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Frankreich - Der Norden Must Sees












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Landschaftliche Highlights
Architektonische Highlights
Museen
Rouen
Geographical © MAIRDUMONT
Die normannische Hauptstadt lebt von den Kontrasten: altes Fachwerk und Kirchen im Zentrum, und am Ufer der Seine hohe Hafenkräne neben banalen Nachkriegsbauten. Den Stadtrundgang beginnt man am besten an der Kathedrale Notre-Dame und geht südlich zur Rue Saint Romain und der Kirche Saint Maclou.
- 76000 Rouen
- http://www.rouen.fr/
- +33 2 32 08 32 40
- accueil@rouentourisme.com
© MAIRDUMONT
Die normannische Hauptstadt lebt von den Kontrasten: altes Fachwerk und Kirchen im Zentrum, und am Ufer der Seine hohe Hafenkräne neben banalen Nachkriegsbauten. Den Stadtrundgang beginnt man am besten an der Kathedrale Notre-Dame und geht südlich zur Rue Saint Romain und der Kirche Saint Maclou.
- 76000 Rouen
- http://www.rouen.fr/
- +33 2 32 08 32 40
- accueil@rouentourisme.com
Le Havre
Geographical © PictureReflex, Thinkstock
Insider-Tipp Ausflug in die 1950er-Jahre
Le Havre an der Nordseite der 9 km breiten Seinemündung verdankt seine Gründung und Entwicklung der Verlandung des flussaufwärts liegenden alten Hafens von Harfleur. Heute ist die Hafen- und Industriestadt (166 000 Ew.) der wichtigste Hafen Frankreichs. Die Englandfähre erreicht von hier nach fünfeinhalb Stunden Portsmouth. Kreuzfahrtschiffe legen regelmäßig am einstigen Transatlantikterminal an. Und auch auf der Seine ist etwas los. Wer sich im Tal der Seine an beiden Ufern umschauen und bei der Überquerung Geld sparen möchte, nimmt eine der acht Fähren, die auf dem Abschnitt zwischen Rouen und Le Havre linkes und rechtes Ufer verbinden. Das ist billiger als die Brückenmaut – sechs sind sogar ganz kostenlos – und sorgt für die passende Binnenschifferatmosphäre. 1945 wurde die Stadt fast vollständig zerstört und unter der Regie des Architekten und „Poeten des Beton“ Auguste Perret, zu dessen Schülern Le Corbusier gehörte, in der Folge neu aufgebaut. Er löste diese schwierige Aufgabe mit Bravour: Der mit 150 ha großzügige Innenstadtgrundriss vermittelt ein Gefühl von Weite und Schwerelosigkeit – passend zum Meer. Das Ensemble mit seinen 12 000 Wohnungen, Geschäften, Verwaltungs-, Kultur- und religiösen Einrichtungen gehört zum Unesco-Welterbe. Um die Architektur Perrets zu verstehen, empfiehlt sich der geführte Besuch des Musterappartements (appartement témoin). Bei diesem Schnellkurs für modernes Wohnen erfährst du Interessantes über Designkunst, optimale natürliche Ausleuchtung, integrierte Küchen und Bäder, Zentralheizung via Pressluft oder zeitgenössische Komfortausstattung. Eine neue Brücke hat die alten Trockendocks in Reichweite der Innenstadt gerückt. Seither wurde das Quartier de l’Eure zu einem lebendigen Viertel mit Ladenpassagen, Cafés, Kinos, Hotels und Büros. Heute schwer vorstellbar: Le Havre ist auch die Wiege des Impressionismus. Claude Monet malte sein Impression, Soleil levant („Impression, Sonnenaufgang“) hier, nahe der Stelle im Hafen, wo sich heute der Kontrollturm Semaphor erhebt. Von Ende Juni bis Mitte September präsentieren zeitgenössische Künstler aus der ganzen Welt im Rahmen des Festivals Un Été au Havre Open-Air-Kunstwerke, Lichtinstallationen und Kunstexperimente, die sie eigens für die Stadt gestaltet haben.
- 76600 Le Havre
- http://lehavre.fr/
- +33 2 32 74 04 04
- contact@lehavretourisme.com
© PictureReflex, Thinkstock
Insider-Tipp Ausflug in die 1950er-Jahre
Le Havre an der Nordseite der 9 km breiten Seinemündung verdankt seine Gründung und Entwicklung der Verlandung des flussaufwärts liegenden alten Hafens von Harfleur. Heute ist die Hafen- und Industriestadt (166 000 Ew.) der wichtigste Hafen Frankreichs. Die Englandfähre erreicht von hier nach fünfeinhalb Stunden Portsmouth. Kreuzfahrtschiffe legen regelmäßig am einstigen Transatlantikterminal an. Und auch auf der Seine ist etwas los. Wer sich im Tal der Seine an beiden Ufern umschauen und bei der Überquerung Geld sparen möchte, nimmt eine der acht Fähren, die auf dem Abschnitt zwischen Rouen und Le Havre linkes und rechtes Ufer verbinden. Das ist billiger als die Brückenmaut – sechs sind sogar ganz kostenlos – und sorgt für die passende Binnenschifferatmosphäre. 1945 wurde die Stadt fast vollständig zerstört und unter der Regie des Architekten und „Poeten des Beton“ Auguste Perret, zu dessen Schülern Le Corbusier gehörte, in der Folge neu aufgebaut. Er löste diese schwierige Aufgabe mit Bravour: Der mit 150 ha großzügige Innenstadtgrundriss vermittelt ein Gefühl von Weite und Schwerelosigkeit – passend zum Meer. Das Ensemble mit seinen 12 000 Wohnungen, Geschäften, Verwaltungs-, Kultur- und religiösen Einrichtungen gehört zum Unesco-Welterbe. Um die Architektur Perrets zu verstehen, empfiehlt sich der geführte Besuch des Musterappartements (appartement témoin). Bei diesem Schnellkurs für modernes Wohnen erfährst du Interessantes über Designkunst, optimale natürliche Ausleuchtung, integrierte Küchen und Bäder, Zentralheizung via Pressluft oder zeitgenössische Komfortausstattung. Eine neue Brücke hat die alten Trockendocks in Reichweite der Innenstadt gerückt. Seither wurde das Quartier de l’Eure zu einem lebendigen Viertel mit Ladenpassagen, Cafés, Kinos, Hotels und Büros. Heute schwer vorstellbar: Le Havre ist auch die Wiege des Impressionismus. Claude Monet malte sein Impression, Soleil levant („Impression, Sonnenaufgang“) hier, nahe der Stelle im Hafen, wo sich heute der Kontrollturm Semaphor erhebt. Von Ende Juni bis Mitte September präsentieren zeitgenössische Künstler aus der ganzen Welt im Rahmen des Festivals Un Été au Havre Open-Air-Kunstwerke, Lichtinstallationen und Kunstexperimente, die sie eigens für die Stadt gestaltet haben.
- 76600 Le Havre
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- +33 2 32 74 04 04
- contact@lehavretourisme.com
Honfleur
Geographical © topdeq, Thinkstock
Die kleine Stadt an der Meeresmündung besticht durch ihre reizenden Gässchen, hübsche Bürgerhäuser und Fachwerkbauten. In der Heimat des Frühimpressionisten Eugène Boudin kreierten im 19.Jh. die Maler des Lichts Monet, Courbet, Sisley und Cézanne eine neue Stilrichtung. Unbedingt sollte man die schiffsförmige Seefahrerholzkirche Sainte-Cathérine (15.Jh.) besuchen, die Atmosphäre hier ist ergreifend.
- 14600 Honfleur
- http://www.ville-honfleur.com/
© topdeq, Thinkstock
Die kleine Stadt an der Meeresmündung besticht durch ihre reizenden Gässchen, hübsche Bürgerhäuser und Fachwerkbauten. In der Heimat des Frühimpressionisten Eugène Boudin kreierten im 19.Jh. die Maler des Lichts Monet, Courbet, Sisley und Cézanne eine neue Stilrichtung. Unbedingt sollte man die schiffsförmige Seefahrerholzkirche Sainte-Cathérine (15.Jh.) besuchen, die Atmosphäre hier ist ergreifend.
- 14600 Honfleur
- http://www.ville-honfleur.com/
Étretat
Geographical © Jef Wodniack, Shutterstock
Insider-Tipp Fotospot fürs Klippenbild
Aus einem stillen Fischerdorf hat sich ein lebendiger Badeort (1200 Ew.) entwickelt, der viele Besucher anzieht – vor allem wegen der grandiosen Naturkulisse aus weißem Kalkgestein links und rechts des Kieselstrands. Um deine Nerven und die Umwelt zu schonen, solltest du besser nicht in den engen Gassen des Orts nach einem Parkplatz suchen. An der D 39 ca. 400 m vom Ortszentrum entfernt befindet sich ein großer Parkplatz. Der Ort hat eine schön restaurierte hölzerne Markthalle. Südwestlich erhebt sich das Kap Falaise d’Aval mit Blick auf die Felsnadel Aiguille und den aus den Klippen ins Meer hineinragenden Torbogen Manneporte. Auf der nordöstlichen Seite eröffnet sich von der Falaise d’Amont ein herrlicher Rundblick auf den Ort und die fotogenen Gesteinsformationen gegenüber. Die dort in den Himmel ragende Spitze erinnert an die wagemutigen Piloten Charles Nungesser und François Coli, die 1927 auf ihrem Atlantikflug nach New York noch vor Charles Lindbergh als Pioniere in die Luftfahrtgeschichte eingegangen wären – wären sie nicht über Étretat das letzte Mal gesehen worden ... Den Aussichtspunkt erreichst du am besten zu Fuß oder kräfteschonend von der Markthalle mit dem Petit Train. Auf den Klippen erstrecken sich schöne Spazierwege. 4 km nordöstlich, am Cap de Belval, gibt es mit der Aiguille Belval eine weitere Felsnadel zu bewundern. Aber Achtung: Bleib auch beim Fotografieren unbedingt auf den Wegen! Die Klippenkanten sind brüchig – in den vergangenen Jahren haben mehrere Urlauber ihr Selfie mit dem Leben bezahlt. In einer eleganten Villa mit Terrasse empfängt das Sternerestaurant Le Donjon auf einem Hügel und erfreut mit saisonalen Spezialitäten. Direkt am Meer kehrst du im Le Homard Bleu ein: Große, helle Säle mit breiten Glasfronten öffnen den Blick auf Promenade, Klippen und Meer. Meeresfrüchte stehen passend zum Meerblick im Mittelpunkt. Die Plage d‘Étretat direkt im Ort ist mit ihren groben Kieseln zwar nichts für zarte Füße, überzeugt aber durch ihr grandioses Panorama. Bei Ebbe lassen sich die Durchbrüche in den Klippen aus der Nähe erkunden. Auch für ein großes Angebot an Wassersport ist gesorgt, u. a. Windsurfen, Wellenreiten, Kajakfahren. Die ruhigere, südlich in der nächsten Bucht gelegene Plage d‘Antifer in Le Tilleul, ebenfalls mit Kieseln, bietet eine andere Perspektive auf die Klippen von Étretat. Allerdings ist sie nicht ganz leicht zu erreichen, nur ein Fußpfad führt in die Bucht. Lohn des Spaziergangs ist die spektakuläre Kulisse des Strands vor den Klippen.
- Étretat
- http://www.etretat.net/
© Jef Wodniack, Shutterstock
Insider-Tipp Fotospot fürs Klippenbild
Aus einem stillen Fischerdorf hat sich ein lebendiger Badeort (1200 Ew.) entwickelt, der viele Besucher anzieht – vor allem wegen der grandiosen Naturkulisse aus weißem Kalkgestein links und rechts des Kieselstrands. Um deine Nerven und die Umwelt zu schonen, solltest du besser nicht in den engen Gassen des Orts nach einem Parkplatz suchen. An der D 39 ca. 400 m vom Ortszentrum entfernt befindet sich ein großer Parkplatz. Der Ort hat eine schön restaurierte hölzerne Markthalle. Südwestlich erhebt sich das Kap Falaise d’Aval mit Blick auf die Felsnadel Aiguille und den aus den Klippen ins Meer hineinragenden Torbogen Manneporte. Auf der nordöstlichen Seite eröffnet sich von der Falaise d’Amont ein herrlicher Rundblick auf den Ort und die fotogenen Gesteinsformationen gegenüber. Die dort in den Himmel ragende Spitze erinnert an die wagemutigen Piloten Charles Nungesser und François Coli, die 1927 auf ihrem Atlantikflug nach New York noch vor Charles Lindbergh als Pioniere in die Luftfahrtgeschichte eingegangen wären – wären sie nicht über Étretat das letzte Mal gesehen worden ... Den Aussichtspunkt erreichst du am besten zu Fuß oder kräfteschonend von der Markthalle mit dem Petit Train. Auf den Klippen erstrecken sich schöne Spazierwege. 4 km nordöstlich, am Cap de Belval, gibt es mit der Aiguille Belval eine weitere Felsnadel zu bewundern. Aber Achtung: Bleib auch beim Fotografieren unbedingt auf den Wegen! Die Klippenkanten sind brüchig – in den vergangenen Jahren haben mehrere Urlauber ihr Selfie mit dem Leben bezahlt. In einer eleganten Villa mit Terrasse empfängt das Sternerestaurant Le Donjon auf einem Hügel und erfreut mit saisonalen Spezialitäten. Direkt am Meer kehrst du im Le Homard Bleu ein: Große, helle Säle mit breiten Glasfronten öffnen den Blick auf Promenade, Klippen und Meer. Meeresfrüchte stehen passend zum Meerblick im Mittelpunkt. Die Plage d‘Étretat direkt im Ort ist mit ihren groben Kieseln zwar nichts für zarte Füße, überzeugt aber durch ihr grandioses Panorama. Bei Ebbe lassen sich die Durchbrüche in den Klippen aus der Nähe erkunden. Auch für ein großes Angebot an Wassersport ist gesorgt, u. a. Windsurfen, Wellenreiten, Kajakfahren. Die ruhigere, südlich in der nächsten Bucht gelegene Plage d‘Antifer in Le Tilleul, ebenfalls mit Kieseln, bietet eine andere Perspektive auf die Klippen von Étretat. Allerdings ist sie nicht ganz leicht zu erreichen, nur ein Fußpfad führt in die Bucht. Lohn des Spaziergangs ist die spektakuläre Kulisse des Strands vor den Klippen.
- Étretat
- http://www.etretat.net/
Côte d’Opale
Landschaftliche Highlights © Massimo Santi, Shutterstock
Mal funkelt es silbrig, dann changiert es von irisierendem Blau zu schillerndem Grün: Dieses Farbenspiel inspirierte den Maler Edouard Lévêque 1911 zum Namen Opalküste für den Küstenstreifen zwischen belgischer Grenze und der Mündung der Somme.
- Côte d’Opale
© Massimo Santi, Shutterstock
Mal funkelt es silbrig, dann changiert es von irisierendem Blau zu schillerndem Grün: Dieses Farbenspiel inspirierte den Maler Edouard Lévêque 1911 zum Namen Opalküste für den Küstenstreifen zwischen belgischer Grenze und der Mündung der Somme.
- Côte d’Opale
Les Andelys
Geographical © Crobard, Thinkstock
Les Andelys ist ein reizendes Provinzstädtchen mit buckeligem Fachwerk, das sich kokett im Wasser spiegelt. Le Petit Andely, in dem die gotische Pfarrkirche sehr sehenswert ist, liegt am Wasser, und Le Grand weiter landeinwärts. Auch hier steht mit der Notre Dame eine hübsche gotische Kirche.
- 27700 Les Andelys
- http://www.ville-andelys.fr/
- +33 2 32 54 41 93
- omt@ville-andelys.fr
© Crobard, Thinkstock
Les Andelys ist ein reizendes Provinzstädtchen mit buckeligem Fachwerk, das sich kokett im Wasser spiegelt. Le Petit Andely, in dem die gotische Pfarrkirche sehr sehenswert ist, liegt am Wasser, und Le Grand weiter landeinwärts. Auch hier steht mit der Notre Dame eine hübsche gotische Kirche.
- 27700 Les Andelys
- http://www.ville-andelys.fr/
- +33 2 32 54 41 93
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Cathédrale Notre-Dame
Architektonische Highlights © Borisb17, Shutterstock
Amiens besitzt eine der schönsten und weitläufigsten Kathedralen der französischen Hochgotik, die heute zum Unesco-Kulturerbe zählt und einst Vorbild für den Kölner Dom war. Der Bau begann 1220 und wurde bereits 1269 beendet. Drei reich mit Statuen verzierte Portale bilden die Fassade. Das Kirchenschiff zählt mit über 40 m Höhe zu den höchsten in Frankreich. Von Juni bis September solltest du dir zwischen 22 und 23 Uhr das fantastische Lichtspektakel La Cathédrale en Couleurs nicht entgehen lassen.
- Place Notre Dame 30, 80000 Amiens
- http://www.cathedrale-amiens.fr/
- +33 3 22 80 03 41
© Borisb17, Shutterstock
Amiens besitzt eine der schönsten und weitläufigsten Kathedralen der französischen Hochgotik, die heute zum Unesco-Kulturerbe zählt und einst Vorbild für den Kölner Dom war. Der Bau begann 1220 und wurde bereits 1269 beendet. Drei reich mit Statuen verzierte Portale bilden die Fassade. Das Kirchenschiff zählt mit über 40 m Höhe zu den höchsten in Frankreich. Von Juni bis September solltest du dir zwischen 22 und 23 Uhr das fantastische Lichtspektakel La Cathédrale en Couleurs nicht entgehen lassen.
- Place Notre Dame 30, 80000 Amiens
- http://www.cathedrale-amiens.fr/
- +33 3 22 80 03 41
Chantilly
Geographical © Crobard, Thinkstock
Die Stadt ist in vielerlei Hinsicht berühmt. Nach ihr wurde in Frankreich die Schlagsahne benannt, hier wurde der James- Bond-Film "Im Angesicht des Todes" gedreht, und das Schloss wie auch seine Pferdeturniere sind weltberühmt. Das von einem tiefen Wald umgebene, aus mehreren Gebäuden bestehende Château wurde im 16.Jh. von Anne de Montmorency erbaut und in den folgenden Jahrhunderten immer mehr erweitert und verschönert. Sehenswert sind das Kabinett der Bücher, die Appartements, der Salon der Affen und auch der Park. In den ehemaligen Stallungen des Schlosses befindet sich das Pferdemuseum, indem auch lebende Ponys und Pferde zu sehen sind. Dank des sandigen Bodens gehört Chantilly zu den größten und wichtigsten Trainingszentren weltweit für Vollblüter.
- 60500 Chantilly
- http://www.ville-chantilly.fr/
© Crobard, Thinkstock
Die Stadt ist in vielerlei Hinsicht berühmt. Nach ihr wurde in Frankreich die Schlagsahne benannt, hier wurde der James- Bond-Film "Im Angesicht des Todes" gedreht, und das Schloss wie auch seine Pferdeturniere sind weltberühmt. Das von einem tiefen Wald umgebene, aus mehreren Gebäuden bestehende Château wurde im 16.Jh. von Anne de Montmorency erbaut und in den folgenden Jahrhunderten immer mehr erweitert und verschönert. Sehenswert sind das Kabinett der Bücher, die Appartements, der Salon der Affen und auch der Park. In den ehemaligen Stallungen des Schlosses befindet sich das Pferdemuseum, indem auch lebende Ponys und Pferde zu sehen sind. Dank des sandigen Bodens gehört Chantilly zu den größten und wichtigsten Trainingszentren weltweit für Vollblüter.
- 60500 Chantilly
- http://www.ville-chantilly.fr/
Lille
Geographical © bbsferrari, Thinkstock
Die Hauptstadt des französischen Flanderns nahe der belgischen Grenze gibt sich als europäische Stadt. Lille hat eine turbulente und kriegerische Geschichte. Mal flämisch, mal niederländisch, mal unter Order von Burgund, mal von Spanien, wurde Lille erst im 18.Jh. endgültig französisch. Lille ist sowohl Universitätsstadt mit rund 20.000 Studenten als auch bedeutender Standort der Textilindustrie und internationaler Verkehrsknotenpunkt. Das einstige Kohlerevier mit tiefschwarz verschmutzten flämischen Palästen stieg in den 90er Jahren wie Phönix aus der Asche zur attraktivsten, umtriebigsten und idyllischsten Stadt des französischen Nordens auf. Die Einwohner Lilles sind lebenslustig, weltoffen und stolz auf ihre regionalen Traditionen.
- 59000 Lille
- http://www.lilletourism.com/
© bbsferrari, Thinkstock
Die Hauptstadt des französischen Flanderns nahe der belgischen Grenze gibt sich als europäische Stadt. Lille hat eine turbulente und kriegerische Geschichte. Mal flämisch, mal niederländisch, mal unter Order von Burgund, mal von Spanien, wurde Lille erst im 18.Jh. endgültig französisch. Lille ist sowohl Universitätsstadt mit rund 20.000 Studenten als auch bedeutender Standort der Textilindustrie und internationaler Verkehrsknotenpunkt. Das einstige Kohlerevier mit tiefschwarz verschmutzten flämischen Palästen stieg in den 90er Jahren wie Phönix aus der Asche zur attraktivsten, umtriebigsten und idyllischsten Stadt des französischen Nordens auf. Die Einwohner Lilles sind lebenslustig, weltoffen und stolz auf ihre regionalen Traditionen.
- 59000 Lille
- http://www.lilletourism.com/
Falaise d'Aval
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Die Falaise d'Amont, eine der bizarr geformten Kreideklippen von Étretat, zieht seit Jahrhunderten Maler und Schriftsteller in ihren Bann. Den Felsen kann man auch besteigen.
- 76790 Étretat
© Glow Images
Die Falaise d'Amont, eine der bizarr geformten Kreideklippen von Étretat, zieht seit Jahrhunderten Maler und Schriftsteller in ihren Bann. Den Felsen kann man auch besteigen.
- 76790 Étretat
Château de Beaumesnil
Architektonische HighlightsInsider-Tipp Kriminalfälle und Kerzenlicht
In einer prächtigen Gartenanlage mit einem kuriosen Buchsbaum- und Eibenlabyrinth, das den einstigen Donjon überwuchert, und umgeben von einem Wassergraben steht das elegante Barockschloss aus dem 17.Jh., „normannisches Versailles“ genannt. Im Louis-XIII-Stil erbaut, ist besonders der mit schönen Skulpturen verzierte Zentralteil sehenswert. Stimmungsvoll sind die Grandes Nocturnes im Juli/August, wenn 2000 Kerzen das Anwesen erleuchten und ein Feuerwerk gezündet wird, spannend die Kriminächte, in denen die Besucher einen fiktiven Mord aufklären.
Insider-Tipp Kriminalfälle und Kerzenlicht
In einer prächtigen Gartenanlage mit einem kuriosen Buchsbaum- und Eibenlabyrinth, das den einstigen Donjon überwuchert, und umgeben von einem Wassergraben steht das elegante Barockschloss aus dem 17.Jh., „normannisches Versailles“ genannt. Im Louis-XIII-Stil erbaut, ist besonders der mit schönen Skulpturen verzierte Zentralteil sehenswert. Stimmungsvoll sind die Grandes Nocturnes im Juli/August, wenn 2000 Kerzen das Anwesen erleuchten und ein Feuerwerk gezündet wird, spannend die Kriminächte, in denen die Besucher einen fiktiven Mord aufklären.
Abbaye Saint-Pierre de Jumièges
Architektonische Highlights © MilaCroft, Shutterstock
Die großartige Abteianlage der Benediktiner aus dem 10./11.Jh. zählt zu den eindrucksvollsten Ruinen der Normandie. Die beiden 46 m hohen Fassadentürme der Abteikirche Notre-Dame aus dem 11.Jh. lassen die ursprünglichen riesigen Ausmaße des Bauwerks erkennen. Schöne präromanische Teile zeigt die Kirche Saint-Pierre aus dem 14.Jh. In den bis heute erhaltenen Klostergebäuden sind die steinerne Treppe, Teile des Kapitelsaals und der Keller aus dem 12.Jh. zu besichtigen. Es empfiehlt sich, etwas Zeit und vielleicht sogar ein Picknick mitzubringen, denn im weitläufigen Park lässt es sich herrlich entspannen.
- Rue Guillaume le Conquérant 24, 76480 Jumièges
- http://www.abbayedejumieges.fr/
- +33 2 35 37 24 02
© MilaCroft, Shutterstock
Die großartige Abteianlage der Benediktiner aus dem 10./11.Jh. zählt zu den eindrucksvollsten Ruinen der Normandie. Die beiden 46 m hohen Fassadentürme der Abteikirche Notre-Dame aus dem 11.Jh. lassen die ursprünglichen riesigen Ausmaße des Bauwerks erkennen. Schöne präromanische Teile zeigt die Kirche Saint-Pierre aus dem 14.Jh. In den bis heute erhaltenen Klostergebäuden sind die steinerne Treppe, Teile des Kapitelsaals und der Keller aus dem 12.Jh. zu besichtigen. Es empfiehlt sich, etwas Zeit und vielleicht sogar ein Picknick mitzubringen, denn im weitläufigen Park lässt es sich herrlich entspannen.
- Rue Guillaume le Conquérant 24, 76480 Jumièges
- http://www.abbayedejumieges.fr/
- +33 2 35 37 24 02
Pont de Normandie
Architektonische Highlights © bbsferrari, Thinkstock
Östlich von Honfleur spannt sich diese 1995 fertiggestellte, atemraubende Brücke auf gut 2 km über die Seinemündung. Von der Brückenmitte hat man eine tolle Aussicht auf den Mündungstrichter. Um dieses Panorama genießen zu können, lässt man das Auto am besten am Ufer stehen und geht zu Fuß. Man sollte sich aber schon vorher für eine Seite entscheiden: im Norden die offene Seinemündung, im Süden das Hinterland.
- 14600 Honfleur
- http://www.pontsnormandietancarville.fr/
© bbsferrari, Thinkstock
Östlich von Honfleur spannt sich diese 1995 fertiggestellte, atemraubende Brücke auf gut 2 km über die Seinemündung. Von der Brückenmitte hat man eine tolle Aussicht auf den Mündungstrichter. Um dieses Panorama genießen zu können, lässt man das Auto am besten am Ufer stehen und geht zu Fuß. Man sollte sich aber schon vorher für eine Seite entscheiden: im Norden die offene Seinemündung, im Süden das Hinterland.
- 14600 Honfleur
- http://www.pontsnormandietancarville.fr/
Louvre Lens
MuseenAuf einem alten Zechengelände in Lens 35 km südlich von Lille errichtete der Pariser Louvre einen spektakulären Filialbau mit 28 000 m² Ausstellungsfläche.
- Rue Paul Bert 99, 62300 Lens
- http://www.louvrelens.fr/
- +33 3 21 18 62 62
Auf einem alten Zechengelände in Lens 35 km südlich von Lille errichtete der Pariser Louvre einen spektakulären Filialbau mit 28 000 m² Ausstellungsfläche.
- Rue Paul Bert 99, 62300 Lens
- http://www.louvrelens.fr/
- +33 3 21 18 62 62