Der Süden Italiens Must Sees

Duomo di Monreale
Architektonische Highlights
Monreale
Duomo di Monreale
Valle dei Templi
Touristenattraktionen
Agrigento
Valle dei Templi
Noto
Geographical
Noto
Morano Calabro
Geographical
Morano Calabro
Grotta del Romito
Landschaftliche Highlights
Papasidero
Castello Aragonese di Le Castella
Architektonische Highlights
Le Castella
Parco Archeologico Di Capo Colonna
Touristenattraktionen
Crotone
Capo Colonna
Santa Maria dell'Isola
Architektonische Highlights
Tropea
Santa Maria dell'Isola
La Cattolica
Architektonische Highlights
Stilo
La Cattolica
Capo Vaticano
Landschaftliche Highlights
Spilinga
Capo Vaticano
Lungomare Italo Falcomatà
Touristenattraktionen
Reggio di Calabria
Aspromonte
Landschaftliche Highlights
Gambarie d'Aspromonte
Mercato di Capo
Märkte und Flohmärkte
Palermo
Duomo di Cefalù
Architektonische Highlights
Cefalù
Duomo di Cefalù
Piazza Armerina
Geographical
Piazza Armerina
Piazza Armerina
Teatro Greco-Romano
Architektonische Highlights
Taormina
Teatro Greco-Romano
Museo Regionale Archeologico
Museen
Siracusa
Etna
Landschaftliche Highlights
Nicolosi
Etna
Lecce
Geographical
Lecce
Martina Franca
Geographical
Martina Franca
Locorotondo
Geographical
Locorotondo
Alberobello
Geographical
Alberobello
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Castel del Monte
Architektonische Highlights
Andria
Castel del Monte
Scavi Archeologici di Pompei
Touristenattraktionen
Pompei
Scavi Archeologici di Pompei
Ristorante Il Focolare
Restaurants
Barano d'Ischia
Museo di Capodimonte
Museen
Napoli
Museo Archeologico Nazionale
Museen
Napoli
Sassi Di Matera
Touristenattraktionen
Matera
Arco Naturale
Landschaftliche Highlights
Capri
Paestum
Touristenattraktionen
Capaccio

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Geographical

    Landschaftliche Highlights

    Märkte und Flohmärkte

    Museen

    Restaurants


  • Duomo di Monreale

    Architektonische Highlights
    • Duomo di Monreale© MAIRDUMONT

    Das für Wilhelm II. zwischen 1174 und 1185 errichtete Ensemble ist das bedeutendste Denkmal normannischer Kunst auf Sizilien. Spektakulär sind der 6000 m2 große Mosaikzyklus, der das Innere der Basilika in goldenem Licht erstrahlen lässt und der Kreuzgang mit den kunstvoll gearbeiteten Kapitellen.

    • Duomo di Monreale© MAIRDUMONT

    Das für Wilhelm II. zwischen 1174 und 1185 errichtete Ensemble ist das bedeutendste Denkmal normannischer Kunst auf Sizilien. Spektakulär sind der 6000 m2 große Mosaikzyklus, der das Innere der Basilika in goldenem Licht erstrahlen lässt und der Kreuzgang mit den kunstvoll gearbeiteten Kapitellen.


  • Valle dei Templi

    Touristenattraktionen
    • Valle dei Templi© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Instatauglich!

    „Die Bürger von Akragas bauen, als ob sie ewig leben würden, und sie essen, als ob sie morgen sterben müssten“, lästerte ein griechischer Poet. Diese Bauwut kannst du heute noch bestauen, wenn du die Tempelstraße entlangwanderst. Nimm am besten den Eingang beim höchstgelegenen Tempel, dem Tempel der Juno/Hera (Tempio di Giunone o Hera), wo weniger Rummel ist und du leichter parken kannst. Obwohl das Heiligtum mit Meerblick 406 v. Chr. von plündernden Karthagern angezündet wurde, stehen die meisten Säulen noch ebenso aufrecht wie einige knorrige Olivenbäume, die Jahrtausende auf dem Buckel haben könnten. Unterhalb siehst du das Grabdenkmal des Theron. Entlang des Steilabfalls führt ein Spazierweg zum Concordia-Tempel. Seinen Erhaltungszustand verdankt dieser klassische dorische Tempel des 5.Jh. v. Chr. der späteren Umwandlung in eine christliche Kirche. Spontane Selfieschlangen bilden sich vor der Bronzefigur des vom Himmel gestürzten „Ikarus“ des polnischen Künstlers Igor Mitoraj. Durchklettern kannst du die zusammengebrochenen Steinmassen des Herakles-Tempels, von dem noch acht Säulen stehen. Über die Straße erreichst du die der Sonne ausgesetzte Zona Archeologica mit dem Tempel des Olympischen Zeus: ein Haufen riesiger Steinblöcke und Säulentrommeln. Der Kolossalbau wurde nach dem Sieg über die Karthager bei Himera 480 v. Chr. begonnen und war mit 112 m Länge und 58 m Breite einer der größten antiken Tempel. 406 v. Chr. zerstörten die Karthager den noch unfertigen Bau. 2024 wurde „Frankenstein“ aufgerichtet, die 8 m hohe Kopie eines der Telamonen (Trägerfiguren), die das Gebälk hielten. Etwas tiefer befindet sich der heilige Bezirk der chtonischen Gottheiten (Tempio delle divinità chthonie) mit Opfergruben und die viel geknipste Tempelecke von Castor und Pollux. Von ca. Juli bis Mitte September werden die Tempel nachts illuminiert. Deutsche oder englische Sunset-Führungen starten meist um 17.30 und 21 Uhr. Nach so viel Hardcore-Archäologie könntest du dich im angrenzenden Giardino della Kolymbethra entspannen. Das Naturparadies mit Orangen-, Mandel- sowie Ölbäumen und Brunnengrotten, die der Bewässerung des Tals und der Fischzucht dienten, lädt zum Picknicken ein.

    • Valle dei Templi© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Instatauglich!

    „Die Bürger von Akragas bauen, als ob sie ewig leben würden, und sie essen, als ob sie morgen sterben müssten“, lästerte ein griechischer Poet. Diese Bauwut kannst du heute noch bestauen, wenn du die Tempelstraße entlangwanderst. Nimm am besten den Eingang beim höchstgelegenen Tempel, dem Tempel der Juno/Hera (Tempio di Giunone o Hera), wo weniger Rummel ist und du leichter parken kannst. Obwohl das Heiligtum mit Meerblick 406 v. Chr. von plündernden Karthagern angezündet wurde, stehen die meisten Säulen noch ebenso aufrecht wie einige knorrige Olivenbäume, die Jahrtausende auf dem Buckel haben könnten. Unterhalb siehst du das Grabdenkmal des Theron. Entlang des Steilabfalls führt ein Spazierweg zum Concordia-Tempel. Seinen Erhaltungszustand verdankt dieser klassische dorische Tempel des 5.Jh. v. Chr. der späteren Umwandlung in eine christliche Kirche. Spontane Selfieschlangen bilden sich vor der Bronzefigur des vom Himmel gestürzten „Ikarus“ des polnischen Künstlers Igor Mitoraj. Durchklettern kannst du die zusammengebrochenen Steinmassen des Herakles-Tempels, von dem noch acht Säulen stehen. Über die Straße erreichst du die der Sonne ausgesetzte Zona Archeologica mit dem Tempel des Olympischen Zeus: ein Haufen riesiger Steinblöcke und Säulentrommeln. Der Kolossalbau wurde nach dem Sieg über die Karthager bei Himera 480 v. Chr. begonnen und war mit 112 m Länge und 58 m Breite einer der größten antiken Tempel. 406 v. Chr. zerstörten die Karthager den noch unfertigen Bau. 2024 wurde „Frankenstein“ aufgerichtet, die 8 m hohe Kopie eines der Telamonen (Trägerfiguren), die das Gebälk hielten. Etwas tiefer befindet sich der heilige Bezirk der chtonischen Gottheiten (Tempio delle divinità chthonie) mit Opfergruben und die viel geknipste Tempelecke von Castor und Pollux. Von ca. Juli bis Mitte September werden die Tempel nachts illuminiert. Deutsche oder englische Sunset-Führungen starten meist um 17.30 und 21 Uhr. Nach so viel Hardcore-Archäologie könntest du dich im angrenzenden Giardino della Kolymbethra entspannen. Das Naturparadies mit Orangen-, Mandel- sowie Ölbäumen und Brunnengrotten, die der Bewässerung des Tals und der Fischzucht dienten, lädt zum Picknicken ein.


  • Noto

    Geographical
    • © etvulc, Thinkstock

    Sein einheitliches Erscheinungsbild verdankt Noto dem Generalplan von 1703, der den barocken Wiederaufbau in einem rechtwinkligen Straßenraster entlang dreier Hauptachsen festlegte. Den faszinierenden Anblick der Stadt am Hang prägen die aus leuchtendem Kalktuff errichteten Paläste und Kirchen. Dem Erdbeben von 1693 fiel das mittelalterliche Noto Antica zum Opfer, dessen Ruinen landeinwärts liegen.

    • © etvulc, Thinkstock

    Sein einheitliches Erscheinungsbild verdankt Noto dem Generalplan von 1703, der den barocken Wiederaufbau in einem rechtwinkligen Straßenraster entlang dreier Hauptachsen festlegte. Den faszinierenden Anblick der Stadt am Hang prägen die aus leuchtendem Kalktuff errichteten Paläste und Kirchen. Dem Erdbeben von 1693 fiel das mittelalterliche Noto Antica zum Opfer, dessen Ruinen landeinwärts liegen.


  • Morano Calabro

    Geographical
    • © milla1974, Thinkstock

    Einer der schönsten Orte Kalabriens zieht sich als verschachtelte Pyramide eine Bergkuppe hinauf. Im Hintergrund bildet das meistens bis ins späte Frühjahr hinein verschneite Kalksteinmassiv des Pollinogebirges eine majestätische Kulisse. Stundenlang kann man ziellos durch das Labyrinth der engen Gassen und steilen Treppenwege streifen. Auf der Spitze des Stadthügels lockt die Ruine des normannische Kastells mit einem atemraubenden Panorama.

    • © milla1974, Thinkstock

    Einer der schönsten Orte Kalabriens zieht sich als verschachtelte Pyramide eine Bergkuppe hinauf. Im Hintergrund bildet das meistens bis ins späte Frühjahr hinein verschneite Kalksteinmassiv des Pollinogebirges eine majestätische Kulisse. Stundenlang kann man ziellos durch das Labyrinth der engen Gassen und steilen Treppenwege streifen. Auf der Spitze des Stadthügels lockt die Ruine des normannische Kastells mit einem atemraubenden Panorama.


  • Grotta del Romito

    Landschaftliche Highlights

    1961 wurde im Laotal bei Papasidero-Montagna ein über 11.000 Jahre altes Tierbild entdeckt. In einen Felsblock vor der Grotte ritzten Steinzeitmenschen einen Auerochsen.

    1961 wurde im Laotal bei Papasidero-Montagna ein über 11.000 Jahre altes Tierbild entdeckt. In einen Felsblock vor der Grotte ritzten Steinzeitmenschen einen Auerochsen.


  • Castello Aragonese di Le Castella

    Architektonische Highlights
    • © mRGB, Shutterstock

    Malerische Aragoneserburg auf einem Sandsteinfelsen vor der Küste. Im 16.Jh. errichtet, sollte sie den Piratenüberfällen trotzen. Ausgrabungen belegen die Existenz einer antiken Dockanlage. Der höchste Turm bietet einen tollen Blick.

    • © mRGB, Shutterstock

    Malerische Aragoneserburg auf einem Sandsteinfelsen vor der Küste. Im 16.Jh. errichtet, sollte sie den Piratenüberfällen trotzen. Ausgrabungen belegen die Existenz einer antiken Dockanlage. Der höchste Turm bietet einen tollen Blick.


  • Parco Archeologico Di Capo Colonna

    Touristenattraktionen
    • Capo Colonna© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT

    48 waren es mal und bei starkem Wind kommt auch die letzte „Überlebende“ leicht ins Wanken: Nur noch eine Säule des einstigen Prachttempels der Göttin Hera steht nun einsam und verlassen am „Säulenkap“.

    • Capo Colonna© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT

    48 waren es mal und bei starkem Wind kommt auch die letzte „Überlebende“ leicht ins Wanken: Nur noch eine Säule des einstigen Prachttempels der Göttin Hera steht nun einsam und verlassen am „Säulenkap“.


  • Santa Maria dell'Isola

    Architektonische Highlights
    • Santa Maria dell'Isola© Glow Images

    Das bekannteste Kalendermotiv Kalabriens: Die Benediktinerkapelle thront auf einem von Kapernsträuchern und Wolfsmilch überwucherten Sandsteinfelsen unmittelbar unterhalb der Altstadt über dem Meer. Über einen Traumstrand mit Liegestühlen und bonbonfarbenen Fischerbooten, der erst vor 200 Jahren angespült wurde, kann man heute trockenen Fußes zum Gotteshaus hinüberwandeln. Der Terrassengarten ist besonders liebevoll angelegt.

    • Santa Maria dell'Isola© Glow Images

    Das bekannteste Kalendermotiv Kalabriens: Die Benediktinerkapelle thront auf einem von Kapernsträuchern und Wolfsmilch überwucherten Sandsteinfelsen unmittelbar unterhalb der Altstadt über dem Meer. Über einen Traumstrand mit Liegestühlen und bonbonfarbenen Fischerbooten, der erst vor 200 Jahren angespült wurde, kann man heute trockenen Fußes zum Gotteshaus hinüberwandeln. Der Terrassengarten ist besonders liebevoll angelegt.


  • La Cattolica

    Architektonische Highlights
    • La Cattolica© Glow Images

    Die winzige aber entzückende Ziegelkirche mit ihren fünf Kuppeln am Hang oberhalb des Orts ist das byzantinische Wahrzeichen Kalabriens. Im 10.Jh. wurde sie als Hauptkapelle und klösterlicher Mittelpunkt einer in Grotten hausenden Mönchsgemeinschaft errichtet. Die vier Säulen stammen aus dem antiken Kaulonia.

    • 89049 Stilo
    • La Cattolica© Glow Images

    Die winzige aber entzückende Ziegelkirche mit ihren fünf Kuppeln am Hang oberhalb des Orts ist das byzantinische Wahrzeichen Kalabriens. Im 10.Jh. wurde sie als Hauptkapelle und klösterlicher Mittelpunkt einer in Grotten hausenden Mönchsgemeinschaft errichtet. Die vier Säulen stammen aus dem antiken Kaulonia.

    • 89049 Stilo

  • Capo Vaticano

    Landschaftliche Highlights
    • Capo Vaticano© Glow Images
    Insider-Tipp
    Kalabrisch schlemmen

    Ein Geheimtipp ist das Capo Vaticano mit seinen tollen Klippen und intimen Badebuchten sicher nicht, aber es bietet eine Menge. Allerdings ist die sanft ansteigende Küstenlandschaft zu beiden Seiten des Kaps zersiedelt, Campingplätze, Bungalowanlagen, Pensionen und Trattorien mit Aussicht auf die Küste prägen das Bild. Zunächst einmal solltest du dir den grandiosen Ausblick entlang der Küste bis nach Sizilien und zu den Äolischen Inseln am Belvedere auf keinen Fall entgehen lassen. Wenn im Sommer die Spiaggia di Grotticelle bei Santa Maria, einer der schönsten Strände Kalabriens, aus allen Nähten platzt, miete dir einfach ein Tretboot und genieß die Küste und die kleinen Buchten vom türkis schillernden Wasser aus. Fast vollends entgehen kannst du dem Trubel in kleineren Bergorten wie Coccorino oder Spilinga (Heimat der höllenscharfen ’nduja-Wurst). Wer Lust hat zu schwitzen, entdeckt den Monte Poro am besten auf einer Wanderung, geführt z. B. von Ellen Holetzke, oder auf zwei Rädern. Für Tipps, Routenvorschläge und den Verleih wendest du dich an Moonlight. Wenn dir unterwegs ein etwas penetranter Duft in die Nase steigt: Der kommt von der berühmten cipolla rossa, der roten Zwiebel, die hier rund um Tropea angebaut wird. Heimische Produkte und Frisches aus dem Meer, traditionell oder neu interpretiert, werden in entspannter Atmosphäre im Restaurant La Locanda serviert. Bei Pasquale im La Casareccia in Brattirò solltest du das Antipasto nicht verpassen: Pecorino, Salami, in Öl eingelegte Gemüse und vieles mehr. Danach brauchst du wahrscheinlich einen Amaro del Capo, einen Kräuterschnaps.

    • 89864 Spilinga
    • Capo Vaticano© Glow Images
    Insider-Tipp
    Kalabrisch schlemmen

    Ein Geheimtipp ist das Capo Vaticano mit seinen tollen Klippen und intimen Badebuchten sicher nicht, aber es bietet eine Menge. Allerdings ist die sanft ansteigende Küstenlandschaft zu beiden Seiten des Kaps zersiedelt, Campingplätze, Bungalowanlagen, Pensionen und Trattorien mit Aussicht auf die Küste prägen das Bild. Zunächst einmal solltest du dir den grandiosen Ausblick entlang der Küste bis nach Sizilien und zu den Äolischen Inseln am Belvedere auf keinen Fall entgehen lassen. Wenn im Sommer die Spiaggia di Grotticelle bei Santa Maria, einer der schönsten Strände Kalabriens, aus allen Nähten platzt, miete dir einfach ein Tretboot und genieß die Küste und die kleinen Buchten vom türkis schillernden Wasser aus. Fast vollends entgehen kannst du dem Trubel in kleineren Bergorten wie Coccorino oder Spilinga (Heimat der höllenscharfen ’nduja-Wurst). Wer Lust hat zu schwitzen, entdeckt den Monte Poro am besten auf einer Wanderung, geführt z. B. von Ellen Holetzke, oder auf zwei Rädern. Für Tipps, Routenvorschläge und den Verleih wendest du dich an Moonlight. Wenn dir unterwegs ein etwas penetranter Duft in die Nase steigt: Der kommt von der berühmten cipolla rossa, der roten Zwiebel, die hier rund um Tropea angebaut wird. Heimische Produkte und Frisches aus dem Meer, traditionell oder neu interpretiert, werden in entspannter Atmosphäre im Restaurant La Locanda serviert. Bei Pasquale im La Casareccia in Brattirò solltest du das Antipasto nicht verpassen: Pecorino, Salami, in Öl eingelegte Gemüse und vieles mehr. Danach brauchst du wahrscheinlich einen Amaro del Capo, einen Kräuterschnaps.

    • 89864 Spilinga

  • Lungomare Italo Falcomatà

    Touristenattraktionen

    "Der schönste Kilometer der Welt", so der italienische Literat Gabriele D'Annunzio über die Uferpromenade, wurde 2000 nach Entwürfen des Architekten Pier Luigi Nervi (1891-1979) neu gestaltet, der auch das Olympiastadion in Rom und das Unesco-Gebäude in Paris entwarf. Sie laufen unter Palmen, Riesengummibäumen und an Kunst entlang. Der Charme dieser v.a. in den Abendstunden frequentierten Flaniermeile liegt neben der schick gekleideten Jugend im göttlichen Sizilienblick.

    • Lungomare Italo Falcomatà, 89123 Reggio di Calabria

    "Der schönste Kilometer der Welt", so der italienische Literat Gabriele D'Annunzio über die Uferpromenade, wurde 2000 nach Entwürfen des Architekten Pier Luigi Nervi (1891-1979) neu gestaltet, der auch das Olympiastadion in Rom und das Unesco-Gebäude in Paris entwarf. Sie laufen unter Palmen, Riesengummibäumen und an Kunst entlang. Der Charme dieser v.a. in den Abendstunden frequentierten Flaniermeile liegt neben der schick gekleideten Jugend im göttlichen Sizilienblick.

    • Lungomare Italo Falcomatà, 89123 Reggio di Calabria

  • Aspromonte

    Landschaftliche Highlights
    • © nata_rass, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Parfümierte Brise schnuppern

    Ob italienisch „rauer“ oder griechisch „weißer“ Berg – der Aspromonte ist ein knorriges, unzugängliches Gebirge voller Überraschungen. Sein lockeres sogenanntes Konglomeratgestein gibt bei jedem Regen nach und verschüttet die oft nicht asphaltierten, mit Schlaglöchern übersäten Serpentinenstraßen. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, nur mit einem erfahrenen Aspromonte-Experten auf Entdeckungstour zu gehen. Wer sich hier ins Abenteuer stürzt, wird auf jeden Fall mit großartigen Landschaftserlebnissen belohnt: hohe Wasserfälle, sommertrockene Fiumare, bizarre Sandsteinformationen, Buchen- und Tannenwälder voller Pilze. Auskunft und Wanderkarten erhältst du bei der Ente Parco Nazionale dell’Aspromonte in Gambarie. Tourismus ist hier immer noch ein junges Phänomen, kulturell engagierte Kooperativen zeigen Gästen ihre Heimat: Die Cooperativa San Leo in Bova organisiert Trekkingtouren, vermittelt Privatunterkünfte und betreibt das Restaurant Grecanico. Sehr zu empfehlen sind auch die Dienste von Misafumera, die für Gruppen ab vier Personen Trekkingtouren im Aspromonte-Nationalpark organisieren. Von Reggio schnell zu erreichen ist der 1300 hoch gelegene Wintersportort Gambarie, Zentrum des Parco Nazionale dell’Aspromonte. Das Restaurant des rustikalen Familienhotels Miramonti serviert Pilz- und Wildspezialitäten. Für Mountainbikefans lohnt es sich, Kontakt zu Rosalba Priolo aufzunehmen: Sie ist aktives Mitglied des MTB-Clubs Aspromonte Bike und kann dir gute Tourentipps geben. Ein ca. 30-minütiger Autoausflug führt zum Fuß des Montalto, des mit 1955 m höchsten Gipfels des Aspromonte, den eine Christusstatue beschützt. Die auch für Kinder geeignete, kurze Wanderung wird mit einem Blick über die Bergwildnis bis zum sizilianischen Ätna belohnt. Schotterpisten schrauben sich zum einsamen Santuario della Madonna di Polsi, das Ende August Ziel Tausender von Pilgern ist. Besser mit einem Jeep oder MTB kämpft man sich zu den halb verlassenen Bergnestern Gallicianò und Roghudi im Süden des Massivs oberhalb der grandiosen Fiumara Amendolea durch. Kalós írthate, „willkommen“, grüßen zweisprachige Ortsschilder auf Griechisch. Noch sprechen die Alten hier den grekanischen Dialekt. Bis in die jüngste Vergangenheit war der Aspromonte Rückzugsgebiet von Briganten und der ’Ndrangheta. Auch die meisten italienischen Kidnappingopfer der 1980er-Jahre schmachteten in den Höhlen des Aspromonte – heute hofft man, legal am Tourismus zu verdienen. Maulbeerbäume und Bergamotten duften im April und Mai um die Wette und umhüllen den agriturismo Il Bergamotto von Tiziana und Ugo Sergi – ein Traum nicht nur für Duftnasen und Leckerschmecker, auch Kinder vergnügen sich mit Eselsritten und spannenden Naturwanderungen in die Fiumara Amendolea. Nach so vielen Bergen zieht es dich wieder ans Wasser? Entlang der Südküste überzeugen einige Strände mit oft spiegelglattem Meer und feinem Sand. Außerhalb der Hochsaison hast du hier stellenweise ellenlange Abschnitte für dich allein, z. B. in Bova Marina oder Condofuri.

    • © nata_rass, Thinkstock
    Insider-Tipp
    Parfümierte Brise schnuppern

    Ob italienisch „rauer“ oder griechisch „weißer“ Berg – der Aspromonte ist ein knorriges, unzugängliches Gebirge voller Überraschungen. Sein lockeres sogenanntes Konglomeratgestein gibt bei jedem Regen nach und verschüttet die oft nicht asphaltierten, mit Schlaglöchern übersäten Serpentinenstraßen. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, nur mit einem erfahrenen Aspromonte-Experten auf Entdeckungstour zu gehen. Wer sich hier ins Abenteuer stürzt, wird auf jeden Fall mit großartigen Landschaftserlebnissen belohnt: hohe Wasserfälle, sommertrockene Fiumare, bizarre Sandsteinformationen, Buchen- und Tannenwälder voller Pilze. Auskunft und Wanderkarten erhältst du bei der Ente Parco Nazionale dell’Aspromonte in Gambarie. Tourismus ist hier immer noch ein junges Phänomen, kulturell engagierte Kooperativen zeigen Gästen ihre Heimat: Die Cooperativa San Leo in Bova organisiert Trekkingtouren, vermittelt Privatunterkünfte und betreibt das Restaurant Grecanico. Sehr zu empfehlen sind auch die Dienste von Misafumera, die für Gruppen ab vier Personen Trekkingtouren im Aspromonte-Nationalpark organisieren. Von Reggio schnell zu erreichen ist der 1300 hoch gelegene Wintersportort Gambarie, Zentrum des Parco Nazionale dell’Aspromonte. Das Restaurant des rustikalen Familienhotels Miramonti serviert Pilz- und Wildspezialitäten. Für Mountainbikefans lohnt es sich, Kontakt zu Rosalba Priolo aufzunehmen: Sie ist aktives Mitglied des MTB-Clubs Aspromonte Bike und kann dir gute Tourentipps geben. Ein ca. 30-minütiger Autoausflug führt zum Fuß des Montalto, des mit 1955 m höchsten Gipfels des Aspromonte, den eine Christusstatue beschützt. Die auch für Kinder geeignete, kurze Wanderung wird mit einem Blick über die Bergwildnis bis zum sizilianischen Ätna belohnt. Schotterpisten schrauben sich zum einsamen Santuario della Madonna di Polsi, das Ende August Ziel Tausender von Pilgern ist. Besser mit einem Jeep oder MTB kämpft man sich zu den halb verlassenen Bergnestern Gallicianò und Roghudi im Süden des Massivs oberhalb der grandiosen Fiumara Amendolea durch. Kalós írthate, „willkommen“, grüßen zweisprachige Ortsschilder auf Griechisch. Noch sprechen die Alten hier den grekanischen Dialekt. Bis in die jüngste Vergangenheit war der Aspromonte Rückzugsgebiet von Briganten und der ’Ndrangheta. Auch die meisten italienischen Kidnappingopfer der 1980er-Jahre schmachteten in den Höhlen des Aspromonte – heute hofft man, legal am Tourismus zu verdienen. Maulbeerbäume und Bergamotten duften im April und Mai um die Wette und umhüllen den agriturismo Il Bergamotto von Tiziana und Ugo Sergi – ein Traum nicht nur für Duftnasen und Leckerschmecker, auch Kinder vergnügen sich mit Eselsritten und spannenden Naturwanderungen in die Fiumara Amendolea. Nach so vielen Bergen zieht es dich wieder ans Wasser? Entlang der Südküste überzeugen einige Strände mit oft spiegelglattem Meer und feinem Sand. Außerhalb der Hochsaison hast du hier stellenweise ellenlange Abschnitte für dich allein, z. B. in Bova Marina oder Condofuri.


  • Mercato di Capo

    Märkte und Flohmärkte
    • © Yulia Grigoryeva, Shutterstock

    Der größte Markt im Capo-Viertel erstreckt sich um die Kirche Sant'Agostino und reicht in mehreren Straßen bis zum Teatro Massimo.

    • Via Carini, 90134 Palermo
    • © Yulia Grigoryeva, Shutterstock

    Der größte Markt im Capo-Viertel erstreckt sich um die Kirche Sant'Agostino und reicht in mehreren Straßen bis zum Teatro Massimo.

    • Via Carini, 90134 Palermo

  • Duomo di Cefalù

    Architektonische Highlights
    • Duomo di Cefalù© Glow Images

    Beim ältesten Normannendom Siziliens, 1140 begonnen und erst nach Jh.en vollendet, spricht der Stein, beeindrucken das strenge Bogenportal der Vorhalle und die beiden wuchtigen Türme. Im archaischen Kreuzgang, mit dem mosaikgeschmückten Chor und dem schmalen Querschiff symbolisiert er Kraft und Macht. Tgl. 8-18.45 Uhr

    • Duomo di Cefalù© Glow Images

    Beim ältesten Normannendom Siziliens, 1140 begonnen und erst nach Jh.en vollendet, spricht der Stein, beeindrucken das strenge Bogenportal der Vorhalle und die beiden wuchtigen Türme. Im archaischen Kreuzgang, mit dem mosaikgeschmückten Chor und dem schmalen Querschiff symbolisiert er Kraft und Macht. Tgl. 8-18.45 Uhr


  • Piazza Armerina

    Geographical
    • Piazza Armerina© Stefan Feldhoff, A.C. Martin, DuMont Reisebildportal

    Eingebettet in Eukalyptuswälder, Haselnuss- und Obstgärten liegt südöstlich Ennas die Stadt mit ihren bunten und silbernen Kirchenkuppeln auf einem Bergrücken. Unterhalb in einem Flusstal führt eine Stichstraße zu den Ausgrabungen der Villa Romana del Casale. Die Fußbodenmosaiken des Unesco-Weltkulturerbes gehören zu den größten und schönsten, die aus der Antike erhalten sind.

    • Piazza Armerina© Stefan Feldhoff, A.C. Martin, DuMont Reisebildportal

    Eingebettet in Eukalyptuswälder, Haselnuss- und Obstgärten liegt südöstlich Ennas die Stadt mit ihren bunten und silbernen Kirchenkuppeln auf einem Bergrücken. Unterhalb in einem Flusstal führt eine Stichstraße zu den Ausgrabungen der Villa Romana del Casale. Die Fußbodenmosaiken des Unesco-Weltkulturerbes gehören zu den größten und schönsten, die aus der Antike erhalten sind.


  • Teatro Greco-Romano

    Architektonische Highlights
    • Teatro Greco-Romano© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Den wohl beeindruckendsten Blick auf Küste und Vulkanriesen kann man vom Halbrund des antiken Theaters aus genießen. Es ist in den natürlichen Stein gehauen und im Sommer Kulisse für klassische Theater- und Musikdarbietungen.

    • Teatro Greco-Romano© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Den wohl beeindruckendsten Blick auf Küste und Vulkanriesen kann man vom Halbrund des antiken Theaters aus genießen. Es ist in den natürlichen Stein gehauen und im Sommer Kulisse für klassische Theater- und Musikdarbietungen.


  • Museo Regionale Archeologico

    Museen

    Siziliens größtes Museum, das die Funde aus der Vorgeschichte sowie der griechischen und römischen Antike ganz Ostsiziliens beherbergt. Allein die Funde aus Syrakus könnten mehrere Museen füllen. Glanzstücke: die "Venus Landolina" und ein archaischer Koúros, eine Jünglingsstatue, aus Kalkstein.

    Siziliens größtes Museum, das die Funde aus der Vorgeschichte sowie der griechischen und römischen Antike ganz Ostsiziliens beherbergt. Allein die Funde aus Syrakus könnten mehrere Museen füllen. Glanzstücke: die "Venus Landolina" und ein archaischer Koúros, eine Jünglingsstatue, aus Kalkstein.


  • Etna

    Landschaftliche Highlights
    • Etna© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Auf dem Rücken der Esel

    Nördlich von Catania thront Europas größter Vulkan. Der Ätna (3357 m) ist bei klarer Sicht auch von Westsizilien und Kalabrien aus zu sehen. Von seiner innersizilischen Seite zeigt er sich gelb verbrannt, nur im Frühjahr wird er hellgrün vom frischen Gras. Seine Schneekappe taut auch im Sommer nicht immer ab. Ausgangsorte für den Besuch der Ätna-Südseite sind Nicolosi, Trecastagni und Zafferana Etnea. Von dort sind es noch ca. 20 km bis Rifugio Sapienza (1881 m), wo die Asphaltstraßen sowie die Buslinie AST 607 von Catania und Nicolosi enden. Am einfachen Hotel Rifugio Sapienza beginnt die Seilbahn, deren Bergstation auf 2500 m liegt. Auf den Pisten verkehren geländegängige Kleinbusse Richtung Torre del Filosofo (2919 m). Nur bis zur Bergstation zu fahren, ist landschaftlich eher enttäuschend. Du solltest mindestens 3 Std. für den gesamten Aufenthalt einplanen. Im Sommer gibt es Spätfahrten zum Sonnenuntergang mit Jeeps von der Talstation aus. Führer in die Gipfelregion warten an der Talstation der Seilbahn, Wegmarkierungen gibt es auf der Strecke nicht. Touren auf eigene Faust sind ausschließlich bis Torre del Filosofo erlaubt und gefährlich, besonders bei Ausbrüchen und plötzlich aufziehendem Nebel. Die flüssige Lava hat Temperaturen von 800 bis 1500 Grad Celsius! Vulkanbomben fliegen mit Überschallgeschwindigkeit und wiegen bis zu über 1000 kg. Deine Nahaufnahmen machst du besser mit Teleobjektiv. Die Absperrungen sollen dich vor lebensgefährlichen Situationen bewahren! Die Ausbrüche im Dezember 2015 waren die schwersten seit Jahrzehnten. Weihnachten 2018 und im August 2023 musste zeitweilig der Flugverkehr wegen Aschepartikeln in der Luft unterbrochen werden. 2017 wurde eine Wandergruppe auf 2700 m Höhe durch in die Luft geschleuderte Gesteinsbrocken verletzt. Im Februar 2022 spie der Ätna eine 12 000 m hohe (ungefährliche) Aschesäule aus. Piano Provenzana ist ein weiterer Hauptausgangspunkt für Gipfeltouren und für Eseltrekking, das auch Kindern Spaß macht. Salvo und Santino bieten ein breites Programm, das vom Streicheltrip bis zum winterlichen Ausritt im Schnee reicht: Etna Donkey Trekking. Infos beim Büro der Bergführer in Nicolosi oder Linguaglossa. Maßgeschneiderte Bergführungen auf Englisch organisieren die Geologen Marco und Fabrizio: Etna Moving. Unbedingt Winterkleidung und Bergschuhe anziehen! Und früh aufstehen – später am Tag liegt der Gipfel oft in Wolken. Wandersaison ist von Mitte Mai bis Ende Oktober. Auf dem Weg Richtung Gipfelkrater siehst du breite, frische Lavafelder, die sich über Wald, Felder, Gärten ergossen haben. Nach wenigen Jahren verändert sich die Oberfläche der Lava von Tiefschwarz zu Mattgrau, erste Pionierpflanzen wurzeln. Nach 20 Jahren breitet sich Ginster aus, dessen gelbes Blütenmeer im Frühsommer mit der schwarzen Erde die Hauptfarben des Vulkanbereichs bildet. Wälder, meist aus Bergkiefern und Edelkastanien, herrschen ab 1000 m Höhe vor. Oberhalb von 1800 m können sich in der Vulkanwüste nur noch flache Sträucher und Kräuter behaupten. Nicolosi ist im Süden Basisort für Exkursionen. 1 km oberhalb des Orts gibt es in der Pineta dei Monti Rossi (Krater von 1669) gekennzeichnete Wanderwege. Auskunft über Straßenverhältnisse, Seilbahn, Schutzhütten, geführte Wanderungen: Servizio Turistico Regionale.

    • Etna© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Auf dem Rücken der Esel

    Nördlich von Catania thront Europas größter Vulkan. Der Ätna (3357 m) ist bei klarer Sicht auch von Westsizilien und Kalabrien aus zu sehen. Von seiner innersizilischen Seite zeigt er sich gelb verbrannt, nur im Frühjahr wird er hellgrün vom frischen Gras. Seine Schneekappe taut auch im Sommer nicht immer ab. Ausgangsorte für den Besuch der Ätna-Südseite sind Nicolosi, Trecastagni und Zafferana Etnea. Von dort sind es noch ca. 20 km bis Rifugio Sapienza (1881 m), wo die Asphaltstraßen sowie die Buslinie AST 607 von Catania und Nicolosi enden. Am einfachen Hotel Rifugio Sapienza beginnt die Seilbahn, deren Bergstation auf 2500 m liegt. Auf den Pisten verkehren geländegängige Kleinbusse Richtung Torre del Filosofo (2919 m). Nur bis zur Bergstation zu fahren, ist landschaftlich eher enttäuschend. Du solltest mindestens 3 Std. für den gesamten Aufenthalt einplanen. Im Sommer gibt es Spätfahrten zum Sonnenuntergang mit Jeeps von der Talstation aus. Führer in die Gipfelregion warten an der Talstation der Seilbahn, Wegmarkierungen gibt es auf der Strecke nicht. Touren auf eigene Faust sind ausschließlich bis Torre del Filosofo erlaubt und gefährlich, besonders bei Ausbrüchen und plötzlich aufziehendem Nebel. Die flüssige Lava hat Temperaturen von 800 bis 1500 Grad Celsius! Vulkanbomben fliegen mit Überschallgeschwindigkeit und wiegen bis zu über 1000 kg. Deine Nahaufnahmen machst du besser mit Teleobjektiv. Die Absperrungen sollen dich vor lebensgefährlichen Situationen bewahren! Die Ausbrüche im Dezember 2015 waren die schwersten seit Jahrzehnten. Weihnachten 2018 und im August 2023 musste zeitweilig der Flugverkehr wegen Aschepartikeln in der Luft unterbrochen werden. 2017 wurde eine Wandergruppe auf 2700 m Höhe durch in die Luft geschleuderte Gesteinsbrocken verletzt. Im Februar 2022 spie der Ätna eine 12 000 m hohe (ungefährliche) Aschesäule aus. Piano Provenzana ist ein weiterer Hauptausgangspunkt für Gipfeltouren und für Eseltrekking, das auch Kindern Spaß macht. Salvo und Santino bieten ein breites Programm, das vom Streicheltrip bis zum winterlichen Ausritt im Schnee reicht: Etna Donkey Trekking. Infos beim Büro der Bergführer in Nicolosi oder Linguaglossa. Maßgeschneiderte Bergführungen auf Englisch organisieren die Geologen Marco und Fabrizio: Etna Moving. Unbedingt Winterkleidung und Bergschuhe anziehen! Und früh aufstehen – später am Tag liegt der Gipfel oft in Wolken. Wandersaison ist von Mitte Mai bis Ende Oktober. Auf dem Weg Richtung Gipfelkrater siehst du breite, frische Lavafelder, die sich über Wald, Felder, Gärten ergossen haben. Nach wenigen Jahren verändert sich die Oberfläche der Lava von Tiefschwarz zu Mattgrau, erste Pionierpflanzen wurzeln. Nach 20 Jahren breitet sich Ginster aus, dessen gelbes Blütenmeer im Frühsommer mit der schwarzen Erde die Hauptfarben des Vulkanbereichs bildet. Wälder, meist aus Bergkiefern und Edelkastanien, herrschen ab 1000 m Höhe vor. Oberhalb von 1800 m können sich in der Vulkanwüste nur noch flache Sträucher und Kräuter behaupten. Nicolosi ist im Süden Basisort für Exkursionen. 1 km oberhalb des Orts gibt es in der Pineta dei Monti Rossi (Krater von 1669) gekennzeichnete Wanderwege. Auskunft über Straßenverhältnisse, Seilbahn, Schutzhütten, geführte Wanderungen: Servizio Turistico Regionale.


  • Lecce

    Geographical
    • © Stefano_Valeri, Shutterstock

    In der lebendigen Universitätsstadt feiert die barocke Architektur ein Fest. Zwischen dem 16.und 18.Jh. entstanden zahlreiche sehenswerte Bauten im Stile des "Lecceser Barocks". Dafür geben der Dom und die Basilika Santa Croce mit verschwenderisch gestalteter Fassade eindrucksvolle Beispiele.

    • © Stefano_Valeri, Shutterstock

    In der lebendigen Universitätsstadt feiert die barocke Architektur ein Fest. Zwischen dem 16.und 18.Jh. entstanden zahlreiche sehenswerte Bauten im Stile des "Lecceser Barocks". Dafür geben der Dom und die Basilika Santa Croce mit verschwenderisch gestalteter Fassade eindrucksvolle Beispiele.


  • Martina Franca

    Geographical
    • © Stefano_Valeri, Shutterstock

    Im 17.Jh. schwebte Herzog Caracciolo für seine Stadt ein glanzvolleres Bild als das des Mittelalters vor. Sie wurde neu gestaltet und zeigt heute das heiter-üppige Gesicht von Barock und Rokoko. Bei einem Bummel trifft man auf den mächtigen Palazzo Ducale und auf viele hübsche Bürgerhäuser.

    • © Stefano_Valeri, Shutterstock

    Im 17.Jh. schwebte Herzog Caracciolo für seine Stadt ein glanzvolleres Bild als das des Mittelalters vor. Sie wurde neu gestaltet und zeigt heute das heiter-üppige Gesicht von Barock und Rokoko. Bei einem Bummel trifft man auf den mächtigen Palazzo Ducale und auf viele hübsche Bürgerhäuser.


  • Locorotondo

    Geographical
    • © cge2010, Shutterstock

    Kaum touristisch und trotzdem zauberhaft, so findet man den auf einer Anhöhe gelegenen Hauptort des Valle d'Itria. Statt einer Mauer umschließt eine dichte weiße Häuserfront die kreisförmige Stadtanlage. Zum Besuchsprogramm gehören die klassizistische Kirche und ein Glas des berühmten Weißweins.

    • © cge2010, Shutterstock

    Kaum touristisch und trotzdem zauberhaft, so findet man den auf einer Anhöhe gelegenen Hauptort des Valle d'Itria. Statt einer Mauer umschließt eine dichte weiße Häuserfront die kreisförmige Stadtanlage. Zum Besuchsprogramm gehören die klassizistische Kirche und ein Glas des berühmten Weißweins.


  • Alberobello

    Geographical
    • Alberobello© MAIRDUMONT

    Alberobello ist eine der wichtigsten touristischen Attraktionen Italiens. In Scharen strömen die Besucher hierher, um die putzigen Steinhäuser mit dem charakteristischen Kegeldach zu bestaunen. Gelegenheit dazu gibt es hier reichlich, wie der Blick vom Dach des Heimatmuseums eindrucksvoll beweist.

    • Alberobello© MAIRDUMONT

    Alberobello ist eine der wichtigsten touristischen Attraktionen Italiens. In Scharen strömen die Besucher hierher, um die putzigen Steinhäuser mit dem charakteristischen Kegeldach zu bestaunen. Gelegenheit dazu gibt es hier reichlich, wie der Blick vom Dach des Heimatmuseums eindrucksvoll beweist.


  • Castel del Monte

    Architektonische Highlights
    • Castel del Monte© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Zum Dahinschmelzen

    Eine schöne, 30 km lange Landpartie über Andria führt in die sacht geschwungene Landschaft der nördlichen Murge. Schon von Weitem kannst du auf der Hügelkuppe erspähen, was die Herzen aller Apulienbesucher höherschlagen lässt: die steinerne Krone Apuliens, das achteckige Kastell von Friedrich II., 1996 in die Unesco-Liste des Welterbes aufgenommen. Ein achteckiger Grundriss und acht achteckige Ecktürme – die Zahl Acht als Symbol des kosmischen Gleichgewichts. Friedrich gefiel sie als Zeichen kaiserlicher Vollkommenheit. Das Kastell ist zudem ein schönes Beispiel dafür, wie allein mit unterschiedlichen Gesteinsarten Dekorationen geschaffen werden können. Da ist z. B. die breccia corallina, ein farbiger Kalkschotter, den rötlicher Kalkmergel zusammenhält und mit dem die Portale gerahmt sind. Die weitere Umgebung lockt mit Speiseadressen, die mit dem Slow-Food-Prädikat für besonders sorgfältige Traditionsküche ausgezeichnet wurden. Den ganzen Reichtum apulischer Vorspeisen und vieles mehr genießt du im Antichi Sapori im Dörfchen Montegrosso zwischen Andria und Canosa di Puglia. Im sehenswerten, hoch gelegenen Städtchen Minervino Murge sind die Fleischtöpfe der Trattoria La Tradizione Cucina Casalinga besonders empfehlenswert. Die sahnige burrata kommt von hier, ideal fürs Picknick, etwa aus der Käserei Sanguedolce.

    • Castel del Monte© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Zum Dahinschmelzen

    Eine schöne, 30 km lange Landpartie über Andria führt in die sacht geschwungene Landschaft der nördlichen Murge. Schon von Weitem kannst du auf der Hügelkuppe erspähen, was die Herzen aller Apulienbesucher höherschlagen lässt: die steinerne Krone Apuliens, das achteckige Kastell von Friedrich II., 1996 in die Unesco-Liste des Welterbes aufgenommen. Ein achteckiger Grundriss und acht achteckige Ecktürme – die Zahl Acht als Symbol des kosmischen Gleichgewichts. Friedrich gefiel sie als Zeichen kaiserlicher Vollkommenheit. Das Kastell ist zudem ein schönes Beispiel dafür, wie allein mit unterschiedlichen Gesteinsarten Dekorationen geschaffen werden können. Da ist z. B. die breccia corallina, ein farbiger Kalkschotter, den rötlicher Kalkmergel zusammenhält und mit dem die Portale gerahmt sind. Die weitere Umgebung lockt mit Speiseadressen, die mit dem Slow-Food-Prädikat für besonders sorgfältige Traditionsküche ausgezeichnet wurden. Den ganzen Reichtum apulischer Vorspeisen und vieles mehr genießt du im Antichi Sapori im Dörfchen Montegrosso zwischen Andria und Canosa di Puglia. Im sehenswerten, hoch gelegenen Städtchen Minervino Murge sind die Fleischtöpfe der Trattoria La Tradizione Cucina Casalinga besonders empfehlenswert. Die sahnige burrata kommt von hier, ideal fürs Picknick, etwa aus der Käserei Sanguedolce.


  • Scavi Archeologici di Pompei

    Touristenattraktionen
    • Scavi Archeologici di Pompei© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Wein wie vor 2000 Jahren

    Die Ruinenstadt betrittst du am besten durch die Porta Marina, das nach dem gegenüberliegenden Meer benannte Stadttor. Wenige Meter zuvor lockt ein Blick nach links in die Terme Suburbane außerhalb der Stadtmauern: Die luxuriöse Wellnessanlage verfügte über einen eigenen Anlegesteg. Die Wände im Inneren überziehen raffinierte Stuckdekorationen, die Umkleidekabinen markieren als „Inspirationshilfe“ erotische Darstellungen – angeboten wurde offensichtlich eine erweiterte Wellness für die männlichen Gäste. Hier stiegen die Reisenden ab, vorwiegend Kaufleute, die das Stadttor zu später Stunde geschlossen vorgefunden hatten. Hinter dem Stadttor liegt nach wenigen Geschäften rechts die riesige dreischiffige Basilika, einst wohl Gerichtssitz und Versammlungsraum, links das Zentrum der antiken Stadt mit dem weitläufigen Forum (Tempel des Jupiter und des Apollon), rechts eine der Markthallen. Hier trafen sich die Pompejaner täglich. Weiter geht es in die Via dell’Abbondanza, die antike Hauptgeschäftsstraße Decumanus Maximus, mit Wohnhäusern, Geschäften und den großen öffentlichen Bädern Terme Stabiane, vor denen eine kleine Gasse links zu den Freudenhäusern führt, den lupanari. Rechts der Hauptstraße geht es ins Theaterviertel mit kleinem und großem Theater, der Gladiatorenkaserne und außerdem dem Isistempel, dessen zauberhafte, fast intakte Wandbemalungen du neben all den anderen geborgenen Schätzen im Nationalmuseum in Neapel findest. Die Via dell’Abbondanza zieht sich bis zum anderen Stadtende, der Porta di Sarno, vorbei an der Wollwäscherei und -färberei Stephani zum großen Sportplatz palaestra und zum riesigen Amphitheater, gebaut für 20 000 Besucher. Vor dem Sportplatz geht es rechts zu den antiken Weingärten der Pompejaner, von denen einige wieder neu bepflanzt wurden, u. a. mit antiken Aglianico- und Piedirosso-Reben. Ein besonderes Erlebnis ist die zum Teil öffentliche Weinlese im Herbst. Pompeji war zur Zeit des Römischen Reichs die Hauptweinquelle der Stadt. Auf knapp 7 ha sollen sich demnächst die Weinberge in und um Pompeji erstrecken, auf denen Winzer zusammen mit Archäologen wieder Wein anbauen. Dieses wissenschaftliche Projekt sieht vor, im Archäologischen Park durch die bereits rekonstruierte einstige Anbauweise einen nach biologischen Kriterien angebauten Wein wie in der Antike zu keltern. In einem der Gärten, dem orto dei fuggiaschi, kommst du an eine Glasvitrine, die die Gipsformen von auf ihrer Flucht vom Aschenregen getöteten Menschen enthält: Männer, Frauen, Kinder in verzweifelter, Hilfe suchender Pose. Im Südwestteil der Stadt konzentrieren sich die prächtigen Privatvillen wie die Casa dei Dioscuri und die Casa dei Vettii. Lebhaft geht es meist in der größten Villa der Stadt zu, der Casa del Fauno. (Die Originalstatue des tanzenden Fauns findest du ebenso wie das Bodenmosaik der Alexanderschlacht im Museum in Neapel.) Sehenswert ist das restaurierte Haus des Marco Lucrezio Frontone: Zu bewundern sind Fresken mit Miniaturlandschaften und berührende Kinderporträts in einem ockergelben Zimmer; vermutlich handelt es sich bei den Dargestellten um die Kinder der ehemaligen Hausbewohner. Ein lauschiger Spaziergang entlang der Mauern um Pompeji, die passeggiata fuori le mura, ermöglicht einen tollen Blick auf die Ruinenstadt. Absolut sehenswert ist die außerhalb der Stadtmauern gelegene Villa dei Misteri im Südwesten. Die schöne Landvilla im Grünen aus dem 2.Jh. v. Chr. hat ihr Geheimnis immer noch nicht preisgegeben: Was bedeutet das eigentümliche Treiben der Menschen, vor allem Frauen, ihre angespannte Stimmung auf den wunderbar erhaltenen Fresken im Innern der Villa? Einige Experten vermuten die Vorbereitung auf ein dionysisches Einführungsritual. Zur Schonung der Bodenmosaike und Fresken sind einige Räume nicht begehbar. Hilfreich sind Audioguides bzw. Gratispläne mit Erklärungen, erhältlich am Eingang Piazza Porta Marina. Pläne aller archäologischen Stätten zum Herunterladen, verschiedene Routenvorschläge (zwei, drei oder fünf Stunden lang) sowie eine Liste aller geöffneten Häuser finden sich auf der Website. Damit der Besuch von Pompeji mit Kinderwagen (nur geländegängige Modelle sind geeignet!) nicht zur Tortur gerät, empfiehlt sich der kürzere Rundgang ab dem Eingang Piazza Anfiteatro.

    • Scavi Archeologici di Pompei© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Wein wie vor 2000 Jahren

    Die Ruinenstadt betrittst du am besten durch die Porta Marina, das nach dem gegenüberliegenden Meer benannte Stadttor. Wenige Meter zuvor lockt ein Blick nach links in die Terme Suburbane außerhalb der Stadtmauern: Die luxuriöse Wellnessanlage verfügte über einen eigenen Anlegesteg. Die Wände im Inneren überziehen raffinierte Stuckdekorationen, die Umkleidekabinen markieren als „Inspirationshilfe“ erotische Darstellungen – angeboten wurde offensichtlich eine erweiterte Wellness für die männlichen Gäste. Hier stiegen die Reisenden ab, vorwiegend Kaufleute, die das Stadttor zu später Stunde geschlossen vorgefunden hatten. Hinter dem Stadttor liegt nach wenigen Geschäften rechts die riesige dreischiffige Basilika, einst wohl Gerichtssitz und Versammlungsraum, links das Zentrum der antiken Stadt mit dem weitläufigen Forum (Tempel des Jupiter und des Apollon), rechts eine der Markthallen. Hier trafen sich die Pompejaner täglich. Weiter geht es in die Via dell’Abbondanza, die antike Hauptgeschäftsstraße Decumanus Maximus, mit Wohnhäusern, Geschäften und den großen öffentlichen Bädern Terme Stabiane, vor denen eine kleine Gasse links zu den Freudenhäusern führt, den lupanari. Rechts der Hauptstraße geht es ins Theaterviertel mit kleinem und großem Theater, der Gladiatorenkaserne und außerdem dem Isistempel, dessen zauberhafte, fast intakte Wandbemalungen du neben all den anderen geborgenen Schätzen im Nationalmuseum in Neapel findest. Die Via dell’Abbondanza zieht sich bis zum anderen Stadtende, der Porta di Sarno, vorbei an der Wollwäscherei und -färberei Stephani zum großen Sportplatz palaestra und zum riesigen Amphitheater, gebaut für 20 000 Besucher. Vor dem Sportplatz geht es rechts zu den antiken Weingärten der Pompejaner, von denen einige wieder neu bepflanzt wurden, u. a. mit antiken Aglianico- und Piedirosso-Reben. Ein besonderes Erlebnis ist die zum Teil öffentliche Weinlese im Herbst. Pompeji war zur Zeit des Römischen Reichs die Hauptweinquelle der Stadt. Auf knapp 7 ha sollen sich demnächst die Weinberge in und um Pompeji erstrecken, auf denen Winzer zusammen mit Archäologen wieder Wein anbauen. Dieses wissenschaftliche Projekt sieht vor, im Archäologischen Park durch die bereits rekonstruierte einstige Anbauweise einen nach biologischen Kriterien angebauten Wein wie in der Antike zu keltern. In einem der Gärten, dem orto dei fuggiaschi, kommst du an eine Glasvitrine, die die Gipsformen von auf ihrer Flucht vom Aschenregen getöteten Menschen enthält: Männer, Frauen, Kinder in verzweifelter, Hilfe suchender Pose. Im Südwestteil der Stadt konzentrieren sich die prächtigen Privatvillen wie die Casa dei Dioscuri und die Casa dei Vettii. Lebhaft geht es meist in der größten Villa der Stadt zu, der Casa del Fauno. (Die Originalstatue des tanzenden Fauns findest du ebenso wie das Bodenmosaik der Alexanderschlacht im Museum in Neapel.) Sehenswert ist das restaurierte Haus des Marco Lucrezio Frontone: Zu bewundern sind Fresken mit Miniaturlandschaften und berührende Kinderporträts in einem ockergelben Zimmer; vermutlich handelt es sich bei den Dargestellten um die Kinder der ehemaligen Hausbewohner. Ein lauschiger Spaziergang entlang der Mauern um Pompeji, die passeggiata fuori le mura, ermöglicht einen tollen Blick auf die Ruinenstadt. Absolut sehenswert ist die außerhalb der Stadtmauern gelegene Villa dei Misteri im Südwesten. Die schöne Landvilla im Grünen aus dem 2.Jh. v. Chr. hat ihr Geheimnis immer noch nicht preisgegeben: Was bedeutet das eigentümliche Treiben der Menschen, vor allem Frauen, ihre angespannte Stimmung auf den wunderbar erhaltenen Fresken im Innern der Villa? Einige Experten vermuten die Vorbereitung auf ein dionysisches Einführungsritual. Zur Schonung der Bodenmosaike und Fresken sind einige Räume nicht begehbar. Hilfreich sind Audioguides bzw. Gratispläne mit Erklärungen, erhältlich am Eingang Piazza Porta Marina. Pläne aller archäologischen Stätten zum Herunterladen, verschiedene Routenvorschläge (zwei, drei oder fünf Stunden lang) sowie eine Liste aller geöffneten Häuser finden sich auf der Website. Damit der Besuch von Pompeji mit Kinderwagen (nur geländegängige Modelle sind geeignet!) nicht zur Tortur gerät, empfiehlt sich der kürzere Rundgang ab dem Eingang Piazza Anfiteatro.


  • Ristorante Il Focolare

    Restaurants
    • regional

    Slow food könnte von Riccardo D’Ambra erfunden worden sein, und zum Genuss seiner sinnlichen Gerichte trägt auch das Grün bei, auf das man überall blickt. Dieses in den Hügeln versteckte Lokal ist ein Trip in die gute alte Zeit: traditionelle Hausmannskost vom Allerfeinsten und ein rustikales Ambiente wie in der Nachkriegszeit, als Holz noch die Hauptrolle spielte. Besonders köstlich: der Kaninchenbraten.

    Slow food könnte von Riccardo D’Ambra erfunden worden sein, und zum Genuss seiner sinnlichen Gerichte trägt auch das Grün bei, auf das man überall blickt. Dieses in den Hügeln versteckte Lokal ist ein Trip in die gute alte Zeit: traditionelle Hausmannskost vom Allerfeinsten und ein rustikales Ambiente wie in der Nachkriegszeit, als Holz noch die Hauptrolle spielte. Besonders köstlich: der Kaninchenbraten.


  • Museo di Capodimonte

    Museen
    • © Dima Moroz, Shutterstock

    Hoch über der Stadt gelegen, beher­bergt das strenge, rotgraue ehemalige Jagdschloss die hochkarätige Gemäl­desammlung der Bourbonenkönige: italienische Meister wie Tizian, Man­tegna, Caravaggio und viele andere begeistern ebenso wie die Niederlän­der in einer der reichsten Pinakothe­ken der Welt. Einzigartig ist der Salon ganz aus Porzellan, ein Werk der le­gendären Porzellanmanufaktur von Capodimonte.

    • © Dima Moroz, Shutterstock

    Hoch über der Stadt gelegen, beher­bergt das strenge, rotgraue ehemalige Jagdschloss die hochkarätige Gemäl­desammlung der Bourbonenkönige: italienische Meister wie Tizian, Man­tegna, Caravaggio und viele andere begeistern ebenso wie die Niederlän­der in einer der reichsten Pinakothe­ken der Welt. Einzigartig ist der Salon ganz aus Porzellan, ein Werk der le­gendären Porzellanmanufaktur von Capodimonte.


  • Museo Archeologico Nazionale

    Museen
    • © Giannis Papanikos, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Antike Erotik

    Eine der größten und berühmtesten Altertumssammlungen der Welt, u. a. mit Wandmalereien und Alltagsgegenständen aus Pompeji und Herculaneum sowie bemerkenswerten Statuen. Versäum nicht die Sammlung kunstvoller unzweideutiger Erotika aus den antiken Freudenhäusern, die im Gabinetto Segreto ausgestellt sind!

    • © Giannis Papanikos, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Antike Erotik

    Eine der größten und berühmtesten Altertumssammlungen der Welt, u. a. mit Wandmalereien und Alltagsgegenständen aus Pompeji und Herculaneum sowie bemerkenswerten Statuen. Versäum nicht die Sammlung kunstvoller unzweideutiger Erotika aus den antiken Freudenhäusern, die im Gabinetto Segreto ausgestellt sind!


  • Sassi Di Matera

    Touristenattraktionen
    • © canadastock, Shutterstock

    Die Grottenstadt Matera steht für einen atemberaubenden Paradigmenwechsel: Wo früher arme Leute hausten, residieren heute betuchte Touristen. Sassi di Matera, eine ganzen Stadt, deren ins Gestein gegrabene Wohnungen sich in den Felshängen unterhalb des neuen Matera befinden. Seit 1993 stehen die Sassi unter Unesco-Schutz, für 2019 ist Matera zur europäischen Kulturhauptstadt auserkoren.

    • © canadastock, Shutterstock

    Die Grottenstadt Matera steht für einen atemberaubenden Paradigmenwechsel: Wo früher arme Leute hausten, residieren heute betuchte Touristen. Sassi di Matera, eine ganzen Stadt, deren ins Gestein gegrabene Wohnungen sich in den Felshängen unterhalb des neuen Matera befinden. Seit 1993 stehen die Sassi unter Unesco-Schutz, für 2019 ist Matera zur europäischen Kulturhauptstadt auserkoren.


  • Arco Naturale

    Landschaftliche Highlights
    • © IgorZh, Shutterstock

    Inmitten der wilden Waldlandschaft an der östlichen Inselküste ragt ein mächtiger, durch Erosion skurril geformter Felsenbogen steil über die Meeresbrandung hinaus.

    • Via Arco Naturale, 80073 Capri
    • © IgorZh, Shutterstock

    Inmitten der wilden Waldlandschaft an der östlichen Inselküste ragt ein mächtiger, durch Erosion skurril geformter Felsenbogen steil über die Meeresbrandung hinaus.

    • Via Arco Naturale, 80073 Capri

  • Paestum

    Touristenattraktionen
    • © BlackMac, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Cremiger Traumkäse

    Am südlichen Bogen des Golfs von Salerno erheben sich diese wunderbar erhaltenen dorischen Tempelanlagen aus dem 6./5.Jh. v. Chr. der antiken Stadt Poseidonia, aus der die Römer dann Paestum machten. Die Araber zerstörten die Stadt im 9.Jh. Ihre Ruinen lagen Jahrhunderte unter dichter Vegetation verborgen. Das Museo Archeologico auf der Anlage zeigt Tempelfriese, Statuen und Wandmalereien, darunter die hinreißend bemalte Grabplatte, auf der ein Mann mit einem Kopfsprung ins Jenseits springt. In der Ebene des Flusses Sele zwischen Salerno und Paestum weiden Büffel, deren Milch den besten Mozzarella Italiens ergibt. Eine köstliche Kostprobe dieses lokaltypischen Frischkäses bekommst du im Gutshof Masseria Lupata gleich westlich hinter den Ausgrabungen.

    • © BlackMac, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Cremiger Traumkäse

    Am südlichen Bogen des Golfs von Salerno erheben sich diese wunderbar erhaltenen dorischen Tempelanlagen aus dem 6./5.Jh. v. Chr. der antiken Stadt Poseidonia, aus der die Römer dann Paestum machten. Die Araber zerstörten die Stadt im 9.Jh. Ihre Ruinen lagen Jahrhunderte unter dichter Vegetation verborgen. Das Museo Archeologico auf der Anlage zeigt Tempelfriese, Statuen und Wandmalereien, darunter die hinreißend bemalte Grabplatte, auf der ein Mann mit einem Kopfsprung ins Jenseits springt. In der Ebene des Flusses Sele zwischen Salerno und Paestum weiden Büffel, deren Milch den besten Mozzarella Italiens ergibt. Eine köstliche Kostprobe dieses lokaltypischen Frischkäses bekommst du im Gutshof Masseria Lupata gleich westlich hinter den Ausgrabungen.