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Italien - Poebene und Seen Must Sees





























Architektonische Highlights
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Geographical
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Landschaftliche Highlights
Botanische Gärten & Parks
Erlebnis- und Themenparks
Santa Maria delle Grazie
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Hier schweigen selbst die Frösche
Die Kirche gehört zum Dominikanerkloster gleich nebenan, in dessen Speisesaal Leonardo da Vinci sein Abendmahl malte. Großartig und elegant, sieht man ihr an, dass sie keine Kirche fürs Volk war, sondern für die Oberschicht. Das ist sie auch heute noch: Zur Sonntagsmesse kommen die feinen Mailänder Familien aus der Nachbarschaft. Kein Geringerer als Donato Bramante (1444–1514), der zu den ganz großen Architekten des 15.Jhs. zählte und den Petersdom in Rom entwarf, vollendete die Kirche ab 1492 im schönsten Renaissancestil. Den stillen Kreuzgang Chiostro delle Rane verzaubert ein Brunnen mit bronzenen Fröschen und im Frühjahr blühenden Magnolien.
- Via Giuseppe Antonio Sassi 3, 20123 Milano
- http://legraziemilano.it/
- +39 02 467 6111
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Hier schweigen selbst die Frösche
Die Kirche gehört zum Dominikanerkloster gleich nebenan, in dessen Speisesaal Leonardo da Vinci sein Abendmahl malte. Großartig und elegant, sieht man ihr an, dass sie keine Kirche fürs Volk war, sondern für die Oberschicht. Das ist sie auch heute noch: Zur Sonntagsmesse kommen die feinen Mailänder Familien aus der Nachbarschaft. Kein Geringerer als Donato Bramante (1444–1514), der zu den ganz großen Architekten des 15.Jhs. zählte und den Petersdom in Rom entwarf, vollendete die Kirche ab 1492 im schönsten Renaissancestil. Den stillen Kreuzgang Chiostro delle Rane verzaubert ein Brunnen mit bronzenen Fröschen und im Frühjahr blühenden Magnolien.
- Via Giuseppe Antonio Sassi 3, 20123 Milano
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Galleria Vittorio Emanuele II
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Il salotto, die gute Stube der Stadt mit Bars, Restaurants, Geschäften, ist ein weltlicher Tempel aus Stein, Stahl und Glas, mit dem sich das Mailänder Bürgertum ein Denkmal setzte und die nationale Einheit feierte. Die Kuppel (höchster Punkt 47 m) entspricht mit ihren Innenmaßen der Kuppel des römischen Petersdoms. Giuseppe Mengoni, Architekt der 1865-1877 erbauten Galerie, kam kurz vor ihrer Vollendung bei einem Sturz vom Baugerüst ums Leben. Ein Muss ist die Einkehr in die legendäre Bar Camparino in Galleria, 1915 von der Erfinderfamilie des damals schon berühmten roten Bitterlikörs Campari eröffnet und seit 2012 wieder in Firmenbesitz.
- Piazza del Duomo, 20123 Milano
- http://www.yesmilano.it/
- +39 02 8845 5555
© MAIRDUMONT
Il salotto, die gute Stube der Stadt mit Bars, Restaurants, Geschäften, ist ein weltlicher Tempel aus Stein, Stahl und Glas, mit dem sich das Mailänder Bürgertum ein Denkmal setzte und die nationale Einheit feierte. Die Kuppel (höchster Punkt 47 m) entspricht mit ihren Innenmaßen der Kuppel des römischen Petersdoms. Giuseppe Mengoni, Architekt der 1865-1877 erbauten Galerie, kam kurz vor ihrer Vollendung bei einem Sturz vom Baugerüst ums Leben. Ein Muss ist die Einkehr in die legendäre Bar Camparino in Galleria, 1915 von der Erfinderfamilie des damals schon berühmten roten Bitterlikörs Campari eröffnet und seit 2012 wieder in Firmenbesitz.
- Piazza del Duomo, 20123 Milano
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Castello Sforzesco
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die Burg der Herrscherfamilien Mailands (zuerst die Visconti, dann die Sforza) entstand, um Sicherheit vor den eigenen Untertanen zu geben - und nicht etwa, um die Stadt vor äußeren Feinden zu schützen. Ab 1368 wurde ein erstes Kastell an der Stadtmauer errichtet. Ludovico il Moro ließ es Ende des 15.Jhs. mit schlossähnlichen, repräsentativen Gebäuden u. a. von Bramante und Leonardo ausbauen. Die Anlage wurde Vorbild für den Bau des Kremls, der ab 1485 in Moskau von italienischen Künstlern errichtet wurde. Unter Spaniern und Österreichern diente das Castello weiterhin als Residenz und Zitadelle. Von hier aus ließ General Radetzky während der Märzaufstände 1848 die Stadt beschießen. Eine Restaurierung des späten 19.Jhs. verfälscht durch die Betonung des höfischen Charakters die Geschichte der Burg. Der Turm über dem Eingangstor ist eine Nachbildung des 1521 zerstörten Turms, den der Renaissancebaumeister Filarete entworfen hatte.
- Piazza Castello 3, 20121 Milano
- http://www.milanocastello.it/
- +39 02 8846 3700
- C.UnitaCastello@comune.milano.it
© MAIRDUMONT
Die Burg der Herrscherfamilien Mailands (zuerst die Visconti, dann die Sforza) entstand, um Sicherheit vor den eigenen Untertanen zu geben - und nicht etwa, um die Stadt vor äußeren Feinden zu schützen. Ab 1368 wurde ein erstes Kastell an der Stadtmauer errichtet. Ludovico il Moro ließ es Ende des 15.Jhs. mit schlossähnlichen, repräsentativen Gebäuden u. a. von Bramante und Leonardo ausbauen. Die Anlage wurde Vorbild für den Bau des Kremls, der ab 1485 in Moskau von italienischen Künstlern errichtet wurde. Unter Spaniern und Österreichern diente das Castello weiterhin als Residenz und Zitadelle. Von hier aus ließ General Radetzky während der Märzaufstände 1848 die Stadt beschießen. Eine Restaurierung des späten 19.Jhs. verfälscht durch die Betonung des höfischen Charakters die Geschichte der Burg. Der Turm über dem Eingangstor ist eine Nachbildung des 1521 zerstörten Turms, den der Renaissancebaumeister Filarete entworfen hatte.
- Piazza Castello 3, 20121 Milano
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Duomo di Milano
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Der Mailänder Dom, dessen Grundstein 1386 gelegt wurde, ist durch viele Jahrhunderte gewachsen. Trotz langer Bauzeit bis ins 19.Jh. bleibt er ein großartiges Zeugnis lombardischer Gotik. Die Fassade wurde allerdings nach mehreren Baustufen stark historisierend vollendet. Mit einer Außenlänge von 158 m und einer Grundfläche von 11.400 m2 gehört der Mailänder Dom zu den größten Kirchen der Christenheit. Mehere Millionen Menschen besichtigen ihn jedes Jahr. Der Vierungsturm wird von einer vergoldeten Marienstatue aus Kupfer geschmückt, die im Volksmund zärtlich Madonnina ("Madönnchen") genannt wird, aber immerhin 4,16 m hoch ist und mehrere Tonnen wiegt. Das Dach zieren rund 3500 Figuren (Heiligenstatuen, Tiere, Dämonen). Das fünfschiffige Innere im mehrfach gebrochenen Dämmerlicht wird von riesigen Glasfenstern beherrscht: Auf 1700 m2 sind rund 3600 Personen abgebildet. Der Zugang zu Ausgrabungen der Antike und den Fundamenten der Vorgängerbauten liegt im Innenraum nahe dem Hauptportal.
- Piazza del Duomo, 20123 Milano
- http://www.duomomilano.it/
- +39 02 361691
- info@duomomilano.it
© MAIRDUMONT
Der Mailänder Dom, dessen Grundstein 1386 gelegt wurde, ist durch viele Jahrhunderte gewachsen. Trotz langer Bauzeit bis ins 19.Jh. bleibt er ein großartiges Zeugnis lombardischer Gotik. Die Fassade wurde allerdings nach mehreren Baustufen stark historisierend vollendet. Mit einer Außenlänge von 158 m und einer Grundfläche von 11.400 m2 gehört der Mailänder Dom zu den größten Kirchen der Christenheit. Mehere Millionen Menschen besichtigen ihn jedes Jahr. Der Vierungsturm wird von einer vergoldeten Marienstatue aus Kupfer geschmückt, die im Volksmund zärtlich Madonnina ("Madönnchen") genannt wird, aber immerhin 4,16 m hoch ist und mehrere Tonnen wiegt. Das Dach zieren rund 3500 Figuren (Heiligenstatuen, Tiere, Dämonen). Das fünfschiffige Innere im mehrfach gebrochenen Dämmerlicht wird von riesigen Glasfenstern beherrscht: Auf 1700 m2 sind rund 3600 Personen abgebildet. Der Zugang zu Ausgrabungen der Antike und den Fundamenten der Vorgängerbauten liegt im Innenraum nahe dem Hauptportal.
- Piazza del Duomo, 20123 Milano
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- +39 02 361691
- info@duomomilano.it
Quadrilatero della Moda
Geographical © MAIRDUMONT
Im Quadrilatero della Moda, im "Viereck der Mode" oberhalb des Domplatzes, ist die Auswahl - und bisweilen auch das Preisgefüge - schier grenzenlos. Nicht einmal in New York findet man auf so kleinem Raum ein vergleichbares Angebot von Boutiquen, wo die besten Modeschöpfer der Welt ihre neuesten Kreationen offerieren. Die bekannteste Straße ist die Via Monte Napoleone. Armani und Ferragamo, Gucci und Prada, Valentino und Bottega Veneta stellen hier aus. Ihre Geschäfte und Boutiquen sind längst Erlebnisräume der höchsten Eleganz - wie auch die von Krizia oder Dolce & Gabbana in der Via della Spiga, Trussardi und Hermès in der Via Sant'Andrea, Jil Sander in der Via Verri - man kann unmöglich alle aufzählen.
- 20121 Milano
© MAIRDUMONT
Im Quadrilatero della Moda, im "Viereck der Mode" oberhalb des Domplatzes, ist die Auswahl - und bisweilen auch das Preisgefüge - schier grenzenlos. Nicht einmal in New York findet man auf so kleinem Raum ein vergleichbares Angebot von Boutiquen, wo die besten Modeschöpfer der Welt ihre neuesten Kreationen offerieren. Die bekannteste Straße ist die Via Monte Napoleone. Armani und Ferragamo, Gucci und Prada, Valentino und Bottega Veneta stellen hier aus. Ihre Geschäfte und Boutiquen sind längst Erlebnisräume der höchsten Eleganz - wie auch die von Krizia oder Dolce & Gabbana in der Via della Spiga, Trussardi und Hermès in der Via Sant'Andrea, Jil Sander in der Via Verri - man kann unmöglich alle aufzählen.
- 20121 Milano
La Triennale di Milano
Museen © MAIRDUMONT
Im südwestlichen Teil des Parco Sempione erhebt sich dieser imposante Bau aus den 30er-Jahren, der Palazzo dell'Arte für die einstigen, Triennale genannten Kunst- und Designausstellungen. Heute beherbergt er das Museum mit einer Dauerausstellung zu all den glorreichen Italian-Style-Kreationen sowie ein schönes Café mit Parkblick und Sommergarten.
- Viale Emilio Alemagna 6, 20121 Milano
- http://www.triennale.org/
- +39 02 724341
© MAIRDUMONT
Im südwestlichen Teil des Parco Sempione erhebt sich dieser imposante Bau aus den 30er-Jahren, der Palazzo dell'Arte für die einstigen, Triennale genannten Kunst- und Designausstellungen. Heute beherbergt er das Museum mit einer Dauerausstellung zu all den glorreichen Italian-Style-Kreationen sowie ein schönes Café mit Parkblick und Sommergarten.
- Viale Emilio Alemagna 6, 20121 Milano
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Cenacolo Vinciano
Museen © MAIRDUMONT
Leonardo hat für das 1495-97 entstandende Bild genau den Augenblick des Abendmahls gewählt, in dem Jesus vorhersagt, dass ihn einer von den Jüngern verraten werde. Die Apostel, aufgelöst in Dreiergruppen, sind aufs Höchste bestürzt und erregt. Die großformatige, mit 4,2 m Höhe und 9,1 m Breite geradezu riesige Darstellung (bis dahin wurde das Thema eher auf kleineren Tafelbildern behandelt) schlug in die Kunstgeschichte ein wie die Breitwand in die Kinogeschichte. Das dramatische Spiel der Hände, die theatralische Anordnung wie auf einer Bühne und die (heute kaum noch nachzuvollziehende) Verschmelzung der Farben hatten das Bild sofort berühmt gemacht. Noch bevor Leonardo die Arbeiten abschließen konnte, zirkulierten bereits Stiche mit Kopien. Der Künstler verwendete aus ästhetischen Gründen Temperafarben, die er auf den trockenen Verputz auftrug wie bei einem Tafelbild - und nicht mit der Freskotechnik in die noch feuchte Wand, bei der die Farben dann eintrocknen konnten und lange erhalten blieben. Bereits nach 20 Jahren war das Bild beschädigt. Überschwemmungen und schwere Zerstörungen haben immer wieder Restauratoren auf den Plan gerufen, die manchmal sogar Details wie Bärte oder Tücher hinzufügten. Bei der jüngsten gründlichen Restaurierung, die fast 20 Jahre gedauert hat, ist der möglichst originalgetreue Zustand des Bilds wieder hergestellt worden - und alle falschen Bärte wurden abgenommen.
- Piazza Santa Maria delle Grazie 2, 20123 Milano
- http://cenacolovinciano.org/
- +39 02 9280 0360
© MAIRDUMONT
Leonardo hat für das 1495-97 entstandende Bild genau den Augenblick des Abendmahls gewählt, in dem Jesus vorhersagt, dass ihn einer von den Jüngern verraten werde. Die Apostel, aufgelöst in Dreiergruppen, sind aufs Höchste bestürzt und erregt. Die großformatige, mit 4,2 m Höhe und 9,1 m Breite geradezu riesige Darstellung (bis dahin wurde das Thema eher auf kleineren Tafelbildern behandelt) schlug in die Kunstgeschichte ein wie die Breitwand in die Kinogeschichte. Das dramatische Spiel der Hände, die theatralische Anordnung wie auf einer Bühne und die (heute kaum noch nachzuvollziehende) Verschmelzung der Farben hatten das Bild sofort berühmt gemacht. Noch bevor Leonardo die Arbeiten abschließen konnte, zirkulierten bereits Stiche mit Kopien. Der Künstler verwendete aus ästhetischen Gründen Temperafarben, die er auf den trockenen Verputz auftrug wie bei einem Tafelbild - und nicht mit der Freskotechnik in die noch feuchte Wand, bei der die Farben dann eintrocknen konnten und lange erhalten blieben. Bereits nach 20 Jahren war das Bild beschädigt. Überschwemmungen und schwere Zerstörungen haben immer wieder Restauratoren auf den Plan gerufen, die manchmal sogar Details wie Bärte oder Tücher hinzufügten. Bei der jüngsten gründlichen Restaurierung, die fast 20 Jahre gedauert hat, ist der möglichst originalgetreue Zustand des Bilds wieder hergestellt worden - und alle falschen Bärte wurden abgenommen.
- Piazza Santa Maria delle Grazie 2, 20123 Milano
- http://cenacolovinciano.org/
- +39 02 9280 0360
Pinacoteca di Brera
Museen © (c)iStockphoto.com, fotoimagic, iStockphoto.com
Insider-Tipp Rosenwasser aus dem botanischen Gärtchen
Nachhilfe in Sachen Küssen? Die gibts in einer der bedeutendsten Gemäldesammlungen Italiens: Hier hängt die wohl romantischste Kussszene der Kunstgeschichte, „Il Bacio“, den Francesco Hayez 1859 malte. Im mächtigen Palazzo di Brera werden aber nicht nur Bilder gezeigt, hier wird auch unterrichtet, wie man sie malt: Seit Beginn des 19.Jhs. gehört zur Pinakothek auch eine renommierte Kunstakademie. Einige Höhepunkte sind im Saal VI die bewegende „Pietà“ von Giovanni Bellini (1455–60) und der „Cristo morto“, den Andrea Mantegna um 1478 in extremer perspektivischer Sicht gemalt hat, sowie in Saal XXIV die „Pala Montefeltro“ von Piero della Francesca (1475) und das „Marienverlöbnis“ (1504) von Raffael. Im Innenhof triumphiert Napoleon als nackter antiker Gott, schließlich ist seiner Initiative diese grandiose Institution der schönen Künste zu verdanken. Im Orto Botanico, einer gratis zugänglichen Ruheoase hinter der Pinakothek, gedeihen die Rosen, deren Essenz man im Museumsshop kaufen kann.
- Via Brera 28, 20121 Milano
- http://pinacotecabrera.org/
- pin-br@beniculturali.it
© (c)iStockphoto.com, fotoimagic, iStockphoto.com
Insider-Tipp Rosenwasser aus dem botanischen Gärtchen
Nachhilfe in Sachen Küssen? Die gibts in einer der bedeutendsten Gemäldesammlungen Italiens: Hier hängt die wohl romantischste Kussszene der Kunstgeschichte, „Il Bacio“, den Francesco Hayez 1859 malte. Im mächtigen Palazzo di Brera werden aber nicht nur Bilder gezeigt, hier wird auch unterrichtet, wie man sie malt: Seit Beginn des 19.Jhs. gehört zur Pinakothek auch eine renommierte Kunstakademie. Einige Höhepunkte sind im Saal VI die bewegende „Pietà“ von Giovanni Bellini (1455–60) und der „Cristo morto“, den Andrea Mantegna um 1478 in extremer perspektivischer Sicht gemalt hat, sowie in Saal XXIV die „Pala Montefeltro“ von Piero della Francesca (1475) und das „Marienverlöbnis“ (1504) von Raffael. Im Innenhof triumphiert Napoleon als nackter antiker Gott, schließlich ist seiner Initiative diese grandiose Institution der schönen Künste zu verdanken. Im Orto Botanico, einer gratis zugänglichen Ruheoase hinter der Pinakothek, gedeihen die Rosen, deren Essenz man im Museumsshop kaufen kann.
- Via Brera 28, 20121 Milano
- http://pinacotecabrera.org/
- pin-br@beniculturali.it
Vittoriale degli Italiani
Touristenattraktionen © Luca Pattini, Shutterstock
Eine kuriose Ansammlung von Gebäuden. Gabriele D'Annunzio (1863-1938) baute sich hier 1921 sein letztes Haus, in dem er bis zu seinem Tod lebte. Er vermachte es dem Staat als Nationaldenkmal. Zu sehen sind der Bug des Kriegsschiffs Puglia, D'Annunzios Auto und ein Flugzeug, mit dem der Dichter, der später die Faschisten unterstützte, im Ersten Weltkrieg Flugblätter über Wien abwarf. Im Park gibt es ein Freilichttheater, in dem im Sommer ein Stück des Autors aufgeführt wird. Im oberen Teil des Parks thront das faschistoide Mausoleum, im größten der Sarkophage ruhen seit 1963 die Gebeine des Dichters. Im Park des Vittoriale kann man herumstreifen, ins Wohnhaus gelangt man nur mit Führung. Dort zeigt ein Kriegsmuseum einiges aus dem Depot, was an D'Annunzios kriegerische Taten erinnern soll.
- Via Vittoriale 12, 25083 Gardone Riviera
- http://www.vittoriale.it/
- +39 0365 296511
- vittoriale@vittoriale.it
© Luca Pattini, Shutterstock
Eine kuriose Ansammlung von Gebäuden. Gabriele D'Annunzio (1863-1938) baute sich hier 1921 sein letztes Haus, in dem er bis zu seinem Tod lebte. Er vermachte es dem Staat als Nationaldenkmal. Zu sehen sind der Bug des Kriegsschiffs Puglia, D'Annunzios Auto und ein Flugzeug, mit dem der Dichter, der später die Faschisten unterstützte, im Ersten Weltkrieg Flugblätter über Wien abwarf. Im Park gibt es ein Freilichttheater, in dem im Sommer ein Stück des Autors aufgeführt wird. Im oberen Teil des Parks thront das faschistoide Mausoleum, im größten der Sarkophage ruhen seit 1963 die Gebeine des Dichters. Im Park des Vittoriale kann man herumstreifen, ins Wohnhaus gelangt man nur mit Führung. Dort zeigt ein Kriegsmuseum einiges aus dem Depot, was an D'Annunzios kriegerische Taten erinnern soll.
- Via Vittoriale 12, 25083 Gardone Riviera
- http://www.vittoriale.it/
- +39 0365 296511
- vittoriale@vittoriale.it
Piazza Giacomo Matteotti
Touristenattraktionen © Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Auf der Piazza Giacomo Matteotti brodelt das Leben. Der Platz ist eher eine verbreiterte Straße, die von der neoklassizistischen Pfarrkirche Santi Nicolò e Severo zum Seeufer führt. Hier gibt es Bars, Cafés, Eisdielen. Einheimische und Urlauber spazieren abends auf und ab. Und auf und ab. Und noch einmal. Fare le vasche nennen das die Italiener, "Bahnen ziehen".
- Piazza Giacomo Matteotti, 37011 Bardolino
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Auf der Piazza Giacomo Matteotti brodelt das Leben. Der Platz ist eher eine verbreiterte Straße, die von der neoklassizistischen Pfarrkirche Santi Nicolò e Severo zum Seeufer führt. Hier gibt es Bars, Cafés, Eisdielen. Einheimische und Urlauber spazieren abends auf und ab. Und auf und ab. Und noch einmal. Fare le vasche nennen das die Italiener, "Bahnen ziehen".
- Piazza Giacomo Matteotti, 37011 Bardolino
Punta San Vigilio
Landschaftliche Highlights © gorillaimages, Shutterstock
Die Halbinsel liegt westlich von Garda. Ein großer Olivenhain säumt die reizende Bucht Baia delle Sirene, weiter nördlich gibt es einen freien Strand mit ziemlich vielen Felsen. 1540 errichtete der berühmte Festungsbaumeister Michele Sanmicheli auf der Landzunge die Villa Guarienti-Brenzone.
- Via San Vigilio, 37016 Garda
© gorillaimages, Shutterstock
Die Halbinsel liegt westlich von Garda. Ein großer Olivenhain säumt die reizende Bucht Baia delle Sirene, weiter nördlich gibt es einen freien Strand mit ziemlich vielen Felsen. 1540 errichtete der berühmte Festungsbaumeister Michele Sanmicheli auf der Landzunge die Villa Guarienti-Brenzone.
- Via San Vigilio, 37016 Garda
Certosa di Pavia
Architektonische Highlights © Glow Images
Das Kartäuserkloster erhebt sich wie eine kostbare Krone aus der flachen Sumpflandschaft. Das Kloster, das wie ein Schloss wirkt, wurde 1390 vom Visconti-Herzog gebaut, um die Grablege der Familie aufzunehmen. 100 Jahre später entstand die prächtige Marmorfassade der Kirche. Neben den herrlichen Innenhöfen kann man auch Mönchszellen besichtigen. Am Wochenende ist die Certosa meist ziemlich überlaufen.
- Via Monumenti 4, 27012 Certosa di Pavia
- http://www.museo.certosadipavia.beniculturali.it/
- +39 0382 925613
- certosapavia@libero.it
© Glow Images
Das Kartäuserkloster erhebt sich wie eine kostbare Krone aus der flachen Sumpflandschaft. Das Kloster, das wie ein Schloss wirkt, wurde 1390 vom Visconti-Herzog gebaut, um die Grablege der Familie aufzunehmen. 100 Jahre später entstand die prächtige Marmorfassade der Kirche. Neben den herrlichen Innenhöfen kann man auch Mönchszellen besichtigen. Am Wochenende ist die Certosa meist ziemlich überlaufen.
- Via Monumenti 4, 27012 Certosa di Pavia
- http://www.museo.certosadipavia.beniculturali.it/
- +39 0382 925613
- certosapavia@libero.it
Camera degli Sposi
Touristenattraktionen © Andrea Rustichelli, Shutterstock
In diesem Raum, dem "Hochzeitszimmer", kann man das großartige Fresko, das Andrea Mantegna in zwei Arbeitsphasen um 1465 und 1474 malte, bewundern. Es zeigt Markgraf Ludovico mit Frau und Hofstaat, wie er auf seinen Sohn Francesco wartet, der zum Kardinal ernannt wurde. In der Hand hält der Graf noch den Brief, in dem ihm die frohe Botschaft mitgeteilt wurde. Mit ihrem repräsentativen Gestus wurde die Camera degli Sposi zum Vorbild für viele andere europäische Fürstenhöfe.
- Piazza Sordello 40, 46100 Mantova
- +39 041 241 1897
© Andrea Rustichelli, Shutterstock
In diesem Raum, dem "Hochzeitszimmer", kann man das großartige Fresko, das Andrea Mantegna in zwei Arbeitsphasen um 1465 und 1474 malte, bewundern. Es zeigt Markgraf Ludovico mit Frau und Hofstaat, wie er auf seinen Sohn Francesco wartet, der zum Kardinal ernannt wurde. In der Hand hält der Graf noch den Brief, in dem ihm die frohe Botschaft mitgeteilt wurde. Mit ihrem repräsentativen Gestus wurde die Camera degli Sposi zum Vorbild für viele andere europäische Fürstenhöfe.
- Piazza Sordello 40, 46100 Mantova
- +39 041 241 1897
Giardino Botanico André Heller
Botanische Gärten & Parks © galindr, Shutterstock
Ursprünglich war dieser botanische Garten in Gardone Sopra nur einer der vielen wundervollen Parks des Orts, doch seit ihn der österreichische Medienkünstler André Heller Ende der 80er-Jahre gekauft hat, wurde er mehr: Zwischen riesigen Bäumen klappern Wasserspiele, in manchen versteckten Winkeln sieht man eine moderne Plastik von Keith Haring oder Mimmo Paladino. André Heller schwärmt von seiner "Florasammlung von Weltgegenden", einem Paradies, das ihn beständig erstaune: "Edelweiß inmitten von Orchideenwiesen, meterhohe Baumfarne neben Granatapfelwundern. Bäche und Wasserfälle, Teiche mit heiligen Koikarpfen, Forellen und Spiegelungen des Libellenfluges, Hügel aus Dolomitgestein neben Kakteen und Efeutürmen."
- Via Roma 2, 25083 Gardone Riviera
- http://www.hellergarden.com/
- info@hellergarden.com
© galindr, Shutterstock
Ursprünglich war dieser botanische Garten in Gardone Sopra nur einer der vielen wundervollen Parks des Orts, doch seit ihn der österreichische Medienkünstler André Heller Ende der 80er-Jahre gekauft hat, wurde er mehr: Zwischen riesigen Bäumen klappern Wasserspiele, in manchen versteckten Winkeln sieht man eine moderne Plastik von Keith Haring oder Mimmo Paladino. André Heller schwärmt von seiner "Florasammlung von Weltgegenden", einem Paradies, das ihn beständig erstaune: "Edelweiß inmitten von Orchideenwiesen, meterhohe Baumfarne neben Granatapfelwundern. Bäche und Wasserfälle, Teiche mit heiligen Koikarpfen, Forellen und Spiegelungen des Libellenfluges, Hügel aus Dolomitgestein neben Kakteen und Efeutürmen."
- Via Roma 2, 25083 Gardone Riviera
- http://www.hellergarden.com/
- info@hellergarden.com
Museo Castello Scaligero
Museen © MAIRDUMONT
Das Museum in der Burg wurde aufwendig modern gestaltet. Der Teil im Palazzo Inferiore von 1620 im untersten Hof informiert über Flora, Fauna und Geologie des Monte Baldo und erklärt, wie die Venezianer im 15.Jh. Galeeren über den Landweg in den Gardasee brachten. Der Goethe-Raum zeigt Kopien der Gardasee-Zeichnungen des Geheimrats. Johann Wolfgang von Goethe hatte in der Burg zu seinen Malutensilien gegriffen, was ihm beinahe eine Verhaftung eingebracht hätte: Er wurde für einen habsburgischen Spion gehalten, der sich für die Burg nicht aus ästhetischen, sondern aus militärischen Zwecken interessierte. Erst als er beteuerte, aus Frankfurt zu sein, entspannte sich die Situation.
- Via Castello 5, 37018 Malcesine
- http://www.visitmalcesine.com/
- +39 045 658 9930
- info@malcesinepin.it
© MAIRDUMONT
Das Museum in der Burg wurde aufwendig modern gestaltet. Der Teil im Palazzo Inferiore von 1620 im untersten Hof informiert über Flora, Fauna und Geologie des Monte Baldo und erklärt, wie die Venezianer im 15.Jh. Galeeren über den Landweg in den Gardasee brachten. Der Goethe-Raum zeigt Kopien der Gardasee-Zeichnungen des Geheimrats. Johann Wolfgang von Goethe hatte in der Burg zu seinen Malutensilien gegriffen, was ihm beinahe eine Verhaftung eingebracht hätte: Er wurde für einen habsburgischen Spion gehalten, der sich für die Burg nicht aus ästhetischen, sondern aus militärischen Zwecken interessierte. Erst als er beteuerte, aus Frankfurt zu sein, entspannte sich die Situation.
- Via Castello 5, 37018 Malcesine
- http://www.visitmalcesine.com/
- +39 045 658 9930
- info@malcesinepin.it
Basilica di Sant'Ambrogio
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die dreischiffige Basilika des Stadtpatrons Ambrosius erhebt sich über seinem Grab. Sie ist das wichtigste mittelalterliche Baudenkmal der Stadt und eine Art Prototyp vieler Kirchenbauten der lombardischen Romanik. Eine erste Kapelle, San Vittore in Ciel d'Oro (Zugang rechts neben dem Altar), stammt aus dem Jahr 470, im Mosaikgewölbe sind Ambrosius und andere Heilige abgebildet. Gleich nebenan geht es zum Domschatz mit den "Weinenden", einer eindrucksvollen Skulpturengruppe aus dem 15.Jh. Die heutige Kirche geht weitgehend auf das 12./13.Jh. zurück. Ein langer Streit zwischen Mönchen und Domherren um Altarnutzung und Läuterecht führte dazu, dass jede Partei einen eigenen Glockenturm bekam: Jener der Domherren (Campanile dei Canonici) aus dem 12.Jh. steht links, jener der Mönche (Campanile dei Monaci) aus dem 9.Jh. rechts. Im eindrucksvollen romanischen Vorhof kann man Geschichte gleichsam atmen.
- Piazza Sant'Ambrogio 15, 20123 Milano
- http://www.basilicasantambrogio.it/
- +39 02 8645 0895
- santambrogio@chiesadimilano.it
© MAIRDUMONT
Die dreischiffige Basilika des Stadtpatrons Ambrosius erhebt sich über seinem Grab. Sie ist das wichtigste mittelalterliche Baudenkmal der Stadt und eine Art Prototyp vieler Kirchenbauten der lombardischen Romanik. Eine erste Kapelle, San Vittore in Ciel d'Oro (Zugang rechts neben dem Altar), stammt aus dem Jahr 470, im Mosaikgewölbe sind Ambrosius und andere Heilige abgebildet. Gleich nebenan geht es zum Domschatz mit den "Weinenden", einer eindrucksvollen Skulpturengruppe aus dem 15.Jh. Die heutige Kirche geht weitgehend auf das 12./13.Jh. zurück. Ein langer Streit zwischen Mönchen und Domherren um Altarnutzung und Läuterecht führte dazu, dass jede Partei einen eigenen Glockenturm bekam: Jener der Domherren (Campanile dei Canonici) aus dem 12.Jh. steht links, jener der Mönche (Campanile dei Monaci) aus dem 9.Jh. rechts. Im eindrucksvollen romanischen Vorhof kann man Geschichte gleichsam atmen.
- Piazza Sant'Ambrogio 15, 20123 Milano
- http://www.basilicasantambrogio.it/
- +39 02 8645 0895
- santambrogio@chiesadimilano.it
Duomo
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Das bedeutendste Bauwerk der Stadt, ein Meisterwerk romanischer Architektur. Er hat eine dreiteilige Fassade mit drei verzierten Portalen, eine Galerie und eine got. Rosette.
- Via Lanfranco 6, 41121 Modena
- http://www.duomodimodena.it/
- +39 059 216078
© MAIRDUMONT
Das bedeutendste Bauwerk der Stadt, ein Meisterwerk romanischer Architektur. Er hat eine dreiteilige Fassade mit drei verzierten Portalen, eine Galerie und eine got. Rosette.
- Via Lanfranco 6, 41121 Modena
- http://www.duomodimodena.it/
- +39 059 216078
Basilica Santo Stefano
Touristenattraktionen © cge2010, Shutterstock
Dies ist eine Stätte von großer Bedeutung für die religiöse Topographie der Stadt. Sie ist in mehrere Sakralbauten unterteilt, die dem ersten Märtyrer gewidmet sind.
- Via Santo Stefano 24, 40125 Bologna
- http://www.santostefanobologna.it/
- +39 051 498 3423
© cge2010, Shutterstock
Dies ist eine Stätte von großer Bedeutung für die religiöse Topographie der Stadt. Sie ist in mehrere Sakralbauten unterteilt, die dem ersten Märtyrer gewidmet sind.
- Via Santo Stefano 24, 40125 Bologna
- http://www.santostefanobologna.it/
- +39 051 498 3423
Comacchio
Geographical © GoneWithTheWind, Shutterstock
Insider-Tipp Pinke Flatterwolken
Auf Anhieb merkt man nicht, dass diese Wasserstadt (22 000 Ew.), das bedeutendste Zentrum der Region im Podelta, auf 13 Inselchen liegt. Der absolute Besuchermagnet ist die Trepponti im malerischen Zentrum, eine genial konstruierte Wehrbrücke von 1634, die über vier sich kreuzende Kanalarme führt. Die Tradition der Aalverarbeitung zeigt das Industriemuseum und Besucherzentrum Manifattura dei Marinati. Im November und Dezember werden hier die Aale geräuchert, den eingelegten Aal kann man in Dosen kaufen. Die Jungaale werden heute in Reservaten aufgezogen. Antike Funde, die die Sümpfe freigaben – im Delta lebten schon die Etrusker und die Römer, etwa in der nahen antiken Hafenstadt Spina –, sind im suggestiv gestalteten Museo Delta Antico in einem Spital aus dem 18.Jh. zu bestaunen. Faszinierender Höhepunkt ist die komplett erhaltene Ladung eines römischen Frachtschiffs, das 1981 hier gefunden wurde: Amphoren, Bleibarren, Lederkleidung, Taschen, Sandalen, Geschirr. In netten Lokalen mit Terrassen sitzt man zum Risotto- und Aalessen an den Kanälen. Im Süden Comacchios führt ein Sträßchen zur ehemaligen Fischfangstation Casone Foce tief in die Valli di Comacchio hinein, eine Landschaft aus Kanälen, die Fischerhütten und große Wiegenetze säumen, aus urbar gemachten Feldern, aus Schilfinseln, Fischzuchtteichen und Brackseen. Hier und dort sieht man halb versunkene casoni, einstige Fischzuchtstationen. Diese faszinierende Landschaft mit ihrem Vogelreichtum, darunter eine große, nicht zu übersehende Kolonie rosafarbener Flamingos, kann man zwischen April und Oktober auch mit Ausflugsbooten erkunden. In Comacchio selbst starten von der Darsena dei Cappuccini aus am Wochenende elektrische Ausflugsboote durch die Kanäle. Ausflüge zu Wasser, per Rad oder zu Pferd zum Birdwatching bietet Primavera Slow an.
- 44022 Comacchio
- http://www.comune.comacchio.fe.it/
- +39 0533 318747
- turismo@comune.comacchio.fe.it
© GoneWithTheWind, Shutterstock
Insider-Tipp Pinke Flatterwolken
Auf Anhieb merkt man nicht, dass diese Wasserstadt (22 000 Ew.), das bedeutendste Zentrum der Region im Podelta, auf 13 Inselchen liegt. Der absolute Besuchermagnet ist die Trepponti im malerischen Zentrum, eine genial konstruierte Wehrbrücke von 1634, die über vier sich kreuzende Kanalarme führt. Die Tradition der Aalverarbeitung zeigt das Industriemuseum und Besucherzentrum Manifattura dei Marinati. Im November und Dezember werden hier die Aale geräuchert, den eingelegten Aal kann man in Dosen kaufen. Die Jungaale werden heute in Reservaten aufgezogen. Antike Funde, die die Sümpfe freigaben – im Delta lebten schon die Etrusker und die Römer, etwa in der nahen antiken Hafenstadt Spina –, sind im suggestiv gestalteten Museo Delta Antico in einem Spital aus dem 18.Jh. zu bestaunen. Faszinierender Höhepunkt ist die komplett erhaltene Ladung eines römischen Frachtschiffs, das 1981 hier gefunden wurde: Amphoren, Bleibarren, Lederkleidung, Taschen, Sandalen, Geschirr. In netten Lokalen mit Terrassen sitzt man zum Risotto- und Aalessen an den Kanälen. Im Süden Comacchios führt ein Sträßchen zur ehemaligen Fischfangstation Casone Foce tief in die Valli di Comacchio hinein, eine Landschaft aus Kanälen, die Fischerhütten und große Wiegenetze säumen, aus urbar gemachten Feldern, aus Schilfinseln, Fischzuchtteichen und Brackseen. Hier und dort sieht man halb versunkene casoni, einstige Fischzuchtstationen. Diese faszinierende Landschaft mit ihrem Vogelreichtum, darunter eine große, nicht zu übersehende Kolonie rosafarbener Flamingos, kann man zwischen April und Oktober auch mit Ausflugsbooten erkunden. In Comacchio selbst starten von der Darsena dei Cappuccini aus am Wochenende elektrische Ausflugsboote durch die Kanäle. Ausflüge zu Wasser, per Rad oder zu Pferd zum Birdwatching bietet Primavera Slow an.
- 44022 Comacchio
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- +39 0533 318747
- turismo@comune.comacchio.fe.it
Villa Carlotta
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die Villa wurde 1800 klassizistisch umgestaltet und trägt seit 1850 den Namen ihrer damaligen Besitzerin Charlotte von Sachsen-Meiningen. Wunderschön sind der Terrassengarten und der Park im englischen Stil. Im Inneren zeigt ein Museum Gemälde, Uhren und Skulpturen, u.a. von Antonio Canova.
- Via Regina 2, 22019 Tremezzo
- http://www.villacarlotta.it/
- +39 0344 40405
- segreteria@villacarlotta.it
© MAIRDUMONT
Die Villa wurde 1800 klassizistisch umgestaltet und trägt seit 1850 den Namen ihrer damaligen Besitzerin Charlotte von Sachsen-Meiningen. Wunderschön sind der Terrassengarten und der Park im englischen Stil. Im Inneren zeigt ein Museum Gemälde, Uhren und Skulpturen, u.a. von Antonio Canova.
- Via Regina 2, 22019 Tremezzo
- http://www.villacarlotta.it/
- +39 0344 40405
- segreteria@villacarlotta.it
Bellagio
Geographical © MAIRDUMONT
Die "Perle des Lario" beschenkt seine Besucher mit einem fulminanten Ausblick auf alle drei Arme des Comer Sees und die dahinter aufragenden Berge. Sehenswert sind die mondänen Villen der Sommerfrischler, der Renaissancepalast der Villa Serboni mit wunderschönem Garten und die romanische Basilika.
- 22021 Bellagio
- http://www.bellagiolakecomo.com/
- +39 031 951555
- info@promobellagio.it
© MAIRDUMONT
Die "Perle des Lario" beschenkt seine Besucher mit einem fulminanten Ausblick auf alle drei Arme des Comer Sees und die dahinter aufragenden Berge. Sehenswert sind die mondänen Villen der Sommerfrischler, der Renaissancepalast der Villa Serboni mit wunderschönem Garten und die romanische Basilika.
- 22021 Bellagio
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- +39 031 951555
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Duomo
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Mittelpunkt Comos ist der etwas erhöht gelegene Domplatz, dessen Hauptgebäude 1396 begonnen und in der Renaissance vollendet wurde. Der Gesamtentwurf ist ein Meisterwerk der einheimischen Bildhauerschule, der Maestri Comacini, die seit dem 11.Jh. die Kirchenbaukunst entscheidend bestimmt hat.
- Piazza del Duomo 6, 22100 Como
- http://www.cattedraledicomo.it/
- +39 031 331 2275
- info@cattedraledicomo.it
© MAIRDUMONT
Mittelpunkt Comos ist der etwas erhöht gelegene Domplatz, dessen Hauptgebäude 1396 begonnen und in der Renaissance vollendet wurde. Der Gesamtentwurf ist ein Meisterwerk der einheimischen Bildhauerschule, der Maestri Comacini, die seit dem 11.Jh. die Kirchenbaukunst entscheidend bestimmt hat.
- Piazza del Duomo 6, 22100 Como
- http://www.cattedraledicomo.it/
- +39 031 331 2275
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Galleria Ferrari
MuseenIm Ferrari-Museum am Fabrikationsort Maranello wird die Geschichte des 1947 gegründeten Unternehmens erzählt. Man sieht einige der schönsten Modelle des schnellen Flitzers mit dem Pferd-Emblem und wem der echte rote Rennwagen zu teuer ist, kann sich im Shop mit einer Miniatur-Ausgabe trösten.
- Via Dino Ferrari 43, 41053 Maranello
- http://www.ferrari.com/
- +39 0536 949713
- museo@ferrari.com
Im Ferrari-Museum am Fabrikationsort Maranello wird die Geschichte des 1947 gegründeten Unternehmens erzählt. Man sieht einige der schönsten Modelle des schnellen Flitzers mit dem Pferd-Emblem und wem der echte rote Rennwagen zu teuer ist, kann sich im Shop mit einer Miniatur-Ausgabe trösten.
- Via Dino Ferrari 43, 41053 Maranello
- http://www.ferrari.com/
- +39 0536 949713
- museo@ferrari.com
Mirabilandia
Erlebnis- und Themenparks © lafoto, Shutterstock
Dieser sehr beliebte, riesige Vergnügungspark in Savio bei Ravenna ist eine Mischung aus Disneyland, Riesenkirmes und Spaßbad.
- SS 16, 48125 Savio
- http://www.mirabilandia.it/
- +39 0544 561156
© lafoto, Shutterstock
Dieser sehr beliebte, riesige Vergnügungspark in Savio bei Ravenna ist eine Mischung aus Disneyland, Riesenkirmes und Spaßbad.
- SS 16, 48125 Savio
- http://www.mirabilandia.it/
- +39 0544 561156
Mausoleum der Galla Placidia
Touristenattraktionen © fritz16, Shutterstock
Der kleinste und schönste Schatz: Von der Basilika San Vitale geht man hinüber zum kleinen Backsteinhaus, der Grabkapelle von Galla Placidia, der Schwester von Kaiser Honorius. Noch zu Lebzeiten ließ sie ihre Grabkapelle bauen und auf eine zauberhaft intime, stimmungsvolle Weise mit Mosaiken dekorieren, z. B. die blaue Kuppeldecke mit Sternen übersäen. Nicht in ihrem Sarkophag, sondern im Petersdom in Rom liegt sie begraben, wo sie 450 starb. In ihrem konfliktreichen Leben berührten sich die Extreme der Zeit: In Byzanz in eine Kaiserfamilie geboren, wurde sie in Rom die katholische Frau des Gotenkönigs Athaulf und in Ravenna von 425 bis 437 Regentin auf dem weströmischen Thron.
- Via San Vitale 17, 48121 Ravenna
- http://www.ravennamosaici.it/
- +39 0544 541688
© fritz16, Shutterstock
Der kleinste und schönste Schatz: Von der Basilika San Vitale geht man hinüber zum kleinen Backsteinhaus, der Grabkapelle von Galla Placidia, der Schwester von Kaiser Honorius. Noch zu Lebzeiten ließ sie ihre Grabkapelle bauen und auf eine zauberhaft intime, stimmungsvolle Weise mit Mosaiken dekorieren, z. B. die blaue Kuppeldecke mit Sternen übersäen. Nicht in ihrem Sarkophag, sondern im Petersdom in Rom liegt sie begraben, wo sie 450 starb. In ihrem konfliktreichen Leben berührten sich die Extreme der Zeit: In Byzanz in eine Kaiserfamilie geboren, wurde sie in Rom die katholische Frau des Gotenkönigs Athaulf und in Ravenna von 425 bis 437 Regentin auf dem weströmischen Thron.
- Via San Vitale 17, 48121 Ravenna
- http://www.ravennamosaici.it/
- +39 0544 541688
Tempio Malatestiano
Architektonische Highlights © Aliaksandr Antanovich, Shutterstock
Ein Muss: das eindrucksvolle Innere der eleganten Renaissancekirche mit einem Malatesta-Porträt von Piero della Francesca.
- Via IV Novembre, 47900 Rimini
- http://app.tempiomalatestiano.it/
- +39 0541 51130
© Aliaksandr Antanovich, Shutterstock
Ein Muss: das eindrucksvolle Innere der eleganten Renaissancekirche mit einem Malatesta-Porträt von Piero della Francesca.
- Via IV Novembre, 47900 Rimini
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- +39 0541 51130
Battistero di Parma
Architektonische Highlights © Sergey Dzyuba, Shutterstock
Dass in Parma schon im Mittelalter das Leichte, Elegante geliebt wurde, zeigt die achteckige Taufkirche am Domplatz, ein turmartiger Bau aus Marmor in zarten Rosa- und Weißtönen. Offene Säulenloggien lockern die acht Fassadenwände auf. Die Reliefs, u. a. an den Fassaden und in der Lünette, sowie die Arbeiten im Innern über den Portalen und dem Altar sind sämtlich Werke von Benedetto Antelami (1196-1216), einem Großmeister mittelalterlicher Steinskulptur: anschauliche, ungemein ausdrucksstarke Bibelgeschichten und Glaubenssymbole. Achte vor allem auf die berühmten Darstellungen der Jahreszeiten und Sternzeichen auf der ersten Säulenebene. Bewundernswert sind auch die byzantinisch beeinflussten Fresken in den 16 Segmenten der gotischen Kuppel.
- Piazza Duomo, 43100 Parma
- http://www.piazzaduomoparma.com/
- +39 0521 208699
© Sergey Dzyuba, Shutterstock
Dass in Parma schon im Mittelalter das Leichte, Elegante geliebt wurde, zeigt die achteckige Taufkirche am Domplatz, ein turmartiger Bau aus Marmor in zarten Rosa- und Weißtönen. Offene Säulenloggien lockern die acht Fassadenwände auf. Die Reliefs, u. a. an den Fassaden und in der Lünette, sowie die Arbeiten im Innern über den Portalen und dem Altar sind sämtlich Werke von Benedetto Antelami (1196-1216), einem Großmeister mittelalterlicher Steinskulptur: anschauliche, ungemein ausdrucksstarke Bibelgeschichten und Glaubenssymbole. Achte vor allem auf die berühmten Darstellungen der Jahreszeiten und Sternzeichen auf der ersten Säulenebene. Bewundernswert sind auch die byzantinisch beeinflussten Fresken in den 16 Segmenten der gotischen Kuppel.
- Piazza Duomo, 43100 Parma
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- +39 0521 208699
Brisighella
Geographical © Vivida Photo PC, Shutterstock
Von Faenza geht es 13 km hinauf in den Apennin ins mittelalterliche Brisighella, zauberhaft zur Pfirsichblüte im März und April. Über die Dächer ragen der Uhrturm und die Burg aus dem 15.Jh. Im Ort führt die pittoreske Bogengasse Via degli Asini durch die alten Häuser. Brisighella ist ein Schlemmerziel wegen seines Olivenöls, seiner zahlreichen Schlemmerfeste das ganze Jahr über, allen voran die Feste Medioevali Anfang Juni, und wegen einer Reihe guter Restaurants. 8 km weiter nordwestlich gelangt man zum Thermalkurort Riolo Terme, dessen 140 Jahre alte Thermaltradition mit dem gut ausgestatteten, modernen Wellnesszentrum Spa Thermarium in schönem Park in der Gegenwart angekommen ist. Und zum Aperitif mit würzigem Craftbier, den guten lokalen Weinen, Schinken- und Käseplatten geht es auf den Turm ins Torrino zwischen die Zinnen der mittelalterlichen Wehrburg.
- 48013 Brisighella
- http://www.comune.brisighella.ra.it/
© Vivida Photo PC, Shutterstock
Von Faenza geht es 13 km hinauf in den Apennin ins mittelalterliche Brisighella, zauberhaft zur Pfirsichblüte im März und April. Über die Dächer ragen der Uhrturm und die Burg aus dem 15.Jh. Im Ort führt die pittoreske Bogengasse Via degli Asini durch die alten Häuser. Brisighella ist ein Schlemmerziel wegen seines Olivenöls, seiner zahlreichen Schlemmerfeste das ganze Jahr über, allen voran die Feste Medioevali Anfang Juni, und wegen einer Reihe guter Restaurants. 8 km weiter nordwestlich gelangt man zum Thermalkurort Riolo Terme, dessen 140 Jahre alte Thermaltradition mit dem gut ausgestatteten, modernen Wellnesszentrum Spa Thermarium in schönem Park in der Gegenwart angekommen ist. Und zum Aperitif mit würzigem Craftbier, den guten lokalen Weinen, Schinken- und Käseplatten geht es auf den Turm ins Torrino zwischen die Zinnen der mittelalterlichen Wehrburg.
- 48013 Brisighella
- http://www.comune.brisighella.ra.it/
Ravenna
Geographical © GoneWithTheWind, Shutterstock
Den Mittelpunkt der Stadt, in der Dante einst seine "Göttliche Komödie" schrieb, ist die Piazza del Popolo. Ravennas größte Schätze sind die frühchristlichen Bauten aus dem 5.und 6.Jh., darunter die Kirche San Vitale oder die Palastkirche Theoderichs, beide mit schönen byzantinischen Mosaiken.
- 48100 Ravenna
- http://www.turismo.ravenna.it/
- +39 0544 35755
- turismo@comune.ravenna.it
© GoneWithTheWind, Shutterstock
Den Mittelpunkt der Stadt, in der Dante einst seine "Göttliche Komödie" schrieb, ist die Piazza del Popolo. Ravennas größte Schätze sind die frühchristlichen Bauten aus dem 5.und 6.Jh., darunter die Kirche San Vitale oder die Palastkirche Theoderichs, beide mit schönen byzantinischen Mosaiken.
- 48100 Ravenna
- http://www.turismo.ravenna.it/
- +39 0544 35755
- turismo@comune.ravenna.it
Ferrara
Geographical © MAIRDUMONT
Die autofreie Altstadt wurde zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt und raubt einem mit vielen großartigen Bauten den Atem. Sie gruppieren sich um die Wasserburg des Castello Estense. Der Dom San Giorgio aus weißem und rosa Marmor erregt mit seinen gotischen und romanischen Elementen Aufmerksamkeit.
- 44100 Ferrara
- http://www.ferraraterraeacqua.it/
- +39 0532 209370
- infotur@provincia.fe.it
© MAIRDUMONT
Die autofreie Altstadt wurde zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt und raubt einem mit vielen großartigen Bauten den Atem. Sie gruppieren sich um die Wasserburg des Castello Estense. Der Dom San Giorgio aus weißem und rosa Marmor erregt mit seinen gotischen und romanischen Elementen Aufmerksamkeit.
- 44100 Ferrara
- http://www.ferraraterraeacqua.it/
- +39 0532 209370
- infotur@provincia.fe.it