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Touristenattraktionen
Landschaftliche Highlights
Museen
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Geographical
Architektonische Highlights
Märkte und Flohmärkte
Mògāo kū
TouristenattraktionenMitten in der topfebenen Wüste, über der gern Fata Morganen spuken, senkt sich die Straße zu einem überraschenden Einschnitt hinab. Ein Mönch namens Lezun soll hier im Jahr 366 die erste Grotte in den Fels geschlagen haben. Binnen 400 Jahren stieg die Zahl der aufwendig ausgeschmückten Höhlentempel auf über 1000.Bis heute blieben 492 Grotten erhalten. Schon im 11.Jh. hatten Mönche die rund 50.000 Schriften umfassende Klosterbibliothek eingemauert, wohl um sie vor Eroberern zu schützen. Erst im Jahr 1900 wurde sie zufällig von einem Daoisten entdeckt, doch blieb ihr Wert unerkannt, bis europäische und japanische Orientalisten davon erfuhren und sie dem Daoisten nach und nach abkauften. Das meiste befindet sich heute in London und Paris. Darunter ist das älteste gedruckte Buch der Welt (9.Jh.). Dank des trockenen Wüstenklimas überdauerten neben der Bibliothek auch die kostbaren Wandmalereien (zusammen 4,5 ha) und 2000 Statuen die Zeiten. Um dem Verfall dieses unersetzlichen Bilderreigens vorzubeugen, sind die Grotten heute mit Türen fest verschlossen. Besucher werden nur gruppenweise in bestimmte Grotten eingelassen. Die Besichtigung ist ein Erlebnis. Abgesehen vom Rot, das zu Dunkelbraun oxidierte, sind die Temperafarben noch leuchtend. Die vor der Sui-Zeit entstandenen Darstellungen zeigen zentralasiatische und indische Merkmale, z.B. sind die Apsara-Feen halbnackt. An allen vier Seiten prachtvoll verziert sind die Grotten der Tang-Zeit, aus der auch Dunhuangs Prunkstück stammt: ein 34,5 m hoher Maitreya-Buddha. Er gilt als größte eingehauste Buddhafigur der Welt. Besonders schön ist der Buddha in Nr. 158.Thematisch dominieren vor allem bei den älteren Grotten Darstellungen aus dem Leben Buddhas. Oft bildet eine s-förmig zu lesende Folge von Bildern mit erläuternden Texten eine Art religiösen Comicstrip. Besonders schön sind die Paradiesdarstellungen mit Tänzern und Musikanten. In den Höhlen der Tang-Zeit bildet zentralperspektivische Palastarchitektur den Rahmen von Paradiesszenen. Unten auf den Wänden sind oft Reihen solcher Gläubigen dargestellt: Sie stehen für die Stifter der Grotten. Neben rein religiösen Motiven finden sich viele profane Szenen wie Jagd und Ackerbau, Straßenräuber und Schlachten.
- Dunhuang
- +86 937 886 9060
Mitten in der topfebenen Wüste, über der gern Fata Morganen spuken, senkt sich die Straße zu einem überraschenden Einschnitt hinab. Ein Mönch namens Lezun soll hier im Jahr 366 die erste Grotte in den Fels geschlagen haben. Binnen 400 Jahren stieg die Zahl der aufwendig ausgeschmückten Höhlentempel auf über 1000.Bis heute blieben 492 Grotten erhalten. Schon im 11.Jh. hatten Mönche die rund 50.000 Schriften umfassende Klosterbibliothek eingemauert, wohl um sie vor Eroberern zu schützen. Erst im Jahr 1900 wurde sie zufällig von einem Daoisten entdeckt, doch blieb ihr Wert unerkannt, bis europäische und japanische Orientalisten davon erfuhren und sie dem Daoisten nach und nach abkauften. Das meiste befindet sich heute in London und Paris. Darunter ist das älteste gedruckte Buch der Welt (9.Jh.). Dank des trockenen Wüstenklimas überdauerten neben der Bibliothek auch die kostbaren Wandmalereien (zusammen 4,5 ha) und 2000 Statuen die Zeiten. Um dem Verfall dieses unersetzlichen Bilderreigens vorzubeugen, sind die Grotten heute mit Türen fest verschlossen. Besucher werden nur gruppenweise in bestimmte Grotten eingelassen. Die Besichtigung ist ein Erlebnis. Abgesehen vom Rot, das zu Dunkelbraun oxidierte, sind die Temperafarben noch leuchtend. Die vor der Sui-Zeit entstandenen Darstellungen zeigen zentralasiatische und indische Merkmale, z.B. sind die Apsara-Feen halbnackt. An allen vier Seiten prachtvoll verziert sind die Grotten der Tang-Zeit, aus der auch Dunhuangs Prunkstück stammt: ein 34,5 m hoher Maitreya-Buddha. Er gilt als größte eingehauste Buddhafigur der Welt. Besonders schön ist der Buddha in Nr. 158.Thematisch dominieren vor allem bei den älteren Grotten Darstellungen aus dem Leben Buddhas. Oft bildet eine s-förmig zu lesende Folge von Bildern mit erläuternden Texten eine Art religiösen Comicstrip. Besonders schön sind die Paradiesdarstellungen mit Tänzern und Musikanten. In den Höhlen der Tang-Zeit bildet zentralperspektivische Palastarchitektur den Rahmen von Paradiesszenen. Unten auf den Wänden sind oft Reihen solcher Gläubigen dargestellt: Sie stehen für die Stifter der Grotten. Neben rein religiösen Motiven finden sich viele profane Szenen wie Jagd und Ackerbau, Straßenräuber und Schlachten.
- Dunhuang
- +86 937 886 9060
Mingsha Shan
Landschaftliche Highlights © Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Hier kann man Sanddünen wie aus dem Bilderbuch hinabrutschen und sich im Kamelreiten üben. Am Fuß der größten Düne (rund 250 m hoch) liegt ein kleiner See.
- Dunhuang
© Michael Riehle, DuMont Reisebildportal
Hier kann man Sanddünen wie aus dem Bilderbuch hinabrutschen und sich im Kamelreiten üben. Am Fuß der größten Düne (rund 250 m hoch) liegt ein kleiner See.
- Dunhuang
Mògao ku bówùguan
MuseenDas Museum präsentiert gute Repliken einiger der Mogao-Grotten in Originalgröße.
- 736200 Dunhuang
Das Museum präsentiert gute Repliken einiger der Mogao-Grotten in Originalgröße.
- 736200 Dunhuang
Dunhuang
GeographicalBei dieser großen Oase gabelte sich die Seidenstraße einst in eine nördliche und eine südliche Route. Hier lag jahrhundertelang Chinas westlichster Außenposten. Hatten die Karawanen aus Innerasien glücklich den gefährlichen Weg entlang der Taklamakan-Wüste geschafft und Dunhuang erreicht, so dankten sie den höheren Mächten, und zogen sie wieder hinaus gen Westen, so war hier der Ort des Bittgebets. Den Spenden von Kaufleuten, aber auch von hier stationierten Soldaten sowie der Kunst frommer Maler und Bildhauer ist daher die größte Attraktion der Seidenstraße zu verdanken: die Mogao-Grotten.
- Dunhuang
Bei dieser großen Oase gabelte sich die Seidenstraße einst in eine nördliche und eine südliche Route. Hier lag jahrhundertelang Chinas westlichster Außenposten. Hatten die Karawanen aus Innerasien glücklich den gefährlichen Weg entlang der Taklamakan-Wüste geschafft und Dunhuang erreicht, so dankten sie den höheren Mächten, und zogen sie wieder hinaus gen Westen, so war hier der Ort des Bittgebets. Den Spenden von Kaufleuten, aber auch von hier stationierten Soldaten sowie der Kunst frommer Maler und Bildhauer ist daher die größte Attraktion der Seidenstraße zu verdanken: die Mogao-Grotten.
- Dunhuang
Yumen Guan
Architektonische Highlights © LeslieWang, Shutterstock
Das Fort "Pass des Jadetors" mit seinen 10 m hohen Lehmmauern ist ein Rest jener Grenzfestungen, die in der Han-Zeit Chinas westliches Ende markierten. Zu sehen sind auch Reste der Mauer und eine große Lagerhausruine. 80 km nordwestlich der Stadt
- Jiuquan
- +86 937 882 1984
© LeslieWang, Shutterstock
Das Fort "Pass des Jadetors" mit seinen 10 m hohen Lehmmauern ist ein Rest jener Grenzfestungen, die in der Han-Zeit Chinas westliches Ende markierten. Zu sehen sind auch Reste der Mauer und eine große Lagerhausruine. 80 km nordwestlich der Stadt
- Jiuquan
- +86 937 882 1984
Labrang Si
Architektonische HighlightsDieses Kloster ist eines der sechs tibetischen Hauptklöster. Seit seiner Gründung (1709) wurde es immer weiter ausgebaut und bedeckt heute gut 40 ha. Im Kloster leben 1800 Mönche. Die Haupthalle brannte 1985 ab und wurde bis 1990 mit staatlichen Mitteln neu errichtet. Eine Besichtigung von Innenräumen ist nur mit Führung möglich.
- Renmin E St, Xiahe
Dieses Kloster ist eines der sechs tibetischen Hauptklöster. Seit seiner Gründung (1709) wurde es immer weiter ausgebaut und bedeckt heute gut 40 ha. Im Kloster leben 1800 Mönche. Die Haupthalle brannte 1985 ab und wurde bis 1990 mit staatlichen Mitteln neu errichtet. Eine Besichtigung von Innenräumen ist nur mit Führung möglich.
- Renmin E St, Xiahe
Yueya Spring
Touristenattraktionen © SIHASAKPRACHUM, Shutterstock
© SIHASAKPRACHUM, Shutterstock
Hier kannst du Sanddünen wie aus dem Bilderbuch hinabrutschen und dich im Kamelreiten üben. Am Fuß der größten Düne (250 m hoch) liegt der kleine Mondsichelsee.
- Dunhuang, Jiuquan, 736200 Dunhuang
© SIHASAKPRACHUM, Shutterstock
© SIHASAKPRACHUM, Shutterstock
Hier kannst du Sanddünen wie aus dem Bilderbuch hinabrutschen und dich im Kamelreiten üben. Am Fuß der größten Düne (250 m hoch) liegt der kleine Mondsichelsee.
- Dunhuang, Jiuquan, 736200 Dunhuang
Shazhou Market
Märkte und FlohmärkteNoch besteht ein gutes Stück Altstadt mit Lehmhäusern, Handwerkern, Kramläden und viel Atmosphäre. Östlich davon liegt der große Basar, das Zentrum des berühmten Sonntagsmarkts. Der zugehörige exotische Viehmarkt findet jedoch nicht hier statt, sondern an der G 314 nordwestlich der Stadt.
- Yangguan Middle Road, 735000 Jiuquan Shi
- http://m.tuniu.com/
Noch besteht ein gutes Stück Altstadt mit Lehmhäusern, Handwerkern, Kramläden und viel Atmosphäre. Östlich davon liegt der große Basar, das Zentrum des berühmten Sonntagsmarkts. Der zugehörige exotische Viehmarkt findet jedoch nicht hier statt, sondern an der G 314 nordwestlich der Stadt.
- Yangguan Middle Road, 735000 Jiuquan Shi
- http://m.tuniu.com/
Singende Dünen
Landschaftliche Highlights © crystaltmc, Shutterstock
Hier kannst du Sanddünen wie aus dem Bilderbuch hinabrutschen und dich im Kamelreiten üben oder den Traum vom Paragliden wahrmachen. Vielleicht auch mit dem Leichtflugzeug über die Dünen schweben?
- Quan Beizitang, Dunhuang
© crystaltmc, Shutterstock
Hier kannst du Sanddünen wie aus dem Bilderbuch hinabrutschen und dich im Kamelreiten üben oder den Traum vom Paragliden wahrmachen. Vielleicht auch mit dem Leichtflugzeug über die Dünen schweben?
- Quan Beizitang, Dunhuang