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  • Scavi Archeologici di Pompei

    Touristenattraktionen
    • Scavi Archeologici di Pompei© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Wein wie vor 2000 Jahren

    Die Ruinenstadt betrittst du am besten durch die Porta Marina, das nach dem gegenüberliegenden Meer benannte Stadttor. Wenige Meter zuvor lockt ein Blick nach links in die Terme Suburbane außerhalb der Stadtmauern: Die luxuriöse Wellnessanlage verfügte über einen eigenen Anlegesteg. Die Wände im Inneren überziehen raffinierte Stuckdekorationen, die Umkleidekabinen markieren als „Inspirationshilfe“ erotische Darstellungen – angeboten wurde offensichtlich eine erweiterte Wellness für die männlichen Gäste. Hier stiegen die Reisenden ab, vorwiegend Kaufleute, die das Stadttor zu später Stunde geschlossen vorgefunden hatten. Hinter dem Stadttor liegt nach wenigen Geschäften rechts die riesige dreischiffige Basilika, einst wohl Gerichtssitz und Versammlungsraum, links das Zentrum der antiken Stadt mit dem weitläufigen Forum (Tempel des Jupiter und des Apollon), rechts eine der Markthallen. Hier trafen sich die Pompejaner täglich. Weiter geht es in die Via dell’Abbondanza, die antike Hauptgeschäftsstraße Decumanus Maximus, mit Wohnhäusern, Geschäften und den großen öffentlichen Bädern Terme Stabiane, vor denen eine kleine Gasse links zu den Freudenhäusern führt, den lupanari. Rechts der Hauptstraße geht es ins Theaterviertel mit kleinem und großem Theater, der Gladiatorenkaserne und außerdem dem Isistempel, dessen zauberhafte, fast intakte Wandbemalungen du neben all den anderen geborgenen Schätzen im Nationalmuseum in Neapel findest. Die Via dell’Abbondanza zieht sich bis zum anderen Stadtende, der Porta di Sarno, vorbei an der Wollwäscherei und -färberei Stephani zum großen Sportplatz palaestra und zum riesigen Amphitheater, gebaut für 20 000 Besucher. Vor dem Sportplatz geht es rechts zu den antiken Weingärten der Pompejaner, von denen einige wieder neu bepflanzt wurden, u. a. mit antiken Aglianico- und Piedirosso-Reben. Ein besonderes Erlebnis ist die zum Teil öffentliche Weinlese im Herbst. Pompeji war zur Zeit des Römischen Reichs die Hauptweinquelle der Stadt. Auf knapp 7 ha sollen sich demnächst die Weinberge in und um Pompeji erstrecken, auf denen Winzer zusammen mit Archäologen wieder Wein anbauen. Dieses wissenschaftliche Projekt sieht vor, im Archäologischen Park durch die bereits rekonstruierte einstige Anbauweise einen nach biologischen Kriterien angebauten Wein wie in der Antike zu keltern. In einem der Gärten, dem orto dei fuggiaschi, kommst du an eine Glasvitrine, die die Gipsformen von auf ihrer Flucht vom Aschenregen getöteten Menschen enthält: Männer, Frauen, Kinder in verzweifelter, Hilfe suchender Pose. Im Südwestteil der Stadt konzentrieren sich die prächtigen Privatvillen wie die Casa dei Dioscuri und die Casa dei Vettii. Lebhaft geht es meist in der größten Villa der Stadt zu, der Casa del Fauno. (Die Originalstatue des tanzenden Fauns findest du ebenso wie das Bodenmosaik der Alexanderschlacht im Museum in Neapel.) Sehenswert ist das restaurierte Haus des Marco Lucrezio Frontone: Zu bewundern sind Fresken mit Miniaturlandschaften und berührende Kinderporträts in einem ockergelben Zimmer; vermutlich handelt es sich bei den Dargestellten um die Kinder der ehemaligen Hausbewohner. Ein lauschiger Spaziergang entlang der Mauern um Pompeji, die passeggiata fuori le mura, ermöglicht einen tollen Blick auf die Ruinenstadt. Absolut sehenswert ist die außerhalb der Stadtmauern gelegene Villa dei Misteri im Südwesten. Die schöne Landvilla im Grünen aus dem 2.Jh. v. Chr. hat ihr Geheimnis immer noch nicht preisgegeben: Was bedeutet das eigentümliche Treiben der Menschen, vor allem Frauen, ihre angespannte Stimmung auf den wunderbar erhaltenen Fresken im Innern der Villa? Einige Experten vermuten die Vorbereitung auf ein dionysisches Einführungsritual. Zur Schonung der Bodenmosaike und Fresken sind einige Räume nicht begehbar. Hilfreich sind Audioguides bzw. Gratispläne mit Erklärungen, erhältlich am Eingang Piazza Porta Marina. Pläne aller archäologischen Stätten zum Herunterladen, verschiedene Routenvorschläge (zwei, drei oder fünf Stunden lang) sowie eine Liste aller geöffneten Häuser finden sich auf der Website. Damit der Besuch von Pompeji mit Kinderwagen (nur geländegängige Modelle sind geeignet!) nicht zur Tortur gerät, empfiehlt sich der kürzere Rundgang ab dem Eingang Piazza Anfiteatro.

    • Scavi Archeologici di Pompei© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Wein wie vor 2000 Jahren

    Die Ruinenstadt betrittst du am besten durch die Porta Marina, das nach dem gegenüberliegenden Meer benannte Stadttor. Wenige Meter zuvor lockt ein Blick nach links in die Terme Suburbane außerhalb der Stadtmauern: Die luxuriöse Wellnessanlage verfügte über einen eigenen Anlegesteg. Die Wände im Inneren überziehen raffinierte Stuckdekorationen, die Umkleidekabinen markieren als „Inspirationshilfe“ erotische Darstellungen – angeboten wurde offensichtlich eine erweiterte Wellness für die männlichen Gäste. Hier stiegen die Reisenden ab, vorwiegend Kaufleute, die das Stadttor zu später Stunde geschlossen vorgefunden hatten. Hinter dem Stadttor liegt nach wenigen Geschäften rechts die riesige dreischiffige Basilika, einst wohl Gerichtssitz und Versammlungsraum, links das Zentrum der antiken Stadt mit dem weitläufigen Forum (Tempel des Jupiter und des Apollon), rechts eine der Markthallen. Hier trafen sich die Pompejaner täglich. Weiter geht es in die Via dell’Abbondanza, die antike Hauptgeschäftsstraße Decumanus Maximus, mit Wohnhäusern, Geschäften und den großen öffentlichen Bädern Terme Stabiane, vor denen eine kleine Gasse links zu den Freudenhäusern führt, den lupanari. Rechts der Hauptstraße geht es ins Theaterviertel mit kleinem und großem Theater, der Gladiatorenkaserne und außerdem dem Isistempel, dessen zauberhafte, fast intakte Wandbemalungen du neben all den anderen geborgenen Schätzen im Nationalmuseum in Neapel findest. Die Via dell’Abbondanza zieht sich bis zum anderen Stadtende, der Porta di Sarno, vorbei an der Wollwäscherei und -färberei Stephani zum großen Sportplatz palaestra und zum riesigen Amphitheater, gebaut für 20 000 Besucher. Vor dem Sportplatz geht es rechts zu den antiken Weingärten der Pompejaner, von denen einige wieder neu bepflanzt wurden, u. a. mit antiken Aglianico- und Piedirosso-Reben. Ein besonderes Erlebnis ist die zum Teil öffentliche Weinlese im Herbst. Pompeji war zur Zeit des Römischen Reichs die Hauptweinquelle der Stadt. Auf knapp 7 ha sollen sich demnächst die Weinberge in und um Pompeji erstrecken, auf denen Winzer zusammen mit Archäologen wieder Wein anbauen. Dieses wissenschaftliche Projekt sieht vor, im Archäologischen Park durch die bereits rekonstruierte einstige Anbauweise einen nach biologischen Kriterien angebauten Wein wie in der Antike zu keltern. In einem der Gärten, dem orto dei fuggiaschi, kommst du an eine Glasvitrine, die die Gipsformen von auf ihrer Flucht vom Aschenregen getöteten Menschen enthält: Männer, Frauen, Kinder in verzweifelter, Hilfe suchender Pose. Im Südwestteil der Stadt konzentrieren sich die prächtigen Privatvillen wie die Casa dei Dioscuri und die Casa dei Vettii. Lebhaft geht es meist in der größten Villa der Stadt zu, der Casa del Fauno. (Die Originalstatue des tanzenden Fauns findest du ebenso wie das Bodenmosaik der Alexanderschlacht im Museum in Neapel.) Sehenswert ist das restaurierte Haus des Marco Lucrezio Frontone: Zu bewundern sind Fresken mit Miniaturlandschaften und berührende Kinderporträts in einem ockergelben Zimmer; vermutlich handelt es sich bei den Dargestellten um die Kinder der ehemaligen Hausbewohner. Ein lauschiger Spaziergang entlang der Mauern um Pompeji, die passeggiata fuori le mura, ermöglicht einen tollen Blick auf die Ruinenstadt. Absolut sehenswert ist die außerhalb der Stadtmauern gelegene Villa dei Misteri im Südwesten. Die schöne Landvilla im Grünen aus dem 2.Jh. v. Chr. hat ihr Geheimnis immer noch nicht preisgegeben: Was bedeutet das eigentümliche Treiben der Menschen, vor allem Frauen, ihre angespannte Stimmung auf den wunderbar erhaltenen Fresken im Innern der Villa? Einige Experten vermuten die Vorbereitung auf ein dionysisches Einführungsritual. Zur Schonung der Bodenmosaike und Fresken sind einige Räume nicht begehbar. Hilfreich sind Audioguides bzw. Gratispläne mit Erklärungen, erhältlich am Eingang Piazza Porta Marina. Pläne aller archäologischen Stätten zum Herunterladen, verschiedene Routenvorschläge (zwei, drei oder fünf Stunden lang) sowie eine Liste aller geöffneten Häuser finden sich auf der Website. Damit der Besuch von Pompeji mit Kinderwagen (nur geländegängige Modelle sind geeignet!) nicht zur Tortur gerät, empfiehlt sich der kürzere Rundgang ab dem Eingang Piazza Anfiteatro.


  • Ristorante Il Focolare

    Restaurants
    • regional

    Slow food könnte von Riccardo D’Ambra erfunden worden sein, und zum Genuss seiner sinnlichen Gerichte trägt auch das Grün bei, auf das man überall blickt. Dieses in den Hügeln versteckte Lokal ist ein Trip in die gute alte Zeit: traditionelle Hausmannskost vom Allerfeinsten und ein rustikales Ambiente wie in der Nachkriegszeit, als Holz noch die Hauptrolle spielte. Besonders köstlich: der Kaninchenbraten.

    Slow food könnte von Riccardo D’Ambra erfunden worden sein, und zum Genuss seiner sinnlichen Gerichte trägt auch das Grün bei, auf das man überall blickt. Dieses in den Hügeln versteckte Lokal ist ein Trip in die gute alte Zeit: traditionelle Hausmannskost vom Allerfeinsten und ein rustikales Ambiente wie in der Nachkriegszeit, als Holz noch die Hauptrolle spielte. Besonders köstlich: der Kaninchenbraten.


  • Arco Naturale

    Landschaftliche Highlights
    • © IgorZh, Shutterstock

    Inmitten der wilden Waldlandschaft an der östlichen Inselküste ragt ein mächtiger, durch Erosion skurril geformter Felsenbogen steil über die Meeresbrandung hinaus.

    • Via Arco Naturale, 80073 Capri
    • © IgorZh, Shutterstock

    Inmitten der wilden Waldlandschaft an der östlichen Inselküste ragt ein mächtiger, durch Erosion skurril geformter Felsenbogen steil über die Meeresbrandung hinaus.

    • Via Arco Naturale, 80073 Capri

  • Paestum

    Touristenattraktionen
    • © BlackMac, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Cremiger Traumkäse

    Am südlichen Bogen des Golfs von Salerno erheben sich diese wunderbar erhaltenen dorischen Tempelanlagen aus dem 6./5.Jh. v. Chr. der antiken Stadt Poseidonia, aus der die Römer dann Paestum machten. Die Araber zerstörten die Stadt im 9.Jh. Ihre Ruinen lagen Jahrhunderte unter dichter Vegetation verborgen. Das Museo Archeologico auf der Anlage zeigt Tempelfriese, Statuen und Wandmalereien, darunter die hinreißend bemalte Grabplatte, auf der ein Mann mit einem Kopfsprung ins Jenseits springt. In der Ebene des Flusses Sele zwischen Salerno und Paestum weiden Büffel, deren Milch den besten Mozzarella Italiens ergibt. Eine köstliche Kostprobe dieses lokaltypischen Frischkäses bekommst du im Gutshof Masseria Lupata gleich westlich hinter den Ausgrabungen.

    • © BlackMac, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Cremiger Traumkäse

    Am südlichen Bogen des Golfs von Salerno erheben sich diese wunderbar erhaltenen dorischen Tempelanlagen aus dem 6./5.Jh. v. Chr. der antiken Stadt Poseidonia, aus der die Römer dann Paestum machten. Die Araber zerstörten die Stadt im 9.Jh. Ihre Ruinen lagen Jahrhunderte unter dichter Vegetation verborgen. Das Museo Archeologico auf der Anlage zeigt Tempelfriese, Statuen und Wandmalereien, darunter die hinreißend bemalte Grabplatte, auf der ein Mann mit einem Kopfsprung ins Jenseits springt. In der Ebene des Flusses Sele zwischen Salerno und Paestum weiden Büffel, deren Milch den besten Mozzarella Italiens ergibt. Eine köstliche Kostprobe dieses lokaltypischen Frischkäses bekommst du im Gutshof Masseria Lupata gleich westlich hinter den Ausgrabungen.


  • Villa Jovis

    Touristenattraktionen
    • © Inu, Shutterstock

    Von den zwölf Villen, die sich Kaiser Tiberius zwischen 27 und 37n.Chr. auf Capri bauen ließ, als er von hier das Römische Weltreich regierte, war die Villa Jovis auf der Ostspitze mit wahrscheinlich acht Stockwerken die prächtigste. Von ihr ist auch das meis­ te an Mauerresten, Zisternen und Ther­ men übrig. Ein 45­minütiger Spazier­gang führt an Obstgärten vorbei hinauf zu den herrlich exponiert liegen­ den Ruinen.

    • © Inu, Shutterstock

    Von den zwölf Villen, die sich Kaiser Tiberius zwischen 27 und 37n.Chr. auf Capri bauen ließ, als er von hier das Römische Weltreich regierte, war die Villa Jovis auf der Ostspitze mit wahrscheinlich acht Stockwerken die prächtigste. Von ihr ist auch das meis­ te an Mauerresten, Zisternen und Ther­ men übrig. Ein 45­minütiger Spazier­gang führt an Obstgärten vorbei hinauf zu den herrlich exponiert liegen­ den Ruinen.


  • Certosa Di San Giacomo

    Architektonische Highlights
    • © Angelo Ferraris, Shutterstock

    Das 1371–74 vom Grafen Giovanni Arcucci erbaute Kartäuserkloster beeindruckt durch seine Größe und Architektur.

    • © Angelo Ferraris, Shutterstock

    Das 1371–74 vom Grafen Giovanni Arcucci erbaute Kartäuserkloster beeindruckt durch seine Größe und Architektur.


  • Ausgrabungen in Herculaneum

    Touristenattraktionen
    • © WitR, Shutterstock

    Durch die alte Stadtanlage zieht sich ein Straßenraster, bestehend aus drei schmalen Gassen, die von Süd nach Nord verlaufen, auf der Karte Cardo III, IV und V genannt, die wiederum von zwei breiteren Hauptstraßen gequert werden, dem Decumanus Maximus und dem Decumanus Inferior. An diesen holprig gepflasterten Straßen liegen mehrere Dutzend Häuser. Unbedingt gesehen haben musst du die aufwendige Villenanlage Casa dei Cervi. Am südlichen Ende des Cardo V befinden sich auch die Terme Suburbane. Mit ihren Wanddekorationen, Fußbodenmosaiken und Thermalanlagen sind sie ganz besonders interessant – Wellness und Hygiene waren schon den Römern sehr wichtig. Am Cardo IV liegen die Häuser, in denen wundersamerweise noch einige Holzeinrichtungen erhalten sind – etwa das Haus Nr. 16 mit verkohlten Möbeln, die unseren heutigen gleichen. Sogar Fußbodenheizungen – die es natürlich nur für die Reichen gab – kannst du in ein paar Villen entdecken. Die Villa dei Papiri ist ein weiterer Höhepunkt der Ausgrabungen, deshalb will sie auch alle Welt gesehen haben. Ihren Namen bekommen hat sie durch die in ihr gefundenen griechischen Papyrusrollen; sie befinden sich heute aber in der Nationalbibliothek in Neapel. Der ebenfalls in dieser Villa entdeckte Skulpturenschmuck ist im Archäologischen Nationalmuseum in Neapel zu sehen. Die einstige Pracht dieser Villa erlebst du daher am besten virtuell: im MAV – Museo Archeologico Virtuale. Kauf die Eintrittskarte unbedingt vorab online, es gibt meist lange Warteschlangen!

    • © WitR, Shutterstock

    Durch die alte Stadtanlage zieht sich ein Straßenraster, bestehend aus drei schmalen Gassen, die von Süd nach Nord verlaufen, auf der Karte Cardo III, IV und V genannt, die wiederum von zwei breiteren Hauptstraßen gequert werden, dem Decumanus Maximus und dem Decumanus Inferior. An diesen holprig gepflasterten Straßen liegen mehrere Dutzend Häuser. Unbedingt gesehen haben musst du die aufwendige Villenanlage Casa dei Cervi. Am südlichen Ende des Cardo V befinden sich auch die Terme Suburbane. Mit ihren Wanddekorationen, Fußbodenmosaiken und Thermalanlagen sind sie ganz besonders interessant – Wellness und Hygiene waren schon den Römern sehr wichtig. Am Cardo IV liegen die Häuser, in denen wundersamerweise noch einige Holzeinrichtungen erhalten sind – etwa das Haus Nr. 16 mit verkohlten Möbeln, die unseren heutigen gleichen. Sogar Fußbodenheizungen – die es natürlich nur für die Reichen gab – kannst du in ein paar Villen entdecken. Die Villa dei Papiri ist ein weiterer Höhepunkt der Ausgrabungen, deshalb will sie auch alle Welt gesehen haben. Ihren Namen bekommen hat sie durch die in ihr gefundenen griechischen Papyrusrollen; sie befinden sich heute aber in der Nationalbibliothek in Neapel. Der ebenfalls in dieser Villa entdeckte Skulpturenschmuck ist im Archäologischen Nationalmuseum in Neapel zu sehen. Die einstige Pracht dieser Villa erlebst du daher am besten virtuell: im MAV – Museo Archeologico Virtuale. Kauf die Eintrittskarte unbedingt vorab online, es gibt meist lange Warteschlangen!


  • Le Cantine di Pietratorcia

    Delikatessenladen

    Hier kannst du gute Inselweine verkosten und kaufen und unter einer Laube kleine Imbisse zu dir nehmen. Die Betreiber sind eine Gruppe junger Winzer, die sich für die Wiederaufnahme und Verfeinerung der Ischitaner Winzertradition engagieren.

    Hier kannst du gute Inselweine verkosten und kaufen und unter einer Laube kleine Imbisse zu dir nehmen. Die Betreiber sind eine Gruppe junger Winzer, die sich für die Wiederaufnahme und Verfeinerung der Ischitaner Winzertradition engagieren.


  • Faraglioni

    Landschaftliche Highlights
    • © Jacqueline F Cooper, Shutterstock

    Die Faraglioni sind das bekannteste Wahrzeichen der Insel. Es sind drei aus dem Meer hochragende, imposante Felsenklippen: Stella (109 m) ist mit der Küste durch eine kleine Landzunge verbunden.

    • Capri
    • © Jacqueline F Cooper, Shutterstock

    Die Faraglioni sind das bekannteste Wahrzeichen der Insel. Es sind drei aus dem Meer hochragende, imposante Felsenklippen: Stella (109 m) ist mit der Küste durch eine kleine Landzunge verbunden.

    • Capri

  • Castello Aragonese

    Architektonische Highlights
    • © Glow Images

    Beim Castello Aragonese handelt es sich um eine Festung auf einer vulkanischen Insel an der Ostküste Ischias. Durch einen 200 m langen, gemauerten Damm ist das Castello mit der Hauptinsel verbunden. Die erste befestigte Anlage wird auf 474 v. Chr. datiert, ihre heutige Gestalt erhielt das Castello im 15.Jahrhundert von den Aragonesen. Durch immer wieder veränderte Nutzung ist die Aragoneserburg heute eine vielseitige Sehenswürdigkeit mit Zeugnissen verschiedener Jahrhunderte. Zu nennen wären beispielsweise die Befestigungsanlage mit dem 475 m langen, 10 m breiten und bis zu 5 m hohen Tunnelgang, ein Clarissenkloster mit sehenswerter Gruft und der Kirchenbau Chiesa dell'Immacolata, von deren Kuppel die Burg dominiert wird.

    • © Glow Images

    Beim Castello Aragonese handelt es sich um eine Festung auf einer vulkanischen Insel an der Ostküste Ischias. Durch einen 200 m langen, gemauerten Damm ist das Castello mit der Hauptinsel verbunden. Die erste befestigte Anlage wird auf 474 v. Chr. datiert, ihre heutige Gestalt erhielt das Castello im 15.Jahrhundert von den Aragonesen. Durch immer wieder veränderte Nutzung ist die Aragoneserburg heute eine vielseitige Sehenswürdigkeit mit Zeugnissen verschiedener Jahrhunderte. Zu nennen wären beispielsweise die Befestigungsanlage mit dem 475 m langen, 10 m breiten und bis zu 5 m hohen Tunnelgang, ein Clarissenkloster mit sehenswerter Gruft und der Kirchenbau Chiesa dell'Immacolata, von deren Kuppel die Burg dominiert wird.


  • Grotta Azzurra

    Landschaftliche Highlights
    • © Antonio Gravante, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Blau machen!

    Die wohl berühmteste Grotte der Welt. Türkisfarben ist das Meer hier, halte die Hand in das phosphoriszierende Wasser! Im Boot erreichst du sie von Marina Grande. Von Anacapri kommst du mit dem Linienbus vom Ortskern oder zu Fuß in ca. 45 Minuten zur Grotte, wo am Steg Boote warten. Etwas versetzt liegt darüber Gradola, ein beliebtes, aber winziges Felsplateau für den besten Sprung ins Meer.

    • © Antonio Gravante, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Blau machen!

    Die wohl berühmteste Grotte der Welt. Türkisfarben ist das Meer hier, halte die Hand in das phosphoriszierende Wasser! Im Boot erreichst du sie von Marina Grande. Von Anacapri kommst du mit dem Linienbus vom Ortskern oder zu Fuß in ca. 45 Minuten zur Grotte, wo am Steg Boote warten. Etwas versetzt liegt darüber Gradola, ein beliebtes, aber winziges Felsplateau für den besten Sprung ins Meer.


  • Santa Maria del Soccorso

    Architektonische Highlights
    • © Mazerath, Shutterstock

    Die Wallfahrtskirche Santa Maria del Soccorso vereint architektonische Elemente des süditalienischen, maurischen und byzantinischen Stils. Dennoch wirkt die Kirche sehr harmonisch, wozu auch der Kontrast zwischen weißer Aussenfassade und dunklem Portal und der Befestigungsmauer beiträgt. Im Inneren ist die Kirche recht schlicht gestaltet. Zahlreiche Engelsfiguren überblicken den Kirchenraum mit seinen hübschen Fliesen und den orangenen Wänden. Mehrere Segelschiffsmodelle erinnern als Votivgaben an Fischer, die aus Seenot gerettet wurden. Der Außenbereich zeichnet sich neben dem beeindruckenden Ausblick von der Panoramaterrasse durch sehenswerte Treppenfliesen mit religiösen und floralen Motiven aus.

    • © Mazerath, Shutterstock

    Die Wallfahrtskirche Santa Maria del Soccorso vereint architektonische Elemente des süditalienischen, maurischen und byzantinischen Stils. Dennoch wirkt die Kirche sehr harmonisch, wozu auch der Kontrast zwischen weißer Aussenfassade und dunklem Portal und der Befestigungsmauer beiträgt. Im Inneren ist die Kirche recht schlicht gestaltet. Zahlreiche Engelsfiguren überblicken den Kirchenraum mit seinen hübschen Fliesen und den orangenen Wänden. Mehrere Segelschiffsmodelle erinnern als Votivgaben an Fischer, die aus Seenot gerettet wurden. Der Außenbereich zeichnet sich neben dem beeindruckenden Ausblick von der Panoramaterrasse durch sehenswerte Treppenfliesen mit religiösen und floralen Motiven aus.


  • Villa San Michele

    Architektonische Highlights
    • © Fabian Hoerth, Shutterstock

    Die Villa San Michele wurde zum Ende des 19.Jahrhunderts von dem schwedischen Arzt und Schriftsteller Axel Munthe in Anacapri ohne Mithilfe professioneller Architekten erbaut. Munthe fand dort Raum für seine antike Kunstsammlung und richtete ein Vogelschutzgebiet ein. Die Villa und ihr Bau sind Thema des Bestsellers "Das Buch von San Michele" (1929). Heute ist das Gelände in Besitz des schwedischen Staates. Antikes Mobiliar, Marmor- und Bronzeköpfe, Torsi, Inschriften, Reliefs sowie eine aufwändig gepflegte Gartenanlage locken ebenso Besucher an wie der schöne Ausblick auf den Golf von Neapel.

    • © Fabian Hoerth, Shutterstock

    Die Villa San Michele wurde zum Ende des 19.Jahrhunderts von dem schwedischen Arzt und Schriftsteller Axel Munthe in Anacapri ohne Mithilfe professioneller Architekten erbaut. Munthe fand dort Raum für seine antike Kunstsammlung und richtete ein Vogelschutzgebiet ein. Die Villa und ihr Bau sind Thema des Bestsellers "Das Buch von San Michele" (1929). Heute ist das Gelände in Besitz des schwedischen Staates. Antikes Mobiliar, Marmor- und Bronzeköpfe, Torsi, Inschriften, Reliefs sowie eine aufwändig gepflegte Gartenanlage locken ebenso Besucher an wie der schöne Ausblick auf den Golf von Neapel.


  • Via Krupp

    Wandern
    • © Roman Babakin, Shutterstock

    32 Jahre lang war die Via Krupp gesperrt! Sie galt als lebensgefährlich wegen der abbröckelnden Felswände über dem abgrundtief liegenden Meer.

    • Via Krupp, 80073 Capri
    • © Roman Babakin, Shutterstock

    32 Jahre lang war die Via Krupp gesperrt! Sie galt als lebensgefährlich wegen der abbröckelnden Felswände über dem abgrundtief liegenden Meer.

    • Via Krupp, 80073 Capri

  • Monte Solaro

    Landschaftliche Highlights
    • © Isogood_patrick, Shutterstock

    Zum höchsten Berg der Insel (589 m) fährt gleich neben der Piazza della Vittoria ein Sessellift in zehn Minuten hinauf.

    • Anacapri
    • © Isogood_patrick, Shutterstock

    Zum höchsten Berg der Insel (589 m) fährt gleich neben der Piazza della Vittoria ein Sessellift in zehn Minuten hinauf.

    • Anacapri

  • Giardino Ravino

    Botanische Gärten & Parks
    • © Karel Gallas, Shutterstock

    Dieser Kakteengarten der Superlative ist das Lebenswerk des ehemaligen Seemanns Giuseppe D’Ambra. Jahrzehntelang brachte er Samen und Ableger von Kakteenarten aus aller Welt mit nach Hause, pflanzte sie ein und pflegte sie liebevoll. Prachtexemplar in Signor Giuseppes 6000 m2 großem tropischen Pflanzenreich ist heute ein 50-jähriger, 8 m hoher, regelmäßig blühender Kandelaberkaktus. Zum Verweilen lädt die Kaktus-Lounge ein, ein hübsches Café mitten in dieser so besonderen Gartenanlage.

    • © Karel Gallas, Shutterstock

    Dieser Kakteengarten der Superlative ist das Lebenswerk des ehemaligen Seemanns Giuseppe D’Ambra. Jahrzehntelang brachte er Samen und Ableger von Kakteenarten aus aller Welt mit nach Hause, pflanzte sie ein und pflegte sie liebevoll. Prachtexemplar in Signor Giuseppes 6000 m2 großem tropischen Pflanzenreich ist heute ein 50-jähriger, 8 m hoher, regelmäßig blühender Kandelaberkaktus. Zum Verweilen lädt die Kaktus-Lounge ein, ein hübsches Café mitten in dieser so besonderen Gartenanlage.


  • Capri

    Geographical
    • © S-F, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Cooler Capri-Style

    Den Mythos verdankt die nur 10 km2 große Insel deutschen Reisenden: Der Maler August Kopisch besichtigte 1826 die Blaue Grotte und begeisterte viele seiner Malerfreunde für das besondere Licht. Der Komponist Gerhard Winkler löste mit dem Lied „Caprifischer“ nach dem Zweiten Weltkrieg eine weitere Caprisehnsucht aus. Heute ist die Insel vor allem ein Reiseziel für den internationalen Jetset. Zu sehen sind eine mediterrane Bilderbuchlandschaft, bizarre Gesteinsformationen – Wahrzeichen der Insel sind die Faraglioni, imposante Felsbrocken im Meer – und eine subtropische Vegetation. Bekannt war die Insel seit der Antike: Der römische Kaiser Tiberius lebte ab 27 n. Chr. bis kurz vor seinem Tod zehn Jahre später auf der Insel. Von der Ruine seiner auf 300 m gelegenen Villa Jovis bietet sich eine atemraubende Aussicht. Im Ort Anacapri lohnen sich der Besuch der Villa San Michele des schwedischen Arzts und Schriftstellers Axel Munthe mit ihrem herrlichen Terrassengarten und der Sonnenuntergang am Leuchtturm, dem Faro. Neben Geschäften weltbekannter Labels findest du den Concept Store Laboratorio, wo der capresische Designer Michele Esposito Designobjekte von der Insel anbietet. Einen herrlichen Blick auf die Bucht Marina Piccola mit einem der zauberhaftesten Strände Süditaliens bietet das familiengeführte Restaurant L’Agave. Im Campanile der zentralen Piazzetta versteckt liegt das Restaurant Pulalli mit ausgezeichneter Weinkarte.

    • Capri
    • © S-F, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Cooler Capri-Style

    Den Mythos verdankt die nur 10 km2 große Insel deutschen Reisenden: Der Maler August Kopisch besichtigte 1826 die Blaue Grotte und begeisterte viele seiner Malerfreunde für das besondere Licht. Der Komponist Gerhard Winkler löste mit dem Lied „Caprifischer“ nach dem Zweiten Weltkrieg eine weitere Caprisehnsucht aus. Heute ist die Insel vor allem ein Reiseziel für den internationalen Jetset. Zu sehen sind eine mediterrane Bilderbuchlandschaft, bizarre Gesteinsformationen – Wahrzeichen der Insel sind die Faraglioni, imposante Felsbrocken im Meer – und eine subtropische Vegetation. Bekannt war die Insel seit der Antike: Der römische Kaiser Tiberius lebte ab 27 n. Chr. bis kurz vor seinem Tod zehn Jahre später auf der Insel. Von der Ruine seiner auf 300 m gelegenen Villa Jovis bietet sich eine atemraubende Aussicht. Im Ort Anacapri lohnen sich der Besuch der Villa San Michele des schwedischen Arzts und Schriftstellers Axel Munthe mit ihrem herrlichen Terrassengarten und der Sonnenuntergang am Leuchtturm, dem Faro. Neben Geschäften weltbekannter Labels findest du den Concept Store Laboratorio, wo der capresische Designer Michele Esposito Designobjekte von der Insel anbietet. Einen herrlichen Blick auf die Bucht Marina Piccola mit einem der zauberhaftesten Strände Süditaliens bietet das familiengeführte Restaurant L’Agave. Im Campanile der zentralen Piazzetta versteckt liegt das Restaurant Pulalli mit ausgezeichneter Weinkarte.

    • Capri

  • Sant’Angelo

    Geographical
    • © J.Schelkle, Shutterstock

    Das einstige Fischerdorf Sant’Angelo ist ein beliebtes Ausflugsziel: Weiße und pastellfarbene Häuserkuben, von schmalen Gässchen und Treppen durchzogen, staffeln sich den Felsabhang hinunter.

    • Sant’Angelo
    • © J.Schelkle, Shutterstock

    Das einstige Fischerdorf Sant’Angelo ist ein beliebtes Ausflugsziel: Weiße und pastellfarbene Häuserkuben, von schmalen Gässchen und Treppen durchzogen, staffeln sich den Felsabhang hinunter.

    • Sant’Angelo

  • Spiaggia dei Maronti

    Strände
    • © Mazerath, Shutterstock

    Zu Sant’Angelo gehört auch der schöne Sandstrand Spiaggia dei Maronti, dessen dunkler Sand die vulkanische Wärme besonders gut speichert.

    • © Mazerath, Shutterstock

    Zu Sant’Angelo gehört auch der schöne Sandstrand Spiaggia dei Maronti, dessen dunkler Sand die vulkanische Wärme besonders gut speichert.


  • Terrazza dell'Infinito

    Touristenattraktionen
    • © Gianluca Isidoro, Shutterstock

    Höhe­punkt des großen Parks mit Alleen, He­cken, Skulpturen, Tempelchen ist die Aus­sichtsterrasse Terrazza dell’Infinito mit einem atemraubenden Panorama über die Küste.

    • © Gianluca Isidoro, Shutterstock

    Höhe­punkt des großen Parks mit Alleen, He­cken, Skulpturen, Tempelchen ist die Aus­sichtsterrasse Terrazza dell’Infinito mit einem atemraubenden Panorama über die Küste.


  • Steilküste von Marina di Camerota

    Landschaftliche Highlights
    • © Stefano_Valeri, Shutterstock

    Zu den Naturschönheiten zählt die Steilküste von Marina di Camerota zwischen der Punta degli Infrechi im Süden und Capo Palinuro mit ihren in den Stein gegrabenen Buchten sowie zahlreichen Grotten.

    • Marina di Camerota
    • © Stefano_Valeri, Shutterstock

    Zu den Naturschönheiten zählt die Steilküste von Marina di Camerota zwischen der Punta degli Infrechi im Süden und Capo Palinuro mit ihren in den Stein gegrabenen Buchten sowie zahlreichen Grotten.

    • Marina di Camerota

  • Amalfiküste

    Landschaftliche Highlights
    • © Lovefood.art, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Einfach göttlich!

    Auf der Südseite der Halbinsel von Sorrent liegt die berühmte Costiera Amalfitana mit orientalisch anmutenden Städtchen wie Positano oder Amalfi – für viele der schönste Küstenstreifen Italiens. Schroffe Steilklippen und sanftere Hänge, auf Terrassen Zitrushaine, Weinberge, Mandel- und Olivenbäume und überall wilde Rosen und Bougainvilleen. Oberhalb lädt der Sentiero degli Dei, der „Götterweg“, zu einer Wanderung mit atemraubenden Panoramen übers Meer bis nach Capri ein. Das zauberhafte Positano (3500 Ew.) charakterisieren helle und rötlich getönte Häuser, die sich mit Arkadenloggien an den Klippen festhalten, dazu die Pfarrkirche Santa Maria Assunta mit Majolikakuppel. Beim Bummel durch die Treppengassen entdeckt man Boutiquen mit farbenfroher moda positana und handgemachten sandali. Historisch berühmter ist Amalfi (4500 Ew.), einst einflussreiche Seerepublik mit reicher, dicht an die Felsen geklebter Architektur, darunter der Dom mit großartiger Freitreppe, bunter Mosaikfassade und arabisch-normannischem Campanile. Für die ruhmreiche „Göttliche Küste“ stehen ein paar exquisite Luxushotels, aber daneben gibt es auch charmante und einigermaßen bezahlbare Unterkünfte. Amalfis Papiertradition zeigt sich in seinen Geschäften, wo du handgeschöpftes Papier bekommst. Dessen Herstellung bestaunt man im Museo della Carta. in einer alten Papiermühle. Bei der Führung kannst du selbst in den Bottich greifen und dich im Schöpfen von Büttenpapier versuchen.

    • 84011 Amalfi
    • © Lovefood.art, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Einfach göttlich!

    Auf der Südseite der Halbinsel von Sorrent liegt die berühmte Costiera Amalfitana mit orientalisch anmutenden Städtchen wie Positano oder Amalfi – für viele der schönste Küstenstreifen Italiens. Schroffe Steilklippen und sanftere Hänge, auf Terrassen Zitrushaine, Weinberge, Mandel- und Olivenbäume und überall wilde Rosen und Bougainvilleen. Oberhalb lädt der Sentiero degli Dei, der „Götterweg“, zu einer Wanderung mit atemraubenden Panoramen übers Meer bis nach Capri ein. Das zauberhafte Positano (3500 Ew.) charakterisieren helle und rötlich getönte Häuser, die sich mit Arkadenloggien an den Klippen festhalten, dazu die Pfarrkirche Santa Maria Assunta mit Majolikakuppel. Beim Bummel durch die Treppengassen entdeckt man Boutiquen mit farbenfroher moda positana und handgemachten sandali. Historisch berühmter ist Amalfi (4500 Ew.), einst einflussreiche Seerepublik mit reicher, dicht an die Felsen geklebter Architektur, darunter der Dom mit großartiger Freitreppe, bunter Mosaikfassade und arabisch-normannischem Campanile. Für die ruhmreiche „Göttliche Küste“ stehen ein paar exquisite Luxushotels, aber daneben gibt es auch charmante und einigermaßen bezahlbare Unterkünfte. Amalfis Papiertradition zeigt sich in seinen Geschäften, wo du handgeschöpftes Papier bekommst. Dessen Herstellung bestaunt man im Museo della Carta. in einer alten Papiermühle. Bei der Führung kannst du selbst in den Bottich greifen und dich im Schöpfen von Büttenpapier versuchen.

    • 84011 Amalfi

  • Museo Archeologico di Pithecusae

    Museen

    Heute beherbergt die mit ihrer halbkreisförmigen Pergola großzügig angelegte Villa Arbusto (18.Jh.) das Archäologische Museum von Pithecusa und lädt alle an der Inselgeschichte Interessierten auf einen Blick in die Vergangenheit ein: Am Monte Vico befand sich einst Pithecusa, die erste griechische Siedlung in Italien (um 770 v. Chr.). In der Antike gab sie der ganzen Insel ihren Namen. Pithos bezeichnet ein Tongefäß. Der Bezug kommt nicht von ungefähr: Das reiche Vorkommen an Ton beflügelte die Griechen vor Ort zu besonders schöner Keramik. Im Museum sind die zahlreichen archäologischen Schätze zu sehen, die großenteils der deutsch-italienische Archäologe Giorgio Buchner in den 1950er- Jahren in der Bucht von San Montano ausgegraben hat. Die Funde reichen von der Vorgeschichte über die griechische Antike bis hin bis zur Römerzeit. Herzstück der Sammlung ist der Nestorbecher aus dem frühen 8.Jh. v. Chr. Dabei handelt es sich um einen einfachen Becher aus Terrakotta, mit dem wohl Wein gebechert wurde. Die Inschrift (um 730 v. Chr.) hat es jedoch in sich: Sie wurde nach dem Brennen eingeritzt und stellt das älteste weltweit bekannte Schriftstück in griechischer Sprache dar. Es ist eine Widmung an die Liebesgöttin Aphrodite in drei beschwingten Versen. Unbedingt sehenswert sind auch die Terrakotta- Maultierkarren und auf der Terrasse die uralte Natursauna (stufa) sowie die Hauskapelle mit Freskenspuren.

    Heute beherbergt die mit ihrer halbkreisförmigen Pergola großzügig angelegte Villa Arbusto (18.Jh.) das Archäologische Museum von Pithecusa und lädt alle an der Inselgeschichte Interessierten auf einen Blick in die Vergangenheit ein: Am Monte Vico befand sich einst Pithecusa, die erste griechische Siedlung in Italien (um 770 v. Chr.). In der Antike gab sie der ganzen Insel ihren Namen. Pithos bezeichnet ein Tongefäß. Der Bezug kommt nicht von ungefähr: Das reiche Vorkommen an Ton beflügelte die Griechen vor Ort zu besonders schöner Keramik. Im Museum sind die zahlreichen archäologischen Schätze zu sehen, die großenteils der deutsch-italienische Archäologe Giorgio Buchner in den 1950er- Jahren in der Bucht von San Montano ausgegraben hat. Die Funde reichen von der Vorgeschichte über die griechische Antike bis hin bis zur Römerzeit. Herzstück der Sammlung ist der Nestorbecher aus dem frühen 8.Jh. v. Chr. Dabei handelt es sich um einen einfachen Becher aus Terrakotta, mit dem wohl Wein gebechert wurde. Die Inschrift (um 730 v. Chr.) hat es jedoch in sich: Sie wurde nach dem Brennen eingeritzt und stellt das älteste weltweit bekannte Schriftstück in griechischer Sprache dar. Es ist eine Widmung an die Liebesgöttin Aphrodite in drei beschwingten Versen. Unbedingt sehenswert sind auch die Terrakotta- Maultierkarren und auf der Terrasse die uralte Natursauna (stufa) sowie die Hauskapelle mit Freskenspuren.


  • Piazzetta

    Touristenattraktionen
    • © Angelo Ferraris, Shutterstock

    Tagsüber trubelreicher Treffpunkt der Eleganz und Extravaganz aus aller Welt. Vor 9 Uhr gehört der charmante Platz noch ganz den Einheimischen: Hier genießen Angestellte und Handwerker ihren Espresso, einige lesen den Lokalteil ihres „Mattino“, andere halten ein gemütliches Schwätzchen, grüßen vorbeihuschende Kollegen oder blinzeln zufrieden in die Sonne.

    • © Angelo Ferraris, Shutterstock

    Tagsüber trubelreicher Treffpunkt der Eleganz und Extravaganz aus aller Welt. Vor 9 Uhr gehört der charmante Platz noch ganz den Einheimischen: Hier genießen Angestellte und Handwerker ihren Espresso, einige lesen den Lokalteil ihres „Mattino“, andere halten ein gemütliches Schwätzchen, grüßen vorbeihuschende Kollegen oder blinzeln zufrieden in die Sonne.


  • Via Camerelle

    Touristenattraktionen
    • © Gabriele Maltinti, Shutterstock

    Bummel- und Boutiquengasse.

    • Via Camerelle, 80076 Capri
    • © Gabriele Maltinti, Shutterstock

    Bummel- und Boutiquengasse.

    • Via Camerelle, 80076 Capri

  • Chiesa di Santo Stefano

    Architektonische Highlights
    • © Weltenwandler, Shutterstock

    Die ehemalige Kathedrale und jetzige Pfarrkirche Capris. Mit ihrem weiß getünchten Baukörper und ihren anmutigen Kuppeln byzantinischer Art verleiht das größte Gotteshaus der Stadt (gegen Ende des 17.Jhs. in einem nicht verschnörkelten Barockstil neu erbaut) der zentralen Piazzetta einen südländischen Charme.

    • © Weltenwandler, Shutterstock

    Die ehemalige Kathedrale und jetzige Pfarrkirche Capris. Mit ihrem weiß getünchten Baukörper und ihren anmutigen Kuppeln byzantinischer Art verleiht das größte Gotteshaus der Stadt (gegen Ende des 17.Jhs. in einem nicht verschnörkelten Barockstil neu erbaut) der zentralen Piazzetta einen südländischen Charme.


  • Belvedere della Migliara

    Landschaftliche Highlights
    • © Roman Plesky, Shutterstock

    Der Belvedere della Migliara bietet einen atemberaubenden Blick auf die vertikal ins Meer abfallende Felswand. Darin nisten und um sie kreisen, in der Brutzeit laut kreischend, Hunderte von Möwen.

    • Via Migliara 72, 80071 Anacapri
    • © Roman Plesky, Shutterstock

    Der Belvedere della Migliara bietet einen atemberaubenden Blick auf die vertikal ins Meer abfallende Felswand. Darin nisten und um sie kreisen, in der Brutzeit laut kreischend, Hunderte von Möwen.

    • Via Migliara 72, 80071 Anacapri

  • Antichi Sentieri

    Wandern
    • © Sam Tanno, Shutterstock

    Keiner liegt in Amalfi den ganzen Tag am Strand, die Natur drum herum ist einfach zu schön! Du erkundest sie am besten unterwegs auf den Antichi Sentieri, den alten Maultierpfaden und Treppenwegen gleich im Rücken Amalfis. Wanderungen in die Berge führen hinein in eine andere Welt: an den Terrassen mit Zitronen- und Orangenbäumen entlang, durch Wälder und Schluchten, auf Anhöhen mit kleinen Siedlungen wie Pogerola und Pontone und phantastischen Blicken über die Küste. Eine klassische Tour – vielleicht die schönste – führt in die Valle dei Mulini mit ihren Ruinen alter Papierfabriken, Wasserfällen und dichten Waldstücken, eine andere durch das hübsche Atrani hinauf bis nach Ravello. Anspruchsvoller ist eine Bergwanderung ins Naturschutzgebiet Valle delle Ferriere voller seltener Pflanzenarten (vor allem Farne). Der Weg ist vom italienischen Alpenverein CAI markiert und geleitet bis auf 1000m in alpine Landschaft hinauf, berühmt für ihre atemberaubenden Ausblicke. Die Krönung ist der berühmte Sentiero degli Dei, der in Bomerano beginnt, einem Ortsteil von Agerola. Mit dem Linienbus ist Bomerano von Amalfi aus einfach zu erreichen. Der gut ausgeschilderte Götterweg beginnt auf der Piazza Capasso, wo du auch belegte panini für ein Picknick einkaufen kannst. In etwa drei Stunden geht es über den Sattel Colle La Serra, auf und ab durch die Orte Nocelle und Montepertuso und schließlich über viele Treppenstufen nach Positano hinab. Mit dem Linienbus oder dem Schiff kehrst du von da nach Amalfi zurück.

    • Via del Presepe, 80054 Gragnano NA
    • © Sam Tanno, Shutterstock

    Keiner liegt in Amalfi den ganzen Tag am Strand, die Natur drum herum ist einfach zu schön! Du erkundest sie am besten unterwegs auf den Antichi Sentieri, den alten Maultierpfaden und Treppenwegen gleich im Rücken Amalfis. Wanderungen in die Berge führen hinein in eine andere Welt: an den Terrassen mit Zitronen- und Orangenbäumen entlang, durch Wälder und Schluchten, auf Anhöhen mit kleinen Siedlungen wie Pogerola und Pontone und phantastischen Blicken über die Küste. Eine klassische Tour – vielleicht die schönste – führt in die Valle dei Mulini mit ihren Ruinen alter Papierfabriken, Wasserfällen und dichten Waldstücken, eine andere durch das hübsche Atrani hinauf bis nach Ravello. Anspruchsvoller ist eine Bergwanderung ins Naturschutzgebiet Valle delle Ferriere voller seltener Pflanzenarten (vor allem Farne). Der Weg ist vom italienischen Alpenverein CAI markiert und geleitet bis auf 1000m in alpine Landschaft hinauf, berühmt für ihre atemberaubenden Ausblicke. Die Krönung ist der berühmte Sentiero degli Dei, der in Bomerano beginnt, einem Ortsteil von Agerola. Mit dem Linienbus ist Bomerano von Amalfi aus einfach zu erreichen. Der gut ausgeschilderte Götterweg beginnt auf der Piazza Capasso, wo du auch belegte panini für ein Picknick einkaufen kannst. In etwa drei Stunden geht es über den Sattel Colle La Serra, auf und ab durch die Orte Nocelle und Montepertuso und schließlich über viele Treppenstufen nach Positano hinab. Mit dem Linienbus oder dem Schiff kehrst du von da nach Amalfi zurück.

    • Via del Presepe, 80054 Gragnano NA

  • Mount Epomeo

    Landschaftliche Highlights
    • © Mazerath, Shutterstock

    Nur wer die Insel von ihrem höchsten Punkt auf 789 m Höhe erlebt hat, kennt Ischia wirklich. Diese Aussicht solltest du dir nicht entgehen lassen! Am einfachsten ist der Aufstieg von Fontana aus. Du kommst aus Serrara herauf und biegst rund 20m vor der Piazza Fontana nach links in den ausgeschilderten Weg ein. Unterwegs kommst du durch herrliche Kastanien- und Eichenwälder, Letztere haben bereits die Römer angelegt. Erst kurz vor dem Gipfel wird aus dem saftigen Grün ein Grau und es geht über kargen, zerklüfteten Tuff – der Weg ist auch für Kletterungeübte gangbar. Und dann liegt dir nach etwa einer Stunde plötzlich die ganze Insel zu Füßen. Weil man nur sieht, was man kennt, lohnt es sich, diesen Aufstieg mit einem zertifizierten und deutsch sprechenden Wanderführer wie z. B. Agostino Iacono zu machen – die Pflanzen bekommen dann einen Namen und die Wege eine Geschichte. Ein ganz besonderes Erlebnis ist der Sonnenaufgang auf der Bergspitze. Die Kartause dort ist leider nicht bewirtschaftet, nimm dir ein Picknick mit oder kehr auf dem Rückweg unten am Fuß des Epomeo im Souvenirgeschäft Miscillo ein. Ilenia zaubert eine leckere Brotzeit in Familienatmosphäre.

    • 80074 Serrara Fontana
    • © Mazerath, Shutterstock

    Nur wer die Insel von ihrem höchsten Punkt auf 789 m Höhe erlebt hat, kennt Ischia wirklich. Diese Aussicht solltest du dir nicht entgehen lassen! Am einfachsten ist der Aufstieg von Fontana aus. Du kommst aus Serrara herauf und biegst rund 20m vor der Piazza Fontana nach links in den ausgeschilderten Weg ein. Unterwegs kommst du durch herrliche Kastanien- und Eichenwälder, Letztere haben bereits die Römer angelegt. Erst kurz vor dem Gipfel wird aus dem saftigen Grün ein Grau und es geht über kargen, zerklüfteten Tuff – der Weg ist auch für Kletterungeübte gangbar. Und dann liegt dir nach etwa einer Stunde plötzlich die ganze Insel zu Füßen. Weil man nur sieht, was man kennt, lohnt es sich, diesen Aufstieg mit einem zertifizierten und deutsch sprechenden Wanderführer wie z. B. Agostino Iacono zu machen – die Pflanzen bekommen dann einen Namen und die Wege eine Geschichte. Ein ganz besonderes Erlebnis ist der Sonnenaufgang auf der Bergspitze. Die Kartause dort ist leider nicht bewirtschaftet, nimm dir ein Picknick mit oder kehr auf dem Rückweg unten am Fuß des Epomeo im Souvenirgeschäft Miscillo ein. Ilenia zaubert eine leckere Brotzeit in Familienatmosphäre.

    • 80074 Serrara Fontana

  • Villa Oplontis

    Touristenattraktionen
    • © Sviluppo, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zu Gast bei der Kaiserin

    Mitten in Torre Annunziata, einem dieser schäbig-grauen Städtchen längs der Golfküste, liegt immer noch etwas vergessen die wohl schönste Villa aus römischer Zeit, die durch den Vesuvausbruch 79 n. Chr. verschüttet wurde. Stell dir vor: Dieser prächtige Landsitz mit seinen leuchtend ausgemalten Zimmern, den Innenhöfen und Bädern, dem riesigen Schwimmbecken (allein der Pool war 61 m lang und 17 m breit) und den Gärten lag einst mit unverstelltem Blick aufs Meer inmitten einer üppigen, grünen Landschaft. Bislang sind knapp zwei Drittel ausgegraben. Die Eleganz dieser gut erhaltenen Villa – einst soll sie Poppea, der Frau Neros, gehört haben – und die wenigen Touristen machen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.

    • © Sviluppo, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zu Gast bei der Kaiserin

    Mitten in Torre Annunziata, einem dieser schäbig-grauen Städtchen längs der Golfküste, liegt immer noch etwas vergessen die wohl schönste Villa aus römischer Zeit, die durch den Vesuvausbruch 79 n. Chr. verschüttet wurde. Stell dir vor: Dieser prächtige Landsitz mit seinen leuchtend ausgemalten Zimmern, den Innenhöfen und Bädern, dem riesigen Schwimmbecken (allein der Pool war 61 m lang und 17 m breit) und den Gärten lag einst mit unverstelltem Blick aufs Meer inmitten einer üppigen, grünen Landschaft. Bislang sind knapp zwei Drittel ausgegraben. Die Eleganz dieser gut erhaltenen Villa – einst soll sie Poppea, der Frau Neros, gehört haben – und die wenigen Touristen machen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.