Israel Must Sees

Baha'i Gardens
Botanische Gärten & Parks
Cheifa
Jam Kinneret
Landschaftliche Highlights
Tiberias
Qubbat as-sachra
Architektonische Highlights
Jeruschalajim
Al-masdschid al-aqsa
Architektonische Highlights
Jeruschalajim
Ha-kotel ha-ma'arawi
Architektonische Highlights
Jeruschalajim
Negev
Landschaftliche Highlights
Be'er Scheva
Underwater Observatory Park
Zoologische Gärten
Eilat
Dead Sea
Landschaftliche Highlights
Mitspe Shalem
Carmel Market
Märkte und Flohmärkte
Tel Aviv-Jaffa
Jericho
Geographical
Jericho
Crusader City
Geographical
Akko
Caesarea
Geographical
Caesarea
Church of the Holy Sepulchre
Architektonische Highlights
Jeruschalajim
Harova Hayehudi
Geographical
Jeruschalajim
Har haSetim
Landschaftliche Highlights
Jeruschalajim
Yad Vashem
Touristenattraktionen
Jeruschalajim
German Colony (Deutsche Kolonie)
Geographical
Haifa
Dan Carmel Haifa Hotel
Restaurants
Haifa
Jordan Star National Park
Landschaftliche Highlights
Akhuzat Shoshana
Ein Gev
Geographical
Ein Gev
Masada National Park
Landschaftliche Highlights
Masada

    Botanische Gärten & Parks

    Landschaftliche Highlights

    Botanische Gärten & Parks

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights

    Zoologische Gärten

    Märkte und Flohmärkte

    Geographical

    Touristenattraktionen

    Restaurants


  • Baha'i Gardens

    Botanische Gärten & Parks
    • © Cezary Wojtkowski, Shutterstock

    Das 1953 vollendete, mit seiner goldenen Kuppel zum Wahrzeichen der Stadt gewordene Mausoleum des Bab, des in Persien 1850 hingerichteten Vorläufers von Baha’ullah, des Religionstifters der Bahais, liegt in einer wunderschönen Parkanlage, die seit 2008 UNESCO-Weltkulturerbe sind.

    • © Cezary Wojtkowski, Shutterstock

    Das 1953 vollendete, mit seiner goldenen Kuppel zum Wahrzeichen der Stadt gewordene Mausoleum des Bab, des in Persien 1850 hingerichteten Vorläufers von Baha’ullah, des Religionstifters der Bahais, liegt in einer wunderschönen Parkanlage, die seit 2008 UNESCO-Weltkulturerbe sind.


  • Jam Kinneret

    Landschaftliche Highlights
    • © Alisa_Ch, Shutterstock

    Als größter Süßwassersee des Landes gehört das "Galiläische Meer" zu den ganz großen natürlichen Reichtümern Israels: Von hier werden mithilfe einer gigantischen Pipeline viele Städte und sogar die Wüste Negev mit Wasser versorgt. Der See Genezareth misst ca. 10 km von Ost nach West und ca. 20 km von Nord nach Süd, ist bis zu 50 m tief und wird vom Jordan durchflossen. Der See liegt 200 m unter dem Meeresspiegel. Seinen hebräischen Namen Jam Kinneret (Kinner = Harfe) soll ihm der Herr selbst gegeben haben: Er soll den Klang seiner Wellen mit dem Schlagen einer Harfe verglichen haben. Im Neuen Testament spielt der See eine zentrale Rolle im Leben Jesu. Viele seiner Handlungen und Wunder werden mit dem See selbst oder mit Orten in seiner unmittelbaren Umgebung in Zusammenhang gebracht. Das Seeufer ist, wenn nicht durch Gebäude oder Kibbuzim verbaut, an den meisten Stellen sehr steinig. Die östlichen Uferabschnitte sind einsamer. Hinter ihnen erheben sich die Golan-Höhen, früher syrisches Territorium, heute israelisches Zentrum des Weinanbaus. Schöne kleine Sandstrände findet man im Nordosten.

    • Tiberias
    • © Alisa_Ch, Shutterstock

    Als größter Süßwassersee des Landes gehört das "Galiläische Meer" zu den ganz großen natürlichen Reichtümern Israels: Von hier werden mithilfe einer gigantischen Pipeline viele Städte und sogar die Wüste Negev mit Wasser versorgt. Der See Genezareth misst ca. 10 km von Ost nach West und ca. 20 km von Nord nach Süd, ist bis zu 50 m tief und wird vom Jordan durchflossen. Der See liegt 200 m unter dem Meeresspiegel. Seinen hebräischen Namen Jam Kinneret (Kinner = Harfe) soll ihm der Herr selbst gegeben haben: Er soll den Klang seiner Wellen mit dem Schlagen einer Harfe verglichen haben. Im Neuen Testament spielt der See eine zentrale Rolle im Leben Jesu. Viele seiner Handlungen und Wunder werden mit dem See selbst oder mit Orten in seiner unmittelbaren Umgebung in Zusammenhang gebracht. Das Seeufer ist, wenn nicht durch Gebäude oder Kibbuzim verbaut, an den meisten Stellen sehr steinig. Die östlichen Uferabschnitte sind einsamer. Hinter ihnen erheben sich die Golan-Höhen, früher syrisches Territorium, heute israelisches Zentrum des Weinanbaus. Schöne kleine Sandstrände findet man im Nordosten.

    • Tiberias

  • Qubbat as-sachra

    Architektonische Highlights
    • © hikrcn, Shutterstock

    Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Jerusalems gehören der Felsendom mit seiner vergoldeten Kuppel auf dem Tempelberg; er untersteht der muslimischen Awqaf-Verwaltung, aber Israel kontrolliert den Zugang. Der Besuch des Tempelbergs ist eingeschränkt möglich, der des Felsendoms, ebenso wie der der Al-Aqsa-Moschee, ist Gruppen in Ausnahmefällen nach Voranmeldung gestattet. Kein anderes sakrales Gebäude symbolisiert machtvoller die Verbindungen zwischen Judentum, Christentum und Islam als der Felsendom (Qubbat as-sachra). Auf dem Plateau, auf dem einst der jüdische Tempel stand, wölbt sich seine vergoldete Kuppel mit einem Durchmesser von 26 m über der Opferstätte Abrahams und dem Felsen, von dem aus der Prophet Mohammed auf seiner Stute Al- Burak in den Himmel ritt. Die 16 farbigen Fenster im Tambour dieses achteckigen Gotteshauses, das Kalif Malik Ibn Marwa im Jahr 691 errichten ließ, gehören zu den kostbarsten Kunstwerken des Islams. Felsendom und Al-Aqsa-Moschee, nach Mekka und Medina drittheiligster Ort aller Muslime, stehen seit 1300 Jahren auf dem mächtigen Plateau, das die Israelis Tempelberg (Berg Moriah) nennen, weil dort der Erste und der Zweite Tempel standen.

    • Jeruschalajim
    • © hikrcn, Shutterstock

    Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Jerusalems gehören der Felsendom mit seiner vergoldeten Kuppel auf dem Tempelberg; er untersteht der muslimischen Awqaf-Verwaltung, aber Israel kontrolliert den Zugang. Der Besuch des Tempelbergs ist eingeschränkt möglich, der des Felsendoms, ebenso wie der der Al-Aqsa-Moschee, ist Gruppen in Ausnahmefällen nach Voranmeldung gestattet. Kein anderes sakrales Gebäude symbolisiert machtvoller die Verbindungen zwischen Judentum, Christentum und Islam als der Felsendom (Qubbat as-sachra). Auf dem Plateau, auf dem einst der jüdische Tempel stand, wölbt sich seine vergoldete Kuppel mit einem Durchmesser von 26 m über der Opferstätte Abrahams und dem Felsen, von dem aus der Prophet Mohammed auf seiner Stute Al- Burak in den Himmel ritt. Die 16 farbigen Fenster im Tambour dieses achteckigen Gotteshauses, das Kalif Malik Ibn Marwa im Jahr 691 errichten ließ, gehören zu den kostbarsten Kunstwerken des Islams. Felsendom und Al-Aqsa-Moschee, nach Mekka und Medina drittheiligster Ort aller Muslime, stehen seit 1300 Jahren auf dem mächtigen Plateau, das die Israelis Tempelberg (Berg Moriah) nennen, weil dort der Erste und der Zweite Tempel standen.

    • Jeruschalajim

  • Al-masdschid al-aqsa

    Architektonische Highlights
    • © Kyrylo Glivin, Shutterstock

    Neben dem Felsendom, im südlichen Teil des Tempelbergs, steht die Al-Aqsa-Moschee. Sie wurde von Kalif Abdul Walid, dem Sohn des Erbauers des Felsendoms, 714 errichtet und markiert den Endpunkt der in der 17.Sure des Korans beschriebenen wundersamen Reise Mohammeds von Mekka zur damals entferntesten Moschee Al-Aqsa (arabisch: die Entfernte) in Jerusalem. Kalif Al-Sahir erneuerte die Moschee 1034 nach einem Erdbeben und stiftete die silberne, leuchtende Kuppel. Felsendom und Al-Aqsa-Moschee, nach Mekka und Medina drittheiligster Ort aller Muslime, stehen seit 1300 Jahren auf dem mächtigen Plateau, das die Israelis Tempelberg (Berg Moriah) nennen, weil dort der Erste und der Zweite Tempel standen.

    • Jeruschalajim
    • © Kyrylo Glivin, Shutterstock

    Neben dem Felsendom, im südlichen Teil des Tempelbergs, steht die Al-Aqsa-Moschee. Sie wurde von Kalif Abdul Walid, dem Sohn des Erbauers des Felsendoms, 714 errichtet und markiert den Endpunkt der in der 17.Sure des Korans beschriebenen wundersamen Reise Mohammeds von Mekka zur damals entferntesten Moschee Al-Aqsa (arabisch: die Entfernte) in Jerusalem. Kalif Al-Sahir erneuerte die Moschee 1034 nach einem Erdbeben und stiftete die silberne, leuchtende Kuppel. Felsendom und Al-Aqsa-Moschee, nach Mekka und Medina drittheiligster Ort aller Muslime, stehen seit 1300 Jahren auf dem mächtigen Plateau, das die Israelis Tempelberg (Berg Moriah) nennen, weil dort der Erste und der Zweite Tempel standen.

    • Jeruschalajim

  • Ha-kotel ha-ma'arawi

    Architektonische Highlights
    • © Olesya Baron, Shutterstock

    Die Klagemauer (oder Westliche Mauer, wie die wörtliche Übersetzung des hebräischen Namen lautet), die heiligste Stätte der Juden, symbolisiert seit der Zerstörung Jerusalems durch die Römer unter Kaiser Titus im Jahr 70 und der anschließenden Vertreibung ihre jahrhundertealte Sehnsucht nach einer Rückkehr nach Jerusalem und letztendlich nach einem eigenen Staat. Am Shabbat versammeln sich besonders viele Gläubige vor den riesigen Kalksteinquadern. Die Klagemauer war einst die westliche Außenwand des Tempelbezirks, nicht des Tempels. Ihren Namen trägt sie seit der Zerstörung des Zweiten Tempels. Beim Aufenthalt an der Mauer ist eine Kopfbedeckung erforderlich, weil der Vorplatz als Synagoge gilt. Seit 1970 beten auf Drängen des Oberrabbinats Frauen und Männer getrennt an der Mauer. Klagemauer-Knigge: Besucher dürfen ungeachtet der Betenden dicht an die Mauer herantreten, sollten aber nicht rauchen, Handys ausschalten, keine Gespräche führen, keine Kerzen abbrennen und am Sabbath nicht fotografieren. An der Klagemauer wird in unterschiedlicher Haltung gebetet: Während Christen beim Beten regungslos stehen oder knien, Muslime sich nach einem vorgeschriebenen Ritual allein oder gemeinsam bewegen, geraten gläubige Juden durch individuelle heftige Bewegungen in die gewünschte Andachtsstimmung. Denn Bewegungen erfüllen den Psalmvers: "Alle meine Glieder sprechen: O Herr, wer ist wie Du!"

    • © Olesya Baron, Shutterstock

    Die Klagemauer (oder Westliche Mauer, wie die wörtliche Übersetzung des hebräischen Namen lautet), die heiligste Stätte der Juden, symbolisiert seit der Zerstörung Jerusalems durch die Römer unter Kaiser Titus im Jahr 70 und der anschließenden Vertreibung ihre jahrhundertealte Sehnsucht nach einer Rückkehr nach Jerusalem und letztendlich nach einem eigenen Staat. Am Shabbat versammeln sich besonders viele Gläubige vor den riesigen Kalksteinquadern. Die Klagemauer war einst die westliche Außenwand des Tempelbezirks, nicht des Tempels. Ihren Namen trägt sie seit der Zerstörung des Zweiten Tempels. Beim Aufenthalt an der Mauer ist eine Kopfbedeckung erforderlich, weil der Vorplatz als Synagoge gilt. Seit 1970 beten auf Drängen des Oberrabbinats Frauen und Männer getrennt an der Mauer. Klagemauer-Knigge: Besucher dürfen ungeachtet der Betenden dicht an die Mauer herantreten, sollten aber nicht rauchen, Handys ausschalten, keine Gespräche führen, keine Kerzen abbrennen und am Sabbath nicht fotografieren. An der Klagemauer wird in unterschiedlicher Haltung gebetet: Während Christen beim Beten regungslos stehen oder knien, Muslime sich nach einem vorgeschriebenen Ritual allein oder gemeinsam bewegen, geraten gläubige Juden durch individuelle heftige Bewegungen in die gewünschte Andachtsstimmung. Denn Bewegungen erfüllen den Psalmvers: "Alle meine Glieder sprechen: O Herr, wer ist wie Du!"


  • Negev

    Landschaftliche Highlights
    • © Daniel Jedzura, Shutterstock

    Die Wüste Negev (heb. „Süden“), eine von Gebirgen, Schluchten und Wadis durchzogene Sand- und Steinwüste (arab. An Naqb), nimmt flächenmäßig nahezu die Hälfte Israels ein. Schon vor mehr als 3000 Jahren siedelten Menschen in dieser Wüste, wie Ausgrabungen z. B. in der Nabatäerstadt Avdat belegen. Bis in die Neuzeit war der Negev Lebensraum nomadisierender Beduinen. Heute gibt es mehr als 50 ständig bewohnte Orte im Negev, die bedeutendsten sind Arad und Beersheva, der wohl eindrucksvollste ist Mizpe Ramon am Rand des Kraters (Makhtesh) Ramon.

    • Negev, Be'er Scheva
    • © Daniel Jedzura, Shutterstock

    Die Wüste Negev (heb. „Süden“), eine von Gebirgen, Schluchten und Wadis durchzogene Sand- und Steinwüste (arab. An Naqb), nimmt flächenmäßig nahezu die Hälfte Israels ein. Schon vor mehr als 3000 Jahren siedelten Menschen in dieser Wüste, wie Ausgrabungen z. B. in der Nabatäerstadt Avdat belegen. Bis in die Neuzeit war der Negev Lebensraum nomadisierender Beduinen. Heute gibt es mehr als 50 ständig bewohnte Orte im Negev, die bedeutendsten sind Arad und Beersheva, der wohl eindrucksvollste ist Mizpe Ramon am Rand des Kraters (Makhtesh) Ramon.

    • Negev, Be'er Scheva

  • Underwater Observatory Park

    Zoologische Gärten
    • © LevT, Shutterstock

    Eine der großen Attraktionen Eilats liegt ca. 10 km südlich der Stadt in Richtung ägyptische Grenze. 100 m vom Ufer entfernt und 6 m unter der Wasseroberfläche treten Besucher trockenen Fußes ein in die rätselhafte, bunte Welt der Meerestiere und -pflanzen. Dem Observatorium angeschlossen sind an Land mehrere Becken – z. B. mit Haien, Meeresschildkröten und Rochen – sowie ein „Oceanarium“, in dem die Besucher durch Filme den Eindruck erhalten, sich in der Tiefsee zu befinden.

    • © LevT, Shutterstock

    Eine der großen Attraktionen Eilats liegt ca. 10 km südlich der Stadt in Richtung ägyptische Grenze. 100 m vom Ufer entfernt und 6 m unter der Wasseroberfläche treten Besucher trockenen Fußes ein in die rätselhafte, bunte Welt der Meerestiere und -pflanzen. Dem Observatorium angeschlossen sind an Land mehrere Becken – z. B. mit Haien, Meeresschildkröten und Rochen – sowie ein „Oceanarium“, in dem die Besucher durch Filme den Eindruck erhalten, sich in der Tiefsee zu befinden.


  • Dead Sea

    Landschaftliche Highlights
    • © vvvita, Shutterstock

    Eigentlich kann man es nicht so recht glauben, dass man sich auf das Wasser des Yam Hamelah (hebräisch: Salzmeer) bzw. al-Bahr al-Mayyit (arabisch: Totes Meer) legen kann, ohne unterzugehen. Die zehnfache Salzmenge des normalen Meerwassers macht es möglich, lässt aber auch keinerlei Leben in diesem Binnensee zu. Knapp 80 km lang und 3–18 km breit, im nördlichen Teil bis zu 400 m, im südlichen dagegen keine 10 m tief, in der Mitte geteilt durch die jordanische Halbinsel Lashon – das sind die geografischen Daten des Toten Meers. Es liegt 394 m unter dem Meeresspiegel und ist damit der tiefste frei zugängliche Punkt der Erde. Die Grenze zu Jordanien verläuft genau in der Mitte des Toten Meers. An seinem südlichen Westufer lagen einst die biblischen Städte Sodom und Gomorrha, bevor sie der Herr laut Altem Testament zerstörte. Noch heute erinnert hier eine eindrucksvolle Salzsäule an Lots Weib. Südlich von Zohar Junction dehnen sich heute die „Dead Sea Industries“ aus, die Salz, Brom und vor allem Magnesium fördern. Überall in Ufernähe schwimmen größere und kleinere Salzschollen aus reinem Natriumchlorid.

    • Mitspe Shalem
    • © vvvita, Shutterstock

    Eigentlich kann man es nicht so recht glauben, dass man sich auf das Wasser des Yam Hamelah (hebräisch: Salzmeer) bzw. al-Bahr al-Mayyit (arabisch: Totes Meer) legen kann, ohne unterzugehen. Die zehnfache Salzmenge des normalen Meerwassers macht es möglich, lässt aber auch keinerlei Leben in diesem Binnensee zu. Knapp 80 km lang und 3–18 km breit, im nördlichen Teil bis zu 400 m, im südlichen dagegen keine 10 m tief, in der Mitte geteilt durch die jordanische Halbinsel Lashon – das sind die geografischen Daten des Toten Meers. Es liegt 394 m unter dem Meeresspiegel und ist damit der tiefste frei zugängliche Punkt der Erde. Die Grenze zu Jordanien verläuft genau in der Mitte des Toten Meers. An seinem südlichen Westufer lagen einst die biblischen Städte Sodom und Gomorrha, bevor sie der Herr laut Altem Testament zerstörte. Noch heute erinnert hier eine eindrucksvolle Salzsäule an Lots Weib. Südlich von Zohar Junction dehnen sich heute die „Dead Sea Industries“ aus, die Salz, Brom und vor allem Magnesium fördern. Überall in Ufernähe schwimmen größere und kleinere Salzschollen aus reinem Natriumchlorid.

    • Mitspe Shalem

  • Carmel Market

    Märkte und Flohmärkte
    • © lmbi photos, Shutterstock

    Auf keinen Fall verpassen solltest du die Fruchtsäfte und Falafelstände, die offenen Küchen, die Baklava-Desserts, Trockenfrüchte, Gewürze, den ganzen Ramsch und Kitsch und das ständige Schreien der Verkäufer auf dem Carmel Market. Der überdachte Bazar liegt im Herzen der Stadt im Fadenkreuz der Straßen King George, Allenby und Sheinkin. Auf einem großen Vorplatz wird Musik gemacht und freitags zackig gebetet. In den Seitenarmen des Markts gibt es Fleisch und Fisch und Freitagvormittag wird hier oft vor dem Shabbat getrunken und getanzt. Das urige Viertel „Weinberg der Jemeniten” schmiegt sich direkt an die Marktstände an. Verirre dich ruhig mal in den kleinen Gassen, dann findest du die zwei Häuser mit Muschelfassade. Achtung vor den dürren Straßenkatzen, die sich um Knochen balgen - ihnen gehören hier die Straßen!

    • © lmbi photos, Shutterstock

    Auf keinen Fall verpassen solltest du die Fruchtsäfte und Falafelstände, die offenen Küchen, die Baklava-Desserts, Trockenfrüchte, Gewürze, den ganzen Ramsch und Kitsch und das ständige Schreien der Verkäufer auf dem Carmel Market. Der überdachte Bazar liegt im Herzen der Stadt im Fadenkreuz der Straßen King George, Allenby und Sheinkin. Auf einem großen Vorplatz wird Musik gemacht und freitags zackig gebetet. In den Seitenarmen des Markts gibt es Fleisch und Fisch und Freitagvormittag wird hier oft vor dem Shabbat getrunken und getanzt. Das urige Viertel „Weinberg der Jemeniten” schmiegt sich direkt an die Marktstände an. Verirre dich ruhig mal in den kleinen Gassen, dann findest du die zwei Häuser mit Muschelfassade. Achtung vor den dürren Straßenkatzen, die sich um Knochen balgen - ihnen gehören hier die Straßen!


  • Jericho

    Geographical
    • © posztos, Shutterstock

    Wer kennt sie nicht, die Geschichte jener biblischen Trompeten, deren Klang die Mauern von Jericho, 30 km nordöstlich von Jerusalem, etwa 1300 v. Chr. zum Einstürzen brachte. Heutzutage geht es hier im Vergleich zu vielen anderen Orten in der Westbank recht ruhig zu. Jericho (20 000 Ew.) bleibt meist von Gewalt verschont und ist umgeben von Bananen-, Dattel und Orangenfeldern. Es war, von 1994 bis 1999 die „Hauptstadt“ des entstehenden Palästinenserstaats. Schattige Straßen und arabische Cafés machen Lust, hier Pause zu machen. 3 km nördlich der Stadt warten die Ruinen des Hisham Palace und des biblischen Jericho. Ausgrabungen belegen, dass Jericho in seiner zehntausendjährigen Geschichte zwanzigmal zerstört und wieder aufgebaut wurde. Vom Tell es-Sultan fährt eine Seilbahn (Tellepheriqe) hinauf zum Berg der Versuchung (Mount of Temptation). In seinen Höhlen betete und fastete Jesus 40 Tage und Nächte. Das aus diesem Anlass gegründete Kloster klebt wie ein Schwalbennest an den Hängen des senkrecht abfallenden Bergs. Auf der Bergstation befindet sich eine Terrasse mit Restaurant; den herrlichern Blick über Jericho willst du sicher nicht verpassen.

    • Jericho
    • © posztos, Shutterstock

    Wer kennt sie nicht, die Geschichte jener biblischen Trompeten, deren Klang die Mauern von Jericho, 30 km nordöstlich von Jerusalem, etwa 1300 v. Chr. zum Einstürzen brachte. Heutzutage geht es hier im Vergleich zu vielen anderen Orten in der Westbank recht ruhig zu. Jericho (20 000 Ew.) bleibt meist von Gewalt verschont und ist umgeben von Bananen-, Dattel und Orangenfeldern. Es war, von 1994 bis 1999 die „Hauptstadt“ des entstehenden Palästinenserstaats. Schattige Straßen und arabische Cafés machen Lust, hier Pause zu machen. 3 km nördlich der Stadt warten die Ruinen des Hisham Palace und des biblischen Jericho. Ausgrabungen belegen, dass Jericho in seiner zehntausendjährigen Geschichte zwanzigmal zerstört und wieder aufgebaut wurde. Vom Tell es-Sultan fährt eine Seilbahn (Tellepheriqe) hinauf zum Berg der Versuchung (Mount of Temptation). In seinen Höhlen betete und fastete Jesus 40 Tage und Nächte. Das aus diesem Anlass gegründete Kloster klebt wie ein Schwalbennest an den Hängen des senkrecht abfallenden Bergs. Auf der Bergstation befindet sich eine Terrasse mit Restaurant; den herrlichern Blick über Jericho willst du sicher nicht verpassen.

    • Jericho

  • Crusader City

    Geographical
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Akkos bedeutendste Sehenswürdigkeit liegt unter der Erde: die sehr gut erhaltene Festungsstadt der Kreuzfahrer. Die Johanniter haben die Hafenstadt zur militärischen Metropole des Kreuzfahrerreichs ausgebaut und knapp zweihundert Jahre (1104–1291) über Akko ihre Versorgung aus Europa für das von ihnen gegründete Königreich Jerusalem gesichert. Unter der mächtigen Zitadelle, die Achmed el Jezzarim 18.Jh. errichtete, liegt die Krypta. Sie diente als Speise- und Zeremoniensaal. Von hier aus führen große Gänge zu verschiedenen Festungsräumen und ein 65 m langer Tunnel zum Pilgerhospital des Templerordens. 1994 wurde durch Zufall bei der Reparatur einer Wasserleitung ein zweiter, über 350 m langer Tunnel der Templer entdeckt (The Templars Tunnel). Dieser Stollen wurde in den Fels gehauen, seine Wände später mit Steinen überwölbt. Er führt direkt zum Hafen. Während der britischen Mandatszeit diente die Festung als Gefängnis, in dem Mitglieder der jüdischen Untergrundbewegung gefangen gehalten und hingerichtet wurden. Diese Epoche dokumentiert das Museum of Heroism.

    • Akko
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Akkos bedeutendste Sehenswürdigkeit liegt unter der Erde: die sehr gut erhaltene Festungsstadt der Kreuzfahrer. Die Johanniter haben die Hafenstadt zur militärischen Metropole des Kreuzfahrerreichs ausgebaut und knapp zweihundert Jahre (1104–1291) über Akko ihre Versorgung aus Europa für das von ihnen gegründete Königreich Jerusalem gesichert. Unter der mächtigen Zitadelle, die Achmed el Jezzarim 18.Jh. errichtete, liegt die Krypta. Sie diente als Speise- und Zeremoniensaal. Von hier aus führen große Gänge zu verschiedenen Festungsräumen und ein 65 m langer Tunnel zum Pilgerhospital des Templerordens. 1994 wurde durch Zufall bei der Reparatur einer Wasserleitung ein zweiter, über 350 m langer Tunnel der Templer entdeckt (The Templars Tunnel). Dieser Stollen wurde in den Fels gehauen, seine Wände später mit Steinen überwölbt. Er führt direkt zum Hafen. Während der britischen Mandatszeit diente die Festung als Gefängnis, in dem Mitglieder der jüdischen Untergrundbewegung gefangen gehalten und hingerichtet wurden. Diese Epoche dokumentiert das Museum of Heroism.

    • Akko

  • Caesarea

    Geographical
    • © ImagineStock, Shutterstock

    Caesarea (Hefar Qesari), 45 km nördlich von Tel Aviv, ist eine der bedeutendsten Ausgrabungsstätten Israels. Im antiken Caesarea, 25 bis 13 v. Chr. von Herodes erbaut, begann im Jahr 66 der legendäre jüdische Aufstand gegen die Römer, der 70 zur Zerstörung Jerusalems führte und sein blutiges Ende 73 auf dem Felsplateau von Massada fand. Die Ausgrabungen sind noch nicht abgeschlossen, doch die Ruinen des Forums, des Amphitheaters und des Hippodroms lassen die einstige Größe der Stadt bereits heute erahnen. Alle römischen Ruinen (außer dem Aquädukt) liegen im Caesarea National Park. Im antiken Hafen Caesareas entdeckten Taucher 2015 mehr als 100 Goldmünzen aus der Zeit der Fatimiden.

    • Caesarea
    • © ImagineStock, Shutterstock

    Caesarea (Hefar Qesari), 45 km nördlich von Tel Aviv, ist eine der bedeutendsten Ausgrabungsstätten Israels. Im antiken Caesarea, 25 bis 13 v. Chr. von Herodes erbaut, begann im Jahr 66 der legendäre jüdische Aufstand gegen die Römer, der 70 zur Zerstörung Jerusalems führte und sein blutiges Ende 73 auf dem Felsplateau von Massada fand. Die Ausgrabungen sind noch nicht abgeschlossen, doch die Ruinen des Forums, des Amphitheaters und des Hippodroms lassen die einstige Größe der Stadt bereits heute erahnen. Alle römischen Ruinen (außer dem Aquädukt) liegen im Caesarea National Park. Im antiken Hafen Caesareas entdeckten Taucher 2015 mehr als 100 Goldmünzen aus der Zeit der Fatimiden.

    • Caesarea

  • Church of the Holy Sepulchre

    Architektonische Highlights
    • © NickolayV, Shutterstock

    An den Ort, an dem sich nach christlichem Glauben das Schicksal Jesu erfüllt hat – sein Opfertod am Kreuz, seine Grablegung und schließlich die Auferstehung –, strömen seit 1700 Jahren Christen aus aller Welt. Auf Wunsch seiner Mutter Helena ließ Kaiser Konstantin 326 am Berg Golgatha jene Kirche errichten, die ihre heutige Form erst 1149 durch die Kreuzfahrer erhielt. Eingeengt zwischen Bazar, Klöstern und Kapellen ist die Grabeskirche mit ihren schönen Steinmetzarbeiten an der Eingangsfassade erst zu erkennen, wenn man im Vorhof vor der Kirche steht. Über mehrere Stockwerke verteilt und teilweise sehr verschachtelt, beherbergt sie im Inneren 30 Kapellen, die sich sechs christliche Konfessionen (Armenier, Äthiopier, Griechisch-Orthodoxe,Römische Katholiken, Kopten und syrische Jakobiten) teilen. Ein nicht enden wollender Streit zwischen den Konfessionen hatte jahrhundertelang einen Wettstreit der rechten Gläubigkeit ausgelöst, der in der Kirche zu Auseinandersetzungen zwischen den Konfessionen und zu einer Anhäufung unterschiedlicher Heiligenverehrungen führte. Im Kampf um die Plätze in der Kirche fielen den Armeniern, Katholiken und Griechisch-Orthodoxen schließlich das Hauptschiff, den Kopten, Äthiopiern und syrischen Jakobiten die Seitenschiffe und die Empore zu. Nur das heilige Grab in der Mitte der Kirche gehört allen sechs gemeinsam. Um die Streitigkeiten zu beenden, übergab Sultan Saladin im 12.Jh. die Schlüsselgewalt über die Heilige Stätte einer muslimischen Familie in Jerusalem. Ihre Nachkommen haben bis heute die Aufgabe, jeden Morgen das Portal der Kirche zu öffnen und am Abend wieder zu verschließen. Nachts bleiben von jeder Konfession mehrere männliche Mitglieder in der Kirche. Im Zentrum der Grabeskirche befindet sich das heilige Grab. Von hier führt ein schmaler Gang zur Grabkammer, die nur mit Kerzen erhellt wird. Vor ihr bilden sich meist lange Schlangen, weil sich nur maximal fünf Personen gleichzeitig in der engen Kammer aufhalten können. Ein Rundgang durch die Grabeskirche gleicht einer Wanderung durch ein Labyrinth überladener Religiösität. Damit man den Überblick nicht verliert, sollten sich Besucher einer Führung anschließen oder die Kirche erst am späten Nachmittag besuchen, wenn sich nur noch wenige Betende in ihr aufhalten. Täglich um 16 Uhr halten die Franziskaner in ihrer Kapelle eine Messe. Im Anschluss ziehen sie in einer feierlichen Prozession mit Kerzen durch die Kirche.

    • Jeruschalajim
    • © NickolayV, Shutterstock

    An den Ort, an dem sich nach christlichem Glauben das Schicksal Jesu erfüllt hat – sein Opfertod am Kreuz, seine Grablegung und schließlich die Auferstehung –, strömen seit 1700 Jahren Christen aus aller Welt. Auf Wunsch seiner Mutter Helena ließ Kaiser Konstantin 326 am Berg Golgatha jene Kirche errichten, die ihre heutige Form erst 1149 durch die Kreuzfahrer erhielt. Eingeengt zwischen Bazar, Klöstern und Kapellen ist die Grabeskirche mit ihren schönen Steinmetzarbeiten an der Eingangsfassade erst zu erkennen, wenn man im Vorhof vor der Kirche steht. Über mehrere Stockwerke verteilt und teilweise sehr verschachtelt, beherbergt sie im Inneren 30 Kapellen, die sich sechs christliche Konfessionen (Armenier, Äthiopier, Griechisch-Orthodoxe,Römische Katholiken, Kopten und syrische Jakobiten) teilen. Ein nicht enden wollender Streit zwischen den Konfessionen hatte jahrhundertelang einen Wettstreit der rechten Gläubigkeit ausgelöst, der in der Kirche zu Auseinandersetzungen zwischen den Konfessionen und zu einer Anhäufung unterschiedlicher Heiligenverehrungen führte. Im Kampf um die Plätze in der Kirche fielen den Armeniern, Katholiken und Griechisch-Orthodoxen schließlich das Hauptschiff, den Kopten, Äthiopiern und syrischen Jakobiten die Seitenschiffe und die Empore zu. Nur das heilige Grab in der Mitte der Kirche gehört allen sechs gemeinsam. Um die Streitigkeiten zu beenden, übergab Sultan Saladin im 12.Jh. die Schlüsselgewalt über die Heilige Stätte einer muslimischen Familie in Jerusalem. Ihre Nachkommen haben bis heute die Aufgabe, jeden Morgen das Portal der Kirche zu öffnen und am Abend wieder zu verschließen. Nachts bleiben von jeder Konfession mehrere männliche Mitglieder in der Kirche. Im Zentrum der Grabeskirche befindet sich das heilige Grab. Von hier führt ein schmaler Gang zur Grabkammer, die nur mit Kerzen erhellt wird. Vor ihr bilden sich meist lange Schlangen, weil sich nur maximal fünf Personen gleichzeitig in der engen Kammer aufhalten können. Ein Rundgang durch die Grabeskirche gleicht einer Wanderung durch ein Labyrinth überladener Religiösität. Damit man den Überblick nicht verliert, sollten sich Besucher einer Führung anschließen oder die Kirche erst am späten Nachmittag besuchen, wenn sich nur noch wenige Betende in ihr aufhalten. Täglich um 16 Uhr halten die Franziskaner in ihrer Kapelle eine Messe. Im Anschluss ziehen sie in einer feierlichen Prozession mit Kerzen durch die Kirche.

    • Jeruschalajim

  • Harova Hayehudi

    Geographical
    • © alefbet, Shutterstock

    Das jüdische Viertel Harova Hayehudi wurde nach der Eroberung Ostjerusalems im Sechs-Tage-Krieg nach alten Vorlagen eindrucksvoll rekonstruiert. Heute leben hier etwa 700 jüdische Familien und Yeshiva-Studenten meist in teuren Eigentumswohnungen. Ausländer und nicht-jüdische Israelis können nicht ins jüdische Viertel Jerusalems ziehen, denn der Käufer muss eine Familie haben, die Wohnung permanent bewohnen und unter die israelische Wehrpflicht fallen. Trotz der strengen Shabbat-Ruhe unterscheidet sich das Viertel wesentlich von Mea Shearim. Hier gibt es gemütliche Teehäuser und Cafés, Läden, Geschäfte und an jeder Ecke architektonisch Interessantes zu entdecken. Außerdem hat kein Altstadtviertel so viele Museen wie das jüdische Viertel. Quer durch das Quartier verläuft der freigelegte und vorbildlich restaurierte Cardo, die Nord-Süd-Verbindungsstraße des römischen Jerusalems mit unterirdischen Abwasserkanälen. Im Cardo Information Centre steht ein Modell des Viertels in der Römerzeit. Sehenswert ist auch die 2008 rekonstruierte Hurva-Synagoge, in der sich ein mächtiger Stützbogen der 1864 erbauten, aber 1948 zerstörten befindet. Ebenso lohnt sich der Besuch des Herodian Quarter Museums.

    • Jeruschalajim
    • © alefbet, Shutterstock

    Das jüdische Viertel Harova Hayehudi wurde nach der Eroberung Ostjerusalems im Sechs-Tage-Krieg nach alten Vorlagen eindrucksvoll rekonstruiert. Heute leben hier etwa 700 jüdische Familien und Yeshiva-Studenten meist in teuren Eigentumswohnungen. Ausländer und nicht-jüdische Israelis können nicht ins jüdische Viertel Jerusalems ziehen, denn der Käufer muss eine Familie haben, die Wohnung permanent bewohnen und unter die israelische Wehrpflicht fallen. Trotz der strengen Shabbat-Ruhe unterscheidet sich das Viertel wesentlich von Mea Shearim. Hier gibt es gemütliche Teehäuser und Cafés, Läden, Geschäfte und an jeder Ecke architektonisch Interessantes zu entdecken. Außerdem hat kein Altstadtviertel so viele Museen wie das jüdische Viertel. Quer durch das Quartier verläuft der freigelegte und vorbildlich restaurierte Cardo, die Nord-Süd-Verbindungsstraße des römischen Jerusalems mit unterirdischen Abwasserkanälen. Im Cardo Information Centre steht ein Modell des Viertels in der Römerzeit. Sehenswert ist auch die 2008 rekonstruierte Hurva-Synagoge, in der sich ein mächtiger Stützbogen der 1864 erbauten, aber 1948 zerstörten befindet. Ebenso lohnt sich der Besuch des Herodian Quarter Museums.

    • Jeruschalajim

  • Har haSetim

    Landschaftliche Highlights
    • © Grabowski Foto, Shutterstock

    Östlich gegenüber der Altstadt, getrennt durch das Kidrontal, befindet sich eine Anhöhe, an deren Hängen im Garten Gethsemane die knorrigen Olivenbäume stehen, die dem "Berg" den Namen gaben. Der Garten ist ein Ort der Ruhe. Zwischen den beeindruckenden Olivenbäumen, deren hohes Alter man am Umfang ihrer Stämme erkennt, wurden schmale Kieswege angelegt. Niedrige Gitterzäune erinnern die Spaziergänger daran, die Wege nicht zu verlassen. Damit die Ruhe gewahrt bleibt, achten Wächter darauf, dass sich nur eine begrenzte Zahl von Besuchern im Garten aufhält. Auf dem Fußweg vom Stephanstor hinauf zum Ölberg passiert man mehrere Kirchen, deren Namen auf biblische Ereignisse hinweisen: die Kirche der Nationen (auch Basilika der Todesangst genannt), die Klosterkirche Dominus Flevit (hier beweinte Jesus das Schicksal Jerusalems), die russisch-orthodoxe Maria-Magdalena-Kirche mit ihren goldenen Zwiebeltürmen, die Himmelfahrtskirche (1910 von Wilhelm II. erbaut, nach Renovierungsarbeiten 1990 wieder geweiht) und die Paternosterkirche (hier soll Jesus die Apostel das Vaterunser gelehrt haben). Auf dem Gipfel des Ölbergs steht das in die Jahre gekommene große Hotel Seven Arches. Hier hat man den schönsten Blick auf die Altstadt. Besonders am Morgen erstrahlt die goldene Kuppel des Felsendoms für das beliebte Postkartenfoto. Weil der Messias nach seiner Ankunft von hier mit all den auferstandenen Toten in die ummauerte Altstadt einziehen und das Jüngste Gericht halten wird, lassen sich viele fromme Juden am Westhang des Ölbergs begraben. Auf diesem ältesten Friedhof Jerusalems werden schon seit biblischen Zeiten Tote beerdigt. Der Kalkstein machte es leicht, Gräber auszuheben. Und so erstreckt sich vom Tal hinauf ein Steinmeer aus Gräbern: mal höhere Sarkophage, mal flache Grabplatten. Wer ein bestimmtes Grab sucht, muss sich auskennen, denn es gibt keine Wege, oft sind die Inschriften ausgeblichen, viele Grabplatten zerbrochen. Normalsterbliche haben keine Chancen, nur Persönlichkeiten wie Israels Premier Menachim Begin finden hier ihre letzte Ruhe. In jüngster Zeit werden hier auch die Opfer von Terroranschlägen beerdigt. Gegenüber dem Ölberg liegt das Goldene Tor, durch das der Messias mit den Auferstandenen einziehen soll. Um das zu verhindern, mauerten im 7.Jh. die Muslime das Tor zu und legten davor einen muslimischer Friedhof an.

    • Jeruschalajim
    • © Grabowski Foto, Shutterstock

    Östlich gegenüber der Altstadt, getrennt durch das Kidrontal, befindet sich eine Anhöhe, an deren Hängen im Garten Gethsemane die knorrigen Olivenbäume stehen, die dem "Berg" den Namen gaben. Der Garten ist ein Ort der Ruhe. Zwischen den beeindruckenden Olivenbäumen, deren hohes Alter man am Umfang ihrer Stämme erkennt, wurden schmale Kieswege angelegt. Niedrige Gitterzäune erinnern die Spaziergänger daran, die Wege nicht zu verlassen. Damit die Ruhe gewahrt bleibt, achten Wächter darauf, dass sich nur eine begrenzte Zahl von Besuchern im Garten aufhält. Auf dem Fußweg vom Stephanstor hinauf zum Ölberg passiert man mehrere Kirchen, deren Namen auf biblische Ereignisse hinweisen: die Kirche der Nationen (auch Basilika der Todesangst genannt), die Klosterkirche Dominus Flevit (hier beweinte Jesus das Schicksal Jerusalems), die russisch-orthodoxe Maria-Magdalena-Kirche mit ihren goldenen Zwiebeltürmen, die Himmelfahrtskirche (1910 von Wilhelm II. erbaut, nach Renovierungsarbeiten 1990 wieder geweiht) und die Paternosterkirche (hier soll Jesus die Apostel das Vaterunser gelehrt haben). Auf dem Gipfel des Ölbergs steht das in die Jahre gekommene große Hotel Seven Arches. Hier hat man den schönsten Blick auf die Altstadt. Besonders am Morgen erstrahlt die goldene Kuppel des Felsendoms für das beliebte Postkartenfoto. Weil der Messias nach seiner Ankunft von hier mit all den auferstandenen Toten in die ummauerte Altstadt einziehen und das Jüngste Gericht halten wird, lassen sich viele fromme Juden am Westhang des Ölbergs begraben. Auf diesem ältesten Friedhof Jerusalems werden schon seit biblischen Zeiten Tote beerdigt. Der Kalkstein machte es leicht, Gräber auszuheben. Und so erstreckt sich vom Tal hinauf ein Steinmeer aus Gräbern: mal höhere Sarkophage, mal flache Grabplatten. Wer ein bestimmtes Grab sucht, muss sich auskennen, denn es gibt keine Wege, oft sind die Inschriften ausgeblichen, viele Grabplatten zerbrochen. Normalsterbliche haben keine Chancen, nur Persönlichkeiten wie Israels Premier Menachim Begin finden hier ihre letzte Ruhe. In jüngster Zeit werden hier auch die Opfer von Terroranschlägen beerdigt. Gegenüber dem Ölberg liegt das Goldene Tor, durch das der Messias mit den Auferstandenen einziehen soll. Um das zu verhindern, mauerten im 7.Jh. die Muslime das Tor zu und legten davor einen muslimischer Friedhof an.

    • Jeruschalajim

  • Yad Vashem

    Touristenattraktionen
    • © trabantos, Shutterstock

    Nationale israelische Gedenkstätte, die an die Ermordung von 6 Mio. europäischen Juden durch die Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkriegs erinnert. Ein Museum dokumentiert die Verfolgung der Juden in Europa – von ihrer Entrechtung über ihre Gettoisierung bis hin zur industriell organisierten Ermordung.

    • © trabantos, Shutterstock

    Nationale israelische Gedenkstätte, die an die Ermordung von 6 Mio. europäischen Juden durch die Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkriegs erinnert. Ein Museum dokumentiert die Verfolgung der Juden in Europa – von ihrer Entrechtung über ihre Gettoisierung bis hin zur industriell organisierten Ermordung.


  • German Colony (Deutsche Kolonie)

    Geographical
    • © eFesenko, Shutterstock

    Vor den Treppenstufen des Bahai-Schreins beginnt eine Welt, die so gar nichts mit den persischen Gartenanlagen gemeinsam haben will: Christliche Templer aus Baden-Württemberg haben hier 1869 eine deutsche Kolonie gegründet. Ihre Nachkommen bejubelten 1930 die Nazis und wurden deshalb von den Briten ausgewiesen. Die typisch deutschen Steinhäuser wirken seltsam fremd im Palmenhain. Die 30 m breite Hauptstraße der Siedlung ist heute der Ben Gurion Boulevard mit Cafés, Restaurants und Kunstgewerbe; er führt den ganze Weg vom Hafen hinauf zu den Bahai-Gärten. Besonderes Highlight: In der Weihnachtszeit funkeln hier unzählige Lichterketten und ein riesiger Tannenbaum, sie locken arabische Christen aus dem Umland zum Weihnachtsmarkt. Trinke einen Glühwein bei 20 Grad - eine Erfahrung!

    • German Colony, Haifa
    • © eFesenko, Shutterstock

    Vor den Treppenstufen des Bahai-Schreins beginnt eine Welt, die so gar nichts mit den persischen Gartenanlagen gemeinsam haben will: Christliche Templer aus Baden-Württemberg haben hier 1869 eine deutsche Kolonie gegründet. Ihre Nachkommen bejubelten 1930 die Nazis und wurden deshalb von den Briten ausgewiesen. Die typisch deutschen Steinhäuser wirken seltsam fremd im Palmenhain. Die 30 m breite Hauptstraße der Siedlung ist heute der Ben Gurion Boulevard mit Cafés, Restaurants und Kunstgewerbe; er führt den ganze Weg vom Hafen hinauf zu den Bahai-Gärten. Besonderes Highlight: In der Weihnachtszeit funkeln hier unzählige Lichterketten und ein riesiger Tannenbaum, sie locken arabische Christen aus dem Umland zum Weihnachtsmarkt. Trinke einen Glühwein bei 20 Grad - eine Erfahrung!

    • German Colony, Haifa

  • Dan Carmel Haifa Hotel

    Restaurants
    • international

    Im Luxushotel Dan Carmel gibt’s beste internationale Küche mit Produkten der Region und einmalig schönem Blick vom Carmel auf die beleuchtete Stadt und den Hafen - ein Ensemble, das nur Genießen zulässt.

    Im Luxushotel Dan Carmel gibt’s beste internationale Küche mit Produkten der Region und einmalig schönem Blick vom Carmel auf die beleuchtete Stadt und den Hafen - ein Ensemble, das nur Genießen zulässt.


  • Jordan Star National Park

    Landschaftliche Highlights
    • © Altosvic, Shutterstock

    Der Name Belvoirs (30 km südlich von Tiberias) sagt schon alles und enttäuscht ganz sicher nicht: Von der alten Kreuzfahrerfestung hat man den besten Blick über das grüne Jordantal. Von hier sehen Sie die bunten Äcker, Zypressen, den Jordan, den See und vielleicht - bei gutem Wetter und halb geschlossenen Augen - das Mittelmeer. Bester Foto- und Wander-Spot! Die Außenmauern der Ruinen sind außerdem noch gut erhalten und belegen, wie wichtig diese Burg einst für die Kreuzritter gewesen sein muss. Sie erreichen Belvoir über eine lange, steile und enge Straße, die von der Nationalstraße 90 in Richtung Westen abzweigt.

    • © Altosvic, Shutterstock

    Der Name Belvoirs (30 km südlich von Tiberias) sagt schon alles und enttäuscht ganz sicher nicht: Von der alten Kreuzfahrerfestung hat man den besten Blick über das grüne Jordantal. Von hier sehen Sie die bunten Äcker, Zypressen, den Jordan, den See und vielleicht - bei gutem Wetter und halb geschlossenen Augen - das Mittelmeer. Bester Foto- und Wander-Spot! Die Außenmauern der Ruinen sind außerdem noch gut erhalten und belegen, wie wichtig diese Burg einst für die Kreuzritter gewesen sein muss. Sie erreichen Belvoir über eine lange, steile und enge Straße, die von der Nationalstraße 90 in Richtung Westen abzweigt.


  • Ein Gev

    Geographical
    • © Shimon Bar, Shutterstock

    Den Kibbuz erreichst du 8 km östlich mit dem Ausflugsdampfer über den See; 23 km sind es auf dem Landweg um das Südufer. En Gev bietet ein Freizeitzentrum, einen Campingplatz, das Esco Musik Center, wo alljährlich im April das „En Gev Music Festival“ stattfindet, und ein Restaurant am Seeufer. Hier gibt’s Petri-Fische! Zum Kibbuz gehört das 2 km südlich liegende Hotel Holiday Resort.

    • Ein Gev
    • © Shimon Bar, Shutterstock

    Den Kibbuz erreichst du 8 km östlich mit dem Ausflugsdampfer über den See; 23 km sind es auf dem Landweg um das Südufer. En Gev bietet ein Freizeitzentrum, einen Campingplatz, das Esco Musik Center, wo alljährlich im April das „En Gev Music Festival“ stattfindet, und ein Restaurant am Seeufer. Hier gibt’s Petri-Fische! Zum Kibbuz gehört das 2 km südlich liegende Hotel Holiday Resort.

    • Ein Gev

  • Masada National Park

    Landschaftliche Highlights
    • © Orlov Sergei, Shutterstock
    • © Orlov Sergei, Shutterstock

    Das Beste: Von dem 450 m hohen Felsplateau Massada (Mezada) kannst du beobachten, wie die Sonne hinter den jordanischen Bergen aufgeht und dann den Tag in Israel beschließt. Einst ließ auf dieser ca. 600 m langen und 300 m breiten Klippe Herodes eine uneinnehmbare Festung errichten. Nach der Zerstörung Jerusalems verschanzten sich hier ca. 1000 jüdische Aufständische. Erst nach zweijähriger Belagerung gelang es den Römern, im Jahr 73 Massada einzunehmen. Um der Sklaverei zu entgehen, beschlossen alle Belagerten nach einer flammenden Rede ihres Anführers El Azar, von eigener Hand zu sterben. Massada und die Haltung dieser religiös-radikalen Nationalisten, der Zeloten, haben in Israel eine hohe symbolische Bedeutung. „Massada darf nie wieder fallen“, heißt es im Fahneneid der Soldaten. Man kann auf drei Wegen auf die erst 1963 freigelegte Festung hinaufgelangen: zu Fuß wie die Römer von Arad aus an der Westseite über die Rampe (ca. 2 Std.); zu Fuß über den „Schlangenpfad“ an der Ostseite, der an der Talstation der Seilbahn beginnt (ca. 45 Min.); mit der Seilbahn. Sound-and-Light-Shows, die die Geschichte Massadas erzählen, finden März bis Oktober Di u. Do um 21 Uhr statt. Unterkunft gibt es in der Jugendherberge Massada südlich des Plateaus.

    • © Orlov Sergei, Shutterstock
    • © Orlov Sergei, Shutterstock

    Das Beste: Von dem 450 m hohen Felsplateau Massada (Mezada) kannst du beobachten, wie die Sonne hinter den jordanischen Bergen aufgeht und dann den Tag in Israel beschließt. Einst ließ auf dieser ca. 600 m langen und 300 m breiten Klippe Herodes eine uneinnehmbare Festung errichten. Nach der Zerstörung Jerusalems verschanzten sich hier ca. 1000 jüdische Aufständische. Erst nach zweijähriger Belagerung gelang es den Römern, im Jahr 73 Massada einzunehmen. Um der Sklaverei zu entgehen, beschlossen alle Belagerten nach einer flammenden Rede ihres Anführers El Azar, von eigener Hand zu sterben. Massada und die Haltung dieser religiös-radikalen Nationalisten, der Zeloten, haben in Israel eine hohe symbolische Bedeutung. „Massada darf nie wieder fallen“, heißt es im Fahneneid der Soldaten. Man kann auf drei Wegen auf die erst 1963 freigelegte Festung hinaufgelangen: zu Fuß wie die Römer von Arad aus an der Westseite über die Rampe (ca. 2 Std.); zu Fuß über den „Schlangenpfad“ an der Ostseite, der an der Talstation der Seilbahn beginnt (ca. 45 Min.); mit der Seilbahn. Sound-and-Light-Shows, die die Geschichte Massadas erzählen, finden März bis Oktober Di u. Do um 21 Uhr statt. Unterkunft gibt es in der Jugendherberge Massada südlich des Plateaus.