Zakinthos - Ithaki - Kefallinia - Lefkas

Zakinthos - Ithaki - Kefallinia - Lefkas Essen & Trinken

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Gartentaverne eines Athener Zahnarztes und Hobbykochs. Lamm- und Schweinekoteletts werden nach Gewicht verkauft, Spezialitäten sind Lamm aus dem Backofen und Lammleber.
Die Taverne direkt auf der Hafenpromenade labt in ihrer Erscheinung auch das Auge. Traditionelle Rezepte werden kreativ verfeinert.
Die Taverne am Eingang zur venezianischen Burg ist ein schattiges Idyll im Blütenmeer. Wirt Spíros und seine Frau Níki servieren preiswerte Mittagsgerichte, leckere Kuchen und Cocktails, dazu lä…
Das Restaurant in einem restaurierten alten Dorfhaus bei Argostóli ist wie die dazugehörige Pension (6 Zi.) stilvoll mit Antiquitäten eingerichtet. Wirtin Katerína bereitet Tees aus selbst…
In der Waldtaverne stehen die Tische locker verteilt unter Bäumen. Lamm- und Ziegenfleisch aus eigener Schlachtung. Käse aus eigener Produktion.
Das Lokal beeindruckt durch seine Terrasse mit grandiosem Ausblick auf den Küstenweiler Kalamítsi und das Meer. Wein und Öl stammen aus eigener Ernte, die vielen angebotenen Hü…
Wirt Dioníssios und seine Frau Katína betreiben mit ihren drei Töchtern Dímitra, Yióta und Joánna eine der ursprünglichsten Tavernen der Insel. Auf der verglasten Terrasse sitzt man direkt am…
Das ungewöhnlichste Restaurant der Insel lädt unter dem Motto „polichóros géfson“ (vielfältige Geschmackserlebnisse) zu Drinks ebenso wie zu umfassenden Mahlzeiten ein.
Sehr preiswerte Taverne mit solider griechischer Hausmannskost und grandiosem Ausblick. Wein von eigenen Reben, selbst gebackenes Brot, Gemüse aus dem eigenen Garten.
Bei Wirtin Georgía können die Gäste sicher sein, dass Gemüse und Salate aus dem eigenen Garten kommen, die Hühner selbst gezüchtet wurden und das Fleisch von der Insel stammt. Mit einfach bä…
Wirtin Fríni ist wohl die schnellste und zackigste Lokalbesitzerin der Insel. In der Küche beweist sie Kreativität, zum Beispiel durch einen Linsensalat mit savóro, mariniertem, kalt serviertem…
Die moderne Taverne im 3 km entfernten Dorf Archéa Píssa (auch Miráka genannt) gilt als beste der Region. Abseits des touristischen Trubels von Olympia wird eine kleine Auswahl überwiegend…
Große Auswahl, sehr leckerer Schweinebraten.
Sehr preiswertes, typisches Mezedopolío, in dem man zu offenem Wein, Ouzo oder Tresterschnaps kleine Häppchen bestellt.
„Creative Greek Cuisine“ lautet das Versprechen der Strandtaverne – und sie hält es ein. Austernpilze mit griechischem Talagári-Käse, Oktopusarme mit Fenchel und Orange sowie mit Porree und…
In der traditionsreichen Ouzerí stehen ca. 30 Tische auf Holzplanken direkt über dem Wasser. Vor dem Lokal zeigt der Wirt Muscheln und Seeigel, die er frisch im Angebot hat; der Fisch liegt…
Rosie aus Thessaloníki, die München liebt, hat in den Bergen eine chillige Oase geschaffen, in der sich ganzjährig auch anspruchsvolle Insulaner treffen. Der Hit: Kräutertee aus der French Press…
Das Kulturcafé der Insel mit sensationell schönem Kachelboden ist kunterbunt und ökologisch orientiert. Häufig Livemusik, vom urgriechischen Rebetiko bis zur most groovie band der Insel, den…

Essen & Trinken

Die Auswahl an Lokalen ist auf allen Inseln riesig. Viele sind bereits ab 9 Uhr morgens geöffnet und bieten dann ein üppiges englisches Frühstück und diverse Variationen von Omeletts an.

Die meisten griechischen Speiselokale kennen keine Ruhezeiten und servieren durchgehend von mittags bis Mitternacht, was die Gäste wünschen. Für den kleinen Hunger gibt es nicht nur eine stetig zunehmende Zahl moderner Snackbars amerikanischen Stils, sondern auch immer noch viele kleine Grillbuden. Auch in Bäckereien werden hungrige Mägen fündig. Viele von ihnen verkaufen die verschiedensten Arten von píttes, unterschiedlich gefüllten Blätterteigtaschen. Als spanakópitta sind sie mit Spinat gefüllt, als tirópitta mit Ziegenkäse, als loukanikópitta mit einem Frankfurter Würstchen. Eine süße Variante ist das aus Nordgriechenland stammende bougátsa, das mit leichtem Grießpudding gefüllt ist und mit Puderzucker bestreut wird.

Tavernen

Als Taverne bezeichnet man ein traditionelles, als Restaurant ein nach westlichen Vorbildern mehr oder minder modern gestaltetes Speiselokal. Echte Tavernen sind immer einfach. Man sitzt an Holz- oder Blechtischen, die meist nur mit einem Plastiktuch oder einem sehr einfachen Stofftuch bedeckt sind. Um dieses zu schonen, spannt der Kellner noch eine Papierdecke darüber. Er bringt sodann unaufgefordert einen Korb mit Weißbrot - das auf jeden Fall bezahlt werden muss -, kleine Papierservietten und billige Blechbestecke. Die Gäste haben vorher in der Küche oder am Warmhaltetresen geschaut, was es gibt; zusätzlich können Sie den Kellner nach seinen Empfehlungen fragen.

Speisekarten nehmen Griechen fast nie zur Hand, denn sie sagen nichts über die Qualität der Gerichte aus. Für Ausländer gibt es sie natürlich. Man bestellt am Tisch immer mehrere Gerichte gemeinsam. Der Kellner bringt dann alles auf einmal. Eine bestimmte Reihenfolge oder gar Menükomposition kennen Griechen nicht. Vorspeisen, Salate und Hauptgerichte, ob warm oder kalt, werden gleichzeitig auf den Tisch gestellt. Wer das verhindern will, muss jeden neuen Gang einzeln bestellen. Alle Teller gehören allen. Jeder nimmt sich, wonach es ihn gelüstet. Der Wein schimmert in kleinen Wassergläsern, man prostet einander zu: "Stin ijía mas" - auf unsere Gesundheit!

Als Nachtisch gibt es in echten Tavernen bestenfalls Obst. Auch Kaffee wird hier nur selten serviert. Die Rechnung wird immer für die gesamte Tischgemeinschaft zusammen ausgestellt; bei Ausländern bemüht man sich inzwischen, auch darauf einzugehen, wenn sie getrennt zahlen möchten. Meeresfrüchte und frischer Fisch werden häufig nach Gewicht berechnet. Der Preis in der Speisekarte ist oft ein Kilopreis. Um unliebsame Überraschungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, beim Abwiegen dabeizusein und sofort nach dem Preis zu fragen.

Ouzerí und Kafeníon

Traditionelle griechische Lokale sind auch die ouzeríes. Die meisten Einheimischen trinken hier kleine Karaffen oder Fläschchen des Nationalgetränks Ouzo, eines Anisschnapses. Dazu werden Oktopus, Fisch- und Fleischgerichte, Schnecken, Eier, Zwieback, Brot, Salate oder einfach nur Oliven, Gurken und Tomaten serviert; im Unterschied zu anderen Speiselokalen bestellt man hier aber von vielem jeweils wenig. Sie können die Auswahl auch dem Wirt überlassen und einfach pikilía und mezédes (gemischte Hors-d'œuvres) ordern.

Griechische Kaffeehäuser sind der Treffpunkt der einheimischen Männerwelt. In den Touristenzentren sind sie zwischen den Bars und Cafés westlichen Typs manchmal nur noch in den Außenbezirken zu finden, doch in den Dörfern ist das kafeníon noch immer der Mittelpunkt des sozialen Lebens. Verzehrzwang gibt es nicht. So sieht man häufig volle kafenía, doch getrunken wird kaum etwas. Man sitzt beieinander, um über Gott und die Welt, vor allem aber über griechische Politik zu reden, Távli, Dame oder Karten zu spielen.

Wer Kaffee bestellen will, muss gleich bei der Bestellung sagen, wie er ihn wünscht. Beim griechischen Kaffee wird das Wasser nämlich zusammen mit dem Kaffeemehl und dem Zucker aufgekocht. Kafé ellinikó gibt es in vielen Variationen: skétto, ohne Zucker; métrio, mit etwas Zucker; glikó, mit viel Zucker; dipló, als doppelte Portion. Löslichen Kaffee bestellt man grundsätzlich als neskafé - entweder sestó, heiß, oder frappé, kalt. Am besten sagt man auch hier gleich den Süßegrad dazu.

Vor allem jüngere Griechen trinken am liebsten Freddo Capuccino oder Freddo Espresso, die beide mit vielen Eiswürfeln in großen Gläsern serviert werden. Abends darf es dann in der kälteren Jahreszeit auch schon einmal ein rakómelo sein: ein mit Honig gesüßter, warm gereichter Tresterschnaps.

Spezialitäten

békri mesé

eine Art Schweinegulasch mit Paprikagemüse in einer leicht pikanten Soße

bourdéto

Fisch- oder (seltener) Fleischgericht in einer roten, leicht scharfen Soße. Als Vorspeise meist mit galéo (Glatthai) zubereitet, als Hauptgericht mit skórpios (Skorpionfisch) oder pastanáka (Stachelrochen)

briám

Ratatouille

chtapódi ksidáto

in Essig und Öl eingelegter Krake

fasoláda

Bohnensuppe

jemistés

mit Reis und Hack gefüllte Paprikaschoten, Tomaten, Auberginen

jouvétsi

überbackene, Reis ähnlich sehende Weizennudeln mit Rindfleisch

karidópitta

Walnusskuchen

kléftiko

mit Kartoffeln im Backofen gegartes Lamm- oder Ziegenfleisch

kreatópitta

in Blätterteig ausgebackenes Fleisch

láchanodolmádes

kleine Kohlrouladen in Ei-Zitronen-Soße

loukanikópitta

Würstchen "im Schlafrock"

márides

knusprig ausgebackene Sardellen, die man mit Haut und Gräten, Kopf und Schwanz verzehrt

pastitsáda

Schmorfleisch mit Nudeln in einer Tomatensoße

patsária

Rote Bete, gekocht und mit Blättern serviert

revithókeftédes

Reibekuchen aus Kichererbsenmehl

rewáni

Grießkuchen

riganáda

eine Art Zwieback mit einem Aufstrich aus Olivenöl, Ziegenkäse, Tomaten, Oliven und Oregano

savóro

marinierte, mit Korinthen verfeinerte Sardinen, heiß oder kalt serviert

sofríto

geschmortes Fleisch mit Reis in einer mit Knoblauch gewürzten Weißweinsoße

stifádo

meist Rind-, manchmal Kaninchengulasch mit Zwiebelgemüse in einer mit Zimt gewürzten Tomatensoße