Καρεραδος Must Sees

Mousío Proϊstorikís Thíras
Museen
Firá
Firá
Geographical
Firá
Pýrgos
Geographical
Pýrgos
Panagía Episcopí
Architektonische Highlights
Mésa Gonía
Volkan on the Rocks
Restaurants
Thira
Archaiologikó Mousío
Museen
Firá
Kápari
Restaurants
Firá
Seilbahn
Touristenattraktionen
Firá
Katholisches Viertel
Geographical
Firá
Open Air Cinema
Kinos
Kamári
Mati Art Gallery
Kunstgalerien
Firá
Orthodox Metropolitan Cathedral
Architektonische Highlights
Firá

    Museen

    Geographical

    Museen

    Geographical

    Architektonische Highlights

    Restaurants

    Touristenattraktionen

    Kinos

    Kunstgalerien


  • Mousío Proϊstorikís Thíras

    Museen
    • © Milan Gonda, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Akrotíri verstehen

    Manches muss man einfach wissen. Das spannendste Museum der Insel entführt dich in die Zeiten, als die Germanen noch in Höhlen schliefen, auf Santorin aber schon die erste Hochkultur Europas in voller Blüte war. Das Museum beherbergt vor allem Funde, die seit 1976 bei den Ausgrabungen von Akrotíri gemacht wurden. Der Rundgang im Eingangsgeschoss verläuft entgegen dem Uhrzeigersinn: In Raum B erklären Tafeln sehr gut und ausführlich, aber leider nur auf Englisch und Griechisch die Geologie und Entstehungsgeschichte Santorins. In einer Vitrine gleich rechts sind in älteren Lavaschichten gefundene Abdrücke von Pflanzenteilen und Tieren ausgestellt, darunter Abdrücke von 60 000 Jahre alten Olivenbaumblättern. Als Nächstes zeigt eine Wandvitrine Kykladen-Idole aus der Zeit zwischen etwa 2800 und 2400 v. Chr. Meist handelt es sich um weibliche Figuren. Typisch sind der flache Kopf mit der langen Nase, der fast phallusförmige, lange Hals, die andeutungsweise herausgearbeiteten Brüste und die vor der Brust verschränkten Arme sowie die Andeutung des Schamdreiecks. Ein Blickfang ist das große Modell der Ausgrabungsstätte von Akrotíri. Wer noch nicht dort war, bekommt hier einen ersten Eindruck vom städtischen Charakter dieser Siedlung, die ihre Glanzzeit zwischen 1700 und 1600 v. Chr. erlebte. In den folgenden Räumen verdeutlichen die Archäologen, was für eine hohe Wohnkultur die Menschen damals hatten und wie gut ihre Gesellschaft organisiert war. So siehst du in der ersten Vitrine hinter dem Modell von Akrotíri Gipsabgüsse von in der Vulkanasche gefundenen Abdrücken eines hölzernen Stuhls und eines dreibeinigen Tischs, einen tragbaren tönernen Backofen und zwei lang gestreckte tönerne Bänkchen in Hundeform, die als Halterungen für Fleischspieße dienten, ähnlich den heutigen Souvláki-Spießchen. Das nächste frei stehende Objekt überrascht: eine Badewanne. Vom ausgeklügelten Maßsystem Akrotíris zeugen weitere Vitrinen, in denen u. a. Gewichte zu sehen sind. Der zweite Teil des Museumsrundgangs im Eingangsgeschoss ist den weltberühmten Wandmalereien von Akrotíri gewidmet. Zunächst wird die Technik erklärt. In diversen Schälchen sind Farbpigmente und 3700 Jahre alte Kalkreste zu sehen. Ein runder Hausaltar in Form eines dreibeinigen Tischchens zeigt, dass auf Akrotíri nicht nur die Wände bemalt wurden, sondern auch viele kleine Objekte: Hier zieren Delfine den Altar. Der letzte Saal im Eingangsgeschoss präsentiert zwei Fresken aus dem 17.Jh. v. Chr. Das eine zeigt nicht näher definierbare vierbeinige Säugetiere, das andere acht herumtollende Affen. Gerade bei diesem Affenfresko wird deutlich, welche Freiheit des Ausdrucks die Maler jener Zeit bereits gefunden hatten. Jeder Affe ist anders, sieben werden im Profil, einer frontal gezeigt. Abschließend siehst du dann ein einzigartiges Kunstwerk, das erst am 12.Dez. 1999 in Akrotíri gefunden wurde: einen goldenen Steinbock aus dem 17.Jh. v. Chr., der auf feinen Goldplättchen steht. Der Fund ist nicht nur wegen seiner einmaligen Schönheit sensationell, sondern auch weil die Bewohner Akrotíris fast all ihren Besitz aus Edelmetall mitgenommen hatten, als sie vor dem drohenden Vulkanausbruch geflohen waren. Er macht Hoffnung auf mehr Kunstwerke dieser Art, denn 97 Prozent der Stadtfläche Akrotíris warten noch auf die Spaten und Pinsel der Archäologen. Im 2022 neu eröffneten Untergeschoss des Museums sind dann – modern arrangiert – großflächige Wandmalereien aus Akrotíri ausgestellt, die bislang im Archäologischen Nationalmuseum in Athen zu sehen waren. Jetzt hat man sie endlich auf ihre Entstehungsinsel zurückgebracht. Bewunderung ist an dieser Stelle auch mal für die Archäologen und Restaurateure angebracht, die diese großen Fresken in jahrelanger Puzzlearbeit wieder zusammengesetzt und ergänzt haben. Die Originalteilchen sind dabei leicht auszumachen: Die Ergänzungen – Archäologen haben sie aus den vorhandenen Teilen hier, in Athen und in Iraklio auf Kreta abgeleitet – wurden auf die Wand gemalt, die Originale sind darüber erhaben.

    • © Milan Gonda, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Akrotíri verstehen

    Manches muss man einfach wissen. Das spannendste Museum der Insel entführt dich in die Zeiten, als die Germanen noch in Höhlen schliefen, auf Santorin aber schon die erste Hochkultur Europas in voller Blüte war. Das Museum beherbergt vor allem Funde, die seit 1976 bei den Ausgrabungen von Akrotíri gemacht wurden. Der Rundgang im Eingangsgeschoss verläuft entgegen dem Uhrzeigersinn: In Raum B erklären Tafeln sehr gut und ausführlich, aber leider nur auf Englisch und Griechisch die Geologie und Entstehungsgeschichte Santorins. In einer Vitrine gleich rechts sind in älteren Lavaschichten gefundene Abdrücke von Pflanzenteilen und Tieren ausgestellt, darunter Abdrücke von 60 000 Jahre alten Olivenbaumblättern. Als Nächstes zeigt eine Wandvitrine Kykladen-Idole aus der Zeit zwischen etwa 2800 und 2400 v. Chr. Meist handelt es sich um weibliche Figuren. Typisch sind der flache Kopf mit der langen Nase, der fast phallusförmige, lange Hals, die andeutungsweise herausgearbeiteten Brüste und die vor der Brust verschränkten Arme sowie die Andeutung des Schamdreiecks. Ein Blickfang ist das große Modell der Ausgrabungsstätte von Akrotíri. Wer noch nicht dort war, bekommt hier einen ersten Eindruck vom städtischen Charakter dieser Siedlung, die ihre Glanzzeit zwischen 1700 und 1600 v. Chr. erlebte. In den folgenden Räumen verdeutlichen die Archäologen, was für eine hohe Wohnkultur die Menschen damals hatten und wie gut ihre Gesellschaft organisiert war. So siehst du in der ersten Vitrine hinter dem Modell von Akrotíri Gipsabgüsse von in der Vulkanasche gefundenen Abdrücken eines hölzernen Stuhls und eines dreibeinigen Tischs, einen tragbaren tönernen Backofen und zwei lang gestreckte tönerne Bänkchen in Hundeform, die als Halterungen für Fleischspieße dienten, ähnlich den heutigen Souvláki-Spießchen. Das nächste frei stehende Objekt überrascht: eine Badewanne. Vom ausgeklügelten Maßsystem Akrotíris zeugen weitere Vitrinen, in denen u. a. Gewichte zu sehen sind. Der zweite Teil des Museumsrundgangs im Eingangsgeschoss ist den weltberühmten Wandmalereien von Akrotíri gewidmet. Zunächst wird die Technik erklärt. In diversen Schälchen sind Farbpigmente und 3700 Jahre alte Kalkreste zu sehen. Ein runder Hausaltar in Form eines dreibeinigen Tischchens zeigt, dass auf Akrotíri nicht nur die Wände bemalt wurden, sondern auch viele kleine Objekte: Hier zieren Delfine den Altar. Der letzte Saal im Eingangsgeschoss präsentiert zwei Fresken aus dem 17.Jh. v. Chr. Das eine zeigt nicht näher definierbare vierbeinige Säugetiere, das andere acht herumtollende Affen. Gerade bei diesem Affenfresko wird deutlich, welche Freiheit des Ausdrucks die Maler jener Zeit bereits gefunden hatten. Jeder Affe ist anders, sieben werden im Profil, einer frontal gezeigt. Abschließend siehst du dann ein einzigartiges Kunstwerk, das erst am 12.Dez. 1999 in Akrotíri gefunden wurde: einen goldenen Steinbock aus dem 17.Jh. v. Chr., der auf feinen Goldplättchen steht. Der Fund ist nicht nur wegen seiner einmaligen Schönheit sensationell, sondern auch weil die Bewohner Akrotíris fast all ihren Besitz aus Edelmetall mitgenommen hatten, als sie vor dem drohenden Vulkanausbruch geflohen waren. Er macht Hoffnung auf mehr Kunstwerke dieser Art, denn 97 Prozent der Stadtfläche Akrotíris warten noch auf die Spaten und Pinsel der Archäologen. Im 2022 neu eröffneten Untergeschoss des Museums sind dann – modern arrangiert – großflächige Wandmalereien aus Akrotíri ausgestellt, die bislang im Archäologischen Nationalmuseum in Athen zu sehen waren. Jetzt hat man sie endlich auf ihre Entstehungsinsel zurückgebracht. Bewunderung ist an dieser Stelle auch mal für die Archäologen und Restaurateure angebracht, die diese großen Fresken in jahrelanger Puzzlearbeit wieder zusammengesetzt und ergänzt haben. Die Originalteilchen sind dabei leicht auszumachen: Die Ergänzungen – Archäologen haben sie aus den vorhandenen Teilen hier, in Athen und in Iraklio auf Kreta abgeleitet – wurden auf die Wand gemalt, die Originale sind darüber erhaben.


  • Firá

    Geographical
    • © Artur Felixovich, Thinkstock

    Firá mit seinen 1850 Ew. ist der Sitz der Inselverwaltung. Die heute mit Firá am Kraterrand zusammengewachsenen Dörfer Firostefáni und Imerovígli sowie das kraterabgewandt gelegene Kontochóri waren einmal eigenständige Orte, sind jedoch inzwischen eingemeindet worden. Die vielen Kreuzfahrttouristen haben meistens weder Zeit noch Lust, sich über die alten Ortsgrenzen von Firá hinauszubegeben. So herrscht hier immer dann viel Betrieb in den Hauptgassen, wenn sie da sind. Firo­ stefáni und Imerovígli stehen Firá in Schönheit in nichts nach, sind aber sehr viel ruhiger. Abenteuerlich in die Kraterwände hineingebaute Hotels, gute Restaurants und Tavernen gibt es in allen drei Ortsteilen. Nur in puncto Nachtleben können die kleineren Schwestern nicht mit Firá mithalten.

    • 847 00 Firá
    • © Artur Felixovich, Thinkstock

    Firá mit seinen 1850 Ew. ist der Sitz der Inselverwaltung. Die heute mit Firá am Kraterrand zusammengewachsenen Dörfer Firostefáni und Imerovígli sowie das kraterabgewandt gelegene Kontochóri waren einmal eigenständige Orte, sind jedoch inzwischen eingemeindet worden. Die vielen Kreuzfahrttouristen haben meistens weder Zeit noch Lust, sich über die alten Ortsgrenzen von Firá hinauszubegeben. So herrscht hier immer dann viel Betrieb in den Hauptgassen, wenn sie da sind. Firo­ stefáni und Imerovígli stehen Firá in Schönheit in nichts nach, sind aber sehr viel ruhiger. Abenteuerlich in die Kraterwände hineingebaute Hotels, gute Restaurants und Tavernen gibt es in allen drei Ortsteilen. Nur in puncto Nachtleben können die kleineren Schwestern nicht mit Firá mithalten.

    • 847 00 Firá

  • Pýrgos

    Geographical
    • © David Ionut, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sunset ohne Rummel

    Pýrgos ist das höchstgelegene Dorf der Insel. Der alte Ortskern thront auf einem 350 m hohen Bergkegel und war schon in venezianischen Zeiten ein befestigtes Dorf mit kleiner Burg auf seinem höchsten Punkt. Während der türkischen Besatzungszeit avancierte es sogar zur Inselhauptstadt. Eine Fahrt nach Pýrgos lohnt zu jeder Tageszeit – insbesondere aber abends. Den Sonnenuntergang kannst du nämlich von Pýrgos aus genauso schön verfolgen wie von Oía, im Gegensatz zu dort aber ohne Menschenmassen. Gut essen lässt sich anschließend in dörflicher Atmosphäre an der Platía im modernen Restaurant Kantoúni. Die gut marinierten Fleischspieße, also souvláki, werden hängend zusammen mit píta-Fladen, Kartoffeln, gegrilltem Gemüse und zwei Dips serviert und sind ein echter Hingucker. Der Linienbus hält am Dorfplatz. Der ist heute mit seinen wenigen Läden, dem Kiosk und einigen Lokalen das eigentliche Dorfzentrum. Von dieser Platía aus führen zwei Gassen ins Kástro-Viertel hinauf. Du betrittst es durch eine mit einem Haus überbaute Gasse und kommst zunächst an der Christós-Kirche vorbei. Hier betreiben Pinelópi und ihr Mann Mános die traditionelle Ouzeri Penelope‘s, in der es auch schon Frühstück gibt. Später am Tag schmecken vor allem die tomatokeftédes, der eigene Wein und die als kleine Süßspeise in Sirup eingelegten Feigen und Trauben. Von der Christós-Kirche sind es noch etwa 200 m bis zum höchsten Punkt des Kástro-Viertels. Umrunde am besten die große, leider immer verschlossene Kirche. Du kommst dann auf eine Bastion, von der aus der Blick über die Insel und das Kástro-Viertel mit seinen Kirchenkuppeln, -glocken und Kreuzen besonders faszinierend ist. Am Abend kannst du dort von Santorins Kultbar Franco‘s bei klassischer Musik den Sonnenuntergang bestaunen. Zwischen Mai und September hast du auf dem Rückweg Gelegenheit, eine kleine Ikonensammlung mit Werken des 17.und 18.Jhs. aus verschiedenen Kirchen des Orts zu besichtigen.

    • Pýrgos
    • © David Ionut, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sunset ohne Rummel

    Pýrgos ist das höchstgelegene Dorf der Insel. Der alte Ortskern thront auf einem 350 m hohen Bergkegel und war schon in venezianischen Zeiten ein befestigtes Dorf mit kleiner Burg auf seinem höchsten Punkt. Während der türkischen Besatzungszeit avancierte es sogar zur Inselhauptstadt. Eine Fahrt nach Pýrgos lohnt zu jeder Tageszeit – insbesondere aber abends. Den Sonnenuntergang kannst du nämlich von Pýrgos aus genauso schön verfolgen wie von Oía, im Gegensatz zu dort aber ohne Menschenmassen. Gut essen lässt sich anschließend in dörflicher Atmosphäre an der Platía im modernen Restaurant Kantoúni. Die gut marinierten Fleischspieße, also souvláki, werden hängend zusammen mit píta-Fladen, Kartoffeln, gegrilltem Gemüse und zwei Dips serviert und sind ein echter Hingucker. Der Linienbus hält am Dorfplatz. Der ist heute mit seinen wenigen Läden, dem Kiosk und einigen Lokalen das eigentliche Dorfzentrum. Von dieser Platía aus führen zwei Gassen ins Kástro-Viertel hinauf. Du betrittst es durch eine mit einem Haus überbaute Gasse und kommst zunächst an der Christós-Kirche vorbei. Hier betreiben Pinelópi und ihr Mann Mános die traditionelle Ouzeri Penelope‘s, in der es auch schon Frühstück gibt. Später am Tag schmecken vor allem die tomatokeftédes, der eigene Wein und die als kleine Süßspeise in Sirup eingelegten Feigen und Trauben. Von der Christós-Kirche sind es noch etwa 200 m bis zum höchsten Punkt des Kástro-Viertels. Umrunde am besten die große, leider immer verschlossene Kirche. Du kommst dann auf eine Bastion, von der aus der Blick über die Insel und das Kástro-Viertel mit seinen Kirchenkuppeln, -glocken und Kreuzen besonders faszinierend ist. Am Abend kannst du dort von Santorins Kultbar Franco‘s bei klassischer Musik den Sonnenuntergang bestaunen. Zwischen Mai und September hast du auf dem Rückweg Gelegenheit, eine kleine Ikonensammlung mit Werken des 17.und 18.Jhs. aus verschiedenen Kirchen des Orts zu besichtigen.

    • Pýrgos

  • Panagía Episcopí

    Architektonische Highlights
    • © stoyanh, Shutterstock

    Diese Kirche stammt aus byzantinischer Zeit und gehört zu den ältesten Kirchenhäusern auf der ganzen Insel. Sie wurde um 1115 von Kaiser Alexos I. Kommenós gegründet. Zunächst diente sie als Sitz des orthodoxen Kirchenoberhaupts. Später wurde sie von der katholischen Kirche übernommen. Nach der Eroberung durch die Türken im 16.Jhd. wurde das Gotteshaus wieder der griechisch-orthodoxen Kirche übergeben. Feuer und Erdbeben machten der Kirche oft zu schaffen.

    • © stoyanh, Shutterstock

    Diese Kirche stammt aus byzantinischer Zeit und gehört zu den ältesten Kirchenhäusern auf der ganzen Insel. Sie wurde um 1115 von Kaiser Alexos I. Kommenós gegründet. Zunächst diente sie als Sitz des orthodoxen Kirchenoberhaupts. Später wurde sie von der katholischen Kirche übernommen. Nach der Eroberung durch die Türken im 16.Jhd. wurde das Gotteshaus wieder der griechisch-orthodoxen Kirche übergeben. Feuer und Erdbeben machten der Kirche oft zu schaffen.


  • Volkan on the Rocks

    Restaurants
    • griechisch
    Insider-Tipp
    Der perfekte Insta-Post

    Im vielleicht schönstgelegenen Restaurant des Orts, in dem das Frühstück bis 15 Uhr serviert wird, sitzt du auf einer großen, schattigen Terrasse direkt über der Caldera und hast den besten Blick auf das etwas tiefer gelegene Firá. Besonders faszinierend ist die Aussicht, wenn abends die Beleuchtung angeht und trotzdem noch viel Licht für gute Fotos da ist. Eine der Terrassen dient jeden Abend zweimal als Open-Air-Kino. Gezeigt wird „Mamma Mia“ – natürlich inklusive Calderablick.

    Insider-Tipp
    Der perfekte Insta-Post

    Im vielleicht schönstgelegenen Restaurant des Orts, in dem das Frühstück bis 15 Uhr serviert wird, sitzt du auf einer großen, schattigen Terrasse direkt über der Caldera und hast den besten Blick auf das etwas tiefer gelegene Firá. Besonders faszinierend ist die Aussicht, wenn abends die Beleuchtung angeht und trotzdem noch viel Licht für gute Fotos da ist. Eine der Terrassen dient jeden Abend zweimal als Open-Air-Kino. Gezeigt wird „Mamma Mia“ – natürlich inklusive Calderablick.


  • Archaiologikó Mousío

    Museen
    • © Panos Karas, Shutterstock

    Das Museum enthält vorwiegend Funde aus Alt-Thera. Besonders beachtenswert ist die Sammlung von Vasen aus geometrischer und klassischer Zeit.

    • © Panos Karas, Shutterstock

    Das Museum enthält vorwiegend Funde aus Alt-Thera. Besonders beachtenswert ist die Sammlung von Vasen aus geometrischer und klassischer Zeit.


  • Kápari

    Restaurants
    • regional

    Die Terrasse dieses Restaurants ist von duftenden Bougainvilleen umgeben, der kleine Innenraum mit nur wenigen Plätzen ist an kühleren Abenden urgemütlich. Der Wirt und seine Frau zaubern kreative santorinische Küche auf Basis alter Rezepte. Die handbemalten Steine, die die Rechnung davor schützen, vom Winde verweht zu werden, dürfen die Gäste als Souvenir mit nach Hause nehmen.

    Die Terrasse dieses Restaurants ist von duftenden Bougainvilleen umgeben, der kleine Innenraum mit nur wenigen Plätzen ist an kühleren Abenden urgemütlich. Der Wirt und seine Frau zaubern kreative santorinische Küche auf Basis alter Rezepte. Die handbemalten Steine, die die Rechnung davor schützen, vom Winde verweht zu werden, dürfen die Gäste als Souvenir mit nach Hause nehmen.


  • Seilbahn

    Touristenattraktionen
    • © kavalenkau, Shutterstock

    Vielleicht hast du ja Glück und die Warteschlange der Kreuzfahrturlauber vor der Bergstation ist gerade ganz kurz. Dann nutze die Chance zu einer coolen Fahrt in den Krater hinein zum alten Hafen Skála. Zweimal sechs aneinandergekoppelte Kabinen verbinden Firá seit Anfang der 1980er-Jahre mit seinem alten Hafen. In zwei Minuten überwinden sie 225 m Höhenunterschied. Die aus Österreich stammende Seilbahn ist ein Geschenk des Reeders Evángelos Nómikos an seine Heimatinsel gewesen und gehört heute der Gemeinde.

    • © kavalenkau, Shutterstock

    Vielleicht hast du ja Glück und die Warteschlange der Kreuzfahrturlauber vor der Bergstation ist gerade ganz kurz. Dann nutze die Chance zu einer coolen Fahrt in den Krater hinein zum alten Hafen Skála. Zweimal sechs aneinandergekoppelte Kabinen verbinden Firá seit Anfang der 1980er-Jahre mit seinem alten Hafen. In zwei Minuten überwinden sie 225 m Höhenunterschied. Die aus Österreich stammende Seilbahn ist ein Geschenk des Reeders Evángelos Nómikos an seine Heimatinsel gewesen und gehört heute der Gemeinde.


  • Katholisches Viertel

    Geographical

    Das nördlich der Stadt gelegene Katholische Viertel entstand zu der Zeit, als sich der katholische Glaube auf der Insel ausbreitete. Die Katholiken ließen sich hier nieder und bauten u. a. Krankenhäuser und Schulen. Heute gehören nur noch wenige Prozent der Bevölkerung dem katholischen Glauben an. Das Viertel bietet viele Sehenswürdigkeiten, wie etwa das Katharinenkloster von 1823 oder die Kathedrale Ágios Ioánnis Baptistís. Ein Spaziergang lohnt sich hier allemal.

    • 84700 Firá

    Das nördlich der Stadt gelegene Katholische Viertel entstand zu der Zeit, als sich der katholische Glaube auf der Insel ausbreitete. Die Katholiken ließen sich hier nieder und bauten u. a. Krankenhäuser und Schulen. Heute gehören nur noch wenige Prozent der Bevölkerung dem katholischen Glauben an. Das Viertel bietet viele Sehenswürdigkeiten, wie etwa das Katharinenkloster von 1823 oder die Kathedrale Ágios Ioánnis Baptistís. Ein Spaziergang lohnt sich hier allemal.

    • 84700 Firá

  • Open Air Cinema

    Kinos

    Open-Air-Kinos sind in ganz Griechenland schon seit Anfang des 20.Jhs. sehr beliebt. Inzwischen werden sie vom Staat gefördert. Das Sommerkino von Kamári ist besonders schön, da es moderne Technik wie Dolby-Stereo-Surround mit traditioneller Gartenatmosphäre verbindet. Eine Open-Air-Bar sorgt für Getränke und Snacks. Die Kartenreservierung ist per Internet und Telefon möglich.

    Open-Air-Kinos sind in ganz Griechenland schon seit Anfang des 20.Jhs. sehr beliebt. Inzwischen werden sie vom Staat gefördert. Das Sommerkino von Kamári ist besonders schön, da es moderne Technik wie Dolby-Stereo-Surround mit traditioneller Gartenatmosphäre verbindet. Eine Open-Air-Bar sorgt für Getränke und Snacks. Die Kartenreservierung ist per Internet und Telefon möglich.


  • Mati Art Gallery

    Kunstgalerien

    1989 gründeten der Bildhauer Yórgos Kýpris und die griechische Künstler­gruppe „Studio 71“ auf Santorin eine Galerie, die auf der Insel einzigartig ist. Das liebste Motiv von Yórgos Kýpris sind Fische in einer Form, die sie als Opfer menschlichen Appetits zeigt – also meist abgenagt oder in Dosen gepresst. In diesem Zustand kannst du sie als ästhetische Skulpturen, Wand­ und Standobjekte, Schmuckanhänger und mancherlei mehr erwerben. Als Materialien verwendet der Künstler dafür wie für seine Boote jeglicher Form überwiegend Bronze und Pressglas, aber auch Stahl und Eisen.

    1989 gründeten der Bildhauer Yórgos Kýpris und die griechische Künstler­gruppe „Studio 71“ auf Santorin eine Galerie, die auf der Insel einzigartig ist. Das liebste Motiv von Yórgos Kýpris sind Fische in einer Form, die sie als Opfer menschlichen Appetits zeigt – also meist abgenagt oder in Dosen gepresst. In diesem Zustand kannst du sie als ästhetische Skulpturen, Wand­ und Standobjekte, Schmuckanhänger und mancherlei mehr erwerben. Als Materialien verwendet der Künstler dafür wie für seine Boote jeglicher Form überwiegend Bronze und Pressglas, aber auch Stahl und Eisen.


  • Orthodox Metropolitan Cathedral

    Architektonische Highlights
    • © saiko3p, Shutterstock

    Der schneeweiße, weithin sichtbare Kuppelbau am Kraterrand von Firá ist eine der Landmarken der Insel. Er wurde erst 1956/57 errichtet, nachdem die alte orthodoxe Kathedrale von 1827 beim Erdbeben zerstört worden war. Schon auf den ersten Blick beeindruckt der Innenraum durch seine prachtvolle Ausstattung mit wertvollen Kristallleuchtern und einer kunstvollen Ikonostase. Das Schönste aber sind die großflächigen Malereien, die die Innenwände und -decken überziehen. Sie stammen von dem 1945 in Éxo Goniá auf Santorin geborenen und heute noch auf der Insel lebenden Maler Christóphoros Assímis und wurden von den orthodoxen Gläubigen der Insel finanziert. Wer den Darstellungen in dieser Mariä Lichtmess geweihten Kathe drale nur ein wenig Zeit widmet, wird den orthodoxen Glauben und die orthodoxe Kirchenkunst besser verstehen lernen. Betrachten Sie zunächst die Ausmalung der Kuppel. Sie bildet den höchsten Punkt im Kirchenraum, steht symbolisch für den Himmel. Deswegen ist in der Kuppelwölbung orthodoxer Kirchen fast immer Christus als Pantokrátoras, als Allesbeherrscher, dargestellt. In den Zwickeln der Kuppel sind hier wie fast überall in orthodoxen Kirchen die vier Evangelisten zu sehen. Sie leiten von der himmlischen Sphäre zur irdischen des Kirchenraums über – denn nur durch die Evangelisten haben die Menschen ja von Christi Erscheinen gehört. Blicken Sie nun zunächst einmal nach vorn in Richtung Ikonostase. Über dieser Bilderwand, die den Kirchenraum vom Altarraum trennt, ist Mariä Verkündigung dargestellt. Von links eilt der Erzengel Gabriel herbei, der Maria verkündet, dass sie Gottes Sohn gebären wird, und damit beginnt die Lebensgeschichte Jesu. Ihr Ende ist in unmittelbarer Nähe zu sehen, nämlich auf der Unterseite des Bogens zum Altarraum. Da ist Christi Himmelfahrt dargestellt. Die verschie- densten Stationen der Lebens- und Leidensgeschichte Jesu sind das Thema weiterer Fresken im übrigen Kirchenraum. In der Apsis sind zudem einige Stationen aus dem Marienleben verewigt.

    • © saiko3p, Shutterstock

    Der schneeweiße, weithin sichtbare Kuppelbau am Kraterrand von Firá ist eine der Landmarken der Insel. Er wurde erst 1956/57 errichtet, nachdem die alte orthodoxe Kathedrale von 1827 beim Erdbeben zerstört worden war. Schon auf den ersten Blick beeindruckt der Innenraum durch seine prachtvolle Ausstattung mit wertvollen Kristallleuchtern und einer kunstvollen Ikonostase. Das Schönste aber sind die großflächigen Malereien, die die Innenwände und -decken überziehen. Sie stammen von dem 1945 in Éxo Goniá auf Santorin geborenen und heute noch auf der Insel lebenden Maler Christóphoros Assímis und wurden von den orthodoxen Gläubigen der Insel finanziert. Wer den Darstellungen in dieser Mariä Lichtmess geweihten Kathe drale nur ein wenig Zeit widmet, wird den orthodoxen Glauben und die orthodoxe Kirchenkunst besser verstehen lernen. Betrachten Sie zunächst die Ausmalung der Kuppel. Sie bildet den höchsten Punkt im Kirchenraum, steht symbolisch für den Himmel. Deswegen ist in der Kuppelwölbung orthodoxer Kirchen fast immer Christus als Pantokrátoras, als Allesbeherrscher, dargestellt. In den Zwickeln der Kuppel sind hier wie fast überall in orthodoxen Kirchen die vier Evangelisten zu sehen. Sie leiten von der himmlischen Sphäre zur irdischen des Kirchenraums über – denn nur durch die Evangelisten haben die Menschen ja von Christi Erscheinen gehört. Blicken Sie nun zunächst einmal nach vorn in Richtung Ikonostase. Über dieser Bilderwand, die den Kirchenraum vom Altarraum trennt, ist Mariä Verkündigung dargestellt. Von links eilt der Erzengel Gabriel herbei, der Maria verkündet, dass sie Gottes Sohn gebären wird, und damit beginnt die Lebensgeschichte Jesu. Ihr Ende ist in unmittelbarer Nähe zu sehen, nämlich auf der Unterseite des Bogens zum Altarraum. Da ist Christi Himmelfahrt dargestellt. Die verschie- densten Stationen der Lebens- und Leidensgeschichte Jesu sind das Thema weiterer Fresken im übrigen Kirchenraum. In der Apsis sind zudem einige Stationen aus dem Marienleben verewigt.