Friaul-Julisch Venetien Must Sees

Grotta Gigante
Landschaftliche Highlights
Sgonico
Caffè degli Specchi
Cafés
Trieste
Aquileia
Geographical
Aquilea
Grado
Geographical
Grado
Piazza Della Libertà
Touristenattraktionen
Udine
Cividale del Friuli
Geographical
Cividale del Friuli
Duino
Architektonische Highlights
Duino-Aurisina
Museo Revoltella
Museen
Trieste
Cattedrale di San Giusto
Architektonische Highlights
Trieste
Cattedrale di San Giusto
Tempietto longobardo
Architektonische Highlights
Cividale del Friuli
Duomo di Santa Maria Assunta
Architektonische Highlights
Gemona del Friuli
Riserva Naturale della Foce dell’Isonzo
Botanische Gärten & Parks
Staranzano
Consorzio Tutela Vini Friuli Colli Orientali e Ramandolo
Landschaftliche Highlights
Corno di Rosazzo
Basilika von Aquileia
Architektonische Highlights
Aquileia

    Landschaftliche Highlights

    Cafés

    Geographical

    Landschaftliche Highlights

    Cafés

    Geographical

    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights

    Museen

    Botanische Gärten & Parks


  • Grotta Gigante

    Landschaftliche Highlights
    • © Corrado Pravisano, Shutterstock

    500 Schritte führen Besucher 100 m in die Tiefe. Die Grotte ist 120 m tief, 107 m hoch, 280 m lang und 65 m breit. erreichbar mit dem Buslinie 43, Haltestelle Borgo Grotta Gigante.

    • © Corrado Pravisano, Shutterstock

    500 Schritte führen Besucher 100 m in die Tiefe. Die Grotte ist 120 m tief, 107 m hoch, 280 m lang und 65 m breit. erreichbar mit dem Buslinie 43, Haltestelle Borgo Grotta Gigante.


  • Caffè degli Specchi

    Cafés

    Die österreichische Kaffeehaustradition der k. u. k. Zeit hat ein paar wunderbare historische Cafés hinterlassen. An der Piazza dell’Unità d’Italia findest du das elegante Caffè degli Specchi.

    Die österreichische Kaffeehaustradition der k. u. k. Zeit hat ein paar wunderbare historische Cafés hinterlassen. An der Piazza dell’Unità d’Italia findest du das elegante Caffè degli Specchi.


  • Aquileia

    Geographical
    • © Pablo Debat, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kleine Kacheln ganz groß

    An der baumgesäumten Provinzstraße 352, der alten Römerstraße Augusta Giulia, die durch eine platte, weite Ackerlandschaft auf die Küste und die Lagune von Grado zuführt, liegt Aquileia – oder genauer gesagt: seine Überbleibsel. Denn wo sich vor zwei Jahrtausenden dieser legendäre Adriahafen befunden hatte, das Handelsscharnier zwischen Donauraum und Rom mit mehr als 100 000 Ew. und pulsierendem Leben, verliert sich heute ein kleines Dorf von knapp 3000 Seelen. Ruinen sind übrig geblieben und kostbare Fundstücke, die Aufschluss geben über das damalige Leben und die feinen Handelswaren Aquileias. Nach dem Zerfall des Römischen Imperiums bekam Aquileia eine zweite Chance als Sitz des Patriarchen (so lautete die byzantinische Bezeichnung für den Bischof), dessen Amtsbereich den ganzen Nordosten umfasste. Aus dieser Zeit ist die Basilika mit ihrem herrlichen Mosaikfußboden erhalten. Links und rechts der Via Augusta Giulia verteilen sich die Überreste des alten Aquileia: Ins Auge fallen gleich am Straßenrand das elegante Mausoleum aus dem 1.Jh. v. Chr. und die Säulenzeile des Forums. Dem Schild „sepolcreto“ folgend, entdeckt man inmitten von Gemüsegärten einen römischen Friedhof mit fünf steinernen Familiengräbern. Schon von Weitem sieht man den romanischen Kirchturm (73 m) der Basilica. Noch zur Zeit Konstantins im 4.Jh. war sie in der damals typischen Form einer Hallenbasilika entstanden. Aus jener Zeit stammt auch der schönste, größte und besterhaltene Mosaikfußboden des Abendlands im Zentrum der Kirche mit frühchristlichen Motiven und Symbolen. Zwei sehenswerte Krypten mit Fresken und Ausgrabungen zeigen die Spuren der frühchristlichen Anfänge. Den Kirchturm kann man besteigen. Bei guter Sicht hast du einen tollen Fernblick – und von hier oben kannst du auch gut den Grundriss der römischen Stadt erkennen. In einer Villa des 19.Jhs. ist im frisch restaurierten Museo Archeologico Nazionale eine spektakuläre Sammlung zu bewundern, darunter Waffen, Gold und Schmuck. Außerdem wird das Relikt eines 1972 bei Monfalcone gefundenen römischen Schiffs gezeigt. Das Museo Paleocristiano Nazionale zeigt sehenswerte Fundstücke aus der frühchristlichen Zeit Aquileias.

    • 33051 Aquilea
    • © Pablo Debat, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kleine Kacheln ganz groß

    An der baumgesäumten Provinzstraße 352, der alten Römerstraße Augusta Giulia, die durch eine platte, weite Ackerlandschaft auf die Küste und die Lagune von Grado zuführt, liegt Aquileia – oder genauer gesagt: seine Überbleibsel. Denn wo sich vor zwei Jahrtausenden dieser legendäre Adriahafen befunden hatte, das Handelsscharnier zwischen Donauraum und Rom mit mehr als 100 000 Ew. und pulsierendem Leben, verliert sich heute ein kleines Dorf von knapp 3000 Seelen. Ruinen sind übrig geblieben und kostbare Fundstücke, die Aufschluss geben über das damalige Leben und die feinen Handelswaren Aquileias. Nach dem Zerfall des Römischen Imperiums bekam Aquileia eine zweite Chance als Sitz des Patriarchen (so lautete die byzantinische Bezeichnung für den Bischof), dessen Amtsbereich den ganzen Nordosten umfasste. Aus dieser Zeit ist die Basilika mit ihrem herrlichen Mosaikfußboden erhalten. Links und rechts der Via Augusta Giulia verteilen sich die Überreste des alten Aquileia: Ins Auge fallen gleich am Straßenrand das elegante Mausoleum aus dem 1.Jh. v. Chr. und die Säulenzeile des Forums. Dem Schild „sepolcreto“ folgend, entdeckt man inmitten von Gemüsegärten einen römischen Friedhof mit fünf steinernen Familiengräbern. Schon von Weitem sieht man den romanischen Kirchturm (73 m) der Basilica. Noch zur Zeit Konstantins im 4.Jh. war sie in der damals typischen Form einer Hallenbasilika entstanden. Aus jener Zeit stammt auch der schönste, größte und besterhaltene Mosaikfußboden des Abendlands im Zentrum der Kirche mit frühchristlichen Motiven und Symbolen. Zwei sehenswerte Krypten mit Fresken und Ausgrabungen zeigen die Spuren der frühchristlichen Anfänge. Den Kirchturm kann man besteigen. Bei guter Sicht hast du einen tollen Fernblick – und von hier oben kannst du auch gut den Grundriss der römischen Stadt erkennen. In einer Villa des 19.Jhs. ist im frisch restaurierten Museo Archeologico Nazionale eine spektakuläre Sammlung zu bewundern, darunter Waffen, Gold und Schmuck. Außerdem wird das Relikt eines 1972 bei Monfalcone gefundenen römischen Schiffs gezeigt. Das Museo Paleocristiano Nazionale zeigt sehenswerte Fundstücke aus der frühchristlichen Zeit Aquileias.

    • 33051 Aquilea

  • Grado

    Geographical
    • © Roberta Patat, Shutterstock
    • © Roberta Patat, Shutterstock

    Wer neben Sandstrand und der modernen Erschließung durch Hotels, Ferienwohnungen und Badeanstalten auch noch das malerisch Verwinkelte eines alten Städtchens sucht, der ist in Grado (9000 Ew.) genau richtig. Über einen rund 5 km langen Straßendamm gelangt man in das uralte Lagunenstädtchen am Meer. Der Spaziergang durch die Altstadt führt durch Gassen und über kleine Plätze und vorbei an geduckten, alten Fischerhäusern am Hafenkanal entlang. Von hier legen auch die Ausflugsboote in die Lagunen ab. Im Sommer sitzt man lauschig auf den Plätzen und schleckt ein gelato oder lässt sich eines der frischen Fischgerichte schmecken. Grado und das nahe Aquileia waren schon unter den Römern bedeutende Siedlungen, so auch im Mittelalter, als hier im 5.Jh. die ersten Zentren des frühen Christentums entstanden, mit den damals noch byzantinisch orientierten Bischöfen, Patriarchen genannt. Die alten Kirchen zeugen davon. Unter den Habsburgern entwickelte sich Grado zum Adriaseebad.

    • 34073 Grado
    • © Roberta Patat, Shutterstock
    • © Roberta Patat, Shutterstock

    Wer neben Sandstrand und der modernen Erschließung durch Hotels, Ferienwohnungen und Badeanstalten auch noch das malerisch Verwinkelte eines alten Städtchens sucht, der ist in Grado (9000 Ew.) genau richtig. Über einen rund 5 km langen Straßendamm gelangt man in das uralte Lagunenstädtchen am Meer. Der Spaziergang durch die Altstadt führt durch Gassen und über kleine Plätze und vorbei an geduckten, alten Fischerhäusern am Hafenkanal entlang. Von hier legen auch die Ausflugsboote in die Lagunen ab. Im Sommer sitzt man lauschig auf den Plätzen und schleckt ein gelato oder lässt sich eines der frischen Fischgerichte schmecken. Grado und das nahe Aquileia waren schon unter den Römern bedeutende Siedlungen, so auch im Mittelalter, als hier im 5.Jh. die ersten Zentren des frühen Christentums entstanden, mit den damals noch byzantinisch orientierten Bischöfen, Patriarchen genannt. Die alten Kirchen zeugen davon. Unter den Habsburgern entwickelte sich Grado zum Adriaseebad.

    • 34073 Grado

  • Piazza Della Libertà

    Touristenattraktionen
    • © Alex DeG, Shutterstock

    Dank seines harmonischen Gefüges aus unterschiedlichen Elementen – Palazzi, Stufen, Statuen, die Loggia del Lionello und im Hintergrund das Kastell – wird der „Freiheitsplatz“ als schönster venezianischer Platz auf dem Festland gerühmt. Diesen einladenden Mittelpunkt der Stadt akzentuieren die hochelegante, rosa-weiß gestreifte Loggia del Lionello, das einstige Rathaus in typisch venezianischer Gotik, und der vom Uhrturm beherrschte Porticato San Giovanni, der den Platz mit seinem langen Renaissanceportikus auf schlanken, feinen Säulen säumt. Hinter der Loggia del Lionello beginnen die lebhaften Straßen Via Rialto und Via Mercato Vecchio, die an stattlichen Palazzi vorbei durch die Altstadt führen und zum Bummeln einladen.

    • Piazza Della Libertà, Udine
    • © Alex DeG, Shutterstock

    Dank seines harmonischen Gefüges aus unterschiedlichen Elementen – Palazzi, Stufen, Statuen, die Loggia del Lionello und im Hintergrund das Kastell – wird der „Freiheitsplatz“ als schönster venezianischer Platz auf dem Festland gerühmt. Diesen einladenden Mittelpunkt der Stadt akzentuieren die hochelegante, rosa-weiß gestreifte Loggia del Lionello, das einstige Rathaus in typisch venezianischer Gotik, und der vom Uhrturm beherrschte Porticato San Giovanni, der den Platz mit seinem langen Renaissanceportikus auf schlanken, feinen Säulen säumt. Hinter der Loggia del Lionello beginnen die lebhaften Straßen Via Rialto und Via Mercato Vecchio, die an stattlichen Palazzi vorbei durch die Altstadt führen und zum Bummeln einladen.

    • Piazza Della Libertà, Udine

  • Cividale del Friuli

    Geographical
    • © milosk50, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Je oller, je doller

    Wo der Fluss Natisone aus den Hügeln der Julischen Voralpen in die Ebene tritt, liegt das sympathische Städtchen Cividale (11 000 Ew.). Seine hellgrauen Häuser mit roten Ziegeldächern säumen den von üppigem Grün eingefassten Fluss; zur Kulisse gehören natürlich auch die Berge. Der Ponte del Diavolo, die Teufelsbrücke auf zwei geschwungenen Bogen, verbindet das Zentrum mit dem anderen Ufer. Als 568 die Langobarden im Nordosten auftauchten und sich hier niederließen, machten sie die römische Stadt Forum Julii (namengebend für Friuli/Friaul), das heutige Cividale, zum Zentrum ihres Herzogtums. Sie blieben 200 Jahre, lang genug, um künstlerisch interessante Zeugnisse zu hinterlassen, die Cividale bis heute hütet. An der Piazza del Duomo, die mit dem Palazzo Comunale aus dem 15.Jh. (heute Rathaus) und dem palladianischen Palazzo dei Provveditori Veneti das Herz der Stadt bildet, erhebt sich die schlichte Fassade des 1457 gotisch-venetisch begonnenen und im 16.Jh. im Stil der Renaissance vollendeten Doms Santa Maria Assunta. Höhepunkte im dreischiffigen Inneren sind ein Holzkruzifix aus dem 13.und der silberne Altarvorsatz aus dem 12.Jh. Vom rechten Seitenschiff geht es in das kleine, aber feine Museo Cristiano. Es zeigt Zeugnisse langobardischer Steinmetzkunst aus dem 8.Jh. Besonders schön ist der Altar von Herzog Ratchis mit Bibelszenen. Unter dem Haus der Via Monastero Maggiore 2 geht es hinab ins Ipogeo Celtico, zwei uralte Verliese. Waren sie eine keltische Grabstätte oder ein römischer Kerker? Dazu bleiben auch die beiden in die Wand gemeißelten Masken stumm. Geheimnisvoll und ein bisschen unheimlich ist es hier unten schon. Mehr Infos gibts beim Tourismusbüro Informacittà. Das Museo Archeologico Nazionale zeigt römische und romanische Steinmetzkunst und informiert in einer faszinierenden Ausstellung über das Leben sowie die Kunst der Langobarden und zeigt Goldschmuck und Waffen aus ihren Königsgräbern. Stimmungsvoll sind die kostenlosen Konzerte jeden ersten Sonntag im Monat. Schön über dem Fluss liegt der Tempietto Longobardo, das kleine, besonders gut erhaltene Gebetstempelchen der langobardischen Könige. Neben Fresken aus dem 12.–15.Jh. lohnen sich vor allem die Stuckdekorationen aus dem 8.Jh.: sechs grazile Frauenfiguren, die Heilige und Nonnen darstellen. Mitten in der Altstadt gibts im Al Monastero deftige friulanische Küche an der Feuerstelle, dem fogolar, und dazu passend regionale Weine.

    • 33043 Cividale del Friuli
    • © milosk50, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Je oller, je doller

    Wo der Fluss Natisone aus den Hügeln der Julischen Voralpen in die Ebene tritt, liegt das sympathische Städtchen Cividale (11 000 Ew.). Seine hellgrauen Häuser mit roten Ziegeldächern säumen den von üppigem Grün eingefassten Fluss; zur Kulisse gehören natürlich auch die Berge. Der Ponte del Diavolo, die Teufelsbrücke auf zwei geschwungenen Bogen, verbindet das Zentrum mit dem anderen Ufer. Als 568 die Langobarden im Nordosten auftauchten und sich hier niederließen, machten sie die römische Stadt Forum Julii (namengebend für Friuli/Friaul), das heutige Cividale, zum Zentrum ihres Herzogtums. Sie blieben 200 Jahre, lang genug, um künstlerisch interessante Zeugnisse zu hinterlassen, die Cividale bis heute hütet. An der Piazza del Duomo, die mit dem Palazzo Comunale aus dem 15.Jh. (heute Rathaus) und dem palladianischen Palazzo dei Provveditori Veneti das Herz der Stadt bildet, erhebt sich die schlichte Fassade des 1457 gotisch-venetisch begonnenen und im 16.Jh. im Stil der Renaissance vollendeten Doms Santa Maria Assunta. Höhepunkte im dreischiffigen Inneren sind ein Holzkruzifix aus dem 13.und der silberne Altarvorsatz aus dem 12.Jh. Vom rechten Seitenschiff geht es in das kleine, aber feine Museo Cristiano. Es zeigt Zeugnisse langobardischer Steinmetzkunst aus dem 8.Jh. Besonders schön ist der Altar von Herzog Ratchis mit Bibelszenen. Unter dem Haus der Via Monastero Maggiore 2 geht es hinab ins Ipogeo Celtico, zwei uralte Verliese. Waren sie eine keltische Grabstätte oder ein römischer Kerker? Dazu bleiben auch die beiden in die Wand gemeißelten Masken stumm. Geheimnisvoll und ein bisschen unheimlich ist es hier unten schon. Mehr Infos gibts beim Tourismusbüro Informacittà. Das Museo Archeologico Nazionale zeigt römische und romanische Steinmetzkunst und informiert in einer faszinierenden Ausstellung über das Leben sowie die Kunst der Langobarden und zeigt Goldschmuck und Waffen aus ihren Königsgräbern. Stimmungsvoll sind die kostenlosen Konzerte jeden ersten Sonntag im Monat. Schön über dem Fluss liegt der Tempietto Longobardo, das kleine, besonders gut erhaltene Gebetstempelchen der langobardischen Könige. Neben Fresken aus dem 12.–15.Jh. lohnen sich vor allem die Stuckdekorationen aus dem 8.Jh.: sechs grazile Frauenfiguren, die Heilige und Nonnen darstellen. Mitten in der Altstadt gibts im Al Monastero deftige friulanische Küche an der Feuerstelle, dem fogolar, und dazu passend regionale Weine.

    • 33043 Cividale del Friuli

  • Duino

    Architektonische Highlights
    • © Nicola Simeoni, Shutterstock

    Der Karst reicht dicht ans Wasser; hoch auf dem Felsen erhebt sich in atemraubender Lage das Schloss Duino, ursprünglich aus dem 14.Jh. und heute noch im Besitz der Adelsfamilie Thurn und Taxis. Hier, 20 km von Triest entfernt, war der Dichter Rainer Maria Rilke 1912 zu Gast, seine Spaziergänge in der Gischt des an die Felsen schlagenden Meers inspirierten ihn zu seinen „Duineser Elegien“. Der nach ihm benannte, berühmte Klippenspaziergang Sentiero Rilke beginnt an der Küstenstraße beim Touristenbüro von Sistiana und endet nach knapp 3 km in Duino. Hier im Ortskern geht es in die Burg mit ihren reich ausgestatteten Gemächern und einem schönen Park. Die Straße durchs Dorf führt hinunter an eine kleine, malerische Hafenbucht mit ein paar Fischerbooten, zwei Gasthäusern und zwei Restaurants. 4 km vor Duino geht es von der Küstenstraße ab hinunter an die Bucht von Si­stiana mit Yachthafen, Strand und einigen Beachbars, die im Sommer beliebte Treffpunkte mit abendlichem DJ-Set sind. Von Duino weiter Richtung Monfalcone zweigt die Küstenstraße nach 2 km hin- unter ins Villaggio dei Pescatori ab, einen rustikalen Flecken mit Segel- und Motorbooten an der Mündung des Flusses Timavo, der ein wenig landeinwärts nach seinem langen unterirdischen Verlauf durch den Karst hier ans Tageslicht tritt. Direkt auf den Klippen überm Meer bekocht hier eine Fischerfamilie ihre Gäste im Al Pescaturismo

    • © Nicola Simeoni, Shutterstock

    Der Karst reicht dicht ans Wasser; hoch auf dem Felsen erhebt sich in atemraubender Lage das Schloss Duino, ursprünglich aus dem 14.Jh. und heute noch im Besitz der Adelsfamilie Thurn und Taxis. Hier, 20 km von Triest entfernt, war der Dichter Rainer Maria Rilke 1912 zu Gast, seine Spaziergänge in der Gischt des an die Felsen schlagenden Meers inspirierten ihn zu seinen „Duineser Elegien“. Der nach ihm benannte, berühmte Klippenspaziergang Sentiero Rilke beginnt an der Küstenstraße beim Touristenbüro von Sistiana und endet nach knapp 3 km in Duino. Hier im Ortskern geht es in die Burg mit ihren reich ausgestatteten Gemächern und einem schönen Park. Die Straße durchs Dorf führt hinunter an eine kleine, malerische Hafenbucht mit ein paar Fischerbooten, zwei Gasthäusern und zwei Restaurants. 4 km vor Duino geht es von der Küstenstraße ab hinunter an die Bucht von Si­stiana mit Yachthafen, Strand und einigen Beachbars, die im Sommer beliebte Treffpunkte mit abendlichem DJ-Set sind. Von Duino weiter Richtung Monfalcone zweigt die Küstenstraße nach 2 km hin- unter ins Villaggio dei Pescatori ab, einen rustikalen Flecken mit Segel- und Motorbooten an der Mündung des Flusses Timavo, der ein wenig landeinwärts nach seinem langen unterirdischen Verlauf durch den Karst hier ans Tageslicht tritt. Direkt auf den Klippen überm Meer bekocht hier eine Fischerfamilie ihre Gäste im Al Pescaturismo


  • Museo Revoltella

    Museen
    Insider-Tipp
    In Kaufmanns guter Stube

    Die Kunstsammlung des Unternehmers Pasquale Revoltella wurde um Werke der Moderne des 20.Jhs. erweitert. Sie füllt Revoltellas Villa aus dem 19.Jh., die die Wohnkultur der wohlhabenden Triester Kaufleute anschaulich macht.

    Insider-Tipp
    In Kaufmanns guter Stube

    Die Kunstsammlung des Unternehmers Pasquale Revoltella wurde um Werke der Moderne des 20.Jhs. erweitert. Sie füllt Revoltellas Villa aus dem 19.Jh., die die Wohnkultur der wohlhabenden Triester Kaufleute anschaulich macht.


  • Cattedrale di San Giusto

    Architektonische Highlights
    • Cattedrale di San Giusto© Glow Images

    Hauptmonument und Symbol der Stadt, entstanden durch Zusammenschluß zweier früherer roman. Basiliken (5.und 11.Jh.). Fassade mit prächtiger gotischer Fensterrose.

    • Cattedrale di San Giusto© Glow Images

    Hauptmonument und Symbol der Stadt, entstanden durch Zusammenschluß zweier früherer roman. Basiliken (5.und 11.Jh.). Fassade mit prächtiger gotischer Fensterrose.


  • Tempietto longobardo

    Architektonische Highlights

    Schön über dem Fluss liegt dieses kleine, besonders gut erhaltene Gebetstempelchen der langobardischen Könige. Später wurde es Teil des Klosters Santa Maria in Valle. Neben Fresken aus dem 12.–15.Jh. entzücken vor allem die Stuckdekorationen aus dem 8.Jh., sechs grazile Frauenfiguren, die Heilige und Nonnen darstellen.

    Schön über dem Fluss liegt dieses kleine, besonders gut erhaltene Gebetstempelchen der langobardischen Könige. Später wurde es Teil des Klosters Santa Maria in Valle. Neben Fresken aus dem 12.–15.Jh. entzücken vor allem die Stuckdekorationen aus dem 8.Jh., sechs grazile Frauenfiguren, die Heilige und Nonnen darstellen.


  • Duomo di Santa Maria Assunta

    Architektonische Highlights

    In Gemona galt der Wiederaufbau u. a. dem Renaissancerathaus und vor allem natürlich dem wunderschönen Dom Santa Maria Assunta aus dem 14.Jh. Auf dessen Fassade beeindrucken die fein ziselierten Steinmetzarbeiten wie die Rosetten und die Figuren, allen voran die übergroße Statue des hl. Christophorus.

    In Gemona galt der Wiederaufbau u. a. dem Renaissancerathaus und vor allem natürlich dem wunderschönen Dom Santa Maria Assunta aus dem 14.Jh. Auf dessen Fassade beeindrucken die fein ziselierten Steinmetzarbeiten wie die Rosetten und die Figuren, allen voran die übergroße Statue des hl. Christophorus.


  • Riserva Naturale della Foce dell’Isonzo

    Botanische Gärten & Parks
    • © Michele Brusini, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Das große Flattern

    Neben Boots- empfehlen sich Radtouren in und an der Lagune, in der Grado nur eine von 30 Inseln belegt. In dem von zahlreichen Pflanzen und Vögeln bevölkerten Terrain sind die Naturschutzgebiete Riserva Naturale Valle Cavanata mit Salzmarschen, Auwald und Sanddünen und Riserva Naturale della Foce dell’Isonzo mit der Isola della Cona abgesteckt. An Fluss und Lagune gedeihen dichtes Schilf und seltene Farne, tummeln sich Muscheln, Krustentiere und gut 300 Vogelarten. Auf den meist unbewohnten Inseln und an den Kanalufern stehen reetgedeckte Fischerkaten (casoni) und Hochsitze fürs wettergeschützte Birdwatching bereit.

    • © Michele Brusini, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Das große Flattern

    Neben Boots- empfehlen sich Radtouren in und an der Lagune, in der Grado nur eine von 30 Inseln belegt. In dem von zahlreichen Pflanzen und Vögeln bevölkerten Terrain sind die Naturschutzgebiete Riserva Naturale Valle Cavanata mit Salzmarschen, Auwald und Sanddünen und Riserva Naturale della Foce dell’Isonzo mit der Isola della Cona abgesteckt. An Fluss und Lagune gedeihen dichtes Schilf und seltene Farne, tummeln sich Muscheln, Krustentiere und gut 300 Vogelarten. Auf den meist unbewohnten Inseln und an den Kanalufern stehen reetgedeckte Fischerkaten (casoni) und Hochsitze fürs wettergeschützte Birdwatching bereit.


  • Consorzio Tutela Vini Friuli Colli Orientali e Ramandolo

    Landschaftliche Highlights
    Insider-Tipp
    Tröpfchenweise Genuss

    Das Weinbaugebiet, das bei den Rebhängen von Tarcento und Nimis im Norden beginnt, findet seinen Höhepunkt südlich von Cividale in der sanften Hügellandschaft um Buttrio, Manzano, Rocca Bernarda und Corno di Rosazzo. Schon wegen des Ambiente lohnt ein Besuch im Weingut des Malteserordens in der Burg Rocca Bernarda in Premariacco, das inzwischen zu einem der größten Weinkonsortien Italiens gehört. Neben Friulano (früher Tocai genannt), Verduzzo, Merlot, Refosco und Ribolla wird hier der aromatische Dessertwein Picolit gekeltert, eine echte Rarität.

    Insider-Tipp
    Tröpfchenweise Genuss

    Das Weinbaugebiet, das bei den Rebhängen von Tarcento und Nimis im Norden beginnt, findet seinen Höhepunkt südlich von Cividale in der sanften Hügellandschaft um Buttrio, Manzano, Rocca Bernarda und Corno di Rosazzo. Schon wegen des Ambiente lohnt ein Besuch im Weingut des Malteserordens in der Burg Rocca Bernarda in Premariacco, das inzwischen zu einem der größten Weinkonsortien Italiens gehört. Neben Friulano (früher Tocai genannt), Verduzzo, Merlot, Refosco und Ribolla wird hier der aromatische Dessertwein Picolit gekeltert, eine echte Rarität.


  • Basilika von Aquileia

    Architektonische Highlights
    • © Camino Coach, Shutterstock

    Aus dieser Zeit (4.Jh.) hat die Basilika überlebt. Sie beherbergt das größte Bodenmosaik aus frühchristlicher Zeit. Voller lebendiger Details erzählen die Bilder aus der Zeit der christlichen Anfänge, etwa vom Streit zwischen Hahn und Schildkröte oder vom Fischer auf Fischfang.

    • © Camino Coach, Shutterstock

    Aus dieser Zeit (4.Jh.) hat die Basilika überlebt. Sie beherbergt das größte Bodenmosaik aus frühchristlicher Zeit. Voller lebendiger Details erzählen die Bilder aus der Zeit der christlichen Anfänge, etwa vom Streit zwischen Hahn und Schildkröte oder vom Fischer auf Fischfang.