Dodekanes Must Sees

Thérmes Kallithéas
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Kallithea
Thérmes Kallithéas
Akrópolis
Architektonische Highlights
Líndos
Akrópolis
Palatí tou megálou magístrou ton ippotón
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Ródos
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Ialissós (Triánta)
Archaiologikó Mousío
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Ródos
Ekklisía tis panagías
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Líndos
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Paliá Póli
Geographical
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Néa Agorá
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Koiláda ton petaloúdon
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Petaloúdes
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    Strände

    Architektonische Highlights

    Strände

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    Landschaftliche Highlights

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    Geographical

    Botanische Gärten & Parks

    Märkte und Flohmärkte

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  • Thérmes Kallithéas

    Strände
    • Thérmes Kallithéas© Glow Images
    Insider-Tipp
    Der frühe Vogel ...

    Anders baden: kein Sand, dafür ein Minifjord mit niedrigen Felsufern, eine chillige Beachbar, Liegen unter Palmen. Fürs Auge die orientalisch anmutende Kuppel eines Brunnenhauses aus italienischer Zeit. Früh zu kommen lohnt sich, denn es wird hier trotz hoher Preise sehr voll.

    • Thérmes Kallithéas© Glow Images
    Insider-Tipp
    Der frühe Vogel ...

    Anders baden: kein Sand, dafür ein Minifjord mit niedrigen Felsufern, eine chillige Beachbar, Liegen unter Palmen. Fürs Auge die orientalisch anmutende Kuppel eines Brunnenhauses aus italienischer Zeit. Früh zu kommen lohnt sich, denn es wird hier trotz hoher Preise sehr voll.


  • Akrópolis

    Architektonische Highlights
    • Akrópolis© Glow Images

    Der Burgberg von Líndos bietet auf engem Raum einen Querschnitt durch die Geschichte der Insel: Aus allen wichtigen Zeitabschnitten sind dort Zeugnisse gefunden worden - vom Feuersteinwerkzeug aus der Jungsteinzeit bis hin zu der wuchtigen Kreuzritterfestung, hinter deren Mauern alles andere verschwindet. Die antiken Bauten sind erst zu Beginn des 20.Jhs. von dänischen Archäologen wieder ans Tageslicht gebracht worden. Wenn man zu Fuß geht, folgt man einfach den Schildern durch den Ort. Der Berg steigt von Norden nach Süden stufenweise an, sodass vier Plateaus entstanden sind. Gleich auf dem ersten kann eine Verschnaufpause eingelegt und der Blick auf den Strand genossen werden. Zu sehen sind außerdem die Öffnungen von drei Zisternen, ein Turm aus byzantinischer Zeit und mehrere Säulenbasen mit Inschriften. Sie gehörten zu den Statuen, die vermögende Bürger einst für das Heiligtum der Athena Lindia stifteten. Es gibt einen ziemlich sicheren Hinweis darauf, was aus diesen Statuen geworden ist: 42 v.Chr. ließ der römische Admiral und Politiker Cassius - er war später an der Ermordung Cäsars beteiligt - 3000 Statuen von Rhodos nach Rom schaffen - die meisten von ihnen kamen aus Líndos. In den Felsen ist das Relief eines Schiffs eingearbeitet - eine Reverenz der Einwohner von Líndos an einen erfolgreichen General aus ihrer Stadt, der im 2.Jh. v.Chr. gelebt hat. Der wohl anstrengendste Teil des Wegs ist die "Besteigung" der Johanniterfestung. Besonders im Sommer sehnt manch ein müder Wanderer das Ende der steinernen Treppe herbei. Endlich oben angekommen, geht es durch das gewölbte Eingangstor und man befindet sich nach ein paar Schritten scheinbar mitten im Altertum: an den Wänden antike Altäre und die Sockel von Denkmälern, draußen eine Mauer und darauf ein paar Säulen - die Reste einer Säulenhalle aus hellenistischer Zeit, die sich mit 87 m Länge über die ganze Akropolis erstreckte. Die schlanken dorischen Säulen des Athenetempels, der gerade aufwendig und langwierig restauriert wird, stehen ganz oben, auf dem vierten Plateau. Was erhalten ist, stammt aus dem 4.Jh. v.Chr. Mit rund 22 m Länge und 8 m Breite ist der Tempel relativ klein - aber antike Bauten, die so harmonisch in ihre natürliche Umgebung eingepasst sind, findet man sogar in Griechenland selten. In alle Richtungen ist die Aussicht frei und ein Blick scheint schöner als der andere: im Süden die Ágios-Pávlos-Bucht mit der kleinen, dem Apostel Paulus geweihten Kapelle. Im Norden das Kap der Hafenbucht mit dem Grab des Kleóboulos, einem kleinen Rundmausoleum aus hellenistischer Zeit. Im Osten das Meer. Im Westen, gleich unterhalb des Bergs, kann man die Dächer von Líndos sehen.

    • Akrópolis© Glow Images

    Der Burgberg von Líndos bietet auf engem Raum einen Querschnitt durch die Geschichte der Insel: Aus allen wichtigen Zeitabschnitten sind dort Zeugnisse gefunden worden - vom Feuersteinwerkzeug aus der Jungsteinzeit bis hin zu der wuchtigen Kreuzritterfestung, hinter deren Mauern alles andere verschwindet. Die antiken Bauten sind erst zu Beginn des 20.Jhs. von dänischen Archäologen wieder ans Tageslicht gebracht worden. Wenn man zu Fuß geht, folgt man einfach den Schildern durch den Ort. Der Berg steigt von Norden nach Süden stufenweise an, sodass vier Plateaus entstanden sind. Gleich auf dem ersten kann eine Verschnaufpause eingelegt und der Blick auf den Strand genossen werden. Zu sehen sind außerdem die Öffnungen von drei Zisternen, ein Turm aus byzantinischer Zeit und mehrere Säulenbasen mit Inschriften. Sie gehörten zu den Statuen, die vermögende Bürger einst für das Heiligtum der Athena Lindia stifteten. Es gibt einen ziemlich sicheren Hinweis darauf, was aus diesen Statuen geworden ist: 42 v.Chr. ließ der römische Admiral und Politiker Cassius - er war später an der Ermordung Cäsars beteiligt - 3000 Statuen von Rhodos nach Rom schaffen - die meisten von ihnen kamen aus Líndos. In den Felsen ist das Relief eines Schiffs eingearbeitet - eine Reverenz der Einwohner von Líndos an einen erfolgreichen General aus ihrer Stadt, der im 2.Jh. v.Chr. gelebt hat. Der wohl anstrengendste Teil des Wegs ist die "Besteigung" der Johanniterfestung. Besonders im Sommer sehnt manch ein müder Wanderer das Ende der steinernen Treppe herbei. Endlich oben angekommen, geht es durch das gewölbte Eingangstor und man befindet sich nach ein paar Schritten scheinbar mitten im Altertum: an den Wänden antike Altäre und die Sockel von Denkmälern, draußen eine Mauer und darauf ein paar Säulen - die Reste einer Säulenhalle aus hellenistischer Zeit, die sich mit 87 m Länge über die ganze Akropolis erstreckte. Die schlanken dorischen Säulen des Athenetempels, der gerade aufwendig und langwierig restauriert wird, stehen ganz oben, auf dem vierten Plateau. Was erhalten ist, stammt aus dem 4.Jh. v.Chr. Mit rund 22 m Länge und 8 m Breite ist der Tempel relativ klein - aber antike Bauten, die so harmonisch in ihre natürliche Umgebung eingepasst sind, findet man sogar in Griechenland selten. In alle Richtungen ist die Aussicht frei und ein Blick scheint schöner als der andere: im Süden die Ágios-Pávlos-Bucht mit der kleinen, dem Apostel Paulus geweihten Kapelle. Im Norden das Kap der Hafenbucht mit dem Grab des Kleóboulos, einem kleinen Rundmausoleum aus hellenistischer Zeit. Im Osten das Meer. Im Westen, gleich unterhalb des Bergs, kann man die Dächer von Líndos sehen.


  • Palatí tou megálou magístrou ton ippotón

    Architektonische Highlights
    • © Jozsef Szasz-Fabian, Thinkstock
    • © Jozsef Szasz-Fabian, Thinkstock

    Als trutziges Wahrzeichen der Stadt thront die mächtige Burg über den Häusern der Altstadt. Im Großmeisterpalast war einst das Machtzentrum des Johanniterordens, der 200 Jahre lang Vorposten des christlichen Abendlands im Kampf gegen die Osmanen war. Von italienischen Kaufleuten in Jerusalem gegründet und im Jahr 1099 vom Papst bestätigt, spielte der Orden eine wichtige Rolle während der Kreuzzüge. Nachdem sie aus dem Heiligen Land vertrieben worden waren, kamen die Ritter im Jahr 1291 zuerst nach Zypern, bevor sie 1309 unter dem damaligen Großmeister Foulquet de Villaret Rhodos eroberten und zur größten befestigten Stadt des gesamten Mittelmeerraums ausbauten. Nach der türkischen Eroberung der Insel ließen sie sich dann auf Malta nieder, das ihnen Kaiser Karl V. 1530 überlassen hatte - aus den Johannitern wurden die Malteserritter. Der Großmeister herrschte ganz wie der Fürst eines souveränen Staats über den weltlichen Besitz des Ordens. Er wurde von Wahlmännern aus den verschiedenen Sektionen des Ordens ("Zungen") auf Lebenszeit gewählt. Der Palast stammt, so, wie er heute aussieht, aus den 1930er-Jahren. Das ursprüngliche Gebäude wurde im späten 14.Jh. erbaut. Dazu gehörte die Hauptkirche des Ordens. Sie war dem Ordensheiligen Johannes geweiht und stand westlich von der Eingangshalle. Nachdem die Türken 1522 Rhodos erobert hatten, diente das Gebäude als Gefängnis, die Palastkirche als Kuhstall und die Hauptkirche als Moschee. In den Gewölben wurde das von der Belagerung übrig gebliebene Pulver gelagert. 1856 kam es durch einen Blitzschlag zu einer Explosion, die Johanneskirche flog in die Luft, und die umliegenden Gebäude, darunter der Großmeisterpalast, wurden stark beschädigt. Ähnliche Unglücke hat es in Griechenland mehrmals gegeben. Von dem ursprünglichen Gebäude sind nur wenige Teile erhalten geblieben, u.a. das Eingangsportal mit den beiden halbrunden Türmen. Den italienischen Architekten, die den Großmeisterpalast wieder aufgebaut haben, werfen Fachleute vor, schlechte Arbeit geleistet zu haben. Das Gebäude sollte dem italienischen König und dem Diktator Benito Mussolini als repräsentativer Wohnsitz dienen, wenn sie Rhodos einmal besuchten - was sie allerdings nie getan haben. So ist das Obergeschoss ein gutes Stück zu klotzig geraten, und, ein schlimmer Fauxpas: Die Fußböden wurden mit antiken Mosaiken, die von der Insel Kos stammen, geschmückt - eine Ausstattung, wie sie kein Ritter, auch der Großmeister nicht, jemals in seinen Räumen hatte. Zwei sehr informative Ausstellungen im Großmeisterpalast zeigen anhand von Objekten und Illustrationen, wie die Menschen in der Antike und im Mittelalter lebten und arbeiteten.

    • © Jozsef Szasz-Fabian, Thinkstock
    • © Jozsef Szasz-Fabian, Thinkstock

    Als trutziges Wahrzeichen der Stadt thront die mächtige Burg über den Häusern der Altstadt. Im Großmeisterpalast war einst das Machtzentrum des Johanniterordens, der 200 Jahre lang Vorposten des christlichen Abendlands im Kampf gegen die Osmanen war. Von italienischen Kaufleuten in Jerusalem gegründet und im Jahr 1099 vom Papst bestätigt, spielte der Orden eine wichtige Rolle während der Kreuzzüge. Nachdem sie aus dem Heiligen Land vertrieben worden waren, kamen die Ritter im Jahr 1291 zuerst nach Zypern, bevor sie 1309 unter dem damaligen Großmeister Foulquet de Villaret Rhodos eroberten und zur größten befestigten Stadt des gesamten Mittelmeerraums ausbauten. Nach der türkischen Eroberung der Insel ließen sie sich dann auf Malta nieder, das ihnen Kaiser Karl V. 1530 überlassen hatte - aus den Johannitern wurden die Malteserritter. Der Großmeister herrschte ganz wie der Fürst eines souveränen Staats über den weltlichen Besitz des Ordens. Er wurde von Wahlmännern aus den verschiedenen Sektionen des Ordens ("Zungen") auf Lebenszeit gewählt. Der Palast stammt, so, wie er heute aussieht, aus den 1930er-Jahren. Das ursprüngliche Gebäude wurde im späten 14.Jh. erbaut. Dazu gehörte die Hauptkirche des Ordens. Sie war dem Ordensheiligen Johannes geweiht und stand westlich von der Eingangshalle. Nachdem die Türken 1522 Rhodos erobert hatten, diente das Gebäude als Gefängnis, die Palastkirche als Kuhstall und die Hauptkirche als Moschee. In den Gewölben wurde das von der Belagerung übrig gebliebene Pulver gelagert. 1856 kam es durch einen Blitzschlag zu einer Explosion, die Johanneskirche flog in die Luft, und die umliegenden Gebäude, darunter der Großmeisterpalast, wurden stark beschädigt. Ähnliche Unglücke hat es in Griechenland mehrmals gegeben. Von dem ursprünglichen Gebäude sind nur wenige Teile erhalten geblieben, u.a. das Eingangsportal mit den beiden halbrunden Türmen. Den italienischen Architekten, die den Großmeisterpalast wieder aufgebaut haben, werfen Fachleute vor, schlechte Arbeit geleistet zu haben. Das Gebäude sollte dem italienischen König und dem Diktator Benito Mussolini als repräsentativer Wohnsitz dienen, wenn sie Rhodos einmal besuchten - was sie allerdings nie getan haben. So ist das Obergeschoss ein gutes Stück zu klotzig geraten, und, ein schlimmer Fauxpas: Die Fußböden wurden mit antiken Mosaiken, die von der Insel Kos stammen, geschmückt - eine Ausstattung, wie sie kein Ritter, auch der Großmeister nicht, jemals in seinen Räumen hatte. Zwei sehr informative Ausstellungen im Großmeisterpalast zeigen anhand von Objekten und Illustrationen, wie die Menschen in der Antike und im Mittelalter lebten und arbeiteten.


  • Filérimos

    Landschaftliche Highlights
    • © dpe123, Thinkstock

    Für die Bewohner von Rhodos-Stadt ist der Filérimos-Berg ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet. Auf dem 267 m hohen Plateau ist es sogar im Sommer relativ kühl und der Weg nach oben bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Küste. Hier stand einst die Akropolis des antiken Ialyssós. Nur wenige Minuten von der quirligen Innenstadt entfernt ist man hier in einer völlig anderen Welt: mächtige Kiefern, Kräuterduft, zirpende Zikaden. Die Gebäude und Ruinen auf dem Filérimos-Berg stammen aus drei Jahrtausenden. Am besten erhalten wirkt das Kloster aus dem 10.Jh. Italienische Archäologen haben es vor dem Zweiten Weltkrieg auf den Ruinen der alten Gebäude wieder aufgebaut.

    • Ialissós (Triánta)
    • © dpe123, Thinkstock

    Für die Bewohner von Rhodos-Stadt ist der Filérimos-Berg ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet. Auf dem 267 m hohen Plateau ist es sogar im Sommer relativ kühl und der Weg nach oben bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Küste. Hier stand einst die Akropolis des antiken Ialyssós. Nur wenige Minuten von der quirligen Innenstadt entfernt ist man hier in einer völlig anderen Welt: mächtige Kiefern, Kräuterduft, zirpende Zikaden. Die Gebäude und Ruinen auf dem Filérimos-Berg stammen aus drei Jahrtausenden. Am besten erhalten wirkt das Kloster aus dem 10.Jh. Italienische Archäologen haben es vor dem Zweiten Weltkrieg auf den Ruinen der alten Gebäude wieder aufgebaut.

    • Ialissós (Triánta)

  • Archaiologikó Mousío

    Museen
    • © Anna Kochetkova, Shutterstock

    Sehenswert ist vor allem das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, das Ordenshospital der Ritter. Es stammt aus dem 15.Jh. und ist ein schlichter Bau mit einem großen Innenhof, der auf allen Seiten von Arkadengängen umgeben ist. Die eine Seite wird ganz von dem 50 m langen Krankensaal eingenommen. Die medizinische Versorgung im Hospital soll so gut gewesen sein, dass sogar aus dem Ausland Patienten kamen. Die größten Kostbarkeiten des Museums sind eine kleine Marmorstatue, die um das Jahr 100 v.Chr. entstanden ist und "Kauernde Aphrodite" genannt wird: eine Grabstele aus dem 5.Jh., die zwei Frauen, vermutlich Mutter und Tochter, zeigt - sie heißen nach der Inschrift auf dem Stein Krito und Timarista sowie eine große, vor Rhodos im Meer gefundene Aphroditenstatue.

    • © Anna Kochetkova, Shutterstock

    Sehenswert ist vor allem das Gebäude, in dem das Museum untergebracht ist, das Ordenshospital der Ritter. Es stammt aus dem 15.Jh. und ist ein schlichter Bau mit einem großen Innenhof, der auf allen Seiten von Arkadengängen umgeben ist. Die eine Seite wird ganz von dem 50 m langen Krankensaal eingenommen. Die medizinische Versorgung im Hospital soll so gut gewesen sein, dass sogar aus dem Ausland Patienten kamen. Die größten Kostbarkeiten des Museums sind eine kleine Marmorstatue, die um das Jahr 100 v.Chr. entstanden ist und "Kauernde Aphrodite" genannt wird: eine Grabstele aus dem 5.Jh., die zwei Frauen, vermutlich Mutter und Tochter, zeigt - sie heißen nach der Inschrift auf dem Stein Krito und Timarista sowie eine große, vor Rhodos im Meer gefundene Aphroditenstatue.


  • Ekklisía tis panagías

    Architektonische Highlights
    • Ekklisía tis panagías© Glow Images
    Insider-Tipp
    Heiliger Wauwau

    Wahnsinn! Da war einmal ein frommer Mann, so schön, dass jede Frau ihm nachstellte. Er aber wollte nur fromm und keusch sein. Er bat seinen Gott um Hilfe. Der setzte ihm einen Hundekopf auf. Und der Mann hatte fortan seine Ruhe. Du kennst ihn wohl auch: Christophorus, den Schutzheiligen aller Reisenden. In der Marienkirche von Líndos (15.Jh.) ist er in der unteren Heiligenreihe an der rechten Seitenwand zu bewundern – als Mann mit Hundekopf. Auch die etwa 80 anderen Wandmalereien an den Wänden und im Gewölbe aus der Zeit um 1800 erzählen interessante Geschichten. An der Rückwand kannst du verfolgen, wie die Gerechten von Petrus ins Paradies geführt und die Sünder von einem Feuerstrom ins Maul eines Ungeheuers befördert werden, wo sie grausame Höllenstrafen erwarten. Erfreulicher sind da die Szenen aus der Schöpfungsgeschichte im obersten Bilderstreifen. Da siehst du, wie Gott die Welt, die Tiere und als ersten Menschen Adam erschafft. Das hier auch behauptet wird, Eva sei aus einer Rippe Adams entsprungen, könnte Diskussionsstoff für eure nächste Kaffeepause sein.

    • 851 07 Líndos
    • Ekklisía tis panagías© Glow Images
    Insider-Tipp
    Heiliger Wauwau

    Wahnsinn! Da war einmal ein frommer Mann, so schön, dass jede Frau ihm nachstellte. Er aber wollte nur fromm und keusch sein. Er bat seinen Gott um Hilfe. Der setzte ihm einen Hundekopf auf. Und der Mann hatte fortan seine Ruhe. Du kennst ihn wohl auch: Christophorus, den Schutzheiligen aller Reisenden. In der Marienkirche von Líndos (15.Jh.) ist er in der unteren Heiligenreihe an der rechten Seitenwand zu bewundern – als Mann mit Hundekopf. Auch die etwa 80 anderen Wandmalereien an den Wänden und im Gewölbe aus der Zeit um 1800 erzählen interessante Geschichten. An der Rückwand kannst du verfolgen, wie die Gerechten von Petrus ins Paradies geführt und die Sünder von einem Feuerstrom ins Maul eines Ungeheuers befördert werden, wo sie grausame Höllenstrafen erwarten. Erfreulicher sind da die Szenen aus der Schöpfungsgeschichte im obersten Bilderstreifen. Da siehst du, wie Gott die Welt, die Tiere und als ersten Menschen Adam erschafft. Das hier auch behauptet wird, Eva sei aus einer Rippe Adams entsprungen, könnte Diskussionsstoff für eure nächste Kaffeepause sein.

    • 851 07 Líndos

  • Limáni Mandráki

    Touristenattraktionen
    • © allou, Thinkstock

    Einen Namen sollten Sie sich gleich einprägen: Mandráki. Sie werden ihn immer wieder hören, wenn Sie nach dem Weg fragen. Wo ist die Touristeninformation? In Mandráki. Wo finde ich den Markt? In Mandráki. Wo kann man ein Boot mieten? Mandráki heißt übersetzt "kleiner Schafpferch". Woher der antike Kriegshafen von Rhodos-Stadt seinen Namen hat, weiß niemand genau. Eine mögliche Erklärung lautet, dass die Bezeichnung mit seiner Bauweise zu tun haben könnte: Der Mandráki-Hafen sieht aus wie eine Zange und umschließt die Schiffe wie der Pferch die Schafherde. Wenn Sie mit dem Schiff ankommen, können Sie an der Hafeneinfahrt Hirsch und Hirschkuh sehen, die Wappentiere der Insel. Vom Meer aus betrachtet links steht heute der runde Turm der mächtigen Ágios-Nikólaos-Festung, die aus dem 15.Jh. stammt. Die drei Mühlen auf der Mole sind ungefähr genauso alt. Mandráki wird aber nicht nur der eigentliche Hafen, sondern auch der Bezirk dahinter genannt. Mandráki fasziniert immer wieder aufs Neue: Hier erleben Sie Hafenflair, Markttrubel, großstädtische Betriebsamkeit. Natürlich hat das Juwel viele Bewunderer. An manchen Tagen sind es so viele, dass sie sich am Eleftherías-(Freiheits-)Tor, das auf dem kürzesten Weg zur Altstadt führt, auf die Füße treten - nicht zuletzt deshalb, weil auch Autos das Freiheitstor passieren und für Fußgänger rechts und links nur ein schmaler Streifen vorgesehen ist. Ruhig lassen es dagegen die Angler angehen, die auf den Molen ihre Leinen auswerfen. Auch als Urlauber können Sie sich zu ihnen gesellen und ihr Fischerglück versuchen.

    • 851 00 Ródos
    • © allou, Thinkstock

    Einen Namen sollten Sie sich gleich einprägen: Mandráki. Sie werden ihn immer wieder hören, wenn Sie nach dem Weg fragen. Wo ist die Touristeninformation? In Mandráki. Wo finde ich den Markt? In Mandráki. Wo kann man ein Boot mieten? Mandráki heißt übersetzt "kleiner Schafpferch". Woher der antike Kriegshafen von Rhodos-Stadt seinen Namen hat, weiß niemand genau. Eine mögliche Erklärung lautet, dass die Bezeichnung mit seiner Bauweise zu tun haben könnte: Der Mandráki-Hafen sieht aus wie eine Zange und umschließt die Schiffe wie der Pferch die Schafherde. Wenn Sie mit dem Schiff ankommen, können Sie an der Hafeneinfahrt Hirsch und Hirschkuh sehen, die Wappentiere der Insel. Vom Meer aus betrachtet links steht heute der runde Turm der mächtigen Ágios-Nikólaos-Festung, die aus dem 15.Jh. stammt. Die drei Mühlen auf der Mole sind ungefähr genauso alt. Mandráki wird aber nicht nur der eigentliche Hafen, sondern auch der Bezirk dahinter genannt. Mandráki fasziniert immer wieder aufs Neue: Hier erleben Sie Hafenflair, Markttrubel, großstädtische Betriebsamkeit. Natürlich hat das Juwel viele Bewunderer. An manchen Tagen sind es so viele, dass sie sich am Eleftherías-(Freiheits-)Tor, das auf dem kürzesten Weg zur Altstadt führt, auf die Füße treten - nicht zuletzt deshalb, weil auch Autos das Freiheitstor passieren und für Fußgänger rechts und links nur ein schmaler Streifen vorgesehen ist. Ruhig lassen es dagegen die Angler angehen, die auf den Molen ihre Leinen auswerfen. Auch als Urlauber können Sie sich zu ihnen gesellen und ihr Fischerglück versuchen.

    • 851 00 Ródos

  • Paliá Póli

    Geographical
    • © Murat An, Shutterstock

    Die Altstadt von Rhodos ist noch vollständig von ihrer 4 km langen, mittelalterlichen Stadtmauer umgeben, die landseitig von einem 2,5 km langen Wallgraben gesäumt wird. Schon 1988 hat die Unesco die gesamte Altstadt zum kulturellen Welterbe erklärt.

    • © Murat An, Shutterstock

    Die Altstadt von Rhodos ist noch vollständig von ihrer 4 km langen, mittelalterlichen Stadtmauer umgeben, die landseitig von einem 2,5 km langen Wallgraben gesäumt wird. Schon 1988 hat die Unesco die gesamte Altstadt zum kulturellen Welterbe erklärt.


  • Néa Agorá

    Architektonische Highlights
    • Néa Agorá© Glow Images

    Das Gebäude ist nicht zu übersehen: Es hat sieben Ecken, ist aber nur eineinhalb Stockwerke hoch. Unter den Arkaden zur Hafenseite hin sind mehrere Cafés angesiedelt, in denen bis spät in die Nacht alle Plätze besetzt sind. Dort gibt es die auf Rhodos so beliebten, ursprünglich türkischen Süßigkeiten wie baklavás und kataífi. An zwei Kiosken zwischen den Cafés werden internationale Zeitungen und Zeitschriften verkauft. Im Innenraum der Néa Agorá steht die Fischmarkthalle, die heute nur noch durch die schönen Fischreliefs an den Kapitellen ihrer Säulen als solche zu erkennen ist. Platía Eleftherías Mandráki.

    • Nea agora 1, 851 00 Ródos
    • Néa Agorá© Glow Images

    Das Gebäude ist nicht zu übersehen: Es hat sieben Ecken, ist aber nur eineinhalb Stockwerke hoch. Unter den Arkaden zur Hafenseite hin sind mehrere Cafés angesiedelt, in denen bis spät in die Nacht alle Plätze besetzt sind. Dort gibt es die auf Rhodos so beliebten, ursprünglich türkischen Süßigkeiten wie baklavás und kataífi. An zwei Kiosken zwischen den Cafés werden internationale Zeitungen und Zeitschriften verkauft. Im Innenraum der Néa Agorá steht die Fischmarkthalle, die heute nur noch durch die schönen Fischreliefs an den Kapitellen ihrer Säulen als solche zu erkennen ist. Platía Eleftherías Mandráki.

    • Nea agora 1, 851 00 Ródos

  • Koiláda ton petaloúdon

    Botanische Gärten & Parks
    • Koiláda ton petaloúdon© Glow Images
    Insider-Tipp
    Geniale Bolo

    Gut gewählt! Ihre Paarungszeit zwischen Juni und August verbringen Hunderttausende von Schmetterlingen (griechisch petaloúdes) in dem üppig grünen, insgesamt über 5 km langen Tal. Meist sitzen sie mit zusammengelegten Flügeln unscheinbar auf den Blättern der Amberbäume, manchmal füllen sie aber auch die Luft oder sogar die Küche der Taverne im Tal als dichte Schwärme. Bei den Tieren mit den auf der Oberseite orange-schwarzen Flügeln handelt es sich um eine Motte mit dem deutschen Namen Spanische Flagge (Panaxia quadripunctaria). Der schönen Landschaft wegen lohnt sich ein Abstecher ins Tal zu jeder Jahreszeit. Es hat ein kleines naturgeschichtliches Museum mit einer Schmetterlingssammlung und die lauschige Taverne Butterflies. Die Spaghetti bolognese des Wirts Dímitri sind Spitzenklasse, das täglich frisch zubereitete moussaká ist es ebenfalls.

    • Koiláda ton petaloúdon© Glow Images
    Insider-Tipp
    Geniale Bolo

    Gut gewählt! Ihre Paarungszeit zwischen Juni und August verbringen Hunderttausende von Schmetterlingen (griechisch petaloúdes) in dem üppig grünen, insgesamt über 5 km langen Tal. Meist sitzen sie mit zusammengelegten Flügeln unscheinbar auf den Blättern der Amberbäume, manchmal füllen sie aber auch die Luft oder sogar die Küche der Taverne im Tal als dichte Schwärme. Bei den Tieren mit den auf der Oberseite orange-schwarzen Flügeln handelt es sich um eine Motte mit dem deutschen Namen Spanische Flagge (Panaxia quadripunctaria). Der schönen Landschaft wegen lohnt sich ein Abstecher ins Tal zu jeder Jahreszeit. Es hat ein kleines naturgeschichtliches Museum mit einer Schmetterlingssammlung und die lauschige Taverne Butterflies. Die Spaghetti bolognese des Wirts Dímitri sind Spitzenklasse, das täglich frisch zubereitete moussaká ist es ebenfalls.


  • Ágios Stéfanos

    Architektonische Highlights
    • © Panos Karas, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zum Sonnenbaden in die Kirche

    Zum Sonnenbad in die Kirche? Gegenüber vom kleinen Inselchen Kastrí ist es möglich. Da kannst du deine Strandmatte zwischen Säulen und 1500 Jahre alten Mauern ausrollen und bist schon zehn Schritte weiter im Wasser. Italienische Archäologen haben einige Säulen restauriert und wieder aufgerichtet – die meisten davon sind jedoch erneut umgefallen. Man erkennt noch den Grundriss des dreischiffigen Baus. An die Nordwand angelehnt stand eine zweite, kleinere Basilika mit einem noch immer sehr gut erhaltenen, kreuzförmigen Taufbecken im Boden. Hier gefundene Bodenmosaike wurden wieder mit Kies bedeckt.

    • 853 01 Kéfalos
    • © Panos Karas, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zum Sonnenbaden in die Kirche

    Zum Sonnenbad in die Kirche? Gegenüber vom kleinen Inselchen Kastrí ist es möglich. Da kannst du deine Strandmatte zwischen Säulen und 1500 Jahre alten Mauern ausrollen und bist schon zehn Schritte weiter im Wasser. Italienische Archäologen haben einige Säulen restauriert und wieder aufgerichtet – die meisten davon sind jedoch erneut umgefallen. Man erkennt noch den Grundriss des dreischiffigen Baus. An die Nordwand angelehnt stand eine zweite, kleinere Basilika mit einem noch immer sehr gut erhaltenen, kreuzförmigen Taufbecken im Boden. Hier gefundene Bodenmosaike wurden wieder mit Kies bedeckt.

    • 853 01 Kéfalos

  • Asklípion

    Touristenattraktionen
    • Asklípion© Glow Images

    Heiligtümer für Asklípios, den griechischen Gott der Heilkunst, gab es in der Antike überall in Groß-Griechenland. Die Tempel und Altäre des Gottes suchte man auf, wenn man dringend Hilfe benötigte oder Heilung von langwierigen Krankheiten suchte. Zu Lebzeiten des Hippokrates (460-377 v.Chr.) gab es das Asklípios-Heiligtum in der heutigen Gestalt noch nicht. Wahrscheinlich standen an dessen Stelle nur ein kleiner Apollo-Tempel und ein Altar für Asklípios. Ende des 4.Jhs. v.Chr. wurde das Heiligtum erweitert. Seine heute erkennbare Form erhielt es zwischen dem 2.Jh. v.Chr. und dem 2.Jh. n.Chr. Das Heiligtum ist terrassenförmig angelegt. Die unterste Terrasse war im Wesentlichen dem Kurbetrieb vorbehalten. Auf der mittleren Terrasse standen einst mehrere Tempel, ein Opferaltar und Bauten für die Priester. Auf der obersten Terrasse erhob sich seit dem 2.Jh. v.Chr. der größte und prächtigste aller Tempel, ein dem Asklípios geweihter Bau.

    • Asklípion© Glow Images

    Heiligtümer für Asklípios, den griechischen Gott der Heilkunst, gab es in der Antike überall in Groß-Griechenland. Die Tempel und Altäre des Gottes suchte man auf, wenn man dringend Hilfe benötigte oder Heilung von langwierigen Krankheiten suchte. Zu Lebzeiten des Hippokrates (460-377 v.Chr.) gab es das Asklípios-Heiligtum in der heutigen Gestalt noch nicht. Wahrscheinlich standen an dessen Stelle nur ein kleiner Apollo-Tempel und ein Altar für Asklípios. Ende des 4.Jhs. v.Chr. wurde das Heiligtum erweitert. Seine heute erkennbare Form erhielt es zwischen dem 2.Jh. v.Chr. und dem 2.Jh. n.Chr. Das Heiligtum ist terrassenförmig angelegt. Die unterste Terrasse war im Wesentlichen dem Kurbetrieb vorbehalten. Auf der mittleren Terrasse standen einst mehrere Tempel, ein Opferaltar und Bauten für die Priester. Auf der obersten Terrasse erhob sich seit dem 2.Jh. v.Chr. der größte und prächtigste aller Tempel, ein dem Asklípios geweihter Bau.


  • Embrós Thérme

    Touristenattraktionen
    • © Volker Rauch, Shutterstock

    Mit Baden-Baden oder Norderney ist das Thermalbad von Kos nicht zu vergleichen. Es besteht nur aus einem schlichten Pumpenhäuschen und einem Steinkreis, der im Meer direkt am Strand ein Becken mit ca. 10 m Durchmesser bildet. Dort vermischt sich das aus einer Quelle im Fels entspringende, bis zu 40 °C heiße Thermalwasser mit dem Meerwasser. Eine Analyse der Technischen Universität München hat ihm bescheinigt, dass es Heilwirkungen bei Entwicklungsstörungen im Kindesalter sowie bei Erkrankungen der Haut, der Gefäße, der Augen und der Atemwege besitzt.

    • © Volker Rauch, Shutterstock

    Mit Baden-Baden oder Norderney ist das Thermalbad von Kos nicht zu vergleichen. Es besteht nur aus einem schlichten Pumpenhäuschen und einem Steinkreis, der im Meer direkt am Strand ein Becken mit ca. 10 m Durchmesser bildet. Dort vermischt sich das aus einer Quelle im Fels entspringende, bis zu 40 °C heiße Thermalwasser mit dem Meerwasser. Eine Analyse der Technischen Universität München hat ihm bescheinigt, dass es Heilwirkungen bei Entwicklungsstörungen im Kindesalter sowie bei Erkrankungen der Haut, der Gefäße, der Augen und der Atemwege besitzt.


  • Paléa Pýli

    Touristenattraktionen
    • © gkordus, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Gute Aussichten

    Hier wirst du zum Gipfelstürmer – und das gern auch gleich zweimal. Auf dem ersten Gipfel steht eine Burgruine, der Weg hinauf führt durch ein Geisterdorf. Es wurde schon 1839 nach einer Cholera-Epidemie verlassen, intakt sind nur noch vier uralte Kirchlein. Den schönsten Blick auf die Burg aus dem 11.Jh. hast du vom Nachbargipfel aus. Dort haben Geórgios und Michális vor ihrem alten Geburtshaus ein kleines, uriges Café geschaffen. Hier fühlst du dich fast wie auf der Alm. Salate und kleine Snacks gibt’s immer, und manchmal wird auch der Grill angeworfen.

    • © gkordus, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Gute Aussichten

    Hier wirst du zum Gipfelstürmer – und das gern auch gleich zweimal. Auf dem ersten Gipfel steht eine Burgruine, der Weg hinauf führt durch ein Geisterdorf. Es wurde schon 1839 nach einer Cholera-Epidemie verlassen, intakt sind nur noch vier uralte Kirchlein. Den schönsten Blick auf die Burg aus dem 11.Jh. hast du vom Nachbargipfel aus. Dort haben Geórgios und Michális vor ihrem alten Geburtshaus ein kleines, uriges Café geschaffen. Hier fühlst du dich fast wie auf der Alm. Salate und kleine Snacks gibt’s immer, und manchmal wird auch der Grill angeworfen.


  • Casa Romana

    Touristenattraktionen
    • © Alexander Hassenstein, Thinkstock

    Italienische Archäologen legten 1933/34 eine einst prächtige römische Villa frei, deren übermannshohe Mauern größtenteils noch erhalten waren. Sie rekonstruierten sie so anschaulich, dass das Haus heute einen lebendigen Eindruck vom Wohnen in römischer Zeit vermittelt. Bei dieser imaginären Zeitreise durch eine Luxuswelt darf man aber auch nicht die hier arbeitenden Sklaven vergessen.

    • © Alexander Hassenstein, Thinkstock

    Italienische Archäologen legten 1933/34 eine einst prächtige römische Villa frei, deren übermannshohe Mauern größtenteils noch erhalten waren. Sie rekonstruierten sie so anschaulich, dass das Haus heute einen lebendigen Eindruck vom Wohnen in römischer Zeit vermittelt. Bei dieser imaginären Zeitreise durch eine Luxuswelt darf man aber auch nicht die hier arbeitenden Sklaven vergessen.


  • Markthalle

    Märkte und Flohmärkte
    • © Borisb17, Thinkstock

    Die kleine, von den Italienern 1934 erbaute und inzwischen voll klimatisierte Markthalle findet, was Sauberkeit und Ordnung betrifft, in ganz Griechenland nicht ihresgleichen. Das ursprüngliche Angebot an frischem Obst und Gemüse wird heute aber immer mehr von kulinarischen und anderen Souvenirs für die Urlauber verdrängt. So kann man hier die von der Insel Rhodos stammende Mandelmilch soumáda oder süß eingelegte Karotten aus der nordgriechischen Stadt Kavála ebenso erstehen wie Kräuter, Schwämme und Muschelschalen. Typisch für Kos selbst sind die süß eingelegten Minitomaten, Wassermelonenstücke und Auberginenscheiben (glikó omatáki, glikó melitzanáki, glikó karpoúzi). Am Brunnen direkt in der Markthalle kann man das frisch gekaufte Obst waschen und bedenkenlos genießen. Bezahlt wird an Kassen an den Ausgängen der Halle.

    • © Borisb17, Thinkstock

    Die kleine, von den Italienern 1934 erbaute und inzwischen voll klimatisierte Markthalle findet, was Sauberkeit und Ordnung betrifft, in ganz Griechenland nicht ihresgleichen. Das ursprüngliche Angebot an frischem Obst und Gemüse wird heute aber immer mehr von kulinarischen und anderen Souvenirs für die Urlauber verdrängt. So kann man hier die von der Insel Rhodos stammende Mandelmilch soumáda oder süß eingelegte Karotten aus der nordgriechischen Stadt Kavála ebenso erstehen wie Kräuter, Schwämme und Muschelschalen. Typisch für Kos selbst sind die süß eingelegten Minitomaten, Wassermelonenstücke und Auberginenscheiben (glikó omatáki, glikó melitzanáki, glikó karpoúzi). Am Brunnen direkt in der Markthalle kann man das frisch gekaufte Obst waschen und bedenkenlos genießen. Bezahlt wird an Kassen an den Ausgängen der Halle.


  • Níssiros

    Landschaftliche Highlights
    • © dinosmichail, Shutterstock

    Níssiros ist ein aus der Ägäis aufsteigender Vulkan mit einem 3500 m langen und 1500 m breiten, vollständig erhaltenen Krater, in dem Schlammlöcher blubbern und Schwefeldämpfe aufsteigen. Eine Asphaltstraße führt ins Zentrum des Kraters hinunter. Auf dem Kraterrand liegen die beiden weißen Dörfer Nikiá und Emboriós. Von Nikiá mit einem kleinen, modern gestalteten Vulkan-Museum kann man auf den Kratergrund hinab wandern. Den romantischen Hafen- und Hauptort Mandráki mit kleinem Archäologischem Museum und einem der intimsten Dorfplätze der Ägäis überragt die Ruine einer Kreuzritterburg.

    • © dinosmichail, Shutterstock

    Níssiros ist ein aus der Ägäis aufsteigender Vulkan mit einem 3500 m langen und 1500 m breiten, vollständig erhaltenen Krater, in dem Schlammlöcher blubbern und Schwefeldämpfe aufsteigen. Eine Asphaltstraße führt ins Zentrum des Kraters hinunter. Auf dem Kraterrand liegen die beiden weißen Dörfer Nikiá und Emboriós. Von Nikiá mit einem kleinen, modern gestalteten Vulkan-Museum kann man auf den Kratergrund hinab wandern. Den romantischen Hafen- und Hauptort Mandráki mit kleinem Archäologischem Museum und einem der intimsten Dorfplätze der Ägäis überragt die Ruine einer Kreuzritterburg.


  • Lagoúdi

    Geographical
    • © straga, Shutterstock

    Der kleine Weiler ist von den Urlaubermassen weitgehend verschont geblieben. Auf der Dorfstraße können Hähne gefahrlos stolzieren, im Dorf-Kafeníon scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Dorfmittelpunkt ist die etwas erhöht gelegene Marienkirche Panagía Theotókou Genesíou, die der Geburt Mariens geweiht ist.

    • Lagoúdi
    • © straga, Shutterstock

    Der kleine Weiler ist von den Urlaubermassen weitgehend verschont geblieben. Auf der Dorfstraße können Hähne gefahrlos stolzieren, im Dorf-Kafeníon scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Dorfmittelpunkt ist die etwas erhöht gelegene Marienkirche Panagía Theotókou Genesíou, die der Geburt Mariens geweiht ist.

    • Lagoúdi

  • Kástro tis Neratziás

    Touristenattraktionen
    • Kástro tis Neratziás© Glow Images
    Insider-Tipp
    Zahlenrätsel und alte Wappen

    Lust auf Natur und ungewöhnliche Perspektiven? Die über 500 Jahre alte Hafenfestung der Kreuzritter ist viel mehr als „noch ’ne Burg“! Die Natur hat innerhalb ihrer Mauern ein wildromantisches Refugium gefunden. Zwischen blühenden Blumen und Büschen verstreut liegen steinerne Zeugen aus vielen Epochen, hellenistische Rundaltäre können als Picknicktisch genutzt werden. Absperrungen gibt es kaum, fast alle Mauern sind besteigbar. Über die Zinnen hinweg grüßen die Masten der Yachten, zwischen den Zinnen hindurch fällt der Blick auf das Städtchen und die Berge dahinter. Wer Suchspiele liebt, hält an den Mauern nach Wappen von Ordensgroßmeistern Ausschau oder versucht, die aufgemalten arabischen Ziffern zu finden, mit denen die Osmanen ihre Geschützstellungen durchnummerierten.

    • Kástro tis Neratziás© Glow Images
    Insider-Tipp
    Zahlenrätsel und alte Wappen

    Lust auf Natur und ungewöhnliche Perspektiven? Die über 500 Jahre alte Hafenfestung der Kreuzritter ist viel mehr als „noch ’ne Burg“! Die Natur hat innerhalb ihrer Mauern ein wildromantisches Refugium gefunden. Zwischen blühenden Blumen und Büschen verstreut liegen steinerne Zeugen aus vielen Epochen, hellenistische Rundaltäre können als Picknicktisch genutzt werden. Absperrungen gibt es kaum, fast alle Mauern sind besteigbar. Über die Zinnen hinweg grüßen die Masten der Yachten, zwischen den Zinnen hindurch fällt der Blick auf das Städtchen und die Berge dahinter. Wer Suchspiele liebt, hält an den Mauern nach Wappen von Ordensgroßmeistern Ausschau oder versucht, die aufgemalten arabischen Ziffern zu finden, mit denen die Osmanen ihre Geschützstellungen durchnummerierten.


  • Kaldéra

    Landschaftliche Highlights
    • © Eugen3B, Shutterstock

    Diese Caldera ist etwa 3 km lang und 1 km breit, bis zu 698 m hoch steigt der Kraterrand auf. Eine Hälfte ist so grün, dass darauf sogar Kühe weiden, die andere gleicht dagegen einer Mondlandschaft. In diese hat sich noch einmal der etwa 350 m lange und 250 m breite Stéfanos-Krater eingegraben. An mehreren Stellen steigen Schwefeldämpfe auf und häufig sind grellgelbe Schwefelablagerungen zu sehen. Weitere vier Sekundärkrater liegen in der Nähe, sind aber nur schwer zugänglich.

    • Eparchiaki Odós Mandraki, 853 03 Nikiá
    • © Eugen3B, Shutterstock

    Diese Caldera ist etwa 3 km lang und 1 km breit, bis zu 698 m hoch steigt der Kraterrand auf. Eine Hälfte ist so grün, dass darauf sogar Kühe weiden, die andere gleicht dagegen einer Mondlandschaft. In diese hat sich noch einmal der etwa 350 m lange und 250 m breite Stéfanos-Krater eingegraben. An mehreren Stellen steigen Schwefeldämpfe auf und häufig sind grellgelbe Schwefelablagerungen zu sehen. Weitere vier Sekundärkrater liegen in der Nähe, sind aber nur schwer zugänglich.

    • Eparchiaki Odós Mandraki, 853 03 Nikiá

  • Platía

    Touristenattraktionen
    • © relaxman2, Thinkstock

    Hier, am Dorfplatz des noch teilweise von türkischstämmigen Muslimen bewohnten Orts Platáni kann man neben griechischer auch echt türkische Küche genießen.

    • Platía, Platáni
    • © relaxman2, Thinkstock

    Hier, am Dorfplatz des noch teilweise von türkischstämmigen Muslimen bewohnten Orts Platáni kann man neben griechischer auch echt türkische Küche genießen.

    • Platía, Platáni

  • Westliches Grabungsgebiet

    Touristenattraktionen
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Ein Spaziergang über das westliche Grabungsgelände gleicht dem Besuch eines archäologischen Abenteuerspielplatzes. Hier muss man sich nicht an vorgeschriebene Wege halten, darf zwischen Säulen herumkraxeln und auf jede Mauer steigen. Eidechsen wuseln herum, im Frühjahr überzieht ein Blütenteppich die archäologische Stätte zwischen Altstadt, Odéon und Casa Romana. Deutlich erkennbar sind die beiden Hauptstraßen dieses antiken Bezirks, deren altes Pflaster stellenweise gut erhalten blieb. Die lange Säulenreihe, die 1930 wieder aufgestellt wurde, gehörte zum Gymnasion, einer Halle, in der einst Athleten trainierten. Die eindrucksvollsten Mauerreste waren Teil römischer Thermen, in die später eine frühchristliche Basilika hineingebaut wurde. Mehrere Bodenmosaike ehemaliger Villen sind eine eingehende Betrachtung wert. Am nördlichen Rand des Grabungsgebiets liegt unter einem modernen Schutzdach das größte Mosaik. Ein Saum voller amüsanter Darstellungen wilder Tiere umzieht ein rechteckiges Bildfeld, das das Urteil des Páris zeigt. Zwei weitere Mosaike mit Unterhaltungswert warten am östlichen Ende des Grabungsgebiets unter kleineren Schutzdächern an ihrem Originalfundort. Die dargestellten drei Gladiatoren müssen zu ihrer Zeit so populär gewesen sein wie heutzutage Fußballprofis, denn sie werden durch Inschriften sogar namentlich genannt: Aigialos, Zephyros und Ylas. Auf dem Mosaik kämpft der halbnackte Zephyros mit Dreizack und Kurzschwert in den Händen gegen Ylas, der Helm, Schild und Brustpanzer trägt. Das zweite Mosaik erklärt, wie unser Kontinent zu seinem Namen kam: Göttervater Zeus hat sich in die junge phönizische Königstochter Europa verliebt. Er entführt sie in Gestalt eines weißen Stiers nach Kreta und macht sie zu seiner Frau. Der Erdteil trägt fortan den Namen der schönen Prinzessin. Im Mosaik ist die Entführungsszene dargestellt. Ein Delphin begleitet die beiden auf ihrer Reise über das Meer, ein Eros mit der Glutfackel des Begehrens in der Hand führt den Stier.

    • 853 00 Kos
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Ein Spaziergang über das westliche Grabungsgelände gleicht dem Besuch eines archäologischen Abenteuerspielplatzes. Hier muss man sich nicht an vorgeschriebene Wege halten, darf zwischen Säulen herumkraxeln und auf jede Mauer steigen. Eidechsen wuseln herum, im Frühjahr überzieht ein Blütenteppich die archäologische Stätte zwischen Altstadt, Odéon und Casa Romana. Deutlich erkennbar sind die beiden Hauptstraßen dieses antiken Bezirks, deren altes Pflaster stellenweise gut erhalten blieb. Die lange Säulenreihe, die 1930 wieder aufgestellt wurde, gehörte zum Gymnasion, einer Halle, in der einst Athleten trainierten. Die eindrucksvollsten Mauerreste waren Teil römischer Thermen, in die später eine frühchristliche Basilika hineingebaut wurde. Mehrere Bodenmosaike ehemaliger Villen sind eine eingehende Betrachtung wert. Am nördlichen Rand des Grabungsgebiets liegt unter einem modernen Schutzdach das größte Mosaik. Ein Saum voller amüsanter Darstellungen wilder Tiere umzieht ein rechteckiges Bildfeld, das das Urteil des Páris zeigt. Zwei weitere Mosaike mit Unterhaltungswert warten am östlichen Ende des Grabungsgebiets unter kleineren Schutzdächern an ihrem Originalfundort. Die dargestellten drei Gladiatoren müssen zu ihrer Zeit so populär gewesen sein wie heutzutage Fußballprofis, denn sie werden durch Inschriften sogar namentlich genannt: Aigialos, Zephyros und Ylas. Auf dem Mosaik kämpft der halbnackte Zephyros mit Dreizack und Kurzschwert in den Händen gegen Ylas, der Helm, Schild und Brustpanzer trägt. Das zweite Mosaik erklärt, wie unser Kontinent zu seinem Namen kam: Göttervater Zeus hat sich in die junge phönizische Königstochter Europa verliebt. Er entführt sie in Gestalt eines weißen Stiers nach Kreta und macht sie zu seiner Frau. Der Erdteil trägt fortan den Namen der schönen Prinzessin. Im Mosaik ist die Entführungsszene dargestellt. Ein Delphin begleitet die beiden auf ihrer Reise über das Meer, ein Eros mit der Glutfackel des Begehrens in der Hand führt den Stier.

    • 853 00 Kos

  • Monte Smith

    Touristenattraktionen
    • © ian woolcock, Shutterstock

    Wie jede griechische Stadt, die aus der Antike stammt, hat auch Rhodos-Stadt seine Akropolis. Von den Tempeln ist leider nicht mehr allzu viel übrig. Der Ausflug auf den etwa 110 m hohen Berg lohnt sich aber trotzdem, weil man hier die ganze Stadt von oben sieht: Altes und Neues, Schönes und Hässliches. Seinen unpassend anmutenden heutigen Namen verdankt der Burgberg dem Oberbefehlshaber der britischen Marineeinheiten, die im frühen 19.Jh. auf Rhodos stationiert waren. Ihre Aufgabe war es, das östliche Mittelmeer zu überwachen und vor möglichen Angriffen der Truppen Napoleons zu schützen, der zu dieser Zeit seinen Ägyptenfeldzug führte. Die Italiener gaben dem Berg den Namen Monte Santo Stefano. So wird er auch heute noch gelegentlich genannt. Dreieinhalb Säulen eines Apollotempels, ein wieder aufgebautes Theater und ein teilweise rekonstruiertes Stadion sind die spärlichen Überreste. Vom Monte Smith lässt sich Rhodos-Stadt in seiner ganzen Widersprüchlichkeit bewundern. Ausblick Nummer eins bietet sich gleich am Anfang, dort, wo die Busse der Reisegesellschaften halten. Das Westküstendorf Ixiá präsentiert sich vom Rand des Bergs als ein Klumpen aus wucherndem Asphalt und Beton. Großhotels ragen in den Himmel. Um Ausblick Nummer zwei zu genießen (das ist diesmal wörtlich gemeint), muss man auf den höchsten Punkt des Monte Smith steigen, wo die Grundmauern zweier Tempel zu sehen sind. Von dort blickt man auf den schönen Teil der Westküste, der hinter dem Flughafen beginnt, auf die Insel Sími und die Küste Kleinasiens. Ein besonderer Genuss ist dieses Panorama bei Sonnenuntergang.

    • Diagoridon, 851 00 Ródos
    • © ian woolcock, Shutterstock

    Wie jede griechische Stadt, die aus der Antike stammt, hat auch Rhodos-Stadt seine Akropolis. Von den Tempeln ist leider nicht mehr allzu viel übrig. Der Ausflug auf den etwa 110 m hohen Berg lohnt sich aber trotzdem, weil man hier die ganze Stadt von oben sieht: Altes und Neues, Schönes und Hässliches. Seinen unpassend anmutenden heutigen Namen verdankt der Burgberg dem Oberbefehlshaber der britischen Marineeinheiten, die im frühen 19.Jh. auf Rhodos stationiert waren. Ihre Aufgabe war es, das östliche Mittelmeer zu überwachen und vor möglichen Angriffen der Truppen Napoleons zu schützen, der zu dieser Zeit seinen Ägyptenfeldzug führte. Die Italiener gaben dem Berg den Namen Monte Santo Stefano. So wird er auch heute noch gelegentlich genannt. Dreieinhalb Säulen eines Apollotempels, ein wieder aufgebautes Theater und ein teilweise rekonstruiertes Stadion sind die spärlichen Überreste. Vom Monte Smith lässt sich Rhodos-Stadt in seiner ganzen Widersprüchlichkeit bewundern. Ausblick Nummer eins bietet sich gleich am Anfang, dort, wo die Busse der Reisegesellschaften halten. Das Westküstendorf Ixiá präsentiert sich vom Rand des Bergs als ein Klumpen aus wucherndem Asphalt und Beton. Großhotels ragen in den Himmel. Um Ausblick Nummer zwei zu genießen (das ist diesmal wörtlich gemeint), muss man auf den höchsten Punkt des Monte Smith steigen, wo die Grundmauern zweier Tempel zu sehen sind. Von dort blickt man auf den schönen Teil der Westküste, der hinter dem Flughafen beginnt, auf die Insel Sími und die Küste Kleinasiens. Ein besonderer Genuss ist dieses Panorama bei Sonnenuntergang.

    • Diagoridon, 851 00 Ródos

  • Kámiros

    Touristenattraktionen
    • © ian woolcock, Thinkstock

    Eine Warnung vorweg: Während der Saison überschwemmen oft mehrere Busladungen von Menschen das Ausgrabungsgelände. Wer den Rundgang genießen will, sollte gleich zu Beginn der Öffnungszeit oder kurz vor Schluss kommen. Kámiros war die kleinste der drei dorischen Städte und hatte ihre Blütezeit im 6.Jh. v.Chr. Wiederentdeckt wurde sie erst in der Mitte des 19.Jhs., ausgegraben von den Italienern erst in den 1930er-Jahren. Die Stadt ist an einen Hang gebaut worden. Von den Häusern aus schaut man auf grüne Felder, Pinienwälder und Olivenhaine, und die Bewohner der Oberstadt hatten sogar die Küste im Blick. Diese Aussicht kann man selbst heute noch genießen - kein Hotel, keine Industrieanlage verstellt bisher den Blick. Für die ausgesucht schöne Lage ihrer Stadt haben die Einwohner von Kámiros allerdings teuer bezahlt. 226 v.Chr. zerstörte ein Erdbeben fast sämtliche Gebäude. Die Menschen bauten ihre Stadt trotzdem wieder auf. Rund drei Jh.e später, 142 n.Chr., machte ein weiteres großes Beben Kámiros dem Erdboden gleich. Diesmal wollte niemand mehr bleiben - der Ort wurde verlassen. Die Ruinen des "rhodischen Pompeji" stammen größtenteils aus hellenistischer Zeit. Die Stadt steigt terrassenförmig an. Die untere Terrasse wurde aus dem Hang gehauen, durch Aufschüttungen und eine Stützmauer befestigt und zu einem Marktplatz, der Agorá, ausgebaut. An den Seiten standen Heiligtümer, Statuen und Wohnhäuser. Der kleine Tempel in der Mitte war vermutlich dem Gott Apollo geweiht. Östlich vom Apollotempel liegt ein Festplatz mit niedriger Zuschauertribüne. Wahrscheinlich fanden dort zu Ehren des Gottes rituelle Handlungen statt. Der Platz grenzt im Westen an ein Wohnviertel, das direkt an der antiken Hauptstraße liegt. Sie führt vorbei an einem öffentlichen Bad, einem Brunnenhaus (an mehreren Stellen erhaltene Tonröhren zeugen vom antiken Wasserversorgungs- und Kanalisationssystem) und weiteren Wohnvierteln bis zur Akropolis, von deren einst prächtigen Bauten allerdings kaum etwas erhalten geblieben ist. Auf dem großen Gelände bekommen Sie jedoch einen guten Eindruck vom Leben in einer hellenistischen Stadt.

    • © ian woolcock, Thinkstock

    Eine Warnung vorweg: Während der Saison überschwemmen oft mehrere Busladungen von Menschen das Ausgrabungsgelände. Wer den Rundgang genießen will, sollte gleich zu Beginn der Öffnungszeit oder kurz vor Schluss kommen. Kámiros war die kleinste der drei dorischen Städte und hatte ihre Blütezeit im 6.Jh. v.Chr. Wiederentdeckt wurde sie erst in der Mitte des 19.Jhs., ausgegraben von den Italienern erst in den 1930er-Jahren. Die Stadt ist an einen Hang gebaut worden. Von den Häusern aus schaut man auf grüne Felder, Pinienwälder und Olivenhaine, und die Bewohner der Oberstadt hatten sogar die Küste im Blick. Diese Aussicht kann man selbst heute noch genießen - kein Hotel, keine Industrieanlage verstellt bisher den Blick. Für die ausgesucht schöne Lage ihrer Stadt haben die Einwohner von Kámiros allerdings teuer bezahlt. 226 v.Chr. zerstörte ein Erdbeben fast sämtliche Gebäude. Die Menschen bauten ihre Stadt trotzdem wieder auf. Rund drei Jh.e später, 142 n.Chr., machte ein weiteres großes Beben Kámiros dem Erdboden gleich. Diesmal wollte niemand mehr bleiben - der Ort wurde verlassen. Die Ruinen des "rhodischen Pompeji" stammen größtenteils aus hellenistischer Zeit. Die Stadt steigt terrassenförmig an. Die untere Terrasse wurde aus dem Hang gehauen, durch Aufschüttungen und eine Stützmauer befestigt und zu einem Marktplatz, der Agorá, ausgebaut. An den Seiten standen Heiligtümer, Statuen und Wohnhäuser. Der kleine Tempel in der Mitte war vermutlich dem Gott Apollo geweiht. Östlich vom Apollotempel liegt ein Festplatz mit niedriger Zuschauertribüne. Wahrscheinlich fanden dort zu Ehren des Gottes rituelle Handlungen statt. Der Platz grenzt im Westen an ein Wohnviertel, das direkt an der antiken Hauptstraße liegt. Sie führt vorbei an einem öffentlichen Bad, einem Brunnenhaus (an mehreren Stellen erhaltene Tonröhren zeugen vom antiken Wasserversorgungs- und Kanalisationssystem) und weiteren Wohnvierteln bis zur Akropolis, von deren einst prächtigen Bauten allerdings kaum etwas erhalten geblieben ist. Auf dem großen Gelände bekommen Sie jedoch einen guten Eindruck vom Leben in einer hellenistischen Stadt.


  • The Old Monólithos

    Restaurants
    • regional

    In der Taverne The Old Monólithos an der Dorfkirche kann ausgezeichnet gegessen werden. Die Wirtsleute verwenden nur frische Ware und kochen bevorzugt regionale Gerichte der Saison wie gefüllte Zucchiniblüten zwischen Mai und August oder Schnecken nach Regenfällen.

    In der Taverne The Old Monólithos an der Dorfkirche kann ausgezeichnet gegessen werden. Die Wirtsleute verwenden nur frische Ware und kochen bevorzugt regionale Gerichte der Saison wie gefüllte Zucchiniblüten zwischen Mai und August oder Schnecken nach Regenfällen.


  • Paradiso Beach Club

    Discos

    In der angesagtesten Openairdisko der Insel performen DJs aus aller Welt. Bis zu 4500 Gäste finden unterm Sternenhimmel in überwiegend weißen Loungingmöbeln Platz, der Blick schweift weit übers Meer.

    • Akti Miaouli 28, 851 00 Ródos
    • passa@rodiamare.com

    In der angesagtesten Openairdisko der Insel performen DJs aus aller Welt. Bis zu 4500 Gäste finden unterm Sternenhimmel in überwiegend weißen Loungingmöbeln Platz, der Blick schweift weit übers Meer.

    • Akti Miaouli 28, 851 00 Ródos
    • passa@rodiamare.com

  • Líndos

    Geographical
    • © leoks, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Heiliger mit Hundekopf

    Líndos ist ein Bilderbuchdorf. Weiße Häuser ziehen sich von einer Bucht mit breitem Sandstrand über einen Hügelkamm bis zur fast völlig von Felsen umschlossenen Paulus-Bucht hinüber. Darüber ragen die Mauern einer Kreuzritterburg auf, der Akropolis von Líndos. In den mit Cafés und Geschäften gesäumten Gassen des Dorfs sind Esel und Maultiere die einzigen Verkehrsmittel. Innerhalb der Burgmauern ragen die Säulen eines antiken Athena-Tempels in den Himmel. Innen vollständig mit gut erhaltenen Fresken aus dem 18.Jh. ausgeschmückt ist die Marienkirche. Eines der Bildfelder an der rechten Seitenwand unten zeigt eine sehr seltene und seltsame Darstellung des hl. Christophorus mit Hundekopf. Die vielen Tavernen des Orts sind größtenteils in restaurierten Kapitänshäusern aus vergangenen Jahrhunderten untergebracht und bieten abends von ihren coolen Dachterrassen aus einen unvergesslichen Blick auf die angestrahlte Akropolis.

    • 851 07 Líndos
    • © leoks, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Heiliger mit Hundekopf

    Líndos ist ein Bilderbuchdorf. Weiße Häuser ziehen sich von einer Bucht mit breitem Sandstrand über einen Hügelkamm bis zur fast völlig von Felsen umschlossenen Paulus-Bucht hinüber. Darüber ragen die Mauern einer Kreuzritterburg auf, der Akropolis von Líndos. In den mit Cafés und Geschäften gesäumten Gassen des Dorfs sind Esel und Maultiere die einzigen Verkehrsmittel. Innerhalb der Burgmauern ragen die Säulen eines antiken Athena-Tempels in den Himmel. Innen vollständig mit gut erhaltenen Fresken aus dem 18.Jh. ausgeschmückt ist die Marienkirche. Eines der Bildfelder an der rechten Seitenwand unten zeigt eine sehr seltene und seltsame Darstellung des hl. Christophorus mit Hundekopf. Die vielen Tavernen des Orts sind größtenteils in restaurierten Kapitänshäusern aus vergangenen Jahrhunderten untergebracht und bieten abends von ihren coolen Dachterrassen aus einen unvergesslichen Blick auf die angestrahlte Akropolis.

    • 851 07 Líndos

  • Asklipió

    Geographical
    • © Mariusz Switulski, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kreuzfahrt mal anders

    In der fast 1000 Jahre alten Marienkirche im Dorfzentrum von Asklipió siehst du einmal die echte – die biblische – Apokalypse im Bild. Ein frommer Mann hat sie im 17.Jh. an eine Wand im Kircheninneren gemalt. Da begegnest du den furchterregenden apokalyptischen Reitern und dem aus der Tiefe der Erde aufsteigenden Antichrist. Auch alle anderen Wände des Gotteshauses gleichen einem Bilderbuch, sind geschmückt mit Heiligen und Szenen aus dem Neuen und Alten Testament. Gleich neben der Kirche lohnen drei kleine Museen einen Besuch: das Sakralmuseum mit Ikonen und alten Evangeliaren, das volkskundliche Museum, das eine interessante Sammlung landwirtschaftlicher Geräte zeigt, und eine alte Olivenpresse. Gegenüber von Kirche und Museen kannst du in der Taverne Nikóla gut rhodisch essen. Probier doch mal die Landwurst mit Zitrone statt Senf. Danach bist du gestärkt für den kurzen, ausgeschilderten Aufstieg zur Burgruine, von der aus sich ein grandioser Blick auf Küste und Meer bietet. Garnieren kannst du den Abstecher nach Asklipió außerdem mit einer vorab zu buchenden Kreuzfahrt ganz anderer Art: einer Donkey Cruise. Einige Familien aus der Region haben einer ganzen Schar älterer Esel ein schönes neues Heim im Grünen gegeben. Wer von ihnen noch kräftig ist, trägt Urlauber auf eineinhalb bis dreistündigen Touren durch die Gegend, vorbei an alten Wassermühlen und kleinen Kapellen. Man kann aber auch nur hinfahren, um die lieben Tiere zu füttern und zu streicheln.

    • 851 09 Asklipió
    • © Mariusz Switulski, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kreuzfahrt mal anders

    In der fast 1000 Jahre alten Marienkirche im Dorfzentrum von Asklipió siehst du einmal die echte – die biblische – Apokalypse im Bild. Ein frommer Mann hat sie im 17.Jh. an eine Wand im Kircheninneren gemalt. Da begegnest du den furchterregenden apokalyptischen Reitern und dem aus der Tiefe der Erde aufsteigenden Antichrist. Auch alle anderen Wände des Gotteshauses gleichen einem Bilderbuch, sind geschmückt mit Heiligen und Szenen aus dem Neuen und Alten Testament. Gleich neben der Kirche lohnen drei kleine Museen einen Besuch: das Sakralmuseum mit Ikonen und alten Evangeliaren, das volkskundliche Museum, das eine interessante Sammlung landwirtschaftlicher Geräte zeigt, und eine alte Olivenpresse. Gegenüber von Kirche und Museen kannst du in der Taverne Nikóla gut rhodisch essen. Probier doch mal die Landwurst mit Zitrone statt Senf. Danach bist du gestärkt für den kurzen, ausgeschilderten Aufstieg zur Burgruine, von der aus sich ein grandioser Blick auf Küste und Meer bietet. Garnieren kannst du den Abstecher nach Asklipió außerdem mit einer vorab zu buchenden Kreuzfahrt ganz anderer Art: einer Donkey Cruise. Einige Familien aus der Region haben einer ganzen Schar älterer Esel ein schönes neues Heim im Grünen gegeben. Wer von ihnen noch kräftig ist, trägt Urlauber auf eineinhalb bis dreistündigen Touren durch die Gegend, vorbei an alten Wassermühlen und kleinen Kapellen. Man kann aber auch nur hinfahren, um die lieben Tiere zu füttern und zu streicheln.

    • 851 09 Asklipió

  • Profítis Ilías

    Landschaftliche Highlights
    • © ian woolcock, Shutterstock

    Hirsch und Hirschkuh, die Wappentiere der Insel, gibt es auf dem dritthöchsten Berg von Rhodos (798 m) noch im Original. Die Landschaft hier erinnert an den Schwarzwald — auf dem Profítis Ilías sieht man, dass der Berg zur Ägäisinsel Rhodos gehört.

    • Eleoússa
    • © ian woolcock, Shutterstock

    Hirsch und Hirschkuh, die Wappentiere der Insel, gibt es auf dem dritthöchsten Berg von Rhodos (798 m) noch im Original. Die Landschaft hier erinnert an den Schwarzwald — auf dem Profítis Ilías sieht man, dass der Berg zur Ägäisinsel Rhodos gehört.

    • Eleoússa

  • Párko Rodíni

    Botanische Gärten & Parks
    • Párko Rodíni© Glow Images

    In der grünen Lunge von Rhodos fließt zwischen Pinien, Platanen und Zypressen ein kleiner Bach mit Wasserfällen und Teichen. Am schönsten ist der Rodíni-Park im Frühjahr. Oberhalb des Platzes sind auf einem Plateau mehrere in einen Felsen gearbeitete Gräber zu sehen. Griechenlandreisende des 19.Jhs. haben das schönste davon "Ptolemäergrab" getauft. Die Einheimischen nennen es auch koúfio vounó, hohler Berg.

    • 851 00 Ródos
    • Párko Rodíni© Glow Images

    In der grünen Lunge von Rhodos fließt zwischen Pinien, Platanen und Zypressen ein kleiner Bach mit Wasserfällen und Teichen. Am schönsten ist der Rodíni-Park im Frühjahr. Oberhalb des Platzes sind auf einem Plateau mehrere in einen Felsen gearbeitete Gräber zu sehen. Griechenlandreisende des 19.Jhs. haben das schönste davon "Ptolemäergrab" getauft. Die Einheimischen nennen es auch koúfio vounó, hohler Berg.

    • 851 00 Ródos