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Bazylika Mariacka
Architektonische Highlights
Gdańsk
Ratusz Głównego Miasta
Architektonische Highlights
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    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

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    Märkte und Flohmärkte


  • Bazylika Mariacka

    Architektonische Highlights
    • © kavalenkava, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Was für ein Theater

    Vom Frauentor führt die Frauengasse zur größten Backsteinkathedrale der Welt. Die dreischiffige Hallenkirche mit den Maßen 105 × 68 m bietet Platz für 25 000 Menschen. Unbedingt solltest du dir die Astronomische Uhr von 1470 mit Kalendarium und Himmelsscheibe ansehen. Punkt 11.57 Uhr mittags setzen sich die Figuren des Uhrwerks in Bewegung, fuchteln mit den Armen, drehen Pirouetten und gehen in die Knie. Vom Turm (78 m) liegt dir die Stadt zu Füßen.

    • © kavalenkava, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Was für ein Theater

    Vom Frauentor führt die Frauengasse zur größten Backsteinkathedrale der Welt. Die dreischiffige Hallenkirche mit den Maßen 105 × 68 m bietet Platz für 25 000 Menschen. Unbedingt solltest du dir die Astronomische Uhr von 1470 mit Kalendarium und Himmelsscheibe ansehen. Punkt 11.57 Uhr mittags setzen sich die Figuren des Uhrwerks in Bewegung, fuchteln mit den Armen, drehen Pirouetten und gehen in die Knie. Vom Turm (78 m) liegt dir die Stadt zu Füßen.


  • Ratusz Głównego Miasta

    Architektonische Highlights
    • Ratusz Głównego Miasta© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Grandioses Gebimmel

    Wo die Langgasse in den Langen Markt mündet, zieht ein reich verzierter Renaissancebau die Blicke auf sich: das Rechtstädtische Rathaus mit seinem 82 m hohen, filigran gestaffelten Uhrenturm, dessen Spitze eine vergoldete Statue von König Sigismund August II. krönt. Wegen der architektonischen Pracht der Innenausstattung wird es oft mit dem Dogenpalast von Venedig verglichen. Ursprünglich um 1330 im gotischen Stil erbaut, ließen die Stadtväter das Rathaus nach einem Brand 1556 in der Formensprache der flämischen Renaissance umgestalten und verpflichteten dazu drei der damals berühmtesten Architekten und Künstler Europas: Anthonis van Obbergen, Isaak van den Blocke und Willem van der Meer. Die Schmuckfassade hat im Lauf der Jahrhunderte ihr Aussehen immer wieder gewandelt. Das üppige Hauptportal etwa ist ein Werk des Spätbarocks. In längst verflossene feudale Zeiten entführt dich das Innere des Rathauses. Der große Ratssaal, wegen der damastbespannten Wände auch „Roter Saal“ genannt, schwelgt in manieristischer Pracht. Allein der bis zur Decke reichende Prunkkamin von 1593 mit dem von zwei Löwen gehaltenen Danziger Wappen ist ein Kunstwerk. Die Decke des Saals zieren 25 Gemälde mit biblischen und allegorisch-antiken Motiven. Im Rathausturm hängt seit 1561 ein Glockenspiel, dessen 14 Glocken im Jahr 2000 um 23 weitere ergänzt wurden. Es erklingt zu jeder vollen Stunde, besonders schön und lange um 12 Uhr mittags. Wer ganz hoch hinaus will, besteigt die Aussichtsplattform am 80 m hohen Turm und genießt den gigantischen Blick über die Stadt bis hin zur Ostsee.

    • Ratusz Głównego Miasta© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Grandioses Gebimmel

    Wo die Langgasse in den Langen Markt mündet, zieht ein reich verzierter Renaissancebau die Blicke auf sich: das Rechtstädtische Rathaus mit seinem 82 m hohen, filigran gestaffelten Uhrenturm, dessen Spitze eine vergoldete Statue von König Sigismund August II. krönt. Wegen der architektonischen Pracht der Innenausstattung wird es oft mit dem Dogenpalast von Venedig verglichen. Ursprünglich um 1330 im gotischen Stil erbaut, ließen die Stadtväter das Rathaus nach einem Brand 1556 in der Formensprache der flämischen Renaissance umgestalten und verpflichteten dazu drei der damals berühmtesten Architekten und Künstler Europas: Anthonis van Obbergen, Isaak van den Blocke und Willem van der Meer. Die Schmuckfassade hat im Lauf der Jahrhunderte ihr Aussehen immer wieder gewandelt. Das üppige Hauptportal etwa ist ein Werk des Spätbarocks. In längst verflossene feudale Zeiten entführt dich das Innere des Rathauses. Der große Ratssaal, wegen der damastbespannten Wände auch „Roter Saal“ genannt, schwelgt in manieristischer Pracht. Allein der bis zur Decke reichende Prunkkamin von 1593 mit dem von zwei Löwen gehaltenen Danziger Wappen ist ein Kunstwerk. Die Decke des Saals zieren 25 Gemälde mit biblischen und allegorisch-antiken Motiven. Im Rathausturm hängt seit 1561 ein Glockenspiel, dessen 14 Glocken im Jahr 2000 um 23 weitere ergänzt wurden. Es erklingt zu jeder vollen Stunde, besonders schön und lange um 12 Uhr mittags. Wer ganz hoch hinaus will, besteigt die Aussichtsplattform am 80 m hohen Turm und genießt den gigantischen Blick über die Stadt bis hin zur Ostsee.


  • Ulica Mariacka

    Touristenattraktionen
    • Ulica Mariacka© Glow Images

    Die Frauen- oder Mariengasse führt vom Frauentor (Brama Mariacka) zur Marienkirche und gilt für viele als schönste Straße der Rechtstadt. Und tatsächlich: Über ihrem Kopfsteinpflaster schwebt immer noch ein Hauch des alten Danzig. Nur hier sind die Kaufmannshäuser noch von terrassenartig erhöhten Vorbauten gesäumt - den berühmten Beischlägen. In Mode gekommen ab dem 16.Jh. als Eingänge der zur Straße hin erweiterten Speicherkeller und ursprünglich auch als Hochwasserschutz, wurden die Beischläge nach und nach Statussymbole der reichen Kaufleute. Die Vorbauten wuchsen zu prachtvoll ausgeschmückten Veranden, auf denen man Geschäfte besprach, im Sommer mit der Familie speiste und dabei dem Treiben auf der Straße zusah. Heute bergen ihre Keller Kunsthandwerksläden, kleine Galerien und die exklusivsten und auch teuersten Bernsteinwerkstätten der Stadt. Die malerische Gasse diente schon oft als Filmkulisse. Auch Regisseur Franz Peter Wirth verlegte 1980 die Dreharbeiten für den Film "Buddenbrooks" nach dem Roman von Thomas Mann vom Originalschauplatz Lübeck hierher.

    • Ulica Mariacka, 80-836 Gdańsk
    • Ulica Mariacka© Glow Images

    Die Frauen- oder Mariengasse führt vom Frauentor (Brama Mariacka) zur Marienkirche und gilt für viele als schönste Straße der Rechtstadt. Und tatsächlich: Über ihrem Kopfsteinpflaster schwebt immer noch ein Hauch des alten Danzig. Nur hier sind die Kaufmannshäuser noch von terrassenartig erhöhten Vorbauten gesäumt - den berühmten Beischlägen. In Mode gekommen ab dem 16.Jh. als Eingänge der zur Straße hin erweiterten Speicherkeller und ursprünglich auch als Hochwasserschutz, wurden die Beischläge nach und nach Statussymbole der reichen Kaufleute. Die Vorbauten wuchsen zu prachtvoll ausgeschmückten Veranden, auf denen man Geschäfte besprach, im Sommer mit der Familie speiste und dabei dem Treiben auf der Straße zusah. Heute bergen ihre Keller Kunsthandwerksläden, kleine Galerien und die exklusivsten und auch teuersten Bernsteinwerkstätten der Stadt. Die malerische Gasse diente schon oft als Filmkulisse. Auch Regisseur Franz Peter Wirth verlegte 1980 die Dreharbeiten für den Film "Buddenbrooks" nach dem Roman von Thomas Mann vom Originalschauplatz Lübeck hierher.

    • Ulica Mariacka, 80-836 Gdańsk

  • Muzeum Narodowe w Gdańsku

    Museen
    Insider-Tipp
    Himmel oder Hölle

    Seinen Hauptsitz hat das Museum in einem ehemaligen Franziskanerkloster – allein die Architektur mit den mittelalterlichen Gewölben ist einen Abstecher (10 Gehmin. südl. der Langen Gasse) in die Alte Vorstadt wert. Das Highlight der Sammlung ist ein flämisches Werk: Hans Memlings Triptychon „Das Jüngste Gericht“ (1472) zeigt drastisch, wie man sich im Mittelalter den Übergang ins Jenseits vorstellte. Engel kleiden die Auserwählten in kostbare Gewänder, zähnefletschende Teufel stoßen die Verdammten in ewige Finsternis ... Sehenswert auch das Interieur: Möbel, Porzellan, Textilien, Gold- und Silberwaren beweisen die Kunst der Meister und den Reichtum der Auftraggeber.

    Insider-Tipp
    Himmel oder Hölle

    Seinen Hauptsitz hat das Museum in einem ehemaligen Franziskanerkloster – allein die Architektur mit den mittelalterlichen Gewölben ist einen Abstecher (10 Gehmin. südl. der Langen Gasse) in die Alte Vorstadt wert. Das Highlight der Sammlung ist ein flämisches Werk: Hans Memlings Triptychon „Das Jüngste Gericht“ (1472) zeigt drastisch, wie man sich im Mittelalter den Übergang ins Jenseits vorstellte. Engel kleiden die Auserwählten in kostbare Gewänder, zähnefletschende Teufel stoßen die Verdammten in ewige Finsternis ... Sehenswert auch das Interieur: Möbel, Porzellan, Textilien, Gold- und Silberwaren beweisen die Kunst der Meister und den Reichtum der Auftraggeber.


  • Długi Targ

    Touristenattraktionen
    • Długi Targ© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Kopf in’n Nacken!

    Das Herz der Rechtstadt. Hier stehen die berühmtesten Gebäude des historischen Danzig so kunstvoll restauriert beieinander, als sei die Stadt nie zerstört worden, überragt vom Rechtstädtischen Rathaus mit seinem 80 m hohen, filigran gestaffelten Uhrenturm, dessen Spitze eine vergoldete Statue von König Sigismund II. August krönt. Das Rathaus, um 1330 im Stil der Gotik erbaut, hat in den Jahrhunderten mehrfach sein Aussehen gewandelt. Das nach alten Vorlagen originalgetreu restaurierte Innere birgt heute das Museum der Stadtgeschichte. Die Ausstellung beginnt im zweiten Stock, das Staunen schon in der barocken Eingangshalle und im Roten Saal (Sala Czerwona), in dem einst die Ratsherren tagten: Der im Stil des holländischen Manierismus gestaltete, mit Samt ausgekleidete Saal wird gekrönt von 25 prunkvollen Deckengemälden. Und vom Turm öffnet sich dir ein großartiges Stadtpanorama! Neben dem Rathaus erhebt sich der Artushof. In dem manieristisch geprägten Palast hielt die Zunft der mächtigen Hansekaufleute ihre Versammlungen und berüchtigte Gelage ab, später diente der Bau als Börse. Prunkstück des großen sterngewölbten Saals ist ein 12 m hoher Kachelofen: Jede der 520 Kacheln ist ein handbemaltes Delfter Original. Vor dem Artushof sprudelt eines der meistfotografierten Wahrzeichen der Rechtstadt: der 1621 vollendete Neptunbrunnen (Fontanna Neptuna), geschaffen von den flämischen Künstlern Peter Husen und Johann Rogge. Hünenhaft reckt der Meeresgott den Dreizack. Unweit des Brunnens ragt aus der Häuserzeile an der Nordseite des Markts das Goldene Haus (Złota Kamienica) auf, das wohl schönste Altdanziger Kaufmannspalais, erbaut 1609 für den damaligen Bürgermeister Jan Speymann. Die aufstrebende Renaissancefassade aus weißen Stuckornamenten und Basreliefs aus grünem Marmor, gekrönt von vier antiken Figuren – Antigone, Kleopatra, Ödipus und Achilles –, ist wie der Artushof ein Werk des flämischen Baumeisters Abraham van den Blocke.

    • Długi Targ© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Kopf in’n Nacken!

    Das Herz der Rechtstadt. Hier stehen die berühmtesten Gebäude des historischen Danzig so kunstvoll restauriert beieinander, als sei die Stadt nie zerstört worden, überragt vom Rechtstädtischen Rathaus mit seinem 80 m hohen, filigran gestaffelten Uhrenturm, dessen Spitze eine vergoldete Statue von König Sigismund II. August krönt. Das Rathaus, um 1330 im Stil der Gotik erbaut, hat in den Jahrhunderten mehrfach sein Aussehen gewandelt. Das nach alten Vorlagen originalgetreu restaurierte Innere birgt heute das Museum der Stadtgeschichte. Die Ausstellung beginnt im zweiten Stock, das Staunen schon in der barocken Eingangshalle und im Roten Saal (Sala Czerwona), in dem einst die Ratsherren tagten: Der im Stil des holländischen Manierismus gestaltete, mit Samt ausgekleidete Saal wird gekrönt von 25 prunkvollen Deckengemälden. Und vom Turm öffnet sich dir ein großartiges Stadtpanorama! Neben dem Rathaus erhebt sich der Artushof. In dem manieristisch geprägten Palast hielt die Zunft der mächtigen Hansekaufleute ihre Versammlungen und berüchtigte Gelage ab, später diente der Bau als Börse. Prunkstück des großen sterngewölbten Saals ist ein 12 m hoher Kachelofen: Jede der 520 Kacheln ist ein handbemaltes Delfter Original. Vor dem Artushof sprudelt eines der meistfotografierten Wahrzeichen der Rechtstadt: der 1621 vollendete Neptunbrunnen (Fontanna Neptuna), geschaffen von den flämischen Künstlern Peter Husen und Johann Rogge. Hünenhaft reckt der Meeresgott den Dreizack. Unweit des Brunnens ragt aus der Häuserzeile an der Nordseite des Markts das Goldene Haus (Złota Kamienica) auf, das wohl schönste Altdanziger Kaufmannspalais, erbaut 1609 für den damaligen Bürgermeister Jan Speymann. Die aufstrebende Renaissancefassade aus weißen Stuckornamenten und Basreliefs aus grünem Marmor, gekrönt von vier antiken Figuren – Antigone, Kleopatra, Ödipus und Achilles –, ist wie der Artushof ein Werk des flämischen Baumeisters Abraham van den Blocke.


  • Ulica Długa

    Touristenattraktionen
    • Ulica Długa© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Kaffeepause bei Ferbers

    Hinter dem Goldenen Tor beginnt die Langgasse. Sie ist die älteste und berühmteste Straße Danzigs, seit jeher Magistrale der Rechtstadt, „Königsweg“ und Boulevard kaufmännischer Macht. Einen halben Kilometer verläuft sie fast schnurgerade in ost-westlicher Richtung, geht schließlich in den Langen Markt über, wo hinter dem Grünen Tor einst die Handelsschiffe anlegten. Giebel an Giebel säumen die Häuser der reichen Patrizierfamilien die Straße, fast jedes Haus ist eine Sehenswürdigkeit für sich, mit eigenem Schicksal. Die Geschichte der Langgasse reicht bis ins Mittelalter zurück, doch die meisten der Schaufassaden entstanden in der Epoche der Renaissance, dem Goldenen Zeitalter der Handelsstadt Danzig. Und sie entstanden noch einmal neu, originalgetreu und meisterhaft rekonstruiert nach dem Zweiten Weltkrieg. Eines der schönsten Patrizierhäuser der Langgasse ist das Ferberhaus (Nr. 28). Die Familie Ferber zählte fast 300 Jahre lang zu den einflussreichsten Dynastien der Rechtstadt, stellte allein sechs Bürgermeister. Heute lädt im Ferberhaus ein gemütliches Café mit Straßenterrasse zum Verweilen ein. Sehenswert ist auch das Zierenberghaus (Nr. 29) mit seiner barocken Fassade. Zwei steinerne Löwen, die das pilastergegliederte Portal bewachen, verhalfen dem Löwenschloss (Lwi Zamek) (Nr. 35) zu seinem Namen. Ein Stück weiter fällt rechts ein mit antiken Statuen verzierter Renaissancebau auf. Hier lebte die Kaufmanns- und Politikerfamilie Schumann. Heute ist im Schumannhaus (Nr. 45) der Tourismusverband PTTK untergebracht. Das wohl berühmteste Patrizierpalais in der Langgasse ist das Uphagenhaus (Nr. 12). Die Fassade des 1776 erbauten Hauses vereint Stilelemente von Rokoko und Frühklassizismus. Es gehörte einst dem flämischen Ratsherrn Johann Uphagen und beherbergt heute das Museum der bürgerlichen Wohnkultur, in dem sich anhand von viel Originalinterieur (es war während des Zweiten Weltkriegs ausgelagert und überstand so die Bombenangriffe) in authentisch eingerichteten Räumen – vom asiatisch inspirierten Teezimmer bis zum Musiksalon – nachempfinden lässt, wie eine reiche Patrizierfamilie zur Zeit des Rokoko lebte.

    • Ulica Długa, Gdańsk
    • Ulica Długa© Peter Hirth, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Kaffeepause bei Ferbers

    Hinter dem Goldenen Tor beginnt die Langgasse. Sie ist die älteste und berühmteste Straße Danzigs, seit jeher Magistrale der Rechtstadt, „Königsweg“ und Boulevard kaufmännischer Macht. Einen halben Kilometer verläuft sie fast schnurgerade in ost-westlicher Richtung, geht schließlich in den Langen Markt über, wo hinter dem Grünen Tor einst die Handelsschiffe anlegten. Giebel an Giebel säumen die Häuser der reichen Patrizierfamilien die Straße, fast jedes Haus ist eine Sehenswürdigkeit für sich, mit eigenem Schicksal. Die Geschichte der Langgasse reicht bis ins Mittelalter zurück, doch die meisten der Schaufassaden entstanden in der Epoche der Renaissance, dem Goldenen Zeitalter der Handelsstadt Danzig. Und sie entstanden noch einmal neu, originalgetreu und meisterhaft rekonstruiert nach dem Zweiten Weltkrieg. Eines der schönsten Patrizierhäuser der Langgasse ist das Ferberhaus (Nr. 28). Die Familie Ferber zählte fast 300 Jahre lang zu den einflussreichsten Dynastien der Rechtstadt, stellte allein sechs Bürgermeister. Heute lädt im Ferberhaus ein gemütliches Café mit Straßenterrasse zum Verweilen ein. Sehenswert ist auch das Zierenberghaus (Nr. 29) mit seiner barocken Fassade. Zwei steinerne Löwen, die das pilastergegliederte Portal bewachen, verhalfen dem Löwenschloss (Lwi Zamek) (Nr. 35) zu seinem Namen. Ein Stück weiter fällt rechts ein mit antiken Statuen verzierter Renaissancebau auf. Hier lebte die Kaufmanns- und Politikerfamilie Schumann. Heute ist im Schumannhaus (Nr. 45) der Tourismusverband PTTK untergebracht. Das wohl berühmteste Patrizierpalais in der Langgasse ist das Uphagenhaus (Nr. 12). Die Fassade des 1776 erbauten Hauses vereint Stilelemente von Rokoko und Frühklassizismus. Es gehörte einst dem flämischen Ratsherrn Johann Uphagen und beherbergt heute das Museum der bürgerlichen Wohnkultur, in dem sich anhand von viel Originalinterieur (es war während des Zweiten Weltkriegs ausgelagert und überstand so die Bombenangriffe) in authentisch eingerichteten Räumen – vom asiatisch inspirierten Teezimmer bis zum Musiksalon – nachempfinden lässt, wie eine reiche Patrizierfamilie zur Zeit des Rokoko lebte.

    • Ulica Długa, Gdańsk

  • Główne Miasto

    Geographical
    • © HAL-9000, Shutterstock

    Die Rechtstadt ist Danzigs historischer Kern. Schon im 12.Jh. gab es hier eine Handelssiedlung, 1255 kamen die ersten Lübecker Kaufleute - und blieben. Der Name weist auf die "rechte", also die richtige Stadt hin, in Abgrenzung zur nördlichen - älteren - Altstadt, in der damals v.a. slawische Handwerker und Fischer lebten. Die Rechtstadt hingegen war von Beginn an den mächtigen deutschen Patrizierfamilien vorbehalten, den Bürgermeistern und reichen Ratsherren, den Zünften. Als Handelszentrum wuchs sie planmäßig um die Speicherviertel an der Mottlau, im für das Mittelalter typischen schachbrettartigen Muster, alle Hauptstraßen auf den Hafen ausgerichtet. 1343 verlieh der Deutsche Orden ihr das Stadtrecht. Keine 20 Jahre später trat die Danziger Rechtstadt der Hanse bei - und sollte in diesem europäischen Städtebündnis bald zur mächtigen Löwin aufsteigen. Ihre eigentliche Blüte erfuhr die Rechtstadt aber erst nach 1450, als Danzig sich als "Freie Stadt" dem polnischen König unterstellte und dafür mit Zoll- und Handelsprivilegien belohnt wurde. In der Folge entstand, architektonisch beseelt von der Renaissance und ihrer Spielart, dem aus Holland importierten Manierismus, jenes Gesamtkunstwerk, das heute zu den schönsten Stadtensembles Europas zählt. Auch wenn es "nur" noch eine Rekonstruktion ist.

    • 80-831 Gdańsk
    • © HAL-9000, Shutterstock

    Die Rechtstadt ist Danzigs historischer Kern. Schon im 12.Jh. gab es hier eine Handelssiedlung, 1255 kamen die ersten Lübecker Kaufleute - und blieben. Der Name weist auf die "rechte", also die richtige Stadt hin, in Abgrenzung zur nördlichen - älteren - Altstadt, in der damals v.a. slawische Handwerker und Fischer lebten. Die Rechtstadt hingegen war von Beginn an den mächtigen deutschen Patrizierfamilien vorbehalten, den Bürgermeistern und reichen Ratsherren, den Zünften. Als Handelszentrum wuchs sie planmäßig um die Speicherviertel an der Mottlau, im für das Mittelalter typischen schachbrettartigen Muster, alle Hauptstraßen auf den Hafen ausgerichtet. 1343 verlieh der Deutsche Orden ihr das Stadtrecht. Keine 20 Jahre später trat die Danziger Rechtstadt der Hanse bei - und sollte in diesem europäischen Städtebündnis bald zur mächtigen Löwin aufsteigen. Ihre eigentliche Blüte erfuhr die Rechtstadt aber erst nach 1450, als Danzig sich als "Freie Stadt" dem polnischen König unterstellte und dafür mit Zoll- und Handelsprivilegien belohnt wurde. In der Folge entstand, architektonisch beseelt von der Renaissance und ihrer Spielart, dem aus Holland importierten Manierismus, jenes Gesamtkunstwerk, das heute zu den schönsten Stadtensembles Europas zählt. Auch wenn es "nur" noch eine Rekonstruktion ist.

    • 80-831 Gdańsk

  • Europejskie Centrum Solidarności

    Museen
    Insider-Tipp
    Straßenkampf im Museum?

    Nördlich der Altstadt, wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof, erstreckt sich das Gelände der ehemaligen Danziger Lenin-Werft. Im August 1980 rückte sie in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit, als Werftarbeiter die Gründung der freien Gewerkschaft „Solidarność“ erstreikten. Es war der Anfang vom Ende des polnischen Sozialismus. Schiffe werden heute auf dem riesigen Industrieareal nicht mehr gebaut: Die Werft, wo einst über 20 000 Menschen arbeiteten, ging 1997 pleite. Nun entsteht auf dem Gelände die Junge Stadt (Młode Miasto), ein schickes Wohn- und Geschäftsviertel. Einstweilen nutzt eine junge Kunst- und Kulturszene einen Teil der alten Werfthallen als Ateliers, Ausstellungs- und Proberäume und als schrillbunte Graffitibühnen. Am berühmten früheren Haupteingang der Werft, dem heutigen Solidarność-Platz, erinnert ein monumentales Denkmal (Pomnik Poległych Stoczniowców) an die Opfer des ersten Werftarbeiteraufstands von 1970.Es besteht aus drei miteinander verbundenen, 42 m hohen Metallkreuzen. Komplett eintauchen in die 1970er- bis 1980er-Jahre kannst du im Europäischen Zentrum der Solidarität: Der kupferfarbene, an einen Schiffsrumpf erinnernde Großbau beherbergt Dutzende Installationen, in die collagenhaft historische Fotos und Videos, Geräusche und Original-Objekte hineinmontiert sind: Ein gepanzertes Milicja-Fahrzeug überfährt eine Straßenblockade, in einem Laden herrscht gähnende Leere an Waren, in einer konspirativen Druckerei entstehen freche Flugblätter ...

    Insider-Tipp
    Straßenkampf im Museum?

    Nördlich der Altstadt, wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof, erstreckt sich das Gelände der ehemaligen Danziger Lenin-Werft. Im August 1980 rückte sie in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit, als Werftarbeiter die Gründung der freien Gewerkschaft „Solidarność“ erstreikten. Es war der Anfang vom Ende des polnischen Sozialismus. Schiffe werden heute auf dem riesigen Industrieareal nicht mehr gebaut: Die Werft, wo einst über 20 000 Menschen arbeiteten, ging 1997 pleite. Nun entsteht auf dem Gelände die Junge Stadt (Młode Miasto), ein schickes Wohn- und Geschäftsviertel. Einstweilen nutzt eine junge Kunst- und Kulturszene einen Teil der alten Werfthallen als Ateliers, Ausstellungs- und Proberäume und als schrillbunte Graffitibühnen. Am berühmten früheren Haupteingang der Werft, dem heutigen Solidarność-Platz, erinnert ein monumentales Denkmal (Pomnik Poległych Stoczniowców) an die Opfer des ersten Werftarbeiteraufstands von 1970.Es besteht aus drei miteinander verbundenen, 42 m hohen Metallkreuzen. Komplett eintauchen in die 1970er- bis 1980er-Jahre kannst du im Europäischen Zentrum der Solidarität: Der kupferfarbene, an einen Schiffsrumpf erinnernde Großbau beherbergt Dutzende Installationen, in die collagenhaft historische Fotos und Videos, Geräusche und Original-Objekte hineinmontiert sind: Ein gepanzertes Milicja-Fahrzeug überfährt eine Straßenblockade, in einem Laden herrscht gähnende Leere an Waren, in einer konspirativen Druckerei entstehen freche Flugblätter ...


  • Muzeum II Wojny Światowej

    Museen
    • © ArturHenryk, Shutterstock

    In einem Avantgardebau, der die Hafen- und Hanse-Architektur zitiert, werden auf etwa 7000 m2 die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs dargestellt: "Die Vorkriegszeit" (Droga do Wojny), "Die Grauen des Krieges" (Groza Wojny) und "Die langen Schatten des Krieges" (Długi Cień Wojny).

    • © ArturHenryk, Shutterstock

    In einem Avantgardebau, der die Hafen- und Hanse-Architektur zitiert, werden auf etwa 7000 m2 die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs dargestellt: "Die Vorkriegszeit" (Droga do Wojny), "Die Grauen des Krieges" (Groza Wojny) und "Die langen Schatten des Krieges" (Długi Cień Wojny).


  • Goldwasser

    Restaurants
    • international
    Insider-Tipp
    Menü mit Mottlau-Blick

    Setz dich im romantischen Terrassenrestaurant ans Fenster, in eine der gemütlichen Nischen oder noch besser auf die mit Heizstrahlern ausgerüstete Terrasse, und genieß den Blick auf die Mottlau und die vorbeifahrenden Schiffe. Hier wird Küche aus aller Welt, Fisch und Fleisch mit viel Pfiff serviert. Ob Hummersuppe, eines der großzügigen Fischgerichte oder eines der riesigen Steaks – alles schmeckt so gut, dass man das Restaurant gern ein zweites Mal besucht.

    Insider-Tipp
    Menü mit Mottlau-Blick

    Setz dich im romantischen Terrassenrestaurant ans Fenster, in eine der gemütlichen Nischen oder noch besser auf die mit Heizstrahlern ausgerüstete Terrasse, und genieß den Blick auf die Mottlau und die vorbeifahrenden Schiffe. Hier wird Küche aus aller Welt, Fisch und Fleisch mit viel Pfiff serviert. Ob Hummersuppe, eines der großzügigen Fischgerichte oder eines der riesigen Steaks – alles schmeckt so gut, dass man das Restaurant gern ein zweites Mal besucht.


  • Stocznia Gdańska

    Architektonische Highlights
    • Stocznia Gdańska© Glow Images

    Nördlich der Altstadt, wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof, erstreckt sich das Gelände der ehemaligen Danziger Lenin-Werft. Im August 1980 rückte der Betrieb in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit, als die Werftarbeiter um den charismatischen Elektriker Lech Wałęsa die Gründung der freien Gewerkschaft "Solidarność" erstreikten. Es war der Anfang vom Ende des sowjetisch diktierten Staatssozialismus in Europa. Schiffe werden heute auf dem riesigen Industrieareal nicht mehr gebaut. Die Lenin-Werft, wo in Glanzzeiten über 20.000 Menschen beschäftigt waren, ging 1997 pleite. Die Reste wurden privatisiert. Inzwischen gibt es Pläne, auf dem Gelände unter dem Namen Młode Miasto (Junge Stadt) ein schickes Wohn- und Geschäftsviertel zu erbauen. Einstweilen nutzt eine junge Kunst- und Kulturszene einen Teil der alten Werfthallen als Ateliers, Ausstellungs- und Proberäume und als schrillbunte Graffitibühne. Am berühmten früheren Haupteingang der Werft, dem heutigen Solidarność-Platz, erinnert ein monumentales Denkmal (Pomnik Poległych Stoczniowców) an die Opfer des ersten Werftarbeiteraufstands von 1970.

    • Stocznia Gdańska© Glow Images

    Nördlich der Altstadt, wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof, erstreckt sich das Gelände der ehemaligen Danziger Lenin-Werft. Im August 1980 rückte der Betrieb in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit, als die Werftarbeiter um den charismatischen Elektriker Lech Wałęsa die Gründung der freien Gewerkschaft "Solidarność" erstreikten. Es war der Anfang vom Ende des sowjetisch diktierten Staatssozialismus in Europa. Schiffe werden heute auf dem riesigen Industrieareal nicht mehr gebaut. Die Lenin-Werft, wo in Glanzzeiten über 20.000 Menschen beschäftigt waren, ging 1997 pleite. Die Reste wurden privatisiert. Inzwischen gibt es Pläne, auf dem Gelände unter dem Namen Młode Miasto (Junge Stadt) ein schickes Wohn- und Geschäftsviertel zu erbauen. Einstweilen nutzt eine junge Kunst- und Kulturszene einen Teil der alten Werfthallen als Ateliers, Ausstellungs- und Proberäume und als schrillbunte Graffitibühne. Am berühmten früheren Haupteingang der Werft, dem heutigen Solidarność-Platz, erinnert ein monumentales Denkmal (Pomnik Poległych Stoczniowców) an die Opfer des ersten Werftarbeiteraufstands von 1970.


  • Długie Pobrzeże

    Touristenattraktionen
    • © Aliaksandr Antanovich, Shutterstock

    Der Name führt etwas in die Irre, denn eigentlich ist die "Brücke" ein langer Hafenkai. Sie reicht vom Grünen Tor an der Mottlau bis zum alten Fischmarkt - eine beliebte, an schönen Sommernachmittagen manchmal fast zu bevölkerte Amüsiermeile. Längs des Kais liegen wie an einer Perlenschnur die imposanten Danziger Hafentore: das Heiliggeisttor und das berühmte Krantor, das Brotbänkentor, wo in der gleichnamigen Gasse im Mittelalter die Bäckerzunft ihre Waren feilbot, und das Frauentor aus dem 14.Jh., ältestes Tor der Rechtstadt. In seinem Schatten zeigt etwas versteckt das in zwei Kaufmannshäusern eingerichtete Archäologische Museum interessante Funde aus Danzigs Frühgeschichte. Jahrhundertelang war die Lange Brücke das wirtschaftliche Herz der Stadt. Hier legten im Mittelalter die großen Karavellen und Handelsschiffe der Hansekaufleute an, schlugen Waren aus ganz Europa um. Die Fracht wurde gegenüber auf der Speicherinsel gelagert. Doch das ist alles längst Geschichte. Heute prägen die Ausflugsdampfer der Weißen Flotte das Bild, legen vom Mottlau-Kai aus zu Rundfahrten durch den Hafen zur Westerplatte und hinüber auf die Halbinsel Hel ab.

    • Ulica Długie Pobrzeże, Gdańsk
    • © Aliaksandr Antanovich, Shutterstock

    Der Name führt etwas in die Irre, denn eigentlich ist die "Brücke" ein langer Hafenkai. Sie reicht vom Grünen Tor an der Mottlau bis zum alten Fischmarkt - eine beliebte, an schönen Sommernachmittagen manchmal fast zu bevölkerte Amüsiermeile. Längs des Kais liegen wie an einer Perlenschnur die imposanten Danziger Hafentore: das Heiliggeisttor und das berühmte Krantor, das Brotbänkentor, wo in der gleichnamigen Gasse im Mittelalter die Bäckerzunft ihre Waren feilbot, und das Frauentor aus dem 14.Jh., ältestes Tor der Rechtstadt. In seinem Schatten zeigt etwas versteckt das in zwei Kaufmannshäusern eingerichtete Archäologische Museum interessante Funde aus Danzigs Frühgeschichte. Jahrhundertelang war die Lange Brücke das wirtschaftliche Herz der Stadt. Hier legten im Mittelalter die großen Karavellen und Handelsschiffe der Hansekaufleute an, schlugen Waren aus ganz Europa um. Die Fracht wurde gegenüber auf der Speicherinsel gelagert. Doch das ist alles längst Geschichte. Heute prägen die Ausflugsdampfer der Weißen Flotte das Bild, legen vom Mottlau-Kai aus zu Rundfahrten durch den Hafen zur Westerplatte und hinüber auf die Halbinsel Hel ab.

    • Ulica Długie Pobrzeże, Gdańsk

  • Muzeum Bursztynu

    Museen
    • © Larygraphy, Shutterstock

    Das Bernsteinmuseum, eines der besten in Europa, zeigt im Stockturm seine Schätze. Auf fünf Stockwerken ist das Gold der Ostsee in über 5000 Exponaten zu bewundern, von riesigen Rohbernsteinbrocken bis zu extravaganten Schmuckideen junger Danziger Bernsteindesigner.

    • © Larygraphy, Shutterstock

    Das Bernsteinmuseum, eines der besten in Europa, zeigt im Stockturm seine Schätze. Auf fünf Stockwerken ist das Gold der Ostsee in über 5000 Exponaten zu bewundern, von riesigen Rohbernsteinbrocken bis zu extravaganten Schmuckideen junger Danziger Bernsteindesigner.


  • Baltic Stone

    Schmuck

    Dieser Laden bietet einzigartiges Bernsteindesign, ob klassisch, modern oder exklusiv mit (unpoliertem) Naturbernstein. Hier findet man Ketten und Ringe in den verschiedensten Ausführungen und wird außerdem gut beraten.

    Dieser Laden bietet einzigartiges Bernsteindesign, ob klassisch, modern oder exklusiv mit (unpoliertem) Naturbernstein. Hier findet man Ketten und Ringe in den verschiedensten Ausführungen und wird außerdem gut beraten.


  • Żuraw

    Architektonische Highlights
    • Żuraw© MAIRDUMONT

    Eine elegante Schönheit ist Danzigs bekanntestes Wahrzeichen nicht gerade und mit der Renaissance- und Patrizierpracht vieler anderer Bauwerke hat es nichts zu tun: Eher an eine grimmige Wehrburg erinnernd als an eine Hebekonstruktion, ragt das Krantor dunkel aus der bunten Häuserzeile längs der Mottlau-Promenade heraus. In seiner bis heute erhaltenen Form mit den zwei wuchtigen backsteinernen Rundtürmen (die gleichzeitig der Verteidigung des Hafens dienten) und dem markanten hölzernen Zwischenbau wurde es 1444 vollendet. Der damals größte Hafenkran der Welt diente nicht nur zum Be- und Entladen der Schiffe, auch die Masten der Großsegler wurden damit gestellt. Im Inneren des Tors sind noch die beiden mehr als 6 m durchmessenden Treträder zu bestaunen, mit denen vorzugsweise Sträflinge Lasten von bis zu 4 t etwa 11 m hochhievten.

    • Żuraw© MAIRDUMONT

    Eine elegante Schönheit ist Danzigs bekanntestes Wahrzeichen nicht gerade und mit der Renaissance- und Patrizierpracht vieler anderer Bauwerke hat es nichts zu tun: Eher an eine grimmige Wehrburg erinnernd als an eine Hebekonstruktion, ragt das Krantor dunkel aus der bunten Häuserzeile längs der Mottlau-Promenade heraus. In seiner bis heute erhaltenen Form mit den zwei wuchtigen backsteinernen Rundtürmen (die gleichzeitig der Verteidigung des Hafens dienten) und dem markanten hölzernen Zwischenbau wurde es 1444 vollendet. Der damals größte Hafenkran der Welt diente nicht nur zum Be- und Entladen der Schiffe, auch die Masten der Großsegler wurden damit gestellt. Im Inneren des Tors sind noch die beiden mehr als 6 m durchmessenden Treträder zu bestaunen, mit denen vorzugsweise Sträflinge Lasten von bis zu 4 t etwa 11 m hochhievten.


  • Opera Bałtycka

    Theater

    Hier werden die bekanntesten Opern aufgeführt: Romeo und Julia, Don Giovanni, Eugen Onegin. Das Haus hat eine lange Geschichte: Bereits 1645 ging hier die erste Aufführung eines Opernspektakels in Danzig über die Bühne.

    Hier werden die bekanntesten Opern aufgeführt: Romeo und Julia, Don Giovanni, Eugen Onegin. Das Haus hat eine lange Geschichte: Bereits 1645 ging hier die erste Aufführung eines Opernspektakels in Danzig über die Bühne.


  • Muzeum Poczty Polskiej

    Museen
    • © SylwiaMoz, Shutterstock

    In Danzig brach der Zweite Weltkrieg aus und die Polnische Post wurde damals zum Symbol - für das deutsche Verbrechen und den heroischen, wenngleich chancenlosen Abwehrkampf der Polen. Als die Wehrmacht am 1.September 1939 die Westerplatte zu beschießen begann, griffen deutsche Soldaten kurz darauf auch die Polnische Post an. Die 56 Postmitarbeiter verteidigten sich fast 14 Stunden lang gegen die deutschen Angreifer, dann mussten sie aufgeben. Die ersten Angestellten, die das Gebäude mit weißer Fahne verließen, wurden sofort erschossen, die anderen 39 Überlebenden einige Tage darauf wegen Freischärlerei zum Tod verurteilt. Im historischen Postgebäude erinnert ein Museum an die Geschichte der Polnischen Post. Günter Grass hat den Kämpfen in seinem Roman "Die Blechtrommel" ein literarisches Denkmal gesetzt.

    • © SylwiaMoz, Shutterstock

    In Danzig brach der Zweite Weltkrieg aus und die Polnische Post wurde damals zum Symbol - für das deutsche Verbrechen und den heroischen, wenngleich chancenlosen Abwehrkampf der Polen. Als die Wehrmacht am 1.September 1939 die Westerplatte zu beschießen begann, griffen deutsche Soldaten kurz darauf auch die Polnische Post an. Die 56 Postmitarbeiter verteidigten sich fast 14 Stunden lang gegen die deutschen Angreifer, dann mussten sie aufgeben. Die ersten Angestellten, die das Gebäude mit weißer Fahne verließen, wurden sofort erschossen, die anderen 39 Überlebenden einige Tage darauf wegen Freischärlerei zum Tod verurteilt. Im historischen Postgebäude erinnert ein Museum an die Geschichte der Polnischen Post. Günter Grass hat den Kämpfen in seinem Roman "Die Blechtrommel" ein literarisches Denkmal gesetzt.


  • Baltic Sail

    Events

    Tausende Matrosen, Seefahrer und Segelschiffe aus vielen Ostseestädten besuchen im Juli vier Tage die Hansestadt Gdańsk. Bei einem bunten maritimen Programm kommen nicht nur Seebären auf ihre Kosten: zahlreiche Regatten, Schiffsparaden, Umzüge und Shanty-Konzerte.

    Tausende Matrosen, Seefahrer und Segelschiffe aus vielen Ostseestädten besuchen im Juli vier Tage die Hansestadt Gdańsk. Bei einem bunten maritimen Programm kommen nicht nur Seebären auf ihre Kosten: zahlreiche Regatten, Schiffsparaden, Umzüge und Shanty-Konzerte.


  • Jarmark św Dominika

    Märkte und Flohmärkte

    Der Dominikaner-Jahrmarkt ist die bekannteste Danziger Kulturveranstaltung und seit 1260 ein Fest der Kaufleute aus ganz Polen. Während des Jahrmarkts werden überall im Zentrum der Stadt riesige Zelte, Verkaufs- und Krämerstände aufgestellt. Die angereisten Händler bieten über zwei Wochen lang zwischen Ende Juli und Mitte August ihre Waren an. Drum herum gibt es zahlreiche Kulturveranstaltungen und jede Menge Livemusik.

    Der Dominikaner-Jahrmarkt ist die bekannteste Danziger Kulturveranstaltung und seit 1260 ein Fest der Kaufleute aus ganz Polen. Während des Jahrmarkts werden überall im Zentrum der Stadt riesige Zelte, Verkaufs- und Krämerstände aufgestellt. Die angereisten Händler bieten über zwei Wochen lang zwischen Ende Juli und Mitte August ihre Waren an. Drum herum gibt es zahlreiche Kulturveranstaltungen und jede Menge Livemusik.


  • Montownia Food Hall

    Restaurants
    • international

    Möchtest du essen, wo einst deutsche U-Boote produziert wurden? Wo Werftarbeiter malochten, entstand Danzigs größte Food Hall. Das Industrial Design ist geblieben: In der riesigen, vierstöckigen Stahlbetonskelett- Halle entdeckst du Kranhäuschen, Stahlbrücken und Gleisspuren – ungewöhnlich!

    Möchtest du essen, wo einst deutsche U-Boote produziert wurden? Wo Werftarbeiter malochten, entstand Danzigs größte Food Hall. Das Industrial Design ist geblieben: In der riesigen, vierstöckigen Stahlbetonskelett- Halle entdeckst du Kranhäuschen, Stahlbrücken und Gleisspuren – ungewöhnlich!


  • Restauracja TYGLE

    Restaurants
    • regional

    Auf der Speicherinsel – mit Blick auf die Rechtstadt – serviert Michał Stężalski feine polnische Küche, modern und fantasievoll interpretiert. Treu seiner Devise, nur saisonale und regionale Zutaten zu verwenden, findest du auf der Karte Regenbogenforelle aus kaschubischen Seen und Fleisch von pommerschen Biohöfen, dekoriert mit essbaren Blumen.

    Auf der Speicherinsel – mit Blick auf die Rechtstadt – serviert Michał Stężalski feine polnische Küche, modern und fantasievoll interpretiert. Treu seiner Devise, nur saisonale und regionale Zutaten zu verwenden, findest du auf der Karte Regenbogenforelle aus kaschubischen Seen und Fleisch von pommerschen Biohöfen, dekoriert mit essbaren Blumen.