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Leuchtturm Westerheversand
Architektonische Highlights
Westerhever
Westerheversand
Friedrichstadt
Geographical
Friedrichstadt
Friedrichstadt
Multimar Wattforum
Botanische Gärten & Parks
Tönning
Sankt Peter-Ording
Strände
Sankt Peter-Ording
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Geographical
Sankt Peter-Ording
Katinger Watt
Landschaftliche Highlights
Tönning
Katinger Watt

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Botanische Gärten & Parks

    Strände

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Botanische Gärten & Parks

    Strände

    Landschaftliche Highlights


  • Leuchtturm Westerheversand

    Architektonische Highlights
    • Westerheversand© MAIRDUMONT

    Der 1907 aus 608 Gusseisenplatten gebaute Leuchtturm steht auf einem künstlichen Hügel, dessen Fundament aus 127 Holzpfählen besteht. Das 40 km weit reichende Leuchtfeuer kann man bei klarer Sicht noch auf Helgoland ausmachen. Vom Parkplatz führt ein 45-minütiger ausgeschilderter Fußweg zum Turm.

    • Westerheversand© MAIRDUMONT

    Der 1907 aus 608 Gusseisenplatten gebaute Leuchtturm steht auf einem künstlichen Hügel, dessen Fundament aus 127 Holzpfählen besteht. Das 40 km weit reichende Leuchtfeuer kann man bei klarer Sicht noch auf Helgoland ausmachen. Vom Parkplatz führt ein 45-minütiger ausgeschilderter Fußweg zum Turm.


  • Friedrichstadt

    Geographical
    • Friedrichstadt© MAIRDUMONT

    Am Kirchturm sollte man sich nicht orientieren, wenn man das Zentrum von Friedrichstadt sucht. Zwar liegt der Markt mitten in der Stadt, aber eine Kirche fehlt hier. Im 17.Jh. träumte der Gottorfer Herzog Friedrich III. (1616-59) von einer Handels- und Hafenstadt zwischen Eider und Treene. Er lockte Niederländer, die wegen ihres Glaubens fliehen mussten, an die Treene, versprach ihnen freie Religionsausübung, Abgabenerlass und andere Privilegien. Anhänger unterschiedlichster Religionen folgten dem Ruf des Herzogs: Mennoniten, Quäker, Sozianer, Juden, Lutheraner und Katholiken. Alle bekamen gleiche Rechte, sodass keiner Kirche eine bevorzugte Lage eingeräumt wurde. Die Niederländer bauten sich ihre Stadt, mit Grachten und rechtwinkligen Straßenzügen. Die Kirchen erhielten ihre Plätze zwischen den Bürgerhäusern. Zwar wurden die Träume des Herzogs nicht annähernd verwirklicht, doch ist ihm die "Holländerstadt", in der es heute noch vier Glaubensrichtungen und viele Kirchen gibt, zu verdanken. Ein Städtchen, das zu den schönsten in ganz Norddeutschland zählt.

    • Friedrichstadt© MAIRDUMONT

    Am Kirchturm sollte man sich nicht orientieren, wenn man das Zentrum von Friedrichstadt sucht. Zwar liegt der Markt mitten in der Stadt, aber eine Kirche fehlt hier. Im 17.Jh. träumte der Gottorfer Herzog Friedrich III. (1616-59) von einer Handels- und Hafenstadt zwischen Eider und Treene. Er lockte Niederländer, die wegen ihres Glaubens fliehen mussten, an die Treene, versprach ihnen freie Religionsausübung, Abgabenerlass und andere Privilegien. Anhänger unterschiedlichster Religionen folgten dem Ruf des Herzogs: Mennoniten, Quäker, Sozianer, Juden, Lutheraner und Katholiken. Alle bekamen gleiche Rechte, sodass keiner Kirche eine bevorzugte Lage eingeräumt wurde. Die Niederländer bauten sich ihre Stadt, mit Grachten und rechtwinkligen Straßenzügen. Die Kirchen erhielten ihre Plätze zwischen den Bürgerhäusern. Zwar wurden die Träume des Herzogs nicht annähernd verwirklicht, doch ist ihm die "Holländerstadt", in der es heute noch vier Glaubensrichtungen und viele Kirchen gibt, zu verdanken. Ein Städtchen, das zu den schönsten in ganz Norddeutschland zählt.


  • Multimar Wattforum

    Botanische Gärten & Parks

    Das Wattforum ist einzigartig an der Nordseeküste: ca. 36 m2 misst die Panoramascheibe des größten der 36 Aquarien - in rund 250.000 l Meerwasser ziehen u.a. Störe, Seelachse und Nagelrochen ihre Bahnen. Im zweistöckigen Turmbecken leben u.a. Seewölfe und Dorsche. Letztere kann man vom Restaurant in der zweiten Etage beobachten - und umgekehrt. Star im Wattforum ist ein Pottwal, 1997 vor der dänischen Insel Rømø gestrandet. Der ca. 17,5 m lange Koloss hängt an Stahlseilen unter der Decke im extra gebauten Walhaus, in Gesellschaft von Schweinswalen und dem rund 6,5 m langen Skelett eines Zwergwals, der ein Jahr zuvor am Hindenburgdamm gestrandet war. Restaurant mit großzügiger Terrasse.

    Das Wattforum ist einzigartig an der Nordseeküste: ca. 36 m2 misst die Panoramascheibe des größten der 36 Aquarien - in rund 250.000 l Meerwasser ziehen u.a. Störe, Seelachse und Nagelrochen ihre Bahnen. Im zweistöckigen Turmbecken leben u.a. Seewölfe und Dorsche. Letztere kann man vom Restaurant in der zweiten Etage beobachten - und umgekehrt. Star im Wattforum ist ein Pottwal, 1997 vor der dänischen Insel Rømø gestrandet. Der ca. 17,5 m lange Koloss hängt an Stahlseilen unter der Decke im extra gebauten Walhaus, in Gesellschaft von Schweinswalen und dem rund 6,5 m langen Skelett eines Zwergwals, der ein Jahr zuvor am Hindenburgdamm gestrandet war. Restaurant mit großzügiger Terrasse.


  • Sankt Peter-Ording

    Strände
    • © Jenny Sturm, Shutterstock

    St. Peter-Ording ist die Sandkiste der Nordseeküste. 12 km Strand, da ist genug Platz für die 400 000 Strandläufer, die es hier jährlich ans Wasser drängt.

    • © Jenny Sturm, Shutterstock

    St. Peter-Ording ist die Sandkiste der Nordseeküste. 12 km Strand, da ist genug Platz für die 400 000 Strandläufer, die es hier jährlich ans Wasser drängt.


  • Sankt Peter-Ording

    Geographical
    • © Animaflora PicsStock, Shutterstock

    Sankt Peter-Ording ist die Sandkiste der Nordseeküste. Rund 12 km Strand, da ist genug Platz für die etwa 200.000 Strandläufer, die es hier jährlich ans Wasser drängt. Und laufen muss man am Westzipfel Eiderstedts. Der Strand ist breit, der Weg zum Wasser weit. Im Ortsteil Sankt Peter-Bad z.B. pilgert man über die fast 1060 m lange Seebrücke, bis man Sand und Wasser unter die Füße bekommt. Da sind die Fahrradstege zum Böhler und Ordinger Strand eine echte Alternative. In Ording und Böhl ist es vom 15.März bis 31.Okt. erlaubt, im Auto über den Strand zu fahren. Hat man ein Herz für die Umwelt, jedoch müde Füße, dann chauffiert einen in Böhl und Dorf/ Süd stündlich ein Busshuttle an den Badeplatz. Außerdem locken ein etwa 350 ha großer Kiefernwald zum Wandern und eine schwefelhaltige Solequelle - Sankt Peter-Ording ist Nordseeheilbad. Aus vier Ortsteilen ist Sankt Peter-Ording zusammengewachsen: In Dorf, dem alten Ortskern, gibt es zig Restaurants und Boutiquen. In Sankt Peter-Bad befinden sich die Kurverwaltung und das Wellenbad mit Dünensauna und Therme. Sportlicher geht es in Ording zu: Dort treffen sich Surfer und Strandsegler, werden Mann und Frau nahtlos braun. In Sankt Peter-Böhl ist es eher beschaulich, hier steht auch Sankt Peters Leuchtturm, und die Tiere im Westküstenpark warten auf Besucher.

    • © Animaflora PicsStock, Shutterstock

    Sankt Peter-Ording ist die Sandkiste der Nordseeküste. Rund 12 km Strand, da ist genug Platz für die etwa 200.000 Strandläufer, die es hier jährlich ans Wasser drängt. Und laufen muss man am Westzipfel Eiderstedts. Der Strand ist breit, der Weg zum Wasser weit. Im Ortsteil Sankt Peter-Bad z.B. pilgert man über die fast 1060 m lange Seebrücke, bis man Sand und Wasser unter die Füße bekommt. Da sind die Fahrradstege zum Böhler und Ordinger Strand eine echte Alternative. In Ording und Böhl ist es vom 15.März bis 31.Okt. erlaubt, im Auto über den Strand zu fahren. Hat man ein Herz für die Umwelt, jedoch müde Füße, dann chauffiert einen in Böhl und Dorf/ Süd stündlich ein Busshuttle an den Badeplatz. Außerdem locken ein etwa 350 ha großer Kiefernwald zum Wandern und eine schwefelhaltige Solequelle - Sankt Peter-Ording ist Nordseeheilbad. Aus vier Ortsteilen ist Sankt Peter-Ording zusammengewachsen: In Dorf, dem alten Ortskern, gibt es zig Restaurants und Boutiquen. In Sankt Peter-Bad befinden sich die Kurverwaltung und das Wellenbad mit Dünensauna und Therme. Sportlicher geht es in Ording zu: Dort treffen sich Surfer und Strandsegler, werden Mann und Frau nahtlos braun. In Sankt Peter-Böhl ist es eher beschaulich, hier steht auch Sankt Peters Leuchtturm, und die Tiere im Westküstenpark warten auf Besucher.


  • Katinger Watt

    Landschaftliche Highlights
    • Katinger Watt© K.-H. Raach, DuMont Reisebildportal

    Dieses Watt (5 km von Tönning) ist etwas ganz Besonderes: ein Mosaik aus Laubwald und Schilfflächen, aus Überschwemmungswiesen, Tümpeln und Teichen, das man zu Fuß, mit Rad oder Pferd erkunden kann. Nach dem Bau des Eidersperrwerks (1973) fielen etwa 1500 ha Mündungswatt der Eider trocken, 1976 wurden die ersten Bäume gepflanzt. Dieses ungewöhnliche Nebeneinander von Wiese, Wald und Watt lockt viele Vogelarten an. Der Schafsberg, ein künstlich geschaffener Hügel mitten im Watt, war im Fall eines extremen Hochwassers Rückzugsgebiet für die Schafe. Heute, nach der Trockenlegung, steht dort ein 13 m hoher Aussichtsturm, von dem man mit Fernglas ausgerüstet z.B. brütende Kiebitze, sich mausernde Krickenten, rastende Goldregenpfeifer und jagende Seeadler beobachten kann. Das Naturzentrum Katinger Watt mitten im Naturschutzgebiet bietet Watterkundungen, vogelkundliche Führungen, Fahrradtouren und Kindernachmittage an.

    • Katinger Watt© K.-H. Raach, DuMont Reisebildportal

    Dieses Watt (5 km von Tönning) ist etwas ganz Besonderes: ein Mosaik aus Laubwald und Schilfflächen, aus Überschwemmungswiesen, Tümpeln und Teichen, das man zu Fuß, mit Rad oder Pferd erkunden kann. Nach dem Bau des Eidersperrwerks (1973) fielen etwa 1500 ha Mündungswatt der Eider trocken, 1976 wurden die ersten Bäume gepflanzt. Dieses ungewöhnliche Nebeneinander von Wiese, Wald und Watt lockt viele Vogelarten an. Der Schafsberg, ein künstlich geschaffener Hügel mitten im Watt, war im Fall eines extremen Hochwassers Rückzugsgebiet für die Schafe. Heute, nach der Trockenlegung, steht dort ein 13 m hoher Aussichtsturm, von dem man mit Fernglas ausgerüstet z.B. brütende Kiebitze, sich mausernde Krickenten, rastende Goldregenpfeifer und jagende Seeadler beobachten kann. Das Naturzentrum Katinger Watt mitten im Naturschutzgebiet bietet Watterkundungen, vogelkundliche Führungen, Fahrradtouren und Kindernachmittage an.