Barcelona Top Sehenswürdigkeiten

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Sagrada Família
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Botanische Gärten & Parks
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Museu Nacional d'Art de Catalunya
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Museu Picasso
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Palau de la Música Catalana
Architektonische Highlights
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Catedral de Barcelona
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Fundació Joan Miró
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Recinte Modernista de Sant Pau
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Antic Hospital de la Santa Creu
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Laberint d’Horta
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Santa Maria del Mar
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Museu Marítim
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Museu Frederic Marès
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Plaça de Sant Pere
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Casa Amatller
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Museu Europeu d'Art Modern (MEAM)
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Aquàrium
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Plaça de Catalunya
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Monument a Cristóbal Colom
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Casa Terrades
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Casa de l'Ardiaca
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Palau Güell
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Passeig de Gràcia
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Carrer de Montcada
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Carrer de Montcada

    Architektonische Highlights

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    Botanische Gärten & Parks

    Museen

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    Zoologische Gärten


  • Casa Milà

    Architektonische Highlights
    • Casa Milà© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Gute Aussichten für Visionäre

    Ziemlich schräg: Die wellige Fassade sieht aus, als wäre sie aus Knetgummi geformt, die Säulen erinnern an knorrige Baumstämme. Keine einzige tragende Wand hat Gaudís berühmtestes Haus. Wer vor der Casa Milà steht, stellt sich vielleicht die (berechtigte) Frage, ob sein Schöpfer genial war oder verrückt. Möglicherweise war er ja beides. Mit Tiefgarage und versetzbaren Innenwänden war das Gebäude einst eines der modernsten seiner Zeit. Der Volksmund nennt das Haus La Pedrera, Steinbruch, denn das Gebäude ist komplett aus Naturstein gehauen. Schwindelfreie steigen dem Bau aufs Dach: Skurrile Schornsteine und Kaminschächte stehen da wie behelmte Soldaten, die jeden Moment losmarschieren könnten. Und dieser Panoramablick! Kein Wunder, dass die Unesco das bewohnte Gesamtkunstwerk zum Welterbe erklärt hat. Neben der Dachterrasse kannst du eine Wohnung anschauen und den multimedialen Espai Gaudí mit Infos über Leben und Werk des Meisters besuchen. Was ganz Besonderes sind die nächtlichen Führungen mit Sekt, Videoprojektionen und Livemusik auf der Dachterrasse. Die Lightshow in den schönsten Jugendstilfarben erzeugt ein Zuckerbäckerflair, dem man sich nur schwer entziehen kann. Online buchen!

    • Casa Milà© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Gute Aussichten für Visionäre

    Ziemlich schräg: Die wellige Fassade sieht aus, als wäre sie aus Knetgummi geformt, die Säulen erinnern an knorrige Baumstämme. Keine einzige tragende Wand hat Gaudís berühmtestes Haus. Wer vor der Casa Milà steht, stellt sich vielleicht die (berechtigte) Frage, ob sein Schöpfer genial war oder verrückt. Möglicherweise war er ja beides. Mit Tiefgarage und versetzbaren Innenwänden war das Gebäude einst eines der modernsten seiner Zeit. Der Volksmund nennt das Haus La Pedrera, Steinbruch, denn das Gebäude ist komplett aus Naturstein gehauen. Schwindelfreie steigen dem Bau aufs Dach: Skurrile Schornsteine und Kaminschächte stehen da wie behelmte Soldaten, die jeden Moment losmarschieren könnten. Und dieser Panoramablick! Kein Wunder, dass die Unesco das bewohnte Gesamtkunstwerk zum Welterbe erklärt hat. Neben der Dachterrasse kannst du eine Wohnung anschauen und den multimedialen Espai Gaudí mit Infos über Leben und Werk des Meisters besuchen. Was ganz Besonderes sind die nächtlichen Führungen mit Sekt, Videoprojektionen und Livemusik auf der Dachterrasse. Die Lightshow in den schönsten Jugendstilfarben erzeugt ein Zuckerbäckerflair, dem man sich nur schwer entziehen kann. Online buchen!


  • Sagrada Família

    Architektonische Highlights
    • Sagrada Família© MAIRDUMONT

    Der Sühnetempel "Zur Heiligen Familie", einst von der erzkonservativen Josephinervereinigung in Auftrag gegeben als katholisches Bollwerk gegen den frevelhaften Freigeist des ausgehenden 19.Jhs., wurde mit seinen sich parabolförmig in den Himmel schraubenden Riesentürmen Symbol des "modernisme" - und zum weltbekannten Wahrzeichen Barcelonas. An seinem unvollendeten Hauptwerk und Vermächtnis baute Antoni Gaudí vier Jahrzehnte lang, in seinen letzten zwölf Lebensjahren widmete er sich ihm ausschließlich. Als er 1926 starb, hatte er nur Apsis, einen der 18 geplanten Türme, die neogotische Krypta und die der Geburt Christi gewidmete Ostfassade (Weihnachtsfassade) beendet - ein Zehntel des Gesamtwerks. Seither wird an der Büßerkirche weitergebaut, finanziert aus Spenden und Eintrittsgeldern. Zehntausend "Sünder" finden hier Platz - wenn der Bau eines Tages fertig sein wird. Dann soll auch ein monumentaler, 170 m hoher Turm, der an einen senkrecht stehenden Zeppelin erinnert, die Mitte der Sagrada Família krönen. Optimistische Prognosen gehen von 2026 aus, zum 100.Todestag von Gaudí. Bis dahin sollte auch eine breite Esplanade zum geplanten Haupteingang in der Carrer Mallorca hinaufführen - vorher müssten dort allerdings noch einige Wohnhäuser weichen. Inzwischen ist das Gotteshaus überdacht und wurde vom Papst zur Basilika geweiht. Das Dach des spektakulären Kirchenschiffs ruht auf gigantischen, himmelwärts strebenden Säulen, die wie Bäume in den Raum ragen. Eine Konstante im Werk Gaudís: Den Baum bezeichnete er als seine wichtige Inspirationsquelle. Nach oben verzweigen sich die Säulen zu trichterartigen Formen, durchsetzt mit schimmerndem Trencadiz, der von Gaudí verwendeten Bruchkeramik. Die monumentale Kulisse lässt den Menschen winzig wirken. Selbst Kritiker des Weiterbaus zeigen sich inzwischen vom Inneren der Kirche beeindruckt - während die posthum gestalteten Fassaden nach wie vor umstritten sind. Schon Le Corbusier, Walter Gropius oder Salvador Dalí waren gegen den Weiterbau der Sagrada Família nach Gaudís Tod. Bis heute gibt es immer wieder Proteste, besonders gegen die Skulpturen des Bildhauers Josep María Subirachs an der Leidensfassade (Nordseite) - mehr Kitsch als Kunst, klagen die Gegner und befürchten, dass da gerade "Gaudílandia" entstehe, ein Attraktionenpark für Tausende von Besuchern, die täglich durch die Kirche geschleust werden. Man könne unmöglich wissen, wie Gaudí sein Gotteshaus am Ende wirklich gestaltet hätte, er änderte und improvisierte ständig am Bau. Die Befürworter führen an, die organische Architektur des Baumeisters folge geometrischen Gesetzmäßigkeiten, die man entschlüsselt habe und nun umsetze. Gaudí selbst sah den Mammuttempel in der Tradition mittelalterlicher Kathedralen, deren Fertigstellung Generationen dauerte - er bezeichnete sein Werk als "Predigt aus Stein". Tatsächlich ist jedes einzelne architektonische Element durch Natur, Religion und Mystik inspiriert. Um auf die Türme zu kommen, müssen Besucher am Lift anstehen, nur zum Abstieg dürfen sie die Treppen benutzen.

    • Sagrada Família© MAIRDUMONT

    Der Sühnetempel "Zur Heiligen Familie", einst von der erzkonservativen Josephinervereinigung in Auftrag gegeben als katholisches Bollwerk gegen den frevelhaften Freigeist des ausgehenden 19.Jhs., wurde mit seinen sich parabolförmig in den Himmel schraubenden Riesentürmen Symbol des "modernisme" - und zum weltbekannten Wahrzeichen Barcelonas. An seinem unvollendeten Hauptwerk und Vermächtnis baute Antoni Gaudí vier Jahrzehnte lang, in seinen letzten zwölf Lebensjahren widmete er sich ihm ausschließlich. Als er 1926 starb, hatte er nur Apsis, einen der 18 geplanten Türme, die neogotische Krypta und die der Geburt Christi gewidmete Ostfassade (Weihnachtsfassade) beendet - ein Zehntel des Gesamtwerks. Seither wird an der Büßerkirche weitergebaut, finanziert aus Spenden und Eintrittsgeldern. Zehntausend "Sünder" finden hier Platz - wenn der Bau eines Tages fertig sein wird. Dann soll auch ein monumentaler, 170 m hoher Turm, der an einen senkrecht stehenden Zeppelin erinnert, die Mitte der Sagrada Família krönen. Optimistische Prognosen gehen von 2026 aus, zum 100.Todestag von Gaudí. Bis dahin sollte auch eine breite Esplanade zum geplanten Haupteingang in der Carrer Mallorca hinaufführen - vorher müssten dort allerdings noch einige Wohnhäuser weichen. Inzwischen ist das Gotteshaus überdacht und wurde vom Papst zur Basilika geweiht. Das Dach des spektakulären Kirchenschiffs ruht auf gigantischen, himmelwärts strebenden Säulen, die wie Bäume in den Raum ragen. Eine Konstante im Werk Gaudís: Den Baum bezeichnete er als seine wichtige Inspirationsquelle. Nach oben verzweigen sich die Säulen zu trichterartigen Formen, durchsetzt mit schimmerndem Trencadiz, der von Gaudí verwendeten Bruchkeramik. Die monumentale Kulisse lässt den Menschen winzig wirken. Selbst Kritiker des Weiterbaus zeigen sich inzwischen vom Inneren der Kirche beeindruckt - während die posthum gestalteten Fassaden nach wie vor umstritten sind. Schon Le Corbusier, Walter Gropius oder Salvador Dalí waren gegen den Weiterbau der Sagrada Família nach Gaudís Tod. Bis heute gibt es immer wieder Proteste, besonders gegen die Skulpturen des Bildhauers Josep María Subirachs an der Leidensfassade (Nordseite) - mehr Kitsch als Kunst, klagen die Gegner und befürchten, dass da gerade "Gaudílandia" entstehe, ein Attraktionenpark für Tausende von Besuchern, die täglich durch die Kirche geschleust werden. Man könne unmöglich wissen, wie Gaudí sein Gotteshaus am Ende wirklich gestaltet hätte, er änderte und improvisierte ständig am Bau. Die Befürworter führen an, die organische Architektur des Baumeisters folge geometrischen Gesetzmäßigkeiten, die man entschlüsselt habe und nun umsetze. Gaudí selbst sah den Mammuttempel in der Tradition mittelalterlicher Kathedralen, deren Fertigstellung Generationen dauerte - er bezeichnete sein Werk als "Predigt aus Stein". Tatsächlich ist jedes einzelne architektonische Element durch Natur, Religion und Mystik inspiriert. Um auf die Türme zu kommen, müssen Besucher am Lift anstehen, nur zum Abstieg dürfen sie die Treppen benutzen.


  • Parc Güell

    Botanische Gärten & Parks
    • Parc Güell© MAIRDUMONT

    Märchenhäuser, Drachenfiguren, gigantische Grotten, schräg gegen den Berg gestemmte Arkaden: Der von Antoni Gaudí über der Stadt angelegte malerische Park (1900-1911), der schon Salvador Dalí begeisterte, wurde von der UNESCO 1984 als Welterbe unter Schutz gestellt. Das innovative Werk Gaudís, ein Auftrag seines Gönners Eusebi Güell, war eigentlich als großzügige Siedlung gedacht, verwirklicht wurden aber nur drei Häuser. Die von organischen Formen und natürlichen Materialien geprägte Anlage offenbart wie sonst nirgendwo Gaudís Universalgenie als Architekt, Künstler, Kunsthandwerker und Landschaftsplaner. Im Zentrum steht eine von dorischen Säulen getragene riesige Terrasse (ursprünglich geplant als Markt), unter der die Säulen eine bizarre Halle bilden. Auf der Terrasse mit atemberaubendem Panoramablick windet sich eine lang geschwungene schlangenförmige Mauerbank, gearbeitet - wie viele Werke Gaudís - nach der Trencadiz-Methode, einer Collagetechnik, bei der farbenprächtige Mosaike aus Glasscherben und Bruchkeramik entstehen. Überall sind symbolhafte Motive und Skulpturen zu entdecken, am Treppenaufgang etwa der leuchtend bunte Drache Python als Wächter der unterirdischen Gewässer. Der Park ist eine einzigartige, geglückte Verbindung von Architektur und Natur. Gaudí achtete auch auf kostengünstiges und umweltgerechtes Bauen: Verarbeitet wurden die Materialien, die er auf dem Gelände vorfand. Für seine Mosaiken verwendete er Abfälle aus benachbarten Keramikfabriken - in den Deckenrosetten sind Tellerböden oder Tassenhenkel erkennbar. Und durch das Innere der dorischen Säulen fließt Regenwasser in das unterirdische Wasserdepot. Auf dem Gelände befindet sich auch das Museu Gaudí im ehemaligen Wohnhaus des Baumeisters mit biografischen Zeugnissen und Objekten.

    • Parc Güell© MAIRDUMONT

    Märchenhäuser, Drachenfiguren, gigantische Grotten, schräg gegen den Berg gestemmte Arkaden: Der von Antoni Gaudí über der Stadt angelegte malerische Park (1900-1911), der schon Salvador Dalí begeisterte, wurde von der UNESCO 1984 als Welterbe unter Schutz gestellt. Das innovative Werk Gaudís, ein Auftrag seines Gönners Eusebi Güell, war eigentlich als großzügige Siedlung gedacht, verwirklicht wurden aber nur drei Häuser. Die von organischen Formen und natürlichen Materialien geprägte Anlage offenbart wie sonst nirgendwo Gaudís Universalgenie als Architekt, Künstler, Kunsthandwerker und Landschaftsplaner. Im Zentrum steht eine von dorischen Säulen getragene riesige Terrasse (ursprünglich geplant als Markt), unter der die Säulen eine bizarre Halle bilden. Auf der Terrasse mit atemberaubendem Panoramablick windet sich eine lang geschwungene schlangenförmige Mauerbank, gearbeitet - wie viele Werke Gaudís - nach der Trencadiz-Methode, einer Collagetechnik, bei der farbenprächtige Mosaike aus Glasscherben und Bruchkeramik entstehen. Überall sind symbolhafte Motive und Skulpturen zu entdecken, am Treppenaufgang etwa der leuchtend bunte Drache Python als Wächter der unterirdischen Gewässer. Der Park ist eine einzigartige, geglückte Verbindung von Architektur und Natur. Gaudí achtete auch auf kostengünstiges und umweltgerechtes Bauen: Verarbeitet wurden die Materialien, die er auf dem Gelände vorfand. Für seine Mosaiken verwendete er Abfälle aus benachbarten Keramikfabriken - in den Deckenrosetten sind Tellerböden oder Tassenhenkel erkennbar. Und durch das Innere der dorischen Säulen fließt Regenwasser in das unterirdische Wasserdepot. Auf dem Gelände befindet sich auch das Museu Gaudí im ehemaligen Wohnhaus des Baumeisters mit biografischen Zeugnissen und Objekten.


  • Museu Nacional d'Art de Catalunya

    Museen
    • Museu Nacional d'Art de Catalunya© MAIRDUMONT

    Kataloniens Kunst komplett versammelt unter einem Dach. Die Sammlung romanischer Kunst gilt als einmalig in der Welt. Glanzpunkte sind die farbenprächtigen romanischen Fresken. Sie stammen aus den vom Verfall bedrohten Kirchen und Kapellen der katalanischen Pyrenäen und werden in originalgetreu nachgebauten Apsiden und Altarnischen präsentiert - was diese Meisterwerke der Schlichtheit noch eindringlicher zur Wirkung bringt. Beeindruckend ist auch die Sammlung gotischer Kunst. Dazu kommen die Bestände aus Renaissance und Barock, die katalanischen Modernisten des ausgehenden 19.und beginnenden 20.Jhs., die moderne und die zeitgenössische Kunst. Zu sehen ist auch ein Teil der Privatsammlung Thyssen-Bornemisza: Sie gibt einen einzigartigen Überblick über die europäische Kunstgeschichte vom Mittelalter bis zum venezianischen Spätbarock. Für einen Besuch in diesem sehenswerten Megamuseum im Palau Nacional sollte man mindestens drei Stunden kalkulieren.

    • Museu Nacional d'Art de Catalunya© MAIRDUMONT

    Kataloniens Kunst komplett versammelt unter einem Dach. Die Sammlung romanischer Kunst gilt als einmalig in der Welt. Glanzpunkte sind die farbenprächtigen romanischen Fresken. Sie stammen aus den vom Verfall bedrohten Kirchen und Kapellen der katalanischen Pyrenäen und werden in originalgetreu nachgebauten Apsiden und Altarnischen präsentiert - was diese Meisterwerke der Schlichtheit noch eindringlicher zur Wirkung bringt. Beeindruckend ist auch die Sammlung gotischer Kunst. Dazu kommen die Bestände aus Renaissance und Barock, die katalanischen Modernisten des ausgehenden 19.und beginnenden 20.Jhs., die moderne und die zeitgenössische Kunst. Zu sehen ist auch ein Teil der Privatsammlung Thyssen-Bornemisza: Sie gibt einen einzigartigen Überblick über die europäische Kunstgeschichte vom Mittelalter bis zum venezianischen Spätbarock. Für einen Besuch in diesem sehenswerten Megamuseum im Palau Nacional sollte man mindestens drei Stunden kalkulieren.


  • Museu Picasso

    Museen
    • Museu Picasso© MAIRDUMONT

    Das meistbesuchte Museum der Stadt zeigt v.a. die Werke aus der frühen Schaffensphase Pablo Picassos, der "Blauen Periode", die mit seinen Jahren in Barcelona zusammenfällt. Von 1895 bis 1904 lebte der Maler hier, war Teil der künstlerischen Avantgarde und Boheme und fand erste Anerkennung. Sein Leben lang fühlte er sich Barcelona verbunden, selbst im französischen Exil während der Franco-Diktatur. Seit den 1930er-Jahren vermachte Picasso der Stadt Bilder, darunter seinen berühmten "Harlekin", aber erst 1963 kamen die verstreuten Werke unter ein Museumsdach: auf Initiative des Picasso-Freundes und -Sekretärs Jaume Sabartés. Zunächst untergebracht in einem gotischen Palais der Carrer de Montcada, erstreckt sich das Museum heute über fünf prachtvolle Paläste. Die Sammlung wurde nach und nach komplettiert: Picasso schenkte dem Museum seine berühmte "Menina"-Serie und sämtliche Frühwerke aus dem Wohnhaus der Familie in Barcelona, seine Witwe Jacqueline gab wertvolle Keramiken dazu. Inzwischen ist das Museum neben dem in Paris die bedeutendste öffentliche Picasso-Sammlung.

    • Museu Picasso© MAIRDUMONT

    Das meistbesuchte Museum der Stadt zeigt v.a. die Werke aus der frühen Schaffensphase Pablo Picassos, der "Blauen Periode", die mit seinen Jahren in Barcelona zusammenfällt. Von 1895 bis 1904 lebte der Maler hier, war Teil der künstlerischen Avantgarde und Boheme und fand erste Anerkennung. Sein Leben lang fühlte er sich Barcelona verbunden, selbst im französischen Exil während der Franco-Diktatur. Seit den 1930er-Jahren vermachte Picasso der Stadt Bilder, darunter seinen berühmten "Harlekin", aber erst 1963 kamen die verstreuten Werke unter ein Museumsdach: auf Initiative des Picasso-Freundes und -Sekretärs Jaume Sabartés. Zunächst untergebracht in einem gotischen Palais der Carrer de Montcada, erstreckt sich das Museum heute über fünf prachtvolle Paläste. Die Sammlung wurde nach und nach komplettiert: Picasso schenkte dem Museum seine berühmte "Menina"-Serie und sämtliche Frühwerke aus dem Wohnhaus der Familie in Barcelona, seine Witwe Jacqueline gab wertvolle Keramiken dazu. Inzwischen ist das Museum neben dem in Paris die bedeutendste öffentliche Picasso-Sammlung.


  • La Rambla

    Touristenattraktionen
    • La Rambla© MAIRDUMONT

    Auch wenn die Flaniermeile nur etwas mehr als einen Kilometer lang ist: Auf diesem kurzen Weg zwischen der Plaça de Catalunya und dem Hafen zeigen sich die verschiedenen Gesichter der Stadt, hier kannst du Atmosphäre und Lebensrhythmus, Geschichte und Zukunft Barcelonas spüren. Unablässig bevölkert ein bunter Menschenstrom die Rambla. Autohupen, Vogelgezwitscher und Blumenduft, Hausfrauen, hastende Angestellte mit gestresster Miene, Straßenmusiker, Kulturinteressierte, Opernbesucher, Touristen, Obdachlose, Prostituierte, Kartenleger, Taschendiebe (gib besonders Acht im Gedränge!) - die Rambla ist Bühne und Zuschauerraum zugleich. Zu beiden Seiten des baumbestandenen Flanierstreifens mit seinen Porträtmalern, Zeitungs-, Blumen- und Vogelverkäufern herrscht Verkehrschaos, durch das Ober mit akrobatischer Geschicklichkeit Tabletts balancieren. Auf der Rambla wird gearbeitet, geschaut, gehetzt, geschlendert, gekauft, geklaut, gedealt, geflirtet, werden Kunstausstellungen organisiert, Touristen geneppt und die Siege des F. C. Barcelona bejubelt. Historische Gebäude stehen neben heruntergekommenen Hotels und luxuriösen Herbergen, modernistische Palais und Jugendstilläden neben geschmacklosen Fastfoodlokalen und kitschigen Souvenirshops. Angelegt in einem ausgetrockneten Flussbett, bis zum 18.Jh. außerhalb der Stadtmauern gelegen, standen hier einst Klöster und Schulen. Erst im 19.Jh. wurde die Rambla zum Prachtboulevard, auf dem Barcelonas aufstrebende Bourgeoisie lebte und flanierte. Hier beschossen sich die Bürgerkriegsparteien, Anarchisten legten Bomben, Aristokraten gingen ins Opernhaus Liceu und danach in die Meublés am unteren Ende der Rambla - wo übrigens noch heute Prostitution und Kleinkriminalität blühen. Die Promenade spiegelt wunderbar die gegensätzlichen Charakterzüge, die das Wesen der Katalanen bestimmen, "seny" und "rauxa": Während im oberen Teil (von der Plaça de Catalunya aus gesehen in Richtung Hafen) eher praktischer Verstand ("seny") dominiert, setzt sich am unteren Abschnitt (von der Plaça del Teatre aus in Richtung Hafen) die "rauxa" durch, die ungezügelte Leidenschaft.

    • Las Ramblas, 08002 Barcelona
    • La Rambla© MAIRDUMONT

    Auch wenn die Flaniermeile nur etwas mehr als einen Kilometer lang ist: Auf diesem kurzen Weg zwischen der Plaça de Catalunya und dem Hafen zeigen sich die verschiedenen Gesichter der Stadt, hier kannst du Atmosphäre und Lebensrhythmus, Geschichte und Zukunft Barcelonas spüren. Unablässig bevölkert ein bunter Menschenstrom die Rambla. Autohupen, Vogelgezwitscher und Blumenduft, Hausfrauen, hastende Angestellte mit gestresster Miene, Straßenmusiker, Kulturinteressierte, Opernbesucher, Touristen, Obdachlose, Prostituierte, Kartenleger, Taschendiebe (gib besonders Acht im Gedränge!) - die Rambla ist Bühne und Zuschauerraum zugleich. Zu beiden Seiten des baumbestandenen Flanierstreifens mit seinen Porträtmalern, Zeitungs-, Blumen- und Vogelverkäufern herrscht Verkehrschaos, durch das Ober mit akrobatischer Geschicklichkeit Tabletts balancieren. Auf der Rambla wird gearbeitet, geschaut, gehetzt, geschlendert, gekauft, geklaut, gedealt, geflirtet, werden Kunstausstellungen organisiert, Touristen geneppt und die Siege des F. C. Barcelona bejubelt. Historische Gebäude stehen neben heruntergekommenen Hotels und luxuriösen Herbergen, modernistische Palais und Jugendstilläden neben geschmacklosen Fastfoodlokalen und kitschigen Souvenirshops. Angelegt in einem ausgetrockneten Flussbett, bis zum 18.Jh. außerhalb der Stadtmauern gelegen, standen hier einst Klöster und Schulen. Erst im 19.Jh. wurde die Rambla zum Prachtboulevard, auf dem Barcelonas aufstrebende Bourgeoisie lebte und flanierte. Hier beschossen sich die Bürgerkriegsparteien, Anarchisten legten Bomben, Aristokraten gingen ins Opernhaus Liceu und danach in die Meublés am unteren Ende der Rambla - wo übrigens noch heute Prostitution und Kleinkriminalität blühen. Die Promenade spiegelt wunderbar die gegensätzlichen Charakterzüge, die das Wesen der Katalanen bestimmen, "seny" und "rauxa": Während im oberen Teil (von der Plaça de Catalunya aus gesehen in Richtung Hafen) eher praktischer Verstand ("seny") dominiert, setzt sich am unteren Abschnitt (von der Plaça del Teatre aus in Richtung Hafen) die "rauxa" durch, die ungezügelte Leidenschaft.

    • Las Ramblas, 08002 Barcelona

  • Palau de la Música Catalana

    Architektonische Highlights
    • Palau de la Música Catalana© MAIRDUMONT
    • Palau de la Música Catalana© MAIRDUMONT

    Von Lluís Domènech i Montaner zwischen 1905 und 1908 errichteter Musikpalast in üppigstem Jugendstil: ein einzigartiges Juwel des modernisme, als "Ode an Katalonien" konzipiert. Opulent geschmückte Straßenfassaden, zur Carrer Sant Pere Més Alt mit mosaikbedeckten Säulen, gekrönt von den Büsten Bachs, Beethovens, Wagners und Palestrinas. Von einzigartiger Schönheit ist die nach innen gewölbte Kuppel aus buntem Glas in der Mitte des Auditoriums. Decken, Wände und Säulen des Saales sind überzogen mit Ornamenten aus Blüten und Ranken in scheinbar unendlichen Variationen, dazu Drachenköpfe und andere symbolträchtige Skulpturen.

    • Palau de la Música Catalana© MAIRDUMONT
    • Palau de la Música Catalana© MAIRDUMONT

    Von Lluís Domènech i Montaner zwischen 1905 und 1908 errichteter Musikpalast in üppigstem Jugendstil: ein einzigartiges Juwel des modernisme, als "Ode an Katalonien" konzipiert. Opulent geschmückte Straßenfassaden, zur Carrer Sant Pere Més Alt mit mosaikbedeckten Säulen, gekrönt von den Büsten Bachs, Beethovens, Wagners und Palestrinas. Von einzigartiger Schönheit ist die nach innen gewölbte Kuppel aus buntem Glas in der Mitte des Auditoriums. Decken, Wände und Säulen des Saales sind überzogen mit Ornamenten aus Blüten und Ranken in scheinbar unendlichen Variationen, dazu Drachenköpfe und andere symbolträchtige Skulpturen.


  • Torre Agbar

    Architektonische Highlights
    • © A G Baxter, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Spidermann in Barcelona

    Jean Nouvels zigarrenförmiger Turm, auch Torre Agbar genannt, mit der bunten Glas-Metall-Fassade ist längst eines der architektonischen Wahrzeichen der Stadt. Von den obersten Stockwerken hat man aus 125 m Höhe nicht nur einen großartigen 360-Grad-Blick aufs Häusermeer, sondern kann auch durch Cloud Cities Barcelona (Juni–Aug. ist der Zutritt dienstags gratis!), eine begehbare Skulptur des Künstlers Tomás Saraceno, klettern. 113 halbtransparente Polyeder hängen in einer Art gigantischem, dreidimensionalem Spinnennetz aus sechs Kilometern Drahtseilen. Achtung: Um von Körper zu Körper zu krabbeln, braucht man etwas Geschick, sollte schwindelfrei und älter als 12 Jahre sein! Ergänzt wird die ungewöhnliche Aussichtsplattform durch einen Mirador auf das unsichtbare Barcelona im Untergeschoss: In Echtzeit werden dort Daten zu Wasser, Luft, Lärm zu Projektionen verarbeitet.

    • © A G Baxter, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Spidermann in Barcelona

    Jean Nouvels zigarrenförmiger Turm, auch Torre Agbar genannt, mit der bunten Glas-Metall-Fassade ist längst eines der architektonischen Wahrzeichen der Stadt. Von den obersten Stockwerken hat man aus 125 m Höhe nicht nur einen großartigen 360-Grad-Blick aufs Häusermeer, sondern kann auch durch Cloud Cities Barcelona (Juni–Aug. ist der Zutritt dienstags gratis!), eine begehbare Skulptur des Künstlers Tomás Saraceno, klettern. 113 halbtransparente Polyeder hängen in einer Art gigantischem, dreidimensionalem Spinnennetz aus sechs Kilometern Drahtseilen. Achtung: Um von Körper zu Körper zu krabbeln, braucht man etwas Geschick, sollte schwindelfrei und älter als 12 Jahre sein! Ergänzt wird die ungewöhnliche Aussichtsplattform durch einen Mirador auf das unsichtbare Barcelona im Untergeschoss: In Echtzeit werden dort Daten zu Wasser, Luft, Lärm zu Projektionen verarbeitet.


  • Camp Nou

    Touristenattraktionen
    • © Iakov Filimonov, Shutterstock

    Das berühmte Fußballstadion Camp Nou ist die Heimatadresse des FC Barcelona und kann ganzjährig besichtigt werden.

    • © Iakov Filimonov, Shutterstock

    Das berühmte Fußballstadion Camp Nou ist die Heimatadresse des FC Barcelona und kann ganzjährig besichtigt werden.


  • Catedral de Barcelona

    Architektonische Highlights
    • Catedral de Barcelona© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Tierische Heilige

    Das beeindruckende, gewaltige Gotteshaus hat eine lange Baugeschichte. Im 11.Jh. wurde es auf den Fundamenten einer frühchristlichen, von den Mauren zerstörten Basilika errichtet. Aber erst zwischen 1298 und 1448 bekam das großartige Kirchenschiff seine heutige Form, während die neugotische Hauptfassade sogar erst 1890 fertig wurde. Wunderschön ist das Chorgestühl im Zentrum des Kirchenraums – ein Werk des aus Flandern stammenden Pere Ça Anglada. In einer der 29 vorwiegend aus dem 16.und 17.Jh. stammenden Seitenkapellen wird ein angeblich wundertätiges Kruzifix aufbewahrt. Es soll geholfen haben, die Türken in der großen Seeschlacht von Lepanto zu besiegen. Geweiht ist die Kathedrale der Märtyrerin Santa Eulàlia, einer der beiden Schutzpatroninnen der Stadt. Sie wurde im Alter von dreizehn Jahren in spätrömischer Zeit zu Tode gefoltert. Die Heilige liegt in einem Alabastersarkophag in der Krypta unter dem Hochaltar begraben. Sehenswert ist auch der bezaubernde Kreuzgang mit kleinen Kapellen, Garten und gotischem Brunnen. Hier triffst du auf eine Schar von dreizehn Gänsen – als Erinnerung an die Lebensjahre der Heiligen Eulàlia. Vom Kreuzgang gelangst du wieder in die Kathedrale. Dort sind gotische Altarbilder, archäologische Fundstücke und ein jüdisches Archiv erhalten. Spannend ist auch der Besuch der Dachterasse mit dem Aufzug.

    • Catedral de Barcelona© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Tierische Heilige

    Das beeindruckende, gewaltige Gotteshaus hat eine lange Baugeschichte. Im 11.Jh. wurde es auf den Fundamenten einer frühchristlichen, von den Mauren zerstörten Basilika errichtet. Aber erst zwischen 1298 und 1448 bekam das großartige Kirchenschiff seine heutige Form, während die neugotische Hauptfassade sogar erst 1890 fertig wurde. Wunderschön ist das Chorgestühl im Zentrum des Kirchenraums – ein Werk des aus Flandern stammenden Pere Ça Anglada. In einer der 29 vorwiegend aus dem 16.und 17.Jh. stammenden Seitenkapellen wird ein angeblich wundertätiges Kruzifix aufbewahrt. Es soll geholfen haben, die Türken in der großen Seeschlacht von Lepanto zu besiegen. Geweiht ist die Kathedrale der Märtyrerin Santa Eulàlia, einer der beiden Schutzpatroninnen der Stadt. Sie wurde im Alter von dreizehn Jahren in spätrömischer Zeit zu Tode gefoltert. Die Heilige liegt in einem Alabastersarkophag in der Krypta unter dem Hochaltar begraben. Sehenswert ist auch der bezaubernde Kreuzgang mit kleinen Kapellen, Garten und gotischem Brunnen. Hier triffst du auf eine Schar von dreizehn Gänsen – als Erinnerung an die Lebensjahre der Heiligen Eulàlia. Vom Kreuzgang gelangst du wieder in die Kathedrale. Dort sind gotische Altarbilder, archäologische Fundstücke und ein jüdisches Archiv erhalten. Spannend ist auch der Besuch der Dachterasse mit dem Aufzug.


  • Fundació Joan Miró

    Museen
    • Fundació Joan Miró© MAIRDUMONT

    Der Künstler selbst rief die Stiftung 1975 ins Leben. Sein Freund Josep Lluís Sert, einer der bedeutenden spanischen Architekten der Moderne, entwarf das einmalig schöne Museum auf dem Montjuïc. Eine offene, lichtdurchflutete, sehr mediterrane Konstruktion mit Patios und Terrassen in harmonischer Beziehung zur Landschaft stellt den idealen Rahmen dar, um die Werke Joan Mirós (1893-1983) zur Geltung zu bringen. Hier bekommt man einen Überblick über das Schaffen des großen katalanischen Avantgardisten, der zu einem der bekanntesten Künstler des 20.Jhs. Avancierte: von den ersten Zeichnungen aus dem Jahr 1901 bis zu seinen letzten Monumentalgemälden. In der ständigen Sammlung werden außerdem Grafiken, Wandteppiche, Keramiken und Skulpturen gezeigt, hinzu kommen wechselnde Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Auch der Büchershop und die Cafeteria sind absolut empfehlenswert!

    • Fundació Joan Miró© MAIRDUMONT

    Der Künstler selbst rief die Stiftung 1975 ins Leben. Sein Freund Josep Lluís Sert, einer der bedeutenden spanischen Architekten der Moderne, entwarf das einmalig schöne Museum auf dem Montjuïc. Eine offene, lichtdurchflutete, sehr mediterrane Konstruktion mit Patios und Terrassen in harmonischer Beziehung zur Landschaft stellt den idealen Rahmen dar, um die Werke Joan Mirós (1893-1983) zur Geltung zu bringen. Hier bekommt man einen Überblick über das Schaffen des großen katalanischen Avantgardisten, der zu einem der bekanntesten Künstler des 20.Jhs. Avancierte: von den ersten Zeichnungen aus dem Jahr 1901 bis zu seinen letzten Monumentalgemälden. In der ständigen Sammlung werden außerdem Grafiken, Wandteppiche, Keramiken und Skulpturen gezeigt, hinzu kommen wechselnde Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Auch der Büchershop und die Cafeteria sind absolut empfehlenswert!


  • Recinte Modernista de Sant Pau

    Architektonische Highlights
    • © Lena Serditova, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Entdeck ein Juwel!

    Das 1930 eröffnete ehemalige Krankenhaus der Stadt von Lluis Domènech i Montaner ist eine der größten Jugendstilanlagen der Welt und Unesco-Welterbe. Hier sollten Kranke auch durch den Genuss von Kunst und Natur genesen. Während andere Modernisme-Bauten nur mit Guide besucht werden können, darfst du diese Anlage auf eigene Faust erkunden.

    • © Lena Serditova, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Entdeck ein Juwel!

    Das 1930 eröffnete ehemalige Krankenhaus der Stadt von Lluis Domènech i Montaner ist eine der größten Jugendstilanlagen der Welt und Unesco-Welterbe. Hier sollten Kranke auch durch den Genuss von Kunst und Natur genesen. Während andere Modernisme-Bauten nur mit Guide besucht werden können, darfst du diese Anlage auf eigene Faust erkunden.


  • Antic Hospital de la Santa Creu

    Architektonische Highlights
    • Antic Hospital de la Santa Creu© Glow Images
    Insider-Tipp
    Pause zwischen Klostermauern

    Die gotische Krankenhausanlage, an der ab 1401 gebaut wurde, war eine der größten der damaligen Zeit und war bis 1926 in Betrieb. In einem der Säle starb Antoni Gaudí. Der Architekt war von einer Straßenbahn angefahren worden und so ärmlich gekleidet, dass man ihn für einen Bettler hielt und ins Armenspital lieferte. Heute ist in den Gebäuden u. a. die Biblioteca de Catalunya (nicht öffentlich) untergebracht. Für Besucher zugänglich ist die romantische Innenhofanlage mit Orangenbäumen und einem plätschernden Springbrunnen. Im Sommer setzt die Bibliotheksverwaltung Riesenschach aufs Pflaster, stellt Tische und Stühle raus und legt Zeitungen und Bücher aus. Eine Großstadtoase zum Nulltarif!

    • Antic Hospital de la Santa Creu© Glow Images
    Insider-Tipp
    Pause zwischen Klostermauern

    Die gotische Krankenhausanlage, an der ab 1401 gebaut wurde, war eine der größten der damaligen Zeit und war bis 1926 in Betrieb. In einem der Säle starb Antoni Gaudí. Der Architekt war von einer Straßenbahn angefahren worden und so ärmlich gekleidet, dass man ihn für einen Bettler hielt und ins Armenspital lieferte. Heute ist in den Gebäuden u. a. die Biblioteca de Catalunya (nicht öffentlich) untergebracht. Für Besucher zugänglich ist die romantische Innenhofanlage mit Orangenbäumen und einem plätschernden Springbrunnen. Im Sommer setzt die Bibliotheksverwaltung Riesenschach aufs Pflaster, stellt Tische und Stühle raus und legt Zeitungen und Bücher aus. Eine Großstadtoase zum Nulltarif!


  • Laberint d’Horta

    Botanische Gärten & Parks
    • Parc del Laberint© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Irrweg für Verliebte

    Hasch mich, ich bin der Frühling! In dieser klassizistischen Gartenanlage vom Ende des 18.Jhs. werden aus gestandenen Frauen und Männern hoffnungslos romantische Teenager. Denn mit seinen verspielten Amorstatuen, den Wasserkaskaden, Marmortempeln und Brücken, den Brunnen und kleinen Teichen ist das vom Marquis von Alfarràs gestaltete Ensemble wirklich herzallerliebst. Den Liebsten oder die Liebste unbedingt ins zypressenbestandene Labyrinth entführen. Herzklopfen garantiert!

    • Parc del Laberint© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Irrweg für Verliebte

    Hasch mich, ich bin der Frühling! In dieser klassizistischen Gartenanlage vom Ende des 18.Jhs. werden aus gestandenen Frauen und Männern hoffnungslos romantische Teenager. Denn mit seinen verspielten Amorstatuen, den Wasserkaskaden, Marmortempeln und Brücken, den Brunnen und kleinen Teichen ist das vom Marquis von Alfarràs gestaltete Ensemble wirklich herzallerliebst. Den Liebsten oder die Liebste unbedingt ins zypressenbestandene Labyrinth entführen. Herzklopfen garantiert!


  • Santa Maria del Mar

    Architektonische Highlights
    • © TTstudio, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Gotischer Klangkörper

    Für viele ist sie Barcelonas schönste Kirche. Ihre reine katalanische Gotik fasziniert durch die kunstvolle Schlichtheit: Kein Pomp oder Prunk stört den Eindruck von Weite, Offenheit und meditativer Stille. Kunstvoll gestaltete Glasfenster, teilweise aus dem 15.Jh., tauchen das fast leere Kirchenschiff (Chorgestühl und Einrichtung verbrannten im Bürgerkrieg) in mystisches Licht. Der Bau mit seinen hohen, schlank aufragenden Säulen im Innenraum wurde zwischen 1329 und 1384 errichtet – für mittelalterliche Kathedralen geradezu eine Rekordzeit, die auch die stilistische Einheitlichkeit erklärt. Bei einem Konzert kannst du neben der Kirchenarchitektur auch die außergewöhnliche Akustik genießen. Wochentags ist die Kirche nach und sonntags vor den regulären Besuchszeiten geöffnet. Dann ist eine stille, kostenlose Besichtigung möglich.

    • © TTstudio, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Gotischer Klangkörper

    Für viele ist sie Barcelonas schönste Kirche. Ihre reine katalanische Gotik fasziniert durch die kunstvolle Schlichtheit: Kein Pomp oder Prunk stört den Eindruck von Weite, Offenheit und meditativer Stille. Kunstvoll gestaltete Glasfenster, teilweise aus dem 15.Jh., tauchen das fast leere Kirchenschiff (Chorgestühl und Einrichtung verbrannten im Bürgerkrieg) in mystisches Licht. Der Bau mit seinen hohen, schlank aufragenden Säulen im Innenraum wurde zwischen 1329 und 1384 errichtet – für mittelalterliche Kathedralen geradezu eine Rekordzeit, die auch die stilistische Einheitlichkeit erklärt. Bei einem Konzert kannst du neben der Kirchenarchitektur auch die außergewöhnliche Akustik genießen. Wochentags ist die Kirche nach und sonntags vor den regulären Besuchszeiten geöffnet. Dann ist eine stille, kostenlose Besichtigung möglich.


  • Museu Marítim

    Museen
    • © Toniflap, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Für Landratten und Leichtmatrosen

    Barcelona war einst eine der wichtigsten Seefahrer- und Hafenstädte, von hier aus beherrschte die Krone von Aragón einen Großteil des westlichen Mittelmeers – und diese gigantische Werft ist Stein gewordener Zeuge. Die Anlage zählt europaweit zu den besterhaltenen und größten ihrer Art. Im Innern erklären Multimedia-Installationen anschaulich Barcelonas maritime Geschichte. Besonders sehenswert: die originalgetreue Replik der Galeere Real, mit der Don Juan de Austria in der Seeschlacht von Lepanto die Osmanen besiegte. Lust, einmal selbst auf schwankenden Planken zu stehen? Im Alten Hafen ankert die Santa Eulàlia, die Besichtigung ist im Eintritt des Museu Marítim enthalten. Der Gaffelschoner überquerte in den 1920er-Jahren zweimal den Atlantik.

    • © Toniflap, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Für Landratten und Leichtmatrosen

    Barcelona war einst eine der wichtigsten Seefahrer- und Hafenstädte, von hier aus beherrschte die Krone von Aragón einen Großteil des westlichen Mittelmeers – und diese gigantische Werft ist Stein gewordener Zeuge. Die Anlage zählt europaweit zu den besterhaltenen und größten ihrer Art. Im Innern erklären Multimedia-Installationen anschaulich Barcelonas maritime Geschichte. Besonders sehenswert: die originalgetreue Replik der Galeere Real, mit der Don Juan de Austria in der Seeschlacht von Lepanto die Osmanen besiegte. Lust, einmal selbst auf schwankenden Planken zu stehen? Im Alten Hafen ankert die Santa Eulàlia, die Besichtigung ist im Eintritt des Museu Marítim enthalten. Der Gaffelschoner überquerte in den 1920er-Jahren zweimal den Atlantik.


  • Museu Frederic Marès

    Museen
    • Museu Frederic Marès© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Kuriositätenkabinett für Romantiker

    Der Bildhauer Frederic Marès (1893–1991) war ein leidenschaftlicher Reisender und Kunstsammler. Die Skulpturenabteilung zeigt, was er an Werken aus der Römerzeit, Romanik, Gotik, Renaissance und dem Barock zusammentrug. Im Kabinett des Sammlers sind lauter Alltagsgegenstände aus dem 15.bis 18 Jh. zu sehen. Besonders hübsch: die der Damenwelt gewidmeten Säle. Wo sonst kann man aus dem Haar der Liebsten geflochtene Handarbeiten bewundern?

    • Museu Frederic Marès© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Kuriositätenkabinett für Romantiker

    Der Bildhauer Frederic Marès (1893–1991) war ein leidenschaftlicher Reisender und Kunstsammler. Die Skulpturenabteilung zeigt, was er an Werken aus der Römerzeit, Romanik, Gotik, Renaissance und dem Barock zusammentrug. Im Kabinett des Sammlers sind lauter Alltagsgegenstände aus dem 15.bis 18 Jh. zu sehen. Besonders hübsch: die der Damenwelt gewidmeten Säle. Wo sonst kann man aus dem Haar der Liebsten geflochtene Handarbeiten bewundern?


  • Plaça de Sant Pere

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Unter Bäumen lässt sich's träumen

    Wo im späten Mittelalter ein kleines Bächlein die Mühlen der Textilmanufakturen antrieb, haben heute junge Künstler, Designer und Gastronomen ihr Quartier. Den Mittelaltercharme haben sich der kleine Platz und die umliegenden Straßenzüge mit der Carrer de les Basses de Sant Pere dennoch erhalten. Vor der Kirche des ehemaligen Benediktinerinnenklosters Sant Pere de Puelles lässt sich das bunte Treiben prima beobachten. Romantiker werden unter dem Laubdach der Plaça Sant Augustí Vell glücklich. Die Bars rings um den Laternenbrunnen eignen sich prima für ein paar Tapas oder einen Drink.

    • Plaça de Sant Pere, Barcelona
    Insider-Tipp
    Unter Bäumen lässt sich's träumen

    Wo im späten Mittelalter ein kleines Bächlein die Mühlen der Textilmanufakturen antrieb, haben heute junge Künstler, Designer und Gastronomen ihr Quartier. Den Mittelaltercharme haben sich der kleine Platz und die umliegenden Straßenzüge mit der Carrer de les Basses de Sant Pere dennoch erhalten. Vor der Kirche des ehemaligen Benediktinerinnenklosters Sant Pere de Puelles lässt sich das bunte Treiben prima beobachten. Romantiker werden unter dem Laubdach der Plaça Sant Augustí Vell glücklich. Die Bars rings um den Laternenbrunnen eignen sich prima für ein paar Tapas oder einen Drink.

    • Plaça de Sant Pere, Barcelona

  • Casa Amatller

    Architektonische Highlights
    • Casa Amatller© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Sightseeing für Schleckermäuler

    Das Haus mit den strengen Stufengiebeln könnte auch in den Niederlanden stehen – wenigstens auf den ersten Blick. Wer näher hinsieht, entdeckt die verspielten Ornamente und typischen Farben des katalanischen Jugendstils. Josep Puig i Cadafalch, neben Antoni Gaudí und Lluís Domènech i Montaner einer der drei großen katalanischen Baumeister des Modernisme, hat das Gebäude samt Inneneinrichtung für den Schokoladenfabrikanten Amatller gestaltet und mit hochmodernen Details wie Garage mit Drehscheibe und elektrischem Essensaufzug ausgestattet. Über das notwendige Kleingeld verfügte der Mäzen dank des florierenden Geschäfts. Die liebevoll verpackten Schokoladentäfelchen mit den Modernisme-Motiven und die heiße Schokolade sind auch heute noch ein Renner. In der ehemaligen Küche gibt’s Kostproben. Achtung: Der Zutritt mit Pfennigabsätzen ist wegen des empfindlichen Parketts untersagt.

    • Casa Amatller© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Sightseeing für Schleckermäuler

    Das Haus mit den strengen Stufengiebeln könnte auch in den Niederlanden stehen – wenigstens auf den ersten Blick. Wer näher hinsieht, entdeckt die verspielten Ornamente und typischen Farben des katalanischen Jugendstils. Josep Puig i Cadafalch, neben Antoni Gaudí und Lluís Domènech i Montaner einer der drei großen katalanischen Baumeister des Modernisme, hat das Gebäude samt Inneneinrichtung für den Schokoladenfabrikanten Amatller gestaltet und mit hochmodernen Details wie Garage mit Drehscheibe und elektrischem Essensaufzug ausgestattet. Über das notwendige Kleingeld verfügte der Mäzen dank des florierenden Geschäfts. Die liebevoll verpackten Schokoladentäfelchen mit den Modernisme-Motiven und die heiße Schokolade sind auch heute noch ein Renner. In der ehemaligen Küche gibt’s Kostproben. Achtung: Der Zutritt mit Pfennigabsätzen ist wegen des empfindlichen Parketts untersagt.


  • Museu Europeu d'Art Modern (MEAM)

    Museen
    Insider-Tipp
    Augenweide trifft Ohrenschmaus

    Gute Kunst schert sich nicht um Grenzen – um Genregrenzen am allerwenigsten. Deswegen gibt’s hier neben einer beeindruckenden Skulpturensammlung auch Fotografie und Malerei. Der gemeinsame Nenner: Alles, was in den Sälen des Renaissancepalasts Palau Gomis gezeigt wird, stammt von europäischen Künstlern des 20.und 21.Jhs. und ist figürlich. Zum Gesamtkunstwerk wird der Besuch während der Jazz- und Klassikkonzerte am Freitag und Samstag.

    Insider-Tipp
    Augenweide trifft Ohrenschmaus

    Gute Kunst schert sich nicht um Grenzen – um Genregrenzen am allerwenigsten. Deswegen gibt’s hier neben einer beeindruckenden Skulpturensammlung auch Fotografie und Malerei. Der gemeinsame Nenner: Alles, was in den Sälen des Renaissancepalasts Palau Gomis gezeigt wird, stammt von europäischen Künstlern des 20.und 21.Jhs. und ist figürlich. Zum Gesamtkunstwerk wird der Besuch während der Jazz- und Klassikkonzerte am Freitag und Samstag.


  • Torre Bellesguard

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Aus der Drachenperspektive

    Turm, Zinnen, schmale Fensterschlitze in grauen Schiefermauern: Schaut aus wie eine mittelalterliche Burg oder die Kulisse aus einem Harry-Potter-Film. Falsch: Das Gebäude stammt von Antoni Gaudí. 1902 hat der geniale Gestalter das Haus auf dem Grundstück der Sommerresidenz des letzten katalanischen Königs als Hommage an die gotische Glanzzeit Kataloniens gebaut. Neun Jahre lang werkelte er an dem Landsitz hoch über der Stadt herum – bis es die Familie des Bauherrn schließlich ruiniert hatte. Anders als die düstere Fassade ist das Innere hell und lichtdurchflutet: leuchtend weiße Wände, bunte Mosaiken und Wandfliesen. Bellesguard heißt „schöne Aussicht“: Neben dem umwerfenden Panoramablick birgt das Dach noch eine Überraschung: In den Ecken hat Gaudí sein geliebtes geflügeltes Ungeheuer versteckt.

    Insider-Tipp
    Aus der Drachenperspektive

    Turm, Zinnen, schmale Fensterschlitze in grauen Schiefermauern: Schaut aus wie eine mittelalterliche Burg oder die Kulisse aus einem Harry-Potter-Film. Falsch: Das Gebäude stammt von Antoni Gaudí. 1902 hat der geniale Gestalter das Haus auf dem Grundstück der Sommerresidenz des letzten katalanischen Königs als Hommage an die gotische Glanzzeit Kataloniens gebaut. Neun Jahre lang werkelte er an dem Landsitz hoch über der Stadt herum – bis es die Familie des Bauherrn schließlich ruiniert hatte. Anders als die düstere Fassade ist das Innere hell und lichtdurchflutet: leuchtend weiße Wände, bunte Mosaiken und Wandfliesen. Bellesguard heißt „schöne Aussicht“: Neben dem umwerfenden Panoramablick birgt das Dach noch eine Überraschung: In den Ecken hat Gaudí sein geliebtes geflügeltes Ungeheuer versteckt.


  • Aquàrium

    Zoologische Gärten
    • Aquàrium© MAIRDUMONT

    Grandiose Schau von Tausenden Tieren und Pflanzen aus allen Meeren der Welt, mit nachgebauten Korallenriffen, Biotopen und Tiefseeszenarien. Die Attraktion des größten europäischen Aquariums ist ein mehr als 80 m langer Acryltunnel, durch den die Besucher ein Ozeanarium unterqueren. Im interaktiven Bereich des Aquariums können Kinder die mediterrane Unterwasserwelt sinnlich erleben.

    • Aquàrium© MAIRDUMONT

    Grandiose Schau von Tausenden Tieren und Pflanzen aus allen Meeren der Welt, mit nachgebauten Korallenriffen, Biotopen und Tiefseeszenarien. Die Attraktion des größten europäischen Aquariums ist ein mehr als 80 m langer Acryltunnel, durch den die Besucher ein Ozeanarium unterqueren. Im interaktiven Bereich des Aquariums können Kinder die mediterrane Unterwasserwelt sinnlich erleben.


  • Plaça de Catalunya

    Touristenattraktionen
    • Plaça de Catalunya© MAIRDUMONT

    Geografisches Zentrum der Stadt, wichtiger Verkehrsknotenpunkt, beliebter Treff für Verabredungen. Seit ihrer Entstehung Mitte des 19.Jhs. wurde die Plaça oft umgemodelt. Heute bestimmen Bankgebäude und Shoppingcenter das Bild.

    • Plaça de Catalunya© MAIRDUMONT

    Geografisches Zentrum der Stadt, wichtiger Verkehrsknotenpunkt, beliebter Treff für Verabredungen. Seit ihrer Entstehung Mitte des 19.Jhs. wurde die Plaça oft umgemodelt. Heute bestimmen Bankgebäude und Shoppingcenter das Bild.


  • Monument a Cristóbal Colom

    Touristenattraktionen
    • © JordiDelgado, iStockphoto.com

    Als Kolumbus 1493 von Amerika zurückkehrte, wurde er im Hafen von Barcelona feierlich empfangen. Die fast 60 m hohe Gedenksäule im korinthischen Stil wurde 1888 anlässlich der Weltausstellung errichtet. Von der Aussichtsplattform hast du einen herrlichen Blick über Hafen und Altstadt.

    • © JordiDelgado, iStockphoto.com

    Als Kolumbus 1493 von Amerika zurückkehrte, wurde er im Hafen von Barcelona feierlich empfangen. Die fast 60 m hohe Gedenksäule im korinthischen Stil wurde 1888 anlässlich der Weltausstellung errichtet. Von der Aussichtsplattform hast du einen herrlichen Blick über Hafen und Altstadt.


  • Casa de les Punxes

    Architektonische Highlights
    • Casa Terrades© MAIRDUMONT

    Der rote Backsteinbau mit seinen sechs Spitztürmen wurde 1905 von Josep Puig i Cadafalch errichtet. Die Türme sehen aus wie Hexenhüte, daher "Casa de les Punxes" (Haus der Spitzen). Der Bau wirkt ein wenig wie aus der Märchenwelt der Brüder Grimm.

    • Casa Terrades© MAIRDUMONT

    Der rote Backsteinbau mit seinen sechs Spitztürmen wurde 1905 von Josep Puig i Cadafalch errichtet. Die Türme sehen aus wie Hexenhüte, daher "Casa de les Punxes" (Haus der Spitzen). Der Bau wirkt ein wenig wie aus der Märchenwelt der Brüder Grimm.


  • Plaça del Rei

    Touristenattraktionen
    • Plaça del Rei© MAIRDUMONT

    Der Platz ist ein einzigartiges bauliches Ensemble! Der Palau Reial Mayor, der Königspalast mit dem imposanten Wachturm und dem Mirador del Rei Martí, dazu der benachbarte Palau del Lloctinent (Palast des Stellvertreters) und die kleine gotische Kapelle Santa Agata bilden eine großartige Kulisse, v.a. in der Abendsonne. Ganz besonders ist auch die Akustik - im Sommer finden hier interessante Konzerte statt. Im Königspalast saß im 15.Jh. die Inquisition zu Gericht - die als Ketzer Verurteilten wurden gleich unten auf dem Platz verbrannt.

    • Plaça del Rei© MAIRDUMONT

    Der Platz ist ein einzigartiges bauliches Ensemble! Der Palau Reial Mayor, der Königspalast mit dem imposanten Wachturm und dem Mirador del Rei Martí, dazu der benachbarte Palau del Lloctinent (Palast des Stellvertreters) und die kleine gotische Kapelle Santa Agata bilden eine großartige Kulisse, v.a. in der Abendsonne. Ganz besonders ist auch die Akustik - im Sommer finden hier interessante Konzerte statt. Im Königspalast saß im 15.Jh. die Inquisition zu Gericht - die als Ketzer Verurteilten wurden gleich unten auf dem Platz verbrannt.


  • Casa de l'Ardiaca

    Architektonische Highlights
    • © Viktor Gladkov, Shutterstock

    Auf der Südseite der Plaça de la Seu liegt die Casa de l'Ardiaca, das Haus des Erzdiakons: ein Bau aus dem 12.Jh., renoviert im 15.Jh., heute Sitz des Stadtarchivs. Schau dir den idyllischen Innenhof samt gotischem Brunnen an.

    • © Viktor Gladkov, Shutterstock

    Auf der Südseite der Plaça de la Seu liegt die Casa de l'Ardiaca, das Haus des Erzdiakons: ein Bau aus dem 12.Jh., renoviert im 15.Jh., heute Sitz des Stadtarchivs. Schau dir den idyllischen Innenhof samt gotischem Brunnen an.


  • Palau Güell

    Architektonische Highlights
    • Palau Güell© MAIRDUMONT

    Dieses Frühwerk Antoni Gaudís begründete seinen Ruf als einer der größten Architekten und Kunsthandwerker seiner Zeit. 1889 wurde das dekorative Stadtpalais für den Gönner und Industriellen Eusebi Güell erbaut. Seine asymmetrische Fassade und die bizarren Schornsteine der Dachlandschaft deuten bereits Gaudís Bruch mit der noch dominierenden geometrischen Form an.

    • Palau Güell© MAIRDUMONT

    Dieses Frühwerk Antoni Gaudís begründete seinen Ruf als einer der größten Architekten und Kunsthandwerker seiner Zeit. 1889 wurde das dekorative Stadtpalais für den Gönner und Industriellen Eusebi Güell erbaut. Seine asymmetrische Fassade und die bizarren Schornsteine der Dachlandschaft deuten bereits Gaudís Bruch mit der noch dominierenden geometrischen Form an.


  • Passeig de Gràcia

    Touristenattraktionen
    • © Iakov Filimonov, Shutterstock

    Mondäner Flanierboulevard mit prächtigen Jugendstilbauten und Palais, darunter bedeutende Monumente des modernisme, wie Gaudís "Pedrera". Bis heute konzentrieren sich hier exklusive Modegeschäfte, Juwelierläden, Luxushotels und noble Restaurants.

    • Passeig de Gràcia, 08007 Barcelona
    • © Iakov Filimonov, Shutterstock

    Mondäner Flanierboulevard mit prächtigen Jugendstilbauten und Palais, darunter bedeutende Monumente des modernisme, wie Gaudís "Pedrera". Bis heute konzentrieren sich hier exklusive Modegeschäfte, Juwelierläden, Luxushotels und noble Restaurants.

    • Passeig de Gràcia, 08007 Barcelona

  • Carrer de Montcada

    Touristenattraktionen
    • Carrer de Montcada© MAIRDUMONT

    Die gut erhaltene Gasse im Ribera-Viertel ist ein wahres Juwel spätmittelalterlicher Baukunst. Auf nur wenigen Metern findest du hier ein einmaliges Ensemble aus Stadtpalästen des 14.Jhs., der Blütezeit Kataloniens.

    • Carrer de Montcada, 08003 Barcelona
    • Carrer de Montcada© MAIRDUMONT

    Die gut erhaltene Gasse im Ribera-Viertel ist ein wahres Juwel spätmittelalterlicher Baukunst. Auf nur wenigen Metern findest du hier ein einmaliges Ensemble aus Stadtpalästen des 14.Jhs., der Blütezeit Kataloniens.

    • Carrer de Montcada, 08003 Barcelona