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Chemin de la Corniche
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Luxembourg
Grund
Geographical
Luxemburg
Cathédrale Notre Dame
Architektonische Highlights
Luxembourg
Lëtzebuerg City Museum
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  • Chemin de la Corniche

    Touristenattraktionen
    • © Elenarts, Shutterstock

    Die Corniche, ein Weg direkt am Rand des Felsens, auf dem die Altstadt Luxemburgs thront, wird auch „der schönste Balkon Europas“ genannt. Von ihr hat man einen wirklich beeindruckenden Blick auf die Felsen und die Reste der alten Festung: auf den Bockfelsen mit seinen unterirdischen Kasematten und auf das massige Rhamplateau, das gegenüber liegt. Und darunter ducken sich im Tal der Alzette die alten Handwerkerhäuser rings um die ehemalige Abtei Neumünster im Stadtteil Grund. Man blickt auf kleine Brücken und verwinkelte Terrassengärten und von Ferne grüßt die Silhouette der EU-Bauten auf dem Kirchberg.

    • © Elenarts, Shutterstock

    Die Corniche, ein Weg direkt am Rand des Felsens, auf dem die Altstadt Luxemburgs thront, wird auch „der schönste Balkon Europas“ genannt. Von ihr hat man einen wirklich beeindruckenden Blick auf die Felsen und die Reste der alten Festung: auf den Bockfelsen mit seinen unterirdischen Kasematten und auf das massige Rhamplateau, das gegenüber liegt. Und darunter ducken sich im Tal der Alzette die alten Handwerkerhäuser rings um die ehemalige Abtei Neumünster im Stadtteil Grund. Man blickt auf kleine Brücken und verwinkelte Terrassengärten und von Ferne grüßt die Silhouette der EU-Bauten auf dem Kirchberg.


  • Grund

    Geographical
    • © Reinhard Tiburzy, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Auch Nixen haben Männersorgen

    Im Tal der Alzette liegt der Stadtteil Grund, wo die Hauptstadt Dorf und Festung zugleich geblieben ist. Vom Plateau du Saint-Esprit in der Oberstadt fährt ein Aufzug runter (Eingang Parkhaus). Unten angekommen, passierst du ein putziges Brückchen über die Alzette. Von dort hast du einen Traumblick auf die kleinen Häuser am Fluss, in denen erst die Festungsbauer und danach Müller, Gerber und Färber wohnten. Dann folgten die Mönche, deren Abtei Neumünster am Ufer der Alzette später zum Gefängnis umfunktioniert wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg schließlich kamen Gastarbeiter aus Italien und Portugal und heute ist es auch für betuchte Oberstädter wieder schick, in den zahlreichen Szenekneipen im Grund zu sitzen oder gar Büro oder Wohnung hier zu haben. Wer nur mal kurz reinschnuppern will, der biegt hinter der Brücke nach links ab in die Rue Munster. Hinter dem in einem alten Hospiz untergebrachten Natur Musée stößt man auf die Kirche Saint-Jean Baptiste, die eine kostbare schwarze Madonna aus dem 14.Jh. beherbergt. Die Kirche grenzt an das Kulturzentrum Abbaye de Neumünster, ein Bilderbuchbeispiel gelungener Renovierung alter Bausubstanz. Hier finden Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und Seminare statt – im Sommer im Freien vor der einmaligen Kulisse des Bockfelsens. Die dazugehörige Brasserie hat eine schöne Außenterrasse. Über den großen Platz geht es weiter zum Stierchen, einer kleinen steinernen Fußgängerbrücke über die Alzette. Dies ist einer der schönsten und romantischsten Plätze der Stadt, wo noch spürbar ein Hauch von Mittelalter weht: an einem Ufer der mächtige Abteikomplex, der hier hinter hohen Bäumen fast verschwindet, am anderen Ufer kleine, verwunschene Terrassengärten mit bunten Blumen und Kräutern. Am anderen Ufer sitzt auch Melusina, ihres Zeichens Nixe und Ehefrau des Stadtgründers Siegfried. Sie scheint immer noch darüber zu grübeln, warum ihr Gatte vor über 1000 Jahren unbedingt durchs Schlüsselloch linsen musste. Und darüber wachen der mächtige Bockfelsen und die Festungsmauern, über die noch die Häuser der Altstadt lugen. Von hier kannst du dann am rechten Ufer entlang zurück zum Fußgängeraufzug laufen. Oder du wagst noch einen weiteren kleinen Aufstieg vom Stierchen über zahlreiche Treppen hoch zum Jakobsturm, von dem aus sich ebenfalls ein Wahnsinnsblick bietet. Hier stehst du auf den restaurierten Resten der Wenzelmauer, einer Stadtbefestigung aus dem 14.Jh., die den Grund mit in das Festungswerk einbezog. Schaust du in die andere Richtung, siehst du die Kasernen des Rhamplateaus, wiederum Teil einer Festungserweiterung, die Sébastien Vauban, der Festungsbaumeister des Sonnenkönigs Ludwig XIV., im 17.Jh. durchführte, und kannst gut nachvollziehen, warum Luxemburg auch das Gibraltar des Nordens genannt wird. Im Jakobsturm informiert in den Sommermonaten eine audiovisuelle Show über die Luxemburger und andere bedeutende Stadtmauern in Europa.

    • © Reinhard Tiburzy, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Auch Nixen haben Männersorgen

    Im Tal der Alzette liegt der Stadtteil Grund, wo die Hauptstadt Dorf und Festung zugleich geblieben ist. Vom Plateau du Saint-Esprit in der Oberstadt fährt ein Aufzug runter (Eingang Parkhaus). Unten angekommen, passierst du ein putziges Brückchen über die Alzette. Von dort hast du einen Traumblick auf die kleinen Häuser am Fluss, in denen erst die Festungsbauer und danach Müller, Gerber und Färber wohnten. Dann folgten die Mönche, deren Abtei Neumünster am Ufer der Alzette später zum Gefängnis umfunktioniert wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg schließlich kamen Gastarbeiter aus Italien und Portugal und heute ist es auch für betuchte Oberstädter wieder schick, in den zahlreichen Szenekneipen im Grund zu sitzen oder gar Büro oder Wohnung hier zu haben. Wer nur mal kurz reinschnuppern will, der biegt hinter der Brücke nach links ab in die Rue Munster. Hinter dem in einem alten Hospiz untergebrachten Natur Musée stößt man auf die Kirche Saint-Jean Baptiste, die eine kostbare schwarze Madonna aus dem 14.Jh. beherbergt. Die Kirche grenzt an das Kulturzentrum Abbaye de Neumünster, ein Bilderbuchbeispiel gelungener Renovierung alter Bausubstanz. Hier finden Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und Seminare statt – im Sommer im Freien vor der einmaligen Kulisse des Bockfelsens. Die dazugehörige Brasserie hat eine schöne Außenterrasse. Über den großen Platz geht es weiter zum Stierchen, einer kleinen steinernen Fußgängerbrücke über die Alzette. Dies ist einer der schönsten und romantischsten Plätze der Stadt, wo noch spürbar ein Hauch von Mittelalter weht: an einem Ufer der mächtige Abteikomplex, der hier hinter hohen Bäumen fast verschwindet, am anderen Ufer kleine, verwunschene Terrassengärten mit bunten Blumen und Kräutern. Am anderen Ufer sitzt auch Melusina, ihres Zeichens Nixe und Ehefrau des Stadtgründers Siegfried. Sie scheint immer noch darüber zu grübeln, warum ihr Gatte vor über 1000 Jahren unbedingt durchs Schlüsselloch linsen musste. Und darüber wachen der mächtige Bockfelsen und die Festungsmauern, über die noch die Häuser der Altstadt lugen. Von hier kannst du dann am rechten Ufer entlang zurück zum Fußgängeraufzug laufen. Oder du wagst noch einen weiteren kleinen Aufstieg vom Stierchen über zahlreiche Treppen hoch zum Jakobsturm, von dem aus sich ebenfalls ein Wahnsinnsblick bietet. Hier stehst du auf den restaurierten Resten der Wenzelmauer, einer Stadtbefestigung aus dem 14.Jh., die den Grund mit in das Festungswerk einbezog. Schaust du in die andere Richtung, siehst du die Kasernen des Rhamplateaus, wiederum Teil einer Festungserweiterung, die Sébastien Vauban, der Festungsbaumeister des Sonnenkönigs Ludwig XIV., im 17.Jh. durchführte, und kannst gut nachvollziehen, warum Luxemburg auch das Gibraltar des Nordens genannt wird. Im Jakobsturm informiert in den Sommermonaten eine audiovisuelle Show über die Luxemburger und andere bedeutende Stadtmauern in Europa.


  • Cathédrale Notre Dame

    Architektonische Highlights
    • © Mikalai Nick Zastsenski, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Das Geheimnis der leeren Gruft – grusel ...

    Die drei weithin sichtbaren, schlanken Türme der Liebfrauenkathedrale sind ein Wahrzeichen der Stadt. Die Ursprünge des spätgotischen Gebäudes, eigentlich eine Jesuitenkirche und erst 1870 zur Kathedrale upgegradet, reichen bis ins Jahr 1613 zurück. Im Vergleich zu gotischen Gotteshäusern ist die Notre-Dame wenig spektakulär. Dem Gnadenbild der Namens- und Landespatronin auf dem Hochaltar statten bei der Wallfahrt Oktave alljährlich Zigtausende Pilger einen Besuch ab. Interessanter als die Kirche selbst ist die Krypta darunter: Hier befindet sich die Gruft der Großherzoglichen Familie. Gruftis müssen jetzt tapfer sein: Der Sarg, den man in der Gruft der Prinzen sieht, ist leer. Aus hygienischen Gründen liegen die Gebeine der Großherzöge eine Etage tiefer. Nebenan ruht ein Promi aus dem Mittelalter: Johann der Blinde, König von Böhmen und Graf von Luxemburg, wurde u. a. berühmt, weil er 1346 trotz seiner Blindheit bei der Schlacht von Crécy im Hundertjährigen Krieg mitmischte – was er erwartungsgemäß nicht überlebte.

    • © Mikalai Nick Zastsenski, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Das Geheimnis der leeren Gruft – grusel ...

    Die drei weithin sichtbaren, schlanken Türme der Liebfrauenkathedrale sind ein Wahrzeichen der Stadt. Die Ursprünge des spätgotischen Gebäudes, eigentlich eine Jesuitenkirche und erst 1870 zur Kathedrale upgegradet, reichen bis ins Jahr 1613 zurück. Im Vergleich zu gotischen Gotteshäusern ist die Notre-Dame wenig spektakulär. Dem Gnadenbild der Namens- und Landespatronin auf dem Hochaltar statten bei der Wallfahrt Oktave alljährlich Zigtausende Pilger einen Besuch ab. Interessanter als die Kirche selbst ist die Krypta darunter: Hier befindet sich die Gruft der Großherzoglichen Familie. Gruftis müssen jetzt tapfer sein: Der Sarg, den man in der Gruft der Prinzen sieht, ist leer. Aus hygienischen Gründen liegen die Gebeine der Großherzöge eine Etage tiefer. Nebenan ruht ein Promi aus dem Mittelalter: Johann der Blinde, König von Böhmen und Graf von Luxemburg, wurde u. a. berühmt, weil er 1346 trotz seiner Blindheit bei der Schlacht von Crécy im Hundertjährigen Krieg mitmischte – was er erwartungsgemäß nicht überlebte.


  • Lëtzebuerg City Museum

    Museen

    Im mit viel Phantasie und Sachkunde umgebauten alten Patrizierhaus in der Altstadt werden mit multimedialen Mitteln 1000 Jahre Stadtgeschichte präsentiert. Im gläsernen Salonaufzug schwebt man aus dem Fels in die Höhe und blickt dabei durch die Fenster auf die Reste der Festung.

    Im mit viel Phantasie und Sachkunde umgebauten alten Patrizierhaus in der Altstadt werden mit multimedialen Mitteln 1000 Jahre Stadtgeschichte präsentiert. Im gläsernen Salonaufzug schwebt man aus dem Fels in die Höhe und blickt dabei durch die Fenster auf die Reste der Festung.