist sie an den rosa-weißen Steinquadern an der Fassade. Der 26 m hohe romanische Glockenturm wurde 10 m versetzt gebaut. Nichts wie hinauf! Der Ausblick über Stadt und Meer ist toll. Fast nahtlos verschmilzt Rab-Stadt mit den Ferienorten Banjol und Barbat. Kajak- und Tourentipps bekommst du bei Sea Kayak Croatia.
- Srednja Ulica, Rab
- http://www.rab.hr/
© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Ganz bei sich mitten in der Stadt
Mönche, Hofnarren, Schmiede, Korbflechter und edle Ritter ziehen an dir vorbei? Alles wirkt wie im Mittelalter, mit Gegrilltem, Gebackenem und reichlich Leben in den Straßen? Dann ist wieder Rabska fjera, das berühmte Mittelalterfest, das in der Altstadt von Rab-Stadt (440 Ew.) drei Tage lang gefeiert wird (25.–27.Juli). Du darfst probieren, fotografieren und erleben, wie das Leben früher war. Rab ist jedoch nicht nur für sein Fest berühmt, sondern vor allem für ein wunderbares Postkartenmotiv: Vier markante Kirchtürme staffeln sich auf der Landzunge der Inselhauptstadt hintereinander zum höchsten Punkt. Da musst du unbedingt hinauf. Am besten durch die befestigte mittelalterliche Altstadt. Die Orientierung ist recht einfach: Merk dir die drei parallel verlaufenden schmalen Gassen. In der Gornja (oberen) ulica findest du die wichtigsten Kirchen, in der Donja (unteren) ulica und Srednja (mittleren) ulica hingegen Kellerkneipen, begrünte Innenhöfe und kleine Geschäfte. Wer nur wenig Zeit hat, konzentriert sich auf die Srednja ulica, die bei einer Renaissanceloggia und dem Uhrturm gegenüber endet. Von hier gelangst du auf den großzügigen Platz Trg Municipium Arba: Das Forum, auf dem sich einst die alten Römer trafen, ist ein Kaffeestopp mit unverstelltem Hafenblick. Gönn dir unterwegs ein Eis; die gelatieri von Rab haben einen hervorragenden Ruf! Aber eigentlich wolltest du da gar nicht hin, sondern suchst die Kirchtürme ... Also ab durch den schattigen Stadtpark Komrčar. Die dichten Kronen von Aleppo- und Schwarzkiefern, Zypressen, Lorbeerbaum und Zedern in Rabs prächtigem Park bilden ein vor Lärm und Hitze schützendes Dach – der ideale Ort für interessante Lektüre, Tai-Chi oder Meditation. Bergauf erscheint das Kastell mit Christophorus-Turm (12.Jh.). Dann bist du in der Gornja ulica. Nimm dir dort die Kirche Sv. Križa (Heiligkreuz, 13.Jh.) vor, eine prima Konzertkulisse für Raber Musikabende. Ein kurzer Blick ins Innere (mit barockem Marmoraltar) reicht aus. Folg der Gasse und merk dir auf dem kleinen Platz die Treppe, die zum Stadtstrand in der Bucht Sv. Eufemija hinunterführt. Bleib jedoch noch kurz oben, denn fast an der Südspitze der Altstadt erhebt sich die alte Kathedrale Mariä Himmelfahrt. Die dreischiffige Basilika (13.Jh.) kann man nicht verfehlen. Zu erkennen ist sie an den rosa-weißen Steinquadern an der Fassade. Der 26 m hohe romanische Glockenturm wurde 10 m versetzt gebaut. Nichts wie hinauf! Der Ausblick über Stadt und Meer ist toll. Fast nahtlos verschmilzt Rab-Stadt mit den Ferienorten Banjol und Barbat. Kajak- und Tourentipps bekommst du bei Sea Kayak Croatia.
- Srednja Ulica, Rab
- http://www.rab.hr/
Rovinj
Geographical © Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Die Altstadt von Rovinj auf der tropfenförmigen Landzunge ist Istriens Fotomotiv schlechthin. In konzentrischen Kreisen umrunden die schmalen Gassen den Hügel mit der Kirche Sv. Eufemija, von deren Turmspitze die Bronzestatue der heiligen Euphemia zuverlässig das Wetter vorhersagt. Schaut sie landeinwärts, wird es gut! Wie die anderen istrischen Hafenstädte war Rovinj vom 13.bis zum 18.Jh. Venedig untertan. Heute ist es eines der beliebtesten Badeziele an der istrischen Küste und ein Künstlerstädtchen mit zahllosen Galerien und Ateliers.
- Rovinj
- http://www.rovinj.hr/
- tzgrovinj@tzgrovinj.hr
© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Die Altstadt von Rovinj auf der tropfenförmigen Landzunge ist Istriens Fotomotiv schlechthin. In konzentrischen Kreisen umrunden die schmalen Gassen den Hügel mit der Kirche Sv. Eufemija, von deren Turmspitze die Bronzestatue der heiligen Euphemia zuverlässig das Wetter vorhersagt. Schaut sie landeinwärts, wird es gut! Wie die anderen istrischen Hafenstädte war Rovinj vom 13.bis zum 18.Jh. Venedig untertan. Heute ist es eines der beliebtesten Badeziele an der istrischen Küste und ein Künstlerstädtchen mit zahllosen Galerien und Ateliers.
- Rovinj
- http://www.rovinj.hr/
- tzgrovinj@tzgrovinj.hr
Opatija
Geographical © Zyuzin Andriy, Thinkstock
Insider-Tipp Kuchen versuchen wie zu Kaisers Zeiten
Willkommen in der guten alten Zeit! Die ganze Pracht der K.-u.-k.-Epoche ist hier in pastellfarbenen Fassaden, üppigem Skulpturendekor, exotischen Parkanlagen und eleganten Promenaden verewigt. Opatija (5800 Ew.) wirkt so durch und durch habsburgisch, dass der alte, österreichisch-italienische Name Abbazia viel passender erscheint. Im Hochsommer nach Opatija? Das kannst du gern machen, wenn du betongraue Stadtstrände magst. Ein absoluter Lieblingsort ist Opatija aber genau dann, wenn deine Freunde die Skibrille aufziehen – dann kannst du an der Riviera von Opatija nämlich schon mal die Sonnenbrille auspacken. Gut eingemummelt und mit einem Stück legendärer Sachertorte auf der Seeterrasse des Nostalgiehotels Milenij lässt es sich prima aushalten. Danach unter Palmen am Meer entlangbummeln und die herausgeputzten Fassaden vanilleeisgelber Jugendstilvillen genießen. Karneval in der Frühlingsjacke zu feiern geht auch, denn der Winter ist wunderbar mild. Das Učka-Gebirge wirkt wie ein Schutzwall, das fand auch schon der K.-u.-k.-Adel heraus, der in diesem „klimatischen Heilbad“ kurte – im Winter natürlich. Und damit das Heimweh nicht so groß wurde, brachte die Südbahn frische Sachertorte aus Wien. So ließ es sich aushalten.
- Opatija
© Zyuzin Andriy, Thinkstock
Insider-Tipp Kuchen versuchen wie zu Kaisers Zeiten
Willkommen in der guten alten Zeit! Die ganze Pracht der K.-u.-k.-Epoche ist hier in pastellfarbenen Fassaden, üppigem Skulpturendekor, exotischen Parkanlagen und eleganten Promenaden verewigt. Opatija (5800 Ew.) wirkt so durch und durch habsburgisch, dass der alte, österreichisch-italienische Name Abbazia viel passender erscheint. Im Hochsommer nach Opatija? Das kannst du gern machen, wenn du betongraue Stadtstrände magst. Ein absoluter Lieblingsort ist Opatija aber genau dann, wenn deine Freunde die Skibrille aufziehen – dann kannst du an der Riviera von Opatija nämlich schon mal die Sonnenbrille auspacken. Gut eingemummelt und mit einem Stück legendärer Sachertorte auf der Seeterrasse des Nostalgiehotels Milenij lässt es sich prima aushalten. Danach unter Palmen am Meer entlangbummeln und die herausgeputzten Fassaden vanilleeisgelber Jugendstilvillen genießen. Karneval in der Frühlingsjacke zu feiern geht auch, denn der Winter ist wunderbar mild. Das Učka-Gebirge wirkt wie ein Schutzwall, das fand auch schon der K.-u.-k.-Adel heraus, der in diesem „klimatischen Heilbad“ kurte – im Winter natürlich. Und damit das Heimweh nicht so groß wurde, brachte die Südbahn frische Sachertorte aus Wien. So ließ es sich aushalten.
- Opatija
Bucavac
Landschaftliche Highlights © Cico, Shutterstock
Eine einzigartige Anbautechnik zeigen die Weingärten von Primošten. Die Hänge sind von Stein bedeckt, nur kleine, rechteckige Felder für die Reben wurden frei gelassen. So ist die Erde vor dem Abtrag durch Wind und Wasser geschützt und die tagsüber im Gestein gespeicherte Wärme wirkt nachts wie eine Art Zusatzheizung für die Trauben. Ergebnis ist der vollmundige Rotwein Babić, den beispielsweise der Agrotourismusbetrieb Baćulov Dvor ausschenkt. Außerdem gibt es auch Kräuter, Öl und Honig aus dem Biolandbau zu kaufen.
- Primošten
© Cico, Shutterstock
Eine einzigartige Anbautechnik zeigen die Weingärten von Primošten. Die Hänge sind von Stein bedeckt, nur kleine, rechteckige Felder für die Reben wurden frei gelassen. So ist die Erde vor dem Abtrag durch Wind und Wasser geschützt und die tagsüber im Gestein gespeicherte Wärme wirkt nachts wie eine Art Zusatzheizung für die Trauben. Ergebnis ist der vollmundige Rotwein Babić, den beispielsweise der Agrotourismusbetrieb Baćulov Dvor ausschenkt. Außerdem gibt es auch Kräuter, Öl und Honig aus dem Biolandbau zu kaufen.
- Primošten
Karneval
Events © Darky Dark, Shutterstock
Ja wie ruft man denn eigentlich? Helau? Alaaf? Hurra? Egal, wofür du dich entscheidest: Die gute Laune zählt. Karneval gilt nämlich vielerorts in der Kvarner-Bucht als fünfte Jahreszeit. „Sei, was du willst“ ist das Motto beim "Karneval in Rijeka", der Hafenstadt mit dem unkonventionellen Geist. Gefeiert wird mit alten Bräuchen, etwa den zvončari: Die treiben den Winter mit Riesenglocken aus. Dabei läufst du beim großen Karnevalsumzug hinter dem Karnevalsmeister her, der den Stadtschlüssel verwahrt, nach dem Prinzenpaar und den Motto-Traktoren. Bis zu 150 000 Zuschauer kommen zu diesem Spektakel, das ist eine stolze Zahl, denn Rijeka hat nicht so viele Einwohner. Klingt alles irgendwie eher wie Karneval am Main oder Rhein? Kennt man schon. Aber nicht doch! Wo gibt es denn das närrische Treiben schon mit Meerblick? Der Hafen wird als Schauplatz mit einbezogen: Eine Strohpuppe, die für alles büßen muss, wird auf dem Wasser verbrannt. Lustig ist auch die Auto-Rallye „Paris-Bakar“, die in voller Maskerade stattfindet. Start ist vor der Pizzeria Pariz („Paris“) in Rijeka, beendet wird die Tour im Küstenstädtchen Bakar. Und alle teilnehmenden Autos sind so herrlich bunt eingewickelt und aufgepeppt, das macht richtig Laune. Fun-Faktor: extrem hoch! Wer den Winterkarneval verpasst hat, muss sich nicht ärgern. Im Juli wird noch einmal mit Tanzmariechen und Co. nachgelegt, etwa beim Sommerkarneval in Novi Vinodolski.
- Rijeka
- http://rijecki-karneval.hr/
© Darky Dark, Shutterstock
Ja wie ruft man denn eigentlich? Helau? Alaaf? Hurra? Egal, wofür du dich entscheidest: Die gute Laune zählt. Karneval gilt nämlich vielerorts in der Kvarner-Bucht als fünfte Jahreszeit. „Sei, was du willst“ ist das Motto beim "Karneval in Rijeka", der Hafenstadt mit dem unkonventionellen Geist. Gefeiert wird mit alten Bräuchen, etwa den zvončari: Die treiben den Winter mit Riesenglocken aus. Dabei läufst du beim großen Karnevalsumzug hinter dem Karnevalsmeister her, der den Stadtschlüssel verwahrt, nach dem Prinzenpaar und den Motto-Traktoren. Bis zu 150 000 Zuschauer kommen zu diesem Spektakel, das ist eine stolze Zahl, denn Rijeka hat nicht so viele Einwohner. Klingt alles irgendwie eher wie Karneval am Main oder Rhein? Kennt man schon. Aber nicht doch! Wo gibt es denn das närrische Treiben schon mit Meerblick? Der Hafen wird als Schauplatz mit einbezogen: Eine Strohpuppe, die für alles büßen muss, wird auf dem Wasser verbrannt. Lustig ist auch die Auto-Rallye „Paris-Bakar“, die in voller Maskerade stattfindet. Start ist vor der Pizzeria Pariz („Paris“) in Rijeka, beendet wird die Tour im Küstenstädtchen Bakar. Und alle teilnehmenden Autos sind so herrlich bunt eingewickelt und aufgepeppt, das macht richtig Laune. Fun-Faktor: extrem hoch! Wer den Winterkarneval verpasst hat, muss sich nicht ärgern. Im Juli wird noch einmal mit Tanzmariechen und Co. nachgelegt, etwa beim Sommerkarneval in Novi Vinodolski.
- Rijeka
- http://rijecki-karneval.hr/
Stari Grad
Geographical © Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Das harmonische Gefüge des alten Stadtkerns, heute übrigens komplett mit WLAN ausgestattet, und seine zahlreichen einzelnen Bau- und Kunstdenkmäler erheben Dubrovnik zu einer historischen Metropole mediterranen Weltkulturguts. Durch das Pile-Tor mit der Statue des Stadtpatrons, des Sveti Vlaho (hl. Blasius), führt der Weg zunächst links zur Erlöserkapelle Sveti Spas (16.Jh.) und zur Franziskanerkirche. Dazwischen liegt ein schmaler Durchgang zum Franziskanerkloster. Der mit einer flachen Kuppel bedeckte Großen Onofriobrunnen (1438), verziert mit 16 Wasserspielen, ist ein beliebter Treffpunkt der Jugend und der Touristen. Hier beginnt die Placa, auch Stradun genannt, die Flaniermeile der Stadt. Sie führt über den zugeschütteten Meereskanal, der die beiden Siedlungen Ragusa und Dubrava früher trennte. Die schlichten, balkonlosen Häuserzeilen aus Naturstein wurden nach dem Erdbeben von 1667 auf die zerstörten Paläste beiderseits der Placa gebaut. Diese endet auf dem von repräsentativen Gebäuden umgebenen Lužaplatz mit dem Kleinen Onofriobrunnen und der Rolandsäule (1418), der mittelalterlichen Symbolfigur für Marktfreiheit und Handelsprivilegien. Die barocke Fassade gehört zur Kirche Sveti Vlaho (18.Jh.), ihr gegenüber liegt der Sponzapalast (16.Jh.). An die Stirnseite des Lužaplatzes reihen sich von links nach rechts der städtische Glockenturm (15.Jh.), das neogotische Gebäude (19.Jh.) mit dem Theater und dem Stadtcafé sowie der Rektorenpalast. Wenige Schritte weiter steht die eindrucksvolle Kathedrale Velika Gospa.
- 20000 Dubrovnik
- http://www.tzdubrovnik.hr/
- info@tzdubrovnik.hr
© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Das harmonische Gefüge des alten Stadtkerns, heute übrigens komplett mit WLAN ausgestattet, und seine zahlreichen einzelnen Bau- und Kunstdenkmäler erheben Dubrovnik zu einer historischen Metropole mediterranen Weltkulturguts. Durch das Pile-Tor mit der Statue des Stadtpatrons, des Sveti Vlaho (hl. Blasius), führt der Weg zunächst links zur Erlöserkapelle Sveti Spas (16.Jh.) und zur Franziskanerkirche. Dazwischen liegt ein schmaler Durchgang zum Franziskanerkloster. Der mit einer flachen Kuppel bedeckte Großen Onofriobrunnen (1438), verziert mit 16 Wasserspielen, ist ein beliebter Treffpunkt der Jugend und der Touristen. Hier beginnt die Placa, auch Stradun genannt, die Flaniermeile der Stadt. Sie führt über den zugeschütteten Meereskanal, der die beiden Siedlungen Ragusa und Dubrava früher trennte. Die schlichten, balkonlosen Häuserzeilen aus Naturstein wurden nach dem Erdbeben von 1667 auf die zerstörten Paläste beiderseits der Placa gebaut. Diese endet auf dem von repräsentativen Gebäuden umgebenen Lužaplatz mit dem Kleinen Onofriobrunnen und der Rolandsäule (1418), der mittelalterlichen Symbolfigur für Marktfreiheit und Handelsprivilegien. Die barocke Fassade gehört zur Kirche Sveti Vlaho (18.Jh.), ihr gegenüber liegt der Sponzapalast (16.Jh.). An die Stirnseite des Lužaplatzes reihen sich von links nach rechts der städtische Glockenturm (15.Jh.), das neogotische Gebäude (19.Jh.) mit dem Theater und dem Stadtcafé sowie der Rektorenpalast. Wenige Schritte weiter steht die eindrucksvolle Kathedrale Velika Gospa.
- 20000 Dubrovnik
- http://www.tzdubrovnik.hr/
- info@tzdubrovnik.hr
Korčula
Geographical © Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Triff deinen (Bienen-) Schwarm!
Aus der Vogelperspektive sieht die Stadt auf ihrer ins Meer ragenden Halbinsel aus wie das Vorderdeck eines Schiffes, von Süd nach Nord durchschnitten von der Hauptstraße Korčulanskog statua. Von ihr führen Quergassen links und rechts zum Meer, die für eine frische Brise in der Stadt sorgen. Korčulas (5600 Ew.) bewegte Geschichte reicht bis in die Antike zurück. Heute ist kaum zu glauben, wie gut die von Spätmittelalter und Renaissance geprägte Altstadt erhalten ist. Gleich neben dem Stadttor kannst du dich im Freilichttheater Ljetno Kino von der Moreška mitreißen lassen, einem wilden Schwerttanz. Vorbei am Rathaus und der Kapelle Sv. Mihovil (beide 1525) führt die Hauptstraße sanft bergan zum höchsten Punkt, dem Trg Sv. Marko. Beherrscht wird der Platz von der Katedrala Sv. Marka (15.Jh.), deren Portal zwei gotische Löwen bewachen. Im Inneren fügt sich ein frühes Gemälde von Tintoretto mit spätgotischen Steinmetzarbeiten und einem modernen Bronze-Sv. Vlaho von Ivan Meštrović zu einem harmonischen Ganzen. Neben der Kathedrale bewahrt der im 19.Jh. errichtete Bischofspalast eine reiche Sammlung von Kirchenschätzen und Gemälden. Vis-àvis zeigt das Stadtmuseum im imposanten Renaissancepalais Gabrieli archäologische Funde, nautische Instrumente, den Hausstand einer Familie aus jener Zeit und vieles mehr. Ein Stückchen weiter die Ismaelli ulica entlang haust in einem Stadttor die sympathische kleine Kunstgalerie Vapor unter mittelalterlichen Gewölben. Beim Bummel durch Haupt- und Seitenstraßen wirst du viele weitere Adelspaläste entdecken und früher oder später auf eine spätgotische Ruine stoßen, das Marco-Polo-Haus (Kuća Marka Pola). Der berühmte Chinareisende wurde angeblich 1254 hier geboren, doch nur wenig spricht dafür, etwa die Häufigkeit des Familiennamens Dapolo auf Korčula. Gezeigt werden nur historische Dokumente. Im Aterina stellt der sympathische Küchenchef seine Begabung mit modern interpretierten dalmatinischen Gerichten unter Beweis. Das Filippi stellt Tische am Ende einer Klippe über dem Meer auf, mit wunderschönem Panoramablick zur Halbinsel Pelješac. 100-prozentig regionale Mitbringsel wie Feigenmarmelade, Honig und Gin mit Zitrusnoten kaufst du bei Komparak, wo der Eigentümer dir begeistert von seinen Bienen erzählen wird. Besuche in Imkerei, Olivenhain und bei den Tieren sind möglich sowie Degustationen (Führungen auch auf Englisch). Nur 200 m entfernt finden Süßmäuler bei Škatula traditionelle Kekssorten – die man in einem Workshop auch selbst backen kann. Abends lassen sich in der Cocktailbar Massimo die schönsten Sonnenuntergänge beobachten.
- 20260 Korčula
- http://www.korcula.hr/
- tzg-korcule@du.t-com.hr
© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Triff deinen (Bienen-) Schwarm!
Aus der Vogelperspektive sieht die Stadt auf ihrer ins Meer ragenden Halbinsel aus wie das Vorderdeck eines Schiffes, von Süd nach Nord durchschnitten von der Hauptstraße Korčulanskog statua. Von ihr führen Quergassen links und rechts zum Meer, die für eine frische Brise in der Stadt sorgen. Korčulas (5600 Ew.) bewegte Geschichte reicht bis in die Antike zurück. Heute ist kaum zu glauben, wie gut die von Spätmittelalter und Renaissance geprägte Altstadt erhalten ist. Gleich neben dem Stadttor kannst du dich im Freilichttheater Ljetno Kino von der Moreška mitreißen lassen, einem wilden Schwerttanz. Vorbei am Rathaus und der Kapelle Sv. Mihovil (beide 1525) führt die Hauptstraße sanft bergan zum höchsten Punkt, dem Trg Sv. Marko. Beherrscht wird der Platz von der Katedrala Sv. Marka (15.Jh.), deren Portal zwei gotische Löwen bewachen. Im Inneren fügt sich ein frühes Gemälde von Tintoretto mit spätgotischen Steinmetzarbeiten und einem modernen Bronze-Sv. Vlaho von Ivan Meštrović zu einem harmonischen Ganzen. Neben der Kathedrale bewahrt der im 19.Jh. errichtete Bischofspalast eine reiche Sammlung von Kirchenschätzen und Gemälden. Vis-àvis zeigt das Stadtmuseum im imposanten Renaissancepalais Gabrieli archäologische Funde, nautische Instrumente, den Hausstand einer Familie aus jener Zeit und vieles mehr. Ein Stückchen weiter die Ismaelli ulica entlang haust in einem Stadttor die sympathische kleine Kunstgalerie Vapor unter mittelalterlichen Gewölben. Beim Bummel durch Haupt- und Seitenstraßen wirst du viele weitere Adelspaläste entdecken und früher oder später auf eine spätgotische Ruine stoßen, das Marco-Polo-Haus (Kuća Marka Pola). Der berühmte Chinareisende wurde angeblich 1254 hier geboren, doch nur wenig spricht dafür, etwa die Häufigkeit des Familiennamens Dapolo auf Korčula. Gezeigt werden nur historische Dokumente. Im Aterina stellt der sympathische Küchenchef seine Begabung mit modern interpretierten dalmatinischen Gerichten unter Beweis. Das Filippi stellt Tische am Ende einer Klippe über dem Meer auf, mit wunderschönem Panoramablick zur Halbinsel Pelješac. 100-prozentig regionale Mitbringsel wie Feigenmarmelade, Honig und Gin mit Zitrusnoten kaufst du bei Komparak, wo der Eigentümer dir begeistert von seinen Bienen erzählen wird. Besuche in Imkerei, Olivenhain und bei den Tieren sind möglich sowie Degustationen (Führungen auch auf Englisch). Nur 200 m entfernt finden Süßmäuler bei Škatula traditionelle Kekssorten – die man in einem Workshop auch selbst backen kann. Abends lassen sich in der Cocktailbar Massimo die schönsten Sonnenuntergänge beobachten.
- 20260 Korčula
- http://www.korcula.hr/
- tzg-korcule@du.t-com.hr
Katedrala Sv. Dujma
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Den Kern dieser Kirche bildet das achteckige Mausoleum des römischen Kaisers Diokletian, dessen korinthischer Säulenschmuck heute einen der schönsten Altäre Dalmatiens einrahmt: Juraj Dalmatinac, der begnadete Renaissance-Künstler aus Zadar, schuf 1422 hierfür das Relief der Geißelung Christi. Beachtenswert sind auch das reich dekorierte romanische Portal und die Schatzkammer mit Reliquien des heiligen Domnius. Wer schwindelfrei ist, sollte den 60 m hohen Glockenturm erklettern - der Blick ist herrlich.
- Kraj Sv. Duje 5, 21000 Split
- http://smn.hr/
- +385 21 345 602
© MAIRDUMONT
Den Kern dieser Kirche bildet das achteckige Mausoleum des römischen Kaisers Diokletian, dessen korinthischer Säulenschmuck heute einen der schönsten Altäre Dalmatiens einrahmt: Juraj Dalmatinac, der begnadete Renaissance-Künstler aus Zadar, schuf 1422 hierfür das Relief der Geißelung Christi. Beachtenswert sind auch das reich dekorierte romanische Portal und die Schatzkammer mit Reliquien des heiligen Domnius. Wer schwindelfrei ist, sollte den 60 m hohen Glockenturm erklettern - der Blick ist herrlich.
- Kraj Sv. Duje 5, 21000 Split
- http://smn.hr/
- +385 21 345 602
Sv. Donat
Architektonische Highlights © Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Im 9.Jh. wurde die eigenwillige Rotunde der Kirche Sv. Donat errichtet, die Stilmittel karolingischer und byzantinischer Gotteshäuser vereint. Der vorromanische Bau ist mit 26 m ungewöhnlich hoch, und seine hervorragende Akustik kommt im Sommer bei den Musikabenden besonders gut zur Geltung. Im Inneren sind römische Säulenreste und Kapitelle sowie altkroatische Reliefs erhalten.
- Trg Sv. Stošije, 23000 Zadar
- http://www.amzd.hr/
- +385 23 250 613
© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Im 9.Jh. wurde die eigenwillige Rotunde der Kirche Sv. Donat errichtet, die Stilmittel karolingischer und byzantinischer Gotteshäuser vereint. Der vorromanische Bau ist mit 26 m ungewöhnlich hoch, und seine hervorragende Akustik kommt im Sommer bei den Musikabenden besonders gut zur Geltung. Im Inneren sind römische Säulenreste und Kapitelle sowie altkroatische Reliefs erhalten.
- Trg Sv. Stošije, 23000 Zadar
- http://www.amzd.hr/
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Sv. Stošija
Architektonische Highlights © Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Zadars Kathedrale erweiterte im 12./ 13.Jh. das sakrale Zentrum der Stadt. Ihre romanisch-gotische Architektur mit den eleganten Fensterrosen erinnert an toskanische Gotteshäuser. Das dreischiffige Innere schmücken reich dekorierte Altäre, darunter ist v.a. der Altar mit dem Reliquiensarkophag der Kirchenpatronin, der heiligen Anastasia, sehenswert. Er stammt aus dem 9.Jh. und trägt Flechtbandornamente und ein Relief der Heiligen. Vom 56 m hohen Glockenturm genießt man einen herrlichen Blick über die Altstadt.
- 23000 Zadar
- http://svstosijazadar.hr/
- +385 23 251 708
© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Zadars Kathedrale erweiterte im 12./ 13.Jh. das sakrale Zentrum der Stadt. Ihre romanisch-gotische Architektur mit den eleganten Fensterrosen erinnert an toskanische Gotteshäuser. Das dreischiffige Innere schmücken reich dekorierte Altäre, darunter ist v.a. der Altar mit dem Reliquiensarkophag der Kirchenpatronin, der heiligen Anastasia, sehenswert. Er stammt aus dem 9.Jh. und trägt Flechtbandornamente und ein Relief der Heiligen. Vom 56 m hohen Glockenturm genießt man einen herrlichen Blick über die Altstadt.
- 23000 Zadar
- http://svstosijazadar.hr/
- +385 23 251 708
Arheološki muzej
MuseenInsider-Tipp Antik gestylt mit Münzarmband
Vom obersten Stockwerk zurück nach unten reist du chronologisch durch Zadars Geschichte, angefangen bei den Illyrern über die Römer bis zu den Slawen und dem altkroatischen Mittelalter. Spannend für Kenner: Es werden Exponate wie Sarkophage, Taufbecken und Altarschranken aus der Zeit vom 9.bis 11.Jh. gezeigt. Handgefertigten Modeschmuck mit archäologischen Motiven gibt es im Shop des Museums.
- Trg opatice Čike 1, 23000 Zadar
- http://amzd.hr/
- +385 23 250 516
- mpetricic@amzd.hr
Insider-Tipp Antik gestylt mit Münzarmband
Vom obersten Stockwerk zurück nach unten reist du chronologisch durch Zadars Geschichte, angefangen bei den Illyrern über die Römer bis zu den Slawen und dem altkroatischen Mittelalter. Spannend für Kenner: Es werden Exponate wie Sarkophage, Taufbecken und Altarschranken aus der Zeit vom 9.bis 11.Jh. gezeigt. Handgefertigten Modeschmuck mit archäologischen Motiven gibt es im Shop des Museums.
- Trg opatice Čike 1, 23000 Zadar
- http://amzd.hr/
- +385 23 250 516
- mpetricic@amzd.hr
Arboretum Trsteno
Botanische Gärten & Parks © OPIS, Thinkstock
Nördlich von Dubrovnik breitet sich an der steil abfallenden Küste dieser bezaubernde Park aus. Die Ragusaner Adelsfamilie Gučetić-Gozze ließ ihn und den ebenfalls erhaltenen Sommerpalast im 15.Jh. anlegen und mit Zier- und Nutzbäumen bepflanzen. Palmen, Eukalyptus, Lorbeer, Bougainvillea, Eichen und Aleppokiefern umrahmen Villa, Statuen und Wasserspiele. Am Hafenkai legten Schiffe aus Ragusa und anderen europäischen Städten an und brachten prominente Philosophen und Dichter auf den Landsitz. Heute gehen hier Ausflugsboote vor Anker. Wenn man die Badesachen dabei hat, lohnt sich ein Sprung ins erfrischende Nass vor dieser üppigen Kulisse.
- Potok 20, 20233 Trsteno
- http://www.tzdubrovnik.hr/
- +385 20 751 019
© OPIS, Thinkstock
Nördlich von Dubrovnik breitet sich an der steil abfallenden Küste dieser bezaubernde Park aus. Die Ragusaner Adelsfamilie Gučetić-Gozze ließ ihn und den ebenfalls erhaltenen Sommerpalast im 15.Jh. anlegen und mit Zier- und Nutzbäumen bepflanzen. Palmen, Eukalyptus, Lorbeer, Bougainvillea, Eichen und Aleppokiefern umrahmen Villa, Statuen und Wasserspiele. Am Hafenkai legten Schiffe aus Ragusa und anderen europäischen Städten an und brachten prominente Philosophen und Dichter auf den Landsitz. Heute gehen hier Ausflugsboote vor Anker. Wenn man die Badesachen dabei hat, lohnt sich ein Sprung ins erfrischende Nass vor dieser üppigen Kulisse.
- Potok 20, 20233 Trsteno
- http://www.tzdubrovnik.hr/
- +385 20 751 019
Park prirode Telašćica
Botanische Gärten & Parks © Glow Images
Südlich von Sali beginnt der Telašćica-Naturpark, der die tiefe, nach Süden gewandte Telaščica-Bucht, ihre vorgelagerten Felseilande und den faszinierenden Klippenwall umfasst, mit dem sich Dugi otok hier an der Südwestküste über der Adria erhebt. Zahllose Boote ankern in dem windgeschützten Gewässer und tragen bei zum einmaligen Bild dieser Landschaft. Zu Fuß (oder per Boot) geht es zum Salzsee Mir, der mit deutlich wärmeren Temperaturen als das Meer zum Bad einlädt. Ein spektakulärer Blick steht am Ende des Aufstiegs vom Naturparkhaus auf den Klippenrand der Westküste: Die Felsen am Kliff Grpašćak fallen über 160 m nahezu senkrecht ins Meer, Falken ziehen vor dieser Wand ihre Kreise. Unter dem Meeresspiegel setzt sich der Fels über 90 m ebenso senkrecht fort.
- Ulica Danijela Grbin, 23281 Sali
- http://www.telascica.hr/
- +385 23 377 393
- telascica@zd.t-com.hr
© Glow Images
Südlich von Sali beginnt der Telašćica-Naturpark, der die tiefe, nach Süden gewandte Telaščica-Bucht, ihre vorgelagerten Felseilande und den faszinierenden Klippenwall umfasst, mit dem sich Dugi otok hier an der Südwestküste über der Adria erhebt. Zahllose Boote ankern in dem windgeschützten Gewässer und tragen bei zum einmaligen Bild dieser Landschaft. Zu Fuß (oder per Boot) geht es zum Salzsee Mir, der mit deutlich wärmeren Temperaturen als das Meer zum Bad einlädt. Ein spektakulärer Blick steht am Ende des Aufstiegs vom Naturparkhaus auf den Klippenrand der Westküste: Die Felsen am Kliff Grpašćak fallen über 160 m nahezu senkrecht ins Meer, Falken ziehen vor dieser Wand ihre Kreise. Unter dem Meeresspiegel setzt sich der Fels über 90 m ebenso senkrecht fort.
- Ulica Danijela Grbin, 23281 Sali
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Nacionalni Park Paklenica
Botanische Gärten & Parks © Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Durch den Wilden Westen
Der Nationalpark am Velebit-Gebirge ist ein wahrer Pilgerort für Kletterer und Wanderer. Herzstück sind die beiden Schluchten Mala (kleine) und Velika (große) Paklenica, die Wildbäche in das Karstgestein des Velebit-Gebirges gegraben haben. Profikletterer reizt die Challenge der 400 m hohen Felswand Anića kuk. Die Routen variieren von Grad 3 bis 8b+. Anfänger und Eltern mit kleinen Kindern finden im Abschnitt klanci einfache Kletterrouten – ein Helm sollte Pflicht sein! Außer sportlich und schnaufend gibt es auch die Möglichkeit, den Nationalpark im Rahmen einer Fotosafari zu durchstreifen. Dabei düst du mit dem Jeep durch die Gebirgslandschaft, legst Fotostopps an Winnetou-Drehorten wie dem Zrmanja-Canyon und dem Tulove-Grede-Massiv ein und entdeckst mit etwas Glück sogar wilde Pferde. Tagesausflüge organisiert u. a die Hotel & Travel Agency Rajna.
- Dr. Franje Tuđmana 14a, 23244 Starigrad-Paklenica
- http://www.paklenica.hr/
- +385 23 369 155
- np-paklenica@zd.t-com.hr
© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Insider-Tipp Durch den Wilden Westen
Der Nationalpark am Velebit-Gebirge ist ein wahrer Pilgerort für Kletterer und Wanderer. Herzstück sind die beiden Schluchten Mala (kleine) und Velika (große) Paklenica, die Wildbäche in das Karstgestein des Velebit-Gebirges gegraben haben. Profikletterer reizt die Challenge der 400 m hohen Felswand Anića kuk. Die Routen variieren von Grad 3 bis 8b+. Anfänger und Eltern mit kleinen Kindern finden im Abschnitt klanci einfache Kletterrouten – ein Helm sollte Pflicht sein! Außer sportlich und schnaufend gibt es auch die Möglichkeit, den Nationalpark im Rahmen einer Fotosafari zu durchstreifen. Dabei düst du mit dem Jeep durch die Gebirgslandschaft, legst Fotostopps an Winnetou-Drehorten wie dem Zrmanja-Canyon und dem Tulove-Grede-Massiv ein und entdeckst mit etwas Glück sogar wilde Pferde. Tagesausflüge organisiert u. a die Hotel & Travel Agency Rajna.
- Dr. Franje Tuđmana 14a, 23244 Starigrad-Paklenica
- http://www.paklenica.hr/
- +385 23 369 155
- np-paklenica@zd.t-com.hr
Nacionalni Park Plitvička jezera
Botanische Gärten & Parks © Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Der Nationalpark Plitwitzer Seen ist seit 1979 Unesco-Weltnaturerbe. Inmitten dicht bewaldeter Berge öffnet sich ein Talkessel, an dessen Hängen Wasserfälle und Bachläufe 16 übereinandergelegene Seen miteinander verbinden. Durch die zauberhafte Landschaft winden sich Pfade zu Highlights wie einem 76 m hohen Wasserfall. Auf dem Rundweg spaziert man an den oberen bzw. den unteren Seen entlang.
- 53231 Plitvička jezera
- http://www.np-plitvicka-jezera.hr/
- +385 53 751 015
- info@np-plitvicka-jezera.hr
© Hans Madej, DuMont Reisebildportal
Der Nationalpark Plitwitzer Seen ist seit 1979 Unesco-Weltnaturerbe. Inmitten dicht bewaldeter Berge öffnet sich ein Talkessel, an dessen Hängen Wasserfälle und Bachläufe 16 übereinandergelegene Seen miteinander verbinden. Durch die zauberhafte Landschaft winden sich Pfade zu Highlights wie einem 76 m hohen Wasserfall. Auf dem Rundweg spaziert man an den oberen bzw. den unteren Seen entlang.
- 53231 Plitvička jezera
- http://www.np-plitvicka-jezera.hr/
- +385 53 751 015
- info@np-plitvicka-jezera.hr
Palača Sponza
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Dieser Palazzo beeindruckt: venezianische Gotik in den Arkaden des Erdgeschosses und an den Fenstern der ersten Etage und Renaissanceelemente an den Etagen darüber - zierlich, elegant, einfach perfekt. Das Erdbeben 1667 traf auch den als Zollhaus genutzten Palast, aber die Schäden konnten behoben werden, und so überdauerte dieses wunderbare Beispiel ragusanischer Architektur. Es beherbergt heute das städtische Archiv und einen Gedenkraum für die Opfer der Belagerung Dubrovniks durch jugoslawische Truppen 1991/92.
- Sv. Dominika 1, 20000 Dubrovnik
- http://www.dad.hr/
- +385 20 642 960
- dad@dad.hr
© MAIRDUMONT
Dieser Palazzo beeindruckt: venezianische Gotik in den Arkaden des Erdgeschosses und an den Fenstern der ersten Etage und Renaissanceelemente an den Etagen darüber - zierlich, elegant, einfach perfekt. Das Erdbeben 1667 traf auch den als Zollhaus genutzten Palast, aber die Schäden konnten behoben werden, und so überdauerte dieses wunderbare Beispiel ragusanischer Architektur. Es beherbergt heute das städtische Archiv und einen Gedenkraum für die Opfer der Belagerung Dubrovniks durch jugoslawische Truppen 1991/92.
- Sv. Dominika 1, 20000 Dubrovnik
- http://www.dad.hr/
- +385 20 642 960
- dad@dad.hr