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Jordanien Must Sees






















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Qala'at ar-Rabad
Architektonische Highlights © Richie Chan, Shutterstock
Schon von Weitem ist die mächtige Festung Qala’at ar-Rabad über dem Städtchen Ajloun zu sehen. Die von einem General und Neffen des arabischen Feldherrn Salah ed-Din 1184/85 erbaute Burg ist eines der schönsten Beispiele der islamischen Militärarchitektur im Mittleren Osten. Trotz ihrer fast uneinnehmbaren Lage stürmten die Mongolen die Burg 1260 und plünderten sie. Die Mamelucken banden die Festung in eine Kette von Burgen und Posten ein, die es ermöglichte, innerhalb von zwölf Stunden per Lichtzeichen oder Brieftaube Nachrichten von Kairo bis nach Damaskus oder nach Bagdad zu senden.
- Salah Al Din Al Ayobi Street, Ajlūn
- http://www.touristjordan.com/
- +962 2 642 0115
© Richie Chan, Shutterstock
Schon von Weitem ist die mächtige Festung Qala’at ar-Rabad über dem Städtchen Ajloun zu sehen. Die von einem General und Neffen des arabischen Feldherrn Salah ed-Din 1184/85 erbaute Burg ist eines der schönsten Beispiele der islamischen Militärarchitektur im Mittleren Osten. Trotz ihrer fast uneinnehmbaren Lage stürmten die Mongolen die Burg 1260 und plünderten sie. Die Mamelucken banden die Festung in eine Kette von Burgen und Posten ein, die es ermöglichte, innerhalb von zwölf Stunden per Lichtzeichen oder Brieftaube Nachrichten von Kairo bis nach Damaskus oder nach Bagdad zu senden.
- Salah Al Din Al Ayobi Street, Ajlūn
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Jabal al-Qalaa
Geographical © Luka Dakskobler, Shutterstock
Vom Hügel dieser Zitadelle aus hat man einen schönen Überblick über die Altstadt mit dem Römischen Theater. Bei Sonnenuntergang ist Amman in weiches Licht gehüllt. Von hier oben kann man auch gut einen Nationalsport der Jordanier beobachten, die Taubendressur: Hunderte von Tauben kreisen am frühen Abend über der Stadt, bevor sie in ihre Taubenschläge auf den Dächern zurückkehren. Das Gelände besteht hauptsächlich aus Ruinenfeldern verschiedener Epochen. Links vom Eingang liegen die Reste des unter Marc Aurel erbauten Herkules-Tempels aus dem 2.Jh. Nur einige kolossale Säulen erinnern noch an die einstige Größe des Bauwerkes. Hinter dem kleinen Museum am Ende eines Ruinenfeldes liegt das beeindruckendste Gebäude, der mächtige Eingangsraum des Omayyaden-Palastes aus dem 7.Jh. Das restaurierte Bauwerk ist der einzige Teil des Palastes, der ein Erdbeben kurz nach der Fertigstellung 749 überstand.
- Amman
© Luka Dakskobler, Shutterstock
Vom Hügel dieser Zitadelle aus hat man einen schönen Überblick über die Altstadt mit dem Römischen Theater. Bei Sonnenuntergang ist Amman in weiches Licht gehüllt. Von hier oben kann man auch gut einen Nationalsport der Jordanier beobachten, die Taubendressur: Hunderte von Tauben kreisen am frühen Abend über der Stadt, bevor sie in ihre Taubenschläge auf den Dächern zurückkehren. Das Gelände besteht hauptsächlich aus Ruinenfeldern verschiedener Epochen. Links vom Eingang liegen die Reste des unter Marc Aurel erbauten Herkules-Tempels aus dem 2.Jh. Nur einige kolossale Säulen erinnern noch an die einstige Größe des Bauwerkes. Hinter dem kleinen Museum am Ende eines Ruinenfeldes liegt das beeindruckendste Gebäude, der mächtige Eingangsraum des Omayyaden-Palastes aus dem 7.Jh. Das restaurierte Bauwerk ist der einzige Teil des Palastes, der ein Erdbeben kurz nach der Fertigstellung 749 überstand.
- Amman
Gadara
Touristenattraktionen © vau902, Thinkstock
Auf einen Ausflug in das Dreilandereck im äußersten Nordwesten Jordaniens sollte man nicht verzichten. Von der Anhöhe, auf der die Ruinen der Stadt Umm Qais stehen, hat man eine phantastische Aussicht: auf die Golanhöhen in Syrien, über den See Genezareth nach Israel und in das Jordantal. Am Fuß einer osmanischen Siedlung liegen die Ruinen der antiken Stadt Gadara. Wahrscheinlich um 300 v.Chr. von den Griechen gegründet, war sie später eine der wichtigsten Städte des Städtebunds Dekapolis: Die Handelswege nach Norden führten hier vorbei. Die Größe des Ruinengeländes vermittelt einen Eindruck davon, wie mächtig Gadara einst gewesen sein muss. Beeindruckend ist das Theater aus schwarzem Basaltstein, das einst 3000 Menschen fasste. Ein weiteres erstaunliches Bauwerk befindet sich unter der Erde: Vor einigen Jahren haben Archäologen hier die längste unterirdische Wasserleitung der Antike entdeckt.
© vau902, Thinkstock
Auf einen Ausflug in das Dreilandereck im äußersten Nordwesten Jordaniens sollte man nicht verzichten. Von der Anhöhe, auf der die Ruinen der Stadt Umm Qais stehen, hat man eine phantastische Aussicht: auf die Golanhöhen in Syrien, über den See Genezareth nach Israel und in das Jordantal. Am Fuß einer osmanischen Siedlung liegen die Ruinen der antiken Stadt Gadara. Wahrscheinlich um 300 v.Chr. von den Griechen gegründet, war sie später eine der wichtigsten Städte des Städtebunds Dekapolis: Die Handelswege nach Norden führten hier vorbei. Die Größe des Ruinengeländes vermittelt einen Eindruck davon, wie mächtig Gadara einst gewesen sein muss. Beeindruckend ist das Theater aus schwarzem Basaltstein, das einst 3000 Menschen fasste. Ein weiteres erstaunliches Bauwerk befindet sich unter der Erde: Vor einigen Jahren haben Archäologen hier die längste unterirdische Wasserleitung der Antike entdeckt.
Jerash
Touristenattraktionen © Tamer Saadeldin Mohamed Desouky, Thinkstock
Jerash, das antike Gerasa, gilt als die weltweit besterhaltene römische Siedlung. Nach Petra ist sie die zweitwichtigste Touristenattraktion in Jordanien. Die Ruinen liegen etwa 50 km nördlich von Amman und können gut bei einem Tagesausflug besucht werden. Die aus rosa-orangefarbenem Kalkstein erbaute Stadt lag an einer der wichtigsten Handelsrouten der Antike. Umstritten ist, ob Gerasa von Alexander dem Großen oder einem seiner Feldherren gegründet wurde. Ihre Blütezeit erlebte die hellenistische Stadt jedoch unter römischer Herrschaft im 2.und 3.Jh. Der Besuch von Kaiser Hadrian 129 n. Chr. führte zu einem großen Bauboom und die Stadt wurde zum Wirtschaftszentrum der Provincia Arabica. Zu ihren Glanzzeiten lebten 20.000 Menschen in Gerasa. Unter byzantinischer Herrschaft begann der Verfall und im 9.Jh. wurde die Stadt endgültig verlassen. Doch in jedem Sommer wird sie zu neuem Leben erweckt: In den beiden Theatern werden Opern gespielt und Konzerte gegeben.
© Tamer Saadeldin Mohamed Desouky, Thinkstock
Jerash, das antike Gerasa, gilt als die weltweit besterhaltene römische Siedlung. Nach Petra ist sie die zweitwichtigste Touristenattraktion in Jordanien. Die Ruinen liegen etwa 50 km nördlich von Amman und können gut bei einem Tagesausflug besucht werden. Die aus rosa-orangefarbenem Kalkstein erbaute Stadt lag an einer der wichtigsten Handelsrouten der Antike. Umstritten ist, ob Gerasa von Alexander dem Großen oder einem seiner Feldherren gegründet wurde. Ihre Blütezeit erlebte die hellenistische Stadt jedoch unter römischer Herrschaft im 2.und 3.Jh. Der Besuch von Kaiser Hadrian 129 n. Chr. führte zu einem großen Bauboom und die Stadt wurde zum Wirtschaftszentrum der Provincia Arabica. Zu ihren Glanzzeiten lebten 20.000 Menschen in Gerasa. Unter byzantinischer Herrschaft begann der Verfall und im 9.Jh. wurde die Stadt endgültig verlassen. Doch in jedem Sommer wird sie zu neuem Leben erweckt: In den beiden Theatern werden Opern gespielt und Konzerte gegeben.
Petra
Touristenattraktionen © kanuman, Thinkstock
Die Felsenstadt Petra ist Höhepunkt jeder Jordanienreise. Der Sandstein, der von Violett, Rot, Rosa, Gelb, Beige und Braun leuchtet, die tiefen Schluchten und Wadis sind an sich schon beeindruckend. Die Nabatäer haben ihre großartige Architektur in harmonischen Einklang mit dieser Natur gebracht: In den rosaroten Fels meißelten sie die Fassaden ihrer Tempel, Schatzkammern, Häuser und Gräber. Etwa 800 Monumente sind in Petra und Umgebung erhalten. Der Eingang zur Felsenstadt liegt im Dorf Wādī Mussa. Seit 2007 ist Petra eines der sieben "neuen Weltwunder". Die Initiative aus der Schweiz ist zwar wissenschaftlich nicht unumstritten, doch in Jordanien ist man sehr stolz auf die Auszeichnung.
- Wādī Musa
- http://www.visitpetra.jo/
- +962 3 215 6044
© kanuman, Thinkstock
Die Felsenstadt Petra ist Höhepunkt jeder Jordanienreise. Der Sandstein, der von Violett, Rot, Rosa, Gelb, Beige und Braun leuchtet, die tiefen Schluchten und Wadis sind an sich schon beeindruckend. Die Nabatäer haben ihre großartige Architektur in harmonischen Einklang mit dieser Natur gebracht: In den rosaroten Fels meißelten sie die Fassaden ihrer Tempel, Schatzkammern, Häuser und Gräber. Etwa 800 Monumente sind in Petra und Umgebung erhalten. Der Eingang zur Felsenstadt liegt im Dorf Wādī Mussa. Seit 2007 ist Petra eines der sieben "neuen Weltwunder". Die Initiative aus der Schweiz ist zwar wissenschaftlich nicht unumstritten, doch in Jordanien ist man sehr stolz auf die Auszeichnung.
- Wādī Musa
- http://www.visitpetra.jo/
- +962 3 215 6044
Gabal Naba
Landschaftliche Highlights © francesco de marco, Shutterstock
Westlich von Madaba befindet sich einer der wichtigsten christlichen Pilgerorte Jordaniens, der Gabal Naba oder auch Berg Nebo. Von hier soll Moses nach dem Exodus das Gelobte Land gesehen haben. Bei klarer Sicht hat man einen überwältigenden Blick über das Tote Meer bis nach Jericho, und auch Jerusalem kann man am Horizont auf dem Plateau erkennen. Besonders schön ist hier der Sonnenuntergang. Seit den Anfängen des Christentums entwickelte sich der 840 m hohe Berg zu einem Pilgerort. Die Franziskaner, die 1933 einen Teil des Berges kauften, entdeckten die Überreste einer dreischiffigen Basilika mit Mosaiken aus dem 6.Jh.
- Kufayr al-Wahyan
© francesco de marco, Shutterstock
Westlich von Madaba befindet sich einer der wichtigsten christlichen Pilgerorte Jordaniens, der Gabal Naba oder auch Berg Nebo. Von hier soll Moses nach dem Exodus das Gelobte Land gesehen haben. Bei klarer Sicht hat man einen überwältigenden Blick über das Tote Meer bis nach Jericho, und auch Jerusalem kann man am Horizont auf dem Plateau erkennen. Besonders schön ist hier der Sonnenuntergang. Seit den Anfängen des Christentums entwickelte sich der 840 m hohe Berg zu einem Pilgerort. Die Franziskaner, die 1933 einen Teil des Berges kauften, entdeckten die Überreste einer dreischiffigen Basilika mit Mosaiken aus dem 6.Jh.
- Kufayr al-Wahyan
Al-Baḥr al-Mayyit
Landschaftliche Highlights © Olesya Baron, Shutterstock
Wenn man direkt von Amman kommt, legt man auf der rund 45 km langen Serpentinenstraße zum Toten Meer hinab einen Höhenunterschied von 1300 m zurück. Dort angekommen, befindet man sich am tiefsten Punkt der Erde, 400 m unter dem Meeresspiegel. Das Binnenmeer ist ca. 75 km lang und 16 km breit. Obwohl es außer einigen Mikroben kein Leben enthält, ist es ökologisch bedroht. Jährlich sinkt der Meeresspiegel um einen Meter, weil die Zuflüsse aus dem Jordan und Bergquellen als Trinkwasser oder für die Landwirtschaft abgefangen werden. Zudem verbrauchen die israelischen und jordanischen Industrieanlagen (Pottasche und Schönheitsmittel aus Naturprodukten) am südlichen Ende große Mengen Wasser. Umweltschützer befürchten, dass das Binnenmeer bis 2050 um die Hälfte schrumpfen könnte, wenn nichts unternommen wird. Der Salzgehalt des Toten Meers ist mit etwa 30% fast zehnmal so hoch wie der anderer Meere. Das Wasser wirkt bei Haut- und Rheumaerkrankungen häufig Wunder und zieht immer mehr Gesundheitstouristen an. Nicht versäumen sollte man eine Körpermaske aus Schlamm. Der graue Schlamm ist in Vertiefungen im Wasser nahe am Ufer zu finden oder wird in Hotels bereitgestellt.
- Hammamat Ma'in
© Olesya Baron, Shutterstock
Wenn man direkt von Amman kommt, legt man auf der rund 45 km langen Serpentinenstraße zum Toten Meer hinab einen Höhenunterschied von 1300 m zurück. Dort angekommen, befindet man sich am tiefsten Punkt der Erde, 400 m unter dem Meeresspiegel. Das Binnenmeer ist ca. 75 km lang und 16 km breit. Obwohl es außer einigen Mikroben kein Leben enthält, ist es ökologisch bedroht. Jährlich sinkt der Meeresspiegel um einen Meter, weil die Zuflüsse aus dem Jordan und Bergquellen als Trinkwasser oder für die Landwirtschaft abgefangen werden. Zudem verbrauchen die israelischen und jordanischen Industrieanlagen (Pottasche und Schönheitsmittel aus Naturprodukten) am südlichen Ende große Mengen Wasser. Umweltschützer befürchten, dass das Binnenmeer bis 2050 um die Hälfte schrumpfen könnte, wenn nichts unternommen wird. Der Salzgehalt des Toten Meers ist mit etwa 30% fast zehnmal so hoch wie der anderer Meere. Das Wasser wirkt bei Haut- und Rheumaerkrankungen häufig Wunder und zieht immer mehr Gesundheitstouristen an. Nicht versäumen sollte man eine Körpermaske aus Schlamm. Der graue Schlamm ist in Vertiefungen im Wasser nahe am Ufer zu finden oder wird in Hotels bereitgestellt.
- Hammamat Ma'in
Dana Biosphere Reserve
Landschaftliche Highlights © Ayman alakhras, Shutterstock
Die Canyonlandschaft dieses Naturreservats mit den rundgewaschenen Felsen in vielen Farbschattierungen hält eines der schönsten Naturerlebnisse Jordaniens bereit. Mehrere Wanderrouten sind mit Steinen gekennzeichnet, aber es lohnt sich, einen Führer zu nehmen. Das 1989 eingerichtete Naturschutzgebiet ist mit 350 km2 das größte des Landes. 600 Pflanzenarten, 190 Vogelarten und 37 weitere Tierarten sind hier zu finden. Im Reservat liegt auf einem Bergvorsprung über dem Wādī Dana das aus dem 15.Jh. stammende Dorf Dana, das ganz aus Steinen und Lehm gebaut ist. Schon der Blick von oben bei der Anfahrt ist atemberaubend.
© Ayman alakhras, Shutterstock
Die Canyonlandschaft dieses Naturreservats mit den rundgewaschenen Felsen in vielen Farbschattierungen hält eines der schönsten Naturerlebnisse Jordaniens bereit. Mehrere Wanderrouten sind mit Steinen gekennzeichnet, aber es lohnt sich, einen Führer zu nehmen. Das 1989 eingerichtete Naturschutzgebiet ist mit 350 km2 das größte des Landes. 600 Pflanzenarten, 190 Vogelarten und 37 weitere Tierarten sind hier zu finden. Im Reservat liegt auf einem Bergvorsprung über dem Wādī Dana das aus dem 15.Jh. stammende Dorf Dana, das ganz aus Steinen und Lehm gebaut ist. Schon der Blick von oben bei der Anfahrt ist atemberaubend.
Wādī Ramm
Landschaftliche Highlights © EyesTravelling, Shutterstock
"Unermesslich, vom Echo widerhallend, göttlich" - so hat Lawrence von Arabien diese Wüstenlandschaft bezeichnet. Vor 30 Mio. Jahren wurden die Gesteinsformationen aus tieferen Erdschichten emporgeworfen, teils ragen sie wie Säulen oder Pfeiler aus der Erde. Die Felsformation links vor dem neuen Besucherzentrum heißt auch "Die sieben Säulen der Weisheit", benannt nach der Autobiografie von T. E. Lawrence. Die durch die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht bedingte extreme Erosion hat das Massiv weiter zerklüftet und zu phantastischen Formen aufgesprengt. Das Wadi gehört zum Territorium des Howeitat-Stamms. Ein Teil der Howeitat lebt im Dorf Ramm. Neuerdings möchte die Zentralregierung auch an den Touristen im Wādī Ramm mehr mitverdienen. So empfängt die Besucher etwa 6 km vor dem Dorf ein riesiger Parkplatz. Im Besucherzentrum buchen Reisende eine festgelegte Tour und bekommen einen Beduinen als Führer zugeteilt. Da die Bewohner des Wādī Ramm nicht wollen, dass Rivalen aus dem nahe gelegenen Disi in ihrem Revier arbeiten, wurden verschiedene Zonen geschaffen. Die Touren, die im Dorf Ramm beginnen, sind landschaftlich besonders spektakulär. Auf jeden Fall sollte man eine Nacht im Wadi im Beduinenzelt verbringen. Der Sonnenuntergang und der Sternenhimmel sind traumhaft.
- Wādī Ramm
- http://wadirum.jo/
- +962 3 209 0600
© EyesTravelling, Shutterstock
"Unermesslich, vom Echo widerhallend, göttlich" - so hat Lawrence von Arabien diese Wüstenlandschaft bezeichnet. Vor 30 Mio. Jahren wurden die Gesteinsformationen aus tieferen Erdschichten emporgeworfen, teils ragen sie wie Säulen oder Pfeiler aus der Erde. Die Felsformation links vor dem neuen Besucherzentrum heißt auch "Die sieben Säulen der Weisheit", benannt nach der Autobiografie von T. E. Lawrence. Die durch die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht bedingte extreme Erosion hat das Massiv weiter zerklüftet und zu phantastischen Formen aufgesprengt. Das Wadi gehört zum Territorium des Howeitat-Stamms. Ein Teil der Howeitat lebt im Dorf Ramm. Neuerdings möchte die Zentralregierung auch an den Touristen im Wādī Ramm mehr mitverdienen. So empfängt die Besucher etwa 6 km vor dem Dorf ein riesiger Parkplatz. Im Besucherzentrum buchen Reisende eine festgelegte Tour und bekommen einen Beduinen als Führer zugeteilt. Da die Bewohner des Wādī Ramm nicht wollen, dass Rivalen aus dem nahe gelegenen Disi in ihrem Revier arbeiten, wurden verschiedene Zonen geschaffen. Die Touren, die im Dorf Ramm beginnen, sind landschaftlich besonders spektakulär. Auf jeden Fall sollte man eine Nacht im Wadi im Beduinenzelt verbringen. Der Sonnenuntergang und der Sternenhimmel sind traumhaft.
- Wādī Ramm
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- +962 3 209 0600
Aqaba
Geographical © NAPA, Shutterstock
Dies ist der einzige Hafen und Meereszugang Jordaniens. Der Küstenabschnitt ist 26 km lang - aber auch nur, weil Saudi-Arabien 1965 in einem Landtausch 12 km dazugeschenkt hat. Auf der anderen Seite der Bucht liegt der israelische Badeort Eilat. Der Platzmangel erklärt, warum Touristenstrände, Containerhafen und Phosphatindustrieanlagen in unmittelbarer Nähe zueinander liegen. Die Qualität des Wassers scheint dadurch bisher genauso wenig zu leiden wie die Korallenriffe vor der Küste. Der Containerhafen war in der Vergangenheit eine zuverlässigere Einnahmequelle als der Tourismus. Damit Aqaba in Zukunft nicht mehr von einem einzigen Wirtschaftszweig abhängt, hat eine eigens gegründete Entwicklungsagentur ein ganzes Bündel von Projekten aufgelegt: Neben den zahlreichen Luxusresorts und Sterne-Hotels werden Straßen und Wohnungen gebaut. Der Containerhafen soll in den kommenden Jahren größtenteils nach Süden an die saudische Grenze verlegt werden. Um junge Menschen in die Stadt zu holen und die Abwanderung zu bremsen, wurden mehrere Hochschulen angesiedelt: unter anderem eine Zweigstelle der staatlichen University of Jordan und eine private Filmhochschule. Trotz allem hat Aqaba noch immer den Charakter einer ruhigen Kleinstadt, die am Abend belebter ist als andere jordanische Städte, z.B. an der mit Palmen gesäumten Uferpromenade. In Aqaba herrscht selbst im Winter ein mildes Frühlingsklima, im Sommer ist es dagegen sehr heiß. Die durchschnittliche Wassertemperatur liegt bei 23 °C - ideal zum Schnorcheln oder Tauchen.
- Aqaba
© NAPA, Shutterstock
Dies ist der einzige Hafen und Meereszugang Jordaniens. Der Küstenabschnitt ist 26 km lang - aber auch nur, weil Saudi-Arabien 1965 in einem Landtausch 12 km dazugeschenkt hat. Auf der anderen Seite der Bucht liegt der israelische Badeort Eilat. Der Platzmangel erklärt, warum Touristenstrände, Containerhafen und Phosphatindustrieanlagen in unmittelbarer Nähe zueinander liegen. Die Qualität des Wassers scheint dadurch bisher genauso wenig zu leiden wie die Korallenriffe vor der Küste. Der Containerhafen war in der Vergangenheit eine zuverlässigere Einnahmequelle als der Tourismus. Damit Aqaba in Zukunft nicht mehr von einem einzigen Wirtschaftszweig abhängt, hat eine eigens gegründete Entwicklungsagentur ein ganzes Bündel von Projekten aufgelegt: Neben den zahlreichen Luxusresorts und Sterne-Hotels werden Straßen und Wohnungen gebaut. Der Containerhafen soll in den kommenden Jahren größtenteils nach Süden an die saudische Grenze verlegt werden. Um junge Menschen in die Stadt zu holen und die Abwanderung zu bremsen, wurden mehrere Hochschulen angesiedelt: unter anderem eine Zweigstelle der staatlichen University of Jordan und eine private Filmhochschule. Trotz allem hat Aqaba noch immer den Charakter einer ruhigen Kleinstadt, die am Abend belebter ist als andere jordanische Städte, z.B. an der mit Palmen gesäumten Uferpromenade. In Aqaba herrscht selbst im Winter ein mildes Frühlingsklima, im Sommer ist es dagegen sehr heiß. Die durchschnittliche Wassertemperatur liegt bei 23 °C - ideal zum Schnorcheln oder Tauchen.
- Aqaba
Roman Theatre
Architektonische Highlights © padchas, Thinkstock
Hervorragend erhaltenes und restauriertes Theater im Zentrum der Ammaner Altstadt, gebaut im 2.Jh. an den Berg Al-Taj. Es konnte 6000 Zuschauer aufnehmen. Seine gute Akustik können Besucher im Sommer bei Konzerten erleben.
- Al-Hashimi Street, Amman
- http://roman-amphitheater.blogspot.com/
© padchas, Thinkstock
Hervorragend erhaltenes und restauriertes Theater im Zentrum der Ammaner Altstadt, gebaut im 2.Jh. an den Berg Al-Taj. Es konnte 6000 Zuschauer aufnehmen. Seine gute Akustik können Besucher im Sommer bei Konzerten erleben.
- Al-Hashimi Street, Amman
- http://roman-amphitheater.blogspot.com/
Qasr Amra
Architektonische Highlights © vladj55, Thinkstock
Die Anlage ist das am besten erhaltene Wüstenschloss und gehört seit 1999 zum Unesco-Welterbe. Im 8.Jh. ließ sich Kalif Walid I. diesen Jagdpavillon mit Badehaus bauen, der auch als Lustschloss diente. Von außen besticht das bescheidene Gebäude durch seine harmonischen, runden Formen. Der gelbliche Stein passt sich der sandigen Landschaft an. Vor dem Eingang liegt der 24 m tiefe Brunnen, der den Hammam mit Wasser versorgte. Im Inneren zeugen die einzigartigen Fresken von der Damaszener Lebensart jener Zeit. Die lebensnahen Malereien zeigen Menschen - was im späteren Islam kaum noch vorkommt - und sogar unbekleidete Frauen - das ist noch ungewöhnlicher. Kein Wunder, dass die Abbasiden, die den Omayyaden nachfolgten, die Ausschweifungen ihrer Vorgänger anprangerten. Dank der Abgeschiedenheit des Schlösschens haben spätere Bilderstürmer diese Zeugnisse aus der Frühzeit des Islam übersehen. In der islamischen Kunst wurde später fast ausschließlich mit geometrischen und pflanzlichen Motiven sowie Buchstaben gearbeitet, weil die Darstellung von Menschen nach weit verbreitetem Religionsverständnis verboten ist. In der dreischiffigen Empfangshalle mit den gewölbten Decken ist eine nackte Frau beim Bad zu sehen. Daneben sind sechs Herrscher abgebildet, die von den Omayyaden besiegt wurden. Vier davon sind namentlich genannt, darunter der der Perser Chosroes, der äthiopische König Negus und der Westgote Roderich, der 711 besiegt wurde. In den Deckenfresken sind Handwerker wie Schreiner, Schmiede und Maurer bei der Arbeit verewigt. Von der Halle führt ein schmaler Durchgang in das Bad, das in drei Bereiche aufgeteilt ist: Die Wände des Umkleideraums sind mit naiven Zeichnungen von Gazellen, einem Laute spielenden Bären und anderen Tieren geschmückt. Im Tepidarium (Abkühlraum) sind eine Gruppe von drei Frauen im Bad sowie eine Jagdszene zu sehen. Das Caldarium (Thermalbad) besitzt eine Kuppel, die mit einer Darstellung des Himmels und Sternzeichen geschmückt ist.
- Al Azraq Street, Azraq
- http://www.tripadvisor.ru/
© vladj55, Thinkstock
Die Anlage ist das am besten erhaltene Wüstenschloss und gehört seit 1999 zum Unesco-Welterbe. Im 8.Jh. ließ sich Kalif Walid I. diesen Jagdpavillon mit Badehaus bauen, der auch als Lustschloss diente. Von außen besticht das bescheidene Gebäude durch seine harmonischen, runden Formen. Der gelbliche Stein passt sich der sandigen Landschaft an. Vor dem Eingang liegt der 24 m tiefe Brunnen, der den Hammam mit Wasser versorgte. Im Inneren zeugen die einzigartigen Fresken von der Damaszener Lebensart jener Zeit. Die lebensnahen Malereien zeigen Menschen - was im späteren Islam kaum noch vorkommt - und sogar unbekleidete Frauen - das ist noch ungewöhnlicher. Kein Wunder, dass die Abbasiden, die den Omayyaden nachfolgten, die Ausschweifungen ihrer Vorgänger anprangerten. Dank der Abgeschiedenheit des Schlösschens haben spätere Bilderstürmer diese Zeugnisse aus der Frühzeit des Islam übersehen. In der islamischen Kunst wurde später fast ausschließlich mit geometrischen und pflanzlichen Motiven sowie Buchstaben gearbeitet, weil die Darstellung von Menschen nach weit verbreitetem Religionsverständnis verboten ist. In der dreischiffigen Empfangshalle mit den gewölbten Decken ist eine nackte Frau beim Bad zu sehen. Daneben sind sechs Herrscher abgebildet, die von den Omayyaden besiegt wurden. Vier davon sind namentlich genannt, darunter der der Perser Chosroes, der äthiopische König Negus und der Westgote Roderich, der 711 besiegt wurde. In den Deckenfresken sind Handwerker wie Schreiner, Schmiede und Maurer bei der Arbeit verewigt. Von der Halle führt ein schmaler Durchgang in das Bad, das in drei Bereiche aufgeteilt ist: Die Wände des Umkleideraums sind mit naiven Zeichnungen von Gazellen, einem Laute spielenden Bären und anderen Tieren geschmückt. Im Tepidarium (Abkühlraum) sind eine Gruppe von drei Frauen im Bad sowie eine Jagdszene zu sehen. Das Caldarium (Thermalbad) besitzt eine Kuppel, die mit einer Darstellung des Himmels und Sternzeichen geschmückt ist.
- Al Azraq Street, Azraq
- http://www.tripadvisor.ru/
Qasr al-Azraq
Architektonische Highlights © Hamdan Yoshida, Shutterstock
Berühmt wurde dieses Schloss durch einen Gast, der in den Mauern des Gebäudes den Winter 1917/18 verbrachte: Lawrence von Arabien kampierte hier und bereitete den Sturm auf Damaskus vor. Das aus schwarzem Basaltstein errichtete Schloss ist noch immer imposant, auch wenn die oberen Stockwerke durch ein Erdbeben 1927 stark zerstört wurden. Die älteste Inschrift ist eine Widmung an die Herrscher Diokletian und Maximian, die gemeinsam 285-305 n.Chr. das römische Reich regierten. Das damals erbaute Kastell wurde wahrscheinlich im 13.Jh. von den Ayyubiden renoviert. Aus dieser Zeit stammt auch die Moschee im Innenhof.
- M40, Azraq
- http://touristjordan.com/
© Hamdan Yoshida, Shutterstock
Berühmt wurde dieses Schloss durch einen Gast, der in den Mauern des Gebäudes den Winter 1917/18 verbrachte: Lawrence von Arabien kampierte hier und bereitete den Sturm auf Damaskus vor. Das aus schwarzem Basaltstein errichtete Schloss ist noch immer imposant, auch wenn die oberen Stockwerke durch ein Erdbeben 1927 stark zerstört wurden. Die älteste Inschrift ist eine Widmung an die Herrscher Diokletian und Maximian, die gemeinsam 285-305 n.Chr. das römische Reich regierten. Das damals erbaute Kastell wurde wahrscheinlich im 13.Jh. von den Ayyubiden renoviert. Aus dieser Zeit stammt auch die Moschee im Innenhof.
- M40, Azraq
- http://touristjordan.com/
Al-Karak
Architektonische Highlights © Rhombur, Thinkstock
Diese imposante, komplett renovierte Festung ist ein beeindruckendes Beispiel der Militärarchitektur der Kreuzritter. Balduin I., der nach dem Tod seines Bruders Gottfried von Bouillon König des Kreuzritterstaates Jerusalem wurde, ließ die Burg 1142 errichten. Möglicherweise war für die Wahl des Ortes ausschlaggebend, dass die Mehrheit der Bewohner Keraks arabische Christen waren. Nach einjähriger Belagerung mussten die Kreuzritter sich 1189 dem arabischen Feldherrn Salah ed-Din ergeben, der die Festung ausgehungert hatte. Da der ägyptische Herrscher Ibrahim Pascha die Burgmauern zerstören ließ, sind die oberen Stockwerke nur noch Ruinen. Von den Aufbauten aus mameluckischer Zeit hat man jedoch einen wunderbaren Blick. Interessant sind vor allem die unterirdischen Bankettsäle, die unbeschädigt blieben.
- Salah Ad Din Street, 61110 al-Karak
- +962 6 567 8295
© Rhombur, Thinkstock
Diese imposante, komplett renovierte Festung ist ein beeindruckendes Beispiel der Militärarchitektur der Kreuzritter. Balduin I., der nach dem Tod seines Bruders Gottfried von Bouillon König des Kreuzritterstaates Jerusalem wurde, ließ die Burg 1142 errichten. Möglicherweise war für die Wahl des Ortes ausschlaggebend, dass die Mehrheit der Bewohner Keraks arabische Christen waren. Nach einjähriger Belagerung mussten die Kreuzritter sich 1189 dem arabischen Feldherrn Salah ed-Din ergeben, der die Festung ausgehungert hatte. Da der ägyptische Herrscher Ibrahim Pascha die Burgmauern zerstören ließ, sind die oberen Stockwerke nur noch Ruinen. Von den Aufbauten aus mameluckischer Zeit hat man jedoch einen wunderbaren Blick. Interessant sind vor allem die unterirdischen Bankettsäle, die unbeschädigt blieben.
- Salah Ad Din Street, 61110 al-Karak
- +962 6 567 8295
Basilica of Saint George
Architektonische Highlights © vladj55, Thinkstock
In dieser griechisch-orthodoxen Kirche, die 1884 auf den Ruinen einer byzantinischen Kirche erbaut wurde, befindet sich die berühmte Palästina-Karte: Die um 560 n.Chr. aus 2 Mio. Steinen zusammengesetzte Landkarte ist die erste erhalten gebliebene geografische Darstellung der Region. Das Bodenmosaik wurde erst im 19.Jh. wiederentdeckt. Obwohl die ursprünglich 16 x 6 m große Karte stark beschädigt ist, erkennt man Unterägypten und das Nildelta, Jerusalem und Sidon im heutigen Libanon. Im Zentrum der Karte steht Jerusalem. Hier sind die Stadtmauern und das Damaskus-Tor gut zu sehen. Darüber hinaus entzücken die verspielten Tier- und Pflanzendarstellungen.
- King Talal Street, Madaba
- http://www.jordangrouptours.com/
© vladj55, Thinkstock
In dieser griechisch-orthodoxen Kirche, die 1884 auf den Ruinen einer byzantinischen Kirche erbaut wurde, befindet sich die berühmte Palästina-Karte: Die um 560 n.Chr. aus 2 Mio. Steinen zusammengesetzte Landkarte ist die erste erhalten gebliebene geografische Darstellung der Region. Das Bodenmosaik wurde erst im 19.Jh. wiederentdeckt. Obwohl die ursprünglich 16 x 6 m große Karte stark beschädigt ist, erkennt man Unterägypten und das Nildelta, Jerusalem und Sidon im heutigen Libanon. Im Zentrum der Karte steht Jerusalem. Hier sind die Stadtmauern und das Damaskus-Tor gut zu sehen. Darüber hinaus entzücken die verspielten Tier- und Pflanzendarstellungen.
- King Talal Street, Madaba
- http://www.jordangrouptours.com/
Pella
Touristenattraktionen © HisWondrousWorks, Thinkstock
Neben dem Dorf Tabaqat Fahl liegen diese Ruinen einer der Städte des griechischen Städtebunds Dekapolis. Veteranen der Armee Alexanders des Großen ließen sich um 310 v.Chr. auf diesem seit Jahrtausenden bewohnten Hügel nieder. Ihre Blütezeit erreichte die Stadt unter byzantinischer Herrschaft, als hier etwa 20.000 Menschen lebten und ein Bischof residierte. Die Ausgrabungen begannen bereits 1967 und es sind Reste der Stadtmauer, einer Basilika mit Säulen aus dem 6.Jh. sowie eines Theaters mit 400 Sitzplätzen zu sehen. Die Aussicht auf das Jordantal ist grandios. Im Frühjahr blühen Klatschmohn und die Schwarze Iris.
- Tabaqat Fahl
- http://international.visitjordan.com/
© HisWondrousWorks, Thinkstock
Neben dem Dorf Tabaqat Fahl liegen diese Ruinen einer der Städte des griechischen Städtebunds Dekapolis. Veteranen der Armee Alexanders des Großen ließen sich um 310 v.Chr. auf diesem seit Jahrtausenden bewohnten Hügel nieder. Ihre Blütezeit erreichte die Stadt unter byzantinischer Herrschaft, als hier etwa 20.000 Menschen lebten und ein Bischof residierte. Die Ausgrabungen begannen bereits 1967 und es sind Reste der Stadtmauer, einer Basilika mit Säulen aus dem 6.Jh. sowie eines Theaters mit 400 Sitzplätzen zu sehen. Die Aussicht auf das Jordantal ist grandios. Im Frühjahr blühen Klatschmohn und die Schwarze Iris.
- Tabaqat Fahl
- http://international.visitjordan.com/
Al-Maghtas
Touristenattraktionen © VvoeVale, Thinkstock
Erst der Friedensschluss mit Israel 1994 ermöglichte den Beginn von Ausgrabungen auf diesem Hügel, zuvor war hier militärisches Sperrgebiet und das Land mit Minen übersät. Seit 1997 haben jordanische Archäologen in dem Gebiet mehrere frühchristliche Kirchen, ein Kloster und Taufbecken aus den ersten Jahrhunderten n. Chr. freigelegt. Neuere Forschungen gehen davon aus, dass Johannes der Täufer und der Prophet Elias hier gewirkt haben. Hier soll "Bethanien jenseits des Jordan, wo Johannes taufte" (Johannes-Evangelium 1,28) gelegen haben. Die Übereinstimmungen zwischen Bibelstellen, den Berichten christlicher Pilger und archäologischen Funden sind verblüffend und sprechen dafür, dass wahrscheinlich hier die Taufstätte Jesu lag. Auf dem Tel al-Kharrar (Elias-Hügel) sind außerdem Überreste eines Klosters zu sehen sowie ein komplexes System aus Zisternen und Becken, in denen wohl Massentaufen vorgenommen wurden. In der Umgebung finden sich Hunderte von Höhlen, die von Eremiten oder Mönchen bewohnt wurden. Durch die wilde Vegetation des Wādī al-Kharrar, in dem fünf Quellen entspringen, führt ein ca. 2 km langer Fußweg hinunter an das Ufer des Jordans. Besucher können sich auch im Minibus zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten auf dem großen Gelände fahren lassen. An der Stelle, wo der Jordan breite Schleifen zieht und seinen Lauf über die Jahrhunderte verändert hat, liegen die Reste einer Kirche aus dem 6.Jh. Zwei weitere, etwas höher gelegene Kirchen wurden innerhalb der folgenden 100 Jahre errichtet.
- al-Kafrayn
- http://www.baptismsite.com/
- +962 5 359 0360
© VvoeVale, Thinkstock
Erst der Friedensschluss mit Israel 1994 ermöglichte den Beginn von Ausgrabungen auf diesem Hügel, zuvor war hier militärisches Sperrgebiet und das Land mit Minen übersät. Seit 1997 haben jordanische Archäologen in dem Gebiet mehrere frühchristliche Kirchen, ein Kloster und Taufbecken aus den ersten Jahrhunderten n. Chr. freigelegt. Neuere Forschungen gehen davon aus, dass Johannes der Täufer und der Prophet Elias hier gewirkt haben. Hier soll "Bethanien jenseits des Jordan, wo Johannes taufte" (Johannes-Evangelium 1,28) gelegen haben. Die Übereinstimmungen zwischen Bibelstellen, den Berichten christlicher Pilger und archäologischen Funden sind verblüffend und sprechen dafür, dass wahrscheinlich hier die Taufstätte Jesu lag. Auf dem Tel al-Kharrar (Elias-Hügel) sind außerdem Überreste eines Klosters zu sehen sowie ein komplexes System aus Zisternen und Becken, in denen wohl Massentaufen vorgenommen wurden. In der Umgebung finden sich Hunderte von Höhlen, die von Eremiten oder Mönchen bewohnt wurden. Durch die wilde Vegetation des Wādī al-Kharrar, in dem fünf Quellen entspringen, führt ein ca. 2 km langer Fußweg hinunter an das Ufer des Jordans. Besucher können sich auch im Minibus zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten auf dem großen Gelände fahren lassen. An der Stelle, wo der Jordan breite Schleifen zieht und seinen Lauf über die Jahrhunderte verändert hat, liegen die Reste einer Kirche aus dem 6.Jh. Zwei weitere, etwas höher gelegene Kirchen wurden innerhalb der folgenden 100 Jahre errichtet.
- al-Kafrayn
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Umm ar-Rasas
Touristenattraktionen © Anton_Ivanov, Shutterstock
Diese antike Stadt, auch Kastron Mefaa genannt, wurde schon in der Bibel erwähnt, von Römern bewohnt und schließlich von byzantinischen Christen mit Mosaiken verziert. Sehenswert in der weitgehend zerstörten Stadt sind v.a. die Bodenmosaiken in der Stephanus-Kirche. Kurios ist der rechteckige, 15 m hohe Turm, der weder einen Eingang noch eine Treppe hat. Vermutlich wurde er für einen Eremiten erbaut, der oben auf der Säule lebte. Die Stätte gehört seit 2004 zum Unesco-Welterbe.
- Umm ar-Rasas
- http://www.jordanpetraprivatetour.com/
© Anton_Ivanov, Shutterstock
Diese antike Stadt, auch Kastron Mefaa genannt, wurde schon in der Bibel erwähnt, von Römern bewohnt und schließlich von byzantinischen Christen mit Mosaiken verziert. Sehenswert in der weitgehend zerstörten Stadt sind v.a. die Bodenmosaiken in der Stephanus-Kirche. Kurios ist der rechteckige, 15 m hohe Turm, der weder einen Eingang noch eine Treppe hat. Vermutlich wurde er für einen Eremiten erbaut, der oben auf der Säule lebte. Die Stätte gehört seit 2004 zum Unesco-Welterbe.
- Umm ar-Rasas
- http://www.jordanpetraprivatetour.com/
Azraq Wetland Reserve
Botanische Gärten & Parks © Khaled Nobani, Shutterstock
Gleich neben dem Städtchen Azraq hat die Königliche Gesellschaft für Naturschutz (RSCN) dieses Feuchtlandreservat eingerichtet. Denn was sich heute so dürr und trocken vor den Besuchern ausbreitet, war einst eine Sumpflandschaft, in der Wasserbüffel, Krokodile und Füchse lebten. Für die Trinkwasserversorgung Ammans wurde jedoch seit den 1980er-Jahren massiv Wasser aus dem einzigen Wasserreservoir der östlichen Wüste Jordaniens abgepumpt, was zum ökologischen Kollaps führte. Auf einer 12 km2 großen Fläche wurde das Sumpfgebiet wiederhergestellt, auf Holzstegen kann man es durchwandern. Millionen Zugvögel machen hier im Winter Station. Eine kleine Ausstellung führt die Tiervielfalt vor Augen, die es hier einst gab.
- M35, Azraq
© Khaled Nobani, Shutterstock
Gleich neben dem Städtchen Azraq hat die Königliche Gesellschaft für Naturschutz (RSCN) dieses Feuchtlandreservat eingerichtet. Denn was sich heute so dürr und trocken vor den Besuchern ausbreitet, war einst eine Sumpflandschaft, in der Wasserbüffel, Krokodile und Füchse lebten. Für die Trinkwasserversorgung Ammans wurde jedoch seit den 1980er-Jahren massiv Wasser aus dem einzigen Wasserreservoir der östlichen Wüste Jordaniens abgepumpt, was zum ökologischen Kollaps führte. Auf einer 12 km2 großen Fläche wurde das Sumpfgebiet wiederhergestellt, auf Holzstegen kann man es durchwandern. Millionen Zugvögel machen hier im Winter Station. Eine kleine Ausstellung führt die Tiervielfalt vor Augen, die es hier einst gab.
- M35, Azraq
Dana
Geographical © geogif, Shutterstock
Das aus dem 15.Jh. stammende Dorf, das ganz aus Steinen und Lehm gebaut ist, liegt auf einem Bergvorsprung über dem Wādī Dana. Schon der Blick von oben bei der Anfahrt ist atemberaubend. Das Dorf war zwischenzeitlich fast völlig verlassen, weil die Familien nach Qadisiya an die Hauptstraße zogen. Daher liegt ein Teil der Häuser und Ställe bis heute in Ruinen. Doch dank eines Projekts von Naturschützern sind einige Familien in Dana geblieben oder haben sich wieder angesiedelt.
- Dana
© geogif, Shutterstock
Das aus dem 15.Jh. stammende Dorf, das ganz aus Steinen und Lehm gebaut ist, liegt auf einem Bergvorsprung über dem Wādī Dana. Schon der Blick von oben bei der Anfahrt ist atemberaubend. Das Dorf war zwischenzeitlich fast völlig verlassen, weil die Familien nach Qadisiya an die Hauptstraße zogen. Daher liegt ein Teil der Häuser und Ställe bis heute in Ruinen. Doch dank eines Projekts von Naturschützern sind einige Familien in Dana geblieben oder haben sich wieder angesiedelt.
- Dana
National Archeological Museum
Museen © LunaseeStudios, Shutterstock
In diesem kleinen Museum sind Exponate aus 10.000 Jahren Geschichte zu sehen. Gleich am Eingang sind in einer Vitrine einige Statuen aus Ain Ghazzal ausgestellt, Beispiele der weltweit ältesten Großplastiken in Menschenform aus dem 8.Jahrtausend v.Chr. Die Statuen wurden zufällig beim Bau einer Autobahn außerhalb Ammans gefunden, ihre Gesichter wirken ungemein lebendig.
- Sa'eed Khair, Amman
- http://culture.gov.jo/
- +962 6 463 8795
© LunaseeStudios, Shutterstock
In diesem kleinen Museum sind Exponate aus 10.000 Jahren Geschichte zu sehen. Gleich am Eingang sind in einer Vitrine einige Statuen aus Ain Ghazzal ausgestellt, Beispiele der weltweit ältesten Großplastiken in Menschenform aus dem 8.Jahrtausend v.Chr. Die Statuen wurden zufällig beim Bau einer Autobahn außerhalb Ammans gefunden, ihre Gesichter wirken ungemein lebendig.
- Sa'eed Khair, Amman
- http://culture.gov.jo/
- +962 6 463 8795
Muntasah Al Webdeh
MuseenDas Museum ist um einen Skulpturenpark mit Kinderspielplatz und japanischem Garten angelegt. Zu sehen sind moderne arabische Kunst und Werke westlicher Maler, die sich von der Region inspirieren ließen.
- Jabal Weibdeh, Amman
- http://www.nationalgallery.org/
- +962 6 463 0128
Das Museum ist um einen Skulpturenpark mit Kinderspielplatz und japanischem Garten angelegt. Zu sehen sind moderne arabische Kunst und Werke westlicher Maler, die sich von der Region inspirieren ließen.
- Jabal Weibdeh, Amman
- http://www.nationalgallery.org/
- +962 6 463 0128
Red Sea Grill Restaurant
Restaurants- Fischgerichte
Phantastischer Fisch und Meeresfrüchte, zum Dessert die legendäre Tarte mit Birnen, und die Aussicht aufs Rote Meer plus Sinai gibt es gratis dazu. Dieses exquisite und dennoch erschwingliche Mövenpick-Restaurant im Stadtzentrum ist leider mittags und in den Wintermonaten geschlossen – aber vielleicht ändert sich das ja noch.
- King Hussein Street, Aqaba
- +962 3 203 4020
Phantastischer Fisch und Meeresfrüchte, zum Dessert die legendäre Tarte mit Birnen, und die Aussicht aufs Rote Meer plus Sinai gibt es gratis dazu. Dieses exquisite und dennoch erschwingliche Mövenpick-Restaurant im Stadtzentrum ist leider mittags und in den Wintermonaten geschlossen – aber vielleicht ändert sich das ja noch.
- King Hussein Street, Aqaba
- +962 3 203 4020
Tiraz: Widad Kawar Home for Arab Dress & Textile Museum
MuseenKleider erzählen Geschichte: Die weltgrößte Sammlung bestickter palästinensischer und jordanischer Kleidung feiert die kreativen Frauen in der Region und trägt dazu bei, die kulturelle Identität zu erhalten. Wechselnde Ausstellungen.
- Riad Al Mufleh 19, Amman
- http://tirazcentre.org/
Kleider erzählen Geschichte: Die weltgrößte Sammlung bestickter palästinensischer und jordanischer Kleidung feiert die kreativen Frauen in der Region und trägt dazu bei, die kulturelle Identität zu erhalten. Wechselnde Ausstellungen.
- Riad Al Mufleh 19, Amman
- http://tirazcentre.org/
Salt
Geographical © G Kipling, Shutterstock
Auf luftigen 1000 m Höhe liegt Salt (100 000 Ew.). Im 18./19.Jh. war es ein wirtschaftlicher und politischer Knotenpunkt, mehrere Unternehmerfamilien besaßen hier prächtige Häuser. Einige dieser Wohnpaläste und die historische Marktstraße wurden aufwendig renoviert, Rundwege (Salt Trails) führen durch den Ort, und seit 2021 steht Salt sogar auf der Liste des Unesco-Welterbes.
- Salt
© G Kipling, Shutterstock
Auf luftigen 1000 m Höhe liegt Salt (100 000 Ew.). Im 18./19.Jh. war es ein wirtschaftlicher und politischer Knotenpunkt, mehrere Unternehmerfamilien besaßen hier prächtige Häuser. Einige dieser Wohnpaläste und die historische Marktstraße wurden aufwendig renoviert, Rundwege (Salt Trails) führen durch den Ort, und seit 2021 steht Salt sogar auf der Liste des Unesco-Welterbes.
- Salt