Korsika - Der Norden Must Sees

Sant’Antonino
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Sant’antonino
Nonza
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Calvi
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Pigna
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Pigna
Vallée du Fango
Landschaftliche Highlights
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San Michele de Murato
Touristenattraktionen
Murato

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    Landschaftliche Highlights

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    Touristenattraktionen


  • Sant’Antonino

    Geographical
    • © Pawel Kazmierczak, Shutterstock

    Ein ganz eigener Zauber geht von dem winzigen Dorf aus, das wie aus dem Fels gewachsen in 500 m Höhe auf einem Gebirgskamm liegt. Bis an den Ort führt eine kleine Straße, die am Kirchplatz endet. Das Dorf erkundet man zu Fuß über schmale Treppengassen, die bis zu den Mauerresten der Festung hinaufführen. Die örtlichen Restaurants bieten eine wunderbare Aussicht.Am Ortseingang befindet sich eine ganz besondere Adresse, ein Wein- und Obstbauer mit eigenem Ausschank: Bei Olivier und maman Monique Antonini gibt es frisch gepressten Zitronensaft aus selbst angebauten Früchten. Gäste können sich damit in den kühlen Gastraum an einen riesigen Holztisch zurückziehen und das Getränk mit frischem Wasser und Zucker vervollständigen. Zur Weinlese presst Olivier auch eine leckere mélange (Trauben- plus Zitronensaft). Natürlich hat das kleine Weingut Clos Antonini auch andere Leckereien anzubieten: zum Beispiel den Hauswein (rot, weiß, rosé), Zitronenwein oder Konfitüren. Was man in Sant’Antonino auf keinen Fall vergessen darf: eine kleine Panoramawanderung über den Bergrücken zum Fuß des Monte Sant’Angelo (526 m). Wer mag, steigt auf den Gipfel, ansonsten reicht der Spazierweg bis hierhin, um die Aussicht zu genießen (hin und zurück mit der Gipfelbesteigung ca. 2 Stunden).

    • 20220 Sant’antonino
    • © Pawel Kazmierczak, Shutterstock

    Ein ganz eigener Zauber geht von dem winzigen Dorf aus, das wie aus dem Fels gewachsen in 500 m Höhe auf einem Gebirgskamm liegt. Bis an den Ort führt eine kleine Straße, die am Kirchplatz endet. Das Dorf erkundet man zu Fuß über schmale Treppengassen, die bis zu den Mauerresten der Festung hinaufführen. Die örtlichen Restaurants bieten eine wunderbare Aussicht.Am Ortseingang befindet sich eine ganz besondere Adresse, ein Wein- und Obstbauer mit eigenem Ausschank: Bei Olivier und maman Monique Antonini gibt es frisch gepressten Zitronensaft aus selbst angebauten Früchten. Gäste können sich damit in den kühlen Gastraum an einen riesigen Holztisch zurückziehen und das Getränk mit frischem Wasser und Zucker vervollständigen. Zur Weinlese presst Olivier auch eine leckere mélange (Trauben- plus Zitronensaft). Natürlich hat das kleine Weingut Clos Antonini auch andere Leckereien anzubieten: zum Beispiel den Hauswein (rot, weiß, rosé), Zitronenwein oder Konfitüren. Was man in Sant’Antonino auf keinen Fall vergessen darf: eine kleine Panoramawanderung über den Bergrücken zum Fuß des Monte Sant’Angelo (526 m). Wer mag, steigt auf den Gipfel, ansonsten reicht der Spazierweg bis hierhin, um die Aussicht zu genießen (hin und zurück mit der Gipfelbesteigung ca. 2 Stunden).

    • 20220 Sant’antonino

  • Nonza

    Geographical
    • © RnDmS, Shutterstock

    Hinter Morsiglia windet sich die Straße an der felsigen Steilküste des Westkaps nach Süden. Man passiert das seit Mitte der 1960er-Jahre stillgelegte Asbestwerk, das weiter die Landschaft verschandelt, weil sogar der Rückbau problematisch wäre. Hinter dem schwarzen Strand, der seine Farbe ebenfalls dem asbesthaltigen Gestein aus der Mine bei Canari verdankt, folgt der schönste der vielen kleinen Orte an der Westseite des Caps: Nonza. Hoch über dem Meer auf einem Felsvorsprung schmiegt sich das mittelalterliche Dorf an den Hang. Es wird von einem genuesischen Turm überragt und ist von Terrassen mit Gärten umgeben. Die Kirche Ste-Julie und der Platz davor bilden den Mittelpunkt Nonzas.

    • 20217 Nonza
    • © RnDmS, Shutterstock

    Hinter Morsiglia windet sich die Straße an der felsigen Steilküste des Westkaps nach Süden. Man passiert das seit Mitte der 1960er-Jahre stillgelegte Asbestwerk, das weiter die Landschaft verschandelt, weil sogar der Rückbau problematisch wäre. Hinter dem schwarzen Strand, der seine Farbe ebenfalls dem asbesthaltigen Gestein aus der Mine bei Canari verdankt, folgt der schönste der vielen kleinen Orte an der Westseite des Caps: Nonza. Hoch über dem Meer auf einem Felsvorsprung schmiegt sich das mittelalterliche Dorf an den Hang. Es wird von einem genuesischen Turm überragt und ist von Terrassen mit Gärten umgeben. Die Kirche Ste-Julie und der Platz davor bilden den Mittelpunkt Nonzas.

    • 20217 Nonza

  • Calvi

    Geographical
    • © Stefano Ember, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Für Warmbader

    Hier wurde Christoph Kolumbus geboren − wird jedenfalls in Calvi (5500 Ew.) behauptet. Das ist zwar nicht bewiesen, aber möglich: Als der Entdecker um 1451 in der Republik Genua geboren wurde, stand die Festungsstadt noch unter genuesischer Herrschaft. Der Mythos macht die Stadt nur noch attraktiver: Hell leuchtet der Granit der imposanten Zitadelle über dem Blau des Meers. An der Hafenpromenade flicken Fischer wie früher ihre Netze. Dahinter drängen sich Boutiquen und Bars in Flaniergässchen. Sanft abfallender Sandstrand säumt die gesamte Bucht von Calvi. Hier ist das Meer wunderbar flach und schon früh in der Saison angenehm warm. Sogar Frostbeulen planschen hier, während auf den Zweitausendern im Hinterland noch Schnee liegt. Wer kleinere Strände sucht, nimmt die Schmalspurbahn Micheline nach L’Île-Rousse, die an vielen Badestellen hält.

    • © Stefano Ember, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Für Warmbader

    Hier wurde Christoph Kolumbus geboren − wird jedenfalls in Calvi (5500 Ew.) behauptet. Das ist zwar nicht bewiesen, aber möglich: Als der Entdecker um 1451 in der Republik Genua geboren wurde, stand die Festungsstadt noch unter genuesischer Herrschaft. Der Mythos macht die Stadt nur noch attraktiver: Hell leuchtet der Granit der imposanten Zitadelle über dem Blau des Meers. An der Hafenpromenade flicken Fischer wie früher ihre Netze. Dahinter drängen sich Boutiquen und Bars in Flaniergässchen. Sanft abfallender Sandstrand säumt die gesamte Bucht von Calvi. Hier ist das Meer wunderbar flach und schon früh in der Saison angenehm warm. Sogar Frostbeulen planschen hier, während auf den Zweitausendern im Hinterland noch Schnee liegt. Wer kleinere Strände sucht, nimmt die Schmalspurbahn Micheline nach L’Île-Rousse, die an vielen Badestellen hält.


  • Pigna

    Geographical
    • © Henner Damke, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Fast zu schön zum Verschenken

    Das Dorf mit gerade mal 100 Ew. hat sich mit Kultur vor dem Niedergang gerettet: Mit der Gründung der Corsicada, der Genossenschaft der Kunsthandwerker Korsikas in den 1960er- Jahren, begann die rurale Renaissance. Maler, Keramiker und Bildhauer haben ihre Ateliers geöffnet: Schau ihnen doch mal über die Schulter! Ein Verein zur Förderung traditioneller Musik organisiert von hier aus ein ganzjähriges Musikprogramm mit dem Festival Festivoce als Höhepunkt, das im Juli das Auditorium mit Künstlern, Musikwissenschaftlern und einem begeisterten Publikum füllt. Kunterbunte, handbemalte Spieluhren und Holzspielzeug gibt es bei Scatt’à Musica gleich am Ortseingang. Stimmungsvoll speist man auf der Terrasse der Casa Musicale unter den Sternen – im Sommer nach dem Essen manchmal Konzert.

    • 20220 Pigna
    • © Henner Damke, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Fast zu schön zum Verschenken

    Das Dorf mit gerade mal 100 Ew. hat sich mit Kultur vor dem Niedergang gerettet: Mit der Gründung der Corsicada, der Genossenschaft der Kunsthandwerker Korsikas in den 1960er- Jahren, begann die rurale Renaissance. Maler, Keramiker und Bildhauer haben ihre Ateliers geöffnet: Schau ihnen doch mal über die Schulter! Ein Verein zur Förderung traditioneller Musik organisiert von hier aus ein ganzjähriges Musikprogramm mit dem Festival Festivoce als Höhepunkt, das im Juli das Auditorium mit Künstlern, Musikwissenschaftlern und einem begeisterten Publikum füllt. Kunterbunte, handbemalte Spieluhren und Holzspielzeug gibt es bei Scatt’à Musica gleich am Ortseingang. Stimmungsvoll speist man auf der Terrasse der Casa Musicale unter den Sternen – im Sommer nach dem Essen manchmal Konzert.

    • 20220 Pigna

  • Vallée du Fango

    Landschaftliche Highlights

    Die schönste Route ins Dorf Galéria (40 km südlich) führt über die D 81b. Das Meer hinter dem breiten, dunklen Strand ist ein Paradies für Taucher und Windsurfer. Herrliche Badebecken und Wandermöglichkeiten bietet das Tal des Fango. Das Flussdelta mit einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten kannst du dir „erpaddeln“. Zur Besichtigung können Kajaks ausgeliehen werden (ca. 5 Euro). Vom großen Parkplatz vor Galéria auf der rechten Seite einem ausgeschilderten Fußweg folgen.

    Die schönste Route ins Dorf Galéria (40 km südlich) führt über die D 81b. Das Meer hinter dem breiten, dunklen Strand ist ein Paradies für Taucher und Windsurfer. Herrliche Badebecken und Wandermöglichkeiten bietet das Tal des Fango. Das Flussdelta mit einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten kannst du dir „erpaddeln“. Zur Besichtigung können Kajaks ausgeliehen werden (ca. 5 Euro). Vom großen Parkplatz vor Galéria auf der rechten Seite einem ausgeschilderten Fußweg folgen.


  • San Michele de Murato

    Touristenattraktionen
    • © Naeblys, Shutterstock

    16 km von Calacuccia flussabwärts lohnt ein Besuch dieser nach außen unscheinbaren Kapelle auf dem Friedhof in Castirla. Innen befinden sich erstaunlich gut erhaltene volkstümliche Fresken aus dem 15.Jh. mit Darstellungen von u. a. Jesus und den zwölf Aposteln.

    • © Naeblys, Shutterstock

    16 km von Calacuccia flussabwärts lohnt ein Besuch dieser nach außen unscheinbaren Kapelle auf dem Friedhof in Castirla. Innen befinden sich erstaunlich gut erhaltene volkstümliche Fresken aus dem 15.Jh. mit Darstellungen von u. a. Jesus und den zwölf Aposteln.